Die US-Austragungsorte der Fußball-WM hatten mit einem großartigen Sommer gerechnet. Doch es sieht ganz danach aus, als würde die Reisebranche keinen Erfolg feiern können. Diese These untermauert auch eine t-online-Umfrage. Einen Monat vor der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko (11. Juni bis 19. Juli 2026) ist die Reiselust deutscher Fans am Boden. Das geht aus einer t-online-Umfrage hervor, bei der mehr als 76.000 Leser ihre Stimme abgaben. Die überwältigende Mehrheit von 74.357 Teilnehmern (97,7 Prozent) entschied sich auf die Frage „Würden Sie zur Weltmeisterschaft reisen?“ für die Antwort „Nein“. Nur 1.404 Leser könnten sich vorstellen, zur WM zu fliegen, 341 waren untenschlossen. Sind die Nachrichtenlage, die aus den USA und Mexiko herüberschwappt, und das allgemeine Gefühl von Ungastlichkeit unter der aktuellen Administration des Präsidenten Donald Trump an der Ablehnung schuld? Fans der deutschen Fußball-Nationalmannschaft scheinen die aufgeplusterte WM mit 48 Mannschaften nur als TV-Event einzuplanen, obwohl die Austragungsorte der Gruppenspiele der DFB-Elf – Houston im Bundesstaat Texas, Toronto in Kanada und East Rutherford bei New York – interessante Reiseziele sind. Kein Ansturm auf Hotels in den USA Reise: Platz der WM-Traum, bevor es richtig losgeht? Neue Dimensionen: WM-Ticket kostet fast zwei Millionen Euro „Rund einen Monat vor dem Start des Turniers ist die Nachfrage nach Tickets zwar ungebrochen“, schreibt USA-Korrespondent David Schafbuch. “ Die Hotels in den elf Ausrichterstädten der USA merken allerdings kaum etwas davon „. Von einem Ansturm durch Fußballfans sei in der Hotelbranche keine Rede, zum Teil wird stattdessen sogar von einem „Nicht-Event“ gesprochen. Er sieht die Gründe neben der aktuellen Politik der US-Regierung auch in einer Fehlkalkulation der Fifa. Der Weltfußballverband Fifa habe durch ein großflächiges „Room-Blocking“ im Vorfeld des Turniers die Hotelbranche in Schwierigkeiten gebracht, heißt es in einer Studie des Branchenverbandes AHLA. Die Fifa soll in vielen Ausrichterstandorten in den vergangenen Monaten deutlich zu viele Hotelzimmer reserviert und auf diese Weise eine „künstliche Nachfrage“ erzeugt haben. Die Studie nennt aber auch Probleme bei der Visa-Vergabe für Reisewillige als Grund. 70 Prozent der Befragten habe „weitreichende geopolitische Bedenken“. Tatsächlich fährt die US-Regierung unter Trump einen rigiden Migrationskurs. Behörden wie ICE oder die Border Patrol sind angehalten, die Zahl der Abschiebungen illegaler Einwanderer zu steigern. Und auch Deutsche hatten in den vergangenen Monaten schon von heftigen Problemen bei der Einreise berichtet.
