In den 80er- und 90er-Jahren war Hulk Hogan der größte Star der Wrestling-Welt. Davon ist heute nicht mehr viel übrig – er hat sich zu viele Skandale geleistet. Nun wenden sich auch die Fans gegen das einstige Idol. Da konnte sich selbst der sonst so coole Undertaker ein hämisches Lachen nicht verkneifen. „Manchmal im Leben kommen Dinge eben auf dich zurück“, erklärte der legendäre Wrestler in seinem Podcast „About Six Feet Under“. „Ich weiß nicht, was er erwartet hat.“ „Er“, das ist sein Kollege Hulk Hogan , wohl das Wrestling-Denkmal schlechthin, Frontmann des „goldenen Zeitalters“ des Showsports in den 1980er Jahren, als die „World Wrestling Federation“ (heute „World Wrestling Entertainment“, kurz WWE) einen weltweiten Boom erlebte, mit Hogan als absolutem Superstar. Denn der heute 71-Jährige erlebte Anfang Januar ein absolutes PR-Desaster, das noch immer diskutiert wird. Bei der Netflix-Premiere von „Monday Night Raw“, der größten wöchentlichen WWE-Show, hatte Hogan einen kurzen Auftritt. Sollte dabei verkünden, dass künftig das „Real American Beer“, ein Gebräu, das mit seinem Konterfei wirbt, WWE-Sponsor ist. Problem dabei nur: Hogan wurde von den Fans in Los Angeles gnadenlos aus der Halle gebuht. Über mehrere Minuten redete der von der Reaktion merklich angefasste Wrestling-Altstar gegen die Ablehnung an, die ihm zuteilwurde. Erfolglos. Die Fans indes reagierten nicht etwa mit „guten Buhrufen“, weil der Grande von damals etwa überzeugend einen Bösewicht gespielt hätte – es ging offensichtlich um die Privatperson Hulk Hogan. Buhrufe, die ein Wrestling-Veranstalter eigentlich unbedingt verhindern will. „Ich denke, die Politik hatte eine ganze Menge damit zu tun“, mutmaßte Hogan Wochen später in einem Podcast. Die zugrundeliegende Vermutung: Seine lautstarke Unterstützung im US-Präsidentschaftswahlkampf für Donald Trump sei vom Publikum im traditionell demokratischen Kalifornien nicht vergessen worden. Allerdings: Der Undertaker, der in derselben Show ebenfalls einen nostalgischen Kurzauftritt hatte, wurde frenetisch gefeiert – obwohl er privat als Mark Calaway bekanntermaßen ebenfalls prominenter Trump-Supporter ist. Angemerkt werden muss allerdings auch, dass Hogan bei raren WWE-Auftritten in den vergangenen Jahren zwar nicht mehr so frenetisch gefeiert wurde wie früher, zumindest aber noch mit lauwarmem Applaus empfangen wurde. Es ist wohl vielmehr die Summe der Verfehlungen, die sich der immer als absoluter Saubermann präsentierte Hogan im letzten Jahrzehnt geleistet hat. Es ist tatsächlich einsam geworden um Hulk Hogan, den größten Wrestlingstar der 80er- und frühen 90er-Jahre. Zu viel ist in den letzten Jahren vorgefallen, als dass das sonst so treue Wrestling-Publikum offenbar noch über die zahlreichen Verfehlungen des einstigen Idols hinwegsehen könnte. Sie wollen ihn nicht mehr sehen. Und Hogan selbst hat es nicht verstanden. Schon gar nicht, warum. ▶ Der Rassismus-Skandal Da ist vor allem die Enthüllung des berühmt-berüchtigten US-Klatschblatts „National Enquirer“ im Juli 2015: Das Blatt veröffentlichte eine Sequenz aus einem bereits 2007 mit versteckter Kamera gefilmten Sexvideo, in dem sich Hogan wiederholt rassistisch über Afroamerikaner äußert. Der Gedanke widere ihn an, seine Tochter Brooke – damals eine angehende Sängerin – könnte mal einen schwarzen Freund haben, und überhaupt sei er selbst ja „zu einem gewissen Grad ein Rassist“. Auch das N-Wort gebraucht Hogan dabei mehrfach. Die Öffentlichkeit reagiert geschockt über diese bisher ungekannte, hässliche Seite des einstigen Idols, das lange Jahre im Ring den Guten spielte. Eilig folgt eine Entschuldigung: Die von ihm im Video verwendete Sprache „entspricht nicht meinen Ansichten“. „Es ist inakzeptabel, dass ich diese beleidigende Sprache gebraucht habe, es gibt keine Entschuldigung dafür, und ich bitte dafür um Vergebung.