Royale Ehren für Helen Mirren und englische Fußballerinnen

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Jahr für Jahr freuen sich Menschen in Großbritannien über zahlreiche royale Ehren. 2026 sind etwa Sportlerinnen, Musiker und eine Autorin darunter – aber auch eine besonders heldenhafte Ärztin. Schauspielerin Helen Mirren, eine Rugby-Legende und mehrere Spielerinnen des englischen Fußball-Nationalteams erhalten zu Ehren von König Charles III. (77) royale Ehrentitel. Das geht aus der „King“s Birthday Honours List“ hervor, die die Regierung in der Nacht zum Samstag veröffentlichte. Auf der Liste zu Charles“ offiziellen Geburtstagsfeierlichkeiten – geboren wurde der Monarch im November 1948 – stehen in diesem Sommer knapp 1.200 Prominente und weniger bekannte Menschen, die sich um die Allgemeinheit und den Staat verdient gemacht haben. Verliehen werden die vielfältigen Ehren auf Vorschlag der Regierung. Am bekanntesten ist die Ritterwürde, die mit einer Erhebung zum Sir oder zur Dame einhergeht. Abgestuft darunter sind die Orden CBE, OBE und MBE zu finden. In Gänze lauten die Titel Commander, Officer und Member of the British Empire. Auch Black-Sabbath-Musiker unter Geehrten Die britische Schauspielerin Helen Mirren (80, „The Queen“), ist nun Teil des exklusiven Ordens „Companions of Honour“, dem maximal 65 Menschen angehören. Sie wurde für ihre Verdienste im Bereich Theater geehrt. Gleich mehrere der Ausgezeichneten gehören zu den „Lionesses“, die im Sommer 2025 mit England Fußball-Europameisterinnen wurden. Unter ihnen ist die Stürmerin Chloe Kelly, die im EM-Finale den entscheidenden Elfmeter verwandelte. Sie darf sich nun zum „Order of the British Empire“ zählen. Auch Torhüterin Hannah Hampton und Verteidigerin Jess Carter, die mit der deutschen Nationaltorhüterin Ann-Katrin Berger verlobt ist, wurden geehrt. Ebenfalls mit einem „Gong“ bedacht, wie die Auszeichnungen auch scherzhaft genannt werden, wurde die Rugby-Legende Kevin Sinfield. Er darf sich über einen Ritterschlag freuen. Der legendäre Heavy-Metal-Gitarrist Tony Iommi von Black Sabbath gehört durch seine Verdienste im Bereich der Musik und seinem gesellschaftlichen Engagement ebenso zu den Geehrten. Southport-Ärztin bekommt Auszeichnung Unter den weniger prominenten Titelträgern sticht die Chirurgin Vittoria Bucknall hervor, die eine British Empire Medal (BEM) erhielt. Sie behandelte nach dem Messerangriff in Southport im Sommer 2024 mehrere verletzte Kinder. Bei der Gewalttat wurden drei Mädchen im Alter von sechs, sieben und neun Jahren bei einem Taylor-Swift-Tanzkurs ermordet. Auch über eine Ehrung freuen darf sich die Autorin Julia Donaldson, die das beliebte Kinderbuch „Der Grüffelo“ verfasste. Sie darf sich nun Dame nennen.

Ralf Rangnick: Österreich-Trainer sagt wohl AC Mailand ab

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Der langjährige Bundesligatrainer wird aktuell von einem traditionsreichen Verein umworben. Offenbar erfolglos, wie ein Bericht nun vermeldet. Österreichs Fußball-Nationaltrainer Ralf Rangnick hat sich einem Bericht zufolge gegen einen Wechsel zur AC Mailand nach der Fußball-WM entschieden. Der 67-jährige Deutsche soll dem Klub aus der Serie A abgesagt haben, berichtet die italienische Sportzeitung „Gazzetta dello Sport“. Rangnicks Vertrag als österreichischer Nationaltrainer läuft nach der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada aus. In Mailand sei Rangnick Medienberichten zufolge nicht für die Rolle als Trainer vorgesehen gewesen. Nach einer enttäuschenden Saison mit dem Verpassen der Champions-League-Ränge in der Serie A mussten neben Trainer Massimiliano Allegri auch der Geschäftsführer, der Sportdirektor und der technische Direktor der Mailänder gehen. Allegris Nachfolger auf dem Trainerstuhl solle demnach Oliver Glasner werden. Glasner hatte in der abgelaufenen Saison Crystal Palace mit dem Sieg der Conference League zum ersten europäischen Titel der Vereinsgeschichte geführt und frühzeitig angekündigt, den Premier-League-Klub nach Saisonende zu verlassen. Die österreichische Nationalmannschaft startet am Mittwochmorgen deutscher Zeit gegen Jordanien (ab 6 Uhr im Liveticker bei t-online) in die WM .

