Nagelsmann erläutert Sané-Nominierung

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Julian Nagelsmann hat Stellung zu der viel kritisierten Nominierung von Leroy Sané (30) bezogen. Auf der heutigen DFB-Pressekonferenz erläuterte der Coach die Berufung des Außenstürmers: „Er ist ein (…)

Gina Lückenkemper kündigt Hochzeitspläne an – aber nicht wie Noah Lyles

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Gina Lückenkemper gibt noch 2026 standesamtlich das Jawort. Die große Feier folgt 2027 – und soll sich deutlich von einer Promi-Hochzeit unterscheiden, bei der sie kürzlich dabei war. Die Europameisterin Gina Lückenkemper hat ihre Hochzeitspläne bekanntgegeben. Die 29-Jährige will noch in diesem Jahr standesamtlich heiraten – die große Feier mit Familie und Freunden folgt 2027. Das sagte sie in einer Medienrunde vor dem Start des Leichtathletik-Sommers. Einen Vergleich zu ihrem Trainingskollegen Noah Lyles zog Lückenkemper selbst. Vor einem Monat hatte sie die Hochzeit des amerikanischen Olympiasiegers miterlebt. Lyles hatte die jamaikanische 400-Meter-Läuferin Junelle Bromfield geheiratet. Lückenkemper sagte: „Extravagant, wie das Ganze bei Noah auf der Hochzeit ausgefallen ist, wird das bei uns nicht ausfallen. Das war total schön, Teil des Ganzen zu sein. Aber ich glaube nicht, dass ich der Typ dafür bin, was meine eigene Hochzeit betrifft. Ich glaube, das wird ein bisschen ländlicher.“ Sportlich steht für die Doppel-Europameisterin von 2022 der Saisonstart an. Am 31. Mai tritt sie beim Meeting in Dresden zu ihrem ersten Wettkampf des Jahres an. Derzeit hält sie sich noch in Florida auf. Die Sportlerin des Jahres 2022 sagte: „In den letzten Jahren bin ich ja immer hier in den USA irgendwo so richtig in die Saison eingestiegen. Wenn ich in den USA bei Wettkämpfen an den Start gehe, dann schwimme ich mehr so ein bisschen in der Menge mit. Das ist in Deutschland dann doch noch mal etwas anderes. Da ist der Fokus dann schon noch mal ein bisschen anders, was ja etwas total Schönes ist.“

1. FC Kaiserslautern holt Yannick Onohiol von der TSG Hoffenheim

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Der 1. FC Kaiserslautern hat den ersten Transfer für die kommende Saison verkündet. Von der U23 der TSG Hoffenheim kommt Yannick Onohiol an den Betzenberg. Der Vertrag des 21 Jahre alten…

Karachun ersetzt Fischbuch nach Handbruch

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WM-Aus für Eishockey-Nationalspieler Daniel Fischbuch, doch Ersatz ist schnell gefunden. Trainer Harold Kreis erklärt die Gründe für den neuen Angreifer. Für Eishockey-Nationalspieler Daniel Fischbuch ist die WM in der Schweiz vorbei. Der Neuzugang der Kölner Haie erlitt im Spiel gegen die USA (3:4 nach Penaltyschießen) einen Handbruch und reiste am Donnerstag ab. Für Fischbuch wurde Alexander Karachun zum WM-Kader nachnominiert. Der Stürmer der Schwenninger Wild Wings kann bereits am Freitag (16.20 Uhr/ProSieben und Magentasport) sein Debüt feiern. Der 31-Jährige erzielte in 49 DEL-Partien 21 Treffer legte 14 Treffer vor. „Er hat den Vorteil einer kurzen Anreise aus Schwenningen in die Schweiz und war dort bis zuletzt voll im Trainingsbetrieb“, erklärte Bundestrainer Harold Kreis. „Damit haben wir eine weitere Option für unsere Offensive, was im Turnierverlauf noch wichtig werden kann.“ Absage von Noebels Sportvorstand Christian Künast bestätigte, dass er zuerst mit dem Neu-Kölner Marcel Noebels Kontakt hatte. Der Stürmer war im Playoff-Finale allerdings angeschlagen. „Er ist nicht ganz so weit“, sagte Künast. Der für NHL-Profi Lukas Reichel in Zürich aus dem Kader gestrichene Dominik Bokk (Kölner Haie) war ein weiterer Kandidat.

