Penalty-Pleite: Draisaitl rettet Oilers noch einen Punkt

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Der deutsche Eishockey-Star führt Edmonton in der NHL in die Verlängerung, die Siegesserie reißt trotzdem. Ein Mitspieler trägt sich in die Geschichtsbücher der Oilers ein. Deutschlands Eishockey-Star Leon Draisaitl hat mit den Edmonton Oilers in der NHL erstmals nach drei Siegen wieder eine Niederlage einstecken müssen. Draisaitl rettete dem Team aus Kanada beim 3:4 nach Penaltyschießen bei den New Jersey Devils aber immerhin einen Punkt. Sein Teamkollege Ryan Nugent-Hopkins feierte derweil einen besonderen Meilenstein in der nordamerikanischen Profiliga. Die Oilers waren mit einer 1:0-Führung in die erste Drittelpause gegangen, ließen im zweiten Abschnitt aber drei Gegentore in acht Minuten zu. Stürmer Nugent-Hopkins, der mit seinem 1.038. Einsatz für Edmonton einen Franchise-Rekord aufstellte, stellte kurz darauf den Anschluss her, bevor Draisaitl während einer Überzahlsituation im Schlussdrittel mit seinem 13. Saisontor ausglich. Damit hatten die Gäste zumindest einen Punkt sicher. In der Verlängerung passierte nichts mehr, anschließend hielt Star-Goalie Connor Hellebuyck bei seinem Heim-Debüt für die Devils drei Penalties, darunter auch den von Draisaitl. Edmonton bleibt mit 25 Punkten nach 16 Spielen aber das beste Team der Western Conference, in der Nacht auf Freitag geht es mit einem Heimspiel gegen die Anaheim Ducks weiter. Für ein besonderes Highlight sorgten die Winnipeg Jets, die bei den Montreal Canadiens zweieinhalb Minuten vor dem Ende bereits 0:4 zurücklagen, um nach einer spektakulären Aufholjagd aber doch noch mit 5:4 nach Verlängerung zu gewinnen.

Bayern-Torwart: Manuel Neuer hat „jeden Tag Schmerzen beim Gehen“

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Nach längerer Verletzungspause kehrte Manuel Neuer gegen Atlético Madrid ins Bayern-Tor zurück. Nach dem Sieg sprach er offen über seinen Leidensweg. Der FC Bayern München kann wieder auf seinen Kapitän setzen: Manuel Neuer kehrte für das Champions-League-Spiel bei Atlético Madrid für die Münchner zwischen die Pfosten zurück. Zuletzt hatte der 40-Jährige mehrere Partien aufgrund einer Fußblessur verpasst und musste von Jonas Urbig vertreten werden. Nach dem 2:0-Sieg im Estadio Metropolitano sprach Neuer jetzt offen über seine Leidenszeit. Auf die Frage, wann er sich sicher gewesen sei, dass er gegen Atlético spielen könne, antwortete er: „Ich würde sagen beim Aufwärmen.“ Champions League: F C Bayern gewinnt Kracher – kritisierter Jungstar trifft Antwort auf Hoeneß? Lennart Karl mit deutlicher Geste beim Torjubel „Es war wirklich keine leichte Situation für mich in den vergangenen Tagen und Wochen“, gestand der Weltmeister von 2014. Auf die Nachfrage, was konkret ihn so belastet habe, antwortete Neuer zunächst trocken: „Die Schmerzen“, führte dann jedoch aus: „Ich habe jeden Tag Schmerzen beim Gehen gehabt und wenn ich morgens aufgestanden bin, heute Morgen auch, habe ich Schmerzen beim Gehen gehabt.“ Am Spieltag sei er aber noch einmal „im Wasser gewesen bei 14 Grad Wassertemperatur und nach und nach wurde es auch immer besser.“ Er habe an einen Einsatz geglaubt und auch die medizinische Abteilung habe „alles dafür getan“. Deshalb sei er „echt mega happy, dass ich heute auf dem Platz stehen konnte, dass wir heute die Null halten konnten und dass wir das Spiel 2:0 gewonnen haben“, so Neuer weiter. Neuer hatte seinen Vertrag beim FC Bayern vor der Saison noch einmal um ein Jahr verlängert. Nach der laufenden Spielzeit wird er seine aktive Karriere wohl beenden. Sein Ziel: Das letzte Karrierespiel möchte er möglichst wieder im Madrider Estadio Metropolitano bestreiten. Dort findet im kommenden Juni das Champions-League-Finale statt.

