Die Veranstalter der French Open machen mit Sponsorenvertragen viel Geld – nehmen sie dabei ein erhöhtes Verletzungsrisiko für die Tennisprofis in Kauf? Diese Frage drängt sich nach einem Vorfall auf. Ein Stolperer an einem Werbeaufsteller hat zum Aus des Tennis-Doppels von Tatjana Maria und Zeynep Sönmez geführt – und die Gefahrendebatte bei den French Open angeheizt. Forderungen nach einem Entfernen der Gegenstände kommen auf. „DIESE DINGE MÜSSEN WEG. Hatte gestern Nacht Glück, aber nächstes Mal vielleicht nicht mehr…“, schrieb die britische Tennisspielerin Katie Boulter, die in Paris mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatte, bei X. Sönmez, die sich beim Sturz verletzt hatte und aufgeben musste, antwortete direkt auf diesen Post. „Ich stehe zu Katie. 5 Vorfälle in 5 Tagen. Ich habe den Platz mit 2 Stichen und einem geprellten Knie verlassen. Zum Glück war es nicht schlimmer“, schrieb die Türkin: „Müssen wir wirklich warten, bis ein Spieler schwer verletzt ist, bevor die Aufsteller am Spielfeldrand entfernt werden? Die Sicherheit der Spieler muss an erster Stelle stehen.“ Das war passiert Sönmez war bei einem langen Ball bis weit hinter die Grundlinie gelaufen, die Augen größtenteils auf den Ball gerichtet. Dann blieb die 24-Jährige mit dem linken Fuß an dem grünen Aufsteller auf Schienbeinhöhe, der den Namenszug einer Modemarke trägt, hängen. Auch mit dem rechten Fuß stolperte sie über den Gegenstand und fiel zunächst gegen die Abgrenzungsplane und dann auf die Knie. Die deutsche Spielerin Maria eilte zu Hilfe, tröstete ihre Doppel-Partnerin und half ihr auf. Das Duo gab beim Stand von 0:2 im ersten Satz gegen die Ukrainerinnen Anhelina Kalinina und Dayana Yastremska auf. Der Rückzug sei „aufgrund einer Knieverletzung“ von Sönmez erfolgt, schrieb der Sender beIN Sports bei X. Swiatek: „Muss reagiert werden“ Auch die Turnier-Mitfavoritinnen Marta Kostjuk und Iga Swiatek äußerten ihr Unverständnis über die Aufsteller, die am hinteren Ende der Plätze stehen. „Es ist wirklich gefährlich“, sagte die Ukrainerin Kostjuk. Sie selbst hatte bei einer ähnlichen Situation den Ball lieber durchgelassen. „Ich spiele diesen Ball nicht voll, weil ich lieber den Punkt verliere, als mich zu verletzen.“ Swiatek forderte Konsequenzen. „Wenn so etwas passiert, muss natürlich reagiert werden, denn es gibt ja andere Möglichkeiten, präsent zu sein“, sagte die Polin. Sie erklärte: „Auf Sandplätzen brauchen wir natürlich mehr Platz, weil die Bälle höher fliegen und man den Platz mit Spin und so weiter besser nutzen kann.“ Belgischer Spieler denkt über Schadensersatzforderung nach Es ist nicht das erste Mal, dass bei den French Open in diesem Jahr eine Stolperfalle auf dem Platz der Grund für eine Aufgabe ist. Der Belgier Alexander Blockx musste sein Zweitrunden-Match gegen den Australier Alex de Minaur kurzfristig wegen einer Knöchelverletzung absagen, nachdem er auf der Trainingsanlage laut Team-Angaben über eine Abdeckung am hinteren Teil des Platzes gestolpert war. Nach Angaben von Blockx-Trainer Ruben Bemelmans denke das Team über Schadenersatzforderungen nach. „In meinen Augen sollte das dort entweder gar nicht liegen oder es müsste eine andere Lösung geben“, sagte Bemelmans dem Portal „The Athletic“. Die Plätze seien ohnehin schon sehr schmal.
