Manuel Neuer wird nicht mehr ewig zwischen den Bayern-Pfosten stehen. Ein potenzieller Ersatz spielt in Portugal.Der FC Bayern zeigt angeblich Interesse an Lukas Hornicek. Laut der portugiesischen (…)
Neuer-Nachfolge: Zahlt Bayern 30 Millionen?
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Schalke fragt bei neuem Flügelflitzer an
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Um sich für die erste Saison zurück im Oberhaus zu wappnen, sondiert der FC Schalke 04 intensiv den Transfermarkt. Ein Außenbahnspieler aus der Schweiz hat es den Knappen dabei besonders angetan.Der (…)
DFB-Elf: Warum ein guter Klubtrainer noch kein guter Bundestrainer ist
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Julian Nagelsmann ist als Bundestrainer zurückgetreten. Wie schon bei seinem Vorgänger Hansi Flick endet damit eine Amtszeit beim DFB vorzeitig. Woran liegt das? Der DFB muss sich einen neuen Bundestrainer suchen. Julian Nagelsmann hat offiziell sein Amt niedergelegt. Nagelsmann ist damit nach Hansi Flick der zweite Bundestrainer nacheinander, der als Vereinstrainer bei verschiedenen Vereinen erfolgreich arbeitete, jedoch auf dem wichtigsten Posten in Fußball-Deutschland scheiterte. Kommentar zur Zukunft der Nationalmannschaft: Hoffnungslos WM: Im DFB-Camp gab es wohl Ärger um die Physiotherapeuten Flick war der erste Bundestrainer in der DFB-Geschichte, der entlassen wurde. Er hielt sich nur zwei Jahre und 25 Spiele im Amt. Im Herbst 2023 musste er gehen. Sein Nachfolger hielt sich ebenfalls nicht bis zum Vertragsende. Julian Nagelsmann trat nach nicht einmal drei Jahren zurück – trotz Vertrags bis 2028. Flick war beim FC Bayern für die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte mit sechs Titeln verantwortlich, führte nach seiner DFB-Zeit den FC Barcelona zu zwei Meisterschaften und einem Pokalsieg und lässt überdies attraktiven Fußball spielen. Nagelsmann galt lange als größtes Trainertalent in Deutschland, führte die TSG Hoffenheim in die Champions League und RB Leipzig ins Halbfinale der Königsklasse. Auch den FC Bayern, wo er kurz vor Ablauf seiner zweiten Saison auf umstrittene Weise entlassen wurde, führte er zu einem Meistertitel. Warum taten sich Flick und Nagelsmann beim DFB schwer? Die Trainingsarbeit mit den Spielern, die eigentliche Kernkompetenz von Flick und Nagelsmann, macht als Bundestrainer gezwungenermaßen einen deutlich geringeren Anteil aus als auf Vereinsebene. Flick etwa gilt als Spielerversteher, der es schafft, eine Einheit und ein Wir-Gefühl zu formen. Er überträgt den Profis viel Eigenverantwortung, legt aber gleichzeitig großen Wert auf Disziplin. Im Klub hat er über einen längeren Zeitraum eine feste Gruppe von rund 25 Spielern um sich, die er formen kann, wo sich ein Teamgefüge bilden kann. Bei der Nationalelf stellt sich die Gruppe bei jeder Länderspielperiode immer wieder mit mehr oder weniger großen Änderungen und unterschiedlichen Charakteren zusammen. Von Nagelsmann ist bekannt, dass er sehr detailverliebt und akribisch vorgeht, was die taktischen Abläufe in seinem Team betrifft. Mit teils komplexen Übungsformen forderte er die Spieler auf seinen Stationen. Manchmal waren diese auch überfordert. Davon wusste einst auch der ein oder andere von Nagelsmanns Ex-Spielern zu berichten. Flicks Graugans-Video mit Symbolcharakter So äußerte der serbische Nationalspieler und frühere RB-Leipzig-Profi Lazar Samardžić: „Unter Julian Nagelsmann zu trainieren, war Wahnsinn – vor allem auf taktischer Ebene und in Sachen Handlungsschnelligkeit. Da ging es nicht nur darum, wie gut du am Ball bist, sondern vor allem im Kopf, wie schnell du da bist und wie vorausschauend du spielst. Darauf hat er besonderen Wert gelegt.