Im Finale der Europa League wollte der SC Freiburg den ersten internationalen Titel der Vereinsgeschichte gewinnen. Doch gegen Aston Villa scheiterte der Bundesligist deutlich. Der SC Freiburg hat den Titel in der Europa League deutlich verpasst. Im Finale mussten sich die Breisgauer gegen Premier-League-Klub Aston Villa deutlich mit 0:3 (0:2) geschlagen geben. Dabei waren die Freiburger über nahezu die gesamten 90 Minuten unterlegen. Die Tore für Villa erzielten Youri Tielemans (41. Minute), Emiliano Buendía (45. +3) und Morgan Rogers (58.). Statt mit einem Triumph im Besiktas Park zum ersten Mal in die Champions League einzuziehen, müssen sich die Badener mit der Conference League begnügen. Die erneute Teilnahme am internationalen Wettbewerb hatte sich der SC mit Tabellenplatz sieben in der Bundesliga gesichert. Vorerst letzter deutscher Europa-League-Champion bleibt Eintracht Frankfurt (2022). Villa-Coach Unai Emery wurde unterdessen seinem Ruf als Europa-League-Spezialist gerecht. Bereits zum fünften Mal gewann der Spanier nach den Titeln mit dem FC Sevilla (2014, 2015, 2016) und dem FC Villarreal (2021) diesen Wettbewerb. So lief das Spiel: Den vor dem Anpfiff gezeigten Optimismus konnten die Breisgauer nicht in die Tat umsetzen. „Es fühlt sich an, als wären wir bereit“, sagte Sportvorstand Jochen Saier. „Es ist die Krönung eines längeren Weges.“ 15.000 Zuschauer fieberten vergeblich beim Public Viewing auf der Freiburger Messe mit. Im Besiktas Park herrschte von Beginn an eine eindrucksvolle und teils ohrenbetäubende Atmosphäre. In der Anfangsphase wirkte die Schuster-Elf zwar ein wenig nervös und sah sich direkt dem Druck von Aston Villa ausgesetzt. Vor 37.324 Zuschauern, darunter auch Bundestrainer Julian Nagelsmann , trat das Team aus Birmingham reifer und abgezockter auf. Im Kollektiv verteidigten die Südbadener aber anfangs kompakt und kamen besser in die Partie. Es fehlten jedoch die Mittel, um Torgefahr zu erzeugen. Die einzige gefährlichere Abschlusschance der ersten Hälfte hatte Nicolas Höfler nach einer Standardsituation, der Ball flog knapp am rechten Pfosten vorbei (17.). Dann aber erlaubte sich der Sport-Club in der Defensive Nachlässigkeiten, die Aston Villa nutzte. Nach einer zunächst kurz ausgeführten Ecke hatte kein Freiburger Tielemans im Blick, der mit einem Volleyschuss sehenswert vollendete. Und es kam für den SC noch schlimmer, Buendia traf per Schlenzer noch schöner. Beim 0:3 konnte Philip Lienhart Rogers nicht stoppen. Der Anhang ließ sich davon nicht beirren, hüpfte und schunkelte auf der Tribüne und feierte den SC trotzdem.
