Schmerzgrenze festgelegt: Barça erhöht Adeyemi-Angebot

Kategorie(n): Allgemein

Borussia Dortmund verhandelt in diesen Stunden über einen Verkauf von Karim Adeyemi. Reicht das nächste Angebot des FC Barcelona aus, damit der BVB einschlägt?Die vom FC Barcelona in Aussicht (…)

Spanien vs. Belgien – europäisches Duell in diesem Stadion | WM

Kategorie(n): Allgemein

Das SoFi Stadium in Inglewood bei Los Angeles ist einer der Spielorte der Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Es zählt zu den modernsten Arenen der Welt. Während des Turniers trägt die Arena den Namen Los-Angeles-Stadion, da laut Fifa-Verordnung auf werbliche Namen verzichtet werden muss. Mit seiner modernen Bauweise zählt es zu den auffälligsten Stadien der WM . Es verfügt über eine Kapazität von rund 70.000 Plätzen. Je nach Quellen können die angegebenen Zuschauerkapazitäten der Stadien abweichen. Das Los-Angeles-Stadion war Austragungsort des ersten K.-o.-Spiels dieser Fußball-Weltmeisterschaft – Turniergastgeber Kanada traf hier auf Südafrika. Am 10. Juli kommt es im Stadion zum Viertelfinal-Duell zwischen Spanien und Belgien. Beide Mannschaften hatten im Turnier bereits die Gelegenheit das Stadion kennenzulernen. Während Belgien hier gegen den Iran nicht über eine torlosen Unentschieden hinaus kam, bewies Spanien eindrucksvoll die eigene Überlegenheit im Duell mit der Elf aus Österreich. Spanien siegte mit 3:0. Alle Spiele im Überblick: Der Spielplan der Fußball-WM 2026 Das neue Sechzehntelfinale: Der Modus der Fußball-Weltmeisterschaft Das Spiel ist gleich in mehrerer Hinsicht historisch. Für Kanada sowie für Südafrika ist es nämlich das erste Mal in der WM-Geschichte, dass die Nationen die Gruppenphase überstehen und die K.-o.-Phase erreichen. Darüber hinaus handelt es sich um das erste Sechzehntelfinale, das jemals bei einer WM ausgetragen wird. Dies liegt daran, dass die WM in den USA, Kanada und Mexiko die größte WM der WM-Geschichte ist. Erstmalig nehmen 48 Mannschaften am Turnier teil. Dies führt dazu, dass ein K.-o.-Spiel mehr auf dem Weg zum Finale liegt. Diese WM-Spiele finden im Los-Angeles-Stadion statt: Gruppe D : USA vs. Paraguay (4:1) Gruppe G : Iran vs. Neuseeland (2:2) Gruppe B : Schweiz vs. Bosnien-Herzegowina (4:1) Gruppe G : Belgien vs. Iran (0:0) Gruppe D : Türkei vs. USA (3:2) Sechzehntelfinale: Mexiko vs. Ecuador (2:0) Sechzehntelfinale: Österreich vs. Spanien (3:0) Viertelfinale: Spanien vs. Belgien (10.7.) WM 2026: Moderne Architektur und Technik Das Stadion wurde 2020 eröffnet und ist die Heimspielstätte der NFL-Teams Los Angeles Rams und Los Angeles Chargers. Mit Baukosten von rund fünf Milliarden US-Dollar gilt es als eines der teuersten Stadien der Welt. Es verfügt über ein weit gespanntes Dach, das sich über das Stadion und Teile des Vorbereichs erstreckt. Unter diesem Dach befindet sich ein ringförmiger Videowürfel, der Informationen rund um das Spielfeld anzeigt. Seit seiner Eröffnung wird das Stadion regelmäßig für große Sport- und Unterhaltungsevents genutzt. Neben American Football hat sich das Stadion auch als Austragungsort für Fußball etabliert. In den vergangenen Jahren fanden dort Spiele des Gold Cups und der Copa América statt. Auch internationale Klubspiele wurden bereits in der Arena ausgetragen.

