Ex-Biathletin Sachenbacher-Stehle appelliert an Wanderer

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Als Ex-Biathletin kennt Evi Sachenbacher-Stehle die Berge. Deshalb hat sie auch Ratschläge für Anfänger beim Bergwandern parat. Fast täglich ist von Rettungsaktionen in den Bergen zu lesen, weil Wanderer nicht ausreichend vorbereitet oder ausgerüstet waren. Manchmal enden die Ausflüge auch tödlich. Die ehemalige Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle appelliert jetzt besonders an Neulinge, die sich im Gebirge tummeln. Auf Instagram veröffentliche sie ein Video von sich und ihrem Hund Friedl beim Bergwandern mit dem Titel „Führ ihn ist das normal“. Zu sehen ist, wie der Hund an eine langen Leine scheinbar mühelos über die Felsen springt. „Friedl ist eine echte Berggams. Er springt da hoch, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt, und man sieht ihm an, wie viel Spaß er dabei hat. Sein Normal eben“ schreibt die ehemalige Leistungssportlerin. „Was aber nicht heißt, dass es für andere auch ist“ mahnt sie. Südtirol: Architekt aus Bayern stürzt in den Tod Griff löst sich aus Felswand: Deutsche stürzt in den Tod „Der Berg läuft nicht weg“ Nur weil Wandern in den sozialen Medien oft leicht aussehe, sei es das nicht unbedingt. „Es werden jedes Jahr mehr Leute aus den Bergen geholt, weil sie sich schlicht überschätzt haben. Weil sie irgendwo ein Bild gesehen haben, da auch hinwollten und unterwegs gemerkt haben, dass es doch nicht so einfach ist“, schreibt die 45-Jährige. Sie appelliert an Wanderer, sich ehrlich selbst einzuschätzen, sich vorher über die Tour zu informieren und auf Wetter und Verhältnisse zu achten. Sie sollten die richtige Ausrüstung dabei haben und das entsprechende Wissen. „Und wenn Ihr unsicher seid, dreht lieber um. Der Berg läuft nicht weg“, rät sie. In den Kommentaren gab es große Zustimmung zu dem Appell. „Gut, dass du das ansprichst, Evi! Wieviel ist schon passiert und wie oft mussten die Bergretter schon ihr eigenes Leben riskieren, weil Menschen ohne Know-how und Ausrüstung meinen, die Berge erobern zu müssen!“, schrieb ein Nutzer. „Und vor allen Dingen ist nicht zu unterschätzen, dass sich andere wegen ‚Überschätzern‘ in Gefahr begeben müssen“, erinnert ein anderer. Eine Nutzerin weitere ist bereits dem Ratschlag von Seitenbacher-Sthele gefolgt: „Haben letztes Jahr kurz vor dem Gipfel umgedreht, weil dort noch Schnee war“, schrieb sie. Fast 4.000 Personen wurden im vergangenen Jahr allein in den Gebirgen der Schweiz gerettet. Das bedeutet einen Anstieg von 11 Prozent gegenüber dem Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2024., so der Deutsche Alpenverein.

