Schiedsrichterlegende Urs Meier hätte fast im Unglückszug gesessen

Kategorie(n): Allgemein

Urs Meier wollte mit seiner Familie einen Ausflug in Andalusien machen. Dass sie nicht im verunglückten Zug saßen, lag allein am Ticketpreis. Der ehemalige Schweizer Schiedsrichter Urs Meier ist knapp einer Katastrophe entgangen. Er war mit seiner Familie in Spanien unterwegs und hatte den Zug als Verkehrsmittel gewählt. „Es war überhaupt nicht klar, welchen Zug wir nehmen“, erzählt Meier gegenüber der Schweizer Zeitung „20 Minuten“. „Tatsächlich war es so, dass es fast dieser Zug geworden wäre.. Bei einem schweren Zugunglück waren am Mittwoch in Spanien mindestens 68 Menschen ums Leben gekommen. Zwei Hochgeschwindigkeitszüge stießen nahe Urda in der Provinz Toledo rund 130 Kilometer südlich von Madrid zusammen. Die Zahl der Schwerverletzten wurde mit rund 50 angegeben. Zugkatastrophe in Spanien: Ex-Ministerin ist offenbar unter den Todesopfern Zugkatastrophe in Spanien: Minister nennt Ursache Nur die höheren Preise für die Tickets des Unglückszugs, der von Geschäftsreisenden benutzt wird, hätten die Familie dazu bewogen, einen späteren Zug zu nehmen. „Dadurch, dass wir eine vierköpfige Familie sind, haben wir gedacht, dass wir einen Zug später nehmen, der günstiger ist.“ Meier gerührt: „Das ist oft das Schicksal“ Meier lebt in Andalusien und wollte laut Bericht einen Ausflug mit der Familie machen. Als sie im anderen Zug saßen und dieser außerplanmäßig anhalten musste, hätten sie vom Unglück erfahren. Er teilte auch auf Instagram ein Video während des Halts. „Manchmal ist Glück und Pech ganz klar ganz nahe beieinander“, sagte er. Er sei jetzt mit der Familie gestrandet, das sei aber nicht so schlimm. Zu dem Zeitpunkt hoffte er noch „von Herzen, dass es nur Sachschaden gab“. Erst später erfuhr er vom ganzen Ausmaß des Unglücks. Er wirkte sichtlich berührt. „Ich bin mit der Familie unterwegs, boah, einen Zug früher und ja, das ist oft das Schicksal.“ Der Zeitung „20 Minuten“ sagte er später: „In den ersten Mitteilungen wurde nur von wenigen Opfern gesprochen, nun wurden es immer mehr. Wir sind mit den Gedanken bei ihnen.“

Max Eberl deutet Rückkehr von Joshua Kimmich beim FC Bayern an

Kategorie(n): Allgemein

Joshua Kimmich trauert um seinen Vater und verpasst daher mehrere Bayern-Spiele. Max Eberl bezieht nun Stellung. Die Hürde in der zweiten Runde des DFB-Pokals hat der FC Bayern am Mittwochabend letzten Endes locker genommen. Gegen den 1. FC Magdeburg setzten sich die Münchener vor heimischer Kulisse mit 6:1 (2:1) durch. Dabei traten sie erneut ohne Joshua Kimmich an, der nach dem plötzlichen Tod seines Vaters weiterhin Sonderurlaub hat. Max Eberl sprach nach dem Spiel über eine mögliche Rückkehr des DFB-Kapitäns zum Duell mit dem BVB am Samstagabend. „Jo bekommt die Zeit, die er braucht. Es ist keine einfache Zeit für ihn“, betonte der Sportvorstand in den Katakomben der Allianz Arena. „Er ist ein erfahrener Spieler. Er hat aktuell aber ein anderes Thema als Fußball.“ Spätes Drama bei Bundesligisten: Trainer-Sohn schießt Schalke aus dem Pokal Bundesligist scheitert vom Punkt: Nächster Tiefschlag für Wagner-Elf Dennoch wisse auch Kimmich, „dass der Klassiker vor der Tür steht“. Eberl deutete dabei ein Comeback an: „Wenn er den Kopf freibekommen will, wird er bald wieder an der Säbener Straße auftauchen. Dann wird man sehen, was am Samstag passiert.“ Gute Nachrichten bei Vincent Kompany Kimmich hatte vor dem Pokalspiel gegen Magdeburg auch schon das Champions-League-Duell mit Arsenal sowie das Bundesliga-Aufeinandertreffen mit Freiburg verpasst. In den jüngsten beiden Partien fehlte dem Rekordmeister auch Trainer Vincent Kompany , der nach einem Zusammenbruch einige Tage im Krankenhaus verbringen musste. Wie Eberl im Vorlauf des Magdeburg-Spiels verkündete, wurde der Belgier am Mittwoch aber aus der Klinik entlassen. Wann genau er an die Seitenlinie zurückkehrt, ist offen.

