Der FC Bayern verliert bei Paris Saint-Germain und kassiert dabei fünf Gegentore. Grund dafür ist eine Schwäche des Rekordmeisters, die Paris eiskalt ausnutzte. Neutrale Zuschauer wurden am Dienstagabend bestens unterhalten. Fans von Bayern München womöglich nur bedingt. Und auch Vincent Kompany gab im Anschluss zu, dass er die Erfahrung überhaupt nicht genoss, zumal der 40-Jährige von der Tribüne aus zusehen musste, wie sein Team zwischenzeitlich 2:5 im Rückstand lag und mit einem Bein bereits im Aus stand. Immerhin zeigte der FC Bayern im Hinspiel des Champions-League-Halbfinals, dass er in solch einem großen Moment die Ruhe bewahren und noch einmal einen Anlauf unternehmen kann. Aufgrund des Endergebnisses von 4:5 aus Sicht des deutschen Rekordmeisters ist im Rückspiel in einer Woche noch alles drin. Aber: Bis dahin muss sich Kompany ein paar taktische Änderungen überlegen. An der grundsätzlichen Ausrichtung, sprich: dem krassen Offensivfußball, möchte der Cheftrainer festhalten. Aber klar ist, dass die extreme Manndeckung der Bayern von Paris Saint-Germain mehrfach ausgehebelt wurde. Bayern in Paris: Dieser Moment veränderte alles Umstrittene Szene: Hätte es diesen Elfmeter überhaupt geben dürfen? Champions League: Balljunge weigert sich, Neuer den Ball zu geben Direkt zu Spielbeginn deutete sich an, dass die Bayern erneut Mann gegen Mann verteidigen würden, als Außenverteidiger Josip Stanišić mehrfach in der Nähe des Mittelkreises auftauchte, weil er Warren Zaïre-Emery bewachte und entsprechend verfolgte. Als Konsequenz stand Innenverteidiger Dayot Upamecano weit draußen, weil er Paris‘ Linksaußen Khvicha Kvaratskhelia decken musste. Die Aufteilung wurde nach der Anfangsphase gedreht. Das Spiel meinte es aber nicht gut mit den Verteidigern auf beiden Seiten, weil sie vielfach in einer offenen Restverteidigung irgendwie gegen die hochkarätigen Angreifer des anderen Teams bestehen mussten. Und die Bayern begingen darüber hinaus zu viele individuelle Fehler: Aleksandar Pavlović spielte einen blinden Pass, bevor Ousmane Dembélé frei auf Manuel Neuer zulaufen konnte (und vergab). Stanišić stand nicht gut gegen Kvaratskhelia beim 1:1. Jamal Musiala ließ sich beim Eckballtor zum 2:1 für Paris von João Neves austricksen. Konrad Laimer und Luis Díaz waren auf ihrer Seite vor dem 4:2 für Paris nicht gut koordiniert. Aber auch PSG unterliefen Aussetzer, etwa als vier Verteidiger Michael Olise am eigenen Strafraum nicht entscheidend attackierten, bevor dieser das 2:2 erzielte. Kompany: Voll drauf oder komplett zurückziehen Bayern muss abseits der Aufarbeitung solcher Fehler hinterfragen, inwieweit der aggressive Ansatz der totalen Manndeckung funktionieren kann und vor allem nicht die Schwächen mancher Spieler offenlegt. Gegen Kvaratskhelia gibt es besonders in großen Spielen, in denen der Georgier regelmäßig aufdreht, kaum eine andere Chance, als immer schlecht auszusehen. Stanišić teilweise völlig allein Kvaratskhelia verteidigen zu lassen, wirkt nicht unbedingt klug. Es wird jedoch wohl vor dem Rückspiel keine grundsätzlichen defensiven Änderungen von Kompany geben. „Es gibt nur zwei Wege: Entweder man geht voll drauf oder man zieht sich komplett zurück“, sagte er bei Amazon Prime UK. Jedoch fallen gerade die Außenverteidiger qualitativ etwas ab, zumindest defensiv. Offensiv sind Stanišić, Alphonso Davies und Konrad Laimer teilweise sehr wertvoll, aber wie man gestern Abend in Paris sehen konnte, ist offensive Qualität eben nicht alles. Bayerns Sportvorstand Max Eberl , der selbst Außenverteidiger war, sagte auf t-online-Nachfrage: „Schwieriges Spiel für beide (Außenverteidiger, Anm. d. Red.), weil natürlich viel Mann gegen Mann gespielt wird. Aber das ist das, was wir im Grunde haben wollen.“ Eberl ergänzte aber auch: „Was dann nicht passieren sollte, ist, dass die Gegner zu häufig Eins-gegen-Eins frontal auf die zulaufen. Da musst du vorher dran sein, das musst du vorher besser lösen.“ Was kann Bayern also anders machen? Das Stellungsspiel der Außenverteidiger bei Ballannahmen kann besser sein, sodass sie bei Ballannahmen von Kvaratskhelia und Co. enger an den Gegnern dran sind, damit sich diese nicht erst in Richtung Tor drehen können. Aber bei dem generellen Tempo, das auch im Rückspiel zu erwarten ist, ist es fast unmöglich, über 90 oder 120 Minuten stets eng am Gegenspieler zu sein. Im Übrigen stand auch PSG hier und da recht luftig, beispielsweise beim Treffer von Díaz zum 4:5, als er im Strafraum nur noch Marquinhos vor sich hatte. Der Knackpunkt aus Bayern-Sicht ist: Um Stanišić, Davies oder auch Laimer auf den Außenbahnen zu helfen, müsste Kompany einen Mittelfeldspieler mit hinzuziehen, um eine gewisse Absicherung zu bieten. Aber das würde das totale Manndeckungsschema der Bayern zerstören und ein derart hohes Pressing unmöglich machen. Da aber Kompany weiterhin aggressiv gegen den Ball arbeiten lassen möchte, ergibt sich wohl keine Möglichkeit, die Außenverteidiger oder generell die Viererkette der Bayern dezidiert zu unterstützen. Ein Spektakel im Rückspiel ist programmiert, ein Weiterkommen des deutschen Meisters jedoch nicht.
