Handball: Dicke Überraschung – Bob Hanning feiert Comeback

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Über viele Jahre war er maßgeblich am Erfolg des deutschen Handballs beteiligt. Nun übernimmt Bob Hanning eine neue Aufgabe. Der Schritt kommt unerwartet. Der frühere DHB-Vizepräsident Bob Hanning wird neuer Trainer der italienischen Handball-Nationalmannschaft. Der Geschäftsführer der Füchse Berlin folgt auf Riccardo Trillini, der die Italiener fast acht Jahre trainierte. „Es war und ist mir immer eine Freude, mitzuhelfen, etwas Großes zu entwickeln. Das weiß jeder von mir und das war in all meinen Funktionen in den vergangenen Jahren der Fall. Jetzt stelle ich mich voller Freude und parallel zu meiner Aufgabe in Deutschland dem neuen Abenteuer Italien“, sagte Hanning in einer Mitteilung der Füchse Berlin. Beim deutschen Vizemeister ist Hanning aktuell als Geschäftsführer tätig und wird dies auch bleiben. Heute Abend soll der 56-Jährige in Oslo offiziell vorgestellt werden. In Norwegens Hauptstadt findet das Finalwochenende der Handball-WM statt. „Das wird die Aufgabe sein“ Der italienischen Auswahl wird großes Potenzial vorhergesagt. Bei ihrer ersten WM-Teilnahme in 28 Jahren gehörten die „Azzurri“ zu den Überraschungsmannschaften des Turniers und feierten Siege gegen Tunesien, Algerien und Tschechien. In der Hauptrunde unterlag das Team um Bundesliga-Profi Domenico Ebner unter anderem der deutschen Riege. „Die Mannschaft war hier erstmals seit über 20 Jahren bei einer Weltmeisterschaft dabei. Jetzt geht es darum, dass wir uns für jede Europa- und Weltmeisterschaft qualifizieren. Das wird die Aufgabe sein“, kündigte Hanning an. Die Zusammenarbeit zwischen Hanning und dem italienischen Verband begann schon vor einigen Monaten. „Und die ersten Ergebnisse sind sichtbar, insbesondere durch die Einbindung einiger unserer Athleten in bedeutende internationale Teams. Dies ist ein entscheidender Schritt“, äußerte Präsident Stefano Podini. Die Füchse hatten bereits am Vortag die Verpflichtung des italienischen Leistungsträgers Leo Prantner bekanntgegeben. Schon im Vorjahr hatte es Hanning als reizvoll beschrieben, eine Nationalmannschaft zu betreuen, die nicht zu den ganz großen der Welt gehört. Als Nationalcoach war der 56-Jährige bislang nicht tätig, verfügt aber über reichlich Trainererfahrung. Zuletzt hatte der Sportfunktionär den VfL Potsdam von der 3. Liga ins Oberhaus geführt. Vor über 20 Jahren coachte er bereits den HSV Hamburg.

Bundesliga: Werder Bremen besiegt Mainz 05 – Drei Rote Karten

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Werder Bremen hat einen rasanten ersten Sieg im Jahr 2025 geschafft. In einem spannenden Freitagabendspiel der Bundesliga gewannen die Bremer mit 1:0 (1:0) gegen den zuletzt so starken 1….

