Eintracht Frankfurt befindet sich weiterhin auf Champions-League-Kurs. Auch Mario Götze trumpft wieder richtig auf – und könnte für die WM 2026 interessant werden. Im Topspiel am Samstagabend war Mario Götze – nicht zum ersten Mal in dieser Saison – der Matchwinner für Eintracht Frankfurt , das den VfB Stuttgart mit 1:0 bezwang. Mittlerweile hat der ehemalige Dortmunder und Münchner acht Torbeteiligungen in dieser Saison erzielt. So durfte sich Götze im Deutsche Bank Park erneut einen großen Applaus des Publikums abholen. Er sticht auf mehrerlei Weise heraus: Mit 1,76 Metern ist er der kleinste, mit 32 Jahren zugleich der älteste Feldspieler in einer ansonsten sehr jungen Frankfurter Mannschaft, die in den vergangenen Jahren durch viele Hochtalentierte verstärkt wurde. „Mario ist für uns ein unfassbar wichtiger Spieler. Er macht kaum Fehler“, sagte Cheftrainer Dino Toppmöller über seinen Zehner. So könnte man Götzes gesamte Karriere beschreiben. Auch wenn er einst als talentierter Dribbler im Trikot des BVB begann, entwickelte sich Götze spätestens unter Pep Guardiola bei Bayern München zum Problemlöser – zu einem Spieler mit schneller Auffassungsgabe und intelligenten Pässen. Körperliche Probleme und zu hoch gesteckte Erwartungen an ihn erschwerten seinen Weg. Eine zweite Chance erhielt er schließlich im Ausland, bei PSV in Eindhoven unter dem damaligen Cheftrainer Roger Schmidt . Der Beste gegen tief stehende Verteidigungen Die Zeit für die große Bühne, für eine Karriere à la Toni Kroos oder İlkay Gündoğan schien jedoch vorbei. Und realistisch betrachtet ist Götze auf dem Rasen auch genau dort, wo er am ehesten ein Schlüsselspieler sein kann. Mit dem Abgang von Omar Marmoush im Winter hat Frankfurt einen wichtigen multilingualen Führungsspieler verloren. Die Verantwortung übernehmen nun beispielsweise Rasmus Kristensen oder auch Arthur Theate . Götze hingegen ist vor allem Fußballer und weniger Lautsprecher. In dieser Rolle ragt er im offensiven Mittelfeld von Frankfurt zuweilen heraus. Er ist der eine SGE-Profi, der am ehesten etwas gegen tief stehende oder tief pressende Defensivreihen ausrichten kann, aber zugleich als Umschaltspieler mit schnellen Kontakten und Pässen seine Mitspieler einsetzt. Bei aller Spielkultur, die sich unter Toppmöller entwickelt hat, ist Frankfurt trotzdem am stärksten, wenn es über das eigene Pressing in den Angriff gelangt. Götze kann in kleinteiligen Ballbesitzsystemen funktionieren, aber sticht in einem Team wie seinem aktuellen noch mehr als Unterschiedsspieler heraus. Götze könnte wie 2022 in den WM-Kader rutschen Auch aufgrund seiner Bekanntheit, seines Final-Tores bei der WM 2014 und der nie ganz erfüllten Hoffnungen wird Götze nun wieder mit der Nationalmannschaft in Verbindung gebracht. Sein letztes Länderspiel absolvierte er im März 2023, bei der WM in Katar war er im Kader von Hansi Flick . Dessen Nachfolger Julian Nagelsmann wird die Fähigkeiten von Götze gewiss schätzen. Mit Jamal Musiala und Florian Wirtz besitzt Deutschland natürlich zwei offensive Mittelfeldspieler, die ein ähnliches technisches Profil wie Götze aufweisen, aber um einiges athletischer und ein Jahrzehnt jünger sind. Jedoch könnte Götze mit seiner Erfahrung eine gute Ergänzung zu diesem Duo sein, gerade wenn Nagelsmann von anderen Optionen fürs offensive Mittelfeld nicht überzeugt ist: Julian Brandt etwa mag das Talent haben, doch er verkörpert die Dortmunder Unbeständigkeit wie fast kein anderer. Klubkollege Pascal Groß wird im Nationalteam eher auf der Sechserposition benötigt. Und für Paul Wanner, der eines Tages Musiala und Wirtz im Nationalteam ergänzen wird, könnte die WM in den USA, Kanada und Mexiko etwas zu früh kommen. Wobei auch Götze und Wanner zugleich im Kader stehen könnten. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass sich ähnlich wie 2022 eine Tür für den Weltmeister von 2014 öffnet. Nicht als Schlüsselspieler, aber als helfende Hand.
