2. Liga: Preußen Münster trennt sich von Trainer Alois Schwartz

Kategorie(n): Allgemein

Alois Schwartz hatte das Traineramt beim Tabellenletzten Münster erst kurz inne. Im Sommer ist schon wieder Schluss. Zweitliga-Absteiger Preußen Münster wird den auslaufenden Vertrag mit Trainer Alois Schwartz nicht verlängern. Der 59-Jährige hatte den Klub im März übernommen, holte in sechs Spielen allerdings nur vier Punkte und konnte den Abstieg in die 3. Liga nicht verhindern. Schwartz war auf Alexander Ende gefolgt und hatte die Mannschaft auf dem letzten Tabellenplatz übernommen. Der Klub teilte mit: „In einem von gegenseitiger Wertschätzung und großem Respekt geprägten Austausch kamen beide Seiten zu dem Entschluss, die Zusammenarbeit in der dritten Liga nicht fortzusetzen, um für den Sportclub ein neues Kapitel aufzuschlagen.“ Am Sonntag steht noch das letzte Saisonspiel bei der SV Elversberg an – für Münster ist dieses jedoch ohne Bedeutung. Als möglicher Nachfolger für Schwartz gilt laut Medienberichten der frühere Ulmer Trainer Thomas Wörle.

Bundesliga: Ex-Trainer Adi Hütter bei Eintracht Frankfurt im Gespräch

Kategorie(n): Allgemein

Eintracht Frankfurt spielt eine Saison zum Vergessen. Es bleibt nur noch die Partie gegen Stuttgart. Danach dürfte die kurze Amtszeit von Trainer Riera enden. Bei Eintracht Frankfurt deutet sich ein Personalwechsel an. Die Zeichen bei Trainer Albert Riera stehen spätestens seit vergangener Woche auf Abschied. Sport-Vorstand Markus Krösche sendete nach der 2:3-Pleite in Dortmund eine unmissverständliche Botschaft – für das anstehende Bundesliga-Finale gegen den VfB Stuttgart (Samstag, ab 15.30 Uhr im Liveticker bei t-online), aber im Prinzip auch für die Zeit danach. Denn der 45-Jährige garantierte den Verbleib von Riera als Trainer der Hessen lediglich bis zum Saisonende. Dann dürfte das passieren, was viele schon länger erwarten: die Beendigung eines Missverständnisses zwischen der Eintracht und dem Spanier. Sollte Riera wirklich gehen müssen, scheint es nach Informationen des „Kicker“ auch schon einen Nachfolge-Kandidaten zu geben. Der wiederum ist ein alter Bekannter: Adi Hütter, der die Frankfurter schon zwischen 2018 und 2021 trainiert hatte. Bosse-Beben bei Bayern? Darum muss er jetzt um seine Zukunft kämpfen Das sind die Neuer-Szenarien: Lässt Nagelsmann hier die Bombe platzen? Laut „Kicker“ soll Hütter einige Fürsprecher im Klub haben, es zudem sogar schon eine Kontaktaufnahme zum Management des Österreichers gegeben haben. Hütter hatte mit Frankfurt einst das Euroa-League-Halbfinale erreicht und wurde auch zum Trainer des Jahres gewählt. Nun also das Comeback? Hütter offenbar heißer Kandidat in Marseille Nach seiner Zeit in Frankfurt trainierte Hütter Borussia Mönchengladbach und die AS Monaco . Seit Oktober letzten Jahres ist er ohne Verein. Dem Bericht zufolge soll er schon lange mit einem Engagement in der englischen Premier League liebäugeln. Laut „L’Équipe“ gelte er zudem als heißer Anwärter auf den Trainerposten bei Olympique Marseille . Ob er also überhaupt nach Frankfurt zurückkehren wollen würde, ist unklar. Die Eintracht steht vor dem Finale gegen den VfB bei 43 Punkten. In den vergangenen fünf Spielzeiten schnitt man nur in der Spielzeit 2021/22 punktemäßig schlechter ab – da schaffte das Team vom damaligen Coach Oliver Glasner allerdings in Sevilla den denkwürdigen Triumph in der Europa League und somit den Sprung in die Königsklasse. Auf so ein Happy End darf Albert Riera nicht mehr hoffen.

