Joshua Kimmich erlebt seine dritte WM. Es ist seine erste als Kapitän. Und sie beginnt für ihn mit einem Novum. Der Bundestrainer arbeitet am Tag ohne Training am Matchplan für den ersten Prüfstein. Auch am trainingsfreien „Family Day“ der deutschen Fußballer erscheint Joshua Kimmich am amerikanischen Morgen pflichtbewusst zur Arbeit. Seine Frau Lina und die vier gemeinsamen Kinder werden erst zum dritten Gruppenspiel gegen Ecuador nach New York einfliegen und danach mit ins DFB-Camp nach Winston-Salem reisen, worauf sich der 31-Jährige nach fast drei Wochen bei der Nationalmannschaft bereits jetzt sehr freut. Aktuell wird immer morgens telefoniert: „Und ich habe nicht das Gefühl, dass zu Hause der Baum brennt. Und wenn, glaube ich, würde es meine Frau mir nicht sagen“, erzählt der stolze Papa lächelnd. Ohne privates Freizeitprogramm konnte Kimmich also den Job übernehmen, zwei Tage nach dem fulminanten 7:1 gegen Curaçao im Hörsaal der Wake Forest University in Winston-Salem 40 Minuten lang den Medien über die Gefühlslage im DFB-Tross zu berichten. „Jetzt werden Prüfsteine kommen“ Und vorauszublicken auf Partie Nummer zwei am Samstag (22.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Toronto gegen die Elfenbeinküste. „Jetzt werden Prüfsteine kommen, wo man sehen kann, wo wir stehen“, befand der Kapitän. Auch Julian Nagelsmann bleibt trotz des Besuches seiner Frau Lena und seiner Mutter im Arbeitsmodus. Der Bundestrainer bastelt mit seinem Trainerstab und den DFB-Scouts intensiv am Matchplan für das Topspiel in Gruppe E. Das 1:0 der Elfenbeinküste gegen Ecuador ist eingehend analysiert. Und Nagelsmann mahnt: „Die beiden Gegner, die jetzt kommen, sind schon richtig, richtig gut. Die haben eine unfassbare Körperlichkeit, viel Speed und viele Topspieler.“ Das Torfest gegen Curaçao war herrlich, ist aber abgehakt. Nagelsmanns Blick geht nach vorn, auch schon Richtung K.o.-Phase: „Sollten wir weiterkommen, kommen normalerweise in einem Turnier immer noch bessere Gegner.“ Kimmich wartet noch auf ein K.o.-Spiel bei der WM Kimmich führt bei seiner dritten WM die Nationalmannschaft erstmals als Kapitän an. Sportdirektor Rudi Völler beschrieb dessen Rolle in pathetischen Worten: „Jo Kimmich ist der Fahnenträger für uns alle.“ Einer, der vorangeht. „Ein Vorbild“ für die Kollegen, und „mein Leader“, wie Nagelsmann sagte. Die Endrunde in Amerika hat für Kimmich immerhin mit ganz neuen Gefühlen begonnen. Ein Auftaktsieg ist etwas Neues für ihn. Bei den WM-Desastern 2018 in Russland (0:1 gegen Mexiko) und 2022 in Katar (1:2 gegen Japan) wurde die erste Partie jeweils verloren. Nach dem Knallstart von Houston ist quasi schon sicher, dass der 111-malige Nationalspieler beim XXL-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko erstmals ein Spiel in der K.o.-Runde erleben wird. Von einer Bereinigung seiner ganz persönlichen WM-Bilanz mag der nach Rückkehrer Manuel Neuer (125 Länderspiele) erfahrenste Akteur im 26-Mann-Kader aber nicht sprechen. „Ums Ausmerzen geht es eigentlich überhaupt nicht. Wir wissen, wie die letzten Turniere waren. Ich weiß es. Es ist eine neue Chance“, sagt der Bayern-Profi, der ein Gesicht dieser Misserfolge war. Der WM-Stolperstart anderer großer Nationen wie Spanien, Brasilien oder auch Holland wertet das Schützenfest gegen Curaçao aus Kimmichs Sicht auf. „Es ist nicht selbstverständlich, so überzeugend zu starten“, auch wenn der Gegner „kein Weltklasseniveau“ hatte. Der schwere WM-Rucksack der Vergangenheit war Kimmich in Houston anfangs schon anzumerken gewesen. In der ersten Hälfte wirkte er nicht befreit, sondern ungewohnt fahrig in seinen Aktionen. Nach der Pause war dann der typische Kimmich zu sehen. Die Tore von Jamal Musiala und Deniz Undav bereitete er da vor. „Ich freue mich extrem, eine WM spielen zu dürfen“, sagte Kimmich: „Es ist das Größte, was es gibt als Fußballer, sein Land zu vertreten.