Bei ihrer ersten EM-Teilnahme beeindruckt Julia Ulbricht. Nur eine Olympiasiegerin wirft weiter als sie. Die Speerwerferin Julia Ulbricht hat bei der Leichtathletik-EM überraschend die Silber-Medaille gewonnen. Direkt in ihrem ersten Versuch warf die Rostockerin 61,53 Meter weit. Mit ihrem Silber-Wurf kam Ulbricht bis auf fünf Zentimeter an ihre persönliche Bestleistung heran, die sie vor drei Wochen bei ihrem Sieg bei den deutschen Meisterschaften aufgestellt hatte. Ulbricht galt vor der EM trotz ihrer kurz zuvor aufgestellten Bestleistung als Außenseiterin. „Ich wollte schon immer eine Medaille auf internationaler Bühne und ich bin einfach nur happy“, sagte Ulbricht in der ARD : „Oh mein Gott, ich kann es immer noch nicht fassen. Ich bin ein bisschen sprachlos.“ Deutscher ist Europameister: Ruppert gewinnt Gold im 3.000-Meter-Hindernislauf Dramatisches Rennen: Deutsche Mixed-Staffel gewinnt Silber Gold ging an Rio-Olympiasiegerin Sara Kolak, die Kroatin setzte sich mit 62,43 Metern durch. Bronze gewann Adriana Vilagos aus Serbien (60,93). Luisa Tremel (München) wurde Zwölfte (53,19). Topfavoritin Sigrid Borge (Norwegen) blieb nur Platz vier. Titelverteidigerin Victoria Hudson (Österreich) war wegen ihrer Babypause nicht am Start. Als bisher letzte deutsche Speerwerferin hatte Christin Hussong 2018 eine Medaille geholt – damals in Berlin sogar Gold.
Leichtathletik-EM: Speerwerferin Ulbricht holt überraschend Silber
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Niklas Süle: Heftige Klatsche bei Debüt für SV Tiefenbach
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Niklas Süle bestreitet sein erstes Spiel in der Kreisliga – mit Tor, aber auch einer heftigen Klatsche. Sein Trainer will das nicht zu hoch hängen. Der frühere Fußball-Nationalspieler Niklas Süle hat sein erstes Pflichtspiel für den SV Tiefenbach in der Kreisliga im Landkreis Karlsruhe bestritten. Der 30-Jährige erzielte dabei per Kopf ein Tor – sein Team verlor dennoch deutlich mit 2:7 gegen den Landesliga-Absteiger SG Kirchardt. Rund 500 Zuschauer verfolgten die Partie bei 32 Grad Celsius. Statt wie in seiner Profikarriere in der Abwehr kam Süle im zentralen Mittelfeld und Sturm zum Einsatz. In der ersten Hälfte war er kaum eingebunden, wurde nach der Pause aber aktiver. In der 75. Minute köpfte er nach einer Ecke zum 2:6 ein und spielte durch. Zur Halbzeit hatte Tiefenbach bereits 0:3 zurückgelegen. Im TV: Schalke-Boss erteilt namhafter Rückkehr eine Absage Kehrt er doch zurück? Überraschende Wende bei Niclas Füllkrug Süle äußerte sich nach dem Spiel knapp auf die Frage, ob es ihm Spaß gemacht habe: „So viel wie ein 7:2 Spaß macht.“ Er habe sich aber vorgenommen, keine Interviews zu geben. „Vielleicht der Trubel auch langsam nach“ Trainer Jason Walzel sagte, Süle habe vor dem Auftakt nur dreimal mit der Mannschaft trainiert. Man habe hochverdient verloren. „Vielleicht lässt der Trubel auch langsam nach und wir können uns aufs Fußballspielen konzentrieren“, sagte der Coach. „Niklas ist ja noch nicht so lange da. Er muss auch erst mal wieder reinfinden.“ Walzel gehört zu Süles Freundeskreis – über ihn kam das Engagement beim SV Tiefenbach zustande. Drei Monate zuvor hatte Süle Borussia Dortmund verlassen. Bei der Bekanntgabe des Wechsels hatte Süle gesagt: „Nach 13 Jahren Profifußball ist es für mich ein absolutes Geschenk, mit meinen Kumpels auf dem Platz stehen zu dürfen und die Freude an diesem wundervollen Sport noch einmal in vollen Zügen genießen zu können.“