DFB-Pokal: FC Bayern schlägt 1. FC Magdeburg ohne Harry Kane

Kategorie(n): Allgemein

Gegen einen Zweitligisten erleben die Münchener einen kurzen Schreckmoment. Der FCB schlägt aber eindrucksvoll zurück. Der FC Bayern hat sich in der zweiten Runde des DFB-Pokals vor heimischer Kulisse mit 6:1 (2:1) gegen den 1. FC Magdeburg durchgesetzt und damit das Achtelfinale erreicht. In Abwesenheit von Harry Kane , der über 90 Minuten auf der Bank saß, trafen Michael Olise (10. und 51. Minute), Ismael Saibari (21.), Alphonso Davies (70.), Nathaniel Brown (73.) und David Santos (90.+3) für den Rekordmeister. Mateusz Zukowski hatte für den lange Zeit mutig dagegenhaltenden Zweitligisten zwischenzeitlich ausgeglichen (15.), bei den Hausherren damit aber nur einen kurzen Schreckmoment verursacht. Auf wen die Bayern im Achtelfinale des DFB-Pokals treffen, klärt sich bei der Auslosung am Sonntagabend. So lief das Spiel Die Magdeburger verdienten sich vor tausenden mitgereisten Anhängern ein Lob für ihren Auftritt in der ersten Spielhälfte. Der Tabellenfünfte der 2. Liga versteckte sich nicht. Und er ärgerte den Favoriten ein wenig. Mateusz Zukowski erzielte mit einem abgefälschten Schuss das 1:1 (15.). Und Baris Atik wäre bei einem Pfostenschuss beinahe das 2:2 geglückt (45.+2). Die Bayern-Stars agierten in der Defensive vor Torwart Jonas Urbig , der erneut den angeschlagenen Manuel Neuer ersetzte, bisweilen nachlässig und körperlos. Bayern-Trainer zuletzt im Krankenhaus: Eberl teilt gute Kompany-Nachricht Offensiv aber zeigten die Bayern ihre enorme Qualität. Immer wenn sie das Tempo anzogen und die Konzentration hochfuhren, hatten sie alles im Griff. Und die individuelle Klasse blitzte vor allem bei den Toren auf. Beispielhaft dafür war das 1:0: Youngster Lennart Karl schickte Saibari mit einem wunderbaren Pass in die Tiefe. Der Marokkaner legte quer auf Olise, der den Ball nur noch ins Tor schieben musste. Beim 2:1 war es umgekehrt. Olise bediente Saibari, der mit einem Lupfer über den Torwart vollendete. Kein Schussglück hatte Jungstar Karl, der viel versuchte, aber bei einem wuchtigen Abschluss seinen Meister in Magdeburgs Torwart Dominik Reimann fand (59.). Spätestens nach dem lässig verwandelten Elfmeter von Olise zum 3:1, vor dem der eingewechselte Davies gefoult wurde, war die Siegerfrage aber geklärt. Davies und Brown schraubten das Ergebnis mit einem Doppelschlag in die Höhe. Youngster Santos setzte den Schlusspunkt in der Nachspielzeit.