Osnabrück verpflichtet Lesueur – Hat „Attribute, die auch in 2. Bundesliga wichtig sein werden“

Kategorie(n): Allgemein

Er kam aus der vierten und überraschte in der dritten Liga. Nun kann sich Tony Lesueur beim VfL Osnabrück auch in der zweiten Liga zeigen. Am Donnerstag verkündete der schon…

Marktwert-Forum ohne Sprachbarrieren: Transfermarkt öffnet Diskussionen global

Kategorie(n): Allgemein

Die Marktwerte sind das Herzstück von Transfermarkt – und über diese soll global diskutiert werden. Bisher gab es für jede der 27 Domains eine eigene Marktwert-Analyse, doch…

Wolfsburg: Sorgen um Wimmer

Kategorie(n): Allgemein

Der VfL Wolfsburg muss im Saisonendspurt auf Patrick Wimmer (24) verzichten. „Patrick Wimmer wird am Samstag nicht spielen können“, erklärte Dieter Hecking auf der Pressekonferenz, „ob es für ein (…)

Spannende Bundesliga-Verstärkung für Schalke

Kategorie(n): Allgemein

Zur kommenden Saison geht Schalke 04 wieder in der Bundesliga an den Start. Da die Kassen nach wie vor leer sind, werden von Sportvorstand Frank Baumann kreative Ideen erwartet. Der Blick fällt dabei (…)

BVB stattet Kaba mit Profivertrag aus

Kategorie(n): Allgemein

Mussa Kaba wird auch in Zukunft für Borussia Dortmund auflaufen. Wie die Schwarz-Gelben bekanntgeben, hat der 17-jährige Mittelfeldspieler einen langfristigen Profivertrag beim BVB unterschrieben. (…)

NHL-Profi Reichel verstärkt Deutschland bei Eishockey-WM

Kategorie(n): Allgemein

Kurz vor dem Start der Eishockey-WM in der Schweiz hat die Nationalmannschaft noch einmal eine Verstärkung aus Nordamerika erhalten. Ein Kölner muss dagegen nach Hause reisen. NHL-Profi Lukas Reichel wird die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft bei der WM in der Schweiz verstärken. Der 23 Jahre alte Stürmer ist bereits heute in Zürich gelandet und steht für das Auftaktspiel am Freitag (16.20 Uhr/ProSieben und MagentaSport) gegen den Olympia-Dritten Finnland bereit. „Wir sind überzeugt, dass er unserem Spiel noch einmal eine zusätzliche Qualität verleihen kann“, erklärte Bundestrainer Harold Kreis. Für Reichel wurde Dominik Bokk von den Kölner Haien aus dem Kader gestrichen. Reichel spielte in der vergangenen Saison bei den Chicago Blackhawks, den Vancouver Canucks und zuletzt bei den Boston Bruins. Nach dem Ausscheiden aus den NHL-Playoffs ging er noch für das Farmteam Providence Bruins auf das Eis. Eine WM-Teilnahme scheiterte zuvor daran, dass Reichel noch keinen neuen Kontrakt in der nordamerikanischen Liga hatte. Der Deutsche Eishockey-Bund teilte mit, dass Reichel nun einen neuen Vertrag unterzeichnet hat. Das Team ist allerdings noch nicht bekannt. Reichel war sowohl bei den Olympischen Winterspielen als auch bei der WM 2025 in Dänemark für die DEB-Auswahl aktiv.

