Regionalliga Nordost: Fan kollabiert nach Derby in Chemnitz

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Der Chemnitzer FC kann im Derby gegen Aue drei Punkte einfahren. Doch der Erfolg gerät kurz nach dem Spiel in den Hintergrund. Beim Regionalligaspiel zwischen dem Chemnitzer FC und Erzgebirge Aue (3:1) ist es unmittelbar nach der Partie zu einem medizinischen Zwischenfall auf den Rängen gekommen. Das bestätigte das Heimteam in einer Stellungnahme. „Kurz nach dem Abpfiff rückte das sportliche Geschehen […] vollständig in den Hintergrund“, teilte der CFC mit. An der Fischerwiese, dem Chemnitzer Stadion, sei es aufgrund des Vorfalls auf der Tribüne still geworden. „Das gesamte Stadion war sich der Ernsthaftigkeit der Situation sofort bewusst. Vielen Dank für euer Einfühlungsvermögen und euer respektvolles Verhalten in diesem Moment“, schrieb der Klub. CFC-Trainer spricht Gebet für Betroffenen Laut „Bild“ war der betroffene Zuschauer am Samstagabend nach Abpfiff auf den Rängen kollabiert. Er habe reanimiert werden müssen. Ärzte und Sanitäter seien schnell zu Hilfe gekommen. Fans hätten mit Fahnen und Bannern einen Sichtschutz gebildet. Der Zuschauer sei in ein Krankenhaus gebracht und dort weiter behandelt worden. CFC-Trainer Benjamin Duda erklärte auf der Pressekonferenz nach der Partie, er drücke „der Person, die kurz vor Schluss reanimiert werden musste, beide Daumen und spreche ein Gebet, dass das gut ausgeht.“ Die Szenen von den Rängen waren zuvor schnell bis auf den Platz durchgedrungen. Trotz des Derbyerfolgs verzichtete die Chemnitzer Mannschaft auf ausgelassene Jubelarien. Der Klub hielt sich später auch in seiner Nachberichterstattung zurück. „Einmal mehr ist klar: Es gibt Wichtigeres als den Fußball“, schrieb der CFC. „Aus Rücksicht auf die Situation verzichtet der Chemnitzer FC am heutigen Abend auf Jubelfotos und eine ausführliche weitere Berichterstattung zum Spiel.“ Die Gedanken seien bei dem betroffenen Zuschauer sowie seinen Angehörigen. Man wünsche ihm „von Herzen gute Besserung und alles erdenklich Gute“.

Bundesliga-Flirt: Fast 25 Millionen für Chérif

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Nach nur einem halben Jahr bricht Sidiki Chérif seine Zelte bei Fenerbahce schon wieder ab. Laut ‚RMC‘ wechselt der 19-jährige Stürmer für 24,5 Millionen Euro zu Coventry City. Am heutigen Sonntag (…)

Zverev bei Nachtschicht in Cincinnati mit viel Mühe weiter

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Bis tief in die Nacht bestreitet Alexander Zverev sein Auftaktspiel in Cincinnati. Am Ende kann der Hamburger jubeln. Bis zu den US Open bleibt noch Arbeit. Wimbledon-Finalist Alexander Zverev kommt vor den US Open nur langsam in Schwung. Der Hamburger wendete bei der Nachtschicht in seinem Auftaktspiel beim Masters-Turnier in Cincinnati eine Pleite gerade noch ab. Der an Nummer eins gesetzte Zverev siegte gegen den Briten Cameron Norrie 3:6, 6:3, 6:3. Den Matchball verwandelte er um 2:15 Uhr Ortszeit. In der nächsten Runde trifft er auf den Franzosen Terence Atmane. „Ich musste in meinen Rhythmus kommen. Der erste Satz war nicht gut. Der zweite und dritte Satz waren aber auf einem hohen Level“, sagte Zverev. Zverev hatte zuletzt schon beim Masters-1000-Turnier in Montreal gepatzt, als er überraschend in der zweiten Runde gegen den Niederländer Tallon Griekspoor gescheitert war. Das vierte und letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres beginnt am 30. August in New York. Struff und Hanfmann raus – auch Djokovic patzt Für Jan-Lennard Struff und Yannick Hanfmann war dagegen in der zweiten Runde schon Schluss. Struff verlor gegen den Chilenen Alejandro Tabilo 3:6, 4:6. Für Hanfmann kam das Aus nach einem 6:7 (5:7), 1:6 gegen den Franzosen Arthur Fils. Ein frühes Aus ereilte auch Superstar Novak Djokovic . Der 24-malige Grand-Slam-Sieger aus Serbien unterlag dem Argentinier Thiago Agustin Tirante 6:2, 4:6, 4:6.

