Ein Teenager beherrscht die Formel 1: Auch in Monte-Carlo lässt Kimi Antonelli alle hinter sich. Max Verstappen sieht das Rennende in der eigenen Wohnung. Die italienische Flagge legte der erstaunliche Formel-1-Wunderjunge Kimi Antonelli auch in der Loge von Monaco-Fürst Albert II. nicht ab. Zuvor hatte der 19 Jahre alte Mercedes-Pilot beim Grand-Prix-Klassiker seinen fünften Sieg in Serie euphorisch bejubelt und ist nun der jüngste Gewinner auf den Straßen von Monte-Carlo. Völlig unbeeindruckt von Schlaglöchern und einer langen Renn-Unterbrechung fuhr der Italiener erneut allen davon, seine WM-Führung wächst immer weiter. „Es war ein unglaubliches Wochenende“, schwärmte Antonelli. Für Lewis Hamilton im Ferrari und Red-Bull-Pilot Isack Hadjar blieben die Plätze zwei und drei. Hamilton stellte mit seinem achten Monaco-Podium den Rekord von Ayrton Senna ein. Lokalheld Charles Leclerc vergab zehn Runden vor Schluss im zweiten Ferrari durch einen Crash einen Podestplatz. „Es ist noch eine lange Saison“ Red-Bull-Superstar Max Verstappen hatte sich schon zu Beginn verabschiedet, als er mit Motorenproblemen von Startplatz zwei bis ans Ende durchgereicht wurde. Auch Antonellis Teamkollege George Russell konnte nicht mithalten und blieb nach einer Durchfahrtstrafe ganz ohne Punkte. In der WM-Wertung hat der Italiener nach sechs Saisonläufen schon 66 Zähler Vorsprung auf den neuen Gesamtzweiten Hamilton. „Es ist noch eine lange Saison, da ist noch nichts vorbei“, betonte Antonelli brav. Nico Hülkenberg verpasste im Audi in seiner Wahlheimat die ersten WM-Punkte des Jahres nach einer späten Strafe. Der 38-Jährige kam zwar als Neunter ins Ziel, bekam aber noch eine Zehn-Sekunden-Strafe und wurde so nur als 14. gewertet. Die Rennleitung hatte zehn Runden vor Ende wegen Schäden im Asphalt eine 37-minütige Pause befohlen. Teamchef warnt Antonelli vor Übermut Noch zum Start ins Wochenende hatte die Konkurrenz Ferrari die Favoritenrolle zugeschoben. Doch Überflieger Antonelli legte in der so wichtigen Qualifikation eine Superrunde hin, seine Siegesserie beflügelte den Italiener. Nächster Beweis: Am Start blieb Antonelli ganz cool, nichts mehr zu sehen von den Schwächen vom Saisonbeginn. Max Verstappen, der neben dem WM-Spitzenreiter in der ersten Startreihe stand, hatte Antonelli noch scherzhaft empfohlen, beim Losfahren eine Sekunde zu warten. Stattdessen kam der Niederländer selbst nicht vom Fleck. Nach einer Serie von Schimpfwörtern fragte er per Funk: „Was soll ich jetzt machen?“ Die Antwort: „Komm einfach nach Hause.“ Kurz darauf gab Verstappen auf und kletterte in der Garage aus dem Auto. „Schon am Start war das Gefühl vom Motor her nicht gut. Keine Power auf den ersten Metern“, sagte der viermalige Weltmeister bei Sky und kündigte an, sich umgehend in seine nur 500 Meter entfernte Wohnung zu begeben. Kim Kardashian schaut Hamilton zu So erbte Ferrari-Superstar Hamilton Platz zwei hinter dem davoneilenden Antonelli. Und das unter den Augen von Reality-TV-Star Kim Kardashian , mit der sich der Brite seit Wochen privat immer wieder gemeinsam zeigt. Wohl auf Hamiltons Einladung erhöhten Kardashian und Schwester Khloe die Promi-Dichte im Fürstentum. Auch die Hollywood-Idole Michael Douglas und Catherine Zeta-Jones sowie die Fußball-Weltmeister Mario Götze , Mats Hummels und Lukas Podolski fieberten am Streckenrand mit. Auch wieder zurück im Fahrerlager war Ferrari-Teamchef Frédéric Vasseur. Der Franzose hatte den Samstag wegen gesundheitlicher Probleme unter Beobachtung in einer Klinik verbringen müssen. Details gab das Team nicht bekannt, beim Rennen saß der 58-Jähriger wieder am Kommandostand. Vasseur sah, wie Hamilton und Teamgefährte Leclerc sicher auf Podiumskurs fuhren. Aber den führenden Antonelli konnte das Ferrari-Duo nicht gefährden. Nach und nach wuchs der Abstand des Silberpfeil-Teenagers, fehlerlos kurvte er um den mit zahlreichen Millionen-Jachten gefüllten Hafen. Weltmeister Norris früh raus beim McLaren-Jubiläum Dagegen patzten Hamilton und Russell, als sie beim Reifenwechsel zu schnell durch die Boxengasse jagten und dafür jeweils Fünf-Sekunden-Strafen kassierten. Sogar vorzeitig endete der Arbeitstag für Vorjahressieger Lando Norris . Der Weltmeister musste seinen McLaren wie schon zuletzt in Kanada mit einem Technik-Defekt abstellen. Sein Rennstall, der nach eigener Rechnung den 1.000. Grand Prix fuhr, droht früh an der Verteidigung der beiden Titel aus der Vorsaison zu scheitern. Als Lance Stroll in der 60. Runde mit seinem Aston Martin in die Begrenzung rauschte, bremste das Safety-Car das Feld ein. Kurz nach dem Neustart verlor dann Leclerc die Kontrolle über sein Auto. Nun stoppten die Rennkommissare das Feld und inspizierten die Löcher im Asphalt in Kurve 19. Nach knapp 40 Minuten ging es mit einem stehenden Start weiter, aber Antonelli ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen.
