Als klare Favoritin war die letztjährige Gewinnerin Iga Świątek ins Match gegangen. Es kam alles ganz anders. Titelverteidigerin Iga Świątek ist beim Rasenklassiker in Wimbledon nach einer schwachen Vorstellung in der dritten Runde gescheitert. Die an Position drei gesetzte Polin unterlag auf dem Centre Court der Weltranglisten-32. Alexandra Eala mit 6:7 (9:11), 2:6. „Ich bin in der zweiten Woche eines Grand Slams, das ist unglaublich. Für jemanden, der auf den Philippinen aufgewachsen ist, ist das etwas ganz Besonderes. Für mich ist das das Größte“, sagte die sichtlich emotionale Überraschungssiegerin nach der Partie und fügte hinzu: „Es war eines der besten Spiele meines Lebens.“ Świątek unterliefen zu viele einfache Fehler Unter den Augen von Wimbledon-Rekordsiegerin Martina Navratilova und IOC-Präsidentin Kirsty Coventry war der erste Satz hart umkämpft: Eala verwandelte im Tiebreak ihren vierten Satzball, nachdem sie zuvor zwei von Świątek abgewehrt hatte. Eala erarbeitete sich im zweiten Durchgang früh ein Doppelbreak, was auch daran lag, dass Świątek zu viele einfache Fehler unterliefen. Die 21-jährige Eala verwandelte nach 2:15 Stunden ihren dritten Matchball und zog als erster Profi von den Philippinen in ein Achtelfinale eines Grand-Slam-Turniers ein. Dort trifft sie auf die Wimbledon-Finalistin von 2024, Jasmine Paolini aus Italien.
Wimbledon: Titelverteidigerin Swiatek scheitert an Eala
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Nagelsmann-Aus: Glasner statt Klopp? Das sagt Stefan Effenberg
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Nach dem Aus von Julian Nagelsmann ist der DFB auf der Suche nach einem Nachfolger. Jürgen Klopp ist Favorit – aber t-online-Kolumnist Stefan Effenberg bringt einen alten Bekannten ins Gespräch. Nun steht es also fest, nur wenige Tage nach dem Aus der deutschen Nationalmannschaft im Sechzehntelfinale bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko: Julian Nagelsmann ist nicht mehr Bundestrainer. Der 38-Jährige ist nach offiziellen Angaben zurückgetreten, mit ihm müssen auch seine Co-Trainer Benjamin Glück, Benjamin Hübner und Alfred Schreuder den DFB verlassen. Ich stelle mich gerne schützend vor unter Druck geratene Trainer, ergreife für diese auch gerne Partei, wenn ich überzeugt bin, dass sie noch die Wende zum Erfolg schaffen können. Aber hier muss ich sagen: Dieser Schritt, gleichzeitig ein Schnitt, ist absolut logisch und die richtige Entscheidung. Nagelsmann ist letztlich nicht nur diese enttäuschende WM zum Verhängnis geworden, sondern seine gesamte Amtszeit. Möglicher Nachfolger von Nagelsmann: Klopp gibt Einblick in Gespräche mit dem DFB Er soll beim DFB übernehmen: Klopp als Bundestrainer? Doch eine Rolle behält er trotzdem Im Live-TV: Weltmeister flirtet mit Position beim DFB Da war die mittelmäßige Heim-EM 2024. Da war das enttäuschende Final Four in der Nations League im vergangenen Jahr, ebenfalls im eigenen Land, als man sowohl gegen Portugal (1:2) als auch Frankreich (0:2) verlor und am Ende Vierter von vier wurde. Und dann auch noch die nicht immer überzeugenden Leistungen in der WM-Qualifikation, die direkt mit einem 0:2 in der Slowakei startete. Es war einfach keine sportliche Weiterentwicklung erkennbar, es hat sich keine Stabilität in den Leistungen eingestellt, es war dagegen