720-Dunk: Basketballspieler Taurian Fontenette ist tot

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Zwei volle Umdrehungen in der Luft, dann der Ball durch den Ring: Mit diesem Dunk wurde der Basketballer berühmt. Nun ist der Streetballspieler im Alter von 43 Jahren gestorben. Der frühere College-Basketballstar Taurian Fontenette ist am Montag gestorben. Das teilte seine Schwester Tracie Sonnier auf Facebook mit. Fontenette wurde 43 Jahre alt. Fans kannten ihn unter seinen Spitznamen „Air Up There“ und „Mr. 720“. Fontenette stammte aus Hitchcock im US-Bundesstaat Texas, rund 65 Kilometer südöstlich von Houston. Bis 2000 spielte er für die Hitchcock Bulldogs, die Basketballmannschaft seiner Highschool. Danach wechselte er mehrfach die College-Teams, unter anderem spielte er für das Richland Junior College und das Paul Quinn College. Den Durchbruch brachte ihm die AND1 Mixtape Tour, bei der die Stars der Sportartikelmarke AND1 gegen Herausforderer antraten. Nach Angaben des „Houston Chronicle“ arbeitete Fontenette damals als Sicherheitsmann in einer Chemiefabrik in Hitchcock. Gerade einmal drei Wochen vor dem Probespiel bat er seinen Chef um einen freien Tag. Schwester trauert nach Tod von Fontenette Er wurde ausgewählt, um gegen das AND1-Team zu spielen. Dabei fiel er mit spektakulären Dunks und anderen sehenswerten Aktionen auf. Das brachte ihm 2005 einen Platz im AND1-Kader ein und dazu einen neuen Spitznamen: „Air Up There“. Am Dienstag schrieb seine Schwester Tracie auf Facebook: „Wie viele von euch vielleicht schon wissen, haben wir letzte Nacht einen großen Teil unserer Familie, unserer Gemeinschaft verloren. Mein Herz ist in eine Million Stücke zerbrochen. Ich habe ehrlich gesagt nicht einmal die Worte, um den ungeheuren Schmerz auszudrücken, meinen kleinen Bruder zu verlieren.“ Die genauen Umstände seines Todes beschrieb sie nicht. Der Dunk, der ihn zu „Mr. 720“ machte Am häufigsten erinnern sich Fans an eine Szene aus dem Jahr 2006. Bei einem Spiel der AND1 Mixtape Tour im Toyota Center in Houston drehte sich Fontenette in der Luft und vollendete einen Dunk, der als erster dokumentierter 720er in einem Spiel galt. Er drehte sich also zweimal komplett um die eigene Achse, bevor der Ball durch den Ring ging. Die Aktion schaffte es in die Top 10 der US-Sportsendung „SportsCenter“. Seitdem nannten ihn viele Fans nur noch „Mr. 720“. Sein Markenzeichen im Spiel war der sogenannte Axle-Rider: ein 360-Grad-Dunk, bei dem er den Ball vor dem Abschluss zwischen seinen Beinen hindurchführte. Nach seiner Zeit bei AND1 spielte Fontenette auf der Ball4Real Tour. 2009 lief er für die Dallas Generals in der American Basketball Association auf. Als sich die Nachricht von seinem Tod verbreitete, erschienen in den sozialen Netzwerken zahlreiche Würdigungen. Chuck Millan, Gründer des Dunk-Teams Team Flight Brothers, nannte Fontenette auf Instagram „wohl den größten Dunker, der je gelebt hat“.