“ Für solche Details bleibt bei den seltenen Lehrgängen im Jahr entschieden weniger Zeit. Denn: Für die komplexen Inhalte sind in der Regel die Vereinstrainer verantwortlich, nicht der Bundestrainer, der eine Gruppe aus einem begrenzten Spielerpool formen muss, die gut zueinanderpasst. Durch die in geringerem Umfang mögliche Trainingsarbeit rückt automatisch der psychologische und kommunikative Ansatz als wichtiger Hebel in den Vordergrund, um Top-Leistungen möglich zu machen. Und genau dort offenbarten sowohl Flick als auch Nagelsmann Schwächen. Beiden gelang es nie oder selten, eine Begeisterung zu entfachen, weder intern noch in der Fußball-Öffentlichkeit. Als symbolisch für Flicks enttäuschende Amtszeit gilt das berühmt gewordene Graugans-Video aus der WM-Doku, das die Spieler in Katar motivieren sollte, stattdessen aber belächelt wurde. Das Ergebnis des Turniers ist bekannt. Dabei wird Flick oftmals das Attribut des Menschenfängers zugeschrieben. In seiner Zeit als Bundestrainer trat er nach außen hin jedoch eher spröde und bei Kritik schmallippig auf. Nagelsmanns Kommunikationsschwächen auf dem Weg zur WM In der Öffentlichkeit präsentiert sich Nagelsmann deutlich redseliger und folglich informativer als Flick. Sein Kommunikationsverhalten ist praktisch das Gegenteil. Aber: War bei der EM 2024 die Euphorie des Heimturniers noch die treibende Kraft und damit die Motivation der Spieler geradezu ein Selbstläufer, machte Nagelsmann auf dem Weg zu seiner ersten WM entscheidende Kommunikationsfehler. So gab er wiederholt zu ehrlich und zu wenig diplomatisch Auskunft über seine Gedanken- und Gefühlswelt. Stichwort Undav, Stichwort Neuer. Intern hingegen wurde zuletzt der Vorwurf laut, Nagelsmann habe zu selten mit den Spielern gesprochen, sie zu wenig an seinen Plänen teilhaben lassen, teils auch falsche Versprechungen gemacht – Stichwort Goretzkas „Stammplatz-Zusage“ für die WM. Fazit: Der Bundestrainer ist viel mehr als eine Art Moderator gefragt, denn als Fußball-Lehrer im eigentlichen Sinne. Er muss Nominierungen verteidigen oder Nicht-Nominierungen begründen, die Spieler bei langen Turnieren bei Laune halten und hat weniger Zeit für die eigentliche Arbeit eines Trainers. Dort, in der Trainingsarbeit, haben zweifellos sowohl Flick als auch Nagelsmann ihre herausragenden Kompetenzen. Um diese bestmöglich nutzen zu können, müssten sie täglich mit den Spielern arbeiten – und nicht nur alle paar Monate.
Millionen-Summe: Darmstadt bangt um Corredor
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Der SV Darmstadt 98 könnte noch in diesem Sommer Killian Corredor verlieren. Der 25-jährige Franzose wird laut der ‚L’Équipe‘ vom FC Nantes und von der AS Saint-Étienne umworben. Beide französischen (…)
Marokko besiegt Kanada und steht im WM-Viertelfinale – Sorgen um Bayerns Saibari
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Marokko hat als erste Nation das Viertelfinale bei der Weltmeisterschaft 2026 erreicht. In Houston bezwang der Afrika-Cup-Sieger Mitgastgeber Kanada mit 3:0 (0:0). Der Mann des Abends war Azzedine…
Fußball-WM: Eiskalt gegen den Gastgeber: Marokko wirft Kanada raus
