Die Zukunft des deutschen Fußballs ist unter Jürgen Klopp rosig. Zumindest, wenn es nach der Meinung der FT-User geht. Denn bei einer Umfrage haben 94 Prozent aller Teilnehmer auf die Frage, ob Klopp (…)
Rückendeckung: Klopp schafft die Wende
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400 Millionen: Neuer Transfer-Skandal um ManCity
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Die Enthüllungen um die skandalösen Geschäftsgebaren von Manchester City reißen nicht ab. Hat er Scheichklub in diesem Sommer trotz Kenntnis des kommenden Urteils fast 400 Millionen Euro in Transfers (…)
Startet Klopp mit drei Debütanten?
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Mit einem fast komplett frischen Kader geht Jürgen Klopp seine Länderspiele drei und vier an. Gegen Serbien soll am Donnerstag (20:45 Uhr) mit folgender Elf der erste Sieg seiner Amtszeit her.Im Tor (…)
Ronaldo äußert sich zu Portugal-Abschied
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Das nächste Kapitel im Skandal um Cristiano Ronaldo und die portugiesische Nationalmannschaft wird geschrieben. Jetzt hat sich der 41-jährige Megastar über Instagram zur Situation geäußert: „Nach der (…)
Ronaldo-Hammer: Superstar verlässt Nationalmannschaft
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Endet so unrühmlich die Nationalmannschaftskarriere von Ronaldo? Einen Tag vor dem Spiel gegen Dänemark erfährt der Superstar, dass er wieder nicht in der Startelf steht – und verlässt das Team. Cristiano Ronaldo hat das Trainingscamp der portugiesischen Nationalmannschaft verlassen. „Zu gegebener Zeit werde ich allen Portugiesen die Wahrheit erzählen über die Gründe, die mich dazu motiviert haben, die Nationalmannschaft zu verlassen, für die ich mich immer aufgeopfert habe“, schrieb Ronaldo am Abend auf seinem Instagram-Kanal. „Jetzt ist es an der Zeit Portugal und allen meinen Mitspielern viel Glück zu wünschen, ohne Ausnahme.“ Angaben dazu, ob die Abreise gleichbedeutend mit einem Rücktritt aus der Nationalmannschaft ist, machte Ronaldo zunächst keine. Kurz vor der Abreise des Angreifers hatte Trainer Jorge Jesus auf einer Pressekonferenz angekündigt, dass Ronaldo in der Nations League gegen Dänemark am Donnerstag nicht in der Startelf stehen werde. Schon gegen Norwegen saß der 41-Jährige auf der Bank und wurde gar nicht eingewechselt. Trainer berichtete kurz zuvor noch von Verständnis bei Ronaldo Jesus hatte auf der Pressekonferenz noch betont, dass es keine Probleme gebe zwischen ihm und dem größten Star der portugiesischen Mannschaft. „Es wirkt, als habe es ein Problem gegeben zwischen uns, aber es gab kein Problem“, sagte er. „Ich bin derjenige, der die Entscheidungen trifft, und das weiß jeder.“ Außerdem sagte Jesus, Ronaldo habe sich nicht geweigert zu trainieren. Der Routinier habe vielmehr seine Kooperation signalisiert: „Cristiano hat mir gesagt: Wenn du willst, dass ich spiele, spiele ich. Wenn du willst, dass ich auf der Bank sitze, mache ich das. Wenn du mich auf der Tribüne willst, mache ich das.“ Nicht lange nach dieser Aussage berichteten spanische und portugiesische Medien von der Abreise Ronaldos, der in seinem Privatjet nach Madrid flog. Zum Auftakt in die Nations League hatte Jesus Ronaldo gegen Wales in die Startelf gestellt. Beim 1:0 blieb Ronaldo ohne Tor. Das 2:1 gegen Norwegen erlebte er dann komplett von der Bank aus. Jesus hatte die Nationalmannschaft nach der WM übernommen. Mit Ronaldo hatte er zuvor bereits in Saudi-Arabien zusammengearbeitet.
