Der FC Bayern rüstet sich in diesem Sommer für den erneuten Angriff auf die Königsklasse in der kommenden Saison. Dafür will der Rekordmeister offenbar eine Menge Geld in die Hand nehmen. Erliegt auch (…)
Bayern-Transfer: Bisseck öffnet die Tür
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WM 2026: Somalia-Schiedsrichter Artan darf nicht in USA einreisen
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Er hätte als erster Referee seines Landes WM-Spiele pfeifen sollen. Wegen einer politischen Entscheidung könnte der Plan scheitern. Der somalische Schiedsrichter Omar Artan ist daran gescheitert, in das WM-Co-Gastgeberland USA einzureisen. Wie ein Vertreter des somalischen Sportministeriums am Montag der Nachrichtenagentur AFP erklärte, sei Artan die Einreise am Miami International Airport verweigert worden. Dabei hatte der 34-Jährige ein gültiges Visum. Die Gründe hierfür waren zunächst unklar. Aber: Somalia steht auf der von US-Präsident Donald Trump eingeführten Einreiseverbotsliste. Für Artan ging es nach Istanbul zurück. Ciise Aden Abshir äußerte sich zu dem Vorfall. Der leitende Berater des somalischen Ministeriums für Jugend und Sport und ehemalige Kapitän der Nationalmannschaft sagte der AFP: „Ihm die Einreise in die Vereinigten Staaten zu verweigern und ihn daran zu hindern, geplante Spiele zu leiten, schadet nicht nur ihm persönlich, sondern untergräbt auch das Bekenntnis des Fußballs zu Fairness, Leistung und dem Geist des Fairplay“, sagte Abshir. Artan hätte als erster Referee seines Landes bei einer WM zum Einsatz kommen sollen. Der 34-Jährige gehört zu den 52 Schiedsrichtern, die vom Weltverband Fifa für die WM in den USA, Mexiko und Kanada nominiert worden waren. Das Turnier beginnt am Donnerstag mit dem Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika.
Mourinho holt Pepe zurück
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José Mourinho, der designierte neue Cheftrainer von Real Madrid, wird Ex-Spieler Pepe als seinen Co-Trainer installieren. Das berichtet ‚Sky‘. Das ehemalige Raubein hatte während Mourinhos erster (…)
Völler und Neuendorf überbringen Scheck für Mexiko-Hilfe
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Der DFB-Sportdirektor und der Verbandspräsident fliegen zum WM-Eröffnungsspiel. Die Partie im Aztekenstadion ist nicht der einzige Grund. Es geht auch um ein langjähriges soziales Engagement. DFB-Sportdirektor Rudi Völler und Verbandspräsident Bernd Neuendorf nutzen ihre Reise zum Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft in Mexiko-Stadt für einen guten Zweck. Beide überbringen einen Scheck für die Mexiko-Hilfe des Deutschen Fußball-Bundes mit Spenden der aktuellen deutschen Nationalspieler. „In diesem Fall haben Sie Ihre Trikots vom letzten Heimländerspiel in Mainz versteigert und legen, glaube ich, noch etwas drauf, sodass wir auf 86.000 Euro kommen“, berichtete Neuendorf von der Aktion der DFB-Stars um Kapitän Joshua Kimmich . Unterstützt werden mit der aktuellen Spende Stiftungsprojekte in Mexiko-Stadt, Querétaro und Guadalajara, die den Fokus auf Bildungsarbeit legen. Prägende Erlebnisse bei WM 1986 Das WM-Eröffnungsspiel zwischen Co-Gastgeber Mexiko und Südafrika findet am Donnerstag (21.00 Uhr) im legendären Aztekenstadion statt. Dort stand Völler mit der DFB-Elf 1986 im Finale gegen Argentinien (2:3). Beim Turnier entstand damals auf Initiative des späteren DFB-Präsidenten Egidius Braun die Mexiko-Hilfe, die später in die nach ihm benannte Stiftung integriert wurde. „Das ist jetzt 40 Jahre her. Und diesen 40. Jahrestag, den haben Rudi und ich jetzt zum Anlass genommen, weil Rudi damals dabei war bei dieser WM. Er hat sich auch damals die Projekte mit angeguckt“, sagte Neuendorf. Völler war damals nach dem Besuch in einem Waisenhaus mit 5.000 Mark der erste Spender, wie der DFB anlässlich der Reise in Erinnerung rief. Für Völler markiert die Reise nach Mexiko den Beginn eines straffen Programms in der WM-Auftaktwoche. Am Freitag reist der 66-Jährige dann nach New York weiter, wo er bei der Eröffnung des German House of Soccer, einer Fußball-Begegnungsstätte des DFB in der WM-Zeit, dabei ist. Anschließend geht es für ihn weiter nach Houston, wo die Nationalmannschaft am kommenden Sonntag (19.00 Uhr/ARD und Magenta TV) ihr Auftaktspiel gegen Curaçao bestreitet.