FC Bayern: Zwei Stars mit Bestnote gegen Atlético | Einzelkritik

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Die Bayern gewinnen ihr Gastspiel in Madrid. Lennart Karl lässt seine Kritiker verstummen. Die Bestnote erhalten jedoch zwei andere Stars. Für Jungstar Lennart Karl gab es nach dem Ausrufezeichen des FC Bayern Schulterklopfer und Umarmungen. Im Finalstadion der Champions League hat der 18-Jährige den Titelanwärter aus München gegen Atlético Madrid zu einem wichtigen und eindrucksvollen Vorrundensieg geführt. Beim 2:0 (0:0) avancierte ausgerechnet Karl, dessen Form zuletzt fleißig diskutiert wurde, mit seinem erst zweiten Pflichtspieltreffer der Saison zum spielentscheidenden Mann. Nach einem abgeblockten Schuss von Tom Bischof luchste er Atlético-Verteidiger Robin Le Normand den Ball im Strafraum ab und lupfte ihn in der 54. Minute über Torwart Jan Oblak hinweg ins Netz. Ein Schlitzohr-Tor! Antwort auf Hoeneß-Kritik? Karl mit deutlicher Geste beim Jubel Manuel Neuer: „Habe jeden Tag Schmerzen beim Gehen“ Nach einem Lattentreffer des einmal mehr bärenstarken Innenverteidigers Dayot Upamecano (73.) sorgte der ebenfalls sehr auffällige Konrad Laimer mit einem wuchtigen Schuss unter die Latte für die Entscheidung (74.). „Das war totale Dominanz von der ersten bis zur 93. Spielminute“, sagte Kapitän Manuel Neuer bei Prime Video. „Wir sind mega happy.“ Man habe nach den jüngsten personellen Rückschlägen gut zusammengestanden und alles für diesen Team-Erfolg gegeben, erklärte der Routinier. „Das war einmalig.“ Der Torhüter hatte zuletzt noch verletzungsbedingt gefehlt – auch beim Topspiel gegen den BVB am vergangenen Samstag (2:2). Nun gab er sein Comeback und lieferte eine solide Leistung ab. Von t-online erhielt Neuer die Note 3. Torschütze Karl schnitt sogar noch besser ab. Doch die Bestnote sicherten sich zwei andere Stars. Wer beim Sieg in Madrid überragte, lesen Sie hier oder oben in der Fotoshow. Für die Bayern geht es am Samstag mit dem Auswärtsspiel in der Bundesliga in Mainz weiter. Danach steht die Länderspielpause an. Im Anschluss wartet ein Heimspiel gegen den 1. FC Köln sowie die Auswärtspartie in der Champions League in Lille.

Champions League: Manuel Neuer knackt Rekord von Thomas Müller

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Gegen Atlético Madrid stellt Manuel Neuer eine nationale Bestmarke auf. International stehen noch zwei Legenden vor dem 40-Jährigen. Mit seinem 164. Auftritt in der Champions League hat Bayern-Kapitän Manuel Neuer am Dienstagabend bei Atlético Madrid den deutschen Rekord gebrochen. Der 40-Jährige überholte damit Klub-Ikone und Weltmeister-Kollege Thomas Müller und Superstar Lionel Messi . „Ich wusste ja, dass ich gleichgezogen bin mit Thomas und mit Messi. Ich kann auch nichts dafür, dass die so früh gewechselt sind“, sagte Neuer nach dem Spiel mit einem Grinsen bei DAZN. Müller spielt seit vergangenem Jahr bei den Vancouver Whitecaps in der nordamerikanischen MLS, wo Messi nach wie vor für Meister Inter Miami aktiv ist. In der Liste der deutschen Profis mit den meisten Einsätzen in der „Königsklasse“ steht hinter Neuer und Müller auf Platz drei ein weiterer früherer Bayern-Profi. Toni Kroos , der wie seine ehemaligen Mitspieler mit dem DFB-Team 2014 in Brasilien Weltmeister wurde, bestritt die meisten seiner 151 Champions-League-Partien jedoch nicht für die Münchner, sondern für Real Madrid . Mit den Spaniern gewann er fünfmal den Titel, mit den Bayern einmal. Neuer und Müller konnten den Henkelpott zweimal gewinnen. Neuer hinter zwei Legenden – und vor Messi Den internationalen Rekord bei den Einsätzen wird der Torhüter, der im Sommer womöglich seine Karriere beendet, wohl nicht mehr knacken können. Diesen hält weiterhin der portugiesische Superstar Cristiano Ronaldo mit 183 Einsätzen für Manchester United , Real Madrid und Juventus Turin . Auf Platz zwei steht der ehemalige spanische Torhüter Iker Casillas mit 177 Spielen für Real Madrid und den FC Porto . Neuer, der auch für Schalke 04 in der „Königsklasse“ auflief, liegt auf Platz drei – vor Müller und Lionel Messi, der seine 163 Partien für den FC Barcelona und Paris Saint-Germain bestritt.