Europa League: Freiburg im Finale gegen Aston Villa chancenlos
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Spionage: Southampton bleibt von Playoffs ausgeschlossen
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Der Einspruch vor dem Schiedsgericht war die letzte Chance für den Club des deutschen Trainers Tonda Eckert, doch der wurde abgelehnt. Der Aufstieg ist nicht mehr möglich und Eckert steht vor dem Aus. Der FC Southampton mit dem deutschen Trainer Tonda Eckert muss seinen Aufstiegstraum nach einer Niederlage vor dem Schiedsgericht im Zuge des Spionage-Skandals endgültig begraben. Die Beschwerde des Clubs gegen die Entscheidung der unabhängigen Disziplinarkommission hinsichtlich Verstößen gegen die EFL-Regularien sei abgewiesen worden, teilte die englische Fußball-Liga (EFL) mit. Die ursprünglichen Sanktionen bleiben demnach bestehen. Der FC Southampton bleibt damit aus dem Playoff-Finale der Championship an diesem Wochenende ausgeschlossen, eine Rückkehr in die Premier League ist nicht mehr möglich. Darüber hinaus werden dem Verein vier Punkte abgezogen, die in der Tabelle der Championship-Saison 2026/27 berücksichtigt werden. Die Entscheidung des Schiedsgerichts ist endgültig. Der FC Middlesbrough soll nun stattdessen im Playoff-Finale am Samstag gegen Hull City um den Aufstieg in die Premier League antreten. Der deutsche Trainer Eckert hat trotz seiner starken Bilanz wohl keine Zukunft mehr in Southampton. Der frühere U21-Coach hatte das Team im November auf Platz 21 übernommen und dann sensationell bis auf Platz vier geführt. Zum direkten Aufstieg fehlen am Ende nur vier Punkte. Nun steht der 33-Jährige Medienberichten zufolge vor dem Rauswurf. Mitarbeiter spionierte Trainingseinheit aus In der Affäre, die in britischen Medien „Spygate“ genannt wird, hatte eine unabhängige Kommission den Verein der Spionage für schuldig befunden. Southampton war von der EFL angeklagt worden, weil ein Mitarbeiter der Saints vor dem Playoff-Halbfinal-Sieg (2:1 n.V.) eine Trainingseinheit des Gegners FC Middlesbrough ausspioniert haben soll. Southampton kritisiert Strafe als überzogen Clubboss Phil Parsons räumte zwar ein, dass der Verein gegen die Regeln verstoßen habe und entschuldigte sich bei Fans und anderen Clubs. Gleichzeitig wetterte er gegen die Härte der Strafe. Besonders verwies der Clubboss auf die finanziellen Folgen des Urteils. Parsons sprach von der womöglich härtesten Strafe in der Geschichte des englischen Fußballs. Southampton sei die Chance auf ein Spiel genommen worden, das mehr als 200 Millionen Pfund wert sei und für Spieler, Mitarbeiter und Fans enorme Bedeutung habe. Southampton-Spieler prüfen rechtliche Schritte Dem Verein droht wegen der Affäre obendrein noch interner Ärger. Laut einem Bericht von „The Athletic“ prüfen viele Southampton-Profis nun rechtliche Schritte gegen ihren eigenen Club. Demnach stehen sie im Austausch mit der Spielergewerkschaft PFA. Hintergrund ist, dass Teile des Kaders nach dem Premier-League-Abstieg Gehaltskürzungen von bis zu 40 Prozent akzeptiert hatten, die im Falle des Wiederaufstiegs wieder aufgehoben würden. Außerdem soll es auch um einen Aufstiegsbonus von knapp 175.000 Euro (150.000 Pfund) gehen.
Verbessertes DEB-Team verliert Penalty-Lotterie gegen USA
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Drei deutsche Treffer, ein starker Start – und trotzdem reicht es nicht gegen die USA. Warum das DEB-Team trotzdem Hoffnung auf das Viertelfinale schöpft. Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat auch das vierte Gruppenspiel bei der WM in der Schweiz verloren. Beim 3:4 (1:1, 2:1, 0:1) nach Penaltyschießen in Zürich gegen Titelverteidiger USA holte das Team von Bundestrainer Harold Kreis aber immerhin den ersten Punkt und hat damit noch Chancen auf den Einzug in das Viertelfinale. Dafür müssen die restlichen Partien gegen Ungarn am Freitag (16.20 Uhr/ProSieben und MagentaSport), Österreich und Großbritannien auf alle Fälle gewonnen werden. Nach bislang enttäuschenden Leistungen trafen diesmal Kapitän Moritz Seider (2. Minute) von den Detroit Red Wings, Frederik Tiffels (30.) vom deutschen Meister Eisbären Berlin und Marc Michaelis (33.) von den Adler Mannheim in regulärer Spielzeit. Damit war die zuvor stark kritisierte deutsche Offensive effektiver als bei den drei Auftaktniederlagen mit insgesamt nur zwei Toren. Isaac Howard (15.) von den Edmonton Oilers, Max Sasson (26.) von den Vancouver Canucks und Tommy Novak (55.) von den Pittsburgh Penguins schossen die US-Tore. Im Penaltyschießen hatten die USA mehr Glück.