Wimbledon-Liveticker: Sinner und Djoković wollen ins Finale gegen Zverev

Kategorie(n): Allgemein

Alexander Zverev hat mit einem lockeren Sieg erstmals das Wimbledon-Finale erreicht. Das wollen auch Jannik Sinner und Novak Djokovic. Der Liveticker. Wenn am Sonntag auf dem Centre Court von Wimbledon der Sieger der Herrenkonkurrenz ermittelt wird, ist der Deutsche Alexander Zverev auf jeden Fall mit von der Partie. Er zog mit einem lockeren Dreisatzsieg über den Briten Arthur Fery erstmals überhaupt in seiner Karriere ins Endspiel ein. Sein Gegner wird auf jeden Fall ein Schwergewicht: Der Titelverteidiger und Weltranglistenerste Jannik Sinner spielt gegen Rekord-Grand-Slam-Champion und siebenfachen Wimbledon-Sieger Novak Djokovic um das zweite Finalticket. Wer setzt sich durch? ++ HIER AKTUALISIEREN ++ Jannik Sinner – Novak Djokovic 6:4, 1:1 Sinner – Djokovic 6:4, 1:1: Djokovics erster Return landet im Aus, dann schlägt Sinner ein Ass. Djokovic schlägt einen Vorhandwinner inside-out, noch eine starke Rückhand longline bedeutet 30:30. Sinner befreit sich per Serve-and-Volley aus der heiklen Situation und holt sich dann per Aufschlagwinner das Spiel. Sinner – Djokovic 6:4, 0:1: Djokovic beginnt wieder mit eigenem Service und holt sich schnell das 15:0, seine nächste Vorhand landet aber knapp im Aus. Sinner schlägt jetzt seinerseits eine gute Rückhand longline, die Djokovic nicht mehr beantworten kann, eine Vorhand des Italieners landet aber im Netz. 30:30. Djokovic gestaltet den nächsten Ballwechsel druckvoll und zwingt Sinner zum Fehler. Mit einem Aufschlagwinner holt er sich das Spiel. Sinner – Djokovic 6:4: Sinner schlägt jetzt also zum Satzgewinn auf und beginnt gleich mal mit einem Ass. Djokovic schlägt den Return auf die Linie, was Sinner nur noch mit einer Rückhand ins Aus beantworten kann. Der Italiener stellt per Aufschlagwinner auf 30:15 und sichert sich per Serve-and-Volley zwei Satzbälle. Eine gute Rückhand longline bringt Djokovic auf 40:30 heran, dann zwingt Sinner ihn aber zum Vorhandfehler und der erste Satz ist Geschichte. Sinner – Djokovic 5:4: Sinner kommt jetzt mal gut in den ersten Ballwechsel und zwingt Djokovic mit einer guten Rückhand zum Fehler. Der nächste Return des Italieners segelt aber ins Aus und es steht 15:15. Djokovic hat eine freie Vorhand, sieht aber nicht, dass Sinner die Ecke antizipiert und früh am Ball ist. Der Italiener schießt den Ball zurück und holt sich im Anschluss das 15:30. Beim nächsten Punkt spielt Sinner eine starke Vorhand inside-out und holt sich zwei Breakbälle. Er bekommt sogar den Überkopfball am Netz, verschenkt die Chance aber, indem er den Ball in die Netzwurzel bolzt. Dann schlampt Djokovic beim Angriffsball und wird am Netz von Sinner passiert. Das ist das Break für den Italiener! Sinner – Djokovic 4:4: Der erste Punkt bei eigenem Aufschlag gehört schnell Sinner, der nächste Return von Djokovic segelt ins Aus. Am Netz stellt der Italiener auf 40:0 und ein Aufschlagwinner bedeutet das 4:4. Sinner – Djokovic 3:4: Djokovic kommt bei eigenem Service ans Netz und per Überkopf zum Punkt. Ein druckvolle Vorhand des Serben zwingt seinen Kontrahenten zum Fehler, dann bekommt Sinner den Return nicht ins Feld. Ein Doppelfehler bedeutet 40:15, ein Ass dann aber das 4:3 für Djokovic. Sinner – Djokovic 3:3: Sinner sichert sich den ersten Punkt per Überkopf am Netz, dann landet Djokovics Stoppversuch in den Maschen. Per Ass stellt der Italiener auf 40:0, dann landet der Return des Serben im Aus und wir haben 3:3. Sinner – Djokovic 2:3: Djokovic startet sein Service mit einem Ass und einem Aufschlagwinner. Ein Doppelfehler bedeutet das 30:15 und der Serbe leistet sich gleich noch einen Vorhandfehler. Jetzt gibt Sinner Vollgas und holt sich mit einem Überkopfball am Netz Breakball, Djokovic zwingt ihn mit einer Rückhand longline aber zum Fehler. Einstand. Djokovic holt sich mit einer druckvollen Vorhand Vorteil und per Ass das Spiel. Sinner – Djokovic 2:2: Djokovics erster Return ist zu lang, dann bolzt Sinner eine Vorhand ins Netz. Der Serbe verschlägt gleich noch einen Return und Sinner holt sich am Netz das 40:15. Per Ass stellt er auf 2:2. Sinner – Djokovic 1:2: Djokovic startet mit einer Kombination aus Aufschlag und Rückhandwinner, dann schickt er ein Ass hinterher. Sinner antwortet mit einem Returnwinner auf den zweiten Aufschlag, verkürzt damit auf 30:15. Die nächste Rückhand des Italieners bleibt aber im Netz hängen. Auch eine Vorhand des Weltranglistenersten gerät zu lang und Djokovic führt 2:1. Sinner – Djokovic 1:1: Sinner startet druckvoll und holt sich den ersten Punkt per Überkopf am Netz. En Ass bedeutet das 30:0. Dann hat Djokovic Glück, dass sein Return von der Netzkante unerreichbar in Sinners Hälfte fällt. Der Italiener schlägt aber gleich noch ein Ass und stellt auf 40:15. Per Aufschlagwinner macht er das Spiel zu. Sinner – Djokovic 0:1: Mit einer Kombination aus Aufschlag und Vorhand holt sich Djokovic den ersten Punkt. Dann lässt er einen Aufschlagwinner folgen. Die nächste Vorhand landet im Netz, aber zwei weitere Aufschlagwinner bedeuten das 1:0 für den Serben. Sinner – Djokovic 0:0: Es geht los! Djokovic beginnt mit Aufschlag. Vor dem Spiel – Sinner und Djokovic haben den Platz schon betreten und werden nach dem Münzwurf mit dem Einschlagen beginnen. Vor dem Spiel – Hallo und herzlich willkommen zum Liveticker des Wimbledon-Halbfinals zwischen Jannik Sinner und Novak Djokovic.