Bundesliga: Bremen beendet Durstrecke – Werder ringt Mainz nieder

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Die Norddeutschen und der FSV liefern sich eine umkämpfte Partie. Am Ende macht ein Treffer den Unterschied. Damit endet auch eine schwarze Serie der Bremer. Am Ende wird es wild. Ein ganz wichtiger Sieg für Werder Bremen : Die Grün-Weißen gewannen zum Auftakt des 20. Spieltags der Bundesliga 1:0 (0:0) gegen den FSV Mainz 05 und beendeten damit eine Durststrecke von vier Partien ohne Sieg. Leonardo Bittencourt (14.) traf bereits in der Anfangsviertelstunde zum Erfolg für die Bremer, die mit nun 30 Punkten zumindest vorübergehend auf Platz sieben direkt hinter die Mainzer (31) rücken. Überschattet wurde die Partie von gleich zwei Gelb-Roten Karten für Werder in der Nachspielzeit, als Schiedsrichter Martin Petersen innerhalb von gut zehn Sekunden erst Niklas Stark wegen Zeitspiels, dann Marco Friedl wegen Meckerns vom Platz stellte (90.+3). Nach der Partie sah auch noch Bremens Trainer Ole Werner wegen Meckerns die Rote Karte. So lief das Spiel: Werner hatte aus den enttäuschenden ersten vier Spielen des neuen Jahres die richtigen Schlüsse gezogen und sein Team gleich auf vier Positionen verändert. Die Hereinnahmen von Justin Njinmah und Startelf-Debütant Issa Kaboré sowie ein herausragender Auftritt von Romano Schmid sorgten für deutlich mehr Tempo im zuletzt so behäbigen Spiel. In der ersten halben Stunde überrollten die Bremer den Tabellensechsten vor 40.500 Zuschauern regelrecht. Schon nach 49 Sekunden traf Schmid per Kopfball nur den Pfosten. Auch einen Elfmeter holte der 25 Jahre alte Österreicher heraus. Bei einem Rückpass versprang dem Mainzer Torwart Robin Zentner der Ball, so dass Schmid dazwischengehen konnte und von den Beinen geholt wurde. Nach einer langen Überprüfung durch den Videoschiedsrichter machte Zentner seinen Patzer aber wieder gut und hielt den Strafstoß von Marvin Ducksch (12.). Dass Werder kurz darauf dennoch in Führung ging, war symptomatisch für eine der besten Bremer Halbzeiten dieser Saison. Bittencourt reagierte nach einem Eckball schneller als die gesamte Mainzer Abwehr und drückte den Ball über die Linie. Der 31 Jahre alte Deutsch-Brasilianer war so etwas wie der tragische Held dieses Abends. Denn so erfolgreich wie Bittencourt den gesperrten Dänen Jens Stage im zentralen Mittelfeld zunächst auch vertrat, so schnell war sein Einsatz auch schon wieder vorbei: In der 36. Minute musste er verletzt vom Platz. Hohe Intensität Zu diesem Zeitpunkt hätte Werder durch Njinmah (16.), Schmids nächsten beherzten Einsatz gegen Torwart Zentner (25.) und einen missglückten Lupfer von Ducksch (30.) längst einen zweiten Treffer erzielt haben können. Zu diesem Zeitpunkt waren aber auch die Mainzer schon deutlich besser im Spiel. Ein Schuss von Nelson Weiper war die beste Ausgleichschance noch vor der Pause (28.). Die zweite Halbzeit begann dann beinahe wie die erste. Nur dass sich diesmal die Gäste eine Großchance nach der anderen erspielten. Jae-sung Lee (47.), Weiper (50.), Paul Nebel (51.) und Danny da Costa per Pfostenschuss (62.) hatten das 1:1 auf Kopf und Fuß. Zwischendurch hatte sich auch Schmid mal wieder sehenswert durch den Mainzer Strafraum gedribbelt (47.). Dass in der ersten Stunde dieses rasanten Spiels nur ein Tor fiel, war kaum zu erklären. Der Preis für diese hohe Intensität war nur: Nach den Auswechselungen von Bittencourt und 05-Profi Nadiem Amiri (46.) musste auch der Bremer Kapitän Marco Friedl lange behandelt werden (58.). Schiedsrichter Martin Petersen forderte bereits eine Trage für den Österreicher an, doch der spielte letztlich weiter. Mainz drückte weiter auf den Ausgleich, doch in der Schlussphase kamen auch die lange Zeit abgemeldeten Bremer wieder zu Chancen. Ein Tor von Mitchell Weiser zählte wegen Abseits nicht (75.). Njinmah (76.) und Skelly Alvero (82.) verpassten das 2:0 auch. Die letzten Minuten überstand Werder auch in doppelter Unterzahl.