Verbesserte Eishockey-Cracks unglücklich gegen USA
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Bei der bislang besten WM-Leistung wagt Bundestrainer Kreis wieder keinen Tor-Einspruch. Statt drei Punkten gegen die USA gibt es am Ende nur einen. Dennoch besteht noch Hoffnung aufs Viertelfinale. Vier Spiele, vier Niederlagen: Dennoch hat die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft weiter Chancen auf das WM-Viertelfinale. Beim 3:4 (1:1, 2:1, 0:1) nach Penaltyschießen in Zürich gegen Weltmeister USA holte das Team von Bundestrainer Harold Kreis immerhin den ersten Punkt bei der Weltmeisterschaft. Mit drei Erfolgen in den restlichen Gruppenspielen gegen Ungarn am Freitag (16.20 Uhr/ProSieben und MagentaSport), Österreich und Großbritannien ist die K.o.-Runde weiter drin. Stürmer Daniel Fischbuch wird dabei wohl nicht mehr helfen können. Der Angreifer der Iserlohn Roosters musste mit Verdacht auf einen Handbruch frühzeitig vom Eis. Besonders bitter: Einen Sieg nach regulärer Spielzeit wurde durch den irregulären Ausgleich der USA durch Pittsburghs Tommy Novak (55.) verhindert. Bundestrainer Kreis verzichtete dabei erneut auf eine Überprüfung der Szene, wozu er berechtigt gewesen wäre. So wurde das Spiel am Ende im Penaltyschießen entschieden, mit dem glücklicheren Ende für den Favoriten. Moritz Seider (2. Minute), Frederik Tiffels (30.) und Marc Michaelis (33.) trafen gegen den Olympiasieger, der in der Schweiz zwar mit einer komplett anderen Auswahl antritt, trotzdem aber gegen die DEB-Auswahl favorisiert war, in regulärer Spielzeit. Bei den US-Boys stand erstmals Olympiasieger Matthew Tkachuk von den Florida Panthers auf dem Eis. Zu einem Wiedersehen mit Deutschlands Superstar Leon Draisaitl kam es aufgrund der WM-Absage des Kölners aber nicht. Der 28 Jahre alte Tkachuk hatte sich bei Olympia 2026 mit Draisaitl auf dem Eis angelegt und den Deutschen bei der 1:5-Niederlage gegen die USA verhöhnt. Nach dem WM-Gewinn 2025 und Olympia-Gold 2026 stehen neben Tkachuk allerdings keine echten Stars im US-Kader. Auf dem Eis war das durchaus sichtbar: Deutschland ging nach den drei Pleiten zum WM-Auftakt erstmals in Führung. Seider sorgte mit einem platzierten Schuss nach Zuspiel von Joshua Samanski und Frederik Tiffels für das frühe 1:0 nach nur 60 Sekunden. US-Boys schlagen zurück Das Kreis-Team blieb weiter gefährlich. Stefan Loibl von den Straubing Tigers verpasste das 2:0 (10.). Dann lief alles wie gehabt: ein einmal mehr verschuldetes Gegentor. Münchens Fabio Wagner konnte nach einem Zuspiel die Scheibe vor dem eigenen Tor nicht klären, Draisaitls Oilers-Kollege Isaac Howard bedankte sich. Der 22-Jährige ließ dem wieder ins Tor zurückgekehrten NHL-Keeper Philipp Grubauer (Seattle Kraken) keine Abwehrchance (15.). Der 34 Jahre alte Schlussmann stand auch zu Beginn des zweiten Drittels im Mittelpunkt. Die US-Amerikaner drückten und stocherten sich zum Ausgleich. Max Sasson von den Vancouver Canucks brachte am Ende den Puck glücklich über die Linie (26.). Deutsche Reaktion Im Gegensatz zum