Leichtathletik-EM: Sprint-Trainer seit zwei Monaten spurlos verschwunden
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Einige britische Athleten müssen bei der EM auf ihren Trainer verzichten – von ihm fehlt seit zwei Monaten jede Spur. Sein Umfeld ist besorgt. Seit rund zwei Monaten fehlt von Leon Baptiste jede Spur. Der 41-Jährige, der für UK Athletics als Berater tätig ist und mehrere Spitzensprinter betreut, wird nach einem Kurzurlaub in Marokko vermisst. Dabei kämpften in den vergangenen Tagen auch einige seiner Athleten um Medaillen bei der Leichtathletik-EM in Birmingham. Zu ihnen gehört auch 400-m-Läufer Charlie Dobson, Bronzegewinner mit der 4×400-m-Staffel bei den Olympischen Spielen in Paris 2024. Für die Heim-EM wurde Dobson in Baptistes Abwesenheit von Ex-Europameister Martyn Rooney unterstützt. Dobson verpasste über 400 Meter den Einzug ins Finale und sprach im Anschluss von „interessanten acht Wochen“. Auf die Situation seines Trainers ging er nicht näher ein. „Es bereitet mir viele Schwierigkeiten“: Novak Djokovic deutet Krankheit an Chaos bei Leichtathletik-EM: Polizeieinsatz hält Athleten und Tausende Fans stundenlang fest Nach übereinstimmenden Berichten war Baptiste vor etwa zwei Monaten mit engen Freunden zu einem Wochenende nach Marokko gereist. Im Raum steht, dass es sich entweder um einen Junggesellenabschied oder um einen Golftrip gehandelt haben könnte. Seit dieser Reise reagiert er weder auf Anrufe noch auf Textnachrichten, Kontaktversuche seines Umfelds blieben ohne Antwort. Ein früherer britischer Mannschaftskollege schilderte Baptistes Verschwinden im Gespräch mit dem „Guardian“ als „sehr besorgniserregend“. Er beschreibt den früheren 100- und 200-m-Sprinter als ruhigen, besonnenen Mann und hält fest: „Keiner weiß, was passiert ist.“ Sprinter muss Karriere schon mit 28 Jahren beenden Baptiste gilt im britischen Sprint seit Jahren als feste Größe. Mit 18 gewann er 2003 bei den Europameisterschaften der Junioren in Finnland Gold über 100 m und siegte zudem mit der 4×100-m-Staffel. Die Leistungen brachten ihm damals die Auszeichnung als Junior-Männerathlet des Jahres von britischen Journalisten ein. Sechs Jahre später folgte der Durchbruch im Erwachsenenbereich. Bei den Commonwealth Games 2010 in Delhi holte Baptiste für England Gold über 200 m und in der 4×100-m-Staffel. Doch nach einer Operation musste Baptiste die Olympischen Spiele 2012 in London auslassen und erklärte im Mai 2014 mit 28 Jahren seinen Rücktritt. Im Anschluss wechselte er fest in den Trainerbereich. In dieser Rolle betreute er unter anderem Charlie Dobson, den er zu Podestplätzen bei den Europameisterschaften in Rom und zu Staffel-Bronzemedaillen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften führte.