immer holprig, zäh, da war kaum mal Leichtigkeit oder gar wirkliche Spielfreude erkennbar. Brasilien-Nationaltrainer Ancelotti als Beispiel Stattdessen hat sich der Eindruck verfestigt: Deutschland gehört aktuell nicht mehr zu den ganz großen Fußballnationen. Und dieser Eindruck hat sich bei der WM nun endgültig bestätigt. Das muss man Nagelsmann – abseits aller persönlichen Verfehlungen, die er sich gerade durch seine schlechte Kommunikation und seine oftmals patzige Art geleistet hat – anlasten. Die Frage ist jetzt: Wie geht es weiter? Fest steht für mich: Die DFB-Elf braucht jetzt einen Bundestrainer, der auf die Jugend setzt, der die jungen Spieler auch mal von der Leine lässt. Einen, der von seinen Spielern respektiert und geachtet wird, einer, zu dem sie vielleicht sogar aufschauen. Und: Einen, der mit seiner Art auch die Fans mitnehmen kann. Ich nehme da gerne Carlo Ancelotti als Beispiel, der gerade recht erfolgreich Brasilien trainiert, mit der ihm eigenen bemerkenswerten Ruhe. Dem hören dort auch die großen Superstars zu. Oder Didier Deschamps bei Frankreich, der zu seinen Spielern ein enges Verhältnis aufgebaut hat, der diese vielen begnadeten Individualisten managen kann – weil er alles selbst erlebt hat, Höhen, Tiefen, große Siege, herbe Niederlagen, die ganz großen Titel gewonnen hat. Klopp? Beim DFB haben sie sich treiben lassen Das alles hat Nagelsmann nun mal nicht vorweisen können – und das hat ihm sowohl bei der Nationalmannschaft als auch zuvor beim FC Bayern geschadet. Er wollte seine Spieler in starre Systeme pressen, statt ihre individuellen Stärken hervorzuheben und zu nutzen. Profis auf diesem Niveau muss aber nicht mehr jeder Laufweg, jeder Pass erklärt werden. Im Gegenteil schätzen sie es, wenn ihnen auch mal Freiheiten gelassen werden, statt alles zu verwissenschaftlichen und zu verkomplizieren. Der DFB hat in seiner Mitteilung vom Freitag ja bestätigt, mit Jürgen Klopp in Gesprächen zu sein, der auch klarer Favorit auf die Nagelsmann-Nachfolge zu sein scheint. Man kann darüber streiten, ob das so geschickt war. Mein Gefühl ist: Beim Verband haben sie sich von der Öffentlichkeit zu dieser Äußerung treiben lassen. Das darf nicht sein, das sollte ihnen nicht nochmal passieren. Sicher ist trotzdem noch nichts. Mein Expertenkollege Mats Hummels hat bei Magenta TV dazu auch Pep Guardiola als möglichen Kandidaten genannt. Ich möchte aber noch einen anderen Namen ins Gespräch bringen, dem ich vollauf zutraue, das Ruder bei der DFB-Elf herumzureißen. Ich bin nämlich überzeugt, dass auch ein Oliver Glasner all die Qualitäten mitbringt, die Nagelsmann hat vermissen lassen. Er hat als Spieler über 400 Erstligapartien bestritten, er kennt das Geschäft in- und auswendig – und hat in seinen bisherigen Stationen bewiesen, was er kann: Talentierte Mannschaften weiterentwickeln. Den VfL Wolfsburg hat er in die Champions League geführt, Eintracht Frankfurt zum Europa-League-Sieger gemacht – und in der abgelaufenen Saison mit Crystal Palace immerhin die Conference League gewonnen. Ich sage: Er könnte das – und wäre bereit für diese Aufgabe. Das ist nur der erste Schritt Natürlich hat Klopp auf Vereinsebene sowohl mit Borussia Dortmund als auch mit dem FC Liverpool größere Erfolge vorzuweisen, aber: Bei den „Reds“ durfte er in seiner neunjährigen Amtszeit