Fünfter Sieg in Serie: Antonelli auch in Monaco unaufhaltsam
Kategorie(n): Allgemein
WM 2026: Vier Spieler aus Gruppe F – Malen, Hannibal, Gyökeres, Kamada
Kategorie(n): Allgemein
Der Countdown zur Weltmeisterschaft 2026 läuft: 48 Nationen kämpfen ab kommendem Donnerstag, 11. Juni, um die begehrteste Trophäe des internationalen Fußballs. Wir haben die…
Formel 1: Antonelli gewinnt in Monaco – Debakel für Verstappen
Kategorie(n): Allgemein
Kimi Antonelli bleibt in der Formel 1 weiter das Maß aller Dinge. Max Verstappen und Lando Norris erleben ein Wochenende zum Vergessen. Der neue Formel-1-Fürst Kimi Antonelli hat beim Klassiker von Monaco seinen fünften Grand-Prix-Sieg in Serie erobert und hängt seine WM-Rivalen immer weiter ab. Auch in den knallengen Straßen von Monte-Carlo fuhr der 19 Jahre alte Mercedes-Wunderjunge völlig unbeeindruckt von Schlaglöchern und einer langen Renn-Unterbrechung allen davon, er ist jetzt der jüngste Monaco-Sieger überhaupt. In der WM-Wertung hat der Italiener nach sechs Saisonläufen schon 66 Zähler Vorsprung auf den neuen Gesamtzweiten Hamilton. „Das war ein unglaubliches Wochenende, es ist noch eine lange Saison, wir müssen weiter pushen und so eine Leistung bringen wie hier. Das Team hat eine tolle Arbeit geleistet“, sagte der in eine Italien-Flagge gehüllte Antonelli: „Wir hatten so eine unglaubliche Pace. Es ist ein toller Moment.“ Für Lewis Hamilton im Ferrari und Red-Bull-Pilot Isack Hadjar blieben die Plätze zwei und drei in der Loge von Fürst Albert II. Lokalheld Charles Leclerc vergab zehn Runden vor Schluss im zweiten Ferrari durch einen Crash einen Podiumsplatz. Nico Hülkenberg verpasste im Audi in seiner Wahlheimat die ersten WM-Punkte des Jahres nach einer späten Strafe. Der 38-Jährige kam zwar als Achter ins Ziel, bekam aber noch eine Zehn-Sekunden-Strafe und wurde so nur als 14. gewertet. Asphalt aufgelöst: Rennen fast 40 Minuten unterbrochen Das lange Zeit unspektakuläre Rennen wurde zum Ende kurios. Nach zwei Safetycar-Phasen musste das Rennen zehn Runden vor dem Ende für fast 40 Minuten unterbrochen werden, da sich Teile des Asphalts vor der letzten Kurve auflösten. Als Lance Stroll in der 60. Runde mit seinem Aston Martin in die Begrenzung rauschte, bremste das Safety-Car das Feld ein. Kurz nach dem Neustart verlor dann Leclerc die Kontrolle über sein Auto. Nun stoppten die Rennkommissare das Feld und inspizierten die Löcher im Asphalt in Kurve 19. Nach knapp 40-minütiger Unterbrechung wurde nach einem Neustart aber doch noch zu Ende gefahren. Nach einem erneuten Start blieb Antonelli für die verbleibenden acht Runden konzentriert und hielt sich fehlerlos an der Spitze des Feldes. Für Vierfach-Weltmeister Max Verstappen war das Rennen trotz Startplatz zwei schnell beendet. Er kam beim Start aufgrund von Motorproblemen nicht vom Fleck. Nach einer Serie von Schimpfwörtern fragte er per Funk: „Was soll ich jetzt machen?“ Die Antwort: „Komm einfach nach Hause.“ Kurz darauf gab Verstappen auf und kletterte in der Garage aus dem Auto. „Schon am Start war das Gefühl vom Motor her nicht gut. Keine Power auf den ersten Metern“, sagte der viermalige Weltmeister bei Sky und kündigte an, sich umgehend in seine nur 500 Meter entfernte Wohnung zu begeben. Auch Weltmeister Lando Norris musste das Rennen aufgrund technischer Probleme vorzeitig abstellen.