Champions League: PSG legt Bayerns Schwäche offen
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WM 2026: Nationalmannschaft Spanien – ein Favorit auf den Titel
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Der amtierende Europameister ist wohl einer der heißesten Anwärter auf den WM-Titel. Nach dem verlorenen Nations-League-Finale ist jedoch klar: Spanien ist nicht unschlagbar. 16 Jahre sind vergangen, seitdem die spanische Nationalmannschaft das letzte Mal bei einer WM über das Achtelfinale hinausgekommen ist. Das war 2010, als sie ihren ersten und bisher einzigen Weltmeisterschaftstitel gewinnen konnten. Obwohl der Erfolg bei den vergangenen drei Turnieren ausblieb, zählen die Iberer zu den Topfavoriten. Als amtierender Europameister gehen sie an den Start, und die Erwartungen der gesamten Nation sind dementsprechend hoch. Lediglich die Niederlage im Finale der Nations League verpasste der spanischen Nationalmannschaft unter Trainer Luis de la Fuente einen der wenigen Dämpfer. Zudem sind noch einige Personalfragen zu klären, die unter anderem durch verletzungsbedingte Ausfälle entstehen. Auf dem Papier ist die spanische Mannschaft jedoch wohl eine der stärksten des Turniers. So hat sich Spanien für die WM qualifiziert Durch einen Gruppensieg in der Vorrundengruppe E konnte sich „La Roja“, „die Rote“, im November 2025 qualifizieren. Das 2:2 am letzten Spieltag gegen die Türkei war letztlich nur reine Formsache. I n diesem Spiel kassierten die Spanier die einzigen beiden Gegentore in der gesamten Qualifikationsphase und untermauerten so schon früh ihre Ambitionen als Titelkandidat der WM. Die Spanier ließen nicht nur defensiv wenig zu, sondern zeigten auch offensiv ihre Qualitäten. Mit 21 Toren schossen sie die meisten Tore aller Teams, die Teil einer Vierergruppe der Qualifikationsphase waren. Zum Vergleich: Deutschland erzielte in der Gruppe A 16 Treffer. Das sind die Vorrundengegner Spaniens bei der WM 2026 Spanien ist als Gruppenkopf der Gruppe H gesetzt. Das sind die Gegner und sie Spielansetzungen. Kap Verde – 15. Juni, Atlanta, 18 Uhr (MEZ): Kap Verde konnte sich das erste Mal in der Geschichte des Landes für eine WM qualifizieren. Für die Spanier wird es zum Auftakt dennoch keineswegs ein leichtes Spiel. Gegen eine in erster Linie leidenschaftliche und dennoch disziplinierte Mannschaft des Inselstaats ist von Beginn an höchste Konzentration gefordert. Saudi-Arabien – 21. Juni, Atlanta, 18 Uhr (MEZ): Mit Saudi-Arabien hat Spanien auch im zweiten Spiel ein Bollwerk zu knacken. Trainer Hervé Renard, der schon bei zwei Weltmeisterschaften an der Seitenlinie stand und im vergangenen Turnier sogar Argentinien schlagen konnte, lässt mit einer klaren Ordnung seine Mannschaft kompakt gegen den Ball arbeiten. Mit der Mischung aus erfahrenen Spielern, gepaart mit ambitionierten Neulingen, ist der Kader des Wüstenstaats nicht zu unterschätzen. Uruguay – 27. Juni, Guadalajara, 02 Uhr (MEZ): Uruguay ist der am stärksten einzuschätzende Gegner Spaniens. Trotz einiger europäischen Topstars wird der Kader in der Breite zwar etwas dünner, aufpassen sollten die Spanier in diesem Duell aber allemal. Mit ihrem physischen Spiel werden die Uruguayer alles hineinwerfen und versuchen, die Spanier aus ihrem Spielrhythmus zu bringen. Alles andere als der Gruppensieg Spaniens wäre eine Überraschung – und für das Land selbst eine Riesenenttäuschung. Dennoch wird das für „La Roja“ kein Spaziergang. Gegen kompakte und defensiv disziplinierte Mannschaften müssen sie ihre Geduld unter Beweis stellen, um dem Druck, durch die hohen Erwartungen der eigenen Nation, am Ende standzuhalten. Schlüsselspieler der Spanier Rodri (Manchester City, Marktwert rund 130 Millionen Euro): Rodri ist die zentrale Figur im Mittelfeld der Spanier. Der Kapitän leitet das Spiel und verteilt die Bälle aus dem Zentrum heraus. Er agiert mit Ruhe, ist der Taktgeber des Teams. Auch defensiv ist er sich für keinen Zweikampf zu schade und kann somit auch als Abräumer Angriffe des Gegners unterbinden. Diese defensive Stabilität lässt die Spieler neben ihm, Pedri vom FC Barcelona oder Fabian von Paris Saint-Germain, offensiver und