Schweiz-Spiel, als Deutschland nach Rückschlag auseinanderbrach, zeigte die DEB-Auswahl eine gute Reaktion. Ein Treffer von Kai Wissmann wurde wegen vorherigen Abseits noch aberkannt (27.). Drei Minuten später sorgte Tiffels doch für den Ausgleich. Der Berliner traf an seinem 31. Geburtstag zum zweiten Mal im Turnier. Deutschlands Offensive war nun endlich im Turnier angekommen und legte nach. Ein perfektes Zuspiel von Mannheims Alexander Ehl nutzte Teamkollege Michaelis mit seinem ersten Torschuss im Turnier für die erneute Führung (33.). Die Treffer gegen die US-Boys zeigten Wirkung: Das Kreis-Team zeigte deutlich selbstbewusster als in den drei vorherigen Begegnungen. Eine unfassbare Szene brachte die USA aber wieder zurück. Beim erneuten Ausgleich von Tommy Novak (55.) hatte Grubauer den Puck eigentlich schon sicher, trotzdem wurde irregulär nachgestochert. Die Schiedsrichter entschieden dennoch auf Tor und auch Bundestrainer Kreis verzichtete zum wiederholten Male schon auf eine Überprüfung des Tors, wozu er berechtigt gewesen wäre. Auch Grubauer konnte das Zaudern nicht nachvollziehen und fragte bei Kreis nach – ohne Wirkung. So ging das Spiel in die Verlängerung und letztlich ins Penaltyschießen.
Eishockey-WM: Deutschland verpasst Sieg gegen die USA nach Penalty-Drama
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Das deutsche Nationalteam wendet das Debakel bei der Eishockey-WM noch einmal ab. Mit einem Achtungserfolg gegen Topfavorit USA meldet sich das Team zumindest zurück. Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat einen Sieg gegen die USA nur knapp verpasst und sich dem Topfavoriten mit 3:4 nach Penalty-Schießen geschlagen geben müssen. Nach zuvor drei Niederlagen in drei Spielen sicherte sich das DEB-Team zumindest einen ersten kleinen Achtungserfolg. Im Falle einer Niederlage wäre das Vorrundenaus dagegen bereits besiegelt gewesen. Das Erreichen der Overtime sicherte der deutschen Mannschaft aber zumindest einen wichtigen Punkt, der das Weiterkommen weiter möglich macht. Kapitän Moritz Seider brachte die deutsche Auswahl mit einem Blitztreffer nach genau einer Minute mit 1:0 in Führung. Nach den Toren von Isaac Howard (15.) und Max Sasson (26.) übernahm die dann aber zunächst die USA. Frederik Tiffels (30.) und Marc Michaelis (33.) drehten die Partie dann aber wieder zugunsten der deutschen Mannschaft. Knapp sechs Minuten vor dem Ende traf Tommy Novak dann zum 3:3. Nach einer torlosen Overtime brachte das Penalty-Schießen dann die Entscheidung. Die deutsche Mannschaft muss nun ihre letzten drei Vorrundenspiele gegen Ungarn am Freitag (16.20 Uhr im Liveticker bei t-online), Österreich am Samstag und Aufsteiger Großbritannien am Montag gewinnen, um noch eine Chance auf das Viertelfinale zu haben.
SC Freiburg vor Verpflichtung von Werder-Torwart Backhaus
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Dieser Artikel erschien in einer früheren Fassung am 18.05.2026 und wurde am Mittwoch mit neuen Informationen über einen möglichen Wechsel nach Freiburg aktualisiert.