DFB-Pokal: Nächster Tiefschlag für Wagner-Team – Bayer siegt nach 0:2

Kategorie(n): Allgemein

Während Leverkusen nach 0:2-Rückstand mächtig aufdreht, verschlimmert sich die Krise bei Zweitligist Hannover immer weiter. Bayer Leverkusen hat mit einem Kraftakt das Achtelfinale im DFB-Pokal erreicht. Gegen Zweitliga-Topklub 1. FC Nürnberg geriet der Doublesieger aus dem Jahre 2024 in Halbzeit eins mit 0:2 in Rückstand, drehte die Partie nach deutlicher Leistungssteigerung aber noch in einen deutlichen 5:2-Erfolg. Unterdessen muss sich Hannover 96 nach einer 0:2-Heimniederlage gegen Ligarivale 1. FC Kaiserslautern aus dem Wettbewerb verabschieden. Damit kassiert der krisengeschüttelte Zweitligist, bei dem neben Sportchef Jonas Boldt auch der erst vor Kurzem verpflichtete Trainer Sandro Wagner immer heftiger in die Kritik gerät, den nächsten Tiefschlag. Bayern-Trainer zuletzt im Krankenhaus: Eberl teilt gute Kompany-Nachricht Belohnung für den Ballon d’Or: Harry Kane erhält goldenes Schnitzel Erst am Wochenende verlor der Ex-Bundesligist das prestigeträchtige Niedersachsenderby bei Eintracht Braunschweig mit 0:2 und rutschte auf den drittletzten Tabellenplatz ab. Nach vier Spielen an der Seitenlinie der 96er wartet Wagner weiter auf den ersten Sieg. Hannover – Kaiserslautern 0:2 Vor 35.800 Zuschauern vergab Hannover eine Reihe von Großchancen, während der Gegner aus wenig sehr viel machte: Milos Lukovic (14. Minute) und Ivan Prtajin (86.) nutzten zwei von nur drei FCK-Chancen. Zumindest was die Leistung angeht, spielte Hannover gegen Kaiserslautern zeitweise wie verwandelt. Schon in der zweiten Minute vergab Marcel Hartel eine erste gute Möglichkeit. Nach dem überraschenden 0:1 durfte sich 96 wechselweise über Pech, Unvermögen und einen überragenden FCK-Torwart Krahl ärgern. Der 26-Jährige parierte die Chancen von Maurice Neubauer (17.), Hartel (25.) und Benjamin Källman (30./44.). DFB-Pokal: Schalke scheidet aus, spätes Drama bei Stuttgart und Freiburg Franz Roggow (45.) traf nur den Pfosten. Zweimal kam den Gastgebern auch die Spielleitung dazwischen. Einen zunächst gepfiffenen Foulelfmeter (22.) korrigierte der Videoschiedsrichter zum direkten Freistoß. Ein Tor von Husseyn Chakroun wurde wegen Abseits nicht gegeben (28.). Nach der Pause war Hannover weiter dominant, wenn auch nicht mehr so zwingend. Ein Kopfball von Virgil Ghita (52.) und ein Schuss von Merlin Sinanovic (71.) waren die besten Möglichkeiten. Die Gäste blieben blass. Die 96-Fans standen trotz des schwachen Saisonverlaufs weiter hinter dem Team. Der Druck in Hannover wird jedoch immer größer. Leverkusen – Nürnberg 5:2 Rafael Lubach (13. Minute) und Sigurd Haugen (30.) hatten die zunächst forschen Gäste vor 29.681 Fans in Führung gebracht. Edmond Tapsoba (41. und 49.) leitete mit je einem Treffer kurz vor und nach der Pause die Wende ein, ehe Patrik Schick mit einem verwandelten Elfmeter (70.), Jonas Hofmann (78.) und Lucas Vázquez (89.) den am Ende zu hoch ausgefallenen Sieg für die Werkself perfekt machten. Zunächst hatte Leverkusens Nathan Tella früh die Führung auf dem Kopf, verfehlte das Tor aus zentraler Position jedoch knapp (11.). Die Gäste machten es besser: Nach einer Kombination über mehrere Stationen kam Lubach im Rückraum an den Ball. Der Vertreter des verletzten FCN-Torjägers Mohamed Ali Zoma vollendete mit einem platzierten Linksschuss ins rechte untere Eck. Auch danach war kein Klassenunterschied zu erkennen. Stattdessen konterten zwei Nürnberger Startelfdebütanten die Gastgeber eiskalt aus. William Böving dribbelte sich stark bis an den gegnerischen Sechzehner durch und legte den Ball flach an den langen Pfosten, wo Haugen nur noch einschieben musste. Vor den rund 3.000 mitgereisten Club-Fans im ausverkauften Gästeblock bejubelte er so seinen ersten Treffer im FCN-Trikot. Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit wurde Leverkusen druckvoller. Kapitän Tapsoba traf nach einer Ecke mit der Schulter zum 1:2. Der VAR überprüfte die Szene auf Handspiel, erkannte den Treffer jedoch an. Drei Wechsel zur Pause verliehen Bayer weiteren Schwung. Neben Torjäger Schick kam auch Ibrahim Maza, der beim Ballon d’Or am Montag Platz neun in der Kategorie der weltbesten U21-Spieler belegt hatte. Beinahe eine Kopie des Anschlusstreffers führte dann zum Ausgleich: Aleix García fand mit einer Ecke Tapsobas Kopf, doch FCN-Keeper Reichert parierte zunächst. Den Abpraller verwertete der Kapitän dann aber zum 2:2. Nach dem Ausgleich erhöhte Leverkusen den Druck und brachte Nürnberg immer wieder in höchste Not. Alexsio Kalogeropoulos verhinderte zunächst die Führung, ehe Reichert stark gegen Schick parierte (63.). Einen García-Freistoß lenkte die FCN-Mauer über das Tor (66.). Doch dann brachte Kalogeropoulos Schick im Strafraum zu Fall. Den fälligen Elfmeter verwandelte der Tscheche trotz eines Ausrutschers. Hofmann machte mit dem 4:2 dann alles klar, ehe Vázques sogar noch den fünften Treffer nachlegte.