„Müssen Tempo machen“: Veerman stößt die BVB-Tür weit auf

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Nach dem geplatzten Transfer von Said El Mala sucht Borussia Dortmund einen neuen Flügelspieler. Parallel könnte aber auch ein neuer Spielmacher kommen.Joey Veerman würde gerne zu Borussia Dortmund (…)

Bornauw heute zum HSV

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Der Hamburger SV hat seinen neuen Abwehrchef fest an der Angel. Wie die ‚Hamburger Morgenpost‘ berichtet, wird Sebastiaan Bornauw am heutigen Sonntag zur Abwicklung seiner Leihe in der Hansestadt (…)

Leichtathletik-EM: So steht Deutschland im Medaillenspiegel

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Bei der Leichtathletik-EM in Birmingham sind bereits 40 von 50 Entscheidungen gefallen. So läuft es für Deutschland. Wie stehen die deutschen Athleten im internationalen Vergleich dar? Welche Nation führt die Rangliste an? Bei der Leichtathletik-Europameisterschaft in Birmingham sind bereits 40 von 50 Entscheidungen gefallen. Deutschland durfte gleich mehrfach über Medaillen jubeln. Doch auch die anderen Nationen sahnten mehrere Edelmetalle ab. t-online bietet eine Übersicht des aktuellen Medaillenspiegels der besten zehn Nationen. Nation Gold Silber Bronze Gesamt 1 Italien 8 4 5 17 2 Großbritannien 6 5 1 12 3 Deutschland 4 7 4 15 4 Niederlande 4 3 5 12 5 Norwegen 4 0 2 6 6 Schweiz 3 3 1 7 7 Spanien 2 2 2 6 8 Irland 2 1 1 4 9 Schweden 1 1 2 4 9 Ukraine 1 1 2 4 Die deutschen Medaillen von Birmingham im Überblick Gold Speerwurf: Julian Weber 200 Meter: Owen Ansah Zehnkampf: Leo Neugebauer 3.000 Meter Hindernis: Gesa Felicitas Krause Silber Speerwurf: Nick Thumm 4×100-Meter-Staffel (Männer): Kevin Kranz, Marvin Schulte, Heiko Gussmann und Lucas Ansah-Peprah Diskuswurf: Shanice Craft 400 Meter Hürden: Emil Agyekum 5.000 Meter: Florian Bremm Hammerwurf: Merlin Hummel Zehnkampf: Niklas Kaul Bronze Kugelstoßen: Yemisi Mabry 100 Meter: Owen Ansah 3.000 Meter Hindernis: Olivia Gürth Diskuswurf: Henrik Janssen Am Sonntag, dem letzten Tag der Leichtathletik-EM in Birmingham gibt es weitere Chancen auf Medaillen für Deutschland. Den Start machen die Marathon-Läuferinnen. Mit Laura Hottenrott, Fabienne Königstein, Nina Reuter, Katharina Saathoff und Tabea Themann treten gleich fünf deutsche Athleten an (ab 8.30 Uhr). Weiter geht es mit den Herren: Samuel Fitwi, Amanal Petros, Richard Ringer, Simon Boch, Erik Hille und Tom Thurley starten 40 Minuten später ihren Marathon. Am Abend wird es dann spannend im Stabhochsprung. Gillian Ladwig und Bo Kanada Lita Baehre stehen aus deutscher Sicht im Finale (ab 20.30 Uhr). Kurz danach kämpfen Luisa Tremel und Julia Ulbricht im Speerwurf um eine Medaille, ehe sich ab 21.05 Uhr Mikaelle Assani, Imke Daalmann und Malaika Mihambo um Edelmetall springen. Anschließend geht es ab 21.35 Uhr für die deutschen Sprinter um einen Erfolg in der 4×100-Mixed-Staffel, dem 3.000-Meter-Hindernislauf und der 4×400-Staffel der Frauen sowie Männer.