FC Bayern in der Einzelkritik: Kane holt die Bestnote – und jagt Ronaldo

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Der FC Bayern trennt sich im Topspiel mit einem 2:2-Unentschieden. Harry Kane glänzt im Duell mit seinem Londoner Lieblingsgegner. Zwei andere Bayern-Stars fallen dagegen ab. Die Einzelkritik. Beinahe wäre er der Matchwinner geworden. Denn Harry Kane hatte im Spiel seines FC Bayern gegen den FC Arsenal zuerst mit einem traumhaften Pass das zwischenzeitliche 1:1 durch Alphonso Davies vorbereitet (35.) und dann auch noch per Elfmeter das Spiel selbst gedreht (61.). Aber Arsenals Declan Rice erzwang mit seinem Treffer dann doch noch das 2:2 im Champions-League-Kracher am Mittwochabend. Wieder kein Sieg: FC Bayern verzweifelt an Arsenal Wegen Kimmich: Klopp redet sich in Rage „Wir hatten ein paar gute Momente, nur nicht genug davon, um das Spiel zu gewinnen“, sagte Kane nach der Partie selbst bei DAZN. „Es war eine gute Performance von uns. Es gab eine Phase, in der wir das Spiel hätten killen können. Die anderen wirkten müde.“ Aber Arsenal kam zurück. „Am Ende ist das Unentschieden ein faires Resultat.“ Dabei hätten die Bayern einen Heimsieg vor 75.000 Zuschauern durch mehr Entschlossenheit und Offensivkraft in der zweiten Spielhälfte durchaus verdient gehabt. Gegen die „Gunners“ erwischte Kane einmal mehr einen starken Abend – bei seinen Teamkollegen waren die Leistungen dagegen höchst unterschiedlich. Wer ebenfalls überzeugen konnte und wer dagegen enttäuschte, lesen Sie oben in der Fotoshow oder hier. Auf die Bayern warten schwere Wochen Jetzt kann es für die Bayern schon knapp werden. Nach fünf Punkten aus drei Partien sind die Münchner im Kampf um einen Platz in den Top 8 und dem direkten Einzug ins Achtelfinale der „Königsklasse“ zwei Wochen vor dem schweren Auswärtsspiel bei Atlético Madrid unter Druck. Zunächst stehen aber das Bundesliga-Auswärtsspiel beim SC Freiburg (25.10.), die 2. Runde des DFB-Pokals gegen den 1. FC Magdeburg (28.10) und dann noch das Bundesliga-Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund (31.10.) an.

FC Bayern: Kane bricht nächsten Rekord gegen Arsenal

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Der FC Bayern trennt sich mit 2:2 vom englischen Meister Arsenal. Einmal mehr war Harry Kane der überragende Akteur, der Stürmer stellte mit seinem Treffer einen klubinternen Rekord auf. Harry Kane hat schon wieder in der Champions League getroffen und damit im zehnten Spiel der Königsklasse in Folge. Gegen Arsenal verwandelte der Mittelstürmer der Bayern einen Handelfmeter und baute damit seine beeindruckende Serie aus. Der Engländer überholte den ehemaligen Bayern-Superstar Robert Lewandowski , der in neun Champions-League-Spielen hintereinander erfolgreich war. Lewandowski gelang dieses Kunststück sogar zwei Mal. Kane jagt in dieser Statistik nun nur noch Cristiano Ronaldo . Der Portugiese erzielte für Real Madrid in elf aufeinanderfolgenden Partien der Champions League einen eigenen Treffer. Gegen Atlético Madrid in zwei Wochen hat Kane die Möglichkeit, mit Ronaldo gleichzuziehen. „Absolut pietätlos“: Wegen Kimmich: Klopp redet sich in Rage Überraschung um Bayern-Star: Bei Luis Díaz wird Kompany plötzlich ernst Kanes Serie begann im Frühjahr dieses Jahres mit einem Doppelpack gegen Union St. Gilloise, insgesamt erzielte er in den zehn Spielen 13 Tore für die Münchner. Auch in der ewigen Torschützenliste der Champions League klettert der Engländer unaufhörlich. Sein Treffer gegen Arsenal war der 58. in der Königsklasse. Damit ließ der 32-Jährige seinen ehemaligen Mitspieler und Bayernikone Thomas Müller und steht nun auf Platz acht im ewigen Ranking. Seit seinem Wechsel zum FC Bayern spielt Kane ohnehin in seiner eigenen Liga. In diesem Zeitraum gelangen dem Stürmer 37 Tore in der Champions League, zudem steuerte der Kapitän der „Three Lions“ noch 10 Assists hinzu. Zum Vergleich: Kylian Mbappé liegt mit 33 Toren auf Rang zwei, auf Rang drei folgt Erling Haaland mit 26. Am Montag wird in Paris der Ballon D´Or vergeben. Kanes Serie in der Champions League und die außergewöhnlichen Zahlen mit dem FC Bayern sollten seine Chancen auf die begehrte Trophäe nicht schmälern.

