Weil er vor einem Turnier im Juni Kokain nahm, wurde Tennisprofi Nick Kyrgios für einen Monat gesperrt. Nun darf er wieder spielen – muss vorher aber noch einen Nachweis liefern. Tennisprofi Nick Kyrgios ist wegen seines positiven Dopingtests auf Kokain im Juni für einen Monat gesperrt worden. Da er diese Strafe bereits verbüßt hat, kann er nun wieder an Turnieren teilnehmen. Der Australier war seit dem 4. August suspendiert gewesen, die Sperre lief an diesem Donnerstag ab, wie die zuständige International Tennis Integrity Association (ITIA) mitteilte. Kokain vor Turnier auf Mallorca genommen Laut der ITIA hatte Kyrgios angegeben, in einer Nacht vor seiner Teilnahme am Turnier auf Mallorca privat Kokain genommen zu haben. Am 22. Juni hatte er dort die positive Probe abgegeben. Weil es sich um Drogenkonsum außerhalb eines Wettkampfs handelte, blieb es bei einer geringeren Strafe. Für diesen Fall sind nach ITIA-Angaben von der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA zwar eigentlich drei Monate Sperre vorgesehen. Diese kann aber durch die Teilnahme an einem Behandlungsprogramm verringert werden. Kyrgios muss noch nachweisen, dass er dieses Programm vollendet hat. Das Preisgeld und die Weltranglistenpunkte, die der frühere Wimbledonfinalist auf Mallorca erhielt, muss er zurückgeben. Kyrgios zeigte Reue: „Von mir selbst zutiefst enttäuscht“ Kyrgios hatte Reue gezeigt, als das Vergehen vor gut zwei Wochen öffentlich wurde: „Ich habe einen großen Fehler gemacht und übernehme dafür die volle Verantwortung. Es tut mir leid – meinen Fans, meiner Familie, meinen Sponsoren und allen Menschen gegenüber, die mir nahestehen. Vor allem tut es mir leid für die Kinder, die mir folgen. Ich weiß, welches Beispiel ich damit gebe, und bin von mir selbst zutiefst enttäuscht“, schrieb er auf seinem Instagram-Kanal. Er kündigte an, sich für 28 Tage aus sozialen Medien und Öffentlichkeit zurückzuziehen. Er werde an sich arbeiten und besser zurückkommen. In diesem Jahr hat der Australier auch aufgrund von Verletzungsproblemen lediglich drei Turniere auf der ATP-Tour bestritten und nur ein Match gewonnen. 2022 stand er noch im Endspiel von Wimbledon Kyrgios‘ größter Erfolg war 2022 der Finaleinzug in Wimbledon . Im Finale verlor er gegen den serbischen Starspieler Novak Djokovic in vier Sätzen. Zuletzt war der frühere Top-20-Profi aber immer wieder verletzt. Der hoch veranlagte Profi agiert auf dem Tennisplatz oft als Unterhaltungskünstler und ist abseits des Courts für seine meinungsstarken Worte bekannt. Vor eineinhalb Jahren übte er Kritik daran, dass Jannik Sinner nach zwei positiven Dopingtests nur für drei Monate gesperrt wurde. Dafür wiederum wurde Kyrgios nun bei den derzeit laufenden US Open in New York von mehreren anderen Profis kritisiert.
