Gilgeous-Alexander erneut wertvollster NBA-Profi

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Oklahoma City um den deutschen Basketballer Hartenstein nimmt Kurs auf die nächste Meisterschaft. Nun erhält ihr Anführer vor den Conference Finals eine individuelle Auszeichnung. Der kanadische Basketballer Shai Gilgeous-Alexander ist zum zweiten Mal zum wertvollsten Spieler der nordamerikanischen Profiliga NBA gewählt worden. Der Starspieler der Oklahoma City Thunder setzte sich erwartungsgemäß bei dem Journalistenvoting vor Nikola Jokic von den Denver Nuggets sowie Victor Wembanyama von den San Antonio Spurs durch, wie die NBA am Sonntag (Ortszeit) mitteilte. Gilgeous-Alexander, Spitzname „SGA“, hatte die Trophäe bereits in der Vorsaison gewonnen und führte die Thunder im ersten Jahr nach der Meisterschaft zu 64 Siegen. Vor Gilgeous-Alexander (27) hatten in diesem Jahrhundert auch Jokic, Giannis Antetokounmpo, Stephen Curry, zweimal LeBron James, Steve Nash und Tim Duncan in aufeinanderfolgenden Spielzeiten die Trophäe erobert. Individuelle Titel kaum noch für Amerikaner Es ist die achte Saison in Serie, in der kein gebürtiger Amerikaner den begehrten Titel in der besten Basketball-Liga der Welt gewinnt. In diesem Zeitraum holte neben Jokic (drei), Gilgeous-Alexander und Antetokounmpo (je zwei) auch der aus Kamerun stammende Joel Embiid einen MVP-Titel. Im Jahr 2018 eroberte James Harden die Trophäe. Zwischen Gilgeous-Alexander und Wembanyama sowie ihren Teams beginnen am Dienstag (2.30 Uhr/MESZ) die Conference Finals um den Einzug ins Endspiel. Oklahoma City mit dem Deutschen Isaiah Hartenstein ist gegen San Antonio favorisiert, doch die Spurs um den 22 Jahre jungen Riesen Wembanyama aus Frankreich gelten als größte Herausforderung auf dem Weg zur angepeilten Titelverteidigung. Der bislang einzige MVP aus Deutschland war Dirk Nowitzki, der die Trophäe im Jahr 2007 gewann. 2005 und 2006 hatte er bei den Siegen seines Freundes Nash jeweils den dritten Rang belegt.

Benfica Lissabon geht ungeschlagen durch die Saison – und wir nur Dritter

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In Portugal geht ein großer Traditionsklub ohne Niederlage durch die Ligasaison. Für den Titelgewinn reicht das trotzdem nicht. Benfica Lissabon ist historisch gesehen der erfolgreichste Fußballverein Portugals. Mit 38 Titelgewinnen sind die Hauptstädter der nationale Rekordmeister. Im klubeigenen Trophäenschrank stehen auch 26 nationale Pokale, acht Ligapokale und zweimal der Henkelpott aus der Zeit des Europapokals der Landesmeister. In dieser Saison aber ist Benfica kein großer Wurf gelungen – dafür aber eine äußerst kuriose Besonderheit. Nationalspieler blutete stark: WM-Aus? DFB-Profi offenbar schwer verletzt Denn in der Liga Portugal Betclic kassierte die Mannschaft von José Mourinho in 34 Spielen keine einzige Niederlage, am Ende steht aber trotzdem nur ein enttäuschender dritter Platz. Der Rückstand auf Meister Porto beträgt acht Punkte, auch Lokalrivale Sporting hat zwei Zähler mehr gesammelt. Benfica blieb in der Liga zwar ein ganzes Jahr über ungeschlagen, fuhr aber auch ganze elf Unentschieden ein. Anders als beim FC Arsenal , der 2004 ohne Niederlage englischer Meister wurde, oder Bayer Leverkusen , das vor zwei Jahren ungeschlagen zur ersten Deutschen Meisterschaft marschierte, wird bei Benfica diese Saison ohne Niederlage also nicht in sonderlich guter Erinnerung bleiben. Der dritte Rang genügt nicht einmal für die Champions-League-Qualifikation. Das Team aus Lissabon wird stattdessen in der Europa League antreten. Mourinho findet trotz des dritten Platzes warme Worte Kurios ist auch, dass Benfica dieses seltene Kunststück in dieser Saison nicht zum ersten Mal vollbracht hat. Auch 1977/78 blieb der Rekordmeister in der Liga ungeschlagen, landete hinter Porto aber nur auf dem zweiten Rang. Wenngleich Mourinho mit einem dritten Platz kaum zufrieden sein kann, lobte er seine Mannschaft nach dem abschließenden Spieltag doch für die besondere Saison: „Es tut mir im Herzen weh für diese Jungs, die in dieser Saison nichts anderes mit nach Hause nehmen als die Ehre, die einzige ungeschlagene Mannschaft im europäischen Fußball zu sein – sei es in den Topligen oder in den unteren Ligen. Und das sagt viel über diese Mannschaft aus.“ Ob der Starcoach in Portugals Hauptstadt bleibt, ist unterdessen offen. Seit Wochen wird er mit einer Rückkehr zu Real Madrid in Verbindung gebracht.

