Zumindest in Saudi-Arabien wird an Cristiano Ronaldos Heldenstatus nicht gerüttelt. Der 41-Jährige bekommt bei Al-Nassr nach seiner Portugal-Flucht viel Zuspruch – und zahlt es mit einem Tor zurück. Ein Tor und große Unterstützung der Fans: Sein erstes Spiel nach der dramatischen Flucht von der portugiesischen Nationalmannschaft verlief ganz nach dem Geschmack von Cristiano Ronaldo . Der 41-Jährige schoss beim 3:0 (2:0) Sieg des Al-Nassr FC in der saudi-arabischen Liga gegen Al Draih nicht nur den Führungstreffer. Der zuletzt viel gescholtene Fußball-Superstar wurde vor dem Anpfiff auch mit einem riesigen Fanbanner geehrt. „GREATNESS IS EARNED“ (Großartigkeit ist verdient) stand dort in englischer Sprache und in Großbuchstaben geschrieben, darunter war Ronaldos Marketing-Kürzel „CR7“ hinzugefügt. Womöglich davon beflügelt drehte Ronaldo gleich auf, in der 23. Minute schoss er sein Team zur 1:0-Führung. Es war ein Abstaubertor, nachdem der frühere Bayern-Profi Kingsley Coman am gegnerischen Torhüter gescheitert war und dieser den Ball nur zur Seite abklatschen konnte. Ronaldo feierte den Treffer ausgiebig – genau wie sein Club. „Ronaldo. Ein Tor. Seine Leute. Dieses Gefühl“, schrieb Al-Nassr voller Pathos bei X. Auch Coman (77.) traf später zum 3:0-Endstand. Ronaldo sorgte für Eklat Ronaldo hatte in der Länderspielpause für reichlich Schlagzeilen gesorgt. Zuerst war er aus dem Quartier der portugiesischen Nationalmannschaft vorzeitig abgereist, nachdem er beim 2:1 im Nations-League-Hinspiel in Norwegen nicht eingesetzt worden war. Nach dem Eklat warf der mehrmalige Weltfußballer Trainer Jorge Jesus öffentlich Wortbruch vor. Seine Zukunft im Nationalteam ist offen. Bislang bestritt der frühere Stürmerstar von Real Madrid , Manchester United und Juventus Turin für Portugal 234 Länderspiele, in denen er 146 Tore erzielte – beides Rekordmarken im internationalen Fußball. Titelverteidiger Portugal gewann alle vier Nations-League-Spiele in den beiden turbulenten Wochen und steht vorzeitig im Viertelfinale.
Erstes Spiel nach Eklat: Ronaldo trifft und wird gefeiert
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DFB-Frauen starten gegen Australien in WM-Vorbereitung | Liveticker
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Nach der erfolgreichen Qualifikation starten die DFB-Frauen in die WM-Vorbereitung. Gegen Australien plagen sie aber Probleme. Die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien hatte sich die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Frauen sogar vorzeitig qualifiziert. Im ersten Test gegen Australien plagen die Mannschaft von Bundestrainer Christian Wück jedoch Verletzungssorgen: Mit Kathrin Hendrich , Rebecca Knaak, Bibiane Schulze Solano, Selina Cerci, Larissa Mühlhaus, Lea Schüller und auch Kapitänin Giulia Gwinn fallen gleich sieben Spielerinnen aus. Wück ist zum Improvisieren gezwungen. Kann sich die DFB-Elf gegen Australien trotzdem durchsetzen? Verfolgen Sie das Spiel im Liveticker . +++HIER AKTUALISIEREN+++
VfB: Hoeneß gibt Transfer-Empfehlung
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Dass Pascal Stenzel nach seinem Abschied vom VfB Stuttgart noch keinen neuen Klub gefunden hat, erstaunt Sebastian Hoeneß. Der Trainer der Schwaben wirbt vor der Partie beim SC Paderborn (Samstag, (…)