Nach WM-Aus: Jorge Jesus wird neuer Nationaltrainer von Portugal

Kategorie(n): Allgemein

Jorge Jesus folgt auf Roberto Martínez, der nach dem WM-Aus gegen Spanien zurückgetreten war. Für den erfahrenen Klubtrainer ist es eine besondere Premiere. Der portugiesische Fußballverband hat Jorge Jesus als neuen Nationaltrainer vorgestellt. Der 71-Jährige übernimmt damit erstmals eine Nationalmannschaft – und soll Portugal bis 2030 betreuen, auch bei der WM im eigenen Land. Der Verband schrieb in den sozialen Netzwerken: „Heute beginnt eine neue Reise. Herzlich willkommen in der Nationalmannschaft, Herr Jorge Jesus.“ Den Berichten zufolge unterschreibt Jesus einen Vertrag bis 2030. Die WM 2030 findet unter anderem in Portugal statt – sowie in Spanien und Marokko und je einem Spiel in Uruguay, Argentinien und Paraguay. Vorgänger Martínez war nach dem 0:1 im Achtelfinale gegen Spanien in Arlington im US-Staat Texas zurückgetreten. Der 52-Jährige hatte Portugal dreieinhalb Jahre trainiert und 2025 die Uefa Nations League gewonnen. Jesus kommt von Al-Nassr aus Saudi-Arabien, wo er zuletzt die Meisterschaft holte – dem Klub von Cristiano Ronaldo . Ob der Superstar seine Karriere in der Nationalmannschaft fortsetzt, ist offen. Jesus zählt zu den erfolgreichsten Trainern seines Landes. Mit Benfica Lissabon gewann er drei Meistertitel, mit Stadtrivale Sporting 2018 den portugiesischen Ligapokal. Mit Flamengo Rio de Janeiro holte er 2019 und 2020 die brasilianische Meisterschaft sowie die Copa Libertadores. In Saudi-Arabien gewann er mit Al Hilal zunächst 2018 einen Titel und in einer zweiten Etappe 2023 und 2024 fünf weitere Trophäen.