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In der ersten Halbzeit entwickelt sich eine umkämpfte Partie. Marokko erleidet einen frühen Schlag. Nach der Pause ändert eine Szene den Spielverlauf. Jubel in Marokko, Trauer in Kanada; Durch einen verdienten 3:0 (0:0)-Sieg gegen den Gastgeber haben es die Nordafrikaner ins Viertelfinale der Fußball-WM geschafft. Azzedine Ounahi wurde mit zwei Toren (50., 82.) zum Matchwinner gegen zeitweise zu naive Kanadier, die eine starke Anfangsphase nicht in Tore ummünzen konnten. Soufiane Rahimi (90.+8) erzielte den Endstand. Marokko musste zudem einen personellen Rückschlag verkraften, als WM-Star Ismael Saibari schon früh in der Partie verletzt ausgewechselt werden musste . Kanada ist damit der erste der drei Turnier-Gastgeber, der ausgeschieden ist. Im Viertelfinale trifft Marokko nun auf den Sieger der Partie Paraguay gegen Frankreich (Samstag, 23 Uhr im Liveticker bei t-online). So lief das Spiel: In ihrem insgesamt dritten WM-Achtelfinale begann Marokko aber erstaunlich passiv. Die Kanadier, die erneut ohne den nicht gänzlich fitten Bayern-Profi Alphonso Davies starteten, bestimmten klar die Anfangsphase. Jonathan David vergab eine halbwegs gute Torgelegenheit (5.), Tani Oluwaseyi hatte die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber an dem meist nur Bono genannten Torhüter Yassine Bounou (10.). Die verletzungsbedingte Auswechslung von Saibari traf die Marokkaner kurz vor der ersten Trinkpause hart. Der 25-Jährige hatte bei dieser WM bereits dreimal getroffen, unter anderem zur Führung beim 1:1 gegen Rekordweltmeister Brasilien in der Gruppenphase. Rahimi kam für den verletzten Teamkollegen in die Partie. Der Abschluss des Neuen in die Arme von Kanadas Torwart Maxime Crépeau war der erste Schuss der Marokkaner aufs Tor (28.). Der Führungstreffer erlöste Marokko In der Folge passierte bis zum Halbzeitpfiff nicht mehr viel, die Partie wirkte trotz des K.-o.-Charakters fußballerisch sehr behäbig – und wurde teils hitzig. Der größte Aufreger war bis dahin eine Rangelei, die mit Gelben Karten für Kanadas Richie Laryea und Marokkos Achraf Hakimi endete (40.). Der englische Schiedsrichter Michael Oliver hatte Mühe, die Gemüter zu beruhigen und verteilte noch weitere Verwarnungen. „Das Level, das wir die ersten Spiele gezeigt haben, wird nicht reichen, um dieses Spiel zu gewinnen“, hatte Marokkos Nationaltrainer Mohamed Ouahbi vor dem Spiel angemahnt. Der Druck lag auch auf Real-Madrid-Star Brahim Díaz, der bislang torlos geblieben war – und wie seine Teamkollegen gegen Kanada 45 Minuten lang große Probleme hatte, sich in Szene zu setzen. Entsprechend überraschend fiel die Führung kurz nach dem Wiederanpfiff. Nach einem Freistoß von Hakimi kam der Ball zu Ounahi, der von der Strafraumgrenze flach ins untere Toreck traf. Für die Marokkaner wurde die Partie im Anschluss naturgemäß leichter. Der amtierende Afrika-Meister verlegte sich auf Konter und konnte abwarten. Das zweite Tor des Profis vom FC Girona riss die kanadischen Fans endgültig aus allen Träumen.
«In einer eigenen Liga»: Antonelli mit Pole in Silverstone