Cristiano Ronaldo: Superstar reist von Nationalteam
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Endet eine der größten Nationalmannschaftskarrieren im Eklat? Nachdem ihm erneut ein Bankplatz drohte, hat der Superstar das portugiesische Trainingslager per Privatjet verlassen. Die Beziehung zwischen Cristiano Ronaldo und der portugiesischen Nationalmannschaft steht vor einem Bruch. Nachdem Nationaltrainer Jorge Jesus dem 41-Jährigen erneut keinen festen Platz in der Startelf in Aussicht gestellt hat, hat Ronaldo das Teamquartier in Dänemark verlassen und sein Ende in der Seleção angedeutet. Auslöser ist das Nations-League-Spiel gegen Norwegen vor wenigen Tagen. Beim 2:1-Sieg Portugals kam der Angreifer von Al-Nassr nicht zum Einsatz, saß 90 Minuten auf der Bank. Die Entscheidung des Trainers könnte nun weitreichende Folgen für Ronaldos Zukunft im Nationaltrikot haben. Am Mittwochnachmittag verließ der dreimalige Ballon-d’Or-Gewinner und fünfmalige Weltfußballer das Trainingslager seiner Mannschaft in Dänemark – zunächst berichteten Medien darüber, inzwischen hat Ronaldo selbst Stellung bezogen. Neuer DFB-Nationalspieler: Sein Fall lag beim Gerichtshof für Menschenrechte Sammer schimpft über deutschen Fußball: „Sind Feiglinge geworden“ Auf Instagram veröffentlichte er ein Statement. Ronaldo schrieb: „Nach der Pressekonferenz des Nationaltrainers und im Anschluss an ein Gespräch mit dem Präsidenten des portugiesischen Fußballverbands habe ich beschlossen, das Trainingslager der Nationalmannschaft zu verlassen.“ Zudem deutete er an, dass seine Zeit im Nationalteam zu Ende gehen könnte: „Zu gegebener Zeit werde ich allen Portugiesen die Wahrheit über die Gründe für meinen Abschied von der Nationalmannschaft sagen, der ich mich stets mit ganzer Kraft gewidmet habe. Jetzt ist es an der Zeit, Portugal und all meinen Mannschaftskameraden, ohne Ausnahme, viel Glück zu wünschen.“ Bereits die Nichtberücksichtigung gegen Norwegen hatte in den vergangenen Tagen für Diskussionen gesorgt. Berichten zufolge war Ronaldo sehr verärgert, dass er nicht eingewechselt wurde. Nach dem Spiel soll er auf den üblichen Gruß an die Fans verzichtet haben. Trainer Jorge Jesus hatte angekündigt, das Gespräch mit dem Kapitän zu suchen. Am Mittwoch eskalierte die Situation jedoch weiter. Ronaldo fehlte bei einer Trainingseinheit vor dem Spiel gegen Dänemark am Donnerstagabend (20.45 Uhr). Stattdessen war er mit Handy und Kaffee in der Hand auf dem Trainingsgelände unterwegs. Wenig später sprach er kurz mit Jesus und kehrte anschließend ins Hotel zurück. Der Verband erklärte den Ablauf so: Das Fitnessstudio des Trainingszentrums verfüge nicht über die Geräte, die Ronaldo für sein individuelles Training benötige. Trainer Jorge Jesus: „Es gab kein Problem“ Jesus hatte auf der Pressekonferenz noch betont, dass es keine Differenzen gebe zwischen ihm und dem größten Star der portugiesischen Mannschaft. „Es wirkt, als habe es ein Problem gegeben zwischen uns, aber es gab kein Problem“, sagte er. „Ich bin derjenige, der die Entscheidungen trifft, und das weiß jeder.“ Außerdem sagte Jesus, Ronaldo habe sich nicht geweigert zu trainieren. Der Routinier habe vielmehr seine Kooperation signalisiert: „Cristiano hat mir gesagt: Wenn du willst, dass ich spiele, spiele ich. Wenn du willst, dass ich auf der Bank sitze, mache ich das. Wenn du mich auf der Tribüne willst, mache ich das.“ Gleichzeitig kündigte Jesus, der das Traineramt nach der WM übernommen hatte, an, erneut auf Goncalo Ramos in der Spitze zu setzen: „Wenn es normal läuft, wird Goncalo spielen.“ Offenbar war dies der Punkt, an dem Ronaldo die Konsequenzen zog. Nicht lange nach dieser Aussage berichteten spanische und portugiesische Medien von der Abreise Ronaldos, der in seinem Privatjet nach Madrid flog.