Spurs gewinnen vor Trump: NBA-Finals bleiben spannend
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Die San Antonio Spurs haben nach zwei Niederlagen ihre Chance auf den NBA-Titel am Leben gehalten. Im Madison Square Garden holt das Team den ersten Sieg – vor einer langen Liste besonderer Fans. Die San Antonio Spurs haben in den NBA-Finals großem Druck standgehalten und in New York den ersten Sieg gegen die Knicks geholt. Durch das 115:111 im Madison Square Garden verkürzte das Team um den französischen Star Victor Wembanyama in der Final-Serie nach Siegen auf 1:2. Die Spurs verhinderten damit eine Meisterschafts-Entscheidung schon im kommenden Spiel in New York. Donald Trump , der nach Angaben der Liga als erster amtierender US-Präsident ein Spiel der NBA-Finals besuchte, sah eine Partie mit großer Dramatik, die bis zur Schlusssekunde spannend blieb. Beide Teams geben zwischenzeitlich einen deutlichen Vorsprung ab Die Spurs gaben zwischenzeitlich einen Zwölf-Punkte-Vorsprung aus der Hand, die Knicks führten ihrerseits mit sieben Zählern. Am Ende aber setzten sich die Gäste durch, Wembanyama kam auf starke 32 Punkte, 8 Rebounds und 6 Vorlagen. „Wir hatten mehr Kontrolle. Wir haben weniger Fehler gemacht, weniger Ballverluste gehabt“, sagte Wembanyama im US-Fernsehen. „Wir haben besser kommuniziert in der Abwehr und waren früher dran.“ Durch den Sieg beendeten die Spurs die Serie der Knicks, die zuvor 13 Playoff-Spiele in Serie gewonnen hatten. „Wir sind immer selbstbewusst. Unser Job ist noch längst nicht erledigt, das härteste kommt erst noch“, sagte Wembanyama. Die NBA-Geschichte spricht dennoch gegen die Spurs: Noch nie hat ein Team nach zwei Heimniederlagen zum Auftakt in die Finals noch den Titel geholt. Zumindest verhinderten die Texaner ein 0:3-Rückstand – das wurde in keiner Playoff-Runde jemals von einem NBA-Team noch gedreht. Das vierte Duell in der Serie ist in der deutschen Nacht zu Donnerstag.
Pfiffe und Buh-Rufe für Trump bei NBA-Finals in New York
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US-Präsident Trump kommt aus New York und ist erklärter Anhänger der Knicks. Als die Kameras bei den NBA-Finals sein Gesicht zeigen, fällt die Reaktion der Zuschauer alles andere als herzlich aus. US-Präsident Donald Trump ist bei den NBA-Finals in seiner Heimatstadt New York von den Zuschauern ausgepfiffen worden. Die Buh-Rufe und Pfiffe brachen los, als die Bildschirme in der Arena kurzzeitig das Gesicht des Präsidenten zeigten, während er zur Nationalhymne salutierte. Im dritten Finalspiel stehen die Knicks aus New York den San Antonio Spurs gegenüber. Der 79-jährige Trump ist erklärter Anhänger der Knicks und wurde nach eigenen Angaben von deren Teambesitzer James Dolan zu den Finals in New York eingeladen. Nach Angaben der nordamerikanischen Basketball-Profiliga ist Trump der erste amtierende US-Präsident, der zu einem NBA-Finalspiel kommt. „Er ist ein echter Knicks-Fan“, sagte NBA-Boss Adam Silver vor Beginn des Spiels im Madison Square Garden. Trump hatte Knicks-Partien vor seiner Zeit als Politiker häufiger besucht und dabei oft direkt am Spielfeldrand gesessen. Die Knicks haben die ersten beiden Finalspiele um die Meisterschaft in der nordamerikanischen Basketball-Liga in San Antonio gewonnen. Zum Titelgewinn braucht ein Team vier Siege in der Best-of-Seven-Serie.