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Kimi Antonelli vermiest die Briten-Party in Silverstone. Der junge WM-Spitzenreiter lässt in der Qualifikation auch Lokalheld Lewis Hamilton keine Chance. Max Verstappen ist sauer. Erst schimpfte WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli in Silverstone – dann raste er zur Pole Position für den Grand Prix von Großbritannien. „Ich war etwas gestresst, weil ich im letzten Lauf nie gerne als Erster rausfahre. Aber die letzte Runde war sehr sauber. Es hat alles gepasst, obwohl es wegen des Windes schwierig war“, sagte Antonelli nach seiner fünften Pole in dieser Saison, mit der er seine Mini-Durststrecke von zwei Grand Prix ohne Sieg beenden will. Der WM-Spitzenreiter, der zuvor schon den Sprint gewonnen hatte, musste in der letzten K.-o.-Runde als Erster auf den Asphalt – und lieferte ab. In 1:28,111 Minuten verwies der erst 19-jährige Italiener den überraschend starken Charles Leclerc im Ferrari (+0,175 Sekunden) auf den zweiten Platz. Auf dem dritten Rang landete im zweiten Ferrari Lokalheld Lewis Hamilton (+0,347 Sekunden), der den Großen Preis von Großbritannien schon neunmal gewinnen konnte. Antonelli muss sich gegen Ferrari wehren „Kimi fuhr wieder in einer eigenen Liga. Dass er es auf einer Runde hinbringt, ist beeindruckend“, resümierte Mercedes-Teamchef Toto Wolff zufrieden. Selbst wenn George Russell nur Vierter wurde, stand damit auch in der neunten Qualifikation des Jahres ein Silberpfeil ganz vorne. „Die Pole nach Hause zu holen, ist sehr befriedigend“, meinte Antonelli, der allerdings im Grand Prix am Sonntag (16.00 Uhr/Sky) von Anfang an viel Gegenwehr erwarten muss: „Das wird sicher nicht einfach, ich habe zwei Ferraris hinter mir, und die werden sicher zusammenarbeiten.“ Nico Hülkenberg schaffte es nicht unter die Top Ten. Nach Rang 13 im Sprint kam der Audi-Pilot in der Qualifikation ebenfalls nicht über Position 13 hinaus und wurde von seinem brasilianischen Teamkollegen Gabriel Bortoleto (11.) geschlagen. Im Sprint musste Antonelli etwas Geduld beweisen. In der achten von 17 Runden über 100 Kilometer zog der Italiener aber an Pole-Mann Hamilton vorbei. Im Ziel hatte Antonelli 2,7 Sekunden Vorsprung auf den Briten und gewann das erste Sprint-Rennen seiner noch jungen Formel-1-Karriere. Verstappen beklagt „Desaster“ „Sie waren in ihrer eigenen Liga“, zollte McLaren-Geschäftsführer Zak Brown dem Duo Respekt. Weltmeister Lando Norris als Dritter war im McLaren 9,7 Sekunden langsamer als Antonelli. Red-Bull-Star Max Verstappen landete nur auf dem sechsten Rang. „Wir waren viel zu langsam“, befand der Niederländer zerknirscht. 16,5 Sekunden fehlten ihm auf die Spitze. In der Qualifikation lief es für Verstappen nur eine Woche nach seinem hervorragenden zweiten Platz in Österreich auch nicht rund. „Der Motor reagiert nicht normal“, klagte der 28-Jährige und äußerte zum Ende des zweiten K.o.-Abschnitts: „Was für ein Desaster, unglaublich.“ Verstappen musste sich mit einem frustrierenden siebten Platz begnügen. Das erste Mal hielten die britischen Fans den Atem in der ersten K.-o.-Runde der Qualifikation an. Da schlitterte der Engländer George Russell in Kurve sieben ins Kiesbett und touchierte leicht die Streckenbegrenzung. Der WM-Dritte konnte seinen Wagen aber selbstständig in die Garage steuern und die Zeitenjagd wieder aufnehmen. Russell wechselt den Sitz „Das war merkwürdig“, sagte Russell, der an dieser Stelle noch nie blockierende Räder erlebt habe. Mercedes-Teamchef Wolff schaute in der Box verblüfft, Konzernchef Ola Källenius schüttelte den Kopf. Russell schaffte es locker in den letzten K.-o.-Abschnitt, wechselte vorher aber noch seine Sitzschale. Auf den letzten Kilometern der Qualifikation hatte aber auch er keine Chance gegen Antonelli.