Viertelfinale stark in Gefahr: DEB enttäuscht gegen Lettland

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Lettlands Konter eiskalt, Deutschlands Eishockey-Stars ratlos: Nach dem zweiten WM-Rückschlag droht auch in der Schweiz ein Fiasko. Am Montag wartet ein Mitfavorit. Nächste Niederlage, nächster herber Rückschlag: Die Eishockey-Nationalmannschaft verlor bei der WM in der Schweiz nicht nur mit 0:2 (0:1, 0:1, 0:0) gegen Lettland , sondern droht zum zweiten Mal in Serie das WM-Viertelfinale zu verpassen. Mit zwei Pleiten und nur einem erzielten Treffer steht das Team von Bundestrainer Harold Kreis stark unter Druck. An diesem Montag (20.20 Uhr/ProSieben und MagentaSport) kommt es zum Duell mit Gastgeber und Vizeweltmeister Schweiz. „Es ist nicht gut genug gerade. Da müssen wir ehrlich sein“, monierte Stürmer Dominik Kahun bei ProSieben. „Wir erwarten mehr von uns.“ Trainer Kreis ärgerte sich über die schwachen ersten 30 Minuten und einem 0:2-Rückstand. „Wir haben erst nach zehn Minuten im zweiten Drittel Gas gegeben. „Gegen die Letten haben wir noch eine Rechnung offen“, hatte Coach Kreis direkt vor dem Match gefordert. Bei Olympia 2026 in Mailand verlor die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes trotz Star-Aufgebots um Leon Draisaitl überraschend mit 3:4 gegen Lettland. Dominanz, wie von Kapitän Moritz Seider gefordert, zeigte die deutsche Mannschaft von der ersten Sekunde an. Gute Torchancen gab es im ersten Drittel jedoch kaum, auch wenn mit Lukas Reichel (Boston Bruins) der vierte NHL-Profi nach Philipp Grubauer, Seider und Joshua Samanski zum Einsatz kam. An seinem 24. Geburtstag brachte Reichel viel Geschwindigkeit in die Partie, helfen konnte er der Nationalmannschaft nicht sofort. Konterstarke Letten eiskalt Die auf Konter-Spezialisten aus Lettland überließen dem Kreis-Team zwar die Kontrolle, besaßen aber die besseren Gelegenheiten. Wie schon zum Auftakt gegen Finnland konnte sich Deutschland auf den Torhüter verlassen: NHL-Keeper Grubauer bekam mehr zu tun als erhofft und bewahrte sein Team vorerst vor einem Gegentreffer. Kurz vor Ende des ersten Drittels fiel dennoch der verdiente Rückstand – nach einem Fehler im Spielaufbau. Martins Dzierkals von Sparta Prag hatte viel zu viel Zeit und traf zum 0:1 (19.). Grubauer hatte beim Schuss keine Sicht. „Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen. Dann wurde Lettland besser und wir haben nachgelassen“, erklärte Frederik Tiffels. Eine Besserung gab es im zweiten Drittel nicht – im Gegenteil. Rudolfs Balcers stand nach einer abermaligen Unkonzentriertheit der deutschen Abwehr frei vor Grubauer und ließ dem NHL-Torhüter keine Chance (25.). Die lettischen Fans in Zürich feierten, die deutschen Anhänger hatten dagegen erneut nichts zu lachen. Reaktion nach zweitem Gegentor Der zweite Gegentreffer hat zumindest für eine kleine Reaktion gesorgt. Die deutsche Mannschaft kam zu Gelegenheiten. NHL-Profi Samanski lief allein auf das lettische Tor zu, scheiterte jedoch am lettischen Keeper Kristers Gudlevskis von den Fischtown Pinguins aus Bremerhaven. Der Schussmann aus der Seestadt wurde immer mehr zum Mittelpunkt. Zehn Minuten drückte die DEB-Auswahl auf den Anschluss, doch Gudlevskis zeigte seine Stärken. „Wir haben jetzt noch 20 Minuten Zeit, das Spiel zu drehen“, sagte Seider. Die Hoffnungen des NHL-Stars erfüllten sich allerdings nicht. Lettland verwaltete das 2:0. Deutschland probierte viel, griff über die schnelle Reihe mit Reichel, Samanski und Tiffels an. Vor dem Tor blieb die Mannschaft weiter glücklos und insgesamt in der Offensive zu harmlos. Auch das frühe Herausnehmen von Torhüter Grubauer und einem Spieler mehr auf dem Eis blieb ohne Wirkung. Es droht die nächste deutsche Eishockey-Enttäuschung, weil mit der Schweiz am Montag der vielleicht härteste Gegner der Vorrunde erwartet. „Sie sind der WM-Mitfavorit. Es bleibt uns nichts anderes übrig. Wir müssen die Sachen, die derzeit fehlen, einfach besser machen und öfter auf das Tor schießen“, forderte Kahun.