U21: Deutschland siegt dank Dreierpack von Tresoldi auf Malta
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Deutschland gerät auf Malta früh ins Hintertreffen, dreht dann – angeführt vom Kapitän – aber mächtig auf. Das EM-Ticket ist nun zum Greifen nah. Deutschlands U21-Nationalmannschaft hat einen weiteren Schritt in Richtung Fußball-Europameisterschaft 2027 gemacht. Das Team von Trainer Antonio di Salvo erfüllte am Mittwochabend seine Pflichtaufgabe und siegte auf Malta mit 4:1 (2:1). Herausragend dabei: Kapitän und Torjäger Nicolò Tresoldi (Club Brügge), dem ein Dreierpack gelang (11., 47., 69.). Das vierte deutsche Tor zum zwischenzeitlichen 2:1 aus Gästesicht erzielte Union Berlins Tom Rothe per Kopf (32.). In Führung gingen überraschend die Gastgeber, nachdem Basil Tuma einen frühen Konter erfolgreich abschloss (9.). In der Folge übernahm das deutsche Team jedoch das Kommando und schoss den auch in der Höhe verdienten Sieg heraus. DFB-Kapitän gegen Serbien? Klopp nennt keinen Namen, gibt aber einen Hinweis Sammer schimpft über deutschen Fußball: „Sind Feiglinge geworden“ Tresoldi kletterte mit seinen Treffern Nummer 14, 15 und 16 im 26. U21-Spiel in der ewigen Bestenliste auf Platz drei. Nur Heiko Herrlich (17 Tore) und Pierre Littbarski (18) liegen noch vor dem 22-Jährigen. So lief das Spiel Die Kräfteverhältnisse waren im beschaulichen Centenary Stadium in Attard klar verteilt. Fußballzwerg Malta hatte zuvor in acht Spielen nur einen einzigen Treffer erzielt, das Hinspiel in Fürth hatte die DFB-Auswahl im November 2025 locker mit 6:0 gewonnen. Di Salvo rotierte kräftig durch, im Vergleich zum 4:0 in Lettland am Samstag verblieben lediglich Doppelpacker Paris Brunner sowie Dzenan Pejcinovic und Tresoldi in der Startelf. In Abwesenheit von Tom Bischof (abgereist zur A-Nationalmannschaft) führte Tresoldi, der sich erst im Sommer zwischen Deutschland und Italien entscheiden will, die U21 erstmals von Beginn an als Kapitän aufs Feld. Entsprechend selbstbewusst gab er sich schon vor dem Anpfiff am ran-Mikrofon: „Mal sehen, wie viele Tore ich heute schießen kann, hoffentlich viele“. Gesagt, getan. Doch zunächst musste die DFB-Auswahl einem Rückstand hinterherlaufen. Dem Augsburger Debütanten Noahkai Banks unterlief ein Fehler im Spielaufbau, Tuma ließ Torhüter Max Weiß (FC Burnley) keine Chance. Der haushohe Favorit schüttelte sich kurz und antwortete direkt: Leandro Morgalla traf den Pfosten, Tresoldi verwandelte den Abpraller. In der Folge tat sich die deutsche Auswahl vor ein paar hundert Zuschauern auf der einen und einer Motocross-Strecke auf der anderen Seite schwer mit den tiefstehenden Gastgebern, ehe der Ball über Umwege bei Rothe landete, der locker einköpfte. Direkt nach der Pause traf auch Tresoldi nach einer Ecke per Kopf, das schönste Tor des Abends gelang ihm per direktem Freistoß aus 17 Metern in den Winkel. Das abschließende Qualifikationsspiel gegen Georgien steht am kommenden Dienstag (18 Uhr) vor heimischer Kulisse in Bielefeld auf dem Programm. Ein weiterer Sieg und das deutsche Team ist als Gruppenerster sicher bei der EM im kommenden Jahr in Serbien und Albanien dabei. Sollte Verfolger Griechenland am Donnerstag überraschend gegen Lettland verlieren, wäre die Qualifikation schon vor dem abschließenden Spieltag sicher.