“ Doch das „mea culpa“ kann ihn nicht vor dem Absturz retten. Auch nicht die Beteuerungen einiger afroamerikanischer Weggefährten, er sei in ihrer Gegenwart nie durch rassistische Äußerungen aufgefallen. „Hulk Hogan ist mit Sicherheit kein Rassist“, erklärt beispielsweise Basketball-Legende Dennis Rodman, der in den 90ern ein paar Stargast-Auftritte an Hogans Seite hatte. Selbst der Hollywoodstar und einstige Hogan-Gegner Dwayne „The Rock“ Johnson wiegelt ab, Hogan als Rassisten zu brandmarken: „Wir alle haben schon mal Müll geredet.“ Sein langjähriger Arbeitgeber WWE , das größte und mächtigste Unternehmen der Branche, kappt aber bereits wenige Tage später alle Verbindungen zum einstigen Aushängeschild. Keine Hogan-Artikel mehr im Fanshop, keine Hogan-Erwähnungen auf der Website oder in den Shows des Veranstalters, kein Hogan-Eintrag mehr in der WWE-Hall of Fame. Spielzeughersteller Mattel stampft die Produktion von Hogan-Actionfiguren ein, Supermarktketten wie Walmart nehmen ebenfalls Hogan-Artikel aus dem Sortiment. Dann kommt auch noch heraus, dass sich Hogan 2008 in einem Telefonat mit seinem damals kurzzeitig inhaftierten Sohn Nick ebenfalls rassistisch geäußert hat. Er hoffe, sie kämen im Falle einer Wiedergeburt nicht als Schwarze zurück auf die Welt. Die WWE macht Hulk Hogan zum Weltstar Am 31. August will er sich in der landesweit populären Fernsehsendung „Good Morning America“ erklären – doch der Versuch misslingt. In seiner Jugend in Tampa sei in der Nachbarschaft sehr freigiebig mit dem N-Wort umgegangen worden, und da habe er sich das eben auch angewöhnt. „Es war eine üble Gegend, sehr niedrige Einkommen, und all meine Freunde und ich haben uns damals mit diesem Wort gegrüßt.“ Schnell kommt da allerdings Widerspruch von früheren Nachbarn Hogans, der als Terry Gene Bollea in Florida geboren wurde. „Das war nicht der Umgang damals, als Terry hier aufwuchs“, meldet sich eine Jugendbekanntschaft zu Wort. Und: Es war auch nicht der Hulk Hogan, der über viele Jahre das Gesicht des Showsports Wrestling war. 1976 wird der Mittzwanziger von Gerald und Jack Brisco, einem legendären Bruder-Team, in einer Bar in Florida entdeckt, seine imposante Statur fällt ihnen auf. Hogan spielt als Bassist in einer Band, trainiert in seiner Freizeit in einem Studio in der Region Tampa Bay, das auch viele Wrestler aufsuchen. Auf die Empfehlung der Briscos nimmt er das Wrestling-Training auf, ein gutes Jahr später gibt er sein Debüt im Ring. Doch die Anfangszeit ist schwierig, er tritt für verschiedene regionale Wrestling-Ligen auf. Als er zur Werbung für eine Veranstaltung in Memphis in einer lokalen Talkshow neben dem damals populären Bodybuilder Lou Ferrigno sitzt, der die muskelbepackte Comicfigur „Der unglaubliche Hulk“ in der gleichnamigen Fernsehserie spielt, fällt backstage auf, dass Hogan eine mindestens ebenso ausladende Statur hat. Sein Ring-Vorname ist geboren. 1979 kommt dann noch der Zusatz „Hogan“ dazu – Promoter Vincent J. McMahon besteht auf einem irisch klingenden Nachnamen. In den frühen 80ern, da geht der Stern des Hulk Hogan auf. Um den blonden Hünen herum baut McMahons Sohn, der spätere Wrestling-Patriarch Vince McMahon, die damalige World Wrestling Federation (heute World Wrestling Entertainment, WWE) zum Branchenführer und Popkultur-Phänomen auf. „Hulkamania“ begeistert die Massen, Hogan wird auch über das Wrestling hinaus populär. Sein Spruch „Train. Say your prayers. Eat your vitamins. Believe in yourself.“ (dt.: „Trainiert. Betet. Esst eure Vitamine. Glaubt an euch selbst.“), sein immergleicher Einstieg in fast jedes Interview – „Let me tell you something, brother!“ (dt.: „Ich sag dir was, Bruder!