kreativer agieren. Lamine Yamal (Barcelona, Marktwert rund 180 Millionen Euro): Der erst 18-jährige Flügelspieler ist das offensive Aushängeschild der Spanier. Der Linksfuß ist im Eins-gegen-Eins nahezu unaufhaltsam und dazu auch torgefährlich, wenn er von Rechtsaußen nach innen zieht. Somit beansprucht er in vielen Fällen die Aufmerksamkeit von mehreren Verteidigern und kreiert freie Räume für seine Mitspieler. Mit gefährlichen Pässen in die Schnittstellen bespielt er diese freien Räume und legt Tore auf. Sein Spiel wird immer abwechslungsreicher und er sucht inzwischen auch vereinzelt den Weg in Richtung Grundlinie, um nicht immer nur mit dem Ball nach innen zu dribbeln. Ein Yamal in Topform ist nicht zu verteidigen. Nico Williams (Athletic Bilbao, Marktwert rund 70 Millionen Euro): Bei der EM 24 bildete er zusammen mit Yamal auf der Gegenseite das wohl beste Flügelduo des Turniers. Geplagt in erster Linie von Verletzungen, konnte er seitdem jedoch nicht an seinen Topleistungen aus dem EM-Jahr anknüpfen. Für Spanien könnte er mit seinem Tempo und den Qualitäten im Abschluss dennoch ein essenzieller Faktor bei der WM werden. Voraussetzung dafür wird aber sein, dass er bis dahin fit und in Form kommt. Pau Cubarsí (FC Barcelona, Marktwert rund 70 Millionen Euro): Der Innenverteidiger ist mit seinen 19-Jahren einer der vielen jungen Spieler, die eine zentrale Rolle bei der WM spielen könnten. Bei der vergangenen EM und Nations League verweilte er lediglich auf der Bank, spielte sich jedoch mit seinen Passfähigkeiten im Spielaufbau in den Fokus des Trainers. Auch wenn ihm der klassische „Innenverteidigerkörper“ in puncto Größe und Gewicht etwas fehlt, zeichnet ihn sein hervorragendes Stellungsspiel aus. Er wird vermutlich an der Seite von Aymeric Laporte stehen, nachdem Robin Le Normand seinen Stammplatz verloren hat und noch um seine WM-Teilnahme bangt. Auch Dean Huijsen hat bei Real Madrid wiederholt Spiele verpasst und wird wohl eine Bankrolle einnehmen. Unai Simón (Athletic Bilbao, Marktwert rund 28 Millionen Euro): Die medial wohl umstrittenste Position der Spanier ist die des Torhüters. Für Trainer De la Fuente ist jedoch klar, Unai Simón hat sein Vertrauen. Das stößt bei einigen Fans und Medien auf Unverständnis, da er womöglich zwei Torhüter, die statistisch eine bessere Saison spielen, draußen lässt. Joan García und David Raya müssen also wahrscheinlich auf der Bank verweilen. Schwer zu glauben, dass der Trainer seine Meinung bis zur WM noch ändert, sollte Simon das Vertrauen jedoch nicht mit Leistung zurückzahlen können, wird die Unruhe um die Position nicht leiser. Luis de la Fuente: Der Trainer, der Spanien wieder stabilisierte Nachdem der spanische Fußballverband sich nach dem Ausscheiden im Achtelfinale der WM 2022 endgültig von Luis Enrique getrennt hatte, installierten sie Luis de la Fuente als langfristige Lösung. Erfahrung brachte der heute 63-Jährige genug mit. Sowohl als Spieler als auch als Trainer war er in der La Liga für Athletic Bilbao und Deportivo Alavés im Einsatz, ehe er dann für mehr als zehn Jahre in der Jugendabteilung Spaniens aktiv war. Auch Erfahrungen als Trainer vor einem Weltpublikum hat Luis de la Fuente zu bieten. Bei den Olympischen Spielen in Tokyo 2021 führte er das Aufgebot der Spanier bis ins Finale. In diesem unterlagen sie knapp Brasilien. Seit der Ernennung zum Cheftrainer der A-Nationalmannschaft 2023 stabilisierte er „La Roja“ zunehmend und erlebte mit dem EM-Titel 2024 seinen persönlichen Karrierehöhepunkt. Spielsystem und Taktik De la Fuente blieb weiterhin in den Grundstrukturen 4-2-3-1 und 4-3-3. Systeme, die insgesamt sehr flexibel sind und dadurch gut an den jeweiligen Gegner angepasst werden können. Dennoch ist eine Entwicklung weg von dem typisch spanischen „Tiki-Taka“-Fußball zu erkennen, der sich besonders durch Ballbesitz und Spielkontrolle durch ein schnelles und direktes Kurzpassspiel auszeichnet. In der Grundidee ist Spanien aber immer noch auf Ballbesitz fokussiert, nach Ballgewinn soll es jedoch schnell in die Tiefe gehen. Die Außenspieler wie Yamal und Williams werden so in Eins-gegen-Eins-Situationen gebracht. Mit Tempo können