Die Pfiffe bei Galatasaray irritieren VfB-Torwart Fabian Bredlow. Schon vor dem Spiel erregt ein Social-Media-Post des Klubs Aufregung. VfB-Torwart Fabian Bredlow hat nach dem 0:2 in der Champions League bei Galatasaray Zweifel geäußert, ob alle Pfiffe im Stadion in Istanbul tatsächlich von Fans stammten. Die Geräuschkulisse im Ali Sami Yen Spor Kompleksi habe vor allem zu Beginn die Kommunikation auf dem Platz erschwert. Der 31-Jährige zweifelte: „Ich weiß ja auch nicht, ob die alle so von Menschen erzeugt wurden. Vor allem, wenn gesungen wurde und auf einmal Pfiffe kamen, dachte ich mir: Da stimmt doch was nicht.“ Im Verlauf der Partie habe er die Lautstärke eher ausgeblendet und sie nicht mehr so extrem wahrgenommen, er könne jedenfalls „noch gut hören“. Manuel Neuer: „Habe jeden Tag Schmerzen beim Gehen“ Trotzdem geht es weiter: Ski-Event von Olympiasieger ist insolvent Die Pfiff-Debatte war schon vor dem Anpfiff aufgekommen, nachdem die Social-Media-Abteilung der Schwaben ein Foto einer Lautsprecheranlage im Stadion gepostet hatte – versehen mit drei Grübel-Emojis. Einige Galatasaray-Anhänger werteten das offenbar als Provokation, die „Bild“ und der „Kicker“ berichteten darüber. Der VfB löschte den Beitrag daraufhin, entschuldigte sich öffentlich und teilte mit, man habe niemanden verletzen wollen und sei dankbar für die Gastfreundschaft. Galatasaray nahm die Entschuldigung an und schrieb: „Danke! Wir freuen uns darauf, euch in unserem Stadion mit einer der besten Fußballatmosphären der Welt begrüßen zu dürfen. Auf ein tolles Spiel!“. Nach der Partie legte der Verein aus Istanbul dann aber nach: In einem Video, das Galatasaray auf der Plattform X veröffentlichte, ist aus einem Lautsprecher ein Lied mit der deutschen Zeile „Auf Wiedersehen!“ zu hören.
Champions League: VfB-Torwart Bredlow zweifelt an Pfiffen in Istanbul
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Antonelli besucht Sennas Familie: „Unvergesslicher Tag“
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Ayrton Senna ist das Idol vieler Rennfahrer. Auch vom neuen Formel-1-Weltmeister Kimi Antonelli. Der Mercedes-Pilot trifft in São Paulo Sennas Familie. Nach seinem Formel-1-Triumph hat Kimi Antonelli einen ganz besonderen Ausflug unternommen. Der jüngste Weltmeister in der Geschichte der Motorsport-Königsklasse besuchte vor dem Grand Prix von Brasilien in Interlagos die Familie von Legende Ayrton Senna. Antonelli posierte wenige Tage nach seinem Erfolg westlich von São Paulo unter anderem an der Seite von Sennas Nichte Bianca und von dessen Neffe Bruno in dem ikonischen schwarz-goldenen Lotus, in dem Ayrton Senna Mitte der 80er Jahre in der Formel 1 gefahren war. Erinnerungen für die Ewigkeit „Unvergesslicher Tag“, schrieb der 20-jährige Antonelli unter das Foto in den Sozialen Medien. „Danke an die ganze Familie Senna. Es muss sich erstmal setzen, aber ich werde diese Erinnerungen ewig mit mir tragen.“ Vor einem Jahr hatte der Italiener vor dem Rennen in Interlagos schon das Grab Sennas besucht. Antonelli ist Fan der 1994 in Imola verstorbenen Rennfahrerlegende. Er fährt in Verehrung für Senna mit der Nummer 12. Der Brasilianer hatte diese Nummer selbst bei Lotus von 1985 bis 1987 und auch 1988 nach seinem Wechsel zu McLaren, als er den ersten seiner drei WM-Titel holte.