Frauenfußball: Wolfsburg siegt dankt Cora Zicai, auch Frankfurt jubelt

Kategorie(n): Allgemein

Am Mittwoch fahren zwei Bundesligisten Siege im internationalen Wettbewerb ein. Besonders eine Spielerin sticht dabei heraus. Während im Herrenbereich die zweite Runde des DFB-Pokals anstand, traten die Frauen-Bundesligisten im internationalen Vergleich an. Sowohl der VfL Wolfsburg als auch Eintracht Frankfurt fuhren im Europa Cup überzeugende Siege ein. Das gilt vor allem für die Niedersachsinnen. Mit einem 7:0-Kantersieg gegen Feyenoord Rotterdam hat der VfL Wolfsburg das Achtelfinalhinspiel im Europa Cup dominiert. Den größten Anteil daran hatte Nationalspielerin Cora Zicai – mit einem Hattrick innerhalb von nur acht Minuten. Bayern-Trainer zuletzt im Krankenhaus: Eberl teilt gute Kompany-Nachricht Zicai traf in der 28., 31. und 36. Minute. Den Grundstein hatte Lara Prašnikar bereits in der 2. Minute per Foulelfmeter gelegt. Kurz nach Wiederanpfiff erhöhte die Slowenin in der 49. Minute auf 5:0. Neuzugang Cecilie Flöe Nielsen verwandelte in der 65. Minute ebenfalls einen Elfmeter. Den Endstand besorgte ein Eigentor von Joni Paliama in der 67. Minute. Als Tabellenzweite der Bundesliga reisen die Wolfsburgerinnen mit einer komfortablen Ausgangslage zum Rückspiel. Das Erreichen des Viertelfinals dürfte für die „Wölfinnen“ nur noch Formsache sein. Das Rückspiel findet am Dienstag, 10. November, in Rotterdam statt. Auch Frankfurt gewinnt, Bayern spielt remis Auch Eintracht Frankfurt hat sich gegen die PSV Eindhoven eine gute Ausgangslage verschafft. Ihr Hinspiel in der Runde der besten 16 gewannen die Hessinnen in den Niederlanden mit 2:0. Die Australierin Hayley Raso brachte die Gäste schon in der zweiten Minute in Führung. Kapitänin Laura Freigang, die sie dabei bediente, legte in der 14. Minute per Kopf nach. Vorausgegangen war eine Flanke von Paulina Krumbiegel. Das entscheidende Rückspiel wird am 11. November (18.30 Uhr) im Stadion am Brentanobad ausgetragen. Auch die Frauen des FC Bayern waren am Mittwochabend im Einsatz. In der Champions League trennten sie sich vor heimischer Kulisse mit 2:2 von Real Madrid. In der Ligaphase stehen die Münchenerinnen nach drei Spielen bei fünf Punkten – und damit auf dem fünften Rang.

