FC Bayern: Wegen Kane – Hoeneß stichelt gegen FC Barcelona

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Harry Kane überragt im Endspiel des DFB-Pokals gegen den VfB Stuttgart. Uli Hoeneß äußert sich zum Engländer – danach entwickelt sich ein kurzer, kurioser Moment. Drei Tore, Treffer Nummer 59, 60 und 61 in dieser Saison: Der 3:0-Sieg des FC Bayern im Finale des DFB-Pokals gegen den VfB Stuttgart wurde einmal mehr zur Gala von Stürmerstar Harry Kane . Und nach dem Spiel gab es direkt eine Ansage von Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß : Der 74-Jährige hat den Engländer geadelt – und für unverkäuflich erklärt. „Das war der beste Transfer, den wir je gemacht haben“, sagte Hoeneß in der ARD und stellte klar: „Der FC Bayern ist ein Käufer-Verein, kein Verkäufer-Verein.“ Der Vertrag von Kane bei den Münchnern gilt noch bis zum Sommer 2027. Zuletzt gab es Spekulationen über ein Interesse des FC Barcelona an Kane. Hoeneß reagierte im ARD-Interview gelassen. Kane werde auf jeden Fall bei den Bayern bleiben. Dann erlaubte sich der langjährige Macher des deutschen Rekordmeisters eine Spitze gegen die Katalanen: „Außerdem hat Barcelona doch gar kein Geld“, sagte Hoeneß mit einem Schmunzeln. Auch Bayern-Trainer Vincent Kompany schwelgte nach der Partie in Superlativen über Kane. „Er ist beeindruckend. Es ist nicht nur seine überragende Qualität, sondern auch seine Persönlichkeit für die Gruppe. Keine Ahnung, wie man so viele Tore in seiner Karriere schießen kann und dann trotzdem dasteht wie einer von allen“, sagte Kompany. ARD-Reporter Christian Dexne wollte Hoeneß dann noch auf seine viel beachtete Äußerung ansprechen, die Chancen auf einen Verbleib von Sportvorstand Max Eberl stünden „bei 60:40“. Doch Hoeneß schüttelte direkt mit dem Kopf: „Ich wollte eigentlich heute über das Fußballspiel sprechen“, sagte er. Und sagte dann doch noch ein wenig mehr: „Das ist meine ehrliche Meinung, wer mich kennt, weiß das. Ich bin keiner, der heute sagt: ‚Alles ist in Ordnung‘, und in vier Wochen das Gegenteil. So ist die Situation, und in zwei, drei Monaten wissen wir genau, wie es weitergeht.“

Kyle Busch: Nascar-Legende starb mit 41 Jahren – Familie nennt Todesursache

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Im Alter von 41 Jahren verstarb Nascar-Legende Kyle Bush vollkommen überraschend. Jetzt gab die Familie die Todesursache bekannt. Zwei Tage nach dem unerwarteten Tod von Kyle Busch hat die Familie des Nascar-Stars Näheres zu den tragischen Ereignissen mitgeteilt. Der Amerikaner sei demnach mit einer schweren Lungenentzündung in ein Krankenhaus eingeliefert worden, diese entwickelte sich dann zu einer lebensbedrohlichen Sepsis. Dies habe „zu raschen damit verbundenen Komplikationen“ geführt, hieß es in der Erklärung der Familie vom Samstag: „Wir bitten in dieser schwierigen Zeit weiterhin um Verständnis und Privatsphäre.“ Rennserie plant besondere Aktion Busch war am Donnerstag im Alter von 41 Jahren verstorben. Der zweimalige Cup-Series-Champion war einer der größten Rennfahrer der Geschichte in seinem Sport, er befand sich gerade in seiner 22. Saison in der höchsten Nascar-Division. Buschs Familie und sein Team Richard Childress Racing hatten am Donnerstagmorgen zunächst seine Hospitalisierung bekannt gegeben. Wenige Stunden später folgte die Mitteilung über seinen Tod. Das Nascar-Rennen in Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina soll am Sonntag wie geplant stattfinden. Zum Gedenken an Busch wird jedes Fahrzeug im Starterfeld mit einem Aufkleber der Startnummer 8 versehen sein.