Mio Backhaus…
Bundesliga: Manuel Baum bleibt Trainer beim FC Augsburg
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Als Interimstrainer führte Manuel Baum den FC Augsburg aus dem Tabellenkeller fast nach Europa. Jetzt darf er den Job länger ausüben. Manuel Baum bleibt Trainer des Fußball-Bundesligisten FC Augsburg . Das gaben die Fuggerstädter am Mittwochabend bekannt. Nach einer erfolgreichen Saison wurde der Vertrag des 46-Jährigen um zwei Jahre bis zum 30. Juni 2028 verlängert. „Auch wenn die Planungen bei meiner Rückkehr als Leiter Entwicklung und Innovation andere waren, so hat mir die tägliche Arbeit mit der Mannschaft, dem Staff und Trainerteam in den vergangenen Monaten so viel Spaß gemacht, dass ich den eingeschlagenen Weg im Team gerne fortsetzen möchte“, wird Baum in einer Mitteilung zitiert: „Daher freue ich mich auf die kommenden Aufgaben nach der Sommerpause.“ Nachfolger von Sandro Wagner Baum hatte die Augsburger als Nachfolger von Sandro Wagner aus dem Tabellenkeller an die Schwelle zum Europacup geführt, die Spielzeit beendete der FCA auf dem neunten Platz (43 Punkte). „Manuel hat im Herbst 2025 in einer schwierigen Phase gemeinsam mit dem Trainerteam den Turnaround geschafft. Mit einer starken Rückrunde haben wir zudem die drittbeste Bundesliga-Platzierung der FCA-Geschichte erreicht“, sagte Sportdirektor Benni Weber. Weber sieht daher eine „sehr gute Basis für eine gemeinsame erfolgreiche Zukunft.“ Nach dem Saisonfinale waren auch aus der Mannschaft nur lobende Worte zu hören. Baum sei „ein feiner Mensch“ sowie „ein sehr, sehr guter Trainer“, sagte Michael Gregoritsch: „Ich glaube, die Leistungen auf dem Platz haben für sich gesprochen.“ Neben Cheftrainer Baum werden auch Alexander Frankenberger, Frank Fröhling und Felix Kling als Co-Trainer sowie Benedikt Brust als Spiel- und Videoanalyst weiterhin in diesen Funktionen für den FCA tätig sein. Für die Besetzung der neu geschaffenen und derzeit vakanten Position des Leiters Entwicklung und Innovation will der FCA „in aller Ruhe Gespräche führen“ und „nach der bestmöglichen Lösung suchen.“
Gordon Herbert: DBB-Weltmeistercoach wird Trainer von New Zealand Breakers
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Im Dezember musste Gordon Herbert seinen Posten als Bayern-Trainer räumen. Jetzt hat er einen neuen Job gefunden. Fünf Monate nach seiner Entlassung bei Bayern München hat der Weltmeistercoach Gordon Herbert eine neue Trainerstation gefunden. Der 67-Jährige übernimmt die New Zealand Breakers aus Auckland und erhält dort einen Zweijahresvertrag. Die Breakers spielen in der National Basketball League (NBL) mit Teams aus Australien und Neuseeland. Der Klub gab die Verpflichtung am Mittwoch bekannt. Basketballpräsident Dillon Boucher sagte, Herbert sei „ein Weltklasse-Stratege mit einer nachweislichen Erfolgsbilanz auf allerhöchstem Niveau“. „Klub mit einer prestigeträchtigen Geschichte“ Für Herbert sind die Breakers „ein Klub mit einer prestigeträchtigen Geschichte und klaren Ambitionen für die Zukunft. Wir wollen einen schnellen, dynamischen Basketball spielen, der uns zum Erfolg führt.“ Ab Sommer übernimmt Herbert zudem das Amt des Nationaltrainers in seinem Geburtsland Kanada. Bei Bayern hatte er den Posten nach den Olympischen Spielen 2024 in Paris angetreten. Kurz vor Weihnachten trennten sich die Münchner nach einer Negativserie von ihm.