FC Liverpool nach Elfer-Krimi im Viertelfinale

Kategorie(n): Allgemein

Die Reds setzen sich in einem spannenden Duell mit dem FC Chelsea durch. Manchester City bezwingt Brighton. Der FC Liverpool mit Nationalspieler Florian Wirtz steht nach einem Krimi gegen den FC Chelsea im Viertelfinale des englischen Ligapokals. Die Reds gewannen am Mittwochabend mit 6:5 (1:1, 1:1) nach Elfmeterschießen. Die Tore in der regulären Spielzeit hatten Morgan Rogers (Foulelfmeter, 40. Minute) und Cody Gakpo (Handelfmeter, 44.) erzielt, Wesley Fofana wurde für die Gäste zum Pechvogel, als er den achten Strafstoß in den Liverpooler Nachthimmel schoss. Der Verteidiger hatte bereits einen Elfer im Spiel verursacht. Nachdem sich beide Mannschaften in der ersten Hälfte weitgehend neutralisiert hatten, überschlugen sich kurz vor der Pause die Ereignisse. Zunächst grätschte der frühere Bayern-Profi Ryan Gravenberch Chelsea-Kapitän Moises Caicedo von hinten im Sechzehner um, den fälligen Strafstoß verwandelte Rogers. Der langjährige Liverpool-Captain Jordan Henderson hatte sich zwar zunächst den Ball geschnappt, nach einem gellenden Pfeifkonzert der Reds-Fans aber an Rogers übergeben. Nur vier Minuten später zeigte Schiedsrichter Darren England dann erneut auf den Punkt, diesmal allerdings sehr zur Freude der Anhänger in Rot. Fofana hatte bei einer Ecke den Ball an den ausgestreckten Arm bekommen, Gakpo fand sicher das linke untere Eck. City bremst Brighton aus Nach der Pause brachte Liverpool-Coach Andoni Iraola unter anderem Nationalspieler Florian Wirtz (59.), der dem Spiel sofort neuen Schwung gab. In der Schlussphase blockte der ebenfalls eingewechselte Levi Colwill einen schönen Abschluss von Wirtz aus der Drehung, ein Treffer wollte aber bis zum Elfmeterschießen nicht mehr fallen. Vor dem FC Liverpool hatte sich bereits Manchester City mit 4:3 ebenfalls im Elfmeterschießen (2:2, 1:1) gegen das Überraschungsteam der bisherigen Premier-League-Saison, Brighton & Hove Albion mit Trainer Fabian Hürzeler, durchgesetzt. Tabellenführer Manchester hatte in den 90 Minuten gegen den derzeitigen Dritten durch Mateo Kovacic und Vitor Reis zweimal ausgeglichen, Malick Yalcouyé und der ehemalige Hoffenheimer Georginio Rutter trafen für die Hausherren. Im Elfmeterschießen verwandelte Ex-Nationalspieler Pascal Groß als erster Schütze souverän, City-Keeper Geronimo Rulli hielt in der Folge allerdings zwei Elfer fest und ließ die Gäste jubeln. Eine Runde weiter ist auch der AFC Bournemouth. Das Team von Trainer Marco Rose gewann 3:0 (1:0) gegen Aston Villa .