Champions League: FC Bayern siegt bei Atlético – Lennart Karl trifft

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Gegen Atlético Madrid hat der FC Bayern ein dickes Brett zu bohren. Doch ein viel kritisierter Jungstar bringt die Erlösung. Der FC Bayern München hat in der Champions League seinen Personalsorgen getrotzt und bei Atlético Madrid einen wichtigen 2:0 (0:0)-Sieg gefeiert. Im Estadio Metropolitano waren die Münchner über weite Strecken überlegen, taten sich aber zunächst schwer, den defensiven Abwehrriegel der Madrilenen zu knacken. In der 54. Minute war es dann ausgerechnet der zuletzt von Klub-Patron kritisierte Jungstar Lennart Karl , der den deutschen Rekordmeister in Führung brachte. Genau 20 Minuten später legte Konrad Laimer mit einem Gewaltschuss unter die Latte noch nach. Nach zuletzt zwei Unentschieden gegen Viking Stavanger und den FC Arsenal waren es wichtige drei Punkte für Bayern auf dem Weg zur direkten Qualifikation für das Achtelfinale. Mit acht Zählern belegt der Bundesligist nun vorerst Rang acht in der Tabelle. Atlético ist mit vier Punkten nur auf Platz 22. So lief das Spiel: Auf die Münchner, die weiterhin auf Trainer Vincent Kompany sowie auf Luis Díaz , Jamal Musiala , Ismael Saibari und Serge Gnabry verzichten mussten, warte „ein wirklich großer Kampf“, warnte Weltfußballer Harry Kane . Der Engländer ging wie immer voran und leitete den Treffer von Laimer ein. Immerhin konnte Assistenztrainer Aaron Danks auch auf Michael Olise und auf seinen Kapitän bauen: Manuel Neuer hatte wegen einer Fußblessur zuletzt fünf Spiele verpasst und war von Jonas Urbig vertreten worden. Für den 40-Jährigen war es der 164. Einsatz in der Königsklasse. Er ist damit alleiniger deutscher Rekordhalter vor Thomas Müller . Keine Hymne vor Bayern-Spiel: Das ist der Grund Bittere Pleite: Stuttgart verzweifelt im Hexenkessel von Istanbul Olise war beim 2:2 gegen Borussia Dortmund am Samstag mit Knieproblemen kurz vor Schluss ausgewechselt worden, wurde aber rechtzeitig wieder fit. Der Franzose spielte in der stark dezimierten Offensivreihe hinter Kane neben „Zehner“ Karl und Alphonso Davies , der links nach vorne rückte. Zudem erhielt Tom Bischof vor der Abwehr neben Antreiber Joshua Kimmich den Vorzug vor Aleksandar Pavlović. Zunächst startete die Partie nach dem verheerenden Zugunglück vergangene Woche und dem tragischen Tod des spanischen Zweitliga-Fußballers Jesús de Miguel mit einer Schweigeminute. Beide Teams spielten mit Trauerflor. Den besseren Start danach erwischte Atleti, doch Julián Álvarez verfehlte knapp das Ziel (2.). Die Bayern zeigten sich wenig beeindruckt, auch von der stimmungsvollen Kulisse im Metropolitano. Sie hatten mehr Ballbesitz und setzten sich früh in der Hälfte der Spanier fest. Karl hatte nach 23 Minuten die erste dicke Chance. Kurz darauf verzog Kane in aussichtsreicher Position, ebenso wie Josip Stanišić. Die dominanten Bayern ließen Atlético, das sehr tief und kompakt stand, nur selten ins Spiel kommen. Nach dem Wechsel ging es erst mal so weiter: Die 70.000 Fans sahen die Bayern am Drücker und Schüsse von Kimmich und Kane. Ein entschlossener Einsatz von Karl gegen Robin Le Normand führte schließlich zur Führung der Münchner. Der 18-Jährige behielt im Fallen die Übersicht und überwand Jan Oblak im Atlético-Tor. Atlético erhöhte nun das Tempo, die Bayern-Defensive um Dayot Upamecano hielt aber leidenschaftlich dagegen. Die Münchner hatten nun mehr Räume, Upamecano traf die Latte, ehe Laimer nach Vorlage von Kane den Ball ins Netz hämmerte. Neuen Minuten vor Schluss, köpfte Upamecano dann auch noch eine Ecke ein, doch der Treffer wurde aufgrund eines Foulspiels nicht anerkannt.