Real Madrid: Sami Khedira wird Co-Trainer von José Mourinho

Kategorie(n): Allgemein

Sami Khedira nimmt ab der kommenden Saison eine neue Herausforderung an. Zusammen mit José Mourinho steigt er bei Real Madrid. Sami Khedira kehrt in den Profifußball zurück. Der Weltmeister von 2014 gehört künftig zum Trainerstab von José Mourinho bei Real Madrid. Dafür beendet der 39-Jährige seine Tätigkeit als TV-Experte beim Bezahlsender Dazn. Auf Fotos auf der Internetseite des spanischen Rekordmeisters ist Khedira gemeinsam mit Mourinho und drei weiteren Mitgliedern des Trainerteams bereits zu sehen. Für Khedira ist es das Wiedersehen mit einem früheren Weggefährten. Mourinho hatte ihn 2010 vom VfB Stuttgart nach Madrid geholt. In einer Mitteilung von Dazn sagte Khedira: „Die Aufgabe bei Real Madrid bietet mir nun die Möglichkeit, den nächsten Schritt in meiner sportlichen Laufbahn zu gehen.“ DFB : Neue Details zur chaotischen Lage WM : Deutscher Schiri erlebt Debakel Während ihrer gemeinsamen Zeit gewannen Mourinho und Khedira die spanische Meisterschaft, den Pokal und den Supercup. Nach Mourinhos Abschied 2013 holte Khedira unter dessen Nachfolger Carlo Ancelotti ein Jahr später auch den Champions-League-Titel. Nach fünf Jahren bei Real wechselte Khedira 2015 zu Juventus Turin . Anfang 2021 kehrte er in die Bundesliga zurück und beendete nach einem halben Jahr bei Hertha BSC seine Karriere. Anschließend arbeitete der gebürtige Schwabe vor allem als TV-Experte. Hinter Real liegt eine schwache Saison Über seinen Abschied von Dazn sagte Khedira: „Dazn hat mir die Möglichkeit gegeben, den Fußball nach meiner aktiven Karriere aus einer neuen Perspektive zu erleben und meine Erfahrungen mit den Fans zu teilen.“ Er blicke „mit großer Freude und Wertschätzung zurück“. Hinter Real Madrid liegt eine Saison ohne Titel. Der Klub trennte sich zur Saisonhälfte von Xabi Alonso . Auch unter dessen Nachfolger Álvaro Arbeloa blieb die erhoffte Wende aus. Daraufhin holte Präsident Florentino Pérez Mourinho zurück nach Madrid. Der 63-Jährige setzte sich anschließend dafür ein, dass Khedira als Assistent in seinen Trainerstab kommt.

So gut wie fix: Sturm-Juwel im Anflug auf Dortmund

Kategorie(n): Allgemein

Borussia Dortmund hält dieser Tage fleißig nach vielversprechenden Talenten Ausschau. Das nächste Juwel haben die Schwarz-Gelben offenbar an der Angel.Nach Mittelfeldspieler Takato Yamamoto (18) und (…)

Portugal präsentiert neuen Trainer

Kategorie(n): Allgemein

Die portugiesische Nationalmannschaft wird künftig von Jorge Jesus betreut. Der 71-Jährige tritt die Nachfolge von Roberto Martínez an, der die Seleção nach dem WM-Aus im Achtelfinale gegen Spanien (…)

Portugal: Jorge Jesus ist neuer Trainer – Mit Ronaldo Meister bei Al-Nassr

Kategorie(n): Allgemein

Drei Tage nach der Verkündung des Abschieds von Roberto Martínez hat Portugal einen neuen Nationaltrainer präsentiert und setzt dabei auf Erfahrung. Der 71-jährige Jorge Jesus…

Alexander Zverev: Wimbledon im Liveticker – Nutzt er die Chance?