Mario Götze glänzt in Frankfurt: DFB-Comeback unter Julian Nagelsmann?
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Formel 1: Im McLaren-Duell zwischen Norris und Piastri kann es nur knallen
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In der Formel 1 zeichnet sich ein teaminternes Duell um den WM-Titel ab. Noch verstehen sich die Kontrahenten gut, doch die Erfahrung zeigt: Das dürfte sich schnell ändern. Noch sind Lando Norris und Oscar Piastri zu Späßen aufgelegt. Die beiden McLaren-Piloten dominierten den Saisonstart der Formel 1 in diesem Jahr und teilten sich die zwei Grand-Prix-Siege untereinander auf. Während Norris in Australien ganz oben auf dem Treppchen stand, triumphierte Piastri beim Rennen in China. Es ist ein Bild, das sich angesichts der Überlegenheit des McLaren (zumindest über eine volle Renndistanz) durch die ganze Saison ziehen könnte. Norris und Piastri könnten den Fahrertitel unter sich ausmachen. Es ist ein Umstand, der den beiden McLaren-Piloten aktuell noch viel Freude bereitet. Auf der Pressekonferenz nach dem Rennen in China witzelten sie darüber, wie Teamkollegen bereits in der Vergangenheit im WM-Kampf aneinandergeraten waren. Die beiden Fahrer bemühen sich merklich um Lockerheit. Die Szene zeigte jedoch auch, dass Norris und Piastri ihre prekäre Situation durchaus bewusst ist. Sie wissen: Zwischen ihnen kann es eigentlich nur knallen. Aus Teamkollegen werden Feinde Beispiele für Teamkollegen, die zu erbitterten Feinden wurden, gibt es viele – auch mit deutscher Beteiligung. Sebastian Vettel und Mark Webber arbeiteten zwischen 2009 und 2013 bei Red Bull als Teamkollegen zusammen. Fans aus dieser Zeit besonders in Erinnerung geblieben: der sogenannte „Multi 21“-Vorfall. Dieser ereignete sich beim Großen Preis von Malaysia im Jahr 2013. Die beiden Red Bulls führten das Rennen souverän an. Webber lag in Führung, Vettel unmittelbar dahinter auf Platz zwei. Um dieses für das Team optimale Ergebnis nicht zu gefährden, teilte der Rennstall Vettel über den Boxenfunk unter dem Code „Multi Map 21“ mit, dass er seine Position halten und Webber nicht angreifen solle. Doch Vettel, bestrebt in der Saison seinen vierten Fahrertitel in Folge zu gewinnen, widersetzte sich der Teamorder. Es folgte ein hitziges Rad-an-Rad-Duell zwischen den Teamkollegen, das Vettel am Ende für sich entschied. Schon im Aufenthaltsraum vor der Siegerehrung herrschte entsprechend dicke Luft zwischen den Fahrern, als Webber seinen Teamkollegen mit dessen Fehlverhalten konfrontierte. Vettel entschuldigte sich später für den Vorfall, doch das Verhältnis zu Webber war nicht mehr zu reparieren – auch wenn es nur noch für den Rest der Saison andauern sollte. Hamiltons und Rosbergs Freundschaft zerbricht Einen längeren Konflikt lieferten sich da Lewis Hamilton und Nico Rosberg . Die beiden waren bereits seit Jugendzeiten gute Freunde gewesen, als sie 2013 bei Mercedes Teamkollegen wurden. Alles sah nach der perfekten Kombination aus. Doch ab 2014 stellte Mercedes das mit Abstand beste Auto der Formel 1. Drei