Casemiro-Deal rückt näher
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Casemiro wird wohl zeitnah zum Teammitglied von Inter Miami. Wie Fabrizio Romano berichtet, befindet sich der 34-jährige Brasilianer in den finalen Zügen der Verhandlungen mit dem MLS-Franchise und (…)
«Rumgeeiere»: Babbel kritisiert Nagelsmann wegen Neuer
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Die sich anbahnende Entscheidung für Manuel Neuer als WM-Torwart sei richtig, die Art der Kommunikation „eine Katastrophe“, findet Ex-Nationalspieler Markus Babbel. Auch Joachim Löw äußert sich. Ex-Europameister Markus Babbel hält das bevorstehende Nationalmannschafts-Comeback von Torwart Manuel Neuer für richtig – Bundestrainer Julian Nagelsmann kritisiert er dennoch scharf. „Die Art und Weise der Kommunikation ist halt einfach eine Katastrophe. Dieses Rumgeeiere von Beginn an, das macht einen halt verrückt an unserem Bundestrainer. Weil man sich klare Ansagen wünscht – und so geht es auch jedem Spieler“, sagte Babbel (53) im ran-Interview. Joachim Löw nahm Nagelsmann in Schutz. „Aus meiner Sicht weiß ich natürlich auch, dass ein Bundestrainer es auch schwer hat“, sagte der deutsche Weltmeister-Coach von 2014 bei RTL vor dem Anpfiff des Freiburger Europa-League-Finales. „Alle erwarten immer Entscheidungen, Kommunikation, aber es ist auch wichtig, dass man es den Spielern dann zuerst mitteilt.“ Er wolle Nagelsmanns Entscheidungen nicht bewerten, sagte Löw weiter. „Ein Trainer trifft Entscheidungen nach dem, was er alles über zwei Jahre jetzt gesehen hat von der Mannschaft, von den einzelnen Spielern. Er weiß, was er erwarten kann oder was auch nicht.“ Babbel: „Aber mir kann doch jetzt keiner erzählen…“ Der 40-jährige Neuer sei „nach wie vor herausragend gut“, sagte der frühere Bayern-Profi Babbel, und die besten Spieler müssten auch zur WM fahren. „Aber mir kann doch jetzt keiner erzählen, dass Nagelsmann erst in der letzten Woche festgestellt hat: Hoppla, der Neuer ist ja wirklich gut drauf“, sagte Babbel. Nagelsmann (38) wird bei einer Pressekonferenz auf dem DFB-Campus am Donnerstag (13.00 Uhr) die Kaderliste mit den 26 Spielern verkünden, mit denen er beim XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada zum großen Titelangriff starten will. Babbel: „Das kann doch keiner mehr ernst nehmen“ Babbel fühlt mit dem Hoffenheimer Torwart Oliver Baumann mit, der bei einer von Medien bereits als fix vermeldeten Neuer-Nominierung der große Verlierer wäre. „Baumann hat über 500 Bundesligaspiele bestritten und eine Top-Saison gespielt. Wenn ich dann trotzdem kein Vertrauen in ihn habe, dann weiß ich das schon vorher und nicht erst 14 Tage vor der Bekanntgabe“, sagte Babbel: „Was passiert denn, wenn sich Neuer nochmal verletzt? Dann ist Baumann doch gut genug? Das kann doch keiner mehr ernst nehmen.“ Dass Baumann, den Nagelsmann nach der Verletzung von Marc-André ter Stegen ursprünglich als WM-Torwart auserkoren hatte, dem Vernehmen nach die vermutliche Rolle als Nummer zwei akzeptieren wolle, spreche für den Charakter des 35-Jährigen, so Babbel. „Ich hätte vermutlich anders reagiert und gesagt: Wenn du mir nicht vertraust, dann kannst du deinen Scheiß alleine machen.“