Komplexe Tabelle, Stürmersuche beendet: DEB mit Siegpflicht

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Auch nach vier Niederlagen bleibt das WM-Viertelfinale für das Eishockey-Nationalteam noch möglich. Die Ausgangslage ist kompliziert und die Mannschaft kämpft mit Unsicherheiten auf und neben dem Eis. Nur ein Punkt nach vier Spielen – und dennoch ist die Hoffnung auf das Viertelfinale bei der Eishockey-Weltmeisterschaft groß. „Wir müssen die Ungarn wegschlagen“, kündigte Marc Michaelis an. „Das ist die nächste Aufgabe.“ Mit den Ungarn am Freitag (16.20 Uhr/ProSieben und MagentaSport) wartet der erste Außenseiter auf das Team von Bundestrainer Harold Kreis. Österreich und zum Abschluss Großbritannien folgen. Es bleiben allerdings weiterhin viele Fragezeichen – auf und vor allem neben dem Eis. Die sportliche Führung wirkt in Zürich planlos. Nach dem Handbruch und der Abreise von Daniel Fischbuch suchte Sportvorstand Christian Künast nach Ersatz. Am Ende wurde er doch noch fündig. Alexander Karachun von den Schwenninger Wild Wings ist in die Schweiz gereist und kann bereits am Freitag sein Debüt geben. Der Neu-Kölner Marcel Noebels wurde zuerst kontaktiert, hat offiziell wegen einer Verletzung aber abgesagt. Ob Dominik Bokk, vor einer Woche für NHL-Profi Lukas Reichel aus dem Kader gestrichen, noch zur Verfügung steht und trotz seiner Ausbootung noch einmal zurückkehren würde, konnte Künast nicht sagen. „Wenn jemand schon im Urlaub ist, dann ist er im Urlaub“, stellte Künast fest. Leichter Aufwärtstrend auf dem Eis Sportlich scheint das Team von Bundestrainer Harold Kreis nach den drei Niederlagen zum Auftakt zumindest wieder auf Kurs zu sein. Der gute Auftritt beim 3:4 nach Penaltyschießen gegen die USA sorgte für neues Selbstbewusstsein, für Euphorie ist es aber noch immer zu wenig. „Ich habe das Gefühl, zu Hause wird nicht viel an uns geglaubt“, sagte Michaelis. „Aber die Mannschaft glaubt an sich. Das haben wir heute über 60 Minuten hinweg gezeigt.“ Doch auch in der Mannschaft läuft noch längst nicht alles rund. Einige Profis wie die Berliner Meisterspieler Kai Wissmann, Frederik Tiffels oder Mannheims Leon Gawanke zeigten sich deutlich formverbessert. Aber auch gegen die USA lud die DEB-Abwehr den Gegner vor allem beim ersten Gegentor förmlich ein. Die individuellen Fehler vor den Gegentoren ziehen sich wie ein roter Faden durch das Turnier. Die Offensive trifft endlich Nur dank des Erfolgs von Österreich gegen Lettland (3:1) sind die Chancen auf die Runde der besten Acht überhaupt noch intakt. Gegen die im Vergleich zur vergangenen WM und zu Olympia komplett neu formierten US-Boys steigerte sich das Kreis-Team vor allem in der Offensive und verlor erst im Penaltyschießen. Am Ende stand dennoch die vierte Niederlage im vierten Spiel. Womöglich kann aber der erkämpfte Punkt in der Tabelle noch den Unterschied machen. Die Konstellation in der Gruppe A ist kompliziert. Drei deutsche Siege nach regulärer Spielzeit sind Pflicht. Mit zehn Punkten wäre die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes aber nicht gesichert unter den ersten vier Plätzen, die zur Teilnahme an der K.o.-Runde berechtigen. Auch die Konkurrenz muss mitspielen. Österreich darf kein Spiel mehr gewinnen, auch Lettland darf von vier ausbleibenden Partien maximal noch zwei gewinnen. Nur dann steht die Nationalmannschaft trotz des schlechten Starts im Viertelfinale.

