Sohn von Hoffenheim-Trainer Ilzer gemobbt

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Sein Vater trainiert in der Bundesliga, er selbst kämpft im Käfig. Doch bevor Romeo Ilzer zum MMA-Fighter wurde, erlebte er in der Schule etwas, das ihn bis heute prägt. Romeo Ilzer hat einen großen Traum: Der 19-Jährige will als Profi-Kämpfer in die UFC, die weltgrößte Mixed-Martial-Arts-Liga. Doch bevor er im Käfig kämpfte, musste der Sohn von Hoffenheim-Trainer Christian Ilzer ganz andere Kämpfe bestehen – in der Schule. Im Podcast „Mind Games“ berichtete der Promi-Sohn, wie er in der Mittelschule wegen des Nachnamens seines Vaters gemobbt wurde. „Da war es wirklich das erste Mal, wo ich Mobbing erlebt habe. Das war eigentlich der Punkt, an dem ich gesehen habe: Okay, die Welt dreht sich nicht nur um Sonnenschein und Regenbogen, sondern es gibt auch Menschen, die es nicht gut mit dir meinen“, erinnert sich der Österreicher. Der Vorwurf: Reichtum. Die Realität: eine andere. „Es gab damals die Sprüche: ‚Der hat so viel Geld, der hat das, der hat das‘ – obwohl es eigentlich gar nicht so war, aber die Leute haben es halt geglaubt. Ich wurde als ‚reiche Sau‘ bezeichnet und habe wirklich auch mal eine Ohrfeige gekriegt“, sagte er im Podcast. Sein Vater war damals Trainer in Österreich. Hilfe kam von seiner Mutter Geholfen habe ihm schließlich seine Mutter. „Meine Mutter lässt sich nichts gefallen, vor allem, wenn es um ihre Kinder geht. Da sieht sie sofort Rot. Sie ist dann am nächsten Tag mit mir in die Schule mitgegangen und hat gefragt: ‚Wer war das?‘ Und ich so: ‚Der, der, der.‘ Dann ist sie gleich hin und hat gesagt: ‚Wehe, du nennst meinen Bub noch einmal reiche Sau!‘ Danach war Ruhe.“ Trotz dieser Erfahrungen ist Romeo heute „wirklich stolz, den Namen tragen zu dürfen.“ Sein Vater sei für ihn ein Vorbild – vor allem wegen seiner Disziplin. „Mein Vater ist ein absolutes Arbeitsmonster, es ist unfassbar, wie viel er arbeitet. Ich würde meine Hand dafür ins Feuer legen, dass er jeden Tag 12 Stunden arbeitet. Da, wo er ist, ist er nicht aus Zufall“, sagte der MMA-Sportler. Diese Einstellung hat Romeo auch für seinen eigenen Weg übernommen. „In meinem Kopf ist 24/7 nur MMA, MMA, MMA. Es ist einfach ein sehr harter Sport. Du gehst in einen Käfig rein, sozusagen in Unterhose, und kämpfst gegen einen anderen Mann. Du willst ihn verletzen, er will dich verletzen“, sagte er zu Moderator Lukas Riegler. An seinem Ziel lässt der junge Kämpfer keinen Zweifel“ Ich bin ein Mensch, der ziemlich überzeugt ist von sich selbst. Deswegen gehe ich davon aus, dass ich es schaffen werde. Früher oder später wird es passieren“, erklärte der 19-Jährige.

Handball: Deutschland verliert Testspiel gegen Dänemark deutlich

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Acht Monate vor der Heim-WM verliert Deutschland deutlich gegen den amtierenden Olympiasieger, Weltmeister und Europameister. Ein Negativlauf nimmt beängstigende Züge an. Deutschlands Handballnationalmannschaft hat im Testspiel in Kopenhagen gegen Dänemark mit 28:36 (13:21) verloren und damit die Revanche für die Niederlage im EM-Finale verpasst. Es war zugleich die nächste Pleite in einer Negativserie, die nun bereits zehn Jahre andauert. Im April 2016 gewann Deutschland zuletzt gegen Dänemark. Am Sonntag (15.30 Uhr) treffen beide Teams in Köln erneut aufeinander. Vor allem die erste Halbzeit entschied das Spiel. Deutschland leistete sich zu viele Fehlwürfe und scheiterte immer wieder an Dänemarks Torhüter Emil Nielsen. Das Sieben-gegen-Sechs-System funktionierte nicht. Dabei verlässt der Torhüter das Feld zugunsten eines siebten Feldspielers. Deutschland geriet mit 8:14 in Rückstand, zur Pause stand es 13:21. Torhüter Andreas Wolff musste noch vor der Halbzeit für David Späth weichen. Ex-Nationaltorhüter Silvio Heinevetter kritisierte die Leistung zur Halbzeit bei ProSieben: „Wir haben unheimlich viele freie Würfe liegen lassen. Dazu kommen noch ein paar echt leichte technische Fehler.“ Nach der Pause verbesserte sich Deutschland. Angeführt von Renars Uscins warf die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gíslason treffsicherer. Die Abwehr stand kompakter, Dänemark musste härter für seine Tore arbeiten. Linksaußen Vincent Büchner gab sein Debüt und verkürzte auf 23:26. Auch Späth zeigte starke Paraden. Der Rückstand aus der ersten Halbzeit war jedoch zu groß – Dänemark zog wieder davon.

