Fußball-WM 2026: Diese Branchen gewinnen schon jetzt am Mega-Turnier

Bei einer WM gibt es einen Titelträger, aber viele Gewinner. Wer besonders stark von dem Mega-Turnier profitieren wird, steht jetzt schon fest. Wie weit die Gastgeber USA, Kanada und Mexiko bei der Fußball-Weltmeisterschaft vom 11. Juni bis 19. Juli auch kommen mögen – einige Gewinner des größten Turniers der WM-Geschichte stehen schon fest. Vor allem in den USA erwarten Experten gute Geschäfte für viele Branchen. Nachfolgend eine Übersicht, wer von dem Turnier profitieren könnte. Hotelbetreiber und Reiseplattformen Die Analysten von B. Riley erwarten 13,1 Millionen Besucher rund um die WM – ob mit oder ohne Eintrittskarte. Dies dürfte zu 21,3 Millionen gebuchten Übernachtungen führen. Davon profitieren dürften Hotelketten wie Marriott, Hilton und Hyatt. Auch Online-Reiseplattformen wie Airbnb, Booking und Expedia rechnen mit einem guten Geschäft. Fußball schauen: In diesen Städten läuft die WM fast in jeder Bar WM in den USA: Deutsche Fans bleiben lieber zu Hause Fluggesellschaften Die Investmentbank Goldman Sachs sieht die WM als „insgesamt positiv“ für US-Airlines. Der Juni sei üblicherweise ein schwächerer Monat für Geschäftsreisen und Einreisen von Urlaubern. Allerdings haben die Fluggesellschaften wegen des Iran-Kriegs und gestiegener Kerosinpreise die Ticketpreise erhöht, was einige Fans abschrecken könnte. Brauereien Die Analysten der US-Investmentbank Jefferies schätzen, dass während des Turniers weltweit mehr als eine Milliarde Pints Bier (rund 570 Millionen Liter) getrunken werden. Dies entspreche einem Volumenplus für die Branche von 0,3 Prozent. Als Hauptprofiteur gilt der offizielle Biersponsor Anheuser-Busch InBev. Auch der niederländische Brauer Heineken dürfte dank seiner starken Präsenz in Lateinamerika und Europa profitieren. Sportartikel und Einzelhandel Sportartikelhersteller wie Adidas, Puma und Nike können Analysten zufolge auf eine höhere Präsenz ihrer Marken hoffen. Adidas ist zudem offizieller Sponsor des Spielballs und Ausrüster mehrerer Mannschaften, darunter letztmalig auch der deutschen Nationalmannschaft. In den USA dürften zudem Sportartikelhändler wie Dick#s Sporting Goods mehr Fanartikel verkaufen. Lebensmittel und Gastronomie Der erwartete Anstieg der Ausgaben privater Haushalte dürfte Supermarktketten wie Kroger und Walmart zugutekommen. Auch Fast-Food-Ketten wie McDonald’s und Domino’s Pizza rechnen wegen des Tourismus und gemeinsamer Fußballabende mit einer höheren Nachfrage. Medien und digitale Plattformen Die Deutsche Bank erwartet die höchsten Werbeeinnahmen in der Geschichte der WM-Übertragungen in den USA. Die Analysten der US-Bank Morgan Stanley schätzen diese allein für den Sender Fox auf 300 bis 400 Millionen Dollar. Zudem dürften Online-Plattformen wie YouTube und Instagram von einer höheren Nutzeraktivität profitieren. Wettanbieter Die Experten der Deutschen Bank gehen davon aus, dass Online-Wettanbieter wie Flutter und DraftKings überdurchschnittlich gut abschneiden werden. Die Analysten von Macquarie prognostizieren für das Turnier weltweite Wetteinsätze von mehr als 50 Milliarden Dollar.