Diomande trifft überraschende Transfer-Entscheidung

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Nahezu alle europäischen Topklubs wollen schon in diesem Sommer Yan Diomande von RB Leipzig unbedingt verpflichten. Doch der Ivorer hat andere Pläne. „Als nächstes steht die Weltmeisterschaft an. (…)

Neymar: Brasilien-Star rastet an der Seitenlinie aus

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Der langjährige Torjäger ist beim Ligaspiel seines FC Santos in ein skurriles Missverständnis verwickelt. Seine Reaktion danach fällt deutlich aus. Neymar war völlig außer sich, hielt einen Zettel mit der angeforderten Auswechslung wild fuchtelnd in die TV-Kamera – doch es nützte nichts. Unfreiwillig wurde der brasilianische Superstar am Sonntag beim Spiel seines FC Santos gegen Coritiba FC (0:3) ausgewechselt – ein Missverständnis, das reichlich Aufsehen erregte. Was war passiert? Neymar wurde in der 65. Minute nach einem Schlag auf die rechte Wade an der Seitenlinie behandelt. Santos-Trainer Cuca wollte die Gelegenheit nutzen, um zu wechseln. Robinho Júnior, dem Neymar zuletzt eine Ohrfeige im Training verpasst hatte, stand bereit und sollte für die Nummer 31 kommen, die der Argentinier Gonzalo Escobar trägt. Doch stattdessen zeigte die Tafel des Vierten Offiziellen die Nummer 10 von Neymar. Neymar, seine Teamkollegen und Staff-Mitglieder protestierten heftig. Da Robinho Júnior aber bereits das Spielfeld betreten hatte, konnte der Wechsel nicht mehr rückgängig gemacht werden. Neymar sah für seine vehementen Beschwerden nur noch die Gelbe Karte. Das Spiel war zu dieser Zeit längst entschieden, Santos droht der Abstieg. „Der vierte Schiedsrichter hat bei der Auswechslung einen Fehler gemacht. Dies wurde durch die Fernsehübertragung und durch den Zettel bestätigt, den die Schiedsrichter während des Wechsels verwendet haben. Ein unerklärlicher Fehler, der nicht korrigiert wurde“, schrieb der FC Santos auf X. Neymar hofft derweil noch auf eine WM-Nominierung. Am Montag gibt Brasiliens Nationaltrainer Carlo Ancelotti seinen Kader für das XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanda (11. Juni bis 19. Juli) bekannt. Rekordtorschütze Neymar bestritt sein letztes Spiel für die Selecao im Oktober 2023.