„Doppelpass“ auf Sport1: Diese Gäste sehen Sie heute in der Sendung

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Sonntagvormittags diskutieren Fußballexperten beim „Doppelpass“ auf Sport1 über die aktuellen Themen der Bundesliga. Hier eine Übersicht der nächsten Sendung. Hitzige Debatten, klare Ansagen, Insiderwissen: Beim „Doppelpass“ wird jede Woche über das gesprochen, was Fußballfans hierzulande bewegt. Auch in der heutigen Sendung am Sonntag, 24. Mai 2026, um 11 U hr, dreht sich alles um die Bundesliga und die aktuellen Geschehnisse im Fußball. Die Gäste der heutigen Sendung Moderator Florian König und Co-Moderatorin Katharina Kleinfeldt haben für die Sendung namhafte Gesprächspartner geladen. In der Runde nehmen Platz: Hasan Salihamidžić , Sportdirektor (2017 – 2020) & Sportvorstand (2020 – 2023) beim FC Bayern , Champions-League-Sieger 2001, sechsmal Deutscher Meister & viermal DFB-Pokalsieger Niko Kappel , Goldmedaille im Kugelstoßen bei den Paralympics 2016 in Rio de Janeiro & dreifacher Weltmeister Jörg Althoff , Sportchef Bild Süd Martin Quast , Sportjournalist Stefan Effenberg , SPORT1 Experte Das sind die Themen Das DFB-Pokalfinale zwischen dem FC Bayern München und dem VfB Stuttgart steht im Fokus der Runde. Auch über die Kader-Bekanntgabe des DFB für die Weltmeisterschaft wird gesprochen. Welche Personalien überraschen? Gibt es Spieler, die unerwartet fehlen? „Doppelpass“: Sendetermine bei Sport1 und im Stream Die Sporttalkshow wird jeden Sonntag um 11 Uhr auf Sport1 ausgestrahlt. Der nächste Sendetermin lautet: Sonntag, 31. Mai 2026, um 11 Uhr Aktuelle Ausgabe verpasst? Wer Folgen verpasst hat, kann diese auf sport1.de oder in der Mediathek von Sport1 abrufen. Die Sendungen stehen nach der Erstausstrahlung zum Streaming bereit. Seit 30 Jahren ist der Fußballtalk am Sonntagvormittag Pflichtprogramm für Fans und Zuschauer. Das Erfolgsformat bringt Woche für Woche Spieler, Trainer, Experten und Journalisten zusammen, um über die heißesten Themen im deutschen Fußball zu diskutieren.

Dritte Niederlage: Schröders Cavs in NBA-Playoffs vor Aus

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Dennis Schröder stand noch nie in seiner Karriere in den NBA-Finals – und wird wohl erneut knapp davor scheitern. Im dritten Duell mit den New York Knicks kassiert sein Team eine deutliche Niederlage. Nationalmannschafts-Kapitän Dennis Schröder und die Cleveland Cavaliers könnten nach der dritten Niederlage gegen die New York Knicks die NBA-Finals verpassen. Wie bereits die beiden vorigen Basketball-Partien in New York verloren die Cavs auch das erste Heimspiel in der Best-of-Seven-Serie und dürfen sich nun keine weitere Niederlage mehr erlauben. Vor eigenem Publikum kassierten die Cavaliers ein 108:121. Welt- und Europameister Schröder könnte damit seine zweite realistische Chance auf die Teilnahme an den NBA-Finals verpassen. Bereits als Profi der Los Angeles Lakers hatte er es bis in die Conference Finals der Western Conference geschafft und dort verloren. Nun droht ihm in der Eastern Conference erneut ein etwas zu frühes Saisonende. Das vierte Duell in der Serie findet in der deutschen Nacht zum Dienstag (2.00 Uhr MESZ) statt. Swift und Kelce sehen schwaches Spiel der Cavaliers Die Zuschauer um Musik-Superstar Taylor Swift und NFL-Profi Travis Kelce sahen einen schwachen Start der Gastgeber, die zu keinem Zeitpunkt in Führung lagen und nach dem ersten Viertel bereits einem zweistelligen Rückstand hinterherliefen. Schröder kam in neun Minuten auf drei Punkte, bester Werfer für die Cavaliers war Evan Mobley mit 24 Zählern. Für die Knicks war erneut Jalen Brunson der beste Mann. Er erzielte 30 Punkte. Der deutsche Ariel Hukporti kam nicht zum Einsatz für New York. Sein Team hat nun zehn Partien in Serie gewonnen.