Hertha BSC: Top-Talent Yunus Ünal vor Wechsel zu Hannover 96

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Nur kurz nach seinem 18. Geburtstag dürfte Hertha-Talent Yunus Ünal bald nachträglich mit einem Profivertrag beschenkt werden, allerdings nicht in Berlin. Nach Informationen von…

Prognose: Das ist Nagelsmanns WM-Kader

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Am Donnerstag wird Julian Nagelsmann das deutsche Aufgebot für die WM in den USA, Kanada und Mexiko bekanntgeben. FT wagt eine Kader-Prognose.## Tor
Final entschieden ist es noch nicht, aber im Tor (…)

WM 2026: Haiti nominiert Josué Duverger – spielt in der Oberliga

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Zahlreiche WM-Teilnehmer verkünden ihre WM-Aufgebote. Dabei darf sich auch ein deutscher Oberliga-Spieler über eine Nominierung freuen. Die Fußballnationalmannschaft von Haiti hat sich nach 1974 zum zweiten Mal für eine WM-Endrunde qualifiziert. Bei dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko setzt das kleine Land auch auf Josué Duverger, der in der fünftklassigen Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar spielt. Am Freitagabend hat Haitis Verband das 26-köpfige Aufgebot für die WM 2026 verkündet. Duverger, der im Ligaalltag für den FC Cosmos Koblenz aufläuft, wird dabei als dritter Torhüter geführt. Deutscher WM-Gegner: Elfenbeinküste nominiert Bundesliga-Duo Operation kurz vor dem Turnier: Ex-Bayern-Star verpasst die WM „Mit großer Freude und immensem Stolz gratulieren wir unserem Torwart Josué Duverger zur offiziellen Nominierung für den WM-2026-Kader der haitianischen Nationalmannschaft“, reagierte der deutsche Fünftligist in einem Beitrag auf Instagram. Es sei ein besonderer Moment für den Verein: „Josué repräsentiert mit seiner täglichen Arbeit, seinem Charakter und seiner Leidenschaft genau die Werte, für die FC Cosmos steht.“ Der Klub betonte auch, wie besonders die WM-Nominierung für Duverger selbst sei. Es ist „nicht nur eine persönliche Auszeichnung, sondern auch eine außergewöhnliche Geschichte, die zeigt, wohin harte Arbeit, Glaube und Entschlossenheit führen können“, schrieb der Klub und schickte ein paar Worte direkt an den Schlussmann hinterher: „Genieße jeden Moment dieser einmaligen Reise, die gesamte Cosmos Familie steht hinter dir!“ Duverger steht seit zwei Jahren in Koblenz unter Vertrag, zuvor hatte er für portugiesische Teams gespielt. Für seine Nationalmannschaft ist der Schlussmann bisher sechsmal aufgelaufen.

Real: Mourinhos erste Transferideen

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Über seinen Berater Jorge Mendes hat José Mourinho seine ersten Transferideen und Wünsche bei Real Madrid hinterlegt. Laut ‚The Athletic‘ hat The Special One, der weiterhin der klare Wunschkandidat (…)