Teurer Deal: PSG schnappt sich Godts

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Paris St. Germain wappnet seinen Kader für die kommende Saison. Mika Godts kommt als neuer Impuls für die Offensive von Ajax Amsterdam.Paris St. Germain hat sich die Dienste von Mika Godts gesichert. (…)

Leichtathletik-EM: Speerwerfer Weber holt Gold – Thumm sichert sich Silber

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Es bleibt bis zum Ende spannend. Dann machen zwei deutsche Athleten den Sieg unter sich aus. Deutscher Doppelerfolg bei der Leichtathletik-EM: Julian Weber hat zum zweiten Mal nach 2022 Gold im Speerwurf gewonnen. Trotz Schulterproblemen katapultierte der 31-Jährige den Speer in Birmingham auf 90,40 Meter und bezwang noch Teamkollege Nick Thumm. Der Stuttgarter hatte mit 83,76 Metern bis zum letzten Durchgang geführt und machte mit der überraschenden Silbermedaille den deutschen Doppelerfolg perfekt. Das Duo holte damit die Medaillen 13 und 14 bei den Titelkämpfen für die deutsche Mannschaft. Rio-Olympiasieger Thomas Röhler war in der Qualifikation gescheitert. Weltrekord: Deutscher Teenager schwimmt zu Gold Siebter nationaler Titel in Serie: FC Bayern gewinnt Supercup Bronze holte der Lette Patriks Gallums mit 82,97 Metern – einen Zentimeter vor dem Polen Dawid Wegner. Thumm warf sich zur Führung – dann konterte Weber Weber plagte sich schon die gesamte Saison mit Schulterproblemen herum. Erst Mitte Juli stieg er deshalb auch in die Saison ein und warf beim Meeting im schweizerischen Luzern mit 87,04 Metern auf Anhieb eine europäische Jahresbestleistung. In Birmingham schaffte Weber in der Qualifikation im ersten Versuch den Einzug ins Finale und konnte wertvolle Kraft sparen. Dort legte er mit dem ersten Versuch auf 83,71 Meter im gesamten Wettbewerb vor und führte lange. Thumm startete mit 81,10 Metern und lag zunächst im Verfolgerfeld. Im vierten Durchgang gelang dem 21-Jährigen der Wurf zur Führung, doch Weber konnte noch einmal kontern. Neben Heim-Gold vor vier Jahren gewann er 2024 in Rom EM-Silber. Bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen wartet der gebürtige Mainzer aber noch auf sein erstes Edelmetall.

