Borussia Mönchengladbach und der FC Augsburg fischen im gleichen Gewässer nach einem Spieler mit großer Perspektive. Die ‚L‘Équipe‘ berichtet, dass Abwehrtalent Lassana Simakha (19) aus der Jugend von (…)
Gladbach & Augsburg im Duell um Abwehr-Schnäppchen
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Eiskalt zum Hitzestart: Zverev in Runde zwei von Paris
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Mit einer soliden Leistung gewinnt Alexander Zverev zum Auftakt der French Open. Für sein Titelziel muss er sich noch etwas steigern. Alexander Zverev winkte kurz ins Publikum und sah eher erschöpft als glücklich aus. Der deutsche Tennisstar hatte beim Hitzestart der French Open eiskalt zugeschlagen und den französischen Lokalmatadoren Benjamin Bonzi mit 6:3, 6:4, 6:2 wie erwartet besiegt. Beim Auftakt seiner Titel-Mission zeigte der 29-Jährige eine solide, aber längst nicht perfekte Leistung. In der zweiten Runde trifft der Hamburger auf den Tschechen Tomas Machac. „Benjamin ist ein großartiger Spieler, aber ich weiß, je weiter es ins Turnier geht, desto besser werden die Gegner“, sagte Zverev beim Sieger-Interview auf dem Court Philippe-Chatrier. Er wisse, dass er sich für sein Titelziel steigern müsse. Es sei aber besser, etwas langsamer zu starten, um sich im Turnier dann zu steigern. Zverev, der in den vergangenen fünf Jahren immer mindestens das Viertelfinale in Roland Garros erreicht hat, gilt als größter Herausforderer von Topfavorit Jannik Sinner . Auf den italienischen Weltranglistenersten kann er aufgrund des Startverzichts des verletzten Spaniers Carlos Alcaraz erst in einem möglichen Finale treffen. Zverev nimmt seinen insgesamt 41. Anlauf auf seinen ersten Grand-Slam-Turniersieg. Perfekte Bedingungen für Zverev Wohl auch wegen der Hitze verzichtete Zverev auf ein dunkles Outfit und trat ganz in Weiß an. Die äußeren Bedingungen auf dem Hauptplatz mit viel Sonne und hohen Temperaturen waren perfekt für das Spiel des Weltranglistendritten. „Bei 32 Grad ist das wie ein Hartplatz mit Puderzucker obendrauf“, hatte Bruder Mischa Zverev vor dem Match bei Eurosport gesagt: „Er ist super schnell, die Bälle springen hoch ab.“ Das liegt Zverev – und das zeigte er zu Beginn. Vor allem bei eigenem Aufschlag war sein Spiel sehr druckvoll und variantenreich. Der Olympiasieger von 2021 setzte auch immer wieder erfolgreich den Stopp als taktisches Mittel ein. Zverev zwischenzeitig unzufrieden Das für den ersten Satz entscheidende Break zum 4:2 holte er aber durch einen vermeidbaren Vorhandfehler seines Gegners. Zverev werde die „etwas wacklige Vorhand“ des Franzosen oft anspielen, hatte Bruder Mischa schon vorher angekündigt. Doch auch bei Alexander Zverev erhöhte sich zwischenzeitlich die Fehlerquote. Der Hamburger war zeitweise sichtlich unzufrieden mit seinem Schläger, den Platzbedingungen und auch sich selbst. Häufig suchte er den Austausch mit seiner Box. Sinnbildlich dafür stand sein erster Aufschlagverlust zum 4:4 im zweiten Satz, als er einige Unkonzentriertheiten zeigte. Doch unmittelbar danach schlug Zverev mit einem erneuten Breakgewinn zurück und holte sich schließlich mit einem gefühlvollen Stopp auch den Durchgang. Das brach die Gegenwehr von Bonzi, der beim Masters in Madrid dem Dominator Sinner noch einen Satz abnehmen konnte. Zverev hatte fortan leichtes Spiel und beendete das im dritten Satz einseitige Match nach 2:08 Stunden mit dem zweiten Matchball.