Curaçao: Deutscher Gruppengegner streitet um Trikot

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Am Sonntag wird die Deutschland sein erstes WM-Spiel gegen Curaçao bestreiten. Bei dem WM-Debütanten wird schon über die Zeit nach dem Spiel nachgedacht. Beim deutschen Gruppengegner Curaçao wird offenbar darüber gestritten, welcher Spieler welches Trikot nach der ersten Partie gegen Deutschland tauschen kann. Im Fokus soll dabei bei den beiden Verteidigern Roshon van Eijma und Jurien Gaari das Trikot von Antonio Rüdiger stehen. „Er ist mein Vorbild, spielt auf der gleichen Position wie ich. Sollte er nicht spielen, werde ich nach der Begegnung zu ihm zur Bank gehen und ihn um sein Trikot bitten“, sagte van Eijma im Interview mit der „Bild“-Zeitung. Der 28-Jährige steht in den Niederlanden beim RKC Waalwijk unter Vertrag. WM 2026: Alle Informationen im Newsblog Allerdings scheint van Eijmas Kollege Gaari bessere Karte zu haben: „Einer meiner Freunde ist gut mit Rüdiger. Er hat schon mit ihm gesprochen, dass ich das Shirt von ihm bekommen kann.“ Welcher Spieler das Rennen macht, wird sich am Sonntag zeigen. Deutschland wird um 19 Uhr deutscher Zeit in Houston auf den Inselstaat treffen. Curaçao ist der kleinste Staat, der sich jemals für eine Fußball-Weltmeisterschaft qualifiziert hat. Nahezu alle Spieler des Kaders wurden nicht auf der Insel, sondern in den Niederlanden geboren. Die Insel ist zwar ein eigenständiger Staat, gehört aber zum niederländischen Königreich. Trainiert wird die Mannschaft von Dick Advocaat, der in Deutschland bereits beim Bundesligisten Borussia Mönchengladbach unter Vertrag stand.

Thomas Müller: Deniz Müller erlaubt Magenta-Experte Kritik bei WM

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Bei der WM steht Thomas Müller nicht auf dem Platz, sondern als TV-Experte vor der Kamera. Von einem deutschen Nationalspieler erhält er nun eine spezielle Erlaubnis. Aus dem DFB-Quartier in Winston-Salem berichtet William Laing Deniz Undav hat Thomas Müller in seiner neuen Funktion als TV-Experte bei der Weltmeisterschaft kritische Äußerungen zugestanden. „Solange er recht hat, werde ich da nicht anrufen“, sagte der DFB-Stürmer am Freitag auf einer Pressekonferenz im WM-Quartier der deutschen Nationalmannschaft in Winston-Salem. Müller, der 2014 mit der DFB-Elf in Brasilien Weltmeister wurde, war nach der Europameisterschaft 2024 nach 131 Länderspielen zurückgetreten. Für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko hat der Pay-TV-Sender Magenta den langjährigen Profi des FC Bayern als Experte verpflichtet. Beim Eröffnungsspiel in Mexiko-Stadt zwischen Mexiko und Südafrika (2:0) stand Müller mit Ex-BVB-Trainer Jürgen Klopp und Moderator Johannes B. Kerner erstmals bei einer WM-Partie in neuer Rolle vor der Kamera. Dass Müller sein Wissen aus fast zwanzig Jahren Profisport nun an Fans vor den TV-Geräten weitergibt, befürwortet Undav. „Ich find’s gut, weil Thomas sehr viel Ahnung von Fußball hat“, erklärte er. Und weiter: „Wenn er was zu kritisieren hat oder auch zu loben, dann hat das wahrscheinlich Hand und Fuß.“ Müller könne zudem im Fernsehen „vielleicht viel mehr reden als vorher.“ Kritik von Müller „hat wahrscheinlich Hand und Fuß“ Möglicher Kritik vom 36-Jährigen während der TV-Übertragungen wolle Undav sich zudem stellen. „Ich bin froh, wenn einer wie Thomas mich kritisieren oder loben sollte“, betonte der Stuttgarter. Der Grund: „Wenn er dich kritisiert, dann meint er das natürlich aus einem guten Zweck, dass man das besser macht beim nächsten Mal und weil er weiß, dass man das kann.“ Auf potenzielles Lob von Müller freut sich Undav derweil auch. „Dann weißt du: Der hat dich gelobt, du hast irgendwas richtig gemacht.“ Sein Fazit zu Müllers neuer Aufgabe deshalb: „Egal, was Thomas sagt, Thomas darf.“