Nationalmannschaft: Das sind die DFB-Verlierer der deutschen WM-Nominierung

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Es ist entschieden: Julian Nagelsmann hat seinen Kader für die bald startende WM bekannt gegeben. Einige etablierte Nationalspieler werden fehlen. Mit Sensations-Rückkehrer Manuel Neuer und Jungstar Lennart Karl greift der viermalige Weltmeister Deutschland nach dem fünften Stern. Der 40 Jahre alte Torwart-Routinier steht ebenso wie der Teenager im 26-köpfigen Aufgebot für die WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli), das Bundestrainer Julian Nagelsmann am Donnerstag in Frankfurt bekannt gab. Nicht dabei ist entgegen anderslautender Medienberichte im Vorfeld der Kölner Saïd El Mala. Der 19-Jährige hat noch kein Länderspiel bestritten, hatte aber erheblichen Anteil am Klassenerhalt des 1. FC Köln . Den Sprung verfehlten auch der Münchner Tom Bischof und Freiburgs Matthias Ginter , der sich unmittelbar nach dem 0:3 im Europa-League-Finale gegen Aston Villa noch hoffnungsvoll geäußert hatte. „Es ist logisch, dass ich jetzt so nicht gerne in Urlaub gehen würde, aber wie gesagt, schauen wir mal“, sagte Ginter. Überraschung im DFB-Kader: Neuer bei der WM dabei – ein erwarteter Spieler fehlt DFB-Aufgebot für die WM: Baumann als Nummer zwei – „War für den Olli ein Schlag“ WM 2026: Bundestrainer nominiert zwei Stürmer nicht Nicht mit dabei sind auch die Stoßstürmer Tim Kleindienst (Borussia Mönchengladbach), Niclas Füllkrug (AC Mailand), der vor zwei Jahren bei der Heim-EM noch Begeisterung ausgelöst hatte, und Frankfurts Jonathan Burkardt. „Das Thema bei Tim Kleindienst ist die Verletzung. Er braucht Rhythmus für sein Spiel, ich hätte ihn sehr gerne dabeigehabt, aber das konnten wir nicht machen nach der langen Ausfallzeit“, sagte Nagelsmann am Donnerstag. „Bei Füllkrug ist es einfach die Quote. Er hat in den letzten zwei Jahren nur ganz wenige Tore geschossen. Er wurde oft eingewechselt, aber es kamen nicht viele Tore dabei raus. Es war sehr schwer, einen anderen zu Hause zu lassen.“ Weitere Verlierer der Nagelsmann Nominierung für die WM 2026 Aus Leverkusener Sicht enttäuschend: Robert Andrich, der lange ein fester Bestandteil der DFB-Elf war, wird die WM verpassen. Damit wird kein Bayer-Spieler für Deutschland dabei sein. Anders der Blick in den Süden zum VfB Stuttgart : Mit Alexander Nübel , Deniz Undav , Jamie Leweling und Angelo Stiller haben es vier Spieler in Nagelsmanns Kader geschafft – anders als die Teamkollegen Chris Führich, Maximilian Mittelstädt und Josha Vagnoman. Gerade „für Maxi tut es mir extrem leid“, sagte Nagelsmann in Bezug auf Mittelstädt. „Er hat sich in seinen Interviews trotz der Nichtnominierungen extrem gut verhalten. Maxi hat in Richtung WM-Quali einmal kurz geschwächelt, da haben es David Raum und Nathaniel Brown sehr gut gemacht. Wir haben lange überlegt, ob wir Maxi dennoch mitnehmen können. Es ist mir sehr schwer gefallen, er hätte es verdient, aber die anderen beiden auch.“ In den USA, Mexiko und Kanada werden auch Robin Koch (Eintracht Frankfurt), Noah Atubolu (SC Freiburg), Yann Aurel Bisseck (Inter Mailand), Karim Adeyemi (BVB) und die Leipziger Ridle Baku und Benjamin Henrichs fehlen.