sie dann eigenständig den Strafraum attackieren und Abschlüsse suchen oder die nachrückenden Spieler im Strafraum in Szene setzen. Auch im eigenen Ballbesitz soll das Spiel mehr in die Länge und Breite gezogen werden, um Dynamik zu kreieren. Außerdem ist Spanien unter de la Fuente auch bereit, Ballbesitz abzugeben. War Spanien in der Vergangenheit oft auf pure Dominanz über die vollen 90 Minuten aus, ist das Team inzwischen bereit, situativ etwas tiefer zu verteidigen, kompakt zu verschieben und bewusst auf Konterchancen zu warten. Flexibilität ist das neue spanische Stichwort. So gewann De la Fuente auch 2004 den Europameisterschaftstitel. Spanien wirkt reifer und bereit, auch bei der WM einen Angriff auf den Titel zu starten. So hat Spanien bisher bei Weltmeisterschaften abgeschlossen Insgesamt 16 WM-Teilnahmen stehen schon in den Geschichtsbüchern von „La Roja“. In dieser Zeit gelang es jedoch nur ein einziges Mal, den Titel zu gewinnen, bei allen anderen Teilnahmen schafften es die Spanier nie übers Viertelfinale hinaus. Historischer Tiefpunkt war das Turnier 2014, als sie als amtierender Welt- und Europameister starteten, jedoch schon in der Gruppenphase scheiterten. Warum eigentlich „La Roja“? Übersetzt bedeutet „La Roja“ „Die Rote“ und bezieht sich hauptsächlich auf die Trikotfarbe der Spanier. Geprägt wurde der Spitzname Anfang der 2000er-Jahre und stellt eine Abwandlung des früheren Spitznamens „La Furia Roja“ („die rote Furie“) dar.
Neuer Klub: Goretzka-Poker entschieden?
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Leon Goretzka verlässt den FC Bayern im Sommer ablösefrei. Die Anzeichen für einen Wechsel nach Italien verdichten sich.Der AC Mailand nähert sich laut Medienberichten aus Italien einer Verpflichtung (…)
VfB: Viel Interesse an Ulrich
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Die erfolgreiche Leihe von Laurin Ulrich vom VfB Stuttgart zum 1. FC Magdeburg ruft auch andere Interessenten auf den Plan. Laut der ‚Bild‘ sind für die kommende Saison neben Magdeburg noch fünf (…)
WM 2026: Hand vor dem Mund? Dafür sehen Spieler direkt die Rote Karte
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Indem sie ihren Mund verdecken, wollen Fußballer häufig verschleiern, was sie sagen. Sollten sie dies bei einer Auseinandersetzung während der WM machen, droht nun eine empfindliche Strafe. Das Internationale Football Association Board (Ifab) hat bei einer Sondersitzung in Vancouver zwei neue Regeln für die Fußball-WM beschlossen. Wer sich in einer Konfrontation mit dem Gegner die Hand vor den Mund hält, riskiert künftig die Rote Karte – ebenso wie Spieler, die den Platz aus Protest gegen eine Schiedsrichterentscheidung verlassen. Dies gilt auch für Offizielle, die Spieler auffordern, dies zu tun. Fifa-Präsident Gianni Infantino hatte sich vor knapp zwei Monaten beschwert und gefordert: „Wenn ein Spieler seinen Mund bedeckt und etwas sagt und dies rassistische Folgen hat, dann muss er natürlich vom Platz gestellt werden.“ Mit der Hand vor dem Mund wollen Spieler auf dem Platz häufig für die Öffentlichkeit verschleiern, was sie sagen. „Das ist etwas, das ich ohnehin nicht verstehe“, so Infantino. Man müsse in so einem Fall davon ausgehen, dass der Spieler auf dem Platz etwas gesagt hat, was er nicht gesagt haben sollte. „Wenn man nichts zu verbergen hat, hält man sich beim Sprechen nicht den Mund zu. So einfach ist das“, sagte Infantino. Vorfall in der Champions League befeuerte Debatte Ob die Regel auch in anderen Wettbewerben wie der Bundesliga oder der Champions League zur Geltung kommt, ist zunächst den Organisatoren überlassen. Es sei aber möglich, dass dies langfristig verpflichtender Bestandteil der Regeln werde, teilte das Ifab auf Anfrage mit. Den Anstoß zur Debatte gab ein Vorfall im Champions-League-Spiel zwischen Real Madrid und Benfica Lissabon . Benficas Profi Gianluca Prestianni hatte sich in einer Auseinandersetzung mit Vinícius Júnior das Trikot vor den Mund gezogen. Er stand im Verdacht, sich rassistisch geäußert zu haben – was er bestritt. Die Uefa sperrte den Argentinier wegen einer homophoben Äußerung für sechs Spiele, davon drei auf Bewährung.