“ Happy End für die goldene Generation? Die Turnierbilanz des Anführers der einst als golden bezeichneten Generation 1995/96 um die Confed-Cup-Sieger von 2017 wie Leon Goretzka und Jonathan Tah sowie die längst nicht mehr zum Nationalteam gehörenden Niklas Süle oder Timo Werner ist ziemlich mies. Kimmich weiß das. Und darum tut er alles, um seiner DFB-Vita doch noch ein Happy End zu verpassen, wohl wissend, „dass du den Turniererfolg nicht zu hundert Prozent beeinflussen kannst“. Der Unvollendete ordnet dem Erfolg auch persönliche Vorlieben und Ansprüche unter. Er spielt halt rechts hinten statt zentral im Mittelfeld wie beim FC Bayern , weil es für das Team einfach am sinnvollsten erscheint. Auch neben dem Spielfeld versucht er, alle einzubinden und mitzunehmen. Der vierfache Familienvater betrachtet auch die Nationalelf als „eine Familie“. Kimmich glaubt an das aktuelle Mehrgenerationenteam vom 40-jährigen Neuer bis zum halb so alten Assan Ouedraogo. „Wir haben eine neue Mannschaft, wir haben neue Voraussetzungen.“ Er hat das Gefühl, es wächst nach Jahren der vielen Umbrüche und Rückschläge wieder eine echte Einheit zusammen. 150 Länderspiele – die Matthäus-Marke im Kopf Ist es seine letzte WM? Nein, eher nicht. „Ich habe auf jeden Fall Bock, noch ein paar Jahre für die Nationalmannschaft zu spielen.“ Der Vielspieler, der selten verletzt ist und kaum ein Länderspiel verpasst hat in den vergangenen Jahren, könnte durchaus Lothar Matthäus als Rekordnationalspieler ablösen. „Man jagt nicht diese 150 Länderspiele, wobei das schon eine Marke ist, die man im Kopf hat“, gestand Kimmich offen. In der Team-Hierarchie ist er ganz oben angekommen. Auch die Rückkehr von Ex-Kapitän und Bayern-Kollege Neuer, der Kimmich auch den Weltmeister-Titel (2014) voraus hat, ändert nichts daran. Kimmich sei „das Sprachrohr“ des Bundestrainers, bemerkte Völler: „Jo hat einen sehr engen Draht zu Julian.“ In Winston-Salem standen Bundestrainer und Kapitän am Tag der Ankunft nach dem ersten Training noch lange zusammen auf dem Platz und plauderten. Es war ein sehr aussagekräftiges Bild. Nagelsmann hat Kimmich einen WM-Auftrag mitgegeben: „Führ die Mannschaft voran, führ sie idealerweise zum WM-Titel.“
Der «Fahnenträger»: Kimmichs ganz neues WM-Gefühl
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Mainz 05 verlängert mit verletztem Silas: Lassen ihn „nicht hängen“
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Der 1. FSV Mainz 05 baut auch in Zukunft auf Silas. Wie der Bundesligist mitteilte, wurde der Vertrag mit dem Flügelstürmer verlängert. Dabei verzichteten die Nullfünfer auf…
Kimmichs Schlangenalarm und Eichhörnchenproblem
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Giftige Schlangen, wilde Eichhörnchen und ein „krasser“ Baum: Warum die Suche nach einem Tier-Maskottchen für den Kapitän im Teamcamp der DFB-Elf diesmal schwierig ist. Die Suche nach dem Nachfolger von EM-Kanarienvogel Ringo ist für Joshua Kimmich gar nicht so einfach. Denn die Tierwelt in North Carolina hat ihre Tücken. „Wir haben gestern eine Schlange gesehen. Aber da wurde uns gesagt, dass die giftig ist. Also bei einem Biss muss man mal ins Krankenhaus fahren. Ich glaube nicht, dass man