Saisons lang machten Hamilton und Rosberg den WM-Titel stets unter sich aus. Die freundschaftlichen Duelle, wie etwa in Bahrain 2014, als sie sich über mehrere Runden gegenseitig überholten und sich anschließend fröhlich kichernd über ihr Duell an der Spitze unterhielten, dauerten nicht lange an. Schnell kam es zwischen den beiden zu ersten Kollisionen und gegenseitigen Schuldzuweisungen. Die Freundschaft schlug in erbitterte Rivalität um. Szenen, wie nach dem US-Grand-Prix 2015, als sich Hamilton und Rosberg gegenseitig mit einer Kappe bewarfen oder der spektakuläre Crash der beiden beim Spanien-Rennen 2016, prägten nun das Verhältnis der beiden einstigen Freunde. Ein Verhältnis, das auch seit Rosbergs Karriereende 2016 noch nicht wieder gänzlich repariert werden konnte. Wenn es um teaminterne Rivalitäten geht, hat man jedoch vor allem bei McLaren selbst einige Erfahrungen gesammelt. Bereits Ende der 1980er-Jahre lieferten sich Ayrton Senna und Alain Prost in ihren McLaren enge Duelle um die Weltmeisterschaft, inklusive eines hoch kontroversen und WM-entscheidenden Unfalls beim Rennen in Japan 1989. Besonders in Erinnerung geblieben ist auch die Saison 2007, als sich Lewis Hamilton und Fernando Alonso beharkten. Hamilton, damals gerade in seinem ersten Jahr in der Formel 1, machte dem amtierenden Weltmeister Alonso das Leben erstaunlich schwer. Der wollte sich genau das jedoch nicht gefallen lassen – und griff dabei auch zu äußerst fragwürdigen Mitteln. Ferrari profitiert vom McLaren-Streit So blieb er während des Qualifyings zum Rennen in Ungarn länger als nötig beim Reifenwechsel stehen und blockierte damit Hamilton, der ebenfalls in die Box gekommen war. Dadurch schaffte es Hamilton nicht mehr rechtzeitig auf die Strecke, um noch eine gezeitete Runde zu fahren. Alonso holte sich die Pole Position, die er allerdings aufgrund einer Strafe für das unfaire Manöver wieder verlor. Am Ende nahmen sich Alonso und Hamilton gegenseitig so viel Punkte weg, dass Kimi Räikkönen im Ferrari profitierte und den WM-Titel feiern durfte. Ein frustrierter Alonso verließ McLaren nach nur einer Saison wieder. Ein solches Szenario könnte Norris und Piastri in diesem Jahr auch drohen. Denn gerade ihr McLaren-Rennstall ist besonders anfällig für teaminterne Rivalitäten. Bei dem Team hat es Tradition, sich Teamordern zu verwehren und stets beide Fahrer frei gegeneinander fahren zu lassen. „Exakt so geht in meinen Augen Rennsport, von Stallordern habe ich noch nie etwas gehalten, selbst wenn deren Nichtanwendung uns Weltmeistertitel gekostet hat“, brachte Norbert Haug , der als Mercedes-Motorsportchef zu Zeiten von Hamilton und Alonso bei McLaren-Mercedes tätig war, erst kürzlich im t-online-Interview die Linie des Rennstalls auf den Punkt. Keine Teamorder bei McLaren Dass auch die aktuelle Führung von dieser Vorgehensweise nicht abweichen will, stellten sie bereits in der vergangenen Saison unter Beweis. Da weigerte sich McLaren sogar, Norris Vorrang vor Piastri zu gewähren, als eigentlich schon klar war, dass nur noch der Brite