Nicolo Tresoldi: Klopp äußert sich zu deutschem U21-Talent

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Nicoló Tresoldi kann sich zwischen der deutschen und der italienischen Nationalmannschaft entscheiden. Bundestrainer Jürgen Klopp äußert sich zum Angreifer – und stellt etwas klar. Deutschland? Oder doch lieber Italien? Bundestrainer Jürgen Klopp (59) sieht der Entscheidung von Angreifer Nicolò Tresoldi (22) vom FC Brügge gelassen entgegen. „Der Junge muss das entscheiden in dem Moment, wo er es entscheiden kann. Und dann ist das absolut fein“, sagte Klopp am Mittwochabend bei DAZN. Ganz grundsätzlich müsse man bei der Nationalmannschaft „aber niemandem hinterherlaufen“. Das sei jedoch „nicht auf Tresoldi gemünzt“. Wie Italiens Nationaltrainer Roberto Mancini habe auch er bereits mit Tresoldi gesprochen, sagte Klopp. Er werde jede Entscheidung akzeptieren. „Aber jemanden überreden“, um deutscher Nationalspieler zu werden, „also das kann ja auch nicht so richtig sein. Aber in der Situation sind wir auch nicht.“ „Hat eine super Entwicklung genommen“ Tresoldi hatte zuletzt mit starken Leistungen für die deutsche U21-Nationalmannschaft und Brügge auf sich aufmerksam gemacht. Erst am vergangenen Champions-League-Spieltag traf er dreimal beim 4:3-Sieg der Belgier bei Inter Mailand . Der auf Sardinien geborene Angreifer hatte erklärt, erst nach der U21-EM im Sommer 2027 eine Entscheidung darüber treffen zu wollen, für welches Land er in Zukunft spielen wird. „Nico ist ein toller Junge, der eine super Entwicklung genommen hat und noch ganz viel Entwicklungspotenzial hat“, sagte Klopp.

Trotz Remis gegen Arsenal: Dreimal Note 1 für Bayern

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Das Topspiel der Champions League am Mittwochabend fand in der Allianz Arena statt. Der FC Bayern hatte den FC Arsenal in einem spannenden Spiel auf Augenhöhe zu Gast.Vincent Kompany entschied sich (…)

Jürgen Klopp: Bundestrainer redet sich in Rage – wegen Bayern-Star Kimmich

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Der Bundestrainer steht in der Halbzeitpause des Champions-League-Spiels der Bayern gegen Arsenal Rede und Antwort im Live-TV – und wird mit Blick auf seinen Nationalmannschaftskapitän deutlich. Die öffentliche Diskussion um DFB-Kapitän Joshua Kimmich beschäftigt auch Bundestrainer Jürgen Klopp offenbar weiter. Seit der zweiten Hälfte der letzten Länderspielpause, in denen der Leistungsträger des FC Bayern in der Nationalmannschaft von seinem Münchner Teamkollegen Tom Bischof gut vertreten wurde, wird über den Stellenwert des 31-Jährigen debattiert. Dies ist wohl auch an Klopp nicht spurlos vorbeigegangen – denn der 59-Jährige brachte das Thema nun ungefragt selbst wieder auf den Tisch. Klopp stand in der Halbzeitpause des Champions-League-Spiels der Bayern gegen Arsenal bei DAZN Rede und Antwort. Das DAZN-Duo aus Moderator Daniel Herzog und Experte Michael Ballack wollte wissen, wie er die Leistung des Mittelfeldduos aus Bischof und Aleksandar Pavlović einordnen würde – Kimmich fehlte bei der Partie wegen eines Trauerfalls in der Familie. Wieder kein Sieg: FC Bayern verzweifelt an Arsenal Überraschung um Bayern-Star: Bei Luis Díaz wird Kompany plötzlich ernst Klopp setzte an – und redete sich immer mehr in Rage: „Das sind Top-Partner, die können überragend zusammen spielen“, antwortete der DFB-Coach – und wurde dann deutlich mit Gedanken an den Grund für Kimmichs Fehlen: „Ich finde es heute nur absolut pietätlos, wenn wir da jetzt drüber reden. Wir können das ja nicht machen, ohne dass dann anschließend auch ein Kimmich-Thema daraus gemacht wird.“ „Das ist eine Diskussion nur in diesem Land“ Und weiter: „Jo Kimmich ist ein überragender Mittelfeldspieler, der in unserem Team immer einen Platz haben wird, aber wir brauchen ja mehr als einen Mittelfeldspieler.“ Klopp fuhr fort: „Das ist eine Diskussion nur in diesem Land, wo es dann heißt, wenn einer mal nicht anfängt, dass er dann nie wieder spielt. Das ist richtig verrückt.“ Man brauche „mehr als einen, im Idealfall vier, fünf, sechs, um dann auch auf bestimmte Art Fußball spielen zu können. “ Klopp betonte weiter: „Pavlo und Tom haben das super gemacht – aber das heißt nicht, dass das nicht auch mit Jo Kimmich funktionieren kann oder mit Felix Nmecha oder mit Mika Baur oder mit Jannik Engelhardt. Die haben das auch richtig gut gemacht.“ Für ihn und sein Trainerteam sei wichtig, „dass wir wissen, wen wir haben und wen wir dann aufstellen – das ist noch mal etwas ganz anderes.“ Er betonte: „Ein grundsätzliches Thema gibt es da überhaupt nicht.“