2. Bundesliga: Südwestderby ohne Sieger – Naatan Skyttä verletzt

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Ein ausverkauftes Fritz-Walter-Stadion, zwei verfeindete Teams und hohe Temperaturen: Das Südwestderby zwischen dem KSC und Kaiserslautern sollte ein hitziges Spiel werden. Viele Zweikämpfe, sechs Gelbe Karten – aber keine Tore. Das Südwestderby zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem Karlsruher SC endete am Samstagabend mit einem 0:0-Unentschieden. Für die „Roten Teufel“ aus Kaiserslautern war es das zweite 0:0 in Serie zum Saisonstart. Dabei war der Gastgeber aus der Pfalz das bessere Team im ersten Durchgang, der Gast aus Baden wiederum in der zweiten Hälfte. Neben dem verpassten Heimsieg gab es für Kaiserslautern noch einen weiteren Dämpfer. Offensiv-Ass Naatan Skyttä musste in der 44. Minute verletzt vom Platz. Wie schwer die Verletzung ist, war zunächst unklar. Der Finne weinte jedoch, musste von Kapitän Marlon Ritter getröstet werden. So lief das Spiel Im stimmungsvollen und mit 49.327 Zuschauern ausverkauften Fritz-Walter-Stadion waren die Pfälzer in der ersten halben Stunde die spielbestimmende und optisch überlegene Mannschaft. Der KSC fand danach aber besser in die Partie, die von rassigen Zweikämpfen und den ein oder anderen verbalen Auseinandersetzungen geprägt war. KSC-Stürmer Moritz Broschinski vergab die beste Chance, als er an FCK-Keeper Julian Krahl scheiterte. Nach Wiederanpfiff hätte dann der eingewechselte Ibrahim Kanaté die Führung für den FCK bringen können, doch Karlsruhes Marcel Franke klärte in höchster Not zur Ecke (48.). Auf der anderen Seite rettete wieder Krahl nach einem Fehler von Jacob Rasmussen. In der Folge übernahmen die Gäste das Spielgeschehen, doch der starke Krahl hielt den Pfälzern mit zwei weiteren Glanzparaden den Punkt fest. Auf den Rängen blieb es weitgehend friedlich. Nur vereinzelt wurde Pyrotechnik abgebrannt.

Leichtathletik-EM: Deutsche Staffel sprintet zur Silbermedaille

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Wegen einer drohenden Sperre fehlt Owen Ansah in der deutschen 4×100-Meter-Staffel. Trotzdem gibt es die Silbermedaille. Die deutsche 4×100-Meter-Staffel der Männer hat ohne 200-Meter-Europameister Owen Ansah Silber bei der Leichtathletik-EM gewonnen. In der Besetzung Kevin Kranz, Marvin Schulte, Heiko Gussmann und Lucas Ansah-Peprah sprintete das deutsche Quartett in 38,64 Sekunden auf den zweiten Platz im Alexander Stadium in Birmingham. Den Sieg sicherten sich die favorisierten Briten in 38,45 Sekunden. Dritter wurde Belgien in 38,70 Sekunden. Wegen einer drohenden Sperre hatte der Deutsche Leichtathletik-Verband Ansah vorsichtshalber nicht für die Staffel aufgestellt, um keine nachträgliche Disqualifikation zu riskieren. Stattdessen schaute Ansah als „Edelzuschauer“ zu, wie er selbst nach seinem Coup über die 200 Meter am Freitagabend ankündigte. Sperrwurf bei Leichtathletik-EM: Deutsches Duo holt Gold und Silber Weltrekord: Deutscher Teenager schwimmt zu Gold Ob mit Ansah sogar der Titel möglich gewesen wäre, bleibt Spekulation. Bei der vergangenen EM vor zwei Jahren in Rom hatte die deutsche Staffel mit Ansah Bronze gewonnen. Die bislang letzte Goldmedaille für ein deutsches Team gab es 1962 in Belgrad. Frauen-Staffel verpasste Finale Bei den Frauen platzte der Traum von einer Medaille schon beim letzten Wechsel im Vorlauf. Der Versuch der Stab-Übergabe von Sophia Junk auf Schlussläuferin Gina Lückenkemper ging schief, das DLV-Quartett war damit raus. „In dem Moment, in dem ich Gina das Staffelholz geben wollte, hat es mir hinten links in den Oberschenkel hineingezogen“, sagte die untröstliche Junk im ZDF : „Da habe ich automatisch einen Sprung nach rechts gemacht. Dadurch konnte ich das Holz nicht mehr druckvoll übergeben, und da war es dann zu spät.“ Schon 2024 in Rom hatte die Sprintstaffel als Finalvierte eine Medaille verpasst. 2022 wurde Deutschland Europameister, aus diesem Quartett waren noch Rebekka Haase und Lückenkemper in Birmingham dabei.