DFB-Pokal: FC Bayern schlägt Magdeburg – Bestnote für Michael Olise

Kategorie(n): Allgemein

Die Bayern fahren in der zweiten Pokalrunde einen deutlichen Sieg ein. Dabei ragen gleich mehrere Stars heraus. Zumindest eine Halbzeit lang schien es in der zweiten Runde des DFB-Pokals so, als könnte Außenseiter 1. FC Magdeburg den FC Bayern tatsächlich ärgern. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Gästeakteur Mateusz Żukowski hatte Ismael Saibari die Münchener zwar wieder in Führung gebracht, quasi mit dem Pausenpfiff aber verhinderte nur der Pfosten den erneuten Ausgleich des Zweitligisten. Barış Atik ärgerte sich, die Bayern hingegen schien dieser Schuss endgültig wachgerüttelt zu haben. Doppelpacker Michael Olise , Alphonso Davies , Nathaniel Brown und Youngster David Santos Daiber schraubten das Ergebnis in den zweiten 45 Minuten in die Höhe, stellten den 6:1-Endstand her. „Die hören einfach nicht auf. Was eine Maschinerie“, staunte Magdeburgs Alexander Nollenberger in der ARD voller Anerkennung. Und dabei hatten die Münchener sogar auf Harry Kane , seit Montagabend stolzer Besitzer des Ballon d’Or, verzichtet. An Star-Power mangelte es den Bayern aber auch ohne den weltbesten Fußballer nicht. Allen voran Michael Olise zeigte seine großen Qualitäten: Zwei Tore erzielte der Franzose selbst, ein weiteres legte er auf. Er sicherte sich damit die Bestnote. Olise war aber nicht der einzige Bayern-Profi, der am Mittwochabend herausragte. Wer sich ebenfalls die Bestnote verdiente, lesen Sie hier oder oben in der Fotoshow. Auf wen die Bayern im Achtelfinale des DFB-Pokals treffen, entscheidet sich bei der Auslosung am Sonntag. Zuvor steht für den Rekordmeister in der Bundesliga aber ein echtes Spitzenspiel an: Die Münchener empfangen am Samstagabend den BVB . Beide Mannschaften stehen mit 17 Punkten an der Bundesliga-Spitze, dank des besseren Torverhältnisses geht der FCB als Erster ins direkte Duell.