Champions League: FC Arsenal schafft Remis gegen den FC Bayern

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Wieder kein Sieg in der Champions League für den FC Bayern. Dabei sah es lange gut aus für den deutschen Rekordmeister. Das Auf und Ab beim FC Bayern geht weiter. Nach dem dominanten 6:1-Sieg am Wochenende gegen RB Leipzig in der Bundesliga , holten die Bayern am Mittwochabend im Kracherspiel der Champions League ein 2:2 gegen den FC Arsenal . Nach dem 3:3 bei Viking Stavanger in der letzten Woche also wieder kein Sieg in der „Königsklasse“. Dabei hatte der deutsche Rekordmeister einen 0:1-Rückstand durch Eberechi Eze (25.) in eine zwischenzeitliche 2:1-Führung durch Tore von Alphonso Davies (35.) und Harry Kane (61./Handelfmeter) gedreht. Doch Declan Rice machte acht Minuten vor Spielende dann noch den 2:2-Ausgleich (82.). Wilde Schlussphase: Real Madrid zu stark für RB Leipzig Überraschung um Bayern-Star: Bei Luis Díaz wird Kompany plötzlich ernst So lief das Spiel Die Bayern hätten einen Heimsieg vor 75.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena durch mehr Entschlossenheit und Offensivkraft in der zweiten Spielhälfte durchaus verdient gehabt. Nach fünf Punkten aus drei Partien sind die Münchner im Kampf um einen Platz in den Top 8 und dem direkten Einzug ins Achtelfinale zwei Wochen vor dem schweren Auswärtsspiel bei Atlético Madrid unter Druck. Arsenal hat zwei Zähler mehr auf dem Konto. Nachdem Trainer Vincent Kompany wegen einer Virus-Infektion das Abschlusstraining am Dienstag nicht leiten konnte, kehrte er am Spieltag zur Mannschaft zurück. Der Belgier wollte unbedingt dabei sein beim Revanche-Versuch elf Monate nach dem lehrreichen 1:3 gegen den englischen Meister in London. „Dass wir letztes Jahr gegen Arsenal verloren haben, ist auch eine Extra-Motivation für uns“, sagte Kompany beim Streamingdienst DAZN. Und der Belgier brannte. Einmal erregte er sich so sehr, dass er eine Wasserflasche in der Coaching-Zone auf den Boden schleuderte. Bei der Aufstellung musste Kompany allerdings Kreativität zeigen. Gleich vier Top-Spieler fehlten ihm. Neben dem gesperrten Michael Olise und dem nach einem Muskelfaserriss noch nicht wieder fitten Nationalspieler Jamal Musiala stand auch Mittelfeldchef Joshua Kimmich wegen eines Trauerfalls im engsten Familienkreis nicht zur Verfügung. Zu allem Überfluss saß der beim 6:1 gegen RB Leipzig dreimal treffende Linksaußen Luis Díaz wegen muskulärer Probleme lange auf der Ersatzbank. Der Kolumbianer kam erst spät als Joker ins Spiel (68.) – und musste später wieder runter. Die neu formierte Bayern-Elf musste sich erst mal finden, gerade auch in der Offensive mit der neuen Flügelzange Alphonso Davies und Serge Gnabry . Es dauerte, bis die Bayern Zugriff auf das Spiel bekamen. Das galt auch für das junge Mittelfeld-Duo Aleksandar Pavlović und Tom Bischof, das aufmerksam von Bundestrainer Jürgen Klopp als Tribünengast beobachtet wurde. Nach zwei Spielen Pause wegen einer Reizung am Fuß kehrte Manuel Neuer ins Tor zurück – und das in seinem 163. Champions-League-Spiel. Damit zog der 40-Jährige in der Rangliste der Rekordspieler mit Thomas Müller und Lionel Messi auf Platz drei gleich. Nur Cristiano Ronaldo (183 Spiele) und der frühere Toptorwart Iker Casillas (177) sind häufiger in der Königsklasse aufgelaufen. Harry Kane auf den Spuren von Cristiano Ronaldo Wichtiger als dieser persönliche Meilenstein sei aber, „dass wir das Spiel gewinnen“, sagte Neuer nach der Ankunft im Stadion bei DAZN. Machtlos war der Kapitän beim 0:1, das der für den früh verletzten Bukayo Saka eingewechselte Flügelstürmer Eze nach einem wunderbaren langen Pass von Arsenal-Kapitän Martin Ödegaard erzielte. Dafür verhinderte Neuer mit einer spektakulären Rettungstat nach einem Kopfball des Brasilianers Bruno Guimaraes kurz nach der Pause einen erneuten Rückstand (48.). Im Gegenzug hätte Ismael Saibari seinen wuchtigen Auftritt krönen können. Doch der Marokkaner schoss beim Bayern-Konter nach Zuspiel von Serge Gnabry den Ball ans Außennetz. Vor der Pause war es umgekehrt gewesen. Nach einem Abschlag (!) von Kane auf Davies leitete Saibari bei dem Konter den Ball weiter zu Gnabry, der aber nicht platziert und hart genug schoss (21.). Nach Saibaris verpasster Großchance scheiterte zunächst auch noch Dayot Upamecano mit einem Kopfball am gut reagierenden Arsenal-Schlussmann David Raya (49.). Doch Kane belohnte die Bayern in ihrer besten Druckphase. Der Engländer traf im zehnten Königsklassen-Spiel nacheinander. Länger war auf Europas größter Bühne im Vereinsfußball einzig Cristiano Ronaldo erfolgreich. Arsenal stemmte sich aber gegen die Niederlage in der Münchner Arena. Zunächst konnten sich die Münchner der Druckphase der Gäste aus London erwehren, doch dann schlug es doch im Bayern-Tor ein. Viktor Gyökeres legte für Rice auf, der mit einem Rechtsschuss aus spitzem Winkel Neuer überwand. Neben dem späten Ausgleichstreffer gab es einen weiteren ärgerlichen Moment für Kompany. Díaz, der gegen RB Leipzig als dreifacher Torschütze ins herausgeragt hatte, musste angeschlagen vom Platz. Er war schon vor der Partie nicht ganz fit gewesen.