Leichtathletik-EM: Deutsche Mixed-Staffel um Lückenkemper holt Silber
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Die deutsche Staffel zeigt über die 4×100 Meter eine starke Leistung. In einem dramatischen Finale müssen sie sich nur einer Nation geschlagen geben. Die deutsche 4×100 Meter Mixed-Staffel hat bei der Leichtathletik-EM in Birmingham die Silber-Medaille gewonnen. Mit 40,11 Sekunden stellte das Quartett um Schlussläuferin Gina Lückenkemper , Kevin Kranz, Rebekka Haase und Heiko Gussmann einen neuen deutschen Rekord auf. Nach einem guten Start musste sich Lückenkemper auf der Zielgeraden nur Vierfach-Europameisterin Amy Hunt geschlagen geben. Großbritannien stellte mit 39,97 Sekunden einen neuen Europarekord auf. Spanien holte sich Bronze. „Sehr besorgniserregend“: Leichtathletik-Trainer seit Wochen spurlos verschwunden Im TV: Schalke-Boss erteilt namhafter Rückkehr eine Absage „Ich habe einfach nur Gas gegeben und wollte Amy packen“, sagte Lückenkemper nach ihrer siebten EM-Medaille in der ARD . „Es ist mir leider nicht gelungen. Aber ich glaube, dass ich mich mit der Leistung jetzt auch nicht verstecken brauche.“ Zweite EM-Medaille für Männer-Duo Für Kranz und Gussmann ist es schon die zweite Medaille in Birmingham nach Silber mit der 4×100-Meter-Staffel der Männer am Samstag. Im Einzel hatte der von einer Sperre bedrohte Owen Ansah den Titel über 200 Meter und Bronze über 100 Meter gewonnen. Wegen einer drohenden Sperre hatte der Deutsche Leichtathletik-Verband Ansah vorsichtshalber nicht für die Staffeln aufgestellt, um keine nachträgliche Disqualifikation zu riskieren. Haase und Lückenkemper entschädigten sich für das Aus der deutschen Frauen-Staffel im Vorlauf. Dort hatte der letzte Wechsel von Sophia Junk auf Lückenkemper nicht geklappt. Die DLV-Sprinterinnen hatten zuletzt jeweils Bronze bei Olympia 2024 in Paris und der WM im Vorjahr in Tokio geholt. Bei der Heim-EM 2022 in München gehörten Haase und Lückenkemper zum Gold-Team.
Leichtathletik-EM: Ruppert gewinnt Gold im 3.000-Meter-Hindernislauf
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Im 3.000-Meter-Hindernislauf wird Frederik Ruppert seiner Favoritenrolle gerecht. Es ist das erste EM-Gold seit 28 Jahren in dieser Disziplin. Hindernisläufer Frederik Ruppert hat sich mit einer dominanten Leistung die Gold-Medaille im 3.000-Meter-Hindernislauf. Der 29-Jährige lief in Birmingham nach 8:25,33 Minuten zu seinem ersten großen Titel der Karriere. Ruppert setzte sich im Alexander Stadium gegen den Luxemburger Ruben Querinjean (8:25,61) durch, Bronze ging wie vor zwei Jahren an Karl Bebendorf (8:26,65/Dresden). Niklas Buchholz wurde Neunter (8:31,08). 1998 in Budapest gewann Damian Kallabis als bislang letzter deutscher Hindernisläufer EM-Gold.
Freiburg-Talent nach Hannover?
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Karl Steinmann könnte seine Karriere in der zweiten Liga fortsetzen. Laut ‚Sky‘ arbeitet Hannover 96 an einer Leihe des 20-jährigen Rechtsverteidigers. Mit dem SC Freiburg befinden sich die (…)
Finale Einigung: Rodri wechselt zu Barça
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Etwas zäh gestalteten sich die Verhandlungen zwischen Manchester City und dem FC Barcelona über einen Transfer von Rodri. Jetzt hat der Weltmeister grünes Licht für seinen Wechsel erhalten.In den (…)
Cancelo wird zum Schnäppchen
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Der FC Barcelona muss für eine Zusammenarbeit mit João Cancelo (32) wohl keine Ablöse aufbringen. Einem Bericht der ‚Mundo Deportivo‘ zufolge hat der Außenverteidiger seinen eigentlich noch bis 2027 (…)
Dinkci morgen zum Medizincheck
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Eren Dinkci (24) wird zeitnah seine Rückkehr zu Werder Bremen finalisieren. Der Flügelflitzer hält sich nach Informationen der ‚DeichStube‘ bereits in der Hansestadt auf. Für den morgigen Montag sei (…)
Schottland präsentiert neuen Nationalcoach
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Der schottische Verband hat einen neuen Trainer gefunden. Sébastien Pocognoli folgt beim WM-Teilnehmer auf Steve Clarke und unterschreibt für zwei Jahre bis 2028.
Welcome, Sébastien ✍️Sébastien (…)