DFB-Team: Hitzlsperger warnt vor weiterer Kimmich-Debatte
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Am Donnerstag beruft Jürgen Klopp seinen Kader für die nächste Länderspielpause. Joshua Kimmich rückt wieder in den Fokus. Thomas Hitzlsperger erwartet weitere Debatten über die Rolle von Kapitän Joshua Kimmich in der deutschen Nationalmannschaft . „Die Diskussion ist meines Erachtens noch nicht zu Ende“, sagte der ehemalige Nationalspieler im „Kicker“-Interview. Kimmich sei bekannt für seinen Ehrgeiz und immer eingesprungen, wenn er gebraucht wurde, so Hitzlsperger: „Aber er ist auch schon lange Teil einer erfolglosen DFB-Elf , und somit ist es legitim, andere Optionen auszuprobieren.“ Manuel Neuer: „Habe jeden Tag Schmerzen beim Gehen“ Trotzdem geht es weiter: Ski-Event von Olympiasieger ist insolvent Über Kimmichs Rolle und seine Zukunft im DFB-Team war während und nach der vergangenen Länderspielphase hitzig diskutiert worden. „Am Ende spielen immer die Besten. Die letzten zehn Jahre ist es mir ganz gut gelungen, zu den Besten zu gehören“, hatte Kimmich danach erklärt. Der Münchner hatte dem deutschen Rekordmeister zuletzt wegen des Todes seines Vaters gefehlt. Zum Spiel gegen Borussia Dortmund (2:2) war er zurückgekehrt und stand auch beim Sieg in der Champions League am Dienstagabend bei Atlético Madrid (2:0) auf dem Platz. Bundestrainer Jürgen Klopp nominiert am Donnerstag seinen Kader für die Nations-League-Spiele in Serbien (13. November) und drei Tage später gegen die Niederlande. Kimmich wird sehr wahrscheinlich dabei sein.
Schalke-Krise: Bundesligist mit klaren Worten zu Trainer Muslić
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Frank Baumann stellt sich trotz anhaltender Ergebniskrise klar hinter Trainer Miron Muslić. Dabei offenbart ein Blick auf die Statistiken, wie tief Schalke in der Krise steckt. Schalkes Sportvorstand Frank Baumann hat Trainer Miron Muslić eine Jobgarantie gegeben. In der „Sport Bild“ bezog Baumann Stellung: „Es wird in den kommenden Wochen und Monaten keine Diskussionen über Miron geben. Wir haben Überzeugung und Vertrauen, dass wir uns gemeinsam steigern werden.“ Damit will der Klub trotz sportlicher Krise am eingeschlagenen Kurs festhalten. Schalke wartet seit sechs Spielen auf einen Sieg. In acht Partien gelangen zudem nur vier Tore, damit stellt der Klub die schwächste Offensive der fünf großen europäischen Ligen. Den Kader sieht Baumann nicht als Hauptgrund für die Probleme. „Ich bin der Meinung, dass unser Kader gut genug ist, um den Klassenerhalt zu schaffen. Einige Spieler haben bislang nicht konstant an ihrem Limit gespielt“, bekräftigte der Sportvorstand. Bittere Pleite: Stuttgart verzweifelt im Hexenkessel von Istanbul Nach 20 Jahren: Frank Schmidt hört als Heidenheim-Trainer auf Zugleich schloss Baumann Nachbesserungen im Winter nicht aus. „Das Vertrauen in unseren Kader ist groß. Wenn wir im Winter aber überzeugt sind, dass ein Spieler uns weiterhelfen kann und zu finanzieren ist, werden wir wie in jeder zurückliegenden Transferphase eine Lösung finden“, erklärte er. Der nächste Prüfstein für Muslić und sein Team folgt am Sonntag in der Bundesliga : Dann tritt Schalke 04 auswärts bei der TSG Hoffenheim an (ab 19.30 Uhr im Liveticker bei t-online) – mit dem Ziel, die Negativserie zu beenden.