Sorge um Eltern: Kostjuk «mit dem Herzen» in der Ukraine
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Nach einem Raketenangriff nahe ihres Elternhauses kämpft Marta Kostjuk bei den French Open mit den Emotionen. Ihrer Gegnerin verweigert sie den Handschlag. Mitten im Interview überkamen Marta Kostjuk die Tränen, ihr Gesicht vergrub die ukrainische Tennisspielerin in den Händen. „An diesem Morgen hat hundert Meter von meinem Elternhaus entfernt eine Rakete ein Gebäude zerstört“, sagte die 23-Jährige nach ihrem Erstrundensieg bei den French Open gegen die gebürtige Russin Oksana Selekhmeteva. Im Anschluss zeigte die Tennisspielerin auf der Pressekonferenz sogar ein Bild von ihrem Handy, das die Zerstörung zeigen soll. „Das habe ich heute Morgen um 8:00 Uhr erhalten“, sagte die Weltranglisten-15. Ihr sei „schon beim Gedanken daran übel“ geworden, „dass ich, wenn es 100 Meter näher gewesen wäre, heute wahrscheinlich keine Mutter und keine Schwester mehr hätte“. Aufgrund der Umstände sei sie „unglaublich stolz“ auf sich selbst. „Ich denke, es war eines der schwierigsten Matches meiner Karriere“, sagte Kostjuk. Ihr Interview auf dem Court Simonne-Mathieu musste sie kurz unterbrechen, weil ihr die Tränen kamen. Von den Rängen gab es Applaus. „Gedanken und Herz bei Menschen in der Ukraine“ „Ich habe nicht gewusst, wie ich damit umgehen würde. Ich habe am Morgen geweint“, erzählte Kostjuk. „Ich bin natürlich froh, in der zweiten Runde zu sein. Aber all meine Gedanken und mein Herz sind heute bei den Menschen in der Ukraine.“ Auf den im Tennis eigentlich obligatorischen Handschlag am Netz verzichtete Kostjuk. Aus Protest reichen ukrainische Spieler und Spielerinnen den Russen auf der Tour nicht mehr die Hand. Russland hat nach eigenen Angaben die wegen ihrer Zerstörungskraft besonders gefürchtete Mittelstreckenrakete vom Typ Oreschnik erneut eingesetzt. Vor allem Kiew war Ziel der jüngsten Angriffe. 69 Menschen seien in der Hauptstadt verletzt und zwei weitere getötet worden, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj .
BVB-Juwel Inácio vor Länderspiel-Debüt
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Samuele Inácio von Borussia Dortmund steht womöglich vor seiner ersten Berufung in den italienischen Nationalkader. Die ‚Gazzetta dello Sport‘ berichtet, dass der 18-jährige Offensivspieler zu einer (…)
Werder Bremen hält an Fritz fest, macht aber Druck – Thioune kündigt Umbruch an
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Clemens Fritz bleibt auch nach einer enttäuschenden Bundesliga-Saison weiter Sportchef von Werder Bremen. Im Anschluss an die lange geplante Saisonanalyse sprach sich der Aufsichtsrat der…
Eisbeutel gegen Hitze: Heißer Start bei French Open
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Die brütende Sonne und hohen Temperaturen machen den Tennisprofis und auch den Besuchern in Roland Garros zu schaffen. Zum Auftakt der French Open haben die Tennisprofis und Besucher mit sommerlicher Hitze zu kämpfen. Schon beim Turnierstart um 11 Uhr lag die Temperatur knapp unter 30 Grad Celsius, am Himmel war keine Wolke zu sehen. Auch in den kommenden Tagen soll es in Paris sonnig werden mit Temperaturen teils über 30 Grad. Während der Pausen bieten den Tennisprofis große Sonnenschirme Schutz vor der Sonne, gehalten werden diese von Ballkindern. Viele Spieler und Spielerinnen legen sich auch große Eiswürfelbeutel auf den Nacken oder Kopf, um sich auf der Bank zu kühlen. Die Besucher des Grand-Slam-Turniers in Roland Garros suchten überwiegend schattige Plätze auf, vor den Wasser-Sprinklern gab es lange Schlangen. Welche konkreten Hitze-Regeln die Organisatoren des French Open verfolgen, war zunächst unklar. Die ATP als Spielervereinigung der Männer hat ab dieser Saison eine verbindliche Hitzeschutz-Regel eingeführt und war damit den Weg des Frauen-Pendants WTA gefolgt. Die Regeln richten sich an einem Index, der Temperatur, Luftfeuchtigkeit und weitere Faktoren berücksichtigt und ab einem bestimmten Schwellenwert Abkühlpausen und Spielunterbrechungen vorsieht.