«Dziekuje Lewy»: Emotionaler Abschied für Lewandowski

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Ein Tor gelingt ihm nicht mehr. Die Fans des FC Barcelona feiern Robert Lewandowski trotzdem und bereiten ihm einen emotionalen Abschied aus dem Camp Nou. Emotionales Adiós für Robert Lewandowski : Im letzten Heimspiel der laufenden spanischen Fußball-Meisterschaft wurde der Stürmer des FC Barcelona mit Sprechchören und einem Dankes-Plakat von den Fans verabschiedet. Beim 3:1 (1:0)-Sieg der bereits als Titelträger feststehenden Katalanen gegen Real Betis Sevilla feierten die Anhänger den Polen schon vor seiner Auswechslung in der 85. Minute mit kollektiven „Lewandowski“-Rufen. An der Seitenlinie wurde er von Trainer Hansi Flick umarmt. Nach dem Abpfiff zeigten die Fans dann ein Transparent mit „Dziekuje Lewy“-Aufschrift. Übersetzt heißt das: „Danke Lewy“. Der 37-jährige Pole wurde von seinen Mitspielern in die Luft geworfen und wieder aufgefangen. Anschließend bedankte sich Lewandowski über das Stadionmikrofon bei den Fans und seinen Kollegen und verneigte sich im Mittelkreis vor den stehend applaudierenden Zuschauern. Danach verließ er durch ein Spalier der Mannschaftskameraden den Innenraum. Ein Tor gelang ihm in seinem letzten Heimspiel nicht mehr. Unklare Zukunft Lewandowski – von 2010 und 2022 bei Borussia Dortmund und beim FC Bayern München in der Bundesliga aktiv – hatte bei Barça keinen neuen Vertrag bekommen. „Kam als Star, geht als Legende“, schrieb Barcelona in den sozialen Medien. Der polnische Nationalspieler spielte vier Jahre für Barcelona und gewann in der Zeit dreimal die spanische Meisterschaft. Noch unklar ist, wie es für den Angreifer weitergeht. Nach dem 19. Sieg im 19. Heimspiel der Saison steht für Barcelona zum Abschluss der Saison am kommenden Samstag (21.00 Uhr/DAZN) noch ein Auswärtsspiel beim FC Valencia auf dem Programm.

Jähes Ende in Frankfurt: Riera muss gehen – „Würde jederzeit wieder genauso handeln“

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Albert Riera ist nicht mehr Coach des Bundesligisten Eintracht Frankfurt. Das gab der Klub einen Tag nach dem 2:2 gegen den VfB Stuttgart am letzten Spieltag und am Ende einer enttäuschenden…

Moleiro zu teuer für Barça

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Alberto Moreiro wird aller Voraussicht nach nicht zum FC Barcelona wechseln. Einem Bericht der ‚Sport‘ zufolge haben sich die Barça-Bosse aus dem Poker um den 22-jährigen Flügelstürmer vom FC (…)

U17-EM: Triumph im Finale – deutsche U17-Frauen sind Europameisterinnen

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Im Endspiel von Belfast entwickelt sich eine intensive Partie. Die Entscheidung fällt schon früh. In der Schlussphase wird es nochmal spannend. Die deutschen U17-Frauen sind Europameisterinnen 2026. Im EM-Finale gegen Frankreich am Sonntagabend gewann das Team von Bundestrainerin Sabine Loderer mit 1:0 (1:0) und sicherte sich damit zum insgesamt neunten Mal den Titel. Die Frankfurterin Marie Kleemann (29.) erzielte per Abstauber nach einem Fehler in der französischen Defensive das Siegtor für das Team von Trainerin Sabine Loderer. Im dritten EM-Finalduell mit Frankreich setzte sich die deutsche U17 zum dritten Mal durch. Im Halbfinale hatte die DFB-Auswahl den Favoriten Spanien im Elfmeterschießen besiegt. Seit 2008 wird die EM bei den U17-Juniorinnen jährlich ausgetragen. Beim bis dato letzten Titelgewinn 2022 erzielte im Finale unter anderem die heutige Nationalspielerin Alara einen Treffer. In den vergangenen beiden Jahren verpasste das DFB-Team die Endrunde. Mehr in Kürze.

Statt Diomande: Liverpool denkt an RB-Alternative

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Der FC Liverpool möchte sich nach einer schwachen Saison auch in diesem Sommer auf dem Transfermarkt verstärken und hat eigentlich RB Leipzigs Senkrechtstarter Yan Diomande im Blick. Sollte der zu (…)