Barcelona bezwingt Villa – PSG im Torrausch

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In Barcelona kassiert Aston Villa seine erste Niederlage der Champions-League-Saison. Titelverteidiger PSG erzielt in Villareal vier Tore in 17 Minuten, Manchester United stoppt seine Krise. Der FC Barcelona hat am vierten Spieltag der Champions League dem Europa-League-Sieger Aston Villa die erste Niederlage zugefügt. Im Camp Nou setzte sich das Team von Hansi Flick mit 3:0 (1:0) durch. Paris St. Germain präsentierte sich beim 6:0-Erfolg in Villareal im Torrausch. Der Krisenclub Manchester United gewann gegen AS Rom nach einem 0:2-Rückstand noch mit 3:2. Vor den Augen von Aston-Villa-Fan Prince William und seinem Sohn Prince George bestrafte Barca-Stürmer Lamine Yamal (7.) früh einen Fehler der Gäste im Spielaufbau. Nach der Pause gelang Raphinha (55./64.) ein Doppelpack, der zweite Treffer des brasilianischen Nationalspielers wurde sehenswert von Joao Cancelo per Außenristpass vorbereitet. Bei Villa wurde Leon Goretzka in der 62. Minute eingewechselt. Man United stoppt seine Krise Paris St. Germain präsentierte sich nach vier Treffern gegen Barcelona und fünf Toren im letzten Ligaspiel erneut in Torlaune: Durch den 6:0 (4:0)-Erfolg bei Villareal feierte der Titelverteidiger den vierten Sieg im vierten Spiel und bleibt Erster. Bei einem Blitzstart hatte PSG durch Joao Neves (9.), Desiré Doué (12.), Senny Mayulu (13.) und 0:4 Fabian (17.) nach 17 Minuten vier Tore erzielt, immer wieder waren die Gäste nach ihrem Pressing erfolgreich. Nach der Pause trafen erneut Fabian (50.) und David Boly (78.). Manchester United hat seine sportliche Krise dank Matheus Cunha vorerst gestoppt. Mit einem Doppelpack in der 83. und 86. Minute sorgte Cunha gegen die AS Rom für einen 3:2 (0:2)-Erfolg des Premier-League-Clubs, der nach neun sieglosen Spielen erstmals seit dem 10. September wieder gewann. Bruno Fernandes (58./Foulelfmeter) besorgte für ManU den 1:2-Anschlusstreffer, für die Roma trafen Matias Soulé (11.) und Donyell Malen (17.). In der Nachspielzeit musste Cunha mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz. Yann Bisseck traf beim 3:0 (2:0)-Auswärtserfolg von Inter Mailand gegen Feyenoord Rotterdam zum zweiten Mal in dieser Champions-League-Saison. Der zweimalige deutsche Nationalspieler war in der achten Minute sehenswert aus der Drehung vom 16er erfolgreich. Pio Esposito (34.) und Piotr Zielinski (54.) trafen ebenfalls für Inter.

Lennart Karl: Auffällige Geste bei Bayern-Tor – Reaktion auf Hoeneß?