WM: TSG Hoffenheim reagiert auf die Degradierung von Torwart Oliver Baumann

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Manuel Neuer wird als erster Torwart für Deutschland zur WM fahren. Das ist ein bitterer Schlag für die bisherige Nummer eins Oliver Baumann. Dessen Verein äußert sich nun. Die Entscheidung von Bundestrainer Julian Nagelsmann gegen Oliver Baumann als Nummer eins für die WM kommt bei der TSG Hoffenheim nicht gut an. Der Bundesligist äußerte deutliche Kritik an der Kommunikation rund um die Personalie. In einem Statement, das die TSG auf Instagram veröffentlichte, sagte Sport-Geschäftsführer Andreas Schicker: „Am Ende ist es selbstverständlich die Entscheidung des Bundestrainers, wen er nominiert beziehungsweise aufstellt. Was die Kommunikation und den Stil betrifft, kann sich jeder selbst ein Urteil bilden.“ Dazu veröffentlichte die TSG ein Foto, auf dem Schicker Arm in Arm mit Baumann zu sehen ist. Unter dem Beitrag kommentierte der Klub aus dem Kraichgau mit den Worten: „So sehen wir das.“ Nagelsmann hatte zuvor angekündigt, Manuel Neuer für die WM in den USA, Mexiko und Kanada wieder zur Nummer eins zu machen. Ursprünglich war vorgesehen, mit Baumann als Stammtorwart in das Turnier zu gehen. Über Neuers Rückkehr informierte der Bundestrainer den Hoffenheimer telefonisch. In einem weiteren Instagram-Beitrag veröffentlichte der Klub mehrere Paraden Baumanns und schrieb dazu: „Es gibt nur 1 Oliver Baumann. Wir drücken Dir die Daumen, Oli.“ Ergänzt wurde der Beitrag mit blauen und weißen Herzen, die die Farben des Vereins darstellen.

WM 2026: Mit Manuel Neuer – das ist Deutschlands WM-Kader

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Jetzt steht es fest: Mit diesen 26 Spielern will Deutschland in wenigen Wochen um den WM-Titel kämpfen. Deutschlands Rekordtorwart Manuel Neuer (124 Länderspiele) kehrt zwei Jahre nach seinem Rücktritt zur Fußball-Weltmeisterschaft in die deutsche Nationalmannschaft zurück. Drei Wochen vor dem WM-Start hat Bundestrainer Julian Nagelsmann das Geheimnis um seinen 26-köpfigen WM-Kader gelüftet – und Neuer ist wirklich beim XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada dabei. Eine Überraschung allerdings: Saïd El Mala, der im DFB-Aufgebot erwartet worden war, fehlt. Der 19-Jährige hat noch kein Länderspiel bestritten, hatte aber erheblichen Anteil am Klassenerhalt des 1. FC Köln . Neuer wird klare Nummer eins Auf die Frage, ob Neuer auch als Nummer eins eingeplant ist, war Nagelsmanns Antwort am Donnerstag klar: „Ja, plane ich. Über allem steht oder stand die Aufgabe, als Trainerteam die größtmögliche Anzahl an Topspielern zu nominieren. Bei den Torhütern ist es eine sehr begrenzte Anzahl an Spielern, die du nominieren kannst. Wir haben uns dafür entschieden, dass zu den besten drei Torhütern der Alex (Nübel, Anm. d. Red.), der Olli (Baumann, Anm. d. Red.) und der Manu gehören.“ Und weiter: „Wenn der Manu spielt, hilft er der Mannschaft. Er hat eine Aura, er hat einen extrem großen Namen.“ Neuer hatte bis zuletzt immer wieder glaubhaft betont, sein Rücktritt aus der Nationalelf sei in Stein gemeißelt. Verkündet hatte er ihn vor zwei Jahren auch in der Annahme, dass Nagelsmann fortan auf Marc-André ter Stegen als Nummer eins setzen würde. Das war tatsächlich der Plan des Bundestrainers. Dieser wurde aber von mehreren schweren Verletzungen ter Stegens durchkreuzt. Das ist der deutsche WM-Kader Tor: Manuel Neuer (FC Bayern), Oliver Baumann (TSG Hoffenheim), Alexander Nübel (VfB Stuttgart) Abwehr: Joshua Kimmich (FC Bayern), Nico Schlotterbeck (Borussia Dortmund), Jonathan Tah (FC Bayern), David Raum (RB Leipzig), Waldemar Anton (Borussia Dortmund), Nathaniel Brown (Eintracht Frankfurt), Antonio Rüdiger (Real Madrid), Malick Thiaw (Newcastle United) Mittelfeld: Pascal Groß (Brighton), Jamal Musiala (FC Bayern), Florian Wirtz (FC Liverpool), Jamie Leweling (VfB Stuttgart), Lennart Karl (FC Bayern), Angelo Stiller (VfB Stuttgart), Felix Nmecha (Borussia Dortmund), Leon Goretzka (FC Bayern), Aleksandar Pavlović (FC Bayern), Nadiem Amiri (Mainz 05), Maximilian Beier (Borussia Dortmund), Leroy Sané (Galatasaray Istanbul) Sturm: Deniz Undav (VfB Stuttgart), Kai Havertz (FC Arsenal), Nick Woltemade (Newcastle United) Neben Saïd El Mala fehlt übrigens auch Matthias Ginter vom SC Freiburg im WM-Kader. Er bekam einen Tag nach der Niederlage im Finale der Europa-League gegen Aston Villa (0:3) keine Einladung von Nagelsmann. Da Ginter fehlt, ist Neuer der einzige verbliebene Weltmeister von 2014 im Aufgebot. Als 27. Spieler inoffiziell dabei: Bayerns Ersatzkeeper Jonas Urbig , der als Trainingstorwart mit dabei sein wird. Wie es für die DFB-Elf jetzt weitergeht Die Vorbereitung startet für die DFB-Auswahl am kommenden Mittwoch in Herzogenaurach. Nach vier Tagen in Franken steht am 31. Mai in Mainz ein letzter WM-Test in Mainz gegen Finnland an. Am 2. Juni folgt der Abflug nach Chicago, wo am 6. Juni Co-Gastgeber USA der letzte Prüfstein ist. In der Gruppenphase spielt die Nationalmannschaft am 14. Juni in Houston gegen Curaçao, am 20. Juni im kanadischen Toronto gegen die Elfenbeinküste und am 25. Juni in East Rutherford gegen Ecuador. Das Teamquartier wird in Winston-Salem in US-Bundesstaat North Carolina bezogen.