PSG – FC Bayern in der Champions League: Dieser Moment veränderte alles
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Nach dem 2:5-Rückstand in Paris schien der Traum vom Champions-League-Finale für den FC Bayern bereits geplatzt. Dann aber kam eine Ansage von Manuel Neuer. Aus Paris berichtet Julian Buhl Als das 5:4-Spektakel vorbei war, das sich Paris Saint-Germain und der FC Bayern soeben geliefert hatten, kam es zu skurrilen Szenen auf dem Platz im Prinzenpark. Die Spieler des deutschen Rekordmeisters und die von PSG begegneten sich dort nämlich noch einmal auf der gleichen Seite, wo sie sich jeweils von ihren Fans verabschieden wollten. So richtig wussten beide Lager dabei nicht, ob sie sich nach diesem mit insgesamt neun Toren historischen Champions-League-Hinspiel freuen durften oder doch ärgern mussten. Joshua Kimmich sollte später bei Prime Video von dem komischen Gefühl berichten, nach einer Niederlage auch glücklich zu sein. Irgendwie galt das für beide Teams. Paris hatte zwar gewonnen, gleichzeitig aber auch nach einer 5:2-Führung verpasst, das Halbfinale mit einem deutlichen Sieg vorzuentscheiden. Bayern hatte die Partie zwar verloren, war aber zwischenzeitlich schon fast ausgeschieden: Nach dem Pariser Doppelschlag (56. und 58. Minute) drohten bereits alle Finalträume vorzeitig zu platzen. Rummenigge exklusiv: Ex-Bayern-Boss im großen t-online-Interview 822 Millionen Euro in drei Jahren: Bayerns ungleiches Duell mit PSG Nach Kompany-Forderung: Uefa prüft Regeländerung in Champions League Genau das war der entscheidende Moment eines verrückten Halbfinalspiels, in dem die Bayern dann doch noch eine weitere Wendung schafften. Kapitän Manuel Neuer ging nach dem 2:5 aus Bayern-Sicht auf seine Mitspieler zu und machte ihnen klar, dass noch nichts entschieden sei. Trotz der lauten Stimmung im Stadion und dem Spielstand glaubte der Weltmeister von 2014 noch immer an den Finaltraum. Das berichtete er hinterher in den Katakomben des Prinzenparks. Und Neuer sollte recht behalten. Nur ein paar Minuten später schlugen Dayot Upamecano per Kopf (65.) und Luis Díaz mit einer tollen Einzelaktion (68.) zurück. Sie gaben ihrer Mannschaft damit den Glauben auf das Erreichen des Endspiels wieder zurück. Zumindest lebt die Hoffnung darauf noch. Sportvorstand Max Eberl hatte beobachtet, dass sich die PSG-Spieler, „nach dem 5:2 abgeklatscht haben, als ob sie schon durch sind, nach Budapest fahren. Du kommst dann gegen diese Kulisse zurück, das ist für mich besonders“. In Budapest findet am 30. Mai das Finale statt. Kimmich: „Das ist irgendwie so ein Gefühlsbad“ Bayern lieferte sich mit dem Titelverteidiger einen Schlagabtausch, wie ihn noch keiner der Beteiligten je zuvor erlebt hatte. Dieses Spektakel toppte selbst das bereits als Jahrhundertspiel titulierte wilde 4:3 der Bayern vor zwei Wochen im Viertelfinal-Rückspiel gegen Real Madrid noch einmal. Vizekapitän Joshua Kimmich gab zu, dass es schwierig sei, „auch für uns dann das Spiel so richtig zu greifen, weil am Ende haben wir fünf Tore gekriegt, und vier in Paris geschossen. Das ist irgendwie so ein Gefühlsbad“. Die Bayern erlebten in der Stadt der Liebe ein wahres Gefühlschaos. Ähnlich beschrieb das auch Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen dann beim Bankett im noblen Four Seasons George V, wo die Mannschaft ihr Teamquartier bezogen hatte. Dreesen sprach dort im Salon Vendôme, in dem sich der Bayern-Tross versammelt hatte, zunächst von „einem historischen Tag“ und „etwas sehr Außergewöhnlichem“. Auch Harry Kane (17., Foulelfmeter) und Michael Olise (41.) hatten mit ihren Treffern für Bayern dazu beigetragen. „Dann bist du eigentlich tot“ Aus der erhofften Siegerparty in dem in Sichtweite des Arc de Triomphe gelegenen Etablissement wurde allerdings nichts. Dreesen fasste die Geschehnisse noch einmal zusammen und gab dabei Einblicke in seine Gefühlswelt: „Wenn du 2:5 hinten bist, dann bist du eigentlich tot. Da sitzt du auf der Tribüne und denkst: Oh, oh, oh, wie soll das werden?“ Man habe heute einmal mehr „gesehen, dass diese Mannschaft Charakter hat. Sie hat diesen Charaktertest wieder einmal bestanden“, sagte Dreesen. „Sie hat den Mut, den Willen und das Vertrauen in sich selbst, solche Rückstände immer wieder aufzuholen.“ In der Bundesliga holte Bayern nach zwölf Rückständen noch etwas Zählbares, jüngst am Samstag in Mainz, als die Münchner aus einem 0:3 ein 4:3 machten. Gegen Real Madrid im Viertelfinale kamen sie dreimal nach einem Rückstand zurück. Ein solches Traumcomeback blieb ihnen gegen den europäischen Champion in Paris zwar verwehrt. Am Mittwoch in München könnten sie genau das mit einem Sieg gegen PSG doch noch vollenden. Daran erinnerte Chefcoach Vincent Kompany in der Mannschaftskabine. Das sagte Kompany in der Kabine Aleksandar Pavlović verriet: „Er hat gesagt, dass er stolz auf uns ist, wie wir zurückgekommen sind, was für eine Mentalität wir gezeigt haben. Dass wir eine gute Energie und auch ein gutes Spiel gemacht haben. Er freut sich schon auf München.