Max Verstappen den WM-Titel streitig machen könnte. Piastri klaute Norris wichtige Punkte – und Verstappen wurde Weltmeister. Eine Rolle dabei dürfte auch Piastris Manager spielen. Der heißt nämlich ausgerechnet Mark Webber und weiß aus seiner Red-Bull-Zeit mit Vettel aus eigener Erfahrung, wie es sich anfühlt, teamintern benachteiligt zu werden. Er wird alles tun, um genau dieses Schicksal für seinen Schützling zu vermeiden. Zumal Norris‘ Vorsprung aus der vergangenen Saison in diesem Jahr nichts mehr zählt. Norris formte McLaren Der wiederum dürfte eine gewisse Anspruchshaltung mit in die Saison nehmen. Seit 2019 fährt Norris für McLaren und hatte entscheidenden Anteil an der Entwicklung des Teams vom Ende des Feldes bis hin zum Konstrukteurstitel im vergangenen Jahr. Im Gegensatz dazu stieß Piastri erst zur Saison 2023 zum Team. Norris dürfte sich – auch wenn er es nicht laut sagt – also durchaus als Anführer des Teams sehen, dem es nach der jahrelangen Entwicklungsarbeit zusteht, nun auch persönlich die Früchte in Form des Fahrertitels zu ernten. Aktuell ist das Verhältnis der beiden McLaren-Piloten durch diese Dynamik noch nicht belastet. Stattdessen machen sie sich einen Spaß daraus. Danach gefragt witzelten sie auf einer Pressekonferenz. „Wir versuchen 2007 nachzuahmen“, sagte Piastri in Bezug auf die Hamilton-Alonso-Rivalität Richtung Norris. „Wartet nur, bis er einen Boxenstopp hinter mir macht“, so die Antwort des Briten. Auch im Aufenthaltsraum für die Siegerehrung hatte Norris bereits in Richtung Piastri gewitzelt: „Wirf die Kappe! Multi 21!“. Die Späße machen sich aktuell allerdings auch leicht, denn auf der Strecke konnten sich die beiden in den bisherigen zwei Rennen noch aus dem Weg gehen. Das dürfte, nach derzeitigem Stand der Dinge, im Saisonverlauf jedoch noch anders kommen. Die Frage ist: Wie reagieren die beiden Fahrer nach dem ersten Rad-an-Rad-Duell um den Sieg? Wie nach dem ersten Crash, der fast unausweichlich scheint? Erst dann wird das Verhältnis von Norris und Piastri so richtig auf die Probe gestellt – und die Erfahrung zeigt: Dann kann es eigentlich nur knallen.
Per Klausel: Yilmaz vor Bundesliga-Wechsel
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Für die kommende Saison möchte sich der SC Freiburg mit einem der besten Außenverteidiger der zweiten Liga verstärken. Praktisch: Den Youngster können die Breisgauer einfach per Klausel zurückholen, (…)
Woltemade gibt zu: „Bisschen nervöser als sonst gewesen“
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Der VfB Stuttgart steht nach einem 3:1 gegen RB Leipzig im Finale des DFB-Pokals. VfB-Stürmer Nick Woltemade lobte die Leistung der gesamten Mannschaft.
Woltemade erinnert sich an Spieler Kniat: „Der hat alle schwindelig gespielt“
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Im DFB-Pokal-Finale trifft der VfB Stuttgart auf Leverkusen-Bezwinger Arminia Bielefeld. Nick Woltemade spricht über seine Erinnerungen an Arminia-Trainer Mitch Kniat und die Duelle in der dritten Liga
Schalke: Neuer Karius-Vertrag in Planung?