Fifa-WM: Diese Nachricht kommt für Gianni Infantino zur Unzeit
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Der ehemalige Uefa-Präsident Michel Platini reicht zwei Klagen gegen Fifa-Boss Gianni Infantino ein. Der Zeitpunkt kann kaum Zufall sein. Michel Platini geht gerichtlich gegen Fifa-Boss Gianni Infantino vor. Wenige Tage vor dem Start der Fußball-WM hat der ehemalige Uefa-Präsident Platini zwei Klagen gegen den Schweizer eingereicht. Die Vorwürfe wiegen schwer. Demnach bezichtigt der Franzose den mächtigen Fifa-Boss Infantino der Verschwörung gegen ihn. Nun soll sich die französische Justiz der Sache annehmen. Die Fehde zwischen Platini und Infantino reicht weit zurück. Ursprünglich arbeiteten beide Männer eng zusammen, Platini als Uefa-Boss, Infantino als Generalsekretär des europäischen Verbands. Doch im Jahr 2015 kam es zum Bruch zwischen den beiden machtbewussten Funktionären. Nach dem Sturz des mächtigen Fifa-Bosses Sepp Blatter galt der ehemalige französische Weltklassespieler Michel Platini als aussichtsreichster Kandidat auf die Nachfolge an der Spitze des Fußball-Weltverbands. Doch dann kam die Justiz dazwischen. Am Morgen des 27. Mai 2015 führten Züricher Kantonspolizisten im Nobelhotel Baur au Lac eine Razzia durch und nahmen sieben hochrangige Fifa-Funktionäre fest. Der Vorwurf lautete: Korruption bei der Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 an Katar. Zwar wurde Blatter beim zeitgleich in Zürich stattfindenden Fifa-Kongress zunächst als Präsident wiedergewählt, doch nur wenige Tage später musste er unter dem Druck der Korruptionsermittlungen zurücktreten. Platini zog Kandidatur zurück, Infantino wurde gewählt Der damalige Uefa-Präsident Platini sollte Blatter eigentlich im Amt beerben. Doch dazu kam es nicht. Wegen einer umstrittenen Zahlung von zwei Millionen Schweizer Franken , die Blatter an Platini angewiesen hatte, wurde gegen beide ein Betrugsverfahren eröffnet. Die Fifa-Ethikkommission sperrte Platini daraufhin für acht Jahre und schloss ihn von sämtlichen Aktivitäten im Weltverband aus. Platini zog seine Kandidatur für den Fifa-Vorsitz schließlich zurück, um „seinen Namen reinzuwaschen“, wie er im Januar 2016 sagte. Die Karriere des Franzosen als hochrangiger Fußballfunktionär war damit endgültig vorbei, ein jahrelanges Verfahren mit strafrechtlichen Ermittlungen schloss sich an. Im Februar 2016 wurde der damalige Uefa-Generalsekretar Gianni Infantino zum Fifa-Präsidenten gewählt. Ein Amt, das er bis heute innehat. Infantino ist mächtiger denn je, Platini wurde erst im März 2025 von einem Schweizer Gericht endgültig von allen Vorwürfen des Betrugs freigesprochen. Ebenso wie Blatter. Die Betrugsvorwürfe konnten nie belegt werden. Nun will Platin den amtierenden Fifa-Präsidenten Infantino vor Gericht zerren. Der 70-Jährige hat in Frankreich zwei Klagen eingereicht, neben Infantino richten sich diese auch gegen weitere ehemalige Fifa-Funktionäre. Das geht aus einer Erklärung Platinis wenige Tage vor dem Start der Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada hervor, die der Nachrichtenagentur AFP vorliegt. Darin heißt es unter anderem, die französische Justiz habe „die Aufgabe, die gegen den französischen Fußballspieler Michel Platini geschmiedete Verschwörung vollständig