über 950 Millionen Euro für Neuzugänge ausgeben. Die Strategie, die Idee mag da noch so gut sein – da hilft das Geld natürlich auch ordentlich mit. Anders ist das, wenn du begrenztere Mittel und einen vielleicht nicht ganz so talentierten Kader zur Verfügung hast. Ich sage aber auch: Eine Veränderung auf dem Bundestrainer-Posten alleine reicht nicht aus. Es wäre ganz falsch, zu glauben, dass es mit der Einstellung eines Nagelsmann-Nachfolgers getan wäre. Das ist nur der erste Schritt. Da auch Geschäftsführer Andreas Rettig geht und den DFB zum Jahresende verlässt, ist nun eine wichtige Position neben Sportdirektor Rudi Völler frei. Verschiedene Namen werden schon gehandelt, von Matthias Sammer über Philipp Lahm bis hin zu Bastian Schweinsteiger oder Per Mertesacker . Für mich ist klar: Jeder von ihnen würde die nötige Qualifikation mitbringen. Alle vier haben eine extrem hohe fachliche und auch soziale Kompetenz, alle vier haben selbst auf höchstem Niveau gespielt, alle vier wissen auch aus eigener Erfahrung, im Umgang mit Spielern auch in schwierigen Situationen den richtigen Ton zu treffen. Fußball-Deutschland will sehen, dass sich etwas tut Es warten große Aufgaben: Das Konzept in den viel gelobten Nachwuchsleistungszentren des DFB muss überdacht werden. Schon in jungem Alter werden Spieler dort in ein Korsett, in Taktikschablonen gedrückt, die keinen Platz für Individualität oder Kreativität lassen. Die Fähigkeit, in kritischen Situationen auch mal zu improvisieren, spontan zu handeln, kommt komplett abhanden. Spieler müssen auch mal Fehler machen dürfen, um aus ihnen zu lernen, statt ständig Angst zu haben, Fehler zu machen. Auf dem Papier mag so ein Konzept zwar noch gut und wohldurchdacht sein – was dann aber passiert, wenn auf der anderen Seite mal ein Gegner steht, der dieses Konzept durcheinanderbringt, haben wir nun während der WM gesehen. Und das darf so nicht nochmal passieren. Die deutsche Nationalmannschaft muss so schnell wie möglich wieder auf die Beine kommen. Fußball-Deutschland will sehen, dass sich etwas tut, dass ein Team aufgebaut wird, von dem die Fans auf dem Weg zur Europameisterschaft 2028 sagen können: Da entwickelt sich etwas. Dieser Aufgabe muss sich zuallererst einer stellen: der neue Bundestrainer.
Polnischer Ex-Skispringer Grzegorz Mietus mit nur 33 Jahren tot
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Ein ehemaliger polnischer Skispringer ist schon in sehr jungen Jahren verstorben. Die Todesursache ist nicht bekannt. Der polnische Skisport trauert um Grzegorz Mietus. Der frühere Skispringer ist im Alter von 33 Jahren gestorben. Der polnische Skiverband bestätigte den Tod am Samstag. In einer Mitteilung hieß es: „Dies ist ein sehr trauriger Tag für das polnische Skispringen .“ Angaben zur Todesursache machte der Verband zunächst nicht. Nach Informationen der Zeitung „Gazeta Krakowska“ haben die Behörden Ermittlungen aufgenommen. Mietus beendete seine Karriere im Jahr 2016. Sein bestes Ergebnis im Weltcup gelang ihm 2010 mit Platz 20 in Willingen. Bei der Junioren-WM 2009 gewann er gemeinsam mit Maciej Kot, Jakub Kot und Andrzej Zapotoczny die Bronzemedaille im Team von der Normalschanze. Zuletzt arbeitete der Bruder des Olympia-Teilnehmers Krzysztof Mietus als Trainer. Mietus hinterlässt seine Ehefrau und zwei Kinder.