stirbt. Aber es ist zumindest mal gefährlich. Ja, hier habe ich ein bisschen Respekt vor den Tieren, muss ich sagen“, erzählt der Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft im Teamcamp in Winston-Salem. Bei der Heim-EM 2024 hatten Kimmich, David Raum und Robert Andrich einen Kanarienvogel als Glücksbringer adoptiert. In den USA würde sich ein Eichhörnchen als Maskottchen anbieten. Viele Nagetiere flitzen durch die Grünanlagen im Hotel The Graylyn Estate und den benachbarten Campus der Wake Forest University, wo die DFB-Elf trainiert. Aber: „Am Schluss wird es schwer, so ein Eichhörnchen einzusperren“, scherzt Kimmich. Und das wolle man auch nicht. Sorge vor Schlangenbiss Die lokale Tierwelt sei ihm etwas fremd, gesteht der 31-Jährige. „In Deutschland habe ich das Gefühl, da gibt“s nicht so viele gefährliche Tiere. Hier ist so das Gefühl, wenn man auf eine Schlange tritt, kann das schon böse enden. Deswegen versuchen wir uns hier eher zurückzuhalten, was die Tiere angeht.“ Bei der EM vor zwei Jahren wurde auch ein Bonsai-Baum gepflanzt. In Winston-Salem würde sich eine Magnolie anbieten. Das sei ein „krasser Baum“, meint Hobby-Gärtner Kimmich. Den kenne er in dem Ausmaß aus Deutschland nicht. „Also meiner im Garten, der blüht erstens nie. Und zweitens ist er nicht so groß.“
Werder Bremen bindet Ersatztorwart Kolke
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Werder Bremen hat den Vertrag mit seinem dritten Torhüter Markus Kolke verlängert. Über die Laufzeit des neuen Arbeitspapiers für den 35-Jährigen machte der Klub wie immer…
Neue Chance: Amorim heuert beim AC Mailand an
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Nur wenige Monate nach seiner Entlassung bei Manchester United hat Rúben Amorim einen neuen Job gefunden. Der Portugiese heuert bei Milan an. Rúben Amorim wird seine Trainerkarriere künftig in Italien (…)
Fußball-WM 2026: Trinkpausen spalten – das steckt dahinter
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Die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko hat begonnen. Und das Turnier bringt gleich ein paar diskussionswürdige Themen mit sich. Ich war gerade bei einem Kongress in Philadelphia, eine der WM-Gastgeberstädte im Osten der USA. Hier leben viele Menschen aus Ecuador, für das Auftaktspiel gegen die Elfenbeinküste sind weitere Zehntausende angereist. Trotz der Niederlage herrschte dort eine großartige Atmosphäre. Da kam so richtig WM-Stimmung auf – auch wenn bei mir in der Hotelbar am Ende Basketball lief. Die USA sind mittlerweile in der Weltmeisterschaft angekommen. Gerade an der Ost- und der Westküste ist Fußball sehr beliebt, auch Hollywoodstars schauen sich die Spiele vor Ort an. Dieser Mix aus Sport und Show hat etwas. So kann es weitergehen. Was ich an den Trinkpausen ändern würde Gerade wird viel über die Trinkpausen gesprochen, die es einmal pro Halbzeit gibt. Deniz Undav zum Beispiel findet sie gut, Kai Havertz wiederum hielt sie im klimatisierten Stadion in Houston für nicht notwendig. Auch Fans kritisieren sie. Ich habe dazu eine klare Meinung. Es gibt Orte, wo es kühler oder das Stadion klimatisiert ist, dort sind keine Trinkpausen notwendig. Aber: In Städten wie Miami werden sie einfach gebraucht. Das ist zu Hause vor dem Fernseher nicht so leicht nachzuvollziehen. Da denken wir nur: „Ach, wieder so eine blöde Trinkpause.“ Bei dieser Hitze sind sie für mich ein Muss. Das Geschrei wäre groß, wenn ein Spieler umkippen würde, weil es keine Pause gab. Allerdings brauchen wir keine dreiminütigen Trinkpausen. 