DFB: Julian Nagelsmann und sein WM-Kader – der Wunsch war ein anderer

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Julian Nagelsmann hat eine Mission: Er will Weltmeister werden. Auf dem Weg dahin hat er aber mit der einen oder anderen Hürde zu kämpfen. „Wir haben nicht gewürfelt, nicht gelost“, stellte Julian Nagelsmann klar. Viele Stunden Diskussion seien in den WM-Kader geflossen. Die Entscheidungen zu treffen sei hart, betonte der Bundestrainer. „So eine Nominierung ist gefühlt schwerer als das Turnier an sich.“ Es waren aber nicht nur einzelne Kaderplätze, die ihn beschäftigten, es waren auch andere Themen. Da war zum einen der Ärger um seine Aussagen über Deniz Undav im März , für die er sich bei dem Torjäger später entschuldigte. Da war aber auch das Thema rund um die Rückkehr von Manuel Neuer . Monatelang hatte Neuer ein Comeback ausgeschlossen, Nagelsmann immer auf Neuers Entscheidung verwiesen und betont, dass Ersatzmann Oliver Baumann seinen Job „herausragend gut“ mache und es kein Torwart-Thema gebe. Schließlich führte er dann doch Gespräche mit Neuer, die in eine Nominierung mündeten. Für die Art und Weise der Kommunikation erntete der Bundestrainer erneut Kritik. Nagelsmann geriet in die Schusslinie. Er selbst sei über weite Strecken fein mit seiner Kommunikation, sagte er auf der Pressekonferenz. Aber: „Man kann immer diskutieren, und da gebe ich Ihnen recht, ob das der richtige Weg war.“ Nagelsmann ließ durchblicken, dass er das eine oder andere im Nachhinein anders gelöst hätte. Eigentlich wollte er einen Stürmer mitnehmen Die Kommunikation war aber nicht das Einzige, das sich der Bundestrainer anders gewünscht hätte. Im März hatte er noch im „Kicker“-Interview betont, dass er einen Stürmer zur WM mitnehmen wolle, „der in der Luft ein bisschen was regeln kann, wenn wir mal ein Tor brauchen und nicht alles mit den Zauberern dahinter lösen können, weil der Gegner tief verteidigt“. Die beiden Kandidaten: Niclas Füllkrug und Tim Kleindienst . Doch Füllkrug schoss in einem halben Jahr in Italien nur ein Tor, und Kleindienst kam nach langer Verletzung nur auf vier Minuten Einsatzzeit im Jahr 2026. Also entschied sich Nagelsmann dazu, doch keinen zu nominieren. Das Profil eines klassischen Stoßstürmers fehlt im DFB-Kader. Aber auch andere Personalien bringen Sorgenfalten mit sich. Nick Woltemade zum Beispiel kommt im Jahr 2026 nur auf ein Tor. Die Hoffnung, in ihm den deutschen Stürmer Nummer eins gefunden zu haben, hat einen herben Dämpfer bekommen. Leroy Sané sammelte bei Galatasaray in der Rückrunde nur ein Tor und eine Torvorlage in der türkischen Süper Lig. Seinen Platz in der Startelf der Nationalmannschaft, den sich der eigentlich hochbegabte Flügelstürmer im Herbst erarbeitet hatte, ist wohl schon wieder verloren. „Er hat vielleicht erst mal eine Rolle als Herausforderer“, verriet Nagelsmann. Das einzigartige Paket aus Technik und Tempo, das Sané mitbringt, ist dann doch zu selten auf dem Platz zu sehen. Wo ist die Vorfreude? Die WM-Euphorie, die Nagelsmann gerne im Land hätte, ist noch nicht zu spüren. Vor zwei Jahren verkündete er nach dem Aus bei der Heim-EM, Weltmeister werden zu wollen. Daran glauben aber drei Wochen vor dem Auftakt nur wenige Fans und Experten. Die Ex-Nationalspieler Benedikt Höwedes und Gerald Asamoah trauten der DFB-Elf im t-online-Interview beispielsweise das Viertelfinale zu, viel mehr aber auch nicht. Julian Nagelsmann hält an seinem Ziel fest: „Die Aussage gilt.“ Gleichzeitig fügte der Bundestrainer an: „Es war ein entscheidendes Wort drin, ich habe gesagt, wir ‚wollen‘ Weltmeister werden.“ Ob Deutschland es tatsächlich wird, das ist eine andere Frage.