Champions League: Real Madrid eine Nummer zu groß für Leipzig

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RB Leipzig zeigt bei Real Madrid eine engagierte Leistung. Die Sachsen scheitern aber letztlich an der eigenen Chancenverwertung – und eiskalten Hausherren. Am Ende wird es turbulent. In Spiel eins nach der herben 1:6-Klatsche gegen die Bayern am vergangenen Wochenende hat RB Leipzig mit einem 1:4 (0:1) bei Real Madrid trotz zeitweise guter Leistung die nächste hohe Niederlage einstecken müssen. Für Real trafen Bernardo Silva kurz vor (44. Minute) und Arda Güler kurz nach der Pause (52.). Außerdem steuerte Kylian Mbappé noch einen Treffer zum 3:0 bei (83.). Leipzig scheiterte mehrmals am glänzend aufgelegten Thibaut Cortouis im Tor Reals. Nur Tidiam Gomis konnte den Belgier bezwingen (85.), sein Tor blieb Ergebniskosmetik. Kurz vor Schluss setzte der im Sommer von Leipzig nach Madrid gewechselte Yan Diomandé noch einen Höhepunkt mit seinem Tor zum 4:1 (87.). Überraschung um Bayern-Star: Bei Luis Díaz wird Kompany plötzlich ernst Champions League: FC Bayern verzweifelt an Arsenal So lief das Spiel Vor dem Auftritt in der spanischen Hauptstadt hatte Demichelis von seinen Spielern gefordert, die Pleite vom Wochenende zu vergessen. „Wir werden ein anderes Gesicht zeigen“, kündigte der Argentinier an. Dafür veränderte er die Anfangsformation auf drei Positionen. Unter anderem kam Ridle Baku als Rechtsverteidiger für den gegen Bayern völlig überforderten Lukas Klostermann zum Einsatz. Und der Coach sollte zunächst Recht behalten. Zu Beginn ließ RB gegen Mbappé und Co. kaum etwas zu und setzte selbst Nadelstiche nach vorne. Zwar zog Madrid in der Folge das Tempo an, doch Leipzig hielt stark dagegen – und hatte die erste Großchance: Mittelstürmer Romulo (28.) prüfte Real-Torwart Thibaut Courtois aus der Drehung. Die Gastgeber antworteten prompt mit einem Distanzschuss von Vinicius Jr. (29.), den RB-Keeper Maarten Vandevoordt abwehrte. Die Leipziger waren nun mindestens ebenbürtig und zeigten sich weiter mutig. Kapitän David Raum filetierte mit einem tollen Tiefenpass die Real-Abwehr, doch der freie Christopher Nkunku (41.) scheiterte im Duell an Courtois. Mitten in dieser starken RB-Phase schlugen die Königlichen dann zu. Einen Abschluss von Arda Güler parierte Vandevoordt mit den Füßen. Den frei zwischen seinen Beinen trudelnden Ball drückte Bernardo Silva über die Linie. Kurz vor der Pause zwang Vini Jr. (45.+1) den Leipziger Schlussmann erneut zu einer Glanztat. Nach der Halbzeit drehte Real langsam auf. Vandevoordt hielt einen Schuss aus spitzem Winkel von Madrids Kapitän Fede Valverde (48.). Leipzig hatte nun viel weniger Zugriff als im ersten Durchgang, schaffte kaum Entlastung – und wurde dafür bestraft. Jude Bellingham fand Mbappé am zweiten Pfosten, dessen Kopfballverlängerung Güler vollendete. Nur drei Minuten später traf Mbappé das Außennetz. Real kontrollierte nun das Spiel und legte nach. Nach Leipzigs Ehrentreffer setzte Diomandé, der in der 70. Minute eingewechselt worden war, für den sehenswerten Endstand.

