60 Millionen: Chelseas Neto mit neuem Klub einig

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Pedro Neto zieht es in die Wüste. Laut Transferinsider Sacha Tavolieri ist sich der Angreifer des FC Chelsea mit Al Hilal einig. Der Klub aus Saudi-Arabien muss jetzt noch eine Übereinkunft mit den (…)

Owen Ansah: Doping-Vorwurf wirbelt EM-Gold auf – was ihm droht

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Mit Gold und Bronze erregt Owen Ansah bei der Leichtathletik-EM Aufsehen. Dabei droht dem deutschen Sprint-Star eine drastische Sperre – wegen eines diskussionswürdigen Vorfalls. Es gibt ähnliche Fälle aus jüngster Vergangenheit. Der Auftrag für Owen Ansah war klar. „Mein Sohn hat gesagt: Papa, zünde den Turbo. Das habe ich hinbekommen. Ich bin ehrlich: Bis vor diesem Jahr habe ich das nie wirklich geglaubt, dass ich es schaffen kann“, erzählte der 25-Jährige nach seinem fulminanten Gold-Erfolg über 200 Meter bei der Leichtathletik-EM am Freitagabend. In 19,95 Sekunden hängte Ansah die Konkurrenz auf den letzten 50 Metern scheinbar mühelos ab. Normalerweise wäre das deutscher Rekord, aber der Rückenwind war mit 2,5 Metern pro Sekunde so stark, dass die Zeit nicht als Bestzeit gelten kann. Anti-Doping in Deutschland: Topathleten wie Ansah und Freigang droht Sperre Ansah gelingt Sensation: Sprinter holt erste deutsche 100-Meter-Medaille seit 40 Jahren Aber dennoch: Ansah ist der erste deutsche Europameister über 200 Meter seit 44 Jahren. Damals bejubelte Olaf Prenzler in Athen Gold für die DDR . Die bislang letzte EM-Medaille hatte Jürgen Evers 1986 in Stuttgart mit Silber geholt. Zuvor hatte Ansah über 100 Meter bereits Bronze gewonnen. Trotz seiner Erfolge schwingt immer noch eine Frage mit: Darf er seine Medaillen überhaupt behalten? Ansah will nicht über „negative Sachen“ sprechen Denn: Ansah startet bei dieser EM nur auf Bewährung, ihm droht eine vierjährige Sperre – und das ohne positive Dopingprobe. Laut Nationaler Anti-Doping-Agentur (Nada) soll er am 9. Juli die Abgabe einer Dopingprobe verweigert haben, so der Vorwurf der Agentur. Er selbst bestreitet das, beteuert, dass der Doping-Kontrolleur außerhalb des von ihm angegebenen Zeitfensters bei ihm vorstellig geworden sei, als er gerade unter Zeitdruck stand, einen Flug zum Leichtathletik-Meeting in Monaco zu erreichen. Außerdem habe er erst kurz zuvor die Toilette besucht. Der Fall wird aktuell vor dem Deutschen Sportschiedsgericht (DIS) in erster Instanz verhandelt. „Ich vertraue auf mein Team, das hinter mir steht. Ich kann das andere nicht beeinflussen“, sagte er bereits nach seinem Bronze-Erfolg. „Ich kann nur beeinflussen, wie schnell ich auf der Bahn bin. Und das habe ich heute gut gezeigt.