“ Mittelfeldchef Joshua Kimmich ergänzte: „Generell ist es für ihn jetzt auch wichtig, dass jeder diesen Glauben ausstrahlt, dass wir das noch drehen können.“ Jeder in der Kabine habe „diesen Glauben, dieses Gefühl, dieses Selbstvertrauen, dass wir Paris zu Hause schlagen können“. Kompany, der das Spiel aufgrund einer Gelbsperre auf der Tribüne verfolgen musste, richtete aber nicht nur Worte an seine Spieler, sondern auch an die Fans. „Wir brauchen unsere Fans, wir brauchen Unterstützung. Es war so ein Feuer gegen Madrid. Wir brauchen sogar noch mehr“, sagte er. „Wir brauchen 75.000 Fans, die genauso wie unsere Auswärtsfans heute gefiebert haben“, so Kompany. Darauf hoffe er schon ab dem Aufwärmprogramm. Geht es nach Kompany, soll die bayerische Hauptstadt sich jetzt bereit machen für das nächste Kapitel dieser schon jetzt fast epischen Fußball-Saga – und die nächste magische Münchner Nacht.
WM 2026: Frankreich-Kader – Deschamps‘ letzte Mission mit Mbappé & Co.
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Frankreich reist mit großen Ambitionen zur WM 2026. Die Qualifikation stimmt, der Kader ist prominent besetzt – doch eine zentrale Frage begleitet das Turnier von Beginn an. Frankreich startet mit einem klaren Anspruch in die Weltmeisterschaft 2026 : Diese Mannschaft will um den Titel spielen. Die Qualifikation verlief souverän, der Kader vereint Erfahrung und Dynamik, die Rollen sind weitgehend verteilt. Und doch ist spürbar, dass dieses Turnier mehr ist als nur der nächste Anlauf auf einen Pokal. Trainer Didier Deschamps wird ein letztes Mal an der Seitenlinie stehen. So hat sich Frankreich für die Weltmeisterschaft qualifiziert Die französische Nationalmannschaft hat sich den Weg zur WM 2026 leicht gemacht. In der europäischen Qualifikationsgruppe D übernahmen „Les Bleus“ rasch die Kontrolle, ließen sich auch von zähen Spielphasen nicht aus der Ruhe bringen und sammelten Sieg um Sieg. Nur das Rückspiel gegen Island löste kurze Unruhe aus. Die Mannschaften trennten sich 2:2. Der Schlusspunkt folgte im November 2025. Beim 4:0 gegen die Ukraine und 3:1 gegen Aserbaidschan zeigte Frankreich noch einmal seine ganze Bandbreite. Kylian Mbappé traf gegen die Ukraine doppelt, auch Michael Olise und Hugo Ekitiké durften über ihre Treffer jubeln. Es war ein Spiel, das sinnbildlich für diese Qualifikation stand: strukturiert, effizient, ohne überflüssige Risiken. Mit fünf Siegen und einem Remis machte Frankreich das Ticket souverän klar – und konnte frühzeitig den Blick Richtung Nordamerika richten. Das sind Frankreichs Gegner bei der WM 2026 Frankreich tritt in Gruppe I an und bekommt dort mindestens einen, wenn nicht gar zwei harte Brocken vorgesetzt – und eine Wundertüte. Senegal – (New York/New Jersey, 16. Juni, 15 Uhr MEZ): Senegal verbindet Athletik mit internationaler Erfahrung. Für Frankreich wird es entscheidend sein, Umschaltmomente früh zu unterbinden und zweite Bälle konsequent zu kontrollieren. Offene Räume würden dem Gegner in die Karten spielen. Irak – (Philadelphia, 22. Juni, 23 Uhr MEZ): Die „Löwen Mesopotamiens haben sich mit einem 2:1-Sieg über Bolivien das allerletzte Ticket für die WM 2026 gesichert. Das Team besteht aus einer jungen, hungrigen Generation um Talente wie Zidane Iqbal und Ali Jasim, die eine neue Ära des irakischen Fußballs einläuten wollen. Dennoch: Die Irakis sind die krassen Außenseiter in der Gruppe. Norwegen – (Boston, 26. Juni, 17 Uhr MEZ): Norwegen agiert direkt, körperlich und klar strukturiert. Und in der Sturmmitte wartet mit Erling Haaland ein wahrer Gigant . Frankreich ist spielerisch überlegen, muss aber wachsam bleiben, insbesondere bei langen Bällen und in Umschaltsituationen nach eigenen Ballverlusten. Haalands Norweger sind brandgefährlich, Senegal ist nicht zu unterschätzen. Dennoch: Der Gruppensieg ist möglich. Im schlimmsten Fall droht ein frühes und böses Erwachen, und Frankreich sagt vielleicht zügig „Au revoir“. Das sind die wichtigsten Spieler der „Équipe Tricolore“ Kylian Mbappé (Real Madrid, Marktwert ca. 200 Mio. Euro, WM-Quali: 3 Tore/2 Vorlagen): Mbappé ist Frankreichs Fixpunkt im Angriff. Seine Tiefenläufe, sein Antritt und seine Abschlussstärke verändern Spiele binnen Sekunden. Entscheidend wird aber auch sein, wie konsequent ihn das Team in Szene setzt – und wie diszipliniert er gegen den Ball arbeitet. Durch den verletzungsbedingten Ausfall des Ex-Frankfurters Hugo Ekitiké fehlt einer seiner wichtigsten Backups. Michael