“) werden zum Markenzeichen. McMahon baut Hogan zum Gesamtkunstwerk auf: mit seiner markanten Stimme, seinem fast grotesk aufgepumpten Bizeps – seinen „24-inch pythons“ (dt.: „60-Zentimeter-Pythons“) – und seiner patriotisch-pathetischen Einzugsmusik „Real American“. Hulk Hogan, das ist ein „amerikanischer Held“, der auch die bösesten, hinterlistigsten und stärksten Gegner bezwingt. Legendäres Match gegen „André the Giant“ Sein Match gegen den legendären „André the Giant“ bei der WWF-Show „Wrestlemania 3“ 1987 gilt noch heute als eines der prägendsten nicht nur der WWE-Geschichte, sondern der ganzen Wrestling-Historie. Sein „Bodyslam“, mit dem er im Finish des Duells den über 220 kg schweren Giganten auf die Matte wirft, wird auch dreieinhalb Jahrzehnte später noch als Referenz für ikonische Momente des Sports herangezogen. Die WWE-Marketing-Maschinerie vollbrachte das Kunststück, die Legende der Rekordzahl von 93.173 Zuschauern im Detroiter Pontiac Silverdome zu verbreiten – allerdings zu Zeiten, in denen die Show-Mechanismen der Branche und das Ausmaß der Gaukelei noch nicht der breiten Öffentlichkeit bekannt waren. Auch heute noch bleibt die WWE bei ihrer Zählung. Außenstehende gehen eher von – immer noch beachtlichen – 80.000 Fans aus. Hogan wird über Jahre das Aushängeschild der WWE und ihr Geldgarant durch massive Fanartikel-Verkäufe. Keine Halle in dieser Zeit, in der nicht unzählige übergroße gelbe Schaumstoff-Finger, gelbe Bandanas und gelbe Muskelshirts aus den Zuschauermassen ragen. Allerdings: Zu Beginn der 90er-Jahre schwindet die Popularität, neue Stars drängen in den Vordergrund und immer mehr Fans scheinen der ständig siegenden, eindimensionalen Figur Hulk Hogan müde. Trotz diverser Rollen in Filmen und Serien, die von der Kritik nicht immer wohlwollend besprochen werden. Neuer Karrierefrühling als Bösewicht 1994 unterschreibt Hogan bei World Championship Wrestling (WCW), damals der aufstrebende, vom milliardenschweren Medienunternehmer Ted Turner (CNN) unterstützte Rivale der WWE. Es soll allerdings zwei weitere Jahre dauern, bis Hogan seiner bestenfalls stagnierenden Karriere neues Leben einhauchen kann. Bei der WCW-Show „Bash at the Beach“ im Juli 1996 verbündet er sich mit den „Bösen“ Scott Hall und Kevin Nash zum Trio „New World Order“ (NWO) und wird damit zum ersten Mal nach über zwölf Jahren wieder zum Schurken. Seine Präsentation wechselt komplett vom angestammten Gelb-Rot zu Schwarz, sein neuer Spitzname: „Hollywood“ Hulk Hogan. Fortan läuft er zu den Tönen von Jimi Hendrix‘ „Voodoo Child“ und mit Federboa zum Ring, ist arrogant, hinterlistig, verschlagen. Die „NWO“-Gruppierung wird zum Hit bei der sich in diesen Jahren verändernden Fancommunity. Sie bejubelt plötzlich Antihelden und charismatische Fieslinge, statt die zuvor strikt eindimensional in Gut und Böse aufgeteilte Wrestlingwelt. Fortan wird Hogan für den Rest seiner Karriere stets zwischen seinen beiden Charakteren „Real American“ und „Hollywood“ wechseln, sowohl bei seiner Rückkehr zur WWE 2002 als auch darüber hinaus bei späteren Auftritten für kleinere Veranstalter. Bei denen kann er noch mal der große Star sein, als den die WWE den Mittfünfziger im Ring mit teilweise 30 Jahre jüngeren Athleten nicht mehr porträtieren wollte. Doch mit zunehmendem Alter ändert sich das öffentliche Bild des Helden: 2012 wird ein Sexvideo ins Internet gestellt, das Hogan mit der Frau eines befreundeten Radiomoderators zeigt – und der am Ende des heimlich gefilmten Clips zu ihr sagt: „Wenn wir irgendwann mal in Rente gehen wollen – das hier ist unser Ticket.“ Und genau aus diesem Video stammen auch die rassistischen Auswüchse, die noch Jahre später Hogan zum Verhängnis werden sollen. 