DFB-Pokalfinale: Bayern und Stuttgart drohen heftige Strafen für Pyro
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Fans beider Vereine zündeten beim Pokalfinale gemeinsam Pyrotechnik und protestierten mit Transparenten gegen den DFB – das Spiel musste unterbrochen werden. Nun drohen den Klubs empfindliche Konsequenzen. Beim DFB-Pokalfinale zwischen dem FC Bayern München und dem VfB Stuttgart haben Fans beider Vereine in einer offenbar abgestimmten Aktion Pyrotechnik gezündet und mit Transparenten gegen den DFB protestiert. Das Spiel im Berliner Olympiastadion musste kurz unterbrochen werden. Der DFB-Kontrollausschuss hat angekündigt, sich mit den Vorfällen zu befassen. Bayern-Star verpasst Kabinen-Party: „Das sollte verboten gehören“ Auch Effenberg kritisiert Hoeneß: Ex-Bayern-Boss Salihamidžić springt Max Eberl zur Seite Was war passiert? Zu Beginn der zweiten Halbzeit wanderte ein riesiges Banner mit einem durchgestrichenen DFB-Wappen einmal um den Unterring des Stadions. Darauf standen die Wörter „Kläger, Richter, Henker“. Der Protest richtete sich gegen hohe Ticketpreise und die aus Sicht der Fans unverhältnismäßige Rechtsprechung des Verbands bei Fanvergehen. Anschließend zündeten beide Fanlager Pyrotechnik – unmittelbar nach dem ersten Tor von Harry Kane für die Bayern. Schiedsrichter Sven Jablonski unterbrach daraufhin die Partie. Diese Unterbrechung dürfte die Strafen erhöhen. Den DFB-Richtlinien zufolge steigen die Geldstrafen bei einer Spielunterbrechung zwischen einer und fünf Minuten um 50 Prozent. Pro Pyro-Fackel berechnet der DFB bei Bundesligisten 1.000 Euro, pro illegalem Banner werden je nach Größe zwischen 2.000 und 8.000 Euro fällig. Die Strafen könnten sich damit in sechsstelliger Höhe bewegen. Zum Vergleich: Im Vorjahr zahlte Finalist Arminia Bielefeld rund 50.000 Euro für Pyro-Vergehen – allerdings als damaliger Drittligist mit einem geringeren Sockelbetrag. Noch während des Spiels hatte sich der DFB geäußert: „Wir freuen uns über eine lebendige Fankultur. Diese darf aber nicht dazu führen, dass die Kurven über Spielunterbrechungen oder gar -abbrüche entscheiden.“ Wie die Transparente und Fackeln überhaupt ins Olympiastadion gelangen konnten, ließ der Verband offen. Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß reagierte am Sky-Mikrofon scharf: „Die Vereine, der DFB und die Politik müssen hart durchgreifen, dass solche Unverschämtheiten nicht mehr passieren. Das ist typisch in unserer Gesellschaft, dass es immer nur in eine Richtung geht. Dabei hat sich der DFB gar nichts zuschulden kommen lassen.“ Stuttgarts Vorstandschef Alexander Wehrle äußerte sich zurückhaltender: „Generell ist es so, dass wir die Fan-Kultur unterstützen. Klar ist aber auch, ich wünsche mir, dass es nicht zu Spielunterbrechungen führt, weil der Fußball schon die 90 Minuten im Mittelpunkt stehen sollte.“
„Ab Mittwoch weg“ – der Stand bei Undav
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Fabian Wohlgemuth hat sich zum aktuellen Stand der Vertragsverhandlungen mit Deniz Undav geäußert. „Das Allerwichtigste ist, nicht direkt wieder nach vorn loszurennen“, erklärte der Sportvorstand des (…)
Hannover 96 verhängt Transferstopp – Ezeh zu Dynamo Dresden
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Hannover 96 kommt nicht zur Ruhe. Nach der verpassten Bundesliga-Relegation haben die Gesellschafter nach Informationen der „Bild“-Zeitung ein Transfer- und Einstellungsstopp…
French Open: Arthur Gea stürmt mitten im Match auf die Toilette
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Arthur Gea kämpft beim Auftaktmatch der French Open nicht nur gegen seinen Gegner, sondern auch gegen akute Magen-Darm-Probleme. Im Gespräch mit dem Schiedsrichter wird er deutlich. Beim Auftaktmatch der French Open in Paris hat der französische Tennisprofi Arthur Gea mitten im Spiel um eine Toilettenpause gebeten. Gegenüber den Schiedsrichtern schilderte er seine Lage in drastischen Worten – und durfte den Platz erst nach Beendigung seines Aufschlagspiels verlassen. Gea spielte auf dem Court Suzanne-Lenglen gegen den Russen Karen Chatschanow. Den Offiziellen sagte er: „Ich habe Durchfall, ich muss dringend auf die Toilette, ich halte es nicht mehr aus. Ich werde gleich auf den Platz scheißen.“ Die Schiedsrichter ließen ihn erst gehen, nachdem er sein Aufschlagspiel zum 2:4 im ersten Satz beendet hatte. Kaum war der Ball von Chatschanow im Aus, stürmte Gea in die Katakomben des Court Suzanne-Lenglen. Ob die Bedingungen eine Rolle gespielt haben, ist unklar. Am Starttag des Grand-Slam-Turniers in Paris herrschten Temperaturen um 30 Grad bei viel Sonne.