Olise (FC Bayern München , ca. 130 Mio. Euro, WM-Quali: 2 Tore): Olise verleiht dem Offensivspiel Tempo, Finesse und Kreativität. Er kann Spiele verlangsamen, aus dem Dribbling heraus beschleunigen und mit einem Pass öffnen. Quasi nicht zu verteidigen: Wenn Olise vom rechten Flügel nach innen zieht und mit links abschließt. Den berüchtigten „Robben-Move“ hat Olise perfektioniert. N’Golo Kanté (Al-Ittihad, ca. 4,5 Mio. Euro): Kanté ist das taktische Rückgrat im Mittelfeld. Er sichert ab, schließt Räume und ordnet das Spiel nach Ballgewinnen. Seine Rolle ist unspektakulär – aber für die Balance der Mannschaft unverzichtbar. Dayot Upamecano (FC Bayern München, ca. 70 Mio. Euro, WM-Quali: keine Torbeteiligung): Upamecano steht für Athletik und Mut im Verteidigen. Er rückt aggressiv heraus und kann große Räume absichern. Gleichzeitig bleibt seine größte Herausforderung die Konzentration über 90 Minuten. Bei Bayern steht er wegen seines Leichtsinns regelmäßig in der Kritik. Ousmane Dembélé (Paris Saint-Germain, rund 60 Millionen Euro): Der Flügelspieler bringt Klasse und Unberechenbarkeit ins französische Offensivspiel. Mit seinen Dribblings im Eins-gegen-Eins kann er enge Partien aufreißen und Überzahlsituationen erzwingen. 2025 wurde Dembélé sowohl mit dem Ballon d’Or als auch mit der Fifa-Auszeichnung „The Best“ zum Weltfußballer geehrt. Seine größte Stärke ist der explosive Antritt, seine Schwäche bleibt die wechselhafte Entscheidungsfindung im letzten Drittel. Ist Dembélé fit und fokussiert, verändert er die Statik der französischen Offensive spürbar. Das ist der Trainer: Didier Deschamps‘ letzte Mission Didier Deschamps ist kein Trainer der großen Gesten. Seit seinem Amtsantritt 2012 hat er Frankreich Schritt für Schritt geformt: klare Rollen, hohe Disziplin, maximale Effizienz. Er baute eine Mannschaft, die über Jahre hinweg konstant blieb, auch wenn sich die Namen änderten. Unter ihm gewann Frankreich 2018 den WM-Titel, erreichte 2022 erneut das Finale und blieb über mehr als ein Jahrzehnt Teil der absoluten Weltspitze. Deschamps’ Ansatz war stets pragmatisch. Er setzte auf defensive Stabilität, klare Abläufe und Spieler, die bereit waren, sich dem Kollektiv unterzuordnen. Spektakel war nie Selbstzweck, sondern Ergebnis funktionierender Strukturen. Genau darin unterscheidet er sich von seinem designierten Nachfolger Zinédine Zidane. Zidane steht für mehr Freiheit im Offensivspiel, für individuelle Entfaltung und ein stärker spielerisch geprägtes Verständnis von Kontrolle. Nach der WM 2026 endet Deschamps’ Amtszeit. Als mögliche Anschlussrollen wurden zuletzt Tätigkeiten im französischen Verband, eine beratende Funktion oder auch eine längere Pause genannt. Konkrete Entscheidungen hat er bislang offen gelassen. Fest steht: Bei seinem letzten Adieu wird es Tränen in Frankreich geben. Spielsystem und Taktik Frankreich agiert überwiegend aus einem 4-2-3-1, das situativ zu einem 4-3-3 wird. Zwei Sechser sichern das Zentrum, meist leicht versetzt, um Passwege zu schließen und Konter früh zu stoppen. Die Außenverteidiger schieben kontrolliert nach, ohne die Absicherung zu vernachlässigen. Frankreich setzt auf klare Zonenbesetzung und viel Ballbesitz. Ziel ist es, nach Ballgewinnen schnell vertikal zu spielen – häufig über Mbappé oder Olise. Gegen tief stehende Gegner erhöht Frankreich die Präsenz zwischen den Linien, nutzt Positionswechsel auf den Flügeln und sucht Abschlüsse nach flachen Hereingaben. Gegen physisch starke Teams liegt der Fokus auf Kompaktheit und Geduld. Das Pressing ist vorwiegend mittelhoch angesetzt, um Räume hinter der Abwehr zu vermeiden. Frankreich will Spiele kontrollieren. So hat Frankreich bisher bei Weltmeisterschaften abgeschnitten Frankreich zählt zu den prägenden Nationen der WM-Geschichte. Zwei Titel (1998 im eigenen Land, 2018 in Russland) markieren die Höhepunkte. Hinzu kommen zwei weitere Finalteilnahmen: 2006 und 2022. Besonders tief im kollektiven Gedächtnis verankert ist das WM-Halbfinale 1982 gegen Deutschland in Sevilla . Das dramatische Spiel, geprägt vom üblen Foul von Toni Schumacher und Patrick Battiston, bei dem der Franzose schwer verletzt und mehrere Minuten bewusstlos am Boden lag, endete nach Elfmeterschießen – und ist bis heute bekannt als die „Nacht von Sevilla“. Warum eigentlich „Les Bleus“ und „Équipe Tricolore“? Der Spitzname „Les Bleus“ (Die Blauen) leitet sich von den traditionell blauen Trikots der französischen Nationalmannschaft ab. Fans feuern ihre Mannschaft mit den Worten „Allez les Bleus“ (Auf geht’s, ihr Blauen) an. Der Begriff „Équipe Tricolore“ verweist auf die drei Farben der französischen Flagge – Blau, Weiß und Rot – und steht sinnbildlich für Identität, Tradition und nationales Selbstverständnis.