Martin Kind bei Hannover 96: Abrechnung mit Boldt, Vertrauen in Wagner
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Angesichts schwieriger Zeiten bei Hannover 96 meldet sich Aufsichtsratschef Martin Kind dieser Tage wiederholt öffentlich zu Wort. Nachdem der langjährige Klub-Boss der Niedersachsen…
Jesús de Miguel: Barcelona-Star Raphinha gibt „Interview des Jahres“
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Nach dem souveränen Sieg in der Champions League will Raphinha nicht über die Leistung seiner Mannschaft reden. Ihm geht der Tod eines Kollegen sehr nah. Der brasilianische Stürmer Raphinha vom FC Barcelona hat in mehreren TV-Interviews sichtlich emotional über den Tod des spanischen Angreifers Jesús de Miguel von Zweitligist CD Teneriffa gesprochen. Nach seinen zwei Toren beim 3:0-Sieg des FC Barcelona gegen Aston Villa in der Champions League sagte Raphinha am Dienstagabend in einem TV-Interview: „Heute möchte ich eigentlich nicht über Fußball sprechen. Ich möchte der Familie von Jesús de Miguel viel Kraft wünschen.“ Er fügte an: „Es ist kein guter Tag, um über Fußball zu reden. So etwas kann jeden treffen.“ Bayern-Jungstar provoziert: „Meinem Sohn verbiete ich den Jubel“ Tödliches Foul im spanischen Fußball: Frau und Kind sahen live zu De Miguel war am Dienstagmorgen an den Folgen eines Zusammenpralls verstorben. Der 30-Jährige kollidierte am Montag im Ligaspiel gegen den FC Andorra mit dem gegnerischen Torhüter und erlegte seinen Verletzungen. Sein Klub CD Teneriffa rief eine sechstägige Vereinstrauer aus und stellte sämtliche Aktivitäten seiner Männer-, Frauen- und Jugendmannschaften bis Ende der Woche ein. Am Samstag nimmt der Klub mit einer öffentlichen Trauerfeier im Heliodoro-Rodríguez-López-Stadion Abschied von de Miguel und lädt Fans ein, an der Zeremonie teilzunehmen. Zuvor werde die Mannschaft zusammen mit dem Trainerstab und der Vereinsführung zur Beerdigung nach Navahermosa in der Provinz Toledo reisen. „Er war ein Spieler in meinem Alter“ Für Raphinha sei die Todesnachricht „ein schwerer Moment“ gewesen, erklärte der 29-jährige Barça-Kapitän. Er hatte besonders mit dem Umstand zu kämpfen, dass es sich um einen Berufskollegen handelte. „Man geht zu einem Fußballspiel und einem selbst könnte genau dasselbe passieren“, sagte er CBS Sports. Die Situation habe ihn vor der Partie sehr beschäftigt und er hätte seiner Frau erklärt, dass er sich nicht gut fühle. „Es war ein Spieler in meinem Alter. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass es mich noch mehr getroffen hat, aber ich hatte heute wegen dieser Nachricht keinen guten Tag.“ Der französische Welt- und Europameister Thierry Henry lobte den Stürmer des FC Barcelona für seine ehrlichen Worte. „Für mich ist es das Interview des Jahres“, sagte er bei CBS Sports.
BVB gegen Betis Sevilla: Übertragung der Champions League heute live im TV
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Borussia Dortmund empfängt Real Betis Sevilla am vierten Spieltag der Champions-League-Ligaphase. t-online gibt eine Übersicht, wo Sie das Duell live sehen können. Am Mittwoch, 4. November, trifft Borussia Dortmund in der Champions League auf Real Betis Sevilla . Anstoß im Signal Iduna Park in Dortmund ist um 21 Uhr. Beide Teams gehen mit Rückenwind in die Partie. Dortmund gewann sein jüngstes Champions-League-Spiel gegen Sabah FK aus Aserbaidschan. Real Betis setzte sich in der „Königsklasse“ zuletzt gegen Feyenoord Rotterdam durch. Duell mit zwei DFB-Stars: FC Bayern reist für Testspiel nach Afrika Die Ausgangslage in der Ligaphase spricht bislang für die Spanier. Real Betis steht mit neun Punkten aus drei Spielen auf Platz fünf der Champions-League-Tabelle. Dortmund liegt mit sechs Punkten auf Rang 13. Der BVB gewann zwei seiner drei bisherigen Partien, verlor aber auch einmal. Wo wird Dortmund gegen Real Betis übertragen? Das Champions-League-Spiel zwischen Borussia Dortmund und Real Betis Sevilla wird live bei DAZN übertragen. Für die Übertragung ist ein kostenpflichtiges Abonnement nötig. Eine Ausstrahlung im Free-TV gibt es nicht. Gibt es einen Liveticker? Ja. t-online bietet zum Champions-League-Spiel zwischen Borussia Dortmund und Real Betis Sevilla einen Liveticker an. Dort können Sie die Partie am Mittwoch ab 21 Uhr live verfolgen. Historisch ist die Begegnung eine Premiere. Borussia Dortmund und Real Betis treffen erstmals in einem Pflichtspiel aufeinander.