WM: Julian Nagelsmann verteidigt DFB-Star Leroy Sané

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Leroy Sané ist einer der Spieler, über die in Deutschland am meisten diskutiert wird. Julian Nagelsmann ist positiv, dass er bei der WM eine gute Rolle spielt. Leroy Sané steht trotz anhaltender Kritik im WM-Kader der Nationalmannschaft. Bundestrainer Julian Nagelsmann verteidigte die Nominierung des Offensivspielers bei der Bekanntgabe des Aufgebots in Frankfurt. Sané sei ein Spieler, der „kontrovers diskutiert wird“, sagte Nagelsmann. Das liege auch daran, dass der 30-Jährige manchmal „eine gewisse Ausstrahlung hat“. Der Bundestrainer erklärte aber: Er traue sich zu, Sané so zu kitzeln, „dass am Ende der WM deutlich mehr positive Stimmen über ihn fallen als negative“. Der Angreifer werde „vielleicht erst mal“ in einer Herausforderer-Rolle in das Turnier starten. Zugleich hob Nagelsmann die Bedeutung Sanés innerhalb der Mannschaft hervor. „Er hat eine extrem hohe Anerkennung innerhalb der Mannschaft“, sagte der DFB-Coach. Auch sportlich sieht er weiter große Qualitäten beim früheren Bayern-Profi, der bei Galatasaray Istanbul in dieser Saison nur selten herausragende Leistungen zeigte. WM : Das ist Deutschlands Kader „Bei uns hat er in den letzten vier Spielen fünf Scorer gesammelt“, sagte Nagelsmann. Diese Quote sei „sehr, sehr gut“. Zudem verfüge Sané „nach wie vor“ über besondere Fähigkeiten auf engem Raum. Gegen tief stehende Gegner könne er „mit seiner Geschwindigkeit, mit seiner Technik im Kombinationsspiel etwas auslösen“. Sané absolvierte bislang 74 Länderspiele für Deutschland und erzielte dabei 16 Tore. Leidtragender der Sané-Entscheidung dürfte unter anderem Saïd El Mala sein. Der Kölner hatte großen Anteil am Klassenerhalt des „Effzeh“, fehlt aber im Kader der Nationalmannschaft für das Mega-Turnier.