Fast fix: Vier wichtige Deals auf der Zielgeraden
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Die Topklubs feilen an ihren Kadern der Zukunft. Die Verlängerungen von vier Superstars sind fast fix.## Harry Kane (33/FC Bayern)
Dem deutschen Rekordmeister ist in den Verhandlungen mit dem (…)
BVB-Aus: Terzic wollte „bewusste Pause nehmen“
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Seit Anfang Juli ist Edin Terzic Trainer bei Athletic Bilbao, jetzt nennt der 43-Jährige die Gründe für sein Engagement. Gegenüber dem ‚kicker‘ erklärt Terzic: „Wir kennen uns schon länger. (…) Über (…)
2. Bundesliga: Lautern verpasst Sprung auf Platz drei – Kiel weiter sieglos
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Die „Roten Teufel“ tun sich bei einem Bundesliga-Absteiger schwer – und haben in einer Szene Pech. Holstein Kiels schwarze Serie geht indes weiter. Der 1. FC Kaiserslautern hat den Sprung auf Platz drei der 2. Bundesliga verpasst. Die „Roten Teufel“ kamen zum Auftakt des 7. Spieltags nicht über ein 0:0 beim 1. FC Heidenheim hinaus und sind nun vorübergehend Tabellenvierter hinter dem Bundesliga-Absteiger. Zwingende Chancen gab es nur selten. Ein abgefälschter Schuss von Kaiserslauterns Semih Sahin flog an die Latte (9. Minute), ein Fallrückzieher von Heidenheims Julian Niehues oben auf das Tornetz (33.). FCK-Kapitän Marlon Ritter scheiterte per Freistoß an Schlussmann Thomas Dähne (45.+2). Heidenheims Abwehrchef Patrick Mainka rauschte zwischenzeitlich mit dem Fuß in Gegenspieler Fabian Kunze hinein und blieb zunächst liegen (30.). Der 31-Jährige konnte vor 15.000 Zuschauern aber doch weitermachen. Im zweiten Durchgang wurde ein Tor von Kaiserslauterns Ibrahim Kanaté wegen Abseits zurecht nicht gegeben (72.). In der Schlussphase erhöhten beide Teams noch mal die Schlagzahl, einen Treffer gab es aber nicht mehr. Braunschweig vergrößert Kiels Sorgen In der zweiten Partie vom Freitagabend gewann Eintracht Braunschweig zuhause mit 1:0 (1:0) gegen Holstein Kiel – und vergrößerte damit die Sorgen der Norddeutschen. Die „Störche“ sind nach sieben Saisonspielen noch immer ohne Sieg. Jan Urbich (11.) erzielte schon früh in der Partie den Siegtreffer für die Braunschweiger. Holstein gab auch in Braunschweig ein besorgniserregendes Bild ab. Die Mannschaft spielte so verunsichert und fehleranfällig, als hätte es die lange Länderspiel-Pause nicht gegeben. Kiels Trainer Tim Walter gerät durch das Ergebnis immer weiter in Bedrängnis. Schon in der dritten Minute fiel ein erstes Braunschweiger Tor, das nach Einsatz des Videobeweises wieder zurückgenommen wurde. Mittelstürmer Urbich stand in dieser Szene im Abseits. Nur acht Minuten später traf der 22-Jährige aber, nach einem missglückten Rückpass des Kieler Verteidigers Ivan Nekić. Kieler Fehler im Spielaufbau gab es einige, doch die Eintracht spielte ihre Umschaltmöglichkeiten sehr unsauber aus. Selbst wurde Holstein vor der Pause nur einmal gefährlich: Da köpfte Nekić nach einem Freistoß über das Tor (30.). Nach der Pause verpassten die Braunschweiger Fabio Di Michele Sanchez (47.) und Aaron Opoku (63.) jeweils das 2:0. Trotzdem gelang es den Kielern jetzt zum ersten Mal, die Gastgeber ein wenig unter Druck zu setzen. Beste Aktion war ein schöner Abschluss von Adrian Kapralik, der noch abgeblockt wurde (73.).