90 Sekunden würden völlig ausreichen. Nicht mal als Torwart mit langem Weg zur Seitenlinie brauchst du drei Minuten. Was ich auch verstehen kann, ist die Kritik an dem Einfluss der Trinkpause auf den Spielverlauf. Wenn du gerade Druck machst, den Gegner einschnürst und kurz davor bist, ihn einzusacken und das Tor zu schießen, dann ist so eine Pause ein krasser Bruch. Das ist das Undankbarste. Der Gegner kann in der Pause taktische Veränderungen vornehmen und sich etwas befreien. Das verändert das Momentum, keine Frage. Dennoch ist mir die Gesundheit der Spieler an den heißen Spielorten zu wichtig, sie brauchen eine solche Pause einfach. Das deutsche Gegentor war nicht unhaltbar Kommen wir zum deutschen Auftaktspiel. Das war insgesamt ein wirklich dominanter und selbstbewusster Auftritt. Auch nach dem 1:1 gegen Curaçao hat die Mannschaft nicht den Eindruck erweckt, als würde sie zweifeln. Die Spieler haben den kurzen Schreck gut weggesteckt, die nicht vorhandenen Ärmel hochgekrempelt und einfach weitergemacht. Als ich das deutsche Gegentor sah, dachte ich aus meiner Perspektive als Torhüterin zunächst: Gut, der Schuss ist abgefälscht, der ist schwer zu halten. Aber als ich die Szene dann in der Wiederholung gesehen habe, kam ich zu dem Urteil: Den Ball hätte er haben können. Das war kein Torwartfehler, aber Neuer sah für mich zumindest unglücklich aus. Am Samstag wartet die Elfenbeinküste auf Deutschland, das wird eine größere Herausforderung. Die Mannschaft ist unfassbar physisch, die Spieler sind Schränke. Darauf muss sich das deutsche Team vorbereiten. Aber sollte es normal laufen, dürfte die Nationalelf mit der Elfenbeinküste keine Probleme haben. Julian Nagelsmann hat es richtig gemacht Rund um die deutsche Mannschaft war es zuletzt etwas lauter. Zumindest haben sich viele Experten zu Wort gemeldet und ihre Meinung zur Aufstellung und zu einzelnen Spielern geäußert – und sich am Ende in Teilen auch gegenseitig kritisiert. Die MagentaTV-Experten Jürgen Klopp und Thomas Müller schlugen beispielsweise Deniz Undav statt Jamal Musiala für die Startelf vor, Lothar Matthäus bescheinigte ihnen daraufhin in der „Bild“-Zeitung mangelndes Feingefühl. Zudem hatte Klopp auf die Formulierung, dass Julian Nagelsmann zum Glück noch die Mannschaft aufstelle, salopp ein „Noch“ folgen lassen, für das er viel Gegenwind bekam. Stefan Effenberg war im „Doppelpass“ der Meinung: „Das geht nicht.“ Ich glaube, dieses „Noch“ ist Jürgen Klopp rausgerutscht. Er weiß, dass er sich so was verkneifen muss. Das war sehr unglücklich. Aber es ist im Eifer des Gefechts passiert, das würde ich nicht zu hoch hängen. Es war ein schlauer Schachzug von Julian Nagelsmann, nichts dazu zu sagen. Er hat alles richtig gemacht. Sonst wäre er andauernd darauf angesprochen worden und das Thema wäre nicht zur Ruhe gekommen. Er hat zuletzt in der Kommunikation einige Fehler gemacht, aber das jetzt war richtig gut. Jürgen Klopp hat sich inzwischen entschuldigt und Julian Nagelsmann kann es abhaken. Und mal im Ernst: Genau das ist doch die Aufgabe von Experten. Sie sollen provozieren, auch mal mit ihrer Meinung anecken. Ob man selbst die gleiche hat oder nicht, ist erst einmal egal. Und ich glaube nicht, dass es einen Julian Nagelsmann oder Jamal Musiala in irgendeiner Form beeinflusst. Die sind Profis genug, um zu wissen, dass es Teil des Jobs ist. Stimmt die Meinung der anderen Experten immer mit meiner überein? Nein. Aber das ist doch gut so. Stellen Sie sich vor, wir würden alle das Gleiche sagen, das wäre doch langweilig. Erst recht bei einer WM .