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Der FC Schalke 04 beschäftigt sich mit einer Vertragsverlängerung von Loris Karius. Wie der ‚kicker‘ berichtet, spielen Schalkes Kaderplaner um Ben Manga und Youri Mulder mit dem Gedanken, dem (…)
Schalke 04 will mit Loris Karius zu niedrigen Bezügen verlängern
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Loris Karius könnte über den Sommer hinaus beim FC Schalke 04 bleiben. Wie der „Kicker“ berichtet, trauen ihm Kaderplaner Ben Manga und Direktor…
DFB-Profi Sara Doorsoun liebte „Princess Charming“-Star Louise Schaaf
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Als Sportlerin kennt Sara Doorsoun Erfolge und Misserfolge. Doch auch privat erlebte sie Höhen und Tiefen – in Form einer Beziehung mit einer bekannten Ex-Freundin. Sara Doorsoun ist eines der bekanntesten Gesichter bei den DFB-Frauen. Die 1,72 Meter große Verteidigerin von Eintracht Frankfurt hat sich mit konstant starken Leistungen über Jahre in der Nationalmannschaft etabliert. Auch abseits des Platzes stand sie im Fokus – wegen ihrer früheren Beziehung zur Reality-TV-Gewinnerin Louise Schaaf. Eine Verbindung, die medial viel Aufmerksamkeit erhielt, inzwischen aber beendet ist. Die Liebe zwischen der Nationalspielerin und der ersten „Princess Charming“-Siegerin hatte im Sommer 2021 für positive Schlagzeilen gesorgt. Im August hatten sie ihre Beziehung öffentlich gemacht – mit gemeinsamen Instagram-Bildern, auf denen sie sich als Paar zeigten. Louise Schaaf hatte wenige Monate zuvor das Finale der RTL-Kuppelshow „Princess Charming“ gewonnen, ohne mit der „Prinzessin“ Irina Schlauch eine feste Beziehung einzugehen. Die Kölnerin Sara Doorsoun war es schließlich, die ihr Herz gewann. Bronze bei Olympia Bekannt geworden war Doorsoun durch ihren Wechsel zum VfL Wolfsburg im Jahr 2018. Dort gewann sie zwei Deutsche Meisterschaften, ehe sie Anfang 2022 zu Eintracht Frankfurt wechselte. Auch im Trikot des DFB-Teams war sie eine feste Größe – erstmals nominiert 2016, nahm sie an mehreren EM- und WM-Turnieren teil. Bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris holte sie mit der deutschen Mannschaft Bronze. Die 33-Jährige, die auch ein Studium der Sozialen Arbeit abgeschlossen hat, gilt als Modefan und Stilvorbild im Team. Ihre Leidenschaft für Sneaker und Tattoos wurde unter anderem von Teamkollegin Lena Oberdorf öffentlich gemacht. Während ihre sportliche Karriere kontinuierlich voranschritt, war es privat zuletzt ruhiger geworden. Ende 2022 begannen Fans zu spekulieren: Gemeinsame Bilder von Doorsoun und Schaaf auf Instagram waren plötzlich verschwunden, ein emotionaler Silvester-Post ließ auf persönliche Umbrüche schließen. „2022 war definitiv eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Sowohl sportlich als auch privat“, schrieb Doorsoun damals – und erwähnte nur noch ihren Hund als Teil ihres „Rudels“. „Mir geht es gar nicht so gut“ Die offizielle Bestätigung folgte 2023 in der ZDF-Dokumentation „Born for this: Licht und Schatten“. Darin sprach Doorsoun offen über die Trennung von Schaaf. „Wir haben uns Ende November getrennt. Trennungen finden statt, sind nie schön, tun weh“, sagte sie und zeigte sich sichtlich berührt: „Wenn ich einfach mal nur auf mein Herz gehört habe, habe ich gemerkt: Boa, mir geht es gar nicht so gut.“ Tränen flossen, als sie zugab, dass sie kaum Zeit gehabt habe, die Trennung zu verarbeiten. Sie beschrieb die Monate danach als besonders schwer – eine Zeit des inneren Kampfes. Was zur Trennung führte, wurde von keiner Seite kommuniziert. Die Beziehung der beiden blieb abseits einiger gemeinsamer Social-Media-Auftritte weitgehend privat. Auch Louise Schaaf äußerte sich nicht öffentlich zum Liebes-Aus. Ebenso still, wie die Beziehung begonnen hatte, ging sie auch wieder zu Ende. Ob es eine neue Liebe gibt, verriet Doorsoun nicht. Stattdessen fokussiert sie sich auf ihre Karriere bei Eintracht Frankfurt und in der Nationalmannschaft. Ihre Geschichte mit Louise Schaaf bleibt ein selten offenes Kapitel im Profisport – und ein Beispiel für Sichtbarkeit queerer Beziehungen im deutschen Fußball.