Salzburg-Leihe abgebrochen: Liverpools Bajcetic geht zu Las Palmas

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Der im Sommer vom FC Liverpool ausgeliehene Mittelfeldspieler Stefan Bajcetic verlässt Red Bull Salzburg nach einem halben Jahr vorzeitig. Der 20-jährige Spanier zieht mit…

Ngoumou Wunschkandidat in Frankreich

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Nathan Ngoumou befindet sich im Visier des Paris FC. Wie Transferexperte Sacha Tavolieri berichtet, ist der 24-Jährige die favorisierte Option auf dem Wunschzettel des französischen Zweitligisten. Ob (…)

FC Bayern: Mathys Tel sagt Tottenham ab – Besuch in München erfolglos

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Dieser Artikel erschien in erster Fassung am um 18:55 Uhr und wurde im Anschluss mit weiteren Informationen aktualisiert (dritter Absatz).
Mathys Tel wird den FC Bayern nicht in…

BVB muss Transferziel streichen

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In puncto Winterneuzugänge herrscht beim BVB noch gähnende Leere. Nun muss man einen weiteren Kandidaten vorerst von der Liste streichen.Die Fans von Borussia Dortmund werden immer ungeduldiger. Noch (…)

Handball-WM: Dänemark erreicht Finale – Deutschland-Schreck deklassiert

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Der Turnierfavorit spielt im Semifinal groß auf und steht dank einer Gala im Endspiel. Für das große Überraschungsteam dieser Weltmeisterschaft geht in dieser Partie dagegen gar nichts mehr. Das war eine Demonstration: Turnierfavorit Dänemark steht nach einer Gala im Endspiel der Handball-WM. Im Halbfinale am Freitagabend demontierten die Dänen das Überraschungsteam Portugal mit 40:27 (20:16) und treffen am Sonntag (ab 18 Uhr im Liveticker bei t-online) nun auf Kroatien. Für Portugal endet damit ein beeindruckender Lauf bei dieser WM, erst im Viertelfinale hatte die Mannschaft Deutschland mit 31:30 besiegt. Mehr in Kürze.

Dänemark nach Sieg über DHB-Schreck Portugal im Finale

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Wer soll Dänemark auf dem Weg zum vierten WM-Titel in Folge stoppen? Die Skandinavier deklassieren Portugal und treffen im Finale auf eine Handball-Legende. Dänemarks Handballer werfen sich mühelos ins Finale der Weltmeisterschaft und stehen vor dem vierten WM-Titel in Serie. Der Olympiasieger überrollte Deutschland-Bezwinger Portugal mit 40:27 (20:16) und ist nun bereits seit 36 WM-Spielen ungeschlagen. Im Spiel um die Goldmedaille trifft die scheinbar übermächtige Mannschaft von Trainer Nikolaj Jacobsen am Sonntag (18.00 Uhr) auf die Kroaten, bei denen Handball-Legende Domagoj Duvnjak sein letztes Spiel im Nationaltrikot bestreitet. Bester Däne war einmal mehr Torhüter Emil Nielsen mit 15 Paraden. Welthandballer Mathias Gidsel steuerte neun Tore zum Finaleinzug bei. Im Spiel um Platz drei treffen die Portugiesen am Sonntag (15.00 Uhr) auf Europameister Frankreich. In einem dramatischen Viertelfinale hatten sich die Südeuropäer nach Verlängerung gegen die DHB-Auswahl durchgesetzt und die deutschen Träume auf die erste WM-Medaille seit 2007 zerstört. Kroatien hält nur am Anfang mit Zum ersten Mal im Turnierverlauf erhielten die Dänen Gegenwehr. Die schnelle Vier-Tore-Führung machte sich der Favorit durch einfache Ballverluste selbst zunichte. Nach 20 Minuten war der Vorsprung beim 13:12 deutlich knapper als erwartet. Weil Nielsen Ende der ersten Hälfte mehrere Chancen vereitelte, konnte sich Dänemark aber wieder absetzen. Nach der Pause sahen die rund 8.500 Zuschauer dann die erwartet einseitige Partie, in der Dänemark den Außenseiter nach Belieben dominierte. Gidsel drehte auf, fast jeder Angriff führte zu einem Treffer. Im Tor konnte Nielsen seine ohnehin schon gute Leistung noch einmal steigern. Spätestens nach 43 Minuten und einem 10-Tore-Vorsprung war das Spiel entschieden.

Al-Ahli bricht für FC Portos Brasilianer Galeno erneut Transferrekord

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Der Al-Ahli SFC bricht seinen bisherigen Transferrekord für den brasilianischen Offensivspieler Galeno. Der 27-Jährige kommt für vom FC Porto bestätigte 50 Millionen…