Formel 1 in Silverstone: Mercedes-Pilot Antonelli holt nächste Pole
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In der Qualifikation zum Großen Preis von Silverstone gibt es einen frühen, kleinen Schreckmoment für einen Favoriten. Am Ende wird es dramatisch. Kimi Antonelli hat sich die Pole Position zum Großen Preis von Großbritannien in Silverstone gesichert. Der Mercedes-Pilot setzte sich in einem packenden Qualifying am Samstag knapp vor den Ferrari-Piloten Charles Leclerc und Lewis Hamilton durch und startet beim Rennen am Sonntag (ab 16 Uhr im Liveticker bei t-online) von ganz vorne. Es ist bereits die fünfte Pole der Saison für den aktuellen WM-Führenden. Mehr in Kürze.
Effenberg schlägt Glasner als Fußball-Bundestrainer vor
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Favorit auf die Nachfolge von Julian Nagelsmann als Fußball-Bundestrainer ist Jürgen Klopp. Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg bringt nun einen aus der Bundesliga bekannten Österreicher ins Spiel. Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg hat in der Debatte um die Nachfolger von Julian Nagelsmann als Fußball-Bundestrainer mit Oliver Glasner einen weiteren Namen ins Spiel gebracht. Er traue dem Österreicher vollauf zu, das Ruder bei der DFB-Elf herumzureißen, schrieb der 57-Jährige in seiner Kolumne für „t-online“. „Er hat als Spieler über 400 Erstligapartien bestritten, er kennt das Geschäft in- und auswendig – und hat in seinen bisherigen Stationen bewiesen, was er kann: Talentierte Mannschaften weiterentwickeln“, begründete Effenberg seine Idee. Der 51 Jahre alte Glasner hatte zuletzt Crystal Palace zum Triumph in der Conference League geführt, seinen Vertrag bei dem Premier-League-Club aber nicht verlängert. Überdies ist er übereinstimmenden Medienberichten zufolge als neuer Trainer bei Nottingham Forest vorgesehen. Der Verein hatte sich am Freitag von Chefcoach Vitor Pereira und dessen Co-Trainern getrennt. „Ich sage: Er könnte das – und wäre bereit für diese Aufgabe“, meinte Effenberg über Glasner als Bundestrainer. Favorit Jürgen Klopp Der frühere Abwehrspieler, der in der Bundesliga den VfL Wolfsburg in die Champions League und Eintracht Frankfurt zum Gewinn der Europa League geführt hatte, wäre der erste ausländische Trainer einer deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Als Favorit auf die Nachfolge von Nagelsmann, der nach dem frühen WM-Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay zurückgetreten war, gilt Jürgen Klopp . Der Deutsche Fußball-Bund und der frühere Meistertrainer des FC Liverpool haben Gespräche bestätigt. Ex-Weltmeister Mats Hummels hatte als WM-Experte bei MagentaTV zudem Pep Guardiola als möglichen Kandidaten genannt. „Ich glaube, dass sowohl Pep Guardiola als auch Jürgen Klopp überall hinpassen – jede Vereinsmannschaft, jede Nationalmannschaft. Die beiden besten Trainer des vergangenen Jahrzehnts, der letzten 17, 18 Jahre in meinen Augen weltweit. Deswegen könnte ich mir beide sehr gut vorstellen“, hatte der Weltmeister von 2014 erklärt.