Kategorie(n): Allgemein

Deutschlands bester Tennisspieler steht unter den letzten Vier von London. Um ins Finale einzuziehen, muss er nun einen Lokalmatador schlagen – und könnte damit Geschichte schreiben. 31 Jahre ist es her, dass ein deutscher Tennisspieler im Finale von Wimbledon stand. Damals schaffte es Boris Becker gegen den US-Amerikaner Pete Sampras. Seitdem aber darbte das deutsche Herrentennis beim traditionsreichen Grand-Slam-Turnier in London. Nun aber könnte diese Serie endlich zu Ende gehen: Denn Alexander Zverev kann heute mit einem Sieg im Halbfinale gegen Turnier-Überraschung Arthur Fery das Endspiel am Sonntag erreichen – und seinen Traum vom zweiten Grand-Slam-Titel direkt nach seinem Triumph bei den French Open am Leben halten. Klappt es für den Hamburger? Verfolgen Sie die Partie ab 14.30 Uhr hier live im Ticker. ++ Hier aktualisieren ++ Arthur Fery – Alexander Zverev 6:7 (0:7), 2:6 2. Satz, 6:7 (0:7), 2:6 – Im Centre Court ist es gerade ganz still. Auch das Publikum merkt, wohin sich dieses Match entwickelt. Alexander Zverev holt sich zu Null den zweiten Satz, ballt danach die Faust. Und Fery verlässt erst einmal den Platz, muss sich sammeln. Das war eine ganz starke Vorstellung von Zverev im Vergleich zum ersten Satz – da lief alles zusammen für den Hamburger, der weitaus sicherer auftrat, sich nur noch 9 unerzwungene Fehler leistete (halb so viel wie im ersten Durchgang), 12 zu 3 Winner schlug – beeindruckend. Er ist jetzt nur noch einen Satz vom Endspiel entfernt. 2. Satz, 6:7 (0:7), 2:5 – Es kann nicht alles für ihn laufen: Bei 15:15 kommt Zverev ans Netz – und bleibt im Netz hängen. Aber Fery tut ihm den Gefallen, sich darauf selbst einen Doppelfehler zu leisten. Er schimpft danach laut hörbar mit sich selbst. Per Vorhand-Cross stellt er auf 40:30, er will es jetzt erzwingen – und prallt am Netz an Zverev, der einfach nur den Schläger hinhalten muss, ab. Gleichstand. Bei eigenem Vorteil unterläuft Fery der nächste Doppelfehler, ein weiteres Zverev-Break liegt in der Luft. Mit viel Mühe aber bringt er aber doch noch seinen Aufschlag durch, Aufatmen auch im Publikum. Jetzt kann Zverev aber ausservieren. 2. Satz, 6:7 (0:7), 1:5 – Ein Lob des 1,98-Meter-Manns gegen seinen fast 25 Zentimeter kleineren Gegner, ein Service-Winner hinterher. Und dann? Sein zweiter Doppel-Fehler der Partie. Zverev schüttelt mit dem Kopf. Lässt sich aber nicht beirren. Das nächste Ass zum 40:15, mit einem weiteren Aufschlag-Winner schließt er ab. Fery und das Publikum scheinen aktuell wenig Hoffnung zu haben, dass da doch noch etwas geht. 2. Satz, 6:7 (0:7), 1:4 – Das war mal wieder schön gespielt vom Außenseiter: Er hält Zverev an der Grundlinie, kommt nach vorn und schließt per Volley ab. Aber er leistet sich aktuell zu viele Fehler, auch der erste Aufschlag kommt gerade nicth mehr. Und Zverev? Der kommt dagegen immer besser rein und bringt das nächste Highlight: Einen Stopp am Netz erläuft er noch – und hebt den Ball wunderschön auf die Linie, ballt danach die Faust. Zwei Breakbälle. Den ersten wehrt Fery noch ab, beim nächsten aber unterläuft ihm ein weiterer Vorhand-Fehler. Zverev hat das Doppel-Break, hier läuft gerade sehr