«Diese Dinge müssen weg»: Werbeaufsteller als Stolperfalle
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Bayer Leverkusen gibt Mittelfeldtalent Berghoff Profivertrag
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Bayer Leverkusen hat Mittelfeldtalent Jonah Berghoff mit einem Profivertrag ausgestattet. Der 18-Jährige ist nun statt bis 2027 bis 2030 an die Werkself gebunden. Berghoff wird seit 2016 bei…
Marktwerte 3. Liga: VfB-Keeper Hellstern springt an Weltspitze – Hoffenheims Zeitler hält mit
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Die 3. Liga verzeichnet zum Saisonende einen um mehr als fünf Prozent höheren Gesamtmarktwert als zu Beginn der Spielzeit. Im Marktwert-Update im Mai legen besonders zwei Talente der…
FC Bayern auf Forbes-Liste der wertvollsten Fußball-Klubs der Welt
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Laut „Forbes“ ist Real Madrid der wertvollste Fußball-Klub der Welt. Der FC Bayern folgt als bester Bundesligist auf Platz sechs. Zwei weitere deutsche Klubs sind in den Top 30. Zum fünften Mal in Serie hat „Forbes“ Real Madrid als wertvollsten Fußballverein der Welt eingestuft. Das amerikanische Wirtschaftsmagazin beziffert den Wert des spanischen Klubs auf 8,15 Milliarden Euro. Der FC Bayern München folgt als wertvollster deutscher Verein auf Rang sechs – „Forbes“ beziffert seinen Wert auf 4,9 Milliarden Euro. Hinter Real folgen FC Barcelona mit 6,4 Milliarden Euro auf Platz zwei und Manchester United mit 6,2 Milliarden Euro auf Platz drei. Aus der Bundesliga stehen neben Bayern auch Borussia Dortmund und der VfB Stuttgart in den Top 30. Dortmund belegt laut Forbes Rang 13 mit einem Wert von 1,9 Milliarden Euro, Stuttgart Rang 28 mit 0,75 Milliarden Euro. Real Madrid: Rekordumsatz bleibt ohne Titel In der Saison 2024/25 erzielte Real Madrid laut „Forbes“ mit rund 1,1 Milliarden Euro den höchsten Umsatz eines Sportteams in der Geschichte. Sportlich blieb der Klub ohne Ertrag: Real gewann in zwei Saisons in Folge keinen Titel. Die englische Premier League stellt laut „Forbes“ mit elf Mannschaften die meisten Vereine unter den Top 30. Die nordamerikanische MLS folgt mit sieben Klubs. „Forbes“ begründet die starke MLS-Präsenz mit einem höheren Bewertungsmultiplikator in den USA.
Korpatsch verpasst Überraschung und Achtelfinale in Paris
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Eine gute Leistung reicht gegen eine der Turnier-Favoritinnen nicht: Tamara Korpatsch scheidet in der dritten Runde als letzte deutsche Tennisspielerin aus. Tennisspielerin Tamara Korpatsch hat ihr erstes Achtelfinale bei einem Grand-Slam-Turnier verpasst. Die 31-Jährige verlor bei den French Open in Paris gegen die klar favorisierte Ukrainerin Elina Switolina trotz einer guten Leistung mit 2:6, 3:6. Der Einzug in die dritte Runde des Sandplatz-Klassikers war dennoch der bislang größte Erfolg in der Karriere der Hamburgerin. Damit findet der Wettbewerb bei den Frauen in der zweiten Woche ohne deutsche Beteiligung statt. Vor Korpatsch waren bereits Eva Lys , Laura Siegemund , Tatjana Maria und Ella Seidel ausgeschieden.
Magdeburg verpflichtet Reitz
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Tony Reitz wagt den nächsten Entwicklungsschritt. Der 21-Jährige schließt sich dem 1. FC Magdeburg an. Zur Vertragslaufzeit macht der Zweitligist keine Angabe, dem Vernehmen nach fließen 400.000 Euro (…)
Bayern-Verkauf: Bundesliga-Quartett will Ibrahimovic
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Arijon Ibrahimovic vom FC Bayern hat eine ordentliche Leihsaison beim 1. FC Heidenheim hingelegt. Nun scharen sich die Interessenten um den Flügelspieler.Beim FC Bayern erwägt man, Leih-Rückkehrer (…)
WM 2026: Bastian Schweinsteiger gibt Julian Nagelsmann Turnier-Tipp
