WM 2026: Rapper Drake verwettet Millionen bei WM-Finale

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Rap-Superstar Drake verwettet beim WM-Finale 2022 eine Million Dollar. Vier Jahre später will er es besser machen – und ist sogar noch mehr Geld los. Rapper Drake ist für seine Millionenwetten bei Sportevents bekannt – und auch dafür, immer mal wieder kostspielig danebenzuliegen. Beim Finale der Fußball-WM hat der sogenannte Drake-Fluch nun erneut zugeschlagen. Der 39-Jährige setzte auf einer mit ihm kooperierenden Wettplattform 1,5 Millionen Dollar auf einen Sieg Argentiniens gegen Spanien in der regulären Spielzeit, wie der Kanadier selbst bei Instagram verkündete. Doch das Geld, umgerechnet rund 1,3 Millionen Euro, ist nach dem 1:0-Erfolg der Iberer in der Verlängerung futsch. Lionel Messis Argentinier haben den Musiker schon im zweiten WM-Finale nacheinander um einen Millionenbetrag gebracht: 2022 setzte Drake eine Million Dollar auf einen Sieg der Südamerikaner gegen Frankreich innerhalb der ersten 90 Minuten. Auch der Einsatz war also weg für den Superstar, denn Argentinien siegte erst im Elfmeterschießen. „Wie heißt es so schön??? Beim nächsten Mal mehr Glück… mehr muss man nicht sagen“, schrieb Drake nun vor wenigen Tagen, als er die neue Wette platzierte. Einige – abergläubische – Argentinien-Fans wurden da schon nervös, heißt es doch in der Szene, dass Drake just jenen Teams Pech bringe, auf die er setzt. Anfang des Jahres etwa setzte er eine Million Dollar auf einen Sieg der New England Patriots im Super Bowl – doch den Titel holte sich Seattle. Vor gut einer Woche verlor er dann ebenfalls eine Million Dollar, weil er fälschlicherweise auf den bekannten Käfigkämpfer Conor McGregor in einem UFC-Event setzte. Mitleid mit dem Multimillionär muss man dennoch nicht haben. Der fünfmalige Grammy-Gewinner ist einer der bestverdienenden Musiker der Gegenwart und in regelmäßigen sowie öffentlichkeitswirksamen Events mit einer Krypto-Wettbörse in Aktion. Und hin und wieder liegt er mit seinen Tipps auch richtig.

WM-Feier Spanien – Tragödie an Brunnen in Ciudad Rodrigo: 13-Jähriger tot

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Spanien gewinnt das WM-Finale gegen Argentinien, die Stimmung ist ausgelassen. Doch ein 13-Jähriger überlebt die Party-Nacht nicht. Bei einem Unglück am Rande der spanischen Feierlichkeiten zum WM-Triumph über Argentinien ist ein 13 Jahre alter Junge tödlich verletzt worden. Der Teenager starb in der westspanischen Gemeinde Ciudad Rodrigo, als er von einem einstürzenden Springbrunnen erschlagen wurde, wie die spanische Zeitung „El Pais“ berichtete. Dem Bericht zufolge hatte der 13-Jährige gemeinsam mit anderen Menschen am frühen Montagmorgen den spanischen WM-Sieg gefeiert, als ein Teil des Brunnens plötzlich in sich zusammenfiel. Zwei weitere Personen wurden verletzt. Der Brunnen ist ein beliebter Treffpunkt für Feierlichkeiten in der 11.000-Einwohner-Stadt. Nach WM-Finale: Argentinien-Spieler und Trump geben sich nicht die Hand „Das ist für die Zukunft“: Klopp fordert Umdenken im deutschen Fußball Videos in sozialen Medien zeigten laut „El Pais“ wie der Brunnen von mehreren jungen Menschen bestiegen wurde. Demnach habe ein von einer Steinsäule getragenes Becken nachgegeben und den Jungen unter sich begraben. Trauerbeflaggung nach WM-Unglück Die Stadtverwaltung der Gemeinde zeigte sich in einem Facebook-Beitrag erschüttert. „Was eigentlich eine Feier zum Sieg der spanischen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft hätte sein sollen, hat sich in eine Tragödie verwandelt“, hieß es. Die Verwaltung ordnete eine dreitägige Trauerbeflaggung an. Der Sieg der spanischen Nationalmannschaft im WM-Finale gegen Argentinien löste in ganz Spanien Jubelstürme aus. Der erste spanische WM-Titel seit 2010 wurde bis spät in die Nacht gefeiert. Zum Empfang der Nationalmannschaft im Zentrum von Madrid werden am Montag nach Behördenangaben bis zu eine Million Menschen erwartet.