Fußball-WM in den USA: Deutsche Fans bleiben lieber zu Hause
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Trotz Topsaison: Bayern-Youngster soll gehen
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Jonathan Asp Jensen hat keine Zukunft bei den Profis des FC Bayern. Wie der ‚kicker‘ berichtet, soll der 20-Jährige nach seiner Leihrückkehr im Sommer verkauft werden. Das sei sowohl aus Kreisen des (…)
FC Bayern: Ex-Star Mathys Tel verursacht heftige Beule bei Gegenspieler
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Im Abstiegskampf erzielt Mathys Tel für Tottenham zunächst ein wichtiges Tor. Kurz darauf unterläuft ihm ein bitterer Fehler. Dieser hat Folgen. Tottenham Hotspur hat einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf der Premier League verpasst. Am Montagabend kamen die Londoner im Heimspiel gegen Leeds United nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. Mann des Abends war der ehemalige Bayern-Profi Mathys Tel – und das in doppelter Hinsicht. Der Franzose traf nach 50 Minuten zur umjubelten Führung für die „Spurs“. Traumhaft schlenzte Tel den Ball aus rund 17 Metern an Gäste-Torwart Karl Darlow vorbei in den Winkel und stellte die Weichen damit auf Sieg. Doch zu diesem sollte es nicht kommen. Denn: Etwas mehr als 20 Minuten später unterlief Tel ein bitterer Fehler, der zum Ausgleich führte. Schuld war ein durchaus kurioses Foul des Angreifers. Einen abgewehrten Ball wollte er per Fallrückzieher aus dem Strafraum klären. Doch der ehemalige Leipzig-Spieler Ethan Ampadu spritzte dazwischen und wurde von Tel bei seiner artistischen Klärungsaktion deutlich am Kopf getroffen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Dominic Calvert-Lewin. Leeds veröffentlicht Bild von Ampadus Beule Wie schlimm es Ampadu wirklich erwischt hatte, wurde erst hinterher deutlich. Auf X postete Leeds eine Nachaufnahme der Stirn des Defensivakteurs. Auf dieser ist eine dicke, rote Beule zu erkennen. Dazu schrieb der Klub: „Berührt ihn nicht“. Offenbar eine sarkastische Anspielung auf die Aussagen einiger Tottenham-Fans, dass Ampadu gar nicht richtig getroffen worden sei. Ampadu hatte nach der Partie aber allen Grund zur Freude. Der Kapitän der „Peacocks“ wurde als Spieler des Spiels ausgezeichnet. Den Klassenerhalt hat der Aufsteiger aus West Yorkshire ohnehin schon sicher. Für Tottenham geht es dagegen weiter gegen den Abstieg. Bei einem Sieg über Leeds wäre der Vorsprung auf Verfolger West Ham auf vier Punkte angewachsen. So sind es zwei Spieltage vor Schluss lediglich zwei Zähler. Am Dienstag trifft die Mannschaft von Roberto De Zerbi auf den FC Chelsea . Zum Saisonabschluss steht das Heimspiel gegen Everton auf dem Plan.
Eichhorn & ein Weltstar: Kovac über BVB-Transfers
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Borussia Dortmund werden im Kampf um Toptalent Kennet Eichhorn gute Chancen eingeräumt. BVB-Coach Niko Kovac erläutert seine Sicht der Dinge und bringt zudem einen neuen Namen ins Spiel.Niko Kovac (…)
1. FC Köln: Effzeh trauert um Meisterspieler Karl-Heinz Ripkens
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Karl-Heinz Ripkens gewann zwei deutsche Meisterschaften und wurde viermal Westdeutscher Meister. Nun ist er tot, sein Ex-Klub trauert um ihn. Der 1. FC Köln trauert um Karl-Heinz Ripkens. Im Alter von 88 Jahren ist der ehemalige Stürmer am 8. Mai gestorben, wie der Klub nun bekannt gab. Beim 1. FC Köln spielte Ripkens von 1959 bis 1964 und war Teil der Mannschaft, die die erste Saison der Bundesliga gewann. Seine Jugend verbrachte Ripkens in Köln-Vogelsang, wo er für den dortigen SSV auflief. Seine gesamte Karriere lang spielte er im Angriff auf der rechten Seite als „Halbstürmer“. Schon früh wurde er in die Auswahlteams der Stadt Köln, des Mittelrheins und Westdeutschlands berufen. Eine Karriere zeichnete sich damals bereits ab. Köln-Wechsel von Ripkens kam per Zufall zustande Der Wechsel vom SSV Vogelsang zum FC Köln kam eher zufällig zustande. In einem Interview hatte Ripkens mal erklärt: „Ich war zufällig mit FC-Spieler Hennes Pfeiffer, meinem Teamkollegen in der Stadt- und Mittelrheinauswahl, zum Essen im Geißbockheim. Plötzlich kam Trainer Hennes Weisweiler rein und Pfeiffer sagte zu ihm, dass er mich doch mal testen solle. Und tatsächlich durfte ich ein paar Tage später zum Probetraining kommen.“ Ripkens bewies sich und durfte wiederkommen. Unter dem damaligen Trainer Hennes Weisweiler erhielt er seinen Spitznamen, den er sein Leben lang behalten sollte: „de Gries“ („der Graue“). 1962 gewann Köln erstmals die Deutsche Meisterschaft. Im Finale gegen den 1. FC Nürnberg (4:0) stand Ripkens allerdings nicht auf dem Platz. Nur ein Jahr später war der FC kurz vor der Titelverteidigung: Im Endspiel gegen Borussia Dortmund spielte Ripkens zwar, Köln verlor jedoch 1:3. Nur ein Jahr danach in der neu gegründeten Bundesliga triumphierte der Stürmer erneut mit seinem Klub. Ripkens absolvierte jedoch nur ein Pflichtspiel: Beim 3:0-Sieg in Berlin gegen Hertha kam er vor der Rekordkulisse von 81.111 Zuschauern zum Einsatz. Neben dem 1. FC Köln spielte Ripkens in seiner Karriere noch für Standard Lüttich, Bayer Leverkusen , Viktoria und Fortuna Köln .