Fifa-Regeln: Wann Fußballprofis die Nationalmannschaft wechseln dürfen

Kategorie(n): Allgemein

Nicht jeder Einsatz für eine Nationalmannschaft bedeutet automatisch eine endgültige Entscheidung. Die Fifa hat klare Regeln festgelegt, wann ein Spieler wechseln darf – und wann nicht mehr. Warum darf Ibrahim Maza für Algerien spielen, obwohl er zuvor deutsche Jugendnationalteams durchlaufen hat? Und weshalb konnte Iñaki Williams nach einem Einsatz für Spanien später für Ghana auflaufen? Die Antworten liefert das Regelwerk der Fifa. Denn im internationalen Fußball entscheidet nicht allein die Staatsangehörigkeit darüber, für welches Land ein Profi spielen darf. Allerdings spielt es eine Rolle, ob ein Profi bereits für einen anderen Verband aktiv war. Die Fifa unterscheidet dabei klar zwischen Jugendspielen, Freundschaftsspielen und Pflichtspielen der A-Nationalmannschaft. Nicht jede Nominierung oder jeder Einsatz führen automatisch zu einer endgültigen Bindung an ein Land. Deshalb können Spieler unter bestimmten Voraussetzungen später noch für eine andere Nationalmannschaft auflaufen. Warum dürfen manche Spieler die Nationalmannschaft wechseln? Vor allem bei Spielern mit mehreren Staatsangehörigkeiten kommt es regelmäßig zu Verbandswechseln. Damit Talente nicht schon früh dauerhaft festgelegt werden, erlaubt die Fifa in bestimmten Fällen einen Wechsel der Nationalmannschaft. Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen Nachwuchs- und A-Nationalmannschaft. Wer ausschließlich für Jugendteams gespielt hat, ist noch nicht endgültig gebunden. Auch Einsätze in Freundschaftsspielen der A-Nationalmannschaft reichen normalerweise nicht aus. Ibrahim Maza von Bayer Leverkusen ist ein gutes Beispiel dafür. Der gebürtige Berliner lief zunächst für deutsche Jugendnationalteams auf und entschied sich später für Algerien. Möglich war das, weil seine absolvierten Jugendspiele noch keine endgültige Bindung bedeutet haben. Auch Iñaki Williams zeigt, wie die Regeln angewendet werden. Der Offensivspieler absolvierte 2016 ein A-Länderspiel für Spanien. Dabei handelte es sich allerdings nur um ein Freundschaftsspiel. Deshalb war Williams nicht dauerhaft an Spanien gebunden und konnte später für Ghana spielen. Für viele Profis spielen bei solchen Entscheidungen nicht nur sportliche Gründe eine Rolle. Oft geht es auch um familiäre Herkunft, persönliche Verbundenheit oder bessere Perspektiven auf Einsätze in der A-Nationalmannschaft. Ab wann zählt ein Spieler als „festgespielt“? Von einem festgespielten Spieler wird gesprochen, wenn ein Wechsel zu einem anderen Verband nicht mehr möglich ist. Diese Bedingungen sorgen dafür, dass ein Spieler sich für eine Mannschaft festspielt: mehr als drei Spiele für die A-Nationalmannschaft der Nation (egal, ob Pflicht-oder Testspiele) Spieler nimmt mit dem Verband an einer Endrunde einer WM oder einer kontinentalen Endrunde teil beim Länderspieleinsatz ist der Spieler älter als 21 Jahre Mit diesen Regelungen will die Fifa verhindern, dass junge Spieler zu früh festgelegt werden. Gleichzeitig soll ausgeschlossen werden, dass Nationalmannschaften beliebig gewechselt werden können.