Nur vier Weltmeister: Die FT-Topelf der WM 2026

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Die XXL-Weltmeisterschaft ist beendet. Mit Spanien sicherte sich das organisierteste und fußballerisch abgeklärteste Team den Titel. Argentinien scheitert im Finale nahezu chancenlos. Die FT-Elf des (…)

WM 2026: Argentiniens Co-Trainer Roberto Ayala schlägt Dani Olmo

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Die Wut beim argentinischen Team nach der Niederlage im WM-Finale war groß. Ein Co-Trainer drückte diese sogar körperlich aus. Lionel Messi und Lionel Scaloni kamen die Tränen, Leandro Paredes reagierte mit Gewalt. Der argentinische Mittelfeldmann ließ nach dem WM-Finale vor Wut die Fäuste fliegen, während mehrere Teamkollegen weinten. Zu groß war der Frust über die Niederlage gegen Spanien. Paredes war aber nicht allein. Auch Co-Trainer Roberto Ayala ging auf einen Spanier los. Der ehemalige Nationalspieler schlug Dani Olmo. Das zeigen Videos aus dem Stadion nach dem WM-Finale. Der 53-Jährige war außer sich und traf Olmo am Hals. Dessen Teamkollege Eric García ging dazwischen und versuchte, Ayala zu beruhigen. Olmo reagierte nicht mit Gewalt. Anders als Leandro Paredes bekam der argentinische Co-Trainer zunächst aber keine Rote Karte verliehen. Offenbar hatte das Schiedsrichter-Gespann die Szene nicht gesehen. Dennoch könnte der Angriff auf einen Gegner Folgen für den 115-fachen Nationalspieler Argentiniens haben.

Teenager auf Rekordjagd: Ist Antonelli noch zu stoppen?