Boykott der French Open? Warum Tennisstars ums Geld streiten
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Tennisstars drohen im Dauerstreit um das große Geld mit Boykott. Trotz Millionen-Gagen fühlen sie sich unfair behandelt. Wenn Tennis-Topstar Aryna Sabalenka bei den French Open mindestens bis ins Halbfinale kommt, hat sie in ihrer Karriere mehr als 50 Millionen Dollar Preisgeld verdient. 2,8 Millionen Euro streichen die Champions des am 24. Mai beginnenden Grand-Slam-Spektakels in Paris ein, was rund 3,3 Millionen US-Dollar entspricht. Die Finalistinnen und Finalisten erhalten die Hälfte, die Halbfinal-Teilnehmenden 750.000 Euro. Und dennoch führt eine Boykott-Androhung der Weltranglisten-Ersten Sabalenka zu reichlich Aufsehen – und hebt den Dauer-Streit um die Preisgelder auf eine neue Stufe. „Ohne uns gäbe es kein Turnier und auch keine Unterhaltung. Ich finde, wir haben definitiv einen höheren Anteil verdient“, kritisierte die Belarussin und stößt damit auf Zustimmung unter den Tennis-Kolleginnen und -Kollegen. „Ich glaube, irgendwann werden wir das boykottieren“, drohte sie. „Ich habe das Gefühl, dass das der einzige Weg sein wird, um für unsere Rechte zu kämpfen.“ Wie sich die Preisgelder entwickeln 61,7 Millionen Euro werden bei den diesjährigen French Open ausgeschüttet. Regelmäßig steigen die Summen bei den Grand-Slam-Turnieren an. In Paris in diesem Jahr verglichen mit 2025 um knapp zehn Prozent, seit 2019 nach Veranstalter-Angaben um etwa 45 Prozent. Doch den Tennisprofis geht es um ihren relativen Anteil am Umsatz. Der werde, so eine Gruppe der Top-Profis, nur etwa 15 Prozent ausmachen und liege unter der Forderung an die Grand Slams nach 22 Prozent. Schon im vergangenen Jahr hatten sich namhafte Profis mit einem Schreiben an die Pariser Veranstalter gerichtet. Nun brachten sie „tiefe Enttäuschung“ über die diesjährige Verteilung zum Ausdruck, heißt es. Wie der Vergleich zu anderen Sportarten ausfällt „Es geht eher um Respekt“, sagte der italienische Weltranglisten-Erste Jannik Sinner beim derzeit laufenden Masters-1000-Turnier in Rom. „Denn ich glaube, wir geben weit mehr als wir zurückbekommen. Das gilt nicht nur für die Topspieler, sondern für alle Spieler.“ Australian-Open-Gewinnerin Jelena Rybakina wies auch auf die Steuern hin, die von den Preisgeldern abgehen. Ex-Profi Philipp Kohlschreiber kann Sinners Worte nachvollziehen. Verglichen mit anderen Sportarten sei Tennis „sehr weit weg“, was den Anteil an den Einnahmen für die Tennisprofis betreffe. So gehen in der nordamerikanischen NBA beispielsweise 50 Prozent der Liga-Einnahmen an die Basketballer. Besonders im Frauensport sind die Verdienste im Tennis aber außergewöhnlich hoch, auch wenn die Frauen von einer gleichen Bezahlung wie die Männer bis auf bei den Grand-Slam-Events auch im Tennis oft weit entfernt sind. Wer auf die Preisgelder angewiesen ist Es seien nur wenige Profis, die sehr viel Geld verdienen würden, erklärte Davis-Cup-Teamchef Michael Kohlmann. Zu den reichsten zählt US-Star Coco Gauff. „Es geht nicht um mich“, sagte sie. „Es geht um die Zukunft unseres Sports und die aktuellen Spieler, die nicht so viele Vorteile genießen wie einige der Topspieler, wenn es um Sponsoring und solche Dinge geht“. Es sei bedauerlich, dass einige „von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck“ leben. Tennis gilt als kostspieliger Sport. Die Profis reisen als Alleinunternehmer um die Welt, zahlen Trainer und Physiotherapeuten. Vor allem bei den kleineren Events wie auf der Challenger-Tour müsse mehr Geld ausgeschüttet werden, sagte Kohlschreiber. „Die Topspieler haben ja kein Geldproblem.