Helmer kritisiert Nagelsmann: «Mehr als unglücklich»

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Thomas Helmer sieht bei Bundestrainer Nagelsmann Fehlentwicklungen im Umgang mit Personalfragen – besonders die Kommunikation rund um Manuel Neuer gefiel dem Ex-Europameister nicht. Der frühere Fußball-Europameister Thomas Helmer hat Bundestrainer Julian Nagelsmann für mehrere jüngere Entscheidungen und deren öffentliche Kommunikation kritisiert. Zwar halte er große Stücke auf den Coach, sagte der 61-Jährige im „t-online“-Podcast „Tagesanbruch“. Zugleich sieht Helmer jedoch Fehlentwicklungen im Umgang mit Personalfragen rund um die Nationalmannschaft. „Ich schätze Julian, ich glaube, er ist wirklich ein hervorragender Fachmann“, sagte Helmer vor dem WM-Auftakt der deutschen Mannschaft am Sonntag gegen Curaçao. Nagelsmann habe nach Helmers Ansicht zuletzt aber einige Schritte gemacht, „die einfach nicht gut waren“. Kritik äußerte der Europameister von 1996 an der Kommunikation rund um die Rückkehr von Torhüter Manuel Neuer . „Grundsätzlich ist es natürlich eine kluge Entscheidung, wenn Manuel Neuer fit ist und gesund ist“, sagte Helmer. Den Zeitpunkt der Bekanntgabe bezeichnete er jedoch als „mehr als unglücklich“. Mitgefühl für Baumann, Neuer im Fokus Mitgefühl zeigte der Ex-Profi für Oliver Baumann , der nach seiner zwischenzeitlichen Rolle als Nummer eins wieder hinter Neuer zurücktreten musste. „Oliver Baumann möchte keiner von uns sein in den letzten Wochen und Tagen“, sagte Helmer. Umso bemerkenswerter sei es gewesen, dass der Torhüter auch in den Testspielen starke Leistungen gezeigt habe, als er den verletzten Neuer vertrat. „Da muss man ein Riesenkompliment aussprechen. Das spricht absolut für ihn“, so Helmer weiter. Neuer stehe nun unter besonderer Beobachtung, findet der heutige Moderator. „Er hat relativ viel zu verlieren.“ Zudem gefiel Helmer Nagelsmanns Umgang mit Deniz Undav nicht. Die öffentliche Debatte findet er „nach wie vor nicht in Ordnung“, sagte er. Das Vorgehen sei „ein bisschen respektlos gegenüber dem Spieler“. Nagelsmann hatte Undav Ende März nach dem Testspiel gegen Ghana zunächst die Qualität für die Startelf abgesprochen und diese Aussagen später öffentlich bereut. Insgesamt ergäbe sich Helmer zufolge auch unter Berücksichtigung der Rolle von DFB-Sportdirektor Rudi Völler ein Bild, bei dem derzeit „ein Rädchen aneinander“ greife, das „in die falsche Richtung geht“.