viel – wenn nicht alles – für ihn. 2. Satz, 6:7 (0:7), 1:3 – Ganz stark! Zverev stellt mit einem bärenstarken Longline-Passierball vorbei am hervorgeeilten Fery auf 30:0. Beim Briten läuft gerade wenig bis gar nichts mehr zusammen. Symptomatisch: Bei der nächsten Rally kommt er wieder ans Netz – und bleibt mit einem Volley hängen. Mit einem Vorhand-Longline holt sich Zverev sein Aufschlagspiel zu Null. Wieder geht ein Raunen durchs Publikum, die Zuschauer spüren: Fery ist angeschlagen. 2. Satz, 6:7 (0:7), 1:2 – Wie im ersten Satz: Zverev holt sich beim zweiten Aufschlagspiel seines Gegners das Break. Kuriose Situation bei 30:0 aus seiner Sicht: Fery kommt ans Netz – aber ein Balljunge steht zeitgleich auf, irritiert den Briten unabsichtlich, der sich daraufhin beklagt. Der Punkt wird neu gespielt – und Zverev stellt mit einem Vorhand-Cross auf drei Breakbälle. Schon den ersten verwandelt er, weil Fery mit einer Rückhand im Netz bleibt. 2. Satz, 6:7 (0:7), 1:1 – Ganz sicher ist das gerade hier von Alexander Zverev bei eigenem Aufschlag – eigentlich. Aber noch immer hat er den einen oder anderen unerzwungenen Fehler drin. Wie beim 40:15, als er mit einer Rückhand im Aus landet. Mit einem Service-Winner bringt er seinen Aufschlag aber durch. Er wirkt angespannt, aber auch hochkonzentriert. 2. Satz, 6:7 (0:7), 1:0 – Fery bringt zum Start in Satz Nummer zwei seinen Aufschlag wieder durch. Aber: Er muss deutlich mehr arbeiten für seine Punkte, Zverev zwingt ihn über Gleichstand. Ist das ein Zeichen für den weiteren Verlauf? 1. Satz, 6:7 (0:7) – Und schon den ersten nutzt Alexander Zverev zum Gewinn dieses ersten Satzes. Zu Null holt er sich den Tie-Break mit dem nächsten starken Vorhand-Return. Fery hatte hier nichts entgegenzusetzen, wo er doch aber über den ganzen Durchgang mehr als nur mithalten konnte. Zverev hat hier bei weitem nicht sein bestes Tennis gespielt – 18 unerzwungene Fehler sind ihm unterlaufen, viel zu viele natürlich. Gut möglich aber, dass der Hamburger nun zunehmend an der dringend benötigten Sicherheit gewinnt. 1. Satz, 6:6 (0:6) – Stark wieder mit der Vorhand von Zverev, auf die Fery gerade keine Antwort weiß. Sechs Satzbälle für den Deutschen. 1. Satz, 6:6 (0:5) – Zverev baut seine Führung aus. In diesem Tie-Break läuft bisher alles für ihn. 1. Satz, 6:6 (0:4) – Sehr schön von Zverev: Er geht ins Serve-and-Volley und punktet am Netz. 1. Satz, 6:6 (0:3) – Fery schlägt einen Vorhand-Cross viel zu weit ins Aus. Ausgerechnet jetzt läuft es nicht beim Briten. 1. Satz, 6:6 (0:2) – Doppelfehler Fery. Puh. 1. Satz, 6:6 (0:1) – Mit einem Rückhand-Longline geht Zverev in Führung. 1. Satz, 6:6 – Da passiert auch Fery mal ein ungewöhnlicher Fehler: Er trifft einen Zverev-Return nur mit dem Rahmen, der Ball fliegt irgendwo hin, nur nicht auf die andere Seite des Felds. Stört den Briten aber nicht – und Zverev ist weiter irgendwie noch nicht richtig drin. Fery lockt ihn ans Netz, Zverev erreicht den Ball noch, aber sein Stopp-Konter ist zu zögerlich – und Fery steht mit einem Volley bereit. Dann unterläuft bei 30:40 auch Zverev ein Rahmen-Treffer – und wir haben direkt den Tie-Brek. 1. Satz, 5:6 – Ganz stark! Zverevs bestes Aufschlagspiel bisher in dieser Partie. Zu Null stellt er auf 6:5, schließt mit einem scharfen Vorhand-Cross ab, den er seinem Gegenüber um die Ohren peitscht. Da gibt es Achtungsapplaus von den Rängen. Das muss ihm jetzt doch mal helfen. 