Jürgen Klopp verteidigt DFB-Elf gegen Hass: „Das ist Wahnsinn“
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Nach dem Griechenland-Spiel gibt es für die deutsche Nationalmannschaft nicht nur inhaltliche Kritik, sondern auch Hass im Netz. Der Bundestrainer wehrt sich. Aus München berichtet Benjamin Zurmühl Wer sich in den Tagen nach dem Deutschland-Spiel gegen Griechenland (0:1) auf den sozialen Medien umschaute, sah hier und da Fotos früherer Nationalmannschaften. Von der WM 2002 oder der WM 2006 zum Beispiel. Daneben ein Bild der Auswahl, die am Sonntag auf dem Platz stand. Die war einigen Menschen im Netz nicht „weiß“ genug. Sie störten sich am Migrationshintergrund einiger Spieler, warfen ihnen vor, nicht genug für die DFB-Elf zu brennen. Rassistische Behauptungen, die sich in Windeseile verbreiteten. Die ARD-„Sportschau“ musste laut eigener Aussagen auf mehreren Plattformen Tausende Kommentare löschen. „Da habe ich noch nicht einmal angefangen, zu denken“ Jürgen Klopp reagierte am Mittwoch auf der Pressekonferenz in München deutlich auf diese Ereignisse. „Es gibt keinen Grund, sich über diese Menschen Gedanken zu machen. Ich habe im normalen Leben wenig Zeit für Dummheit und in den sozialen Medien auch nicht“, antwortete der Bundestrainer auf die Frage eines Journalisten. „Die große Krux unseres Lebens ist, dass jeder seine Meinung sagen darf. Das durfte man früher auch, aber wenn man es früher öffentlich machen wollte, musste man einen Leserbrief schreiben“, so der 59-Jährige. „Die Älteren unter uns erinnern sich. Da hat man einen Füller geholt, hat ihn aufgeschraubt, musste einen Brief schreiben, hat eine Briefmarke und einen Umschlag gebraucht. Bis man am Briefkasten war, war man nicht mehr sauer.“ Die Zeit der klassischen Leserbriefe ist jedoch vorbei. „Heute hauen die Leute Sachen raus, da habe ich noch nicht einmal angefangen, zu denken. Das ist Wahnsinn“, fasste es Klopp zusammen. „Wer bei uns im Camp dabei ist, die Gruppe könnte nicht großartiger in diesem Zusammenleben sein.“ Eine Mannschaftskabine im Fußball sei ein Vorbild für die ganze Welt, betonte er. Neuer DFB-Nationalspieler: Sein Fall lag beim Gerichtshof für Menschenrechte Nächstes DFB-Spiel: Wie sieht Ihre Startelf für Deutschland aus? Klopp erlebt in den ersten Wochen seiner neuen Aufgabe, wie oft er mit Themen abseits des Rasens konfrontiert ist. Er selbst war sich dem bewusst, hatte schon vor zwei Wochen das Vorhaben geäußert, sich „die Fahne zurückzuholen“. Schwarz-Rot-Gold sei zu oft für die falschen Dinge missbraucht worden. „Ich möchte, dass wir sie immer so schwingen, dass niemand denkt, was mit dir nicht in Ordnung ist. Sondern dass man einfach nur das Gefühl hat, du bist happy und verstehst, dass du Glück hattest, dass du in diesem wundervollen Land geboren, aufgewachsen und zugezogen bist.“ Der Bundestrainer betonte, Nationalstolz „nicht den falschen Leuten überlassen“ zu wollen. Er appellierte zu einem positiven Patriotismus, will, dass die Nationalmannschaft das Land wieder eint, wie sie es auch 2006 oder 2014 tat. Wie extrem das bei Misserfolg in eine andere Richtung gehen kann, das erlebt der Bundestrainer in diesen Tagen, auch wenn es in der Mannschaft kein Thema sei. Für den DFB ist es hingegen nicht neu. Schon im Juniorenbereich erfahren viele deutsche U-Nationalspieler Rassismus und Diskriminierung. Das betonte Kai Krüger, Leiter der Junioren-Nationalmannschaften beim DFB, im Frühling im Gespräch mit t-online . „Wir haben leider mehrfach erlebt, was bei Social Media passiert, wenn 16- oder 17-jährige Talente, deren Migrationshintergrund offensichtlicher ist, das erste Mal für Deutschland bei einer EM auflaufen. Das ist pervers. Das ist unmenschlich“, kritisierte Krüger. „Diese Erfahrungen machen unsere Jungs und Mädels leider. Wir stehen vor und hinter ihnen und vermitteln ihnen das Gefühl, zugehörig zu sein.“ In der A-Nationalmannschaft hört dieser Hass offensichtlich nicht auf. Ein Sieg für Jürgen Klopps Auswahl am Donnerstag gegen Serbien (ab 20:45 Uhr im Liveticker bei t-online) würde helfen, die Stimmung zu verbessern. Das grundsätzliche Problem werden aber auch drei Punkte in der Nations League nicht lösen.