Trotz leeren Rängen: Fifa verteidigt Zuschauerzahlen

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Im Vorfeld der Weltmeisterschaft hatte die Fifa von einer halben Milliarde Interessenten für Tickets gesprochen. Trotzdem blieben beim Spiel zwischen Südkorea und Tschechien Plätze leer. Viele leere Ränge – und trotzdem nahezu ausverkauft? Die Fifa hat ihre Angabe zur Zuschauerzahl beim WM-Spiel zwischen Südkorea und Tschechien verteidigt. Diese spiegele „die Anzahl der gescannten Eintrittskarten sowie der tatsächlich innerhalb des Stadiongeländes anwesenden Zuschauer wider“, teilte der Fußball-Weltverband mit. Die Zahl beruhe nicht auf einer „visuellen Einschätzung der Sitzplatzauslastung zu einem beliebigen Zeitpunkt während des Spiels“. Für das zweite Spiel der WM in den USA, Mexiko und Kanada im Stadion von Guadalajara hatte die Fifa die Zuschauerzahl mit 44.985 angegeben, die Kapazität liegt bei 45.664 Plätzen. Tausende von Plätzen waren etwa auf Höhe der Mittellinie leer geblieben, dadurch kam die Frage auf, ob die FIFA-Angabe der tatsächlichen Zahl der Fans im Stadion entsprach. WM 2026: Alle Informationen im Newsblog Spiel in Toronto : Kanada verhindert Fehlstart „Bitte beachten Sie, dass beim Spiel in Guadalajara mehrere Zuschauer mit gültigen Tickets dabei beobachtet werden konnten, wie sie sich in den Umläufen und Aufenthaltsbereichen des Stadions aufhielten, anstatt während der gesamten Partie auf ihren zugewiesenen Sitzplätzen zu bleiben“, schrieb die Fifa. Man arbeite „eng mit den Stadionbetreibern und den Ticketteams zusammen, um sicherzustellen, dass alle veröffentlichten Zahlen auf verifizierten Betriebsdaten beruhen“. Fifa-Präsident Gianni Infantino hatte zu Beginn des Jahres betont, dass 500 Millionen Ticketanfragen eingegangen und alle WM-Spiele bereits ausverkauft seien. Vor allem für Partien mit kleineren Nationen sind aber nach wie vor Karten erhältlich. Die Ticketpolitik sowie die teils exorbitant hohen Preise der Fifa sorgten im Vorfeld für viel Kritik.

Fußball-WM: Neymar verpasst erstes Spiel von Brasilien

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Der brasilianische Stürmer hat für sein Heimatland seit zweieinhalb nicht mehr gespielt. Jetzt wird Neymar auch mindestens das erste WM-Spiel verpassen. Brasilien muss in seinem ersten WM-Vorrundenspiel gegen Marokko und womöglich sogar in der gesamten Gruppenphase auf Superstar Neymar verzichten. „Er arbeitet hart, um so schnell wie möglich fit zu sein. Wir hoffen, dass er kommende Woche wieder voll ins Training einsteigen kann“, erklärte Trainer Carlo Ancelotti vor dem WM-Auftakt gegen die Nordafrikaner (Sonntag, 0.00 Uhr/ZDF und MagentaTV). Weitere Gegner der Seleção sind am 20. Juni Haiti und am 26. Juni Schottland. Neymar laboriert weiter an den Folgen einer Wadenverletzung. Zuletzt hatte der Verband mitgeteilt, dass der 34-Jährige Fortschritte mache. Er werde „den geplanten Prozess der Genesung und des körperlichen Aufbaus fortsetzen“. Auch am Tag vor dem Spiel gegen Marokko fehlte Neymar im Training. Schon die beiden Testspiele gegen Panama und Ägypten hatte der Stürmer des FC Santos verpasst. WM 2026: Alle Informationen im Newsblog Leere Ränge: Fifa verteidigt Zuschauerzahlen Neymars Berufung für die WM kam überraschend, löste in Brasilien jedoch große Freude aus. Der Rekordtorjäger der Seleção hat seit mehr als zweieinhalb Jahren kein Länderspiel mehr bestritten. An die Glanzzeiten, die er beim FC Barcelona und bei Paris Saint-Germain erlebte, kann der erfahrene Offensivspieler derzeit nicht anknüpfen. Er habe ihn nicht nur aufgrund seiner herausragenden fußballerischen Qualitäten nominiert, sondern auch aufgrund seiner Erfahrung, erklärte Ancelotti. „Er kann ein gutes Beispiel für die jüngeren Spieler in unserem Kader sein.“ Hakimi: „Gehört zu den Besten“ Teamkollege Vinícius Júnior bezeichnete Neymar als Idol. „Er inspiriert mich. Ich wünsche ihm schnelle Genesung und freue mich, wenn er endlich wieder auf dem Feld steht“, sagte er. Für Marokko ändert sich durch den Ausfall laut Trainer Mohamed Ouahbi nichts. „Wir haben uns auf ein Match mit und ohne Neymar vorbereitet. Für uns ändert sich nichts“, berichtete der 49-Jährige. Kapitän Achraf Hakimi bedauert es dennoch, dass es nicht zum Duell mit Neymar kommt. „Ich will gegen die besten Spieler antreten und Neymar gehört zu den Besten“, befand der Champions-League-Sieger von Paris Saint-Germain.