Nach positivem Kokain-Test: Sperre für Kyrgios abgelaufen
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Lys scheidet als letzte deutsche Spielerin bei US Open aus
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Eva Lys ging als klare Außenseiterin in ihr Zweitrundenspiel bei den US Open. Die erhoffte Überraschung gegen die French-Open-Siegerin aus Russland gelingt ihr nicht. Eva Lys hat die angestrebte Sensation bei den US Open deutlich verpasst und ist als letzte verbliebene deutsche Spielerin bei dem Tennisturnier ausgeschieden. Die Weltranglisten-98. unterlag der russischen French-Open-Siegerin Mirra Andrejewa in 63 Minuten mit 0:6, 2:6 und blieb vor allem im ersten Satz chancenlos. Damit war für Lys wie bereits 2025 und 2023 in der zweiten Runde des Grand-Slam-Turniers in New York Schluss. Zum Anfang des Jahres war die Hamburgerin noch unter den besten 40 der Welt platziert gewesen, danach erlebte sie aber eine schwierige Saison. Vor den US Open hatte die 24-Jährige gleich viermal direkt das erste Spiel bei einem Turnier verloren, so dass ihr Erstrundensieg über die Tschechin Gabriela Knutson als wichtiger Erfolg zu werten war. Publikum feiert ersten Spielgewinn von Lys „Ich freue mich einfach generell, mich wieder selbst auf dem Niveau zu messen und zu schauen, wie nah ich dran bin“, sagte Lys vor dem Duell mit der Weltranglistenfünften Andrejewa. „Ich bin guter Dinge, dass ich solche Matches jetzt auch langsam wieder für mich entscheiden kann.“ Im ersten Satz war Lys davon aber weit entfernt. In nur 20 Minuten setzte sich Andrejewa durch und dominierte die Partie. Der zweite Durchgang begann besser für Lys, das Publikum auf Platz 17 feierte sie für den ersten Spielgewinn im Match. Doch nach Lys‘ 2:0-Führung drehte Andrejewa wieder auf und gab kein Spiel mehr ab. Zuvor waren bereits die Routiniers Tatjana Maria und Jan-Lennard Struff in der zweiten Runde ausgeschieden. Damit ist Alexander Zverev der letzte verbliebene von acht gestarteten deutschen Profis.
Routiniers Maria und Struff bei US Open raus
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Tatjana Maria muss keine 24 Stunden nach dem Überraschungscoup bei den US Open erneut ran. Für ihren größten Erfolg in New York reicht es nicht. Auch ein anderer erfahrener Profi scheidet aus. Die beiden Tennis-Routiniers Tatjana Maria und Jan-Lennard Struff haben bei den US Open in kräftezehrenden Duellen die dritte Runde verpasst. Die 39-jährige Maria unterlag der 19 Jahre jüngeren Tschechin Nikola Bartunkova in der Hitze von New York mit 7:6 (7:5), 2:6, 3:6. Der Warsteiner Struff (36) musste sich nach starkem Kampf dem favorisierten Argentinier Francisco Cerundolo mit 7:5, 5:7, 6:4, 2:6, 3:6 geschlagen geben. Kurze Pause für Maria Maria musste keine 24 Stunden nach Ende ihres überraschenden Dreisatzsiegs über die frühere French-Open-Siegerin Jelena Ostapenko aus Lettland bereits wieder ran. Dabei entnervte sie Bartunkova zunächst wie gewohnt mit ihren unterschnittenen Bällen und überlobte ihre Gegnerin immer wieder erfolgreich. Angefeuert von Ehemann und Trainer Charles-Édouard Maria sowie den Töchtern Charlotte und Cecilia auf der Tribüne geriet Maria bei rund 30 Grad aber mehr und mehr in die Defensive. Ein Aufbäumen beim Stand von 0:3 im dritten Satz kam zu spät, so dass sie weiter auf ihren ersten Drittrundeneinzug beim Grand-Slam-Turnier in New York warten muss. Zum fünften Mal war in Runde zwei Schluss. Becker-Lob für Struff Struff hatte bei den US Open im Vorjahr noch das Achtelfinale erreicht. Für einen ähnlichen Coup erlaubte sich der 36-Jährige nun zu viele Fehler. „Im fünften Satz war er der bessere Spieler“, sagte Struff über Cerundolo. Mitte des vierten Durchgangs musste der Sauerländer am rechten Fuß behandelt werden, weil ihm das Tape auf die Achillessehne drückte. Er nahm eine Schmerztablette. Im entscheidenden Satz hatte er sich zwar wieder erholt, kassierte aber das vorentscheidende Break zum 3:4 und konnte die Partie nicht mehr drehen. Insgesamt leistete sich Struff 16 Doppelfehler – zu viele im Duell mit dem an Nummer 24 gesetzten Cerundolo. „Er war der bessere Spieler in der zweiten Hälfte des Matches, er hat verdient gewonnen. Aber Kompliment auch an Struffi, mit 36“, lobte TV-Experte Boris Becker bei sporteurope.tv. Struff nicht für Davis Cup nominiert Struff war während der US Open nicht für die Davis-Cup-Zwischenrunde des deutschen Teams gegen Kroatien Mitte September im westfälischen Halle berufen worden. „Natürlich war es nicht so ein gutes Gefühl, zu hören, dass ich nicht dabei bin“, sagte Struff. „Ich wäre schon gerne dabei gewesen, aber wir haben momentan auch gute Spieler und ein gutes Team.“ Daniel Altmaier und Yannick Hanfmann erhielten neben Alexander Zverev den Vorzug. Bei einer Absage könnte Struff aber doch noch dabei sein.