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Bastian Schweinsteiger zieht eine direkte Parallele zwischen dem aktuellen WM-Kader und dem Weltmeister-Team von 2014. Dabei nennt er ein konkretes Mindestziel. Rio-Weltmeister Bastian Schweinsteiger sieht im Bayern-Block des deutschen WM-Kaders eine wichtige Grundlage für einen erfolgreichen Turnierverlauf. Bundestrainer Julian Nagelsmann hat sieben Spieler des Rekordmeisters für die WM in den USA, Mexiko und Kanada nominiert. Gescheiterter Nagelsmann-Deal: Ex-Bayern-Boss packt aus Nagelmanns WM-Kader : Ein Name löst besonders viel Ärger aus Schweinsteiger erklärte der Rheinischen Post: „Mannschaftliche Geschlossenheit ist ganz wichtig. Wir hatten 2014 ein starkes Gerüst aus Bayern-Spielern. Das stand da, das war gefestigt und das war so stark, dass wir die anderen Spieler im Kader mitgezogen haben. Und das kann jetzt in der Mannschaft durch die Bayern-Achse auch wieder der Fall sein.“ 2014 standen im WM-Finale gegen Argentinien mit Manuel Neuer, Thomas Müller , Philipp Lahm , Schweinsteiger, Jérôme Boateng und Toni Kroos sechs Münchner in der Startelf. Diesmal berief Nagelsmann mit Kapitän Joshua Kimmich , Neuer, Jamal Musiala , Aleksandar Pavlović, Jonathan Tah, Leon Goretzka und Lennart Karl sieben Stars des Double-Gewinners in den 26-köpfigen Kader. Sie können den Podcast auch bei Spotify , Apple Music , RTL+ und allen gängigen Podcast-Plattformen hören. Potenzial sieht der 41-Jährige im DFB-Team – aber mit Einschränkungen. Schweinsteiger sagte: „Ich glaube schon, dass wir Spieler mit Weltklasse-Niveau haben: Kimmich, Musiala, Wirtz – auch Pavlović in seiner aktuellen Verfassung. Der Unterschied zu den anderen Top-Nationen und auch zu unserer Mannschaft von 2014 ist die momentan noch fehlende Konstanz und der immer mal wieder eintretende Leistungsabfall.“ Als Mindestziel nennt Schweinsteiger das Halbfinale. Das würde er „als Erfolg“ ansehen, werde aber „sehr schwer, wenn du im Achtelfinale wirklich schon so einen Brocken wie Frankreich erwischen solltest“. In der Gruppe E trifft Deutschland auf Curaçao (14. Juni), die Elfenbeinküste (20. Juni) und Ecuador (25. Juni).
DFB-Team: Kimmich bezieht Stellung zu Neuer-Comeback bei WM
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Der Nationalmannschaftskapitän positioniert sich klar zur Debatte um Manuel Neuer. Er richtet sich aber auch an Oliver Baumann. Nationalmannschaftskapitän Joshua Kimmich hat sich auf der Pressekonferenz in Herzogenaurach klar hinter Manuel Neuer gestellt. „Der Manu ist der beste Torhüter aller Zeiten, ist immer noch einer der besten Torhüter der Welt“, sagte der 31-Jährige. Die Debatte um den 40-jährigen Bayern-Keeper sei „zu negativ behaftet“. Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte Neuer nach zwei Jahren zurück in die Nationalmannschaft geholt – für die WM in den USA, Kanada und Mexiko. Die Entscheidung wurde erst nach dem letzten Bundesliga-Spieltag öffentlich. Kritik gab es unter anderem an Nagelsmanns Kommunikation. Neuer verdrängte damit Oliver Baumann auf die Ersatzbank – obwohl Nagelsmann den Hoffenheimer zunächst als Nummer eins für die WM vorgesehen hatte. Sie können den Podcast auch bei Spotify , Apple Music , RTL+ und allen gängigen Podcast-Plattformen hören. Kimmich äußerte Verständnis für Baumann: „Ich wäre enttäuscht, wenn er nicht enttäuscht gewesen wäre.“ Auf der Pressekonferenz betonte der Kapitän zudem: „Rein sportlich darf es die Diskussion nicht geben, weil wir als Deutschland die besten Spieler dabeihaben wollen.“ Baumann sei hinter Neuer „bereit“. Beim Testspiel am Sonntag (ab 20.45 Uhr im Liveticker bei t-online) in Mainz gegen Finnland fehlt Neuer wegen einer Wadenverhärtung. Baumann vertritt ihn. Ein weiterer Test folgt am 6. Juni in Chicago gegen die USA. Kimmich: „Sollten nicht über Titel nachdenken“ Als Titelfavorit sieht Kimmich die DFB-Auswahl nicht. Der Kapitän sagte: „Wir sollten jetzt nicht über irgendwie Finale oder den Titel nachdenken. Irgendwo ist das ein Traum und ein Ziel, was jeder im Kopf hat. Aber das bringt uns am Anfang des Turniers nicht vorwärts, sondern wir sollten über die Art und Weise, wie wir Fußball spielen wollen, nachdenken.“ Deutschland startet am 14. Juni in Houston gegen Curaçao ins Turnier. Weitere Gruppengegner sind die Elfenbeinküste am 20. Juni in Toronto und Ecuador am 25. Juni in East Rutherford.
Brown-Abgang: Frankfurt muss Millionen abdrücken
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Nathaniel Brown (22) könnte die Kassen beim 1. FC Nürnberg erneut klingeln lassen. Sollte Eintracht Frankfurt den Linksverteidiger verkaufen, erhält der Club laut der ‚Bild‘ 12,5 Prozent der (…)