Camavinga kommt auf den Markt
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Real Madrid ist einem Verkauf von Eduardo Camavinga in diesem Sommer nicht abgeneigt. Wie ‚The Athletic‘ berichtet, sind die Königlichen offen für Angebote, da José Mourinho den 23-Jährigen „nicht als (…)
Kimmich: Echte WM-Prüfsteine kommen jetzt
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Joshua Kimmich fordert defensive Stabilität: Gegen die Elfenbeinküste und Ecuador erwartet er echte Härtetests. Worauf die Nationalspieler aus Sicht des Kapitäns jetzt besonders achten müssen. Joshua Kimmich erwartet nach dem 7:1-Torfest gegen Curaçao erst jetzt eine ernsthafte WM-Standortbestimmung für die Fußball-Nationalmannschaft. „Wir haben das erste Spiel gemacht gegen einen Gegner, der nicht Weltklasse-Niveau hat. Es werden Prüfsteine auf uns zukommen, an denen man erkennen kann, wo wir stehen“, sagte der Kapitän der DFB-Elf bei einer Pressekonferenz in Winston-Salem. Schon für das kommende WM-Gruppenspiel am Samstag (22.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Toronto gegen die Elfenbeinküste mahnte der 31-Jährige defensive Aufmerksamkeit an. „Wir müssen an der Stabilität arbeiten und weniger Gegentore bekommen“, forderte Kimmich. Der Treffer von Turnier-Außenseiter Curaçao hätte trotz des letztlich klaren Resultats nicht fallen dürfen. Ein Thema bleibe die „Restverteidigung“. „Spektakuläre“ Spieler der Elfenbeinküste Die Elfenbeinküste um Yan Diomande von RB Leipzig habe „spektakuläre Spieler“. Auch die physischen Herausforderungen würden sich in der Partie wie zum Gruppenabschluss gegen Ecuador am 25. Juni in East Rutherford verändern. Dennoch geht Kimmich die Aufgaben positiv an. „Wir haben die Qualität, um beiden Gegner wehtun zu können“, sagte der Bayern-Profi. Die DFB-Auswahl nimmt nach einem freien Tag mit Familienbesuch am Mittwoch wieder das Training in Winston-Salem auf. Am Freitag geht es zum Spielort nach Toronto in Kanada. Mit einem Sieg gegen die Elfenbeinküste wäre der Einzug in die K.o.-Runde bei der WM mit 48 Teams sicher.
FC Bayern: Konrad Laimer steht wohl vor Vertragsverlängerung
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Der Vertragspoker zwischen dem FC Bayern München und Konrad Laimer zieht sich bereits seit Monaten. Jetzt scheint eine Entscheidung gefallen. Der österreichische Nationalspieler Konrad Laimer und der FC Bayern München stehen offenbar vor einer Vertragsverlängerung. Wie der „Kicker“ berichtet, nähert sich der lange Poker dem Ende. Nachdem der 29 Jahre alte Defensivspieler und der deutsche Rekordmeister zwischenzeitlich bei den Gehaltsvorstellungen zu weit auseinander gelegen hatten, sollen sich die Parteien inzwischen angenähert haben. Weltmeister adelt Bayern-Star: „Er wird der beste Spieler des Turniers“ WM 2026: England-Star muss offenbar verletzt abreisen Die Gespräche sollen sich über mehr als ein halbes Jahr gezogen haben. Laimer, der besonders für seine Vielseitigkeit geschätzt wird, spielt seit Sommer 2023 für die Bayern. Sein Vertrag läuft noch bis zum 30. Juni 2027. Am Ende der Vertragslaufzeit wäre der Österreicher 30 Jahre alt. „Es gibt zwei Standpunkte, die momentan nicht übereinander passen. Wir wollen mit Konni verlängern, das ist Fakt. Jetzt müssen wir irgendwie eine Brücke finden, was die Vorstellungen betrifft“, hatte Sportvorstand Max Eberl im Bundesliga-Endspurt gesagt. Nach kostspieligen Vertragsverlängerungen hatten sich die Münchner bei Laimer mit Blick auf die Personalkosten zurückhaltend gezeigt. „Konni ist ein Spieler, den ich sehr schätze. Er ist für die Mannschaft extrem wichtig, genauso für die Außendarstellung des Vereins. Er arbeitet unheimlich viel für das Team“, sagte etwa Ehrenpräsident Uli Hoeneß bei DAZN, „aber er ist eben nicht Maradona. Und solche Spieler müssen akzeptieren, dass es Grenzen gibt“. Sollte nun die Einigung erfolgen, hätte der FC Bayern auf der Rechtsverteidigerposition Planungssicherheit für die kommenden Jahre. Neben Laimer ist Josip Stanišić für diese Position vorgesehen. Auf dem Linksverteidigerposten sind die Münchner bestrebt, sich zu verstärken. Dort soll Nationalspieler Nathaniel Brown von Eintracht Frankfurt kommen. Als Linksverteidiger spielt beim FC Bayern bereits der Kanadier Alphonso Davies .
Kiel verleiht Krumrey zur Konkurrenz
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Jonas Krumrey (22) hat seinen Vertrag bei Holstein Kiel um ein Jahr bis 2028 verlängert, verlässt die Störche aber vorübergehend. Die kommende Saison verbringt der Torhüter leihweise bei (…)