aufzudecken, die darauf abzielte, ihn daran zu hindern, die ihm versprochene Fifa-Präsidentschaft anzutreten“. Platini: „Mit frei erfundenen Vorwürfen zu Fall gebracht“ Offenbar hält Platini den Schweizer Infantino für den Drahtzieher hinter den damaligen Ermittlungen gegen ihn. Auf gerichtlichem Wege will Platini nun versuchen, „Entschädigung für alle Schäden zu erwirken, die ihm durch die Taktiken entstanden sind, mit denen seine Wahl zum Fifa-Präsidenten verhindert wurden“, hieß es. Zuvor hatte Platini in der Schweiz bereits zwei separate Anzeigen erstattet, keine davon kam vor Gericht. Nun probiert Platini es in Frankreich. Die Zivilklage, die von seinem Anwalt Olivier Baratelli eingereicht wurde, zielt auf Schadenersatzansprüche gegen die Fifa ab. Zudem reichte Platini auch Strafanzeige gegen Infantino sowie gegen die ehemaligen Fifa-Funktionäre Domenico Scala und Marco Villiger ein. Das Trio wird darin der böswilligen Strafverfolgung und der Einflussnahme beschuldigt. In der Strafanzeige wird zudem ein Untersuchungsrichter gebeten, die mögliche Verwicklung von drei hochrangigen Schweizer Justizbeamten in die mutmaßliche Verschwörung zu prüfen. In einer Erklärung, die Platinis Sprecher am Montag veröffentlichte, fordert er, dass „rechtlich anerkannt“ werde, dass er mit „völlig erfundenen Vorwürfen zu Fall gebracht“ wurde, um ihn daran zu hindern, Fifa-Präsident zu werden. Dass der Zeitpunkt der Anzeige zufällig gewählt wurde, glauben wohl nur die wenigsten Beobachter: Am Donnerstag beginnt in Mexiko-Stadt die Weltmeisterschaft 2026 , die Augen der Weltöffentlichkeit sind derzeit auf Infantino und den Fußballverband gerichtet. Der perfekte Zeitpunkt für Platini, „um Rache zu üben“, wie unter anderem die „New York Times“ schreibt. Fifa-Boss Infantino hat jedenfalls für Mittwoch eine außerplanmäßige Pressekonferenz angesetzt. Das kommt bei ihm nur äußerst selten vor.
Härtetest vor WM: Neuer steigt erstmals ins Training mit DFB-Team ein
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Beim öffentlichen Training in Winston-Salem stand Manuel Neuer erstmals wieder auf dem Platz. Der Keeper machte einen guten Eindruck – pünktlich zum WM-Auftakt. Manuel Neuer ist nach seiner Wadenverletzung ins Training der deutschen Fußball-Nationalmannschaft eingestiegen. Der Weltmeister von 2014 stand bei der öffentlichen Einheit der DFB-Auswahl am Montagabend (Ortszeit) in Winston-Salem vor 3.000 Fans auf dem Platz. Er flog den Bällen hinterher und machte körperlich einen guten Eindruck. Damit dürfte einem Einsatz beim WM-Auftakt gegen Curaçao am 14. Juni in Houston nichts mehr im Weg stehen. Der 40-Jährige war überraschend von Bundestrainer Julian Nagelsmann für das XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada in die DFB-Auswahl zurückgeholt worden. Neuer verletzte sich allerdings am letzten Bundesligaspieltag am 16. Mai an der Wade. Bei den Länderspielen gegen Finnland (4:0) und die USA (2:1) stand der von Nagelsmann zurückversetzte Oliver Baumann zwischen den Pfosten. Nagelsmann hatte aber bereits nach dem Test gegen die USA in Chicago angekündigt, dass Neuer für das Spiel gegen Außenseiter Curacao fit werde. „Er muss sich in seinem Alter nicht eingewöhnen. Er kommt mit einer Drucksituation klar“, hatte der Bundestrainer erklärt.