1. Satz, 5:5 – Die Antwort: Fery gleicht nochmals aus. Selbst sein erster Doppelfehler der Partie bei 40:0 bringt ihn nicht raus. Zverev legt noch einen tollen Vorhand-Cross auf die Linie nach. Kann aber gegen den nächsten Aufschlag seines Gegners nichts ausrichten. Wieder kommt das pushende „Come on!“ von Fery, das Publikum geht da voll mit. Der Deutsche wirkt hier einfach noch nicht so sicher, auch nicht so leichtfüßig wie im bisherigen Turnierverlauf. 1. Satz, 4:5 – Zverev bringt seinen Service endlich mal problemlos durch. Jetzt serviert Fery gegen den Satzverlust. Mal schauen, ob das etwas mit dem Underdog macht, der bisher so stabil bleibt und dem Favoriten große Probleme bereitet. 1. Satz, 4:4 – Fery lässt sich einfach nicht beeindrucken – auch nicht von einem Vorhand-Winner Zverevs zum 30:30. Wie reagiert der Brite? Mit einem ganz feinen Stopp am Netz. Und legt einen Service-Winner nach. 1. Satz, 3:4 – Ob das Zverev die benötigte Sicherheit bringt? Ein Ass zum 40:15 – aber dann hat er Pech, dass ein Return von Fery vom Netz unerreichbar für ihn in seine Hälfte des Spielfelds tropft. Fery entschuldigt sich danach. Mit einem Vorhand-Winner schließt der Weltranglistendritte aber ab. 1. Satz, 3:3 – Zverev wirkt etwas beeindruckt, beim Hamburger läuft gerade tatsächlich wenig zusammen. Ein ums andere Mal sind seine Schläge zu weit, so wie hier die Vorhand bei 15:15. Fery baut hier die Ballwechsel stark auf, gar nicht mit viel Geschwindigkeit, aber großer Genauigkeit. Damit kommt der Deutsche nicht zurecht. Aber – und das muss ihm helfen – trotzdem bleibt er stets in der Rally, entscheidet einen langen Ballwechsel mit einem Vorhand-Cross für sich. Es geht über Gleichstand. Mit einem Aufschlag-Winner stellt Fery auf Vorteil, dann landet Zverev erneut im Aus. Und wir haben ein Match. 1. Satz, 2:3 – Das ist ein Schlag für Zverev! Fery schafft direkt das Re-Break! Kuriose Situation: Fery beschwert sich bei Stuhlschiedsrichterin Veljovic, Zverevs Aufschlag hätte das Netz touchiert. Grund: In Wimbledon wird am Netz keine Kontrolltechnik eingesetzt. Doch er kann sich nicht durchsetzen, Veljovic bleibt bei ihrer Entscheidung auch mangels Alternativen. Ob das Fery motiviert hat? Erst setzt er sich am Netz durch, dann erläuft er einen Stopp, löffelt den Ball gerade noch über das Netz – und hat zwei Breakbälle. Schon die erste Gelegenheit nutzt er – weil Zverev mit einer Vorhand im Aus landet. Das Publikum jubelt. 1. Satz, 1:3 – Gutes Timing beim Return von Zverev. Mit einem scharf gezogenen Cross überrascht er Fery, kratzt am ersten Break. Legt einen Vorhand-Longline nach – und hat tatsächlich zwei Breakbälle. Direkt den ersten nutzt er, weil Fery mit einer Rückhand im Netz bleibt. Es geht ein erstes Raunen durchs Publikum. 