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Ein 19-Jähriger mischt die Formel 1 auf. Kimi Antonelli gewinnt den Großen Preis von Belgien mit einer Souveränität, die der Konkurrenz große Sorgen bereitet. Der eigene Teamchef warnt trotzdem. Auf dem Weg zum jüngsten Formel-1-Weltmeister der Geschichte scheint Kimi Antonelli nicht mehr aufzuhalten zu sein. Mit gerade mal 19 Jahren sammelt der Italiener im derzeit besten Auto Sieg um Sieg, ist schon abgezockt wie ein ganz Großer und lässt sich auch von Rückschlägen in seinem Mercedes nicht beirren. „Es ist auch für uns überraschend, was für ein Sprung er gemacht hat“, sagte Silberpfeil-Teamchef Toto Wolff nach dem sechsten Triumph im zehnten Saisonlauf für sein Supertalent. Einen wie ihn gebe es höchstens einmal in jeder Generation, lobte der Österreicher: „Die Einstellung ist einfach unglaublich. Es gibt kein Beschweren, es gibt kein Nörgeln.“ Antonelli kann Vettel einen Rekord abjagen Droht an der Spitze nun die große Langeweile bis zum Saisonende? „Die letzten Rennen haben gezeigt, wie schnell etwas schieflaufen kann, daher will ich derzeit überhaupt nicht an den Titel denken“, sagte Antonelli in seinem erst zweiten Formel-1-Jahr. Vor dem Triumph in Belgien am Sonntag hatte er auch schon mehrfach Technik-Probleme, die noch mehr Punkte verhinderten. So beträgt sein Vorsprung auf Rekordweltmeister Lewis Hamilton im Ferrari auch „nur“ 45 Zähler, nach einem bitteren Ausfall hat Mercedes-Teamkollege George Russell vor dem letzten Rennen vor der Sommerpause am Sonntag in Budapest 50 Punkte aufzuholen. Jüngster Weltmeister ist bislang Sebastian Vettel mit 23 Jahren und 134 Tagen, Antonelli wird im August gerade mal 20. Vor allem Ferrari macht sich Hoffnungen, den Rückstand auf ihn schrittweise zu verkürzen. „Wir verbessern das Auto ständig, und wir haben weitere Verbesserungen in der Pipeline“, sagte Rekordweltmeister Hamilton, der sechs seiner sieben Titel im Mercedes holte. Doch klar ist auch: „Kimi ist schneller als wir. Man kann mit dem zweiten Platz nicht zufrieden sein“, betonte Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur. Leclerc: „Bin nicht auf dem Level, auf dem ich sein will“ In Charles Leclerc zeigt der zweite Pilot der Scuderia aber klar aufsteigende Form. Dem Sieg in Silverstone vor zwei Wochen folgte nun Rang zwei in Spa-Francorchamps. „Ich habe einen Schritt nach vorn gemacht, aber ich bin nicht auf dem Level, auf dem ich sein will“, sagte der Monegasse: „Mit diesen Autos ist es schwer, optimistisch zu sein. Wir könnten beim nächsten Rennen vorn sein, vielleicht aber auch nicht.“ Nach der Regel-Revolution stellt das Energie-Management die Fahrer vor neue Herausforderungen. Dass nicht mehr konstant mit Vollgas gefahren werden kann, weil dem Auto sonst der Saft fehlt, ist längst nicht nach dem Geschmack aller. Während Antonelli mit dieser neuen Hürde am besten umgeht, hagelte es unter anderem vom viermaligen Champion Max Verstappen von Red Bull oder dem aktuell abgehängten Weltmeister Lando Norris von McLaren viel Kritik. „Ich würde mich sehr über ein Motoren-Upgrade freuen, aber das liegt nicht in meiner Hand“, sagte der WM-Siebte Verstappen. Der Niederländer wurde in Belgien zwar Dritter, hat in der Gesamtwertung aber 113 Punkte Rückstand auf Antonelli, auch Norris (101) und dessen Teamkollege Oscar Piastri (112) liegen weit hinter dem Mercedes-Fahrer, der von Italiens Presse mit Lob überhäuft wurde. „Antonellis Meisterwerk!“, schrieb die „Gazzetta dello Sport“: „Kimi dominiert und baut seinen Vorsprung in der Weltmeisterschaft aus.“ Mercedes-Teamchef: „Das Auto muss halten“ Bitter für Mercedes: Das zweite Auto mit Russell kann nicht Schritt halten. „Ich bin mittlerweile etwas abgestumpft, was die Enttäuschungen in den diesjährigen Rennen angeht. Wenn das so oft vorkommt, dann gewöhnt man sich daran“, sagte der Brite. Nach einer Kollision mit Hamilton war dieses Mal schon in der ersten Runde Schluss, zu oft ließ der Silberpfeil ihn im Stich. Zwar führt Mercedes trotzdem auch in der Konstrukteurs-WM, doch das Bild könnte ohne Defekte und technische Schwierigkeiten noch viel klarer sein. „Wir haben einen Motor, der unheimlich stark ist, ein Auto, das schnell ist, aber das Auto ist nicht stabil genug. So verlieren wir wertvolle Punkte“, sagte Teamchef Wolff und ergänzte in Richtung Russell: „Wir müssen versuchen, das beste Material zur Verfügung zu stellen. Das Auto muss halten, damit er wieder Selbstvertrauen bekommt.“ Antonelli „in seiner eigenen Liga“ Auch Antonelli weiß, dass Pech aktuell am ehesten verhindern kann, dass es erstmals seit 73 Jahren wieder einen italienischen Formel-1-Weltmeister gibt. Alberto Ascari ließ die stolzen Tifosi 1953 im Ferrari zuletzt jubeln. „Ich bleibe auf der Hut – mit diesen Autos kann so viel Unvorhersehbares passieren. Ich will nicht weit vorausdenken“, sagte Antonelli. In Budapest erwartet er einen Vierkampf der Topteams Mercedes, Ferrari, Red Bull und McLaren. Die Konkurrenz ist da noch etwas skeptischer. „Es ist noch ein weiter Weg bis zum ersten Platz, aber wir bewegen uns zumindest in die richtige Richtung“, sagte Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies bei Sky. Doch auch er musste in Belgien in Richtung Antonelli anerkennen: „Er war in seiner eigenen Liga.“

WM-Awards: Rodri vor Messi

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Die längste und größte Fußballweltmeisterschaft ist Geschichte, Spanien hat den zweiten Stern eingefahren. Als bester Spieler des Turniers wurde entsprechend der spanische Mittelfeld-Dirigent Rodri (…)