Erstes Training mit Neuer vor 3.000 Fans in Winston-Salem
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Wenige Stunden nach der Ankunft im WM-Quartier absolviert die DFB-Auswahl ein öffentliches Training. Wichtigste sportliche Nachricht: Manuel Neuer ist mit vollem Torwart-Einsatz dabei. Beim Willkommens-Event der Fußball-Nationalspieler vor 3.000 Fans in Winston-Salem ist auch Torwart Manuel Neuer endlich ins Mannschaftstraining eingestiegen. 23 Tage nach seiner erneuten Blessur an der linken Problem-Wade und nur noch sechs Tage vor dem ersten Gruppenspiel gegen WM-Neuling Curaçao absolvierte der 40-Jährige im W. Dennie Spry Stadium mit vollem Einsatz alle Übungen mit seinen drei Torwartkollegen. Der Bayern-Kapitän war am letzten Bundesliga-Spieltag am 16. Mai gegen den 1. FC Köln ausgewechselt worden. Bei den beiden WM-Tests gegen Finnland (4:0) und gegen die USA (2:1) stand jeweils der zur Nummer zwei degradierte Oliver Baumann im Tor. Alle WM-Akteure auf dem Platz im Einsatz „Manu wird jetzt ins Mannschaftstraining einsteigen, so ist es geplant, wenn wir in Winston-Salem ankommen – und dann gegen Curaçao auch spielen“, hatte Bundestrainer Julian Nagelsmann zuvor angekündigt. Neuer soll bei seinem DFB-Comeback nach zwei Jahren am kommenden Sonntag (19.00 Uhr/ARD und Magenta TV) in Houston einen Kaltstart ohne Spielpraxis in sein fünftes WM-Turnier hinlegen. Auf dem Gelände der Wake University waren in der deutschen Nacht auch alle 23 Feldspieler inklusive des nachnominierten Leipzigers Assan Ouedraogo im Einsatz. Der Aufgalopp nach der Anreise aus Chicago am Vormittag (Ortszeit) endete mit einem Abschlussspiel, bei dem Kai Havertz das erste, viel beklatschte Tor erzielte. Nagelsmann lange Unterhaltung mit Kimmich Nach 45 Minuten war Schluss auf dem Platz. Die Spieler um Kapitän Joshua Kimmich und Neuer beglückten die einheimischen Zuschauer aber danach noch fast eine Stunde lang mit Autogrammen und Selfies. Bemerkenswert war, dass sich der 31 Jahre alte Kimmich zuvor mit Bundestrainer Julian Nagelsmann knapp eine halbe Stunde auf dem Platz unterhielt. Worüber blieb unklar. DFB-Präsident Bernd Neuendorf hatte vor dem Beginn des Trainings eine Ansprache auf Englisch an die Zuschauer gerichtet. Besonderen Applaus bekam er dabei für die Aussage, dass „Winston-Salem unsere Nummer-eins-Wahl als WM-Camp“ war. Das Gesamtpaket mit den Trainingsplätzen auf dem Universitätsgelände und dem Teamhotel The Graylyn Estate sei „einfach das Beste“ gewesen. Die 3.000 kostenlosen Tickets waren innerhalb weniger Minuten vergriffen gewesen.