Talentiert, nervenstark, lernwillig: Die Jungstars im Tennis

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Jannik Sinner und Carlos Alcaraz auf Jahre unantastbar? Ein paar Youngster wollen es nicht dazu kommen lassen. Wer die großen Talente sind und wo ihre Stärken und Schwächen liegen. Bei der Titeljagd im Tennis herrscht aktuell Langeweile. Jannik Sinner dominiert, und bei einer Rückkehr des aktuell verletzten Carlos Alcaraz läuft alles auf ein Duell der beiden Ausnahmekönner hinaus. Doch es gibt ein paar Jungstars, die sie herausfordern wollen. Das sind die Top-Talente bei den am Sonntag beginnenden French Open . Rafael Jódar (19) Schon allein wegen desselben Vornamen drängt sich die Frage auf: Hat das spanische Tennis einen neuen Rafael Nadal ? Der Vergleich hinkt aber nicht nur aufgrund der riesigen Erfolge des früheren Sandplatz-Königs, sondern auch wegen der Spielweise. Anders als Nadal ist Jódar kein Defensivspezialist, lange Rallys will der 19-Jährige eher vermeiden. Der 1,91 Meter große Spanier kommt über das Tempo und Risiko in seinen Schlägen ohne viel Topspin. Dass er damit auch auf Sand erfolgreich sein kann, hat Jódar in Barcelona, Madrid und Rom bewiesen. Weil er möglichst lange Tennis am College spielen wollte, stand er vor einem Jahr in der Weltrangliste noch jenseits der Top 600 – jetzt gehört er schon zu den besten 30 Spielern der Welt. Nicht nur für Toni Nadal, Onkel und früherer Erfolgstrainer von Rafael Nadal, ist Jódar der „beste Spieler dieser neuen Generation“ mit dem „größten Potenzial“. João Fonseca (19) Der Brasilianer ist schon länger im Fokus. Bei den Australian Open 2025 verlor Fonseca zwar in der dritten Runde, doch selbst die ganz Großen der Szene waren begeistert. „Ich liebe einfach, wie er die wichtigen Punkte spielt“, sagte Novak Djokovic : „Ich bin ein Fan seines Spiels.“ Alcaraz meinte damals: „Wir werden den Namen João Fonseca schon bald auf die Liste der besten Spieler der Welt setzen.“ Noch ist es nicht so weit, die Entwicklung des 19-Jährigen stagnierte zuletzt – auch bedingt durch wiederkehrende Rückenschmerzen . Der kraftvolle Fonseca bringt aber viel mit für eine Erfolgskarriere. Von seinen Fans wird er bei jedem Turnier frenetisch angefeuert – mitunter sogar für ihn selbst zu eifrig. Es müsse „ein gewisses Maß geben“, sagte er und klagte über „zu viele Zwischenrufe“. Learner Tien (20) Der US-Amerikaner ist längst kein Unbekannter mehr auf der Tour. Den Sprung in die Top 100 schaffte er bereits im Januar 2025, danach arbeitete er sich kontinuierlich bis in die Top 20 vor. Der mit 1,80 Meter vergleichsweise kleine Tien ist kein Aufschlagwunder, dafür besitzt er ein herausragendes Spielverständnis. „Meiner Meinung nach kann er irgendwann die Nummer 1 der Welt werden“, sagte der frühere Weltranglistenerste Daniil Medwedew . Im Dezember triumphierte Tien bei den Next Gen ATP Finals der besten Nachwuchsspieler. Trainiert wird der 20-Jährige vom ehemaligen Grand-Slam-Turniersieger Michael Chang. „Ich halte ihn für eine ganz besondere Persönlichkeit“, sagte Chang über seinen Schützling: „Er denkt auf dem Platz weitaus mehr nach als die meisten anderen Spieler.“ Martín Landaluce (20) An Selbstvertrauen mangelt es dem Madrilenen nicht. Er könne schon jetzt „die besten Spieler schlagen“, sagte Landaluce. Der frühere Weltranglistenerste bei den Junioren schaffte es in Miami als erster Spieler seines Jahrgangs 2006 ins Viertelfinale eines Masters-1000-Turniers. In Rom bestätigte er das auf Sand mit seinem offensiven und aktiven Spielstil. Er wuchs in einer Tennisfamilie auf und wurde in der Rafael-Nadal-Akademie ausgebildet. Das Training mit dem 14-maligen French-Open-Gewinner Nadal habe ihn vorangebracht, sagte Landaluce: „Jemanden wie ihn zu beobachten, mit ihm zu spielen und zu sprechen, seine Ratschläge zu bekommen und ihn täglich beim Training zu sehen – all das ist mir im Kopf geblieben.“ Alexander Blockx (21) Der Aufstieg des Belgiers deutete sich schon länger an, ist in den vergangenen Wochen aber atemberaubend schnell vonstattengegangen. Blockx startete in dieser Sandplatzsaison voll durch, beim Masters-Turnier in Madrid stürmte er bis ins Halbfinale. Da war er aber chancenlos gegen Alexander Zverev , genau wie anderthalb Wochen später in Rom in der dritten Runde. „Ich habe mich gefühlt“, sagte Blocks nach dem ersten Duell, „als würde ich gegen mich selbst spielen“. Aber das andere Ich sei eben „ein paar Versionen stärker“ gewesen. In der Tat ist der 1,93 Meter große Blockx genau wie Zverev aufschlagstark und aufgrund seiner Reichweite gut in der Defensive. Aber Konstanz fehlt ihm noch.