Lahm nach WM: Deutschland braucht wieder Identität

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Lange vor der Titelvergabe war Deutschland schon bei der Fußball-WM ausgeschieden. Ein Umbruch muss her. Das sieht auch Philipp Lahm so. Der Weltmeister-Kapitän von 2014 hat Tipps. Philipp Lahm rät dem deutschen Fußball, sich nach dem WM-Debakel ein Beispiel zu nehmen an den Erfolgsformeln anderer Nationen wie Weltmeister Spanien. Die Iberer hätten einen klaren Plan, wie sie spielen wollen, schrieb der 42-Jährige in einer Kolumne für den „Kicker“ und schlussfolgerte: „Diese Identität braucht auch die deutsche Mannschaft wieder.“ Er denke dabei aber nicht an ein genaues Abbild des Titelteams von Coach Luis de la Fuente. „Wir müssen nicht die Spanier und ihren Ballbesitz kopieren, wir haben eigene Qualitäten“, schrieb er und zählte auf: „Defensive Ordnung, robustes Spiel, dann angreifen – das hat uns als Nationalmannschaft immer ausgezeichnet. Dazu sollten wir zurückkehren mit klaren Aufgaben, einer klaren Formation, damit Wiederholungseffekte im Training und im Spiel entstehen.“ Die Spanier hätten das vorgemacht. „Jeder weiß, wie er agieren soll, nicht nur in der Nationalelf, sondern in der ganzen Liga. Das ist das Plus“, bemerkte Lahm, der Kapitän des bis dato letzten deutschen Weltmeisterteams 2014.

Medizincheck heute: Sirch in die Bundesliga

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Luca Sirch erfüllt sich seinen Traum von der Bundesliga. Heute geht sein Wechsel über die Bühne.Luca Sirch (27) ist ein echter Spätstarter. Seine Herrenkarriere begann er in der Landesliga, kämpfte (…)