Novak Djokovic: Bewegende Worte an Alexander Zverev
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Ein bewegter Novak Djokovic gratuliert Alexander Zverev. Der 24-malige Grand-Slam-Sieger zollt dem Deutschen seinen Respekt – und erinnert an große Hürden. Tennisstar Novak Djokovic hat seinem langjährigen Rivalen und Weggefährten Alexander Zverev nach dessen historischem Grand-Slam-Triumph von Paris mit emotionalen Worten gratuliert. „Ich freue mich, dass du es geschafft hast, und du hast diesen Erfolg absolut verdient, denn du hast in jeder Hinsicht so hart daran gearbeitet, um ihn zu verwirklichen“, schrieb der Serbe am Montag auf Instagram und postete dazu ein Foto, das ihn mit Zverev auf dem Court zeigt. „Zu wissen, was du seit deiner Kindheit mit deiner Krankheit durchgemacht hast, wie du die größte mentale Hürde in dir selbst überwunden und Kritiker zum Schweigen gebracht hast, die dachten, du würdest niemals ein Grand-Slam-Turnier gewinnen, macht diesen Grand-Slam-Sieg noch besonderer und unvergesslicher“, führte Djokovic aus. Djokovic und Zverev verbindet eine besondere Geschichte. Als Alexander Zverev im vergangenen Jahr nach dem bitteren Erstrunden-Aus in Wimbledon von mentalen Problemen sprach und sich im Anschluss eine Auszeit nahm, erhielt er vom Serben öffentlich Zuspruch. „Ich wünsche ihm alles Gute und bin für ihn da“, sagte Dojokovic damals und verwies auf seinen eigenen Kampf mit psychischen Problemen. „Er weiß, dass er sich jederzeit an mich wenden kann. Ich verstehe ihn, ich verstehe, was er gerade durchmacht, denn ich habe das schon oft erlebt.“ Djokovic: „Das hat mich sehr bewegt“ Er fügte hinzu: „Sascha und ich haben ein tolles Verhältnis, ich mag ihn als Mensch sehr. Wir reden viel über Tennis und über andere Dinge im Leben“. Beim Turnier in Paris hatte Zverev zuletzt im Jahr 2025 gegen den 24-maligen Grand-Slam-Sieger gespielt. Bei der Viersatz-Niederlage hatte der Deutsche bereits mit mentaler Erschöpfung zu kämpfen, aber auch Djokovic haderte mit seinem Körper. Ihn plagten damals muskuläre Probleme. Dennoch setzte sich der Serbe schließlich souverän durch. Die beiden Weltklassespieler treffen sich auch regelmäßig zu gemeinsamen Trainingseinheiten, erst kürzlich in der Vorbereitung auf die French Open . Djokovic schied bei dem Sandplatzturnier bereits in der dritten Runde gegen Joao Fonseca aus. Zverev meisterte hingegen alle Hürden auf dem Court Philippe Chatrier und krönte sich mit dem Titel. „Die Freudentränen zu sehen, die du gemeinsam mit deinen Eltern, deinem Bruder und anderen Teammitgliedern vergossen hast, hat mich sehr bewegt“, bekannte Djokovic nun zudem. Den Sandplatzklassiker hat der 39-Jährige in seiner bisherigen Laufbahn dreimal gewonnen, zuletzt 2023. Humorvolle Szene bei den Australian Open 2025 Zverev hatte sich am Sonntag zum ersten deutschen Grand-Slam-Sieger seit Boris Becker vor 30 Jahren gekürt, nachdem er den Italiener Flavio Cobolli 6:1, 4:6, 6:4, 6:7 (5:7), 6:1 besiegt hatte. Bei seinen drei vorigen Finalteilnahmen bei Grand-Slam-Turnieren war der 29-Jährige jeweils unterlegen gewesen. Bei den Australian Open im vergangenen Jahr hatte Zverev plötzlich eine Frage zum Weltraum beantworten müssen – gestellt worden war sie ihm von Djokovic selbst. Der Serbe hatte beim Turnier in Melbourne kurzerhand Journalist gespielt und die Pressekonferenz mit Zverev gekapert. Schlagfertig wie immer konterte der 29-Jährige auf die Frage nach dem All. „Wir glauben, dass wir einiges wissen, aber eigentlich wissen wir nur sehr wenig. Wir lernen dabei.“ Zverev beantwortete auch die Nachfragen des Serben mit Humor, unter anderem jene nach seinem ersten Major-Titel. „Glaubst du, der Schlüssel zum Grand-Slam-Sieg liegt im Weltraum?“, fragte der ehemalige Weltranglistenerste Djokovic den Deutschen verschmitzt. Zverev hatte seine Antwort parat: „Ich glaube, der Schlüssel zum Grand-Slam-Sieg liegt darin, dass du mich einen gewinnen lässt!“.