Nusa immer teurer
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RB Leipzig will bei einem Verkauf von Antonio Nusa (21) mindestens 60 Millionen Euro sehen. Das berichtet ‚Sky‘. Englische Medien nannten zuletzt noch 50 Millionen. Newcastle United, Juventus Turin, (…)
Spanien deklassiert DFB-Team bei U19-EM – BVB-Talent Diallo trifft
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Nach zwei Siegen gegen Dänemark und Wales hat die deutsche U19-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Wales einen herben Dämpfer hinnehmen müssen. Im letzten Spiel der…
Wimbledon live: Wie schlägt sich Zverev gegen Giron in Runde 3? | Ticker
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Nach seinem Sieg in Paris peilt Alexander Zverev seinen nächsten Grand-Slam-Titel an. Er sieht sich auf einem guten Weg, vermeidet aber ein Wort. Alexander Zverev will nichts davon wissen, dass er nach seinem Erfolg bei den French Open auch beim ehrwürdigen Rasenturnier in Wimbledon ganz oben in der Rangordnung angekommen ist. „Ich bin kein Favorit. Was für ein Favorit?“, fragte er und winkte ab: „Ich bin in meinen Augen vielleicht der dritte auf der Liste.“ Schließlich seien da ja immer noch der „haushohe“ Titelfavorit Jannik Sinner sowie Novak Djokovic , „weil er das Ding halt schon 87 Mal gewonnen“ habe, sagte der Hamburger. Und dann, erst dann, komme „vielleicht“ er selbst. Klar ist jedoch, dass er in seiner Drittrunden-Partie gegen Marcos Giron als Favorit ins Spiel geht. Verfolgen Sie hier die Partie im Liveticker . +++HIER AKTUALISIEREN+++ Marcos Giron – Alexander Zverev 2:6, 2:2 2. Satz, 2:6, 2:2 – Na, was ist denn gerade mit Alexander Zverev los? Gerade läuft die Vorhand überhaupt nicht beim Deutschen. Erst bleibt er im Netz hängen, hadert, zuckt mit den Schultern. Dann verzieht er eine weitere Vorhand, und Giron hat plötzlich Breakball. Den wehrt er mit einem Ass ab. Streut dann einen Slice ein, den sein Gegner nicht mehr erreicht. Aber: Ganz so leicht wie zu Beginn geht das hier im Moment nicht mehr für ihn. 2. Satz, 2:6, 2:1 – Achtungsapplaus für Giron. Der US-Amerikaner scheint nun tatsächlich etwas besser in die Partie zu kommen. Gleich mehrfach leistet sich Zverev unerzwungene Fehler, und Giron schließt mit einem Service-Winner ab. 2. Satz, 2:6, 1:1 – Da stöhnt Giron auf und hadert mit sich selbst. Zum vielleicht ersten Mal in dieser Partie ist er gut in der Rally mit Zverev, hält mit, bringt die Bälle gut zurück – um dann bei 40:40 einen Rückhand-Slice ins Netz zu legen. Mit einem Ass bringt Zverev seinen Aufschlag durch. 2. Satz, 2:6, 1:0 – Ob ihm das mehr Sicherheit gibt? Giron bringt mal wieder ein Aufschlagspiel stabil durch. Vielleicht wird das ja doch noch ein spannendes Match. 1. Satz, 2:6 – Huch! Ein Doppelfehler bei 30:0. Das kann Zverev also auch noch passieren. Er lässt sich aber nicht irritieren, bleibt dran. Ein Vorhand-Winner, ein Ass – und Alexander Zverev hat diesen ersten Satz locker gewonnen. Die Verhältnisse sind hier seit Spielbeginn klar, und der Hamburger wird seiner Favoritenrolle bisher voll gerecht. 