Bastian Schweinsteiger: Outfit von ARD-Experten erregt Aufsehen im Pokal

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Der frühere Nationalspieler ist bei der ARD-Übertragung als Experte dabei. Dabei fällt vor Spielbeginn aber weniger das auf, das Bastian Schweinsteiger sagt – sondern seine Kleidung. FC Bayern gegen den VfB Stuttgart , DFB-Pokalfinale in Berlin. Der Deutsche Meister gegen den Titelverteidiger. Der krönende Abschluss dieser Saison 2025/26. Auch in diesem Jahr wieder war die ARD als übertragender Sender des Endspiels in Berlin dabei, mit Moderator Alex Schlüter und dem 2014er Weltmeister Bastian Schweinsteiger als Experten. Doch nicht nur das Duo war ungewohnt – meist führt Schweinsteiger mit Schlüters Kollegin Esther Sedlaczek durch die Übertragungen –, sondern vor allem das schlichte, einfarbige Outfit des Ex-Nationalspielers. Schweinsteiger vor dem DFB-Pokal schwarz gekleidet Schweinsteiger stand vor Anpfiff am Rasen des Berliner Olympiastadions nämlich komplett in schwarz: Schwarzes T-Shirt, schwarze Hose im Oversize-Schnitt, schwarze Schuhe, wenig später auch noch im schwarzen Sakko. Ungewöhnlich für den sonst stets in geschmackvollen Farbkombinationen gekleideten 41-Jährigen. Schweinsteiger ist seit 2020 Experte bei Länderspiel- und DFB-Pokalübertragungen der ARD , stand anfangs mit Moderator Matthias Opdenhövel , dann mit dessen Kollegin Jessy Wellmer vor der Kamera. Seit der WM 2022 sind eigentlich Schweinsteiger und Sedlaczek das angestammte Duo bei den Sendungen im Ersten.