Avdullahu vor dem nächsten Schritt?
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Atlético Madrid plant bereits jetzt für die kommende Saison vor und hat dabei unter anderem einen Bundesligaprofi fest ins Visier genommen. Im vergangenen Sommer blitzten die Rojiblancos noch ab, das (…)
FC Bayern gewinnt bei Atlético: Lennart Karls Jubel bleibt das Tuschelthema
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Bayern-Jungstar Lennart Karl trifft beim Sieg in Madrid und erregt mit seinem Jubel Gesprächsstoff. Seine Geste lässt brisanten Interpretationsspielraum offen. Aus Madrid berichtet Julian Buhl Nach dem 2:0-Sieg am Dienstagabend bei Atlético Madrid war Lennart Karl mal wieder das große Gesprächsthema beim FC Bayern . Auch wegen seines wichtigen Führungstreffers, bei dem er seinem Gegenspieler Robin Le Normand im Strafraum den Ball geklaut und ihn dann lässig über Torhüter Jan Oblak gechippt hatte. Champions League: FC Bayern gewinnt Kracher bei Atlético Madrid Aber eben nicht nur deshalb. Diskussionsstoff lieferte Karl vor allem mit seiner provokanten Geste , die er unmittelbar nach seinem Tor zeigte. Dabei führte er beide Hände in Richtung seiner Ohren und ahmte mit ihnen Mundbewegungen nach. Damit ließ er Interpretationsspielraum offen. Der Schluss, dass die Blabla-Geste sich an seine Kritiker richten sollte, liegt nahe. Aber zielte sie etwa auch direkt auf Sportvorstand Max Eberl , der Karl zuletzt ein „Leistungsloch und den einen oder anderen Fehltritt“ attestiert und dafür bereits einen Rüffel von Karls Berater und DAZN-Experte Michael Ballack eingehandelt hatte? Oder gar auf Uli Hoeneß , der die öffentliche Debatte um den 19-Jährigen quasi ins Rollen gebracht hatte? Der Ehrenpräsident hatte in der „Welt am Sonntag“ angekündigt, demnächst ein „ernstes Gespräch“ mit Karl führen zu wollen. Denn der sei, so Hoeneß, „noch lange kein Superstar, junge Spieler brauchen Demut“. Die stellte Karl mit seinem Jubel zumindest nicht gerade unter Beweis. Manuel Neuer: „Habe jeden Tag Schmerzen beim Gehen“ Antwort auf Hoeneß? Lennart Karl mit deutlicher Geste beim Torjubel Bayern will Karls brisante Geste nicht kommentieren Die Reaktion der Bayern darauf spricht Bände. Denn nicht ohne Grund wollte oder sollte auch keiner der Protagonisten im Estadio Metropolitano darüber sprechen. Als Eberl dort in den Katakomben vor die Kameras trat, behauptete er, Karls Jubel „ehrlicherweise gar nicht gesehen“ zu haben, „weil ich mich auch gefreut habe und dann schaue ich nicht, was die machen. Es freut mich für ihn, dass wir das Tor geschossen haben“. Tom Bischof sagte nur knapp mit einem Grinsen, dass er Karl zwar sehr nahestehe, aber nicht wisse, was seine Jubelgeste zu bedeuten habe. Auch Kapitän Manuel Neuer blieb im Streitfall Karl lieber im Allgemeinen und sagte generell über seinen Teamkollegen: „Da gibt es nichts zu diskutieren und auch nichts zu thematisieren.“ Karl sei „für uns ein wichtiger Spieler“, befand Eberl noch: „Das haben wir nie in Abrede gestellt.