Biathlon: Tiril Eckhoff spricht über Liebes-Aus mit Anund Lid Byggland
Kategorie(n): Allgemein
Tiril Eckhoff hat sich lange nicht öffentlich zu ihrer Trennung geäußert. Nun spricht die ehemalige Biathletin erstmals darüber. Vor rund einem Jahr hat Tiril Eckhoff die Trennung vom früheren Weltcup-Langläufer Ånund Lid Byggland bestätigt. Jetzt schilderte die 35-jährige Ex-Biathletin im norwegischen Podcast „Ida med hjerte i handen“ erstmals Details zum Liebes-Aus. Eckhoff berichtete, die Trennung sei von ihrem damaligen Partner ausgegangen. Er habe gesagt: „Weißt du, Tiril, vielleicht ist es Zeit, Schluss zu machen.“ Diese Worte hätten sie hart getroffen. Sie habe viel geweint und sei traurig gewesen. Zudem fiel die Trennung in eine ohnehin belastende Phase, in der sie an ihrer Bachelorarbeit schrieb. Hin und Her in Norwegen: Olympiasieger wechselt Sportart – Neid bei Teamkollegen? Mit etwas Abstand bewertete Eckhoff die Situation nun anders. „Rückblickend bin ich froh, dass er es getan hat“, sagte sie. Das Ende der Beziehung sei das Beste gewesen, was ihr passieren konnte. „Sonst wäre ich sehr lange in dieser Beziehung geblieben, ohne zu realisieren, dass sie nicht gut war.“ Eckhoff hat mittlerweile einen neuen Partner Auch über den Moment der endgültigen Trennung sprach sie. „Es war wunderschön, ihn rauszuwerfen“, berichtete Eckhoff. „Ich habe danach sogar eine Putzkraft bestellt, um die ganze Wohnung sauberzumachen.“ Eckhoff und Byggland waren 13 Jahre lang ein Paar und bereits verlobt. Im Mai 2025 wurde die Trennung offiziell. Inzwischen ist die Norwegerin wieder in einer Beziehung. Ihr neuer Partner heißt Joakim, das Paar kam Anfang 2026 zusammen. 2023 beendete die Eckhoff ihre Karriere als Biathletin. In dieser Zeit sammelte sie acht Olympia-Medaillen, darunter zwei goldene. Sie wurde zehnmal Weltmeisterin und gewann den Gesamtweltcup.
Hoffenheim verkündet Verlängerung
Kategorie(n): Allgemein
Leon Avdullahu (22) verlängert seinen bis 2029 datierten Vertrag bei der TSG Hoffenheim vorzeitig. Zur neuen Laufzeit machen die Kraichgauer keine Angaben. Avdullahu kam erst im vergangenen Sommer für (…)
FC Bayern: Leon Goretzka steht offenbar kurz vor Einigung mit Milan
Kategorie(n): Allgemein
Dass Leon Goretzka den FC Bayern verlässt, steht bereits seit Wochen fest. Allmählich kristallisiert sich auch heraus, wohin es für den Nationalspieler geht. Offenbar hat sich der 31-jährige Mittelfeldspieler Leon Goretzka für einen Wechsel zur AC Mailand entschieden. Der „Gazzetta dello Sport“ zufolge stehen beide Seiten kurz vor einer Einigung über einen Dreijahresvertrag. Bereits seit Monaten hatten italienische Medien vom starken Interesse Milans berichtet. Trainer Massimiliano Allegri habe stark darauf gepocht, Goretzka für sich zu gewinnen. Im Gespräch ist ein Jahresgehalt von rund fünf Millionen Euro. Goretzkas Vertrag beim FC Bayern München läuft im Sommer aus – der Wechsel wäre ablösefrei. Milan soll mit dem Schritt auch Juventus Turin ausstechen wollen. Der italienische Rekordmeister soll ebenfalls Interesse an dem Nationalspieler haben. Für Goretzka wäre es die erste Station im Ausland. Der zentrale Mittelfeldspieler stand bisher beim VfL Bochum , Schalke 04 und Bayern München unter Vertrag.