Überraschung: Talisca-Vertrag aufgelöst
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Anderson Talisca (32) ist ab sofort auf dem Markt. Der Vertrag des Linksfußes bei Fenerbahce wurde am heutigen Donnerstag in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst. Damit kann Talisca weiterhin in (…)
Tennis: Jan-Lennard Struff verliert Fünf-Satz-Krimi bei US Open
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Deutschlands Nummer zwei hat den Favoriten aus Argentinien am Rande der Verzweiflung. Doch am Ende werden Struff seinen eigenen unerzwungenen Fehler zum Verhängnis. Tennis-Profi Jan-Lennard Struff hat bei den US Open in New York den Einzug in die dritte Runde verpasst. In einer Nervenschlacht über fünf Sätze gegen den an Nummer 24 gesetzten Argentinier Francisco Cerundolo verlor der Warsteiner mit 7:5, 5:7, 6:4, 2:6, 3:6. 16 Doppelfehler kosteten ihn den Einzug in die dritte Runde. Besonders kurios war der dritte Satz: Struff schlug zum Satzgewinn auf, leistete sich dabei aber innerhalb eines einzigen Spiels vier Doppelfehler. Cerundolo konnte die Vorlage nicht nutzen, gab den Satz ab und zertrümmerte anschließend seinen Schläger. Im vierten Satz ließ sich Struff am rechten Knöchel behandeln und schluckte eine Tablette – Cerundolo fand währenddessen zurück ins Spiel. Im fünften Durchgang kassierte Struff das vorentscheidende Break zum 3:4 und konnte die Partie nicht mehr drehen. US Open: Fan schenkt Tennis-Star einen Geldschein Boris Becker sorgt sich um Top-Talent: „Stimmt etwas nicht mit ihm?“ Damit verpasste der Weltranglisten-44. Struff sein bestes Karriere-Resultat bei den US Open. Im Vorjahr war er erst im Achtelfinale an Novak Djokovic gescheitert. TV-Experte Boris Becker kommentierte das Ausscheiden bei sporteurope.tv: „Er (Cerundolo, d. Red.) war der bessere Spieler in der zweiten Hälfte des Matches, er hat verdient gewonnen. Aber Kompliment auch an Struffi, mit 36.“ Struff überraschend nicht für den Davis Cup nominiert Auf der Tribüne verfolgte Bundestrainer Michael Kohlmann das Match. Er hatte Struff nicht für die Davis-Cup-Duelle mit Kroatien am 19. und 20. September im westfälischen Halle nominiert. Den Vorzug erhielten Daniel Altmaier und Yannick Hanfmann neben Alexander Zverev . Struff sagte dazu in New York: „Natürlich war es nicht so ein gutes Gefühl, zu hören, dass ich nicht dabei bin. Ich wäre schon gerne dabei gewesen, aber wir haben momentan auch gute Spieler und ein gutes Team.“ Bei einer Absage könnte Struff noch nachnominiert werden. In New York ließ sich Struff von Weggefährte Oscar Otte coachen. Über die Zusammenarbeit sagte der Sauerländer: „Wir verstehen uns super, sind ungefähr im gleichen Alter. Wir hatten immer eine gute Zeit. Ich freue mich, dass er dabei ist und er mir Input geben kann.“
Neue DFB-Offensive: Vier Debütanten für Klopp
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Aktuell tourt Jürgen Klopp von Bundesligist zu Bundesligist. Rückschlüsse für seinen ersten DFB-Kader lassen sich schon ziehen.Jürgen Klopp wird bald in der Nations League als Bundestrainer (…)
DFB-Pokal: Auslosung für 2. Runde an ungewöhnlichem Termin