1. Satz, 1:2 – Weiter sitzt nicht der erste Aufschlag nicht perfekt beim Deutschen. Und Fery liest seinen zweiten sehr gut, bringt gerade alles zurück, führt damit zum nächsten unerzwungenen Fehler bei Zverev. Der aber legt dann ein Ass nach, kommt nach vorn und geht mit einer Rückhand am Netz durch den Ball durch, gegen Ferys Lauf. Ein Service-Winner zum 40:15, öffnet dann das Spielfeld stark, schließt mit einem Rückhand-Cross ab. Na bitte. 1. Satz, 1:1 – Fery macht das gut bei seinem Aufschlag, setzt Zverev unter Druck – und provoziert Fehler. Eine erste längere Rally gewinnt der Brite, weil Zverev mit einer Vorhand zu lang ist. Im nächsten Ballwechsel dann landet er mit einer Vorhand im Aus. Zu Null bringt Fery seinen Service mit dem nächsten Aufschlag-Winner durch. 1. Satz, 0:1 – Wackliger Start für Alexander Zverev. Er muss zuerst über den zweiten Aufschlag gehen. Trotzdem: Zwei Aufschlag-Winner zu Beginn. Dann aber landet er mit einem Drop-Shot im Netz – das Publikum jubelt das erste Mal für Fery auf. Und leistet sich dann einen Doppelfehler zum 30:30. Huch! Auf einen Vorhand-Winner folgt dann eine Rückhand knapp ins Aus. Gleichstand. Mit einem Ass stellt er auf Vorteil. Aber Fery bleibt weiter dran, returniert gut, wird etwas offensiver. „Come on!“ spricht er sich danach zu. Nochmal Einstand. Jetzt agiert Zverev mehr, kommt ans Netz, schließt per Rückhand ab. Und bringt seinen Service mit einem Ass durch. Vor dem Match – Fery gewinnt den Münzwurf bei Stuhlschiedsrichterin Marijana Veljovic. Er entscheidet sich, zuerst zurückzuspielen. Zverev hat also zuerst Aufschlag. Beide spielen sich jetzt noch kurz ein, dann geht es los. Vor dem Match – Unter großem Applaus betritt Fery zuerst den Centre Court, auf ihn folgt Zverev. Er winkt ins Publikum Vor dem Match – Tatsächlich ist Fery für Zverev noch ein unbeschriebenes Blatt: Die beiden standen sich bisher noch nie gegenüber. Ausgerechnet das Halbfinale von Wimbledon ist nun das erste Duell. Vor dem Match – Das Publikum am Centre Court wird heute aber wohl eher auf der Seite von Zverevs Gegner sein. Denn Arthur Fery ist die große Turnier-Überraschung – und das auch noch als Lokalmatador. Der 23-Jährige lässt die Insel dieser Tage gleichermaßen beben und auf den ersten Heimsieg seit Andy Murray 2016 hoffen. Der Brite nimmt dank einer Wildcard, also ohne die sportliche Qualifikation, am Rasenturnier in London teil. Fery ist erst der zweite Wildcard-Spieler in der Profi-Ära seit 1968, der bis ins Halbfinale kam. Zuvor war dies nur dem Kroaten Goran Ivanišević gelungen, der 2001 im Endspiel triumphierte. Vor dem Match – Der einstige Chefkritiker Boris Becker setzt auf Alexander Zverev als diesjährigen Wimbledon-Sieger. „Das ist die Chance seines Lebens, und das meine ich im Ernst, Wimbledon zu gewinnen“, sagte der 58-Jährige im gemeinsamen Podcast mit der früheren Top-Ten-Spielerin Andrea Petković. „Der Junge gefällt mir unglaublich gut.“ Im Endspiel würde Zverev übrigens auf den Sieger des Halbfinal-Krachers zwischen Jannik Sinner und Novak Djokovic treffen, die am Donnerstagabend aufeinandertreffen.

Al-Ittihad lockt deutschen Trainer Jens Wissing aus Japan weg

Kategorie(n): Allgemein

Nach nur einem halben Jahr in Japan bei Gamba Osaka zieht es Trainer Jens Wissing zum saudischen Top-Klub Al-Ittihad. Der 38-Jährige unterschrieb beim 14-fachen Meister einen Vertrag bis zum…