“ Am Freitag zeigte er das erneut und blendete das Thema komplett aus. Nach seinem erfolgreichen Halbfinale wurde er im ZDF-Interview auf die drohende Doping-Sperre angebrochen – und brach das Gespräch kurzerhand ab. Auch nach seinem Gold-Erfolg wollte er nicht über „negative Sachen“ sprechen. „Das ist ein laufendes Verfahren“, sagte Ansah. „Ich bitte, dies auch jetzt wieder zu respektieren.“ Tennisstar wurde hart bestraft Ähnlich gelagerte Fälle wie Ansahs gab und gibt es derzeit gleich mehrfach im Profisport. Bei einem namhaften Fall sind die Parallelen frappierend: Erst vor wenigen Wochen wurde die frühere Wimbledon-Siegerin Markéta Vondroušová für vier Jahre gesperrt, weil sie im Dezember 2025 einer Kontrolleurin den Zutritt zu ihrer Wohnung und damit auch die Abgabe einer Dopingprobe verweigerte. Vondroušová begründete den versäumten Dopingtest mit einer Angststörung. Doch dies war nach Einschätzung der zuständigen International Tennis Integrity Agency (ITIA) „keine überzeugende Rechtfertigung“. Gegen die deutsche Fußball-Nationalspielerin Laura Freigang läuft seit Anfang Juni dagegen ein Verfahren beim Deutschen Fußball-Bund (DFB), weil sie binnen zwölf Monaten gleich drei Dopingtests verpasst haben soll. Einer der populärsten deutschen Fußballerinnen droht eine Zweijahressperre, bis zu einem möglichen Urteil aber gelten sportlich keine Einschränkungen für die 28-jährige Spielerin von Eintracht Frankfurt . Die Situation ist verzwickt – bei aller zur Schau gestellten Lockerheit ist es ernst: Ansah muss um seine Karriere zittern. Die Nada verlangt, dass Ansah ihrem Sanktionsvorschlag zustimmt: Vierjahressperre – oder „nur“ drei Jahre, wenn er innerhalb einer Frist von 20 Tagen ab Erhalt des Sanktionsbescheids einwilligt. Erst mit fast 30 Jahren könnte er dann auf die Bahn zurückkehren – unwahrscheinlich, dass Ansah dann nach Jahren ohne Wettkampfpraxis noch mithalten könnte mit der Weltspitze. Da Ansah allerdings nicht zustimmen will und auch nicht suspendiert ist, darf er bei dieser EM an den Start gehen. Ansahs nächstes Ziel: Medaillen bei Weltmeisterschaften Der Deutsche Leichtathletik-Verband hat trotzdem bereits vorgesorgt – und Ansah nicht für die Staffel bei der EM nominiert. Der Grund: Würde der Sprinter mit dem deutschen Team eine Medaille holen und nachträglich gesperrt werden, würden auch die anderen Staffelmitglieder ihr Edelmetall verlieren. Die Hoffnung ist nun: Einigt man sich auf eine einmonatige Sperre, die ab dem Zeitpunkt der nicht abgegebenen Probe am 9. Juli gilt, könnte Ansah seine Medaillen behalten. Wie es mit ihm persönlich weitergeht? Die sportjuristische Aufarbeitung könnte sich womöglich noch lange hinziehen. „Und so fahre ich nach Hause und so lasse ich mich auch von meinen Freunden, von meinem Team, von meiner Familie feiern“, erklärte er und gab bereits ein neues Ziel aus: Medaillen bei Weltmeisterschaften. „Ich trainiere ja nicht nur für mich. Ich trainiere ja auch für Deutschland“, sagte Ansah: „Deutschland braucht weltweit Medaillen und dafür bin ich da, um dies zu tun.“