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Lennart Karl bringt den FC Bayern in Madrid in Führung. Danach jubelt er mit einer besonderen Geste. Im entscheidenden Moment präsentierte sich Lennart Karl hellwach. Der 18-Jährige stibitze beim Gastspiel des FC Bayern in der Champions League bei Atlético Madrid Gegenspieler Robin Le Normand im Strafraum den Ball vom Fuß und blieb dann eiskalt. Er chippte das Leder über Torhüter Jan Oblak und versenkte die Kugel damit in den Maschen – das erlösende 1:0 für die Münchner im Estadio Metropolitano. Karl jubelte ausgelassen. Seine Teamkollegen um Harry Kane nahmen den Flügelspieler in den Arm, herzten ihn. Kurz darauf fiel Karl dann aber noch mit einer speziellen Geste auf. Er führte beide Hände in Richtung seiner Ohren und ahmte mit ihnen Mundbewegungen nach. Hoeneß kritisierte Karl: „Kein Superstar“ Was Karl mit der Handbewegung sagen wollte, ist nicht eindeutig klar. Fakt ist jedoch: Zuletzt hatte der junge Bayern-Profi viel Kritik einstecken müssen. Zunächst hatte sich Bayern-Patron Uli Hoeneß Karl öffentlich zur Brust genommen. „Ich habe mir vorgenommen, ein ernstes Gespräch mit ihm zu führen. Er ist noch lange kein Superstar, junge Spieler brauchen Demut“, sagte er im Oktober der „Welt am Sonntag“. Auch Druck sei für junge Profis wichtig. Er wisse nicht, ob es Karl guttue, „wenn man ihn immer nur in den Arm nimmt“, so Hoeneß. TV-Experte Lothar Matthäus pflichtete Hoeneß am Donnerstag bei. „Lennart Karl soll sich auf Fußball konzentrieren, bei großer Konkurrenz muss er sich durchsetzen.“ Matthäus‘ Forderung an Karl: „Bisschen weniger Bling, bisschen weniger Social Media , bisschen mehr Leistung auf dem Platz.“ Zudem attestierte Bayern-Vorstand Max Eberl Karl in der vergangene Woche einige Fehltritte und ein Leistungsloch und riet ihm wie Matthäus „sich auf den Fußball zu konzentrieren“. Ballack verteidigt Karl: „Unverständlich“ Ex-DFB-Kapitän Michael Ballack hatte sich im Anschluss wiederum hinter Karl gestellt, dessen Berater er ist. „Jeder darf sich darstellen, wie er möchte. Dass man dabei nicht alles richtig macht, ist auch klar“, sagte er am Samstag als DAZN-Experte. „Aber man darf seine sportliche Entwicklung nicht damit vermischen. Und genau das macht der FC Bayern. Dass Uli Hoeneß diese Außendarstellung kritisiert, ist legitim. Aber dass er Lennart damit öffentlich zur Zielscheibe erklärt, ist auch klar.“ Auch Eberl wurde von Ballack kritisiert. „Dass Max Eberl nun, nachdem Lennarts Leistungskurve wieder klar nach oben zeigt, ihm ein sportliches Loch attestiert, geschmückt mit Fehltritten, ist vom Zeitpunkt her unverständlich und inhaltlich zumindest mal zu hinterfragen“, erklärte er. Karl habe nicht nur fußballerische Qualitäten, sondern auch Charakter. „Dass er mit diesem wahrscheinlich noch das eine oder andere Mal in seiner Karriere anecken wird, ist zu erwarten.“

Champions League: PSG siegt furios, Manchester United dreht Spiel

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Am Dienstagabend fallen in der Champions League auf mehreren Plätzen zahlreiche Tore. Paris ist nicht zu stoppen. Manchester United gelingt ein furioses Comeback. Paris Saint-Germain hat am Dienstagabend in der Champions League Villarreal nach allen Regeln der Kunst auseinandergenommen. Die Franzosen siegten bei den Spanieren mit 6:0 (4:0). Bereits nach 17 Minuten hatte Paris vier Treffer erzielt. Der amtierende Champions-League-Sieger holte durch den Erfolg den vierten Sieg im vierten Spiel und führt die Tabelle der Ligaphase damit weiter an. Zweiter ist nun der FC Barcelona . Die Katalanen besiegten vor heimischem Publikum Aston Villa mit 3:0 (1:0). Nach der frühen Führung durch Lamine Yamal (7. Minute) sorgte Raphinha mit einem Doppelpack (53./64.) für klare Verhältnisse im Camp Nou. Karl trifft: FC Bayern feiert Sieg in Madrid Dank Cunha: United beendet Negativlauf Manchester United gelang es derweil seinen Negativlauf von neun Partien ohne Sieg zu beenden. Die Engländer konnten nach einem 0:2-Pausenrückstand noch mit 3:2 gegen die AS Rom gewinnen. Der Ex-Bundesliga-Star Matheus Cunha avancierte in der Schlussphase mit zwei Treffern zum Mann des Spiels (83./86.). In der Nachspielzeit flog der Brasilianer dann aber noch mit Gelb-Rot vom Feld (90.+1). Inter Mailand gewann sein Gastspiel bei Feyenoord Rotterdam mit 3:0 (2:0). Die Führung erzielte Nationalspieler Yann Aurel Bisseck per Distanzschuss (8.). Der Linsker ASK feierte einen 4:0-Erfolg (3:0) über Slovan Bratislava. Bodø/Glimt und Lille trennten sich mit einem torlosen Remis.

Belözoglu übernimmt Fener

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Fenerbahce hat einen neuen Trainer gefunden. Wie die Istanbuler offiziell bekanntgeben, kehrt Emre Belözoglu ans Goldene Horn zurück. 2020 hatte der gebürtige Istanbuler seine aktive Spielerkarriere (…)