Nick Woltemade: So tickt der U21- und VfB-Stuttgart-Star
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Für die U21 überzeugte Nick Woltemade zuletzt mit einem Dreierpack. Auch beim VfB Stuttgart läuft es, wie das Pokal-Halbfinale gezeigt hat. Die Zukunft für den Offensivstar sieht rosig aus. Er hat einen Lauf – und das nicht nur auf Vereinsebene, sondern auch im Trikot der Nationalmannschaft. Genauer gesagt im Dress der U21. Stuttgarts Nick Woltemade traf in der vergangenen Woche gleich dreimal gegen Spanien und bescherte der Mannschaft von Antonio Di Salvo so einen 3:1-Erfolg. Auch bei den Schwaben läuft es für den 23-Jährigen. Im Pokal-Halbfinale gegen RB Leipzig steuerte Woltemade einen Treffer zum 3:1-Sieg bei und steht mit seiner Mannschaft nun im Finale gegen Arminia Bielefeld . Woltemade wechselte im vergangenen Sommer von Werder Bremen zum VfB. Der Offensivspieler gehört zu den Leistungsträgern im Team von Trainer Sebastian Hoeneß und absolvierte seit seiner Ankunft bereits 26 Partien. In diesen traf der gebürtige Bremer 13 Mal und lieferte zudem drei Vorlagen. Kane? „Kann man als Stürmer viel sehen“ Kein Wunder also, dass auch der FC Bayern Medienberichten zufolge Interesse an Woltemade haben soll. Wie die „Bild“-Zeitung zuletzt berichtete, gab es sogar schon einen ersten Kontakt zwischen den Münchnern und dem Spielerumfeld ( mehr zu dem Interesse lesen Sie hier ). Was dazu passt? Dass sich der Offensiv-Star viel bei dem aktuellen Stürmerstar des deutschen Rekordmeisters Harry Kane abgeschaut hat. Nick Woltemade erklärte: „Ich glaube, da kann man als Stürmer viel sehen.“ U21-Bundestrainer Di Salvo schwärmte über den 1,98 Meter großen Profi: „Ich glaube, das ist auch sehr selten, dass ein Zwei-Meter-Mann so ein feines Füßchen hat, so dribbelstark ist.“ Er lobte die Entwicklung des Stuttgarters: „Mittlerweile setzt er auch seinen Körper richtig, richtig gut ein – und da kommen Dinge dann raus, die man nicht von so einem langen Schlaks erwartet.“ „Er ist ein aufgeräumter, cooler Typ“ Und auch Sebastian Hoeneß meinte im Dezember des vergangenen Jahres über Woltemade, der erst nur zu Joker-Einsätzen kam und sich dann etablierte: „Nick ist ein Spieler, der sich auch gerne zurückfallen lässt. Jetzt zeigt er immer mehr die Qualitäten eines Mittelstürmers. Das war von Anfang an ein Thema.“ Doch nicht nur das: Auch die Ausstrahlung des neunfachen Bundesliga-Saisontorschützen imponiert Hoeneß. „Er ist ein aufgeräumter, cooler Typ, der mit einer natürlichen Autorität im Team ankommt und uns guttut“, so der VfB-Coach. Laut „Bild“-Zeitung sind Opa und Vater von Woltemade VfB-Fans. Die Familie von Woltemade mütterlicherseits wohnt demnach auch in Stuttgart, daher verbrachte der Offensivstar schon in seiner Kindheit viel Zeit im Schwabenland, beispielsweise in den Ferien. Möglich ist, dass Bundestrainer Julian Nagelsmann ihn aufgrund seiner aktuellen Leistungen für das Final Four in der Nations League in den A-Kader der Nationalmannschaft beruft. Zeitlich überschneiden würde sich der Wettbewerb mit der kommenden U21-EM nicht. Woltemade erklärte bei Sat.1 : „Ich will sehr gerne die U21-EM spielen.“ Er betonte jedoch auch, dass er „genug Power“ für beide Turniere habe. Doch davor ist im Mai erst einmal das Pokalfinale. Woltemade sagte dazu am Mittwochabend nach dem Sieg gegen Leipzig: „Ich glaube, Berlin wird crazy. Es wird verrückt und die Fans werden da so abreißen. Sowas werde ich in meinem Leben nie vergessen.“ Hinweis: Dieser Text erschien bereits zuvor und wurde nun aktualisiert.
Leipzig auf Trainersuche: RB-Boss verkündet Klopp-Entscheidung
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RB Leipzig sucht einen Nachfolger für den entlassenen Marco Rose. Der neue Coach soll die stagnierende Entwicklung bei den Sachsen wieder ankurbeln. Ein Job wie gemacht für Jürgen Klopp – oder doch (…)