WM-Finale: Als Trump auf dem Rasen steht, beginnt das Pfeifkonzert

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Der US-Präsident sonnt sich beim WM-Finale kurz im Ruhm des neuen Weltmeisters. Trump dürfte das Turnier als Erfolg für sich werten. David Schafbuch berichtet aus East Rutherford, New Jersey Donald Trump hatte sich bis zu diesem Zeitpunkt zurückgehalten. Das Publikum im Stadion New York/New Jersey in East Rutherford hatte zuvor kaum wahrgenommen, dass der US-Präsident überhaupt anwesend war. Doch als er nach Abpfiff des WM-Endspiels um 18:26 Uhr Ortszeit gemeinsam mit Fifa-Präsident Gianni Infantino den Rasen betrat, reagierte das Publikum mit einem lauten Pfeifkonzert. Wenig später, nachdem Trump den Spielern des neuen Weltmeisters Spanien und den unterlegenen Argentiniern gratuliert und ihnen Medaillen umgehangen hatte, schritt er mit Infantino zur Übergabe des WM-Pokals: Infantino und Trump hielten gemeinsam beide Hände an dem Pokal. WM-Finale: Spanien ringt Argentinien nieder „War Mist“: Kritik an Halbzeitshow Für gewöhnlich verlassen die Offiziellen, die die Trophäe übergeben, danach die Bühne, damit dieser Moment ganz den Gewinnern gehört. Trump dagegen wartete noch einige Augenblicke ab. Das goldene Konfetti war bereits in den Himmel geschossen. Spaniens Kapitän Rodri hatte den Pokal bereits in den Himmel von New Jersey gereckt – und Trump war einfach auf der Bühne geblieben. Für den US-Präsidenten ist es kein Novum: Ein Jahr zuvor, bei der Klub-WM in den USA, war Trump noch mitten im Pulk der Spieler verweilt, nachdem er den Pokal überreicht hatte. Kapitän Reece James vom FC Chelsea hatte zunächst noch gewartet, dass der Präsident das Podiums verlässt. Doch Trump feierte stattdessen im Pulk der Spieler den Turniergewinn. Trump ist bekannt dafür, dass er lieber selbst schillernde Auszeichnungen entgegen nimmt, als andere auszuzeichnen. Dennoch dürfte Trump mit dem Verlauf des Turniers zufrieden sein: Es ist ihm gelungen, dem Fußballweltverband Fifa seinen politischen Willen aufzudrängen. Trump hat seinen Einfluss auf den Fußballweltverband deutlich gemacht, ganz ohne viele öffentliche Auftritte – und Gianni Infantino ist dem Willen des US-Präsidenten gefolgt. Vieles deutet darauf hin, dass er das auch künftig noch für sich nutzen könnte. Die Reise des Präsidenten zum Finale hatte etwa eine Stunde vor dem Anstoß begonnen. Laut dem Weißen Haus brach Trump mit der Marine One, dem Hubschrauber des Staatsoberhauptes, aus dem nahegelegenen Ort Bedminster auf, wo die Trump-Organisation einen Golfplatz besitzt. Rund 20 Minuten dauerte der Flug. Die Präsidenteneskorte, die aus insgesamt drei Hubschraubern bestand, war kurz zuvor über dem Stadiondach zu sehen gewesen. Davon nahmen allerdings in dem Stadion von East Rutherford in New Jersey nur die wenigsten Zuschauer Notiz. Die Hubschrauber waren nur wenige Momente zu sehen und waren durch den Lärm im Stadion kaum zu hören. Für Trump war es der einzige persönliche Auftritt in einem Stadion während der gesamten WM . In seinen wenigen Auftritten hob er manchmal hervor, wie viel er von Fußball verstehe. An anderen Stellen wiederum sagte er, dass kaum eine Ahnung von dem Sport hat. Noch am Freitag auf einem Fifa-Empfang hatte er Englands Trainer Thomas Tuchel für seine Auswechslungen im Halbfinale gegen Argentinien kritisiert. Die Vorlage von Lionel Messi zum 2:1 von Argentinien sei in dem Spiel dagegen „brilliant“ gewesen. „Ich verstehe Sport wirklich sehr gut“, hatte der Präsident schon zuvor vor Journalisten betont. Trump hatte diese Worte gewählt, nachdem eine Sperre gegen den US-Stürmer Folarin Balogun durch seinen Einfluss auf die Fifa zurückgenommen wurde. Gleichzeitig sprach der Präsident allerdings auch davon, dass er nicht wusste, was eine rote Karte in dem Sport bedeute. In East Rutherford war der Präsident nach seiner Ankunft zunächst nur kurz zu sehen. Als vor dem Anpfiff die US-Nationalhymne gespielt wurde, wurde er nicht über die Bildschirme im Stadion gezeigt. Erst als die Hymne beendet war, war er für wenige Augenblicke an der Seite von Infantino eingeblendet worden. Die Bilder gingen allerdings im allgemeinen Jubel unter. Trump war zudem schlecht zu erkennen, da er hinter einer Glasscheibe stand. Beim Basketball ausgebuht Einige Wochen zuvor war das noch anders gewesen: Als erster Präsident überhaupt hatte Trump im New Yorker Madison Square Garden ein Spiel der New York Knicks im Finale der Basketballmeisterschaft besucht. Dort war Trump während der Nationalhymne und auch später bei jedem Erscheinen auf den Bildschirmen in der Halle ausgebuht worden. Nach dem Anpfiff durfte Trump dann den WM-Pokal bei sich behalten. Der Präsident tätschelte die Trophäe, als sie ihm vom früheren brasilianischen Weltmeister Ronaldo auf der Tribüne überreicht wurde. An dem Pokal hatte der Präsident, der eine Vorliebe für Gold besitzt, schon länger Gefallen gefunden. „Darf ich ihn behalten?“, hatte Trump vor etwa einem Jahr Infantino gefragt, als der Fifa-Boss den Pokal ins Weiße Haus mitgebracht hatte. Ansonsten nutzte der Präsident die Zeit im Stadion für Gespräche mit den Staats- und Regierungschefs der anderen beiden Ausrichter: Auch der Ministerpräsident Kanadas, Mark Carney, und die Präsidentin von Mexiko, Claudia Sheinbaum, waren im Stadion anwesend. Die Staats- und Regierungschefs der beiden Finalisten traf Trump dagegen nicht. Argentiniens Präsident Javier Milei hatte aus Aberglaube einen Besuch des WM-Endspiels abgesagt und das Spiel in seinem Amtssitz in Buenos Aires verfolgt. „Hörst du das, Gianni?“ Im Stadion war dagegen Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez gemeinsam mit König Felipe VI. Allerdings gilt das Verhältnis zwischen Sánchez und Trump seit Monaten als äußerst angespannt. Trump hatte kürzlich auch damit gedroht, die gesamten Wirtschaftsbeziehungen mit dem Land abzubrechen. Sánchez und Trump trafen im Stadion nicht aufeinander. Das Verhältnis zu Sheinbaum und Carney zu Trump gilt gleichermaßen als kühl, daran hatte auch die gemeinsame WM offenbar nichts verändert. „Diese WM war so erfolgreich, dass wir die USA einfach noch einmal auswählen sollten“, sagte Trump etwa am Freitag. Beim nächsten Mal könne man das Turnier allerdings ohne Kanada und Mexiko ausrichten. Der Gedanke scheint Trump zu gefallen. Vor dem Finale sagte er am Sonntag erneut dem Sender Fox, dass er am liebsten gleich wieder eine Weltmeisterschaft ausrichten wolle. „Wir müssen das wiederholen, und zwar, solange ich noch da bin. Hörst du das, Gianni?“, sagte der 80-Jährige in Richtung von Weltverbandschef Infantino. WM mit 64 Mannschaften? Infantino äußerte sich zunächst nicht zu Trumps Wünschen nach einer weiteren Weltmeisterschaft. Für die USA spräche aber ein Umstand, der für den Fifa-Präsidenten in der Vergangenheit immer eine große Rolle gespielt hatte: Finanziell war die WM nämlich ein großer Erfolg. Laut Informationen des „Guardian“ dürfte der Weltverband durch das Turnier 15 Milliarden Dollar einnehmen. Ursprünglich hatte die Fifa „nur“ mit 11 Milliarden Dollar gerechnet. Zudem spielte der Fifa-Boss zuletzt öffentlich mit dem Gedanken, das Turnier künftig von 48 auf 64 Teilnehmern aufstocken zu wollen. Das würde nicht nur mehr Spiele, sondern höchstwahrscheinlich auch noch höhere Einnahmen bedeuten. Allerdings sind die kommenden Turniere bis 2034 bereits vergeben. Sollte Fifa-Chef Infantino für Trump nicht die Regeln ändern, wäre eine Bewerbung theoretisch erst für das Turnier 2038 wieder möglich. Donald Trump wäre dann 92 Jahre alt – und gemäß Verfassung schon lange nicht mehr Präsident der USA.