Iran weicht Visa-Problemen aus – WM-Quartier wechselt nach Mexiko

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Der Iran verlegt sein WM-Trainingslager von den USA nach Tijuana. Offenbar gibt es Visa-Probleme. Die iranische Fußball-Nationalmannschaft hat ihr WM-Quartier von den USA nach Mexiko verlegt. Die Fifa hat den Antrag des iranischen Verbands genehmigt, das Trainingslager statt in Tucson im US-Bundesstaat Arizona künftig in Tijuana aufzuschlagen. Grund sind Visaprobleme im Zusammenhang mit dem seit Ende Februar andauernden Krieg zwischen dem Iran und den USA. Verbandspräsident Mehdi Taj teilte dies in einem Video auf seinem Telegram-Account mit: „Dank der Gespräche mit FIFA-Vertretern wurde unser Antrag, aufgrund von Visaproblemen von den USA nach Mexiko zu wechseln, glücklicherweise genehmigt. Wir werden in Tijuana, nahe dem Pazifik, unser Trainingslager aufschlagen.“ Taj verwies zudem auf die kürzeren Wege zum neuen Standort: „Die Flugzeit zu unseren beiden Spielen in Los Angeles beträgt nur 55 Minuten. Das ist deutlich kürzer als nach Tucson.“ Die Mannschaft hält sich derzeit in einem Trainingslager in Antalya in der Südtürkei auf. Einige Spieler reichten am Donnerstag in der US-Botschaft in Ankara ihre Visaanträge ein. Die Leiterin des Kino Sports Complex in Arizona, wo der Iran ursprünglich stationiert sein sollte, konnte den Wechsel gegenüber dem SID nicht bestätigen und verwies alle Fragen an die WM-Organisatoren. Die WM findet vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Mexiko und Kanada statt. Der Iran trifft in Gruppe G am 15. Juni in Los Angeles zunächst auf Neuseeland, dann erneut in Los Angeles auf Belgien. Das abschließende Gruppenspiel gegen Ägypten steigt in Seattle.

FC Bayern in der Einzelkritik: Note eins – ein Star wie entfesselt

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Der FC Bayern sichert sich das erste Double seit 2020. Gegen den VfB Stuttgart überragt einmal mehr ein Spieler – ein Nationalspieler erlebt dagegen einen schwachen Tag. Die Einzelkritik. Zum 21. Mal DFB-Pokalsieger: Der FC Bayern hat mit einem souveränen 3:0 (0:0)-Sieg gegen Titelverteidiger VfB Stuttgart das Double aus Meisterschaft und Pokal perfekt gemacht und zum ersten Mal seit sechs Jahren wieder beide Titel geholt. „Ich habe mich so auf dieses Finale gefreut. Ich wollte die Fans stolz machen. Ein Hattrick im Finale in einem so besonderen Spiel ist ein besonderes Gefühl. Ich bin sehr stolz darauf nach einer langen Saison. Sie so zu beenden, ist perfekt“, sagte Bayerns Dreifach-Torschütze Harry Kane nach der Partie bei Sky. Auch Kanes Teamkollege Joshua Kimmich war überglücklich über das Ende der Pokal-Durststrecke. „Wir wollten das Ding unbedingt gewinnen – für uns, unsere Familien und den Klub, weil das schon etwas Besonders ist“, sagte der Mittelfeld-Lenker in der ARD . Dabei tat sich die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany besonders in der ersten Spielhälfte schwer mit aggressiven und offensiv eingestellten Stuttgartern. Nach der Pause aber lief besonders ein Mann wieder einmal zu Höchstform auf. Wer das Spiel am Ende fast im Alleingang entschied – und wer dagegen ausgerechnet im Pokalfinale ganz schwach auftrat – lesen Sie oben in der Fotoshow oder hier . Nach der frühzeitigen Meisterschaft in der Bundesliga und dem unglücklichen Halbfinal-Aus in der Champions League gegen Paris Saint-Germain war zuletzt darüber spekuliert worden, ob die Saisonbewertung der Bayern von nur einem einzigen Spiel abhängen würde. Hätten die Bayern nicht gewonnen, hätte die Bundesliga-Rekordsaison laut Kane „einen bitteren Beigeschmack“ gehabt. So endete sie im großen Münchner Jubel und einer nächsten Partynacht.