25,5 Millionen: Dortmunds El Mala-Alternative

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Said El Mala wird nicht zu Borussia Dortmund wechseln. Einen Plan B hat der BVB schon in der Schublade. Auch zwei neue Namen kursieren.Borussia Dortmund geht nach dem gescheiterten Transfer von Kölns (…)

Atlético verpflichtet Romero

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Cristian Romero verlässt Tottenham Hotspur nach fünf Jahren und schließt sich Atlético Madrid an. Wie der Klub offiziell verkündet, unterschreibt der Innenverteidiger in der spanischen Hauptstadt (…)

BVB: Ex-Torjäger Ciro Immobile beendet seine Profikarriere

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Ciro Immobile erklärt in einem Video seinen Rücktritt vom Profifußball. Der Italiener nennt dabei einen persönlichen Grund, der über seine Verletzung hinausgeht. Mit 36 Jahren hat der frühere Bundesliga-Stürmer Ciro Immobile seine Profikarriere beendet. Der Italiener gab seinen Rücktritt am Freitag in einem Video bekannt. Als Grund nannte er neben körperlichen Beschwerden auch den Wunsch, mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Immobile erklärte: „Es ist ein sehr schwieriger Moment für mich, denn damit geht eine der schönsten Phasen meines Lebens zu Ende. Ich habe diesen Beruf von ganzem Herzen geliebt, aber ich möchte mir selbst gegenüber ehrlich sein, was die aktuelle Situation angeht.“ Auch körperlich habe er seine Grenzen gespürt. „Wenn ich mich nicht mehr durchbeißen kann, wenn ich Schmerzen habe, dann ist das schwer“, sagte er. Zudem wolle er nun „Zeit mit meiner Familie verbringen. Sie sind mir überallhin gefolgt, ich habe sie 17 Jahre lang gebraucht, und heute brauchen sie mich.“ „Ois Chicago?“ Lockt Lewandowski Goretzka jetzt in die USA? WM-Chef pöbelt: Infantino-Gegner sollen „sich untersuchen lassen“ Seine letzte Station war der französische Erstligist Paris FC, wo er eigentlich noch bis zum Sommer 2027 unter Vertrag stand. Dort spielte er nach einer schweren Oberschenkelverletzung seit Februar, aber erzielte nur zwei Ligatore. Zuvor hatte er für Borussia Dortmund , den FC Sevilla und Besiktas Istanbul gespielt. Beim BVB konnte er von 2014 bis 2016 die an ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllen. In 34 Pflichtspieleinsätzen kam er auf zehn Treffer. Die prägendsten Jahre verbrachte Immobile bei Lazio Rom . Von 2016 bis 2024 traf er in 340 Spielen 207 Mal und wurde Rekordtorschütze des Klubs. Für die italienische Nationalmannschaft bestritt er 57 Länderspiele und gewann 2021 die Europameisterschaft.

Krause nimmt Konkurrentin nach umstrittenem Interview in Schutz

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Lea Meyers Aussagen nach dem Hindernislauf sorgten für Aufsehen. Nun meldet sich die Europameisterin zu Wort. Nach dem Finale über 3.000 Meter Hindernis bei der Leichtathletik-EM in Birmingham hat Europameisterin Gesa Krause Verständnis für das umstrittene TV-Interview ihrer Konkurrentin Lea Meyer gezeigt. „Emotionen gehören zum Sport dazu. Und auch wenn vielleicht das eine oder andere manchmal nicht immer angebracht ist, ist man einfach in so einer Situation, wo das Adrenalin, die Wut, diese ganzen Emotionen hochkommen“, sagte Krause einen Tag nach ihrem dritten EM-Titel in der ARD . Man sage manchmal Dinge, die man vielleicht nicht sagen solle oder die man nach ein paar Stunden anders sehe. Man könne sich „gut in die Augen schauen und wieder an den Start gehen“, betonte Krause. DLV-Athlet nach Rennen fassungslos: „Habe noch nie so eine Enttäuschung verspürt“ Leichtathletik-EM: Owen Ansah holt Gold über 200 Meter Meyer war im Finale am letzten Wassergraben gestürzt. Sie hatte damit eine sicher geglaubte Medaille aus der Hand gegeben und wurde Vierte. Krause hatte sich fast den ganzen Lauf über im Windschatten aufgehalten und war im Schlussspurt an Meyer vorbeigezogen. Olivia Gürth gewann mit Bronze die zweite deutsche Medaille. Meyer räumte Fehler ein Unmittelbar nach dem Rennen hatte Meyer im ZDF kritische Worte gefunden. „Ich finde, ich hätte die Medaille verdient“, sagte Meyer im ZDF. Zur Taktik von Krause sagte sie: „Also das ist einem ja bewusst: Gesa will einfach keinen Meter was machen. Die sitzt es aus und rennt da hinten raus.“ Noch in der Nacht äußerte sich Meyer auf ihrem Instagram-Kanal selbstkritisch. Der Zeitpunkt und die Wortwahl seien „nicht passend, unprofessionell und unsportlich“ gewesen, schrieb Meyer bei Instagram. „Gesa ist verdient Europameisterin geworden!!! Sie hat die beste Taktik gewählt und ihre Stärken ausgespielt“, schrieb sie weiter. Meyer gab eigene Fehler als Ursache für das Ergebnis an. „Ich war im entscheidenden Moment nicht gut genug, habe Fehler gemacht und meine Taktik ist nicht aufgegangen“, schrieb sie bei Instagram. Künftig wolle sie nach emotionalen Rennen die Interview-Zone meiden.