“ Bundestrainer Kohlmann macht es an den Grand-Slam-Turnieren fest, wie Profis über die Runden kommen. Spieler und Spielerinnen, die nicht in die Qualifikation der vier wichtigsten Events kommen, müssten draufzahlen, bräuchten einen Sponsor oder reiche Eltern. Wer den Qualifikations-Schnitt packt, also etwa unter den Top 250 gehört, könne sein Jahr gut planen und sich etwas zur Seite legen. Wer Hauptfeld spielt, könne sich auch professionell aufstellen. 87.000 Euro bringen das Erstrunden-Aus bei den French Open ein. Steht ein Profi bei allen vier Grand-Slam-Turnieren im 128er-Hauptfeld, addiert sich dies zu einer beachtlichen Summe. Die Bezahlung für die frühen Runden sei etwas stärker erhöht (elf Prozent) worden, so die Paris-Veranstalter. Sie verteidigten sich zudem damit, dass sie mit ihren Einnahmen den Tennissport fördern und hohe Millionen-Summen in die Anlage für den Komfort der Profis stecken. Was die Stars zu einem Boykott meinen Die Bühnen der French Open, von Wimbledon , den US Open und Australian Open sind die schillerndsten im Tennis, die die Profis lieben und auf die der Fokus liegt. Gauffs US-Kollegin Jessica Pegula glaubt deswegen nicht an einen Streik. Ob ein Boykott überhaupt ernsthaft möglich ist? Er glaube schon, meinte Ex-Profi Kohlschreiber, auch wenn er hoffe, dass es nicht so weit komme. French-Open-Titelverteidigerin Gauff würde sich anschließen, wenn alle an einem Strang ziehen, ebenso wie Rybakina. „Das ist schwer zu sagen“, meinte Topstar Sinner. „Ich kann die Zukunft nicht vorhersagen. Aber gleichzeitig glaube ich auch, dass wir irgendwo anfangen müssen.“
RB Leipzig begrenzt Ablösen auf Lukeba-Niveau – Treffen mit Altimira
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RB Leipzig will einem Bericht zufolge zukünftig von sehr teuren Transfers absehen. Deals wie die 50-Millionen-Ablöse für Xavi Simons oder der 40 Millionen Euro schwere Wechsel von…
Chelsea legt sich auf Trainerkandidaten fest
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Der FC Chelsea hat sich auf vier mögliche Kandidaten für die Nachfolge des entlassenen Cheftrainers Liam Rosenior festgelegt. Das berichtet die ‚Sun‘. Neben Xabi Alonso (vereinslos) sei Andoni Iraola (…)
Aton-Villa-Besitzer Wesley Eden wird mit intimen Bildern erpresst
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Erst lernt Wesley Edens eine Frau auf einer Internetplattform kennen, verabredet sich mehrfach mit ihr. Dann erpresst sie ihn plötzlich mit intimen Fotos. Wesley Edens, Besitzer von Aston Villa , wurde von einer Geschäftsfrau mit intimen Bildern erpresst. Das berichten das „Wall Street Journal“ und die „New York Post“. Die Chinesin Changli Luo, Gründerin der Nonprofit-Organisation „One World Initiative Advocacy“, und der Amerikaner hatten sich zunächst über die Karriere-Plattform Linkedin kennengelernt und Treffen vereinbart. Nach der dritten Verabredung soll es zum einvernehmlichen Geschlechtsverkehr im Appartment von Luo in Manhatten gekommen sein. Zu diesem Zeitpunkt sollen beide bereits von