Manuel Neuer: Bayern-Torwart stellt durch Pokalsieg Rekord ein

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Der 40-Jährige kommt im Endspiel gegen den VfB Stuttgart gar nicht zum Einsatz – und schreibt trotzdem Geschichte. Nach der Partie scherzt der Bayern-Torwart schon wieder. Bei der Pokalparty auf dem Rasen des Berliner Olympiastadions war Manuel Neuer dann plötzlich auch mittendrin dabei. Im Pulk der Bayern-Profis sprang der Rekordtorwart ausgelassen herum. Die verletzte Wade behinderte ihn dabei offensichtlich nicht. „Das war nur ein Hüpfer. Zum Jubeln reicht es auf jeden Fall“, sagte Neuer in der ARD zu seinem Siegertanz. Wenig später stemmte er im goldenen Konfetti-Regen den Pokal als Kapitän in die Höhe. Das 3:0 der Münchner gegen den VfB Stuttgart durch den Hattrick von Harry Kane hatte der 40-Jährige wegen der Blessur von der Tribüne aus verfolgen müssen. „Bin auf einem guten Weg“ Neuer zog durch den Erfolg mit seinem siebten Pokaltriumph mit Bastian Schweinsteiger als Rekordsieger gleich. Zuvor hatte er mit dem 13. Meistertitel der Münchner zu Thomas Müller aufgeschlossen und auch damit die Bestmarke egalisiert. Am Donnerstag war Neuer von Bundestrainer Julian Nagelsmann knapp zwei Jahre nach seinem DFB-Rücktritt wieder für die Nationalmannschaft nominiert worden. Bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada soll er im deutschen Tor stehen. Die Wadenverletzung soll kein Hindernis für das Comeback sein. „Ich bin auf einem guten Weg“, bekräftigte Neuer.

FC Bayern: Sportvorstand Eberl von Hoeneß-Zweifeln überrascht

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Vor dem DFB-Pokalfinale hatte Bayern-Patron Uli Hoeneß Zweifel an einem Verbleib von Sportvorstand Max Eberl geäußert. Jetzt reagiert der auf die Aussagen. Sportvorstand Max Eberl von Double-Gewinner Bayern München hat „sehr überrascht“ auf die Zweifel von Klubpatron Uli Hoeneß hinsichtlich einer möglichen Vertragsverlängerung reagiert. „Ich will meine Arbeit machen, mit der Arbeit überzeugen“, sagte Eberl nach dem Pokalfinale in Berlin am Sky-Mikrofon. „Was wir dieses Jahr gespielt haben als Mannschaft, als Verein, das lässt sich sehen. Man kann zweifeln, das ist wirklich legitim. Dann redet man drüber.“ Hoeneß hatte die Chancen auf einen Verbleib des 52-Jährigen zuvor im „Spiegel“-Spitzengespräch auf „60:40“ geschätzt und zugleich die Frage bejaht, ob er noch Zweifel an Eberl habe, der zum 1. März 2024 als Nachfolger von Hasan Salihamidžić zu den Bayern gekommen war. Sein Vertrag läuft bis 2027. Hoeneß gilt zugleich als großer Förderer, aber auch als Kritiker von Eberl. „Für mich überraschend“ Die Kritik sei ihm „jetzt gerade egal“, sagte Eberl nach dem 3:0 (0:0) der Bayern gegen den VfB Stuttgart . „Er hat es gesagt. Wir reden eigentlich dauernd. Wir haben gestern gesprochen, heute gesprochen. Deswegen waren die 60:40 für mich überraschend. Die Zahlen stehen jetzt da. Wir haben eine sehr gute Saison gespielt mit dem Double. Das ist das, was für mich zählt.“ Es sei seine „ehrliche Meinung. Wer mich kennt, weiß das: Ich bin keiner, der heute sagt: ‚Alles ist in Ordnung‘ – und in vier Wochen das Gegenteil“, sagte Hoeneß als Reaktion auf das Eberl-Interview in der ARD : „So ist die Situation – und in zwei, drei Monaten wissen wir genau, wie es weitergeht. Ich persönlich sehe das für ihn relativ positiv.“