WM 2026: Ryan Reynolds und Mike Myers sehen Kanada-Unentschieden

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Kanada erkämpft sich ein Unentschieden gegen Bosnien-Herzegowina. Dabei sind einige bekannte Gesichter im Publikum. Erster Auftritt für Kanada als Co-Gastgeber bei der WM 2026 . In einer spannenden Partie erkämpfte die Mannschaft von Trainer Jesse Marsch ein 1:1 (0:1)-Unentschieden gegen Bosnien-Herzegowina – ließ dabei aber auch zahlreiche Chancen liegen, konnte die über weite Strecken ausgespielte Überlegenheit nicht in weitere Tore ummünzen. Trotzdem wurde der komplette Fehlstart ins Turnier verhindert. Und: Bei der dritten Turnier-Teilnahme wurde nun endlich auch der allererste Punkt geholt. Fehlstart verhindert: Kanada trifft spät gegen Bosnien Wirbel um Ghana-Star: Kanada verweigert Einreise Dabei verfolgten auch einige kanadische Hollywoodstars das Spiel aus nächster Nähe: Im Publikum unter den gut 43.000 Zuschauern in Toronto waren auch Schauspieler Ryan Reynolds (‚“Deadpool“) und Comedian Mike Myers („Austin Powers“). Sahen dabei zu, wie Kanadas Cyle Larin in der Schlussphase doch noch den völlig verdienten Ausgleich erzielte. Schon vor Anpfiff begrüßte Schauspieler Will Arnett („Arrested Development“) die Zuschauer und eröffnete eine Partie mit den Fahnen aller 48 WM-Teilnehmer. Unter anderem Sänger Michael Bublé begeisterte mit seinem Auftritt, seine Kollegin Alanis Morissette sang die kanadische Nationalhymne. Besonders Reynolds ist als Fußballfan bekannt, seit 2020 ist der 49-Jährige gemeinsam mit seinem Kollegen Rob McElhenny Eigentümer des walisischen Klubs Wrexham, der Verein verpasste in der abgelaufenen Saison nur knapp den Aufstieg in die Premier League .

FC Bayern: Lennart Karl überrascht nach WM-Aus mit Auftritt in München

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Vor knapp einer Woche platzte der WM-Traum für Lennart Karl mit einem Muskelbündelriss. Nun tauchte der Bayern-Star überraschend wieder in München auf. Lennart Karl hat sich am Freitagabend überraschend beim ersten Finalspiel der Basketballer des FC Bayern um die deutsche Meisterschaft gezeigt. Der Jungstar der Fußballer des FC Bayern und der deutschen Nationalmannschaft schaute sich das erste Playoffduell des FCBB mit Erzrivale Alba Berlin gemeinsam mit seiner Freundin Zoe Käppele an. Das Paar verfolgte den 102:94-Sieg der Bayern – genau wie Bayern-Präsident Herbert Hainer, Klubpatron Uli Hoeneß und Ex-Sportvorstand Matthias Sammer – direkt am Spielfeldrand im VIP-Block. Vor knapp einer Woche war Karls großer WM-Traum auf ganz bittere Art und Weise geplatzt. Nachdem er im Abschlusstraining vor dem letzten Testspiel gegen die USA (2:1) einen Muskelbündelriss erlitt, musste er aus dem Lager der deutschen Nationalelf in Chicago vorzeitig zurück nach München reisen. Dort suchte er im SAP Garden nun etwas Ablenkung. Karl gibt Update zu seiner Verletzung In der ersten Viertelpause äußerte sich der 18-Jährige auch kurz zu seiner Verletzung. „Ich habe schon noch Schmerzen, aber da muss ich jetzt durch. Ich werde noch stärker zurückkommen“, sagte Karl. Als kleines Trostpflaster bekam er vom Hallensprecher ein Trikot von den Bayern-Basketballern mit seinem Namen darauf überreicht. Karl wurde in München bereits behandelt. Er sei zur Erstbehandlung in die bayerische Landeshauptstadt zurückgekommen und habe danach jetzt erstmal Urlaub bekommen, verriet Karl. In diesen ersten Tagen könne er in der Reha schließlich ohnehin nicht viel machen, außer der Verletzung Zeit geben, um zu heilen. Erst danach beginnt dann irgendwann wieder die Aufbauphase. So wird Karl auch am Sonntag (19 Uhr im Liveticker bei t-online) beim Auftaktspiel der deutschen Nationalelf nur die Zuschauerrolle bleiben. Dass er trotzdem schon wieder lachen kann und zuversichtlich in die Zukunft blickt, das zeigte er schon am Freitagabend bei seinem Besuch bei den Bayern-Basketballern, die der überragende Andi Obst mit 33 Punkten zum Sieg führte. Dem FCBB fehlen in der Best-of-five-Serie nun noch zwei weitere Siege, um die Saison mit dem Meistertitel abzuschließen. Spiel zwei findet schon am Sonntag (15.30 Uhr) erneut in München statt.