Bericht: FIFA nimmt knapp fünf Milliarden mit WM-Tickets ein

Kategorie(n): Allgemein

Die Ticket-Preispolitik der FIFA stand bei der Fußball-WM stark in der Kritik. Der Verkauf von Eintrittskarten soll für beispiellose Einnahmen beim Weltverband gesorgt haben. Der Fußball-Weltverband FIFA hat mit Tickets bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada einem Bericht zufolge mehr als fünfmal höhere Einnahmen als beim Turnier vor vier Jahren in Katar erzielt. Die Summe aus dem Verkauf von Eintrittskarten und Hospitality liege bei 5 Milliarden US-Dollar (rund 4,49 Milliarden Euro), berichtete die „Times“. Die Höhe der Einnahmen wurde auf Anfrage von der FIFA nicht bestätigt. Offizielle Zahlen sollen nach Angaben eines Sprechers nach den erforderlichen Prüfverfahren im nächsten Jahresbericht veröffentlicht werden. In Katar hatten die Ticketerlöse bei 929 Millionen Dollar gelegen. 2022 gab es noch 64 Partien, in diesem Sommer waren es durch die Aufstockung um 16 weitere Teams insgesamt 104 Spiele. Massive Kritik am Ticketverkauf Die hohen Preise und die Praktiken beim Ticketverkauf für das XXL-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko hatten für massive Kritik gesorgt und unter anderem die Justiz in Deutschland und den USA beschäftigt. Durch ein dynamisches Preismodell schwankten die Beträge stark. Bei Verkäufen auf dem offiziellen Zweitmarkt profitierte die FIFA, indem sie pro Ticket eine Gebühr von 15 Prozent vom Verkäufer und vom Käufer kassiert. Die FIFA verwies auf die Verfügbarkeit günstiger Eintrittskarten sowie die zuletzt beschlossene Erhöhung der Ausschüttung an die Mitgliedsverbände. „Die Einnahmen des Turniers werden den FIFA-Mitgliedsverbänden beispiellose Ressourcen für Investitionen in den Fußball bereitstellen“, sagte ein FIFA-Sprecher der „Times“.

„Können uns jeden leisten“: Vier Superstar-Gerüchte beim FC Bayern

Kategorie(n): Allgemein

Der FC Bayern blickt laut Vorstandsboss Jan-Christan Dreesen rosigen Zeiten entgegen. Welcher Superstar könnte den Weg nach München finden?Jan-Christian Dreesen lässt am heutigen Mittwoch aufhorchen. (…)

Flugzeug-Reifen platzt: Schreckmoment für Ralf Schumacher

Kategorie(n): Allgemein

Der Ex-Formel-1-Pilot wollte in seine Wahlheimat fliegen, als der Pilot eine Vollbremsung einlegen muss. Nachdem alles glimpflich ausging, bedankte sich Schumacher bei der Fluggesellschaft. Beim Lufthansa-Flug LH1264 von Frankfurt nach Salzburg ist am Mittwochabend auf der Startbahn ein Reifen am vorderen Fahrwerk geplatzt. Die Piloten brachen den Start ab und leiteten eine Notbremsung ein. Der ehemalige Formel-1-Fahrer Ralf Schumacher saß an Bord und schilderte den Vorfall anschließend auf Instagram. Der 51-Jährige beschrieb, was er im Flugzeug erlebte: „Wir waren schon auf der Startbahn, volles Tempo, und dann ist einer von zwei Reifen vom vorderen Fahrweg geplatzt. Dann gab es natürlich eine Notbremsung hier in Frankfurt am Flughafen .“ Der Flug hatte planmäßig um 17.15 Uhr starten und um 18.15 Uhr in Salzburg landen sollen. FC Bayern: Trainer Vincent Kompany aus dem Krankenhaus entlassen Belohnung für den Ballon d’Or: Harry Kane erhält goldenes Schnitzel Die Maschine blieb nach dem Stopp rund eine halbe Stunde auf der Startbahn stehen. Polizei und Feuerwehr rückten an. Schumacher zufolge war die Bremsung sehr hart. Die Bremsen seien anschließend heiß gewesen und hätten gekühlt werden müssen, bevor das Flugzeug zurückgeschleppt wurde. Trotz des Vorfalls lobte Schumacher die Besatzung ausdrücklich: „Die Crew hat das super gemacht. Alles war sehr, sehr gut.“ Auch die weitere Abwicklung verlief nach seinen Angaben reibungslos. Er wurde direkt auf einen späteren Flug umgebucht und sollte noch am Abend in Salzburg ankommen. Die Verspätung nahm er gelassen: „Also ich werde noch nach Hause kommen, natürlich zwei, drei Stunden später. Mit dem Abendessen wird es nichts, aber egal.“ Abschließend richtete Schumacher auf Instagram Dankesworte an die Fluggesellschaft: „Also vielen Dank an Lufthansa. Super, wie wir abgewickelt und auch super empfangen worden sind, direkt umgebucht worden. Also alles perfekt, danke.“