Lionel Scaloni: Argentinien-Coach bricht Pressekonferenz ab

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Argentiniens Trainer Lionel Scaloni kann sein Team nicht zum erneuten WM-Titel führen. Die Pressekonferenz nach der Finalniederlage gerät sehr emotional. Argentiniens Trainer Lionel Scaloni hat seine Pressekonferenz nach der WM-Finalniederlage gegen Spanien unter Tränen abgebrochen. „Es ist sehr schmerzhaft, es tut mir sehr leid“, sagte der Coach heftig weinend und eilte von der Bühne. Zuvor hatte der 48-Jährige bereits nach dem 0:1 und seinem verpassten zweiten Weltmeistertitel einen Einblick in sein emotionales Innenleben gegeben. „Ich habe mir schon in der Kabine die Augen ausgeweint, deswegen weine ich jetzt nicht“, sagte Scaloni. Wenig später musste er aber dennoch weinen und erhielt aufmunternden Applaus von argentinischen Journalisten. Messi-Zukunft? Noch kein Gespräch Scaloni schwärmte von seiner Mannschaft um Superstar Lionel Messi . „Es ist ein großartiges Team. Ich hoffe, dass zukünftige Generationen davon beeinflusst werden.“ Auf einen möglichen Rücktritt des 39 Jahre alten Messi aus dem Nationalteam angesprochen, erklärte der Coach, dass er noch nicht mit dem Kapitän gesprochen habe. Auch zu seiner eigenen Zukunft hielt sich Scaloni zunächst bedeckt. Zuletzt hatte es Berichte gegeben, dass sich der Weltmeistertrainer von 2022 mit dem Verband auf eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrags bis 2030 geeinigt habe. Er werde mit dem Verbandspräsidenten sprechen. „Ich bin ihm dankbar, dass ich hier an dieser Stelle sein darf“, sagte Scaloni – und weinte.