ihren jeweiligen Ehepartnern getrennt gewesen sein. Wenige Wochen vor der WM: Ex-Bundestrainer Joachim Löw schlägt Alarm Nach Rauswurf bei Real Madrid : Europäischer Top-Klub denkt über Xabi Alonso nach Für Edens soll es ein One-Night-Stand gewesen sein, Luo gestand ihm danach in einem emotionalen Brief ihre Liebe. Im Anschluss folgte laut der Staatsanwaltschaft von New York eine Erpressungskampagne mit intimen Bildern aus der Wohnung von Luo. Zunächst verlangte sie eine Zahlung von 7,5 Millionen US-Dollar (6,38 Millionen Euro), wovon eine Millionen US-Dollar vorab gezahlt werden sollte. Erste Einigung per Video-Call Diese Einigung wurde per Video-Call und vor einem ehemaligen Richter erzielt. Allerdings hielt sie nicht lange. Als Luo an der sexuell übertragbaren Krankheit HPV erkrankte, machte sie den Besitzer von Aston Villa und den Milwaukee Bucks aus der NBA dafür verantwortlich. Daraufhin erhöhte sich ihre Forderung auf die Hälfte des Vermögens von Edens. Das soll rund 2,5 Milliarden Dollar (2,13 Milliarden Euro) betragen. Luo wollte demnach über eine Milliarde Euro. Danach schaltete Edens das FBI ein. Die Wohnung von Luo wurde untersucht, zwei Handys gefunden. Auf diesen befanden sich Bilder, auf denen sie per Fotobearbeitung Edens Kopf auf den Körper eines anderen Mannes montiert hatte. In der Folge wurde Luo festgenommen, konnte nach der Bezahlung einer Kaution über 500.000 Euro aber wieder auf freien Fuß. Wann es nun zum Prozess kommt, ist noch nicht festgelegt.
Stars, Gegner und Deutschlands Chancen bei der Eishockey-WM
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Wer holt bei der WM die Medaillen? Gelingt der deutschen Mannschaft nach den Enttäuschungen zuletzt eine Überraschung? Die Favoritenlage ist komplett offen. Am Freitag beginnt die Eishockey-Weltmeisterschaft in der Schweiz. Die deutsche Nationalmannschaft steigt in Zürich mit dem Match gegen den Olympia-Dritten Finnland (16.20 Uhr) ins Turnier ein. Die wichtigsten Fragen und Antworten vor den Titelkämpfen: Wo wird gespielt? Die WM wird in Zürich und Fribourg ausgetragen. Deutschland spielt in der Gruppe A in Zürich. Die Gruppe B mit Rekordweltmeister Kanada trägt ihre Partien in Fribourg in der Westschweiz aus. In beiden Städten finden nach der Gruppenphase jeweils zwei Viertelfinal-Partien statt. Die Halbfinalspiele, das Spiel um Platz drei sowie das Endspiel steigen in Zürich. Wie ist der Modus? Die Vorrunde wird in zwei Achtergruppen gespielt. Die besten vier Teams aus beiden Gruppen qualifizieren sich für das Viertelfinale und spielen in einem K.o-Verfahren weiter. Die beiden Teams mit der schlechtesten Punktbilanz steigen ab. Deutschland ist als Ausrichter der WM 2027 vor einem möglichen Gang in die Zweitklassigkeit geschützt. Wie sind die Chancen für Deutschland? Vizeweltmeister 2023, 2024 war die Schweiz Endstation im Viertelfinale. Im vergangenen Jahr erlebte das Team von Bundestrainer Harold Kreis in Dänemark mit dem Vorrunden-Aus einen herben Rückschlag. Auch bei Olympia enttäuschte die deutsche Mannschaft mit dem Viertelfinal-Desaster gegen die Slowakei (2:6). Danach gab es deutliche Kritik von Superstar Leon Draisaitl , auch in Richtung des DEB. Das Ziel bleibt das Viertelfinale, weil das deutsche Team mit Weltklasse-Verteidiger Moritz Seider (Detroit Red Wings) und Torhüter Philipp Grubauer (Seattle Kraken) Top-Spieler in den eigenen Reihen hat. Mit Draisaitl (Edmonton Oilers) und Top-Stürmer Tim Stützle (Ottawa Senators) fehlen allerdings wichtige Akteure. Auch JJ Peterka (Utah Mammoth) und Lukas Reichel (Boston Bruins) sind nicht in der Schweiz dabei. Ein möglicher Einzug in die K.o.