FC Bayern: Kompany offen über Díaz– „Haben ein bisschen Angst gehabt“

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Der Angreifer fehlt überraschend in der Anfangsformation der Münchner. Vor dem Spiel erklären Bayern-Trainer Vincent Kompany und Sportvorstand Max Eberl, warum – und der Belgier berichtet dazu von einem Schreckmoment. Bayern gegen Arsenal – der erste Kracher der Saison für den deutschen Rekordmeister in der Champions League . Schon vor Anpfiff der Partie am Mittwochabend in München aber gab es eine dicke Überraschung: Bayern-Star Luis Díaz fehlte in der Startelf der Münchner, für ihn spielte Alphonso Davies von Anfang an auf links. Und das, nachdem der Kolumbianer erst am Wochenende in Gala-Form war, beim 6:1 gegen RB Leipzig drei Tore erzielte und einen weiteren Treffer vorbereitete. Bayern-Trainer Vincent Kompany erklärte dazu vor Spielbeginn bei DAZN: „Lucho sollte eigentlich schon in den letzten 15 Minuten gegen Leipzig raus, aber wir hatten schon alle unsere Wechsel gemacht.“ Debakel im Regen-Chaos: ManUnited geht unter „Im engsten Familienkreis“: Trauerfall bei Kimmich Díaz war offenbar angeschlagen, denn: „Da haben wir bisschen Angst gehabt, was passiert ist, und dann haben wir bisschen Glück gehabt am Dienstag, dass er dabei sein kann.“ „Das ist für uns eine gute Sache“ Am Mittwoch habe es dann teilweise Entwarnung gegeben: Díaz habe“nicht hundert Prozent trainiert, aber heute morgen hat er gesagt: ‚Coach, ich will dabei sein,‘ und das ist für uns eine gute Sache, dass er auf der Bank dabei ist.“ Bayern-Sportvorstand Max Eberl ergänzte: „Lucho fühlt sich gerade eben nicht so, starten zu können, aber die anderen Jungs sind gut genug“, zeigte sich der 53-Jährige optimistisch. Díaz ist auch in dieser Spielzeit bisher wesentlicher Faktor im Offensivspiel der Bayern: In zehn Pflichtspielen 2026/27 erzielte der 29-Jährige fünf Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor.

Transferzeugnis: Eine Flop-Note beim BVB

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Nach starkem Saisonstart stotterte der Motor bei Borussia Dortmund zuletzt etwas. Die Neuzugänge verdienen sich für ihre bisherige Leistung unterschiedliche Noten.## Konstantinos Karetsas – Note 3
Mit (…)