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Für gewöhnlich findet die Auslosung für die kommende Pokalrunde immer sonntags statt. Diesmal ist sie einen Tag früher terminiert – aus einem bestimmten Grund. Die erste Runde des DFB-Pokals 2026/27 ist Geschichte. Erstmals seit 18 Jahren haben alle Bundesligisten ihre Auftakthürde gemeistert und sind eine Runde weiter gekommen. Auf wen der FC Bayern , Borussia Dortmund & Co. als nächstes treffen, wird an diesem Wochenende ausgelost. Die Zeremonie findet jedoch nicht wie gewohnt am Sonntag statt, sondern bereits am Samstag (5. September). Wegen der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am Sonntag wurde die Ziehung um einen Tag vorgezogen und wird im Rahmen der Sportschau durchgeführt. Die beginnt daher bereits um 17.45 Uhr statt wie gewohnt um 18 Uhr. Das Erste überträgt die Veranstaltung live aus dem Deutschen Fußballmuseum in Dortmund. Zu sehen ist die Auslosung im TV und im kostenlosen Livestream der ARD . Premier League: Arsenal-Stürmer für Rekordsumme nach Saudi-Arabien Adidas verabschiedet sich: DFB-Team läuft bei Klopp-Debüt im Sondertrikot auf Als Losfee wird Weltmeister Bastian Schweinsteiger im Einsatz sein und die Paarungen ziehen. Der ehemalige Nationalspieler und heutige Sportschau-Experte ist mit sieben Titeln gemeinsam mit Manuel Neuer Rekordgewinner des DFB-Pokals. Zudem gibt es eine Neuerung: Erstmals kommt der Videobeweis bereits jetzt zum Einsatz. Bislang wurde er erst ab dem Achtelfinale eingesetzt. An alle Teilnehmer der 2. Runde schüttet der DFB ein Prämie in Höhe von 456.377 Euro aus. Alle Klubs, die weiterkommen, dürfen sich über weitere 912.755 Euro freuen. Ausgetragen wird die 2. Runde am 27. und 28. Oktober. Das Finale in Berlin steigt am 29. Mai 2027.
Bayer lehnt 45-Millionen-Angebot ab
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Kurz vor Transferschluss erreichte Bayer Leverkusen ein Riesenangebot für Malik Tillman. Wie die ‚Bild‘ berichtet, bot Brighton & Hove Albion am Montag 45 Millionen Euro für den 24-Jährigen. Die (…)
Premier League: Arsenals Martinelli wechselt zu Al-Hilal für Rekordsumme
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Ein langjähriger Leistungsträger verabschiedet sich von den „Gunners“ und wechselt in eine zumindest finanziell noch lukrativere Liga. Der englische Fußballmeister FC Arsenal hat Offensivspieler Gabriel Martinelli an den saudischen Klub Al-Hilal abgegeben. Für den Brasilianer sollen die „Gunners“ Medienberichten zufolge umgerechnet 70 Millionen Euro erhalten – damit wäre Martinelli der teuerste Abgang der Arsenal-Klubhistorie. Damit würde Martinelli den bisherigen Rekordabgang der Londoner ablösen: Alex Oxlade-Chamberlain hatte Arsenal 2017 für 38 Millionen Euro in Richtung FC Liverpool verlassen – damals unter Trainer Jürgen Klopp , dem heutigen deutschen Bundestrainer. Al-Hilal gab den Martinelli-Transfer am Donnerstagabend bekannt. Der 25-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis 2030. Martinelli war 2019 vom brasilianischen Jugendklub Ituano-SP nach London gewechselt. In sieben Jahren absolvierte er 278 Pflichtspiele für Arsenal und erzielte 62 Tore.
Hannover sucht Stürmer zum Nulltarif
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Hannover 96 hat die Transferplanungen für die Offensive noch nicht abgeschlossen. Vereinspatron Martin Kind verrät gegenüber der ‚Bild‘, dass noch ein vertragsloser Angreifer fürs Zentrum kommen (…)