Fußball-Whistleblower Pinto darf Polizeischutz behalten
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Auch wegen seiner Enthüllungen fürchtet Manchester City aktuell eine harte Strafe. Rui Pinto sollte aus dem Schutzprogramm fliegen, fürchtete deshalb um sein Leben – doch nun kommt es zur Wende. Rui Pinto, der Mann hinter der Enthüllungsplattform „Football Leaks“, darf nun doch weiter ein besonderes Schutzprogramm für sich in Anspruch nehmen. Das portugiesische Justizministerium habe seine Entscheidung, die Sicherheitsmaßnahmen am 10. Oktober zu beenden, aufgrund von Verfahrensfehlern aufgehoben, berichtete unter anderem die portugiesische Zeitung „A Bola“. „Lebensbedrohliche Situation“ Pinto, der mit seinen Enthüllungen maßgeblichen Anteil an der Aufdeckung des Finanzskandals beim englischen Topclub Manchester City hat, hatte zuletzt öffentlich beklagt, das Justizministerium bringe ihn „wissentlich in eine lebensbedrohliche Situation“. Er erhalte „zahlreiche Todesdrohungen“ und sehe die „ernste Gefahr eines Attentats“ auf sein Leben. Nun aber bekommt der Hacker vorerst weiter Polizeischutz gestellt. Dokumente mit falscher Identität, kostenlose Beförderung und ein Unterhaltsgeld zählen außerdem zum Schutzprogramm. Pinto profitierte seit August 2020 davon, nachdem er aus der Untersuchungshaft entlassen worden war und sich zur Zusammenarbeit mit den portugiesischen Behörden bereit erklärt hatte. Pinto war 2023 wegen unerlaubten Zugriffs auf IT-Systeme, Verletzung des Kommunikationsgeheimnisses und versuchter Erpressung zu vier Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Wenig später sprach ihn auch ein Pariser Gericht schuldig und verurteilte ihn zu sechs Monaten Haft auf Bewährung. Ihm war vorgeworfen worden, sich Zugang zu den E-Mailpostfächern von drei Verantwortlichen von Paris Saint-Germain verschafft zu haben. Das steckt hinter „Football Leaks“ Die Plattform „Football Leaks“ hat mit ihren Enthüllungen seit 2015 für Aufsehen im Weltfußball gesorgt. Es gab Berichte über Steuervergehen von Topstars und Topclubs der Branche. Auch Originaldokumente wurden online gestellt. Bei den Daten handelte es sich um vertrauliche Dokumente aus der internationalen Branche und dem Offshore-Bankenwesen. Viele der veröffentlichten Informationen zogen juristische Konsequenzen nach sich. „Football Leaks“ löste mit seinen Enthüllungen auch die aktuellen Ermittlungen gegen Manchester City aus. Wegen Verstößen gegen die Finanzregeln der Premier League wurde der zehnmalige englische Meister von einer unabhängigen Kommission in allen 115 Anklagepunkten für schuldig befunden. Man City drohen harte Strafen bis zur Aberkennung mehrerer Meistertitel oder einem Zwangsabstieg. Ermittelt wird wegen Vergehen zwischen den Spielzeiten 2009/10 und 2017/18. Das Verfahren läuft seit 2023. Der Club legte fristgerecht Einspruch ein.