“ Der Jungstar habe nach hinten mitgearbeitet, sei „unfassbar fleißig gewesen und dann belohnt er sich mit dem Tor“. „Meinem Sohn verbiete ich den Jubel“ Deutliche Worte zu Karls Jubel fand dagegen Ex-Bayer und Prime-Video-Experte Mats Hummels . „Den sehen wir viel zu oft mittlerweile“, sagte der Weltmeister von 2014. Kritik sei nun mal Teil des gut bezahlten Profigeschäfts. „Mein Sohn ist acht. In den Spielen von seiner Mannschaft sehe ich schon Kinder diesen Jubel machen“, so Hummels. Aber: „Meinem Sohn verbiete ich den Jubel.“ Eberl war darum bemüht, das Thema Karl nicht allzu sehr in den Mittelpunkt zu rücken und stattdessen die „Weltklasseleistung“ der gesamten Mannschaft zu betonen, die sie in dem als Hexenkessel bekannten Stadion abgeliefert habe. Dabei hob er lieber andere Akteure hervor wie Abwehrchef Dayot Upamecano . „Gott sei Dank haben wir den verlängert“, sagte Eberl. Der Franzose spiele schließlich „schon seit Wochen auf Weltklasseniveau“. Konrad Laimer, der per Traumtor zum 2:0 unter die Latte traf und sich genau wie Upamecano auch die t-online-Note eins verdiente, sei „wie eine Maschine“, so Eberl. Der Österreicher passe „perfekt hierher“ und sei mit seinem Einsatzwillen eine Art Dauer-Energiegeber für die Mannschaft. Karls Jubelgeste bleibt ein Tuschelthema Eberls Lobeshymnen änderten aber nichts daran, dass vor allem Karl und dessen Jubel auch beim Bankett der Bayern das Tuschelthema blieb. Karl wurde dort im Festsaal des noblen Inside-by-Meliá-Hotels in erster Linie aber auch von den geladenen Gästen für seinen Treffer gefeiert, mit dem er den Sieg der Bayern in Madrid auf den Weg gebracht hatte. Nach zuletzt zwei Unentschieden in Folge ist der deutsche Rekordmeister damit nun wieder auf Kurs in Richtung der ersten acht Tabellenplätze unterwegs, die den direkten Einzug ins Achtelfinale garantieren. Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen erinnerte in seiner Bankettrede daran, dass Bayern zum allerersten Mal überhaupt bei Atlético gewonnen habe. „Ihr habt heute einen ganz großen Schritt in die richtige Richtung gemacht“, rief er der Mannschaft zu. „Ihr habt gezeigt, dass mit uns als FC Bayern immer zu rechnen ist, auch in einer schwierigen Zeit.“ Die Bayern mussten auch in Madrid auf ihren Chefcoach Kompany verzichten – genau wie auf einige verletzte Stammspieler. Mit dem Triumph an ihrem Sehnsuchtsort dürfen die Münchner trotzdem weiter von einer Rückkehr in das Finalstadion dieser Champions-League-Saison zum Endspiel im Juni träumen. „Es war ein extrem wichtiger Schritt in der ganzen Situation“, sagte Eberl auf t-online-Nachfrage. Man denke jetzt gar nicht an das Finale der Champions League , sondern habe „gerade andere Themen, die wir lösen wollen, lösen müssen“, so Eberl weiter: „Und wenn du aus so einer schwierigen Phase so hervorgehen kannst, dann kann hinten raus auch was Großes entstehen.“ Manuel Neuer wurde da deutlich konkreter. Der Kapitän sagte, „dass wir sehr gerne im Sommer noch mal hier zurückkehren würden“. Das gilt mit Sicherheit auch für Lennart Karl.
Undav mit bitterer DFB-Prognose
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Deniz Undav macht sich keine Hoffnungen auf eine Nominierung für die bevorstehenden DFB-Länderspiele. „Gar nicht“, antwortete der Angreifer des VfB Stuttgart in der Mixed Zone nach der gestrigen (…)