Gute Nachrichten von Ekitiké
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Für Hugo Ekitiké erscheint nach seinem Achillessehnenriss im April wieder Licht am Horizont. Laut ‚L’Équipe‘ kann der Stürmer vom FC Liverpool inzwischen wieder joggen. Der Plan sieht außerdem vor, (…)
Dreierpack von Tresoldi: Deutsche U21 fast am Quali-Ziel
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Das Ticket der deutschen U21 für die EM-Endrunde im nächsten Sommer ist fast fix. Als Kapitän spielt Nicolo Tresoldi groß auf. Rudi Völler hat er nun eingeholt, nur zwei Stürmer trafen öfter. Dreifachtorschütze Nicolo Tresoldi hat die deutsche U21 nach anfänglicher Mühe über den nächsten Sieg auf dem Weg zum EM-Ticket jubeln lassen. Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes setzte sich in Attard gegen Gastgeber Malta mit 4:1 (2:1) durch – und das nach einem überraschenden Rückstand. Nach dem Treffer von Basil Tuma (9. Minute) sorgten Tresoldi (11./47./69.) und Tom Rothe (32.) aber für den standesgemäßen Sieg. „Ich bin zufrieden, auch wenn das Spiel nicht überragend war“, sagte der Dreifachpacker bei ProSieben Maxx. „Am Ende sind die drei Punkte und wir haben vier Tore geschossen.“ Nur noch Herrlich und Littbarski vor Tresoldi Tresoldi ließ in der DFB-Bestenliste mit den Toren 14, 15 und 16 unter anderem DFB-Sportdirektor Rudi Völler hinter sich. „Schon nicht schlecht“, sagte er zu seiner Ausbeute. Nur Heiko Herrlich (17 Tore) und Pierre Littbarski (18) liegen noch vor ihm. Nach dem Sieg fehlt der Mannschaft von Trainer Antonio Di Salvo am Dienstag in Bielefeld noch ein Erfolg gegen Georgien, um die die Reise zur Endrunde im kommenden Sommer in Albanien und Serbien perfekt zu machen. Di Salvo veränderte sein Team nach dem 4:0 in Lettland auf acht Positionen, nur das Sturmtrio um Tresoldi blieb. Ausgerechnet die beiden Debütanten Max Weiß vom FC Burnley und Noahkai Banks vom FC Augsburg rückten beim 0:1 in den Fokus. Banks verlor nahe der Mittellinie den Ball, Weiß war gegen den allein auf ihn zulaufenden Stürmer aus der fünften englischen Liga machtlos. „Vielleicht war das 1:0 so ein Wachrüttler“, sagte Leandro Morgalla vom FC Salzburg. Zukunft offen, aber erstmals U21-Kapitän Bei der schnellen Reaktion demonstrierte Tresoldi seinen Torinstinkt. Nachdem ein Schuss von Morgalla den Pfosten getroffen hatte, war der Stürmer vom FC Brügge zur Stelle. Erstmals führte Tresoldi die deutsche U21 in Abwesenheit von Tom Bischof als Kapitän auf den Rasen. „Das ist schon was Besonderes für mich“, sagte Tresoldi, der sich noch nicht auf eine Nationalteamzukunft in Deutschland oder Italien festgelegt hat. Symptomatisch für das lange ungenaue Offensivspiel auf dem ungewohnten Kunstrasen im Centenary Stadion war das 2:1. Der Ball prallte im Malta-Strafraum hin und her – irgendwann war Rothe mit dem Kopf erfolgreich. Nach einem Kopfballtreffer und einem sehenswerten Freistoß von Tresoldi war die Partie vor rund 500 Zuschauern endgültig entschieden.