Bedient sich Osnabrück beim HSV?
Kategorie(n): Allgemein
Nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga treibt der VfL Osnabrück seine Personalplanungen weiter voran. Wie der ‚kicker‘ berichtet, beschäftigen sich die Niedersachsen dabei auch mit Innenverteidiger (…)
Petkovic verlängert bei Algerien – Zweitlängste Amtszeit nach Schweizer Nati-Posten winkt
Kategorie(n): Allgemein
Der langjährige Schweizer Nationaltrainer Vladimir Petkovic hat seinen Vertrag als Coach der algerischen Nationalmannschaft verlängert, wie der Verband FAF am Sonntag bekannt gab. Nach…
FC Bayern: Teurer Doppelschlag nächste Woche fix?
Kategorie(n): Allgemein
Der FC Bayern arbeitet an zwei teuren Neuzugängen. Gehen die Deals in der kommenden Woche über die Bühne?Beim FC Bayern herrscht Optimismus, in der anstehenden Woche den Transfer von Ismael Saibari (…)
Bayer-Aus: Hjulmand kassiert ab
Kategorie(n): Allgemein
Kasper Hjulmand erhält im Zuge seiner Entlassung und Vertragsauflösung bei Bayer Leverkusen eine Abfindung. Nach Informationen der ‚Bild‘ kassiert der 54-jährige Däne zwei Millionen Euro, sein (…)
Frankfurter Umbruch mit Einnahmen über 200 Mio? Abgangskandidaten von Bahoya bis Uzun
Kategorie(n): Allgemein
149,5 Millionen Euro generierte Eintracht Frankfurt in der Saison 2023/24 – inklusive Januar – an Ablösen für Randal Kolo Muani und Co. Bis heute ist das der Einnahmerekord…
100 Bundesliga-Profis fahren zur WM – Nur Man City mit mehr Profis als FC Bayern
Kategorie(n): Allgemein
Von den 1.248 für die Weltmeisterschaft 2026 in Kanada, Mexiko und den Vereinigten Staaten nominierten Fußballern spielen 108 in Deutschland – nur der englische Fußball ist…
Finale der French Open im Liveticker: Schreibt Zverev Geschichte?
Kategorie(n): Allgemein
Deutschlands bester Tennisspieler hat im Endspiel der French Open die große Chance auf seinen ersten Major-Titel. Dafür muss er aber einen starken Gegner schlagen. Klappt es? Ein Sieg fehlt noch zum großen Traum: Alexander Zverev will im Finale der French Open den lang ersehnten ersten Grand-Slam-Titel gewinnen. Der 29-Jährige tritt gegen den Italiener Flavio Cobolli an und ist in dem Final-Duell der Favorit. Zverev wäre der erste männliche Tennisprofi aus Deutschland, der seit Beginn der Profiära 1968 beim Sandplatz-Klassiker in Paris gewinnt. Auch der bislang letzte Grand-Slam-Erfolg eines deutschen Mannes liegt bereits 30 Jahre zurück, damals holte Boris Becker bei den Australian Open seinen sechsten und letzten Sieg bei einem der weltweit vier wichtigsten Turniere. Verfolgen Sie das Match hier live im Ticker. ++ HIER AKTUALISIEREN ++ Flavio Cobolli – Alexander Zverev Vor dem Match – Seine drei bisherigen Grand-Slam-Finals hat Zverev alle verloren: 2020 bei den US Open fehlten ihm im Match gegen seinen österreichischen Kumpel Dominic Thiem zwei Punkte zum Sieg. 2024 in Paris musste er sich im Fünfsatz-Krimi Carlos Alcaraz geschlagen geben. Und im Vorjahr war er bei den Australian Open gegen Jannik Sinner chancenlos. Ein wohl noch größerer Rückschlag war das Halbfinale in Roland Garros 2022, als sich Zverev auf Augenhöhe mit dem spanischen Sandplatz-König Rafael Nadal präsentierte, dann aber umknickte und sich schwer am Fuß verletzte. Die Bilder, wie der Deutsche im Rollstuhl vom Platz gefahren wurde, bleiben in Erinnerung. Jetzt aber kann sich Zverev für das Aushalten all des Schmerzes, der Rückschläge und auch Zweifel belohnen. Vor dem Match – Der Deutsche zollte seinem Gegenüber vor dem Match bereits Respekt. „Er ist super talentiert, super jung, er verbessert sich immer wieder“, sagte Zverev. Dass der 24-jährige Cobolli im Halbfinale gar nicht spielen musste, weil sein Gegner und Landsmann Matteo Arnaldi krankheitsbedingt kurzfristig absagen musste, mache für ihn „keinen Unterschied“, meinte Zverev: „Ich fühle mich gut, ich habe auch keine brutal langen Matches gehabt.“ Vor dem Match – Zverev und Cobolli trafen bisher übrigens viermal aufeinander, mit klar positiver Bilanz für den Hamburger: In drei der Matches konnte er sich durchsetzen, zuletzt vor wenigen Wochen beim Masters in Madrid gab es im Viertelfinale einen klaren 6:1, 6:4-Sieg.