„Mental und körperlich erholen“: Siegemund nimmt Auszeit

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Nach einem schwierigen Jahr kündigt Laura Siegemund eine längere Tennis-Pause an. Die US Open und weitere Turniere wird die 38-Jährige auslassen. Was hinter der Entscheidung steckt. Die deutsche Tennisspielerin Laura Siegemund hat eine Pause für unbestimmte Zeit angekündigt. „Nach Wimbledon habe ich mich entschieden, erst mal eine Auszeit vom Turnierzirkus zu nehmen“, schrieb die 38-Jährige bei Instagram. „Ich werde daher im US Swing nicht dabei sein und auch danach für eine Weile nichts spielen. Ich möchte mir einfach eine Auszeit gönnen, mich mental und körperlich erholen und dann schauen, wo es mich danach hinträgt.“ Damit fehlt Siegemund auf jeden Fall auch bei den US Open , die ab Ende August stattfinden. Die Nummer 88 der Weltrangliste blickt auf ein wenig erfolgreiches Tennisjahr zurück, in Wimbledon wie auch bei den French Open etwa hatte sie im Einzel ihre Erstrundenspiele zuletzt verloren. 2025 hatte die Schwäbin in Wimbledon noch das Viertelfinale erreicht.

Inter gibt Frattesi ab

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Davide Frattesi und Inter Mailand gehen getrennte Wege. Nach drei Jahren im Trikot der Nerazzurri wechselt der Mittelfeldspieler per Leihe zur Ligakonkurrenz. Lazio Rom verpflichtet den 26-Jährigen (…)

Einer schon fix: Vier wichtige Bundesliga-Neuzugänge

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Der Transfermarkt ist nur noch wenige Tage geöffnet. Vier Bundesligisten ziehen spannende Zugänge an Land.## Noel Futkeu (23)
von Eintracht Frankfurt zur SV Elversberg
Die halbe Bundesliga war am (…)

Leichathletik-EM: Emil Agyekum schnappt sich Silber über 400 Meter Hürden

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Nächste Silbermedaille für Deutschland. Bei der Leichathletik-EM gelang ein großer Erfolg. Emil Agyekum hat über 400 Meter Hürden Silber bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham gewonnen. Der 27-Jährige musste sich in 47,87 Sekunden nur dem norwegischen Hürden-Star Karsten Warholm geschlagen geben. Agyekum feierte damit den größten Erfolg seiner Karriere. Warholm schrieb mit einem Meisterschaftsrekord von 46,63 Sekunden derweil Geschichte. Er ist der erste Mann, der bei Europameisterschaften über 400 Meter Hürden zum vierten Mal Gold gewann – und das gelang ihm auch noch in Serie. Leo Neugebauer: Deutscher EM-Sieger feierte Gold mit seinem Papa Nach schwerem Unfall: Rad-Talent gestorben Leichtathletik-EM: Deutsche knackt Bestzeit – Teamkollegin in Tränen aufgelöst In Birmingham hatte der Ausnahmeathlet schon mit der Mixed-Staffel über 4×400-Meter triumphiert. Dritter wurde der Türke Ismail Nezir in 48,26 Sekunden. Der zweite deutsche Finalteilnehmer Owe Fischer-Breiholz belegte in 48,56 Sekunden Platz fünf. Erste Medaille seit Harald Schmid vor 40 Jahren Mit Silber beendete Agyekum eine lange deutsche Durststrecke. Die bislang letzte Medaille über 400 Meter Hürden gewann Harald Schmid bei seinem EM-Titel 1986 in Stuttgart. Auch 1982 in Athen und vier Jahre zuvor in Prag hatte Schmid Gold gewonnen. Auf den Spuren des deutschen Hürden-Idols befindet sich Agyekum allerdings schon länger. Im Juli knackte er bei einem Meeting in London den 44 Jahre alten deutschen Rekord Schmids mit einer Zeit von 47,45 Sekunden um drei Hundertstel.