-Runde wäre daher durchaus als Erfolg zu werten. Wer sind die deutschen Vorrundengegner? Mit Finnland wartet zum Auftakt der Bronzemedaillen-Gewinner von Mailand auf Deutschland. Das Duell mit Lettland könnte vorentscheidend für Rang vier und einem möglichen Einzug ins Viertelfinale sein. Mit Gastgeber Schweiz und Titelverteidiger und Olympiasieger USA folgen weitere starke Gegner. Ungarn, Österreich und Großbritannien sind zum Ende der Vorrunde dagegen machbar. Für eine mögliche Viertelfinal-Teilnahme sind drei Siege gegen die Außenseiter Pflicht. Wer sind die Favoriten? Einen klaren Favoriten gibt es nicht. Vom Kader her scheint Rekordchampion Kanada erster Anwärter auf den Titel. In den vergangenen beiden Jahren scheiterten sie allerdings kläglich. Weltmeister und Olympiasieger USA reist mit einem fast komplett neuen Team in die Schweiz. Auch Schweden und Finnland gehören immer zu den Medaillenanwärtern. Bei Gastgeber Schweiz muss man abwarten, ob die Trennung des in der Mannschaft beliebten Trainers Patrick Fischer einen Monat vor der WM Auswirkungen hat. Der Coach, der die Eidgenossen 2024 und 2025 ins Endspiel führte, gab zu, für Olympia 2022 ein gefälschtes Impfzertifikat genutzt zu haben. Danach musste er gehen. Welche Stars sind dabei? Bei der ersten WM nach Olympia ist die Anzahl der teilnehmenden Top-Stars weniger geworden. Mit Matthew Tkachuk (Florida Panthers) ist ein Olympiasieger im US-Team dabei. Kanada kommt ohne Sidney Crosby (Pittsburgh Penguins) oder Connor McDavid (Edmonton Oilers), dafür ist Macklin Celebrini (San Jose Sharks) dabei. Deutschlands Seider gilt mittlerweile ebenfalls als herausragend in der Eishockey-Welt. Leon Draisaitl (Edmonton) oder Tim Stützle (Ottawa Senators) fehlen dagegen. Auch Tschechien, Weltmeister von 2024, muss auf seinen Top-Star verzichten: David Pastrnak (Boston Bruins) hat abgesagt. Sein Saison-Debüt wird voraussichtlich Finnlands Aleksander Barkov (Florida Panthers) nach überstandenem Kreuzbandriss feiern. Wo werden die Spiele zu sehen sein? Alle deutschen Partien und Final-Wochenende werden im Free-TV bei ProSieben gezeigt. Auch ProSieben Maxx sowie die Streamingplattform Joyn zeigen weitere WM-Spiele. Bei MagentaSport werden insgesamt 18 Begegnungen, darunter auch die deutschen Spiele, kostenpflichtig im Stream gezeigt. Mit dem langjährigen Nationalmannschafts-Kapitän Moritz Müller gelang MagentaSport zudem ein Coup. Der Routinier der Kölner Haie wird in der Schweiz nicht aktiv auf dem Eis stehen, sondern als Experte fungieren. Alle WM-Spiele kann man ebenfalls gegen Gebühr bei Sporteurope.TV gucken. Was ist bei der WM sonst noch wichtig? Wegen des russischen Angriffskrieges in der Ukraine sind Russland und Belarus weiterhin von den Titelkämpfen ausgeschlossen. Wo findet die nächste WM statt? Deutschland ist Ausrichter der 90. Titelkämpfe 2027. Mannheim und Düsseldorf sind die beiden Austragungsorte. Zuletzt fand die Eishockey-Weltmeisterschaft 2017 in Deutschland statt. Damals richtete der DEB das Turnier gemeinsam mit Frankreich aus.