1. Satz, 2:5 – Da gibt es Applaus vom Publikum: Zverev geht tief in die Hocke, spielt einen herrlichen Stopp, an den Giron nicht mehr herankommt. Dann geht er ans Netz, lässt den Volley ins Feld seines Gegners tropfen. Er liest die Schläge und Bewegungen von Giron aktuell perfekt. Zwei Breakbälle. Wieder kann Zverev aber beide Chancen nicht nutzen, das ist der einzige Vorwurf, den man ihm gerade machen muss. Dass er hier der eindeutig Bessere ist, daran gibt es schließlich keinen Zweifel. Wieder geht es mehrfach über Gleichstand. Zverev bestimmt hier die Ballwechsel, bei der nächsten Breakchance ist es dann soweit: Wieder ist eine Rückhand von Giron zu ungenau, und Zverev serviert jetzt schon zum Gewinn des ersten Satzes. 1. Satz, 2:4 – Mit einem Ass schließt Zverev seinen Service schnell ab. Das ist gerade der (erwartbare) Unterschied: Während Zverev der dominante Spieler ist, muss Giron um jeden Punkt kämpfen. 1. Satz, 2:3 – Symbolisch: Giron will aktiver werden, kommt nach vorn – und bleibt mit einem Drop-Shot im Netz hängen. Zverev bleibt voll konzentriert, mit seinem Return stellt er den US-Amerikaner aktuell vor fast unlösbare Probleme. Und hat direkt wieder zwei Breakbälle. Den ersten wehrt Giron ab, beim zweiten leistet sich Zverev einen Rückhand-Fehler. Es geht mehrfach über Gleichstand. Bei Vorteil Giron versucht es der Hamburger dann mit einem Stopp – der ist aber zu kurz. Da war mehr drin. 1. Satz, 1:3 – Das geht dem Deutschen bisher alles sehr locker von der Hand. Problemlos bringt er auch sein zweites Aufschlagspiel durch. 1. Satz, 1:2 – Sehr gut. Zverev holt sich direkt das Aufschlagspiel seines Gegners. Bei Giron sitzen die Schläge nicht, immer wieder muss er auch über den zweiten Aufschlag gehen. Vorhand zu lang, Rückhand zu ungenau – da fehlt es gerade noch an Vielem. Dann landet er mit einer Vorhand im Netz, und Zverev hat die Chance zum Break. Die nutzt er direkt. Mit einer Vorhand zieht er das Tempo an, Giron unterläuft der nächste Rückhand-Fehler. 1. Satz, 1:1 – Ein Aufschlagwinner, zwei Asse, dann ein provozierter Vorhand-Fehler bei Giron – Zverev startet hochkonzentriert und zu Null. 1. Satz, 1:0 – Giron bringt seinen ersten Service souverän durch. Vor dem Match – Zverev hat den Münzwurf bei Stuhlschiedsrichter Adel Nour gewonnen. Er entscheidet sich, zuerst zu returnieren. Beide spielen sich jetzt noch etwas ein, dann geht es los. Vor dem Match – Zverev und Giron sind gerade auf den Rasen von Court 2 getreten. Gleich geht es los. Vor dem Match – Nach seinem Zweitrunden-Sieg (6:1, 6:3, 7:6 (7:3)) gegen den Franzosen Valentin Royer hat Zverev auf dem für ihn kniffligen grünen Rasenbelag Selbstvertrauen getankt. „Es sei vielleicht nicht sein bisher „bestes“ Rasenmatch gewesen, das er jemals gespielt habe: „Aber es war gut“. Vor dem Match – Gegen den US-Amerikaner Giron gewann Zverev bisher alle vier Matches. Einen Erfolg konnte er unter anderem vor zwei Jahren in Wimbledon feiern. Der 32-Jährige liegt in der Weltrangliste auf Rang 92.
WM: Die drei besten Spieler im Sechzehntelfinale
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Das Sechzehntelfinale der Weltmeisterschaft ist vorbei. FT kürt die drei besten Akteure der ersten K.o.-Runde.## Platz 3: Marc Cucurella (27/Spanien)
In Deutschland nicht ganz so beliebt, macht Marc (…)
WM-Ticker: Hamann fordert Kimmich-Rücktritt, Mertesacker offen für DFB-Job
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[Seite=“WM-Tag 24 – Alle Meldungen vom 4. Juli“]
Seit dem 11. Juni rollt der Ball: 38 Tage lang wird in den USA, Mexiko und Kanada der neue Weltmeister ausgespielt. Erstmals gab es…