WM 2026: DFB-Gegner Elfenbeinküste nominiert Yan Diomande und Touré

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Die Elfenbeinküste setzt bei der WM auf zwei Stars aus der Bundesliga. Auf der Reservistenliste findet sich zudem ein ehemaliger BVB-Profi. Die Elfenbeinküste hat ihr Aufgebot für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko bekanntgegeben. Mit dabei sind zwei Bundesliga-Profis – darunter der 19-jährige Yan Diomande von RB Leipzig als einer der Leistungsträger im 26-köpfigen Kader. Operation kurz vor dem Turnier: Ex-Bayern Star verpasst die WM – „enttäuscht“ Neben Diomande steht auch Bazoumana Touré von der TSG 1899 Hoffenheim im Kader. Weitere in Deutschland bekannte Namen im Aufgebot sind Odilon Kossounou (ehemals Bayer Leverkusen), Evan N“Dicka (ehemals Eintracht Frankfurt) und Elye Wahi (von Frankfurt nach Nizza verliehen). In der Gruppenphase treffen die Ivorer auf Deutschland, Ecuador und Curaçao. Das Duell mit der Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann findet am 20. Juni in Toronto statt – am zweiten Vorrundenspieltag. Am Freitag nominierten die Ivorer zudem fünf Reservisten. Einer davon ist Sébastien Haller. Der frühere Frankfurter und Dortmunder spielt inzwischen beim niederländischen Klub FC Utrecht. Für die Nationalmannschaft ist er letztmals im November 2025 aufgelaufen. Beim Afrika-Cup fehlte Haller.

Werder: Vier sichere Abgänge & fünf offene Fragen

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Nach einer mehr als wackeligen Saison ist Werder Bremen mit Ach und Krach erst einen Spieltag vor Schluss der Klassenerhalt in der Bundesliga geglückt. Auch aus diesem Grund sind viele Transferfragen (…)

Chelsea blockt bei Top-Torjäger ab

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Der FC Barcelona sondiert den Markt nach einem potenziellen Nachfolger für Robert Lewandowski. Wie die ‚Mundo Deportivo‘ berichtet, steht dabei João Pedro vom FC Chelsea weit oben auf der Liste. Dem (…)

Heftige Abreibung: DHB-Team geht gegen Dänemark unter

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Juri Knorr schwächelt, Torhüter Wolff hält nicht: Acht Monate vor der Heim-WM sind die deutschen Handballer gegen Übermacht Dänemark chancenlos. Am Sonntag folgt das Wiedersehen. Acht Monate vor der Heim-WM haben die deutschen Handballer ihr Dänemark-Trauma nicht überwinden können und gegen die skandinavischen Dominatoren einmal mehr verloren. In einer Neuauflage des EM-Finals musste sich die Auswahl von Bundestrainer Alfred Gislason im Testspiel in Kopenhagen mit 28:36 (13:21) geschlagen geben. Für die DHB-Auswahl setzte sich die inzwischen zehn Jahre andauernde Leidenszeit gegen den amtierenden Olympiasieger, Weltmeister und Europameister schmerzhaft fort. Diesmal spielte Dänemark um den dreimaligen Welthandballer Mathias Gidsel keineswegs wie eine Übermannschaft, aber eine teils katastrophale erste Halbzeit kostete Deutschland ein besseres Ergebnis. Am Sonntag (15.30 Uhr) stehen sich beide Teams in Köln erneut gegenüber. Knorr und Wolff mit schlechter Leistung Nach Hochgeschwindigkeits-Handball in den ersten Minuten leistete sich Deutschland zu viele Fehlwürfe und scheiterte immer wieder an Dänemarks Torhüter Emil Nielsen. Auch dank zweier Gidsel-Tore setzte sich der Favorit auf 6:3 ab. Weil sich die Hausherren in der Folge ungewohnt viele Abspielfehler erlaubten, hatte das DHB-Team dennoch mehrere Chancen zum Ausgleich. Die Partie wirkte in vielerlei Hinsicht wie ein klassisches Testspiel: viele Patzer, viele Experimente. So setzte Deutschland häufiger als sonst auf das Sieben-gegen-Sechs, bei dem der Torhüter zugunsten eines siebten Feldspielers vom Parkett genommen wird. Doch auch diese taktische Variante verpuffte und plötzlich lag man 8:14 hinten. Torhüter Andreas Wolff war überhaupt kein Faktor und musste den Platz noch vor der Pause für David Späth räumen. Auch Spielmacher Juri Knorr erzielte zunächst nur ein Tor bei vier Versuchen. „Wir haben unheimlich viele freie Würfe liegen lassen. Dazu kommen noch ein paar echt leichte technische Fehler“, monierte Ex-Nationaltorhüter Silvio Heinevetter in der Halbzeit bei ProSieben. DHB-Premiere für Linksaußen Nach der Pause blieb Nielsen der Mann des Spiels. Nach 37 Minuten stand der dänische Keeper bereits bei 14 Paraden. Trotzdem präsentierte sich Deutschland angeführt von Renars Uscins nun treffsicherer. Die Abwehr stand kompakter, sodass die Skandinavier deutlich härter für ihre Tore arbeiten mussten. Linksaußen Vincent Büchner kam zu seinem Debüt und verkürzte auf 23:26. Auch Späth kam im Tor zu sehenswerten Paraden. Doch die Hypothek aus der ersten Halbzeit war zu groß – und der Rückstand wurde wieder größer.