Nach Olympia-Frust: DEB-Auswahl mit vielen WM-Fragezeichen

Kategorie(n): Allgemein

Kritik von Superstar Leon Draisaitl, Mut von Moritz Müller: Die DEB-Auswahl sucht nach Rückschlägen die neue, alte Stärke. Weniger Stars, aber mehr Zusammenhalt soll den Unterschied machen. Olympia-Enttäuschung im Rücken, zahlreiche Absagen von NHL-Stars um Superstar Leon Draisaitl : Die Eishockey-WM startet für die deutsche Nationalmannschaft mit großen Fragezeichen. Ein Jahr vor der Heim-WM sucht das Team von Bundestrainer Harold Kreis nach einer neuen Identität. Endet auch das Turnier in der Schweiz ab Freitag (16.20 Uhr/ProSieben und MagentaSport) mit dem Auftaktspiel gegen Finnland mit einer Enttäuschung, wird auch die Kritik am Coach und Sportvorstand Christian Künast größer werden. „Ich verspüre nicht mehr Druck als sonst“, entgegnete Kreis. In Zürich steht von Beginn an der Team-Gedanke wieder im Mittelpunkt. Anders als bei der letzten WM in Dänemark, als nach der Vorrunde Schluss war, obwohl mit Moritz Seider oder Tim Stützle Top-Personal vorhanden war. Anders vor allem als bei Olympia in Mailand, als alle in Superlativen über die deutschen Superstars wie Draisaitl, Stützle und Co. geschwärmt hatten. Die vielleicht beste Auswahl des Deutschen Eishockey-Bunds (DEB) war in Italien keine funktionierende Mannschaft. Das 2:6-Debakel im Viertelfinale gegen die Slowakei sorgte für mächtig Ernüchterung und viel Frust. Die Kritik nach Olympia fiel daher von Draisaitl deutlich aus. „Auf dem Niveau ist das zu schwer, wenn nicht alle auf der gleichen Seite sind und alle wissen, wie wir spielen wollen“, monierte der Superstar und meinte damit Spieler wie auch den Trainerstab. Draisaitls Worte waren auch an den DEB gerichtet, der selbstkritisch Fehler zugab. „Wir waren gut vorbereitet, aber wir waren nicht top vorbereitet. Das beginnt bei mir – weil ich der Vorstand Sport bin“, bestätigte Künast bei MagentaSport. Rückschläge vor Turnierstart In Zürich soll alles besser werden, es muss vieles besser werden. Doch es gab Rückschläge: Draisaitl, Stützle und JJ Peterka sagten für die WM ab. Der langjährige Kapitän Moritz Müller entschied sich dafür, bei MagentaSport als Experte aufzutreten. Neben statt auf dem Eis. Müller war einer der Kritiker, der bei den Winterspielen das Auftreten und die Spielweise des deutschen Teams angemahnt hatte. Der 39-Jährige sieht den aktuellen Kader aber auf einem guten Weg. „Diese Mannschaft hat die Chance, als Mannschaft erfolgreich zu sein. Es schaut nicht ein Teil auf bestimmte Jungs, die dann das Gefühl haben, sie müssen es alleine richten – wie es vielleicht in der jüngeren Vergangenheit war“, erklärte er. Weniger High End, mehr Teamgeist In der knapp vierwöchigen Vorbereitungsphase ist die Suche nach der verlorenen gegangenen Identität und die zuletzt fehlende Geschlossenheit allgegenwärtig. „Der Team-Gedanke war und ist der Schwerpunkt“, sagte Marc Michaelis von den Adler Mannheim. Kai Wissmann von Meister Eisbären Berlin sagte: „Wir haben nicht so viel NHL-High-End-Qualität wie bei Olympia, aber verfügen über eine gute Defensive und Teamgeist.“ Immerhin sind in Weltklasse-Verteidiger Seider, Torhüter Philipp Grubauer, Joshua Samanski (Edmonton Oilers) sowie kurzfristig noch Lukas Reichel vier NHL-Verstärkungen dabei. Bundestrainer Kreis lobte nach der vierwöchigen Vorbereitungsphase. „Es ist eine Mannschaft, die sehr gut beisammen ist“, sagte der 67-Jährige. Auch die vielen Wechsel im Kader durch die späteren Einstiege haben das nicht verändert. „Die Neuen, die dazugekommen sind, sind in eine intakte Gruppe hinzugekommen“, sagte der Coach. Seider fordert wichtige Tugenden Mit weniger NHL-Stars, dafür aber mit den lange bekannten Tugenden, soll die Runde der besten Acht erreicht werden. Ein Jahr vor der Heim-WM in Mannheim und Düsseldorf hofft der DEB so auf ein dringend benötigtes Erfolgserlebnis. Kapitän Seider erklärte: „Stolz, Wille und Leidenschaft – darauf kommt es dieses Jahr ein Stück mehr an.“ Für Moritz Müller sind die Begriffe selbstverständlich. „Darüber darf man gar nicht mehr sprechen“, sagte er. Er forderte, den in den vergangenen Jahren gewonnen Glauben und den Mut beizubehalten, mit dem Puck zu spielen, anstatt dem Gegner die Scheibe zu überlassen. „Die Deutschen sind besser als sie denken. Sie glauben nur selber nicht immer daran“, sagte er bei MagentaSport. Dem Gegner die Scheibe ab sofort wieder zu überlassen, sei laut Müller der falsche Weg. Start gegen Finnland Mit dem Olympia-Dritten Finnland wartet am Freitag zum Start ein Mitfavorit auf den WM-Titel. Danach folgt mit Lettland womöglich der Hauptgegner um Platz vier, der zum Einzug ins Viertelfinale reicht. „Wir möchten uns schnell in einen Groove spielen und Selbstvertrauen aneignen“, sagte Seider. „Dann sind wir für jeden Gegner eine eklige Mannschaft.“