DFB-Team: Deniz Undav findet Torjägerkanone von Harry Kane „unfair“

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Wäre Harry Kane nicht gewesen, wäre Deniz Undav in der vergangenen Saison wohl bester Torschütze in der Bundesliga gewesen. Der Stuttgarter nahm diesen Umstand nun mit Humor. Aus dem DFB-Quartier in Winston-Salem berichtet William Laing Nach einer hervorragenden Saison in der Bundesliga steht Deniz Undav vor der vorläufigen Krönung seiner Karriere. Der Stürmer vom VfB Stuttgart nimmt in diesem Sommer mit der deutschen Nationalmannschaft erstmals an einer Weltmeisterschaft teil. Schon am Sonntag könnte Undav beim Auftaktspiel der DFB-Elf gegen Curaçao in Houston erstmals WM-Luft schnuppern. „Die Spannung steigt und jeder ist natürlich heiß auf das erste Spiel“, sagte der 29-Jährige am Freitag auf einer Pressekonferenz im DFB-Quartier in Winston-Salem. Ein gelungener Turnierstart wäre zudem „sehr wichtig“, so Undav. Denn: „Wenn du das erste Spiel gewinnst, setzt du erstmal ein Zeichen für das Team.“ Angesprochen wurde der Angreifer dann auch auf seine Fabelsaison für den VfB. Undav waren in der Bundesliga 19 Treffer gelungen. Für die begehrte Torjägerkanone reichte das aber am Ende nicht. Dem Engländer Harry Kane waren sagenhafte 36 Tore für den FC Bayern gelungen. Undav musste sich mit dem zweiten Platz im Ranking begnügen – doch tut das tatsächlich nur bedingt. „Gefühlt bin ich Torjäger geworden, weil Harry zählt nicht“, sagte der DFB-Profi mit einem Augenzwinkern. „Das ist unfair.“ „Versuche einfach, meine Leistung zu bringen“ Mit seiner Form ist Undav derweil zufrieden. „Ich würde sagen, ich bin einfach gerade sehr gut drauf – wie in der Vizemeisterschaft.“ In der Saison 2023/2024 war der VfB Stuttgart hinter Bayer Leverkusen Zweiter in der Bundesliga geworden. Damals hatte Undav 18 Tore erzielt. Ob er nun auch gegen Curaçao seinen Torjägerinstinkt unter Beweis stellen darf, steht wiederum noch nicht fest. „Falls ich Spielzeit bekommen sollte oder von Anfang an spielen sollte, dann versuche ich einfach, meine Leistung zu bringen, um das noch einmal auf internationalem Niveau, auf dem höchsten Niveau zu zeigen“, sagte Undav. Sollte Bundestrainer Julian Nagelsmann ihm diese Möglichkeit geben, wolle er zudem „100 Prozent geben“ und, „wenn wir Tore brauchen, Tore machen“, betonte der DFB-Profi. Seine Chancen auf weitere Einsätze bei der WM dürfte das dann nur noch weiter steigern.