Erstes Bayern-Angebot: Der Preis für Bremer
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Die Gerüchte um einen Bremer-Transfer zum FC Bayern werden heißer. Bei den Preisvorstellungen liegen FCB und Juventus Turin noch auseinander.Der FC Bayern geht im Werben um Innenverteidiger Bremer (…)
WM-Ticker: Frankreich-Spiel droht Verschiebung – Mertesacker offen für DFB-Job
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[Seite=“WM-Tag 24 – Alle Meldungen vom 4. Juli“]
Seit dem 11. Juni rollt der Ball: 38 Tage lang wird in den USA, Mexiko und Kanada der neue Weltmeister ausgespielt. Erstmals gab es…
Zverev meckert und spielt sich ins Wimbledon-Achtelfinale
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Alexander Zverev ist seiner dritten Runde in Wimbledon zunächst klar überlegen. Danach tut sich der Hamburger schwerer, gewinnt aber glatt. Nun soll erstmals der Viertelfinaleinzug gelingen. Alexander Zverev schrie seine Erleichterung heraus. Ohne zu glänzen, erreichte der Titel-Mitfavorit in Wimbledon sein insgesamt 25. Grand-Slam-Achtelfinale. Dank des 6:2, 7:6 (7:4) 6:4 gegen den US-Amerikaner Marcos Giron erfüllte der French-Open-Gewinner seine nächste Pflichtaufgabe und darf weiter auf seinen ersten Titel beim Rasenklassiker in London hoffen. Während des 2:34 Stunden dauernden Matches schimpfte der Weltranglisten-Dritte zwar unzufrieden in Richtung seiner Box und erlaubte sich Nachlässigkeiten. Zweifel an seinem Weiterkommen ließ er aber nicht zu. „Ich fühle mich anders als im letzten Jahr. Ich spiele besseres Tennis“, sagte Zverev im Siegerinterview. „Mit einem Titel hierherzukommen, hilft jedem. Ich möchte natürlich weitermachen.“ Danach erfüllte der 29-Jährige entspannt Autogrammwünsche. Viertelfinal-Premiere in Reichweite Zum vierten Mal steht der Hamburger im Wimbledon-Achtelfinale und stellt damit sein bestes Resultat im All England Club bereits ein. Im Achtelfinale soll nun gegen den Weltranglisten-14. Jiri Lehecka aus Tschechien oder den Spanier Jaume Munar erstmals der erste Sprung ins Viertelfinale glücken. Nach seinem Triumph in Paris ist der Weltranglisten-Dritte ein Titel-Mitfavorit in Wimbledon . Anders als bei den French Open, als der italienische Weltranglisten-Erste Jannik Sinner und der serbische Rekord-Grand-Slam-Sieger Novak Djokovic früh scheiterten, sind die beiden Topstars im All England Club aber noch dabei. Auf einen der beiden könnte Zverev aber erst in einem möglichen Finale treffen – und bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Aufschlag ein Trumpf In seiner Drittrundenpartie konnte sich Zverev insbesondere auf seinen Aufschlag verlassen, dem Giron oft wenig entgegenzusetzen hatte. So rauschte der 1,98 Meter große Olympiasieger von 2021 im ersten Satz durch seine Aufschlagspiele, während der 32 Jahre alte Kalifornier bei eigenem Service Probleme hatte. Zverev hätte es sich im ersten Durchgang noch leichter machen können, hätte er seine Breakchancen noch konsequenter genutzt. Zverev meckert Richtung seiner Box Zweimal nahm der erste deutsche Grand-Slam-Turniersieger seit Boris Becker dem US-Amerikaner den Aufschlag zum 2:1 und 5:2 ab. Zum Gefallen seines Vaters Alexander Zverev und von Bruder Mischa auf der Tribüne sicherte sich der Hamburger schnell den ersten Durchgang. Danach ließ Zverev nach und leistete sich etliche leichtere Fehler. Der Weltranglisten-92. Giron kam etwas besser in die Partie, die nun ausgeglichener wurde. Unzufrieden meckerte Zverev in Richtung seiner Box, holte sich aber im Tiebreak auch den zweiten Durchgang. Im dritten Satz gab Zverev ein 4:1 wieder her und verlor erstmals sein Aufschlagspiel. „Er bewegt sich schlecht“, urteilte Ex-Wimbledonsieger Michael Stich bei Prime. Doch letztlich vermied Zverev einen Satzverlust und konnte Kraft sparen. Struff steht vor seinem größten Wimbledon-Auftritt Zverev folgte mit seinem Sieg Jan-Lennard Struff ins Achtelfinale und machte das beste deutsche Wimbledon-Abschneiden bei den Männern seit 14 Jahren perfekt. Erstmals, seit 2012 Florian Mayer und Philipp Kohlschreiber in der Runde der besten 16 standen, erreichte wieder ein Duo die Runde der besten 16. Die Statistik sollte aber nicht über die insgesamt wenig zufriedenstellende Situation im deutschen Männer-Tennis hinter Spitzenspieler Zverev hinwegtäuschen. Der ungesetzte Struff hatte am Freitag mit einem imposanten Auftritt überraschend erstmals in seiner Karriere die dritte Runde überstanden. Am Sonntag hat der 36-jährige Sauerländer gegen den Polen Hubert Hurkacz die Chance auf seinen erstmaligen Viertelfinaleinzug bei einem Grand-Slam-Turnier .