Volleyball: Suhl-Präsident Mantlik attackiert Dresden-Coach Waibl
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Der VfB Suhl schaffte in der vergangenen Saison überraschend das Double aus Deutscher Meisterschaft und Pokal. Das weckt Begehrlichkeiten – gegen die sich der Klub-Boss aber deutlich wehrt. Der Präsident des deutschen Meisters VfB Suhl hat den Trainer von Konkurrent Dresdner SC für das Abwerben seiner Volleyballerinnen mit deutlichen Worten kritisiert. „Es werden wieder alle möglichen Postfächer vom 58-jährigen Alexander Waibl voll sein, der unseren Mädels schreibt“, sagte Alexander Mantlik dem „Freien Wort“. „Alexander Waibl versucht, Bayern München zu spielen und schon während der Saison Unruhe zu verbreiten und den Gegner zu schwächen.“ Das Verhalten des DSC-Trainers Waibl sieht Mantlik als „unfair, aber eben nicht verboten, das muss man auch ganz klar sagen.“ Der Präsident und Manager des Double-Siegers aus Thüringen betonte, dass der eigene Trainer Laszlo Hollosy keine Spielerinnen anschreiben würde. Sorgen bei WM-Vorbereitung: Nur bei einem DFB-Star gibt es noch Hoffnung Formel 1 in Singapur: Verstappen gewinnt im Chaos-Quali – WM-Führender ratlos Mantlik wirft Waibl zudem vor, die Vorgaben der Liga bei Transfers offenbar nicht umfassend zu beachten. „In der Volleyball-Bundesliga gibt es die Regel, dass man bis zum Januar keine Spielerin verpflichten darf, aber oft hat Herr Waibl zu diesem Zeitpunkt schon eine mündliche Zusage“, sagte Mantlik. „Ich selbst habe noch keine Spielerin gesehen, die von uns weggegangen und in Dresden besser geworden ist.“ In Dresden nahm man die Worte zur Kenntnis. „Wir verstehen die Frustration nicht. Es gibt auch keine nationalen oder internationalen Richtlinien, die Verpflichtungen und den Zeitpunkt regeln“, sagte Geschäftsführerin Sandra Zimmermann. „Mit 13 Titeln in 17 Amtsjahren spricht die Bilanz von Cheftrainer Alexander Waibl für sich selbst.“ Beide Klubs mit großem Umbruch Nach dem überraschenden Gewinn von Meisterschaft und Pokal hatte Außenangreiferin Mackenzie Foley Suhl in Richtung Dresden verlassen. Dennoch gewann Suhl am vergangenen Samstag den Supercup gegen den sächsischen Konkurrenten souverän mit 3:0. Sowohl Suhl als auch Dresden mussten im Sommer, wie im Volleyball nicht ungewöhnlich, einen großen Umbruch bewerkstelligen. Acht Spielerinnen verließen Dresden, fünf Suhl. Transferziel der Thüringer sei es, „die Helden aus der zweiten Reihe zu verpflichten, die ein großes Potenzial haben und in der Arbeit mit Laszlo dran glauben, dass sie es umsetzen können“, sagte Mantlik. „Suhl sollte für jedes Talent in Deutschland die erste Anlaufstelle sein, das war unser Ziel, und da sind wir mittlerweile auch.“
Mike Ditka: NFL-Legende ist tot
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Er holte gleich in mehreren Funktionen Titel in der NFL und führte besonders ein legendäres Team an. Nun ist Mike Ditka gestorben. Trauer im American Football : Mike Ditka, als Spieler und Trainer NFL-Champion mit den Chicago Bears, ist am Freitag gestorben, wie seine Familie bekannt gab. Er wurde 86 Jahre alt. „Während die Welt Mike als Footballspieler in der Hall of Fame, als legendären Trainer und als Anführer des Super-Bowl-XX-Meisterteams der Chicago Bears kannte, war er für uns das Herz unserer Familie. Mike wird uns unendlich fehlen und uns für immer in Erinnerung bleiben“, heißt es in dem Statement. Ditka spielte von 1961 bis 1972 in der NFL als Tight End. Er verhalf den Bears 1963 zum Titelgewinn und fing später einen Touchdown-Pass für Dallas beim Super-Bowl-Sieg der Cowboys im Jahr 1972. Als Trainer führte Ditka die Bears am 26. Januar 1986 zum Super-Bowl-Sieg. Der deutliche 46:10-Erfolg über die New England Patriots beendete eine 23-jährige Durststrecke des Teams und der Stadt ohne Titel – seitdem warten die Bears auf eine weitere Meisterschaft in der National Football League. Außerdem war Ditka Assistenztrainer der Cowboys bei deren Super-Bowl-Sieg 1978 gegen die Denver Broncos.
Bitterer Start: Goretzka sieht Licht am Ende des Tunnels
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Zum ersten Mal in seiner Karriere ist Leon Goretzka im Ausland aktiv. Noch kommt der 31-Jährige allerdings nicht in Tritt.Seit der verkorksten WM mit Deutschland ist es um Leon Goretzka still (…)