31 Millionen US-Dollar Entschädigung Hogan reagiert schon damals bestürzt. „Ich bin noch nie dermaßen verletzt worden“, erklärt er beim populären US-Talker Howard Stern. Seine fast 25-jährige Ehe ist da schon längst kaputt, Ehefrau Linda hat bereits 2007 die Scheidung beantragt, wegen zahlreicher Affären ihres Gatten. Er verklagt den Medienblog „Gawker“, der einen Ausschnitt des Videos veröffentlicht hatte, dabei unterstützt ihn kurioserweise der konservative deutsch-amerikanische Unternehmer Peter Thiel (Paypal). Vier Jahre später erzielen beide Seiten eine Einigung, Hogan erhält 31 Millionen US-Dollar Entschädigung. Und gerade, als sich der „Hulkster“ mit seiner Rolle als Wrestling-Star im Ruhestand, der bei Gastauftritten gefeiert und bejubelt wird, anzufreunden scheint, wird der Rassismus-Vorfall aus ein und demselben Video öffentlich. Noch im Januar 2023 erklärt sein einstiger WCW-Chef Eric Bischoff in Verteidigung Hogans, der Rassismus-Skandal sei „nicht ein Abbild des echten Hulk Hogan, sondern das Abbild eines gebrochenen, mit Medikamenten vollgepumpten, versoffenen, verzweifelten Menschen auf dem Tiefpunkt seines Lebens.“ ▶ Der Egomane Das Idol so vieler in den 80ern und frühen 90ern Aufgewachsener ist eben nicht mehr unantastbar. Zweifel an seiner Integrität hat es bereits länger gegeben. Seit Jahren schon ist in Fach- und Fankreisen bekannt, dass Hogan ein mindestens schwieriger Partner im Ring war, dem es zu aktiven Zeiten primär darum ging, selbst möglichst stark und unbezwingbar auszusehen. „Doesn’t work for me, brother!“(dt. „Das funktioniert für mich nicht, Kumpel!“) soll seine bevorzugte Antwort gewesen sein, wenn ein Gegner einen seiner eigenen wichtigen Griffe oder Würfe ins Match einbauen wollte. Niederlagen? Da gab es vor allem zu seinen besten Zeiten in trauter Regelmäßigkeit ein Veto von Hogan. In einem Interview 2018 gibt er zu: „Jeder sagt, Hulk Hogan sei ein Backstage-Politiker gewesen. Gott sei Dank war ich das! Deshalb habe ich mehr Geld verdient als alle anderen, deshalb habe ich die Champion-Titel länger gehalten als alle anderen, deshalb habe ich 35 Jahre lang ganz oben gestanden.“ ▶ Der Lügner Bei genauerem Blick auf Aussagen des „Unsterblichen“ über die Jahre fällt dazu auf: An Skurrilität sind diese kaum zu überbieten. Da sind nämlich auch noch die unzähligen, dreisten, geschichtsklitternden Lügen des „Hulksters“. Wrestling-Kenner Alan Blackstock hat mal die absurdesten Volten Hogans in einem langen Thread zusammengetragen. Ein paar Beispiele: Elvis Presley sei ein großer Hulk-Hogan-Fan gewesen, behauptete er mal. Problem dabei: Elvis starb 1977 – im selben Jahr begann Hogan erst überhaupt mit dem Wrestling-Training. „Hulk Hogan“ gab es da also noch gar nicht. Er habe nach „Wrestlemania 2“ 1986 gemeinsam mit Hollywoodstar John Belushi gefeiert. Problem dabei: Der Star aus „Blues Brothers“ war da schon vier Jahre tot, starb 1982 an einer Überdosis Drogen. 1992 habe er im Rahmen eines Termins der „Make a Wish“-Stiftung, die kranken Kindern Wünsche erfüllt, einem schwer kranken Jungen in England Tickets für den „Summer Slam 1992“ in London geschenkt – damit er ihn im Hauptmatch sehen konnte. Problem dabei: Hogan war zu diesem Zeitpunkt nicht in der damaligen WWF aktiv und somit auch nicht beim Summer Slam dabei. „Du hast niemals alle von Hulk Hogans Lügen gehört – außer, wenn du alles gehört hast, was er jemals in seinem Leben gesagt hat“, meint Jim Cornette, einst selbst als „Manager“ im Wrestling aktiv, mittlerweile erfolgreicher Podcaster mit enzyklopädischem Wissen über die Branche. ▶ Der Trump-Wahlkämpfer Es mag kaum verwundern, dass der notorische Lügner Hogan die Gesellschaft eines anderen notorischen Lügners sucht: Beim Parteitag der Republikaner Mitte Juli vergangenen Jahres in Milwaukee, auf dem Donald Trump endgültig zum Präsidentschaftskandidaten gekürt wird, tritt auch Hogan auf, wirbt in einer skurrilen Rede für den Republikaner, unter tosendem Applaus des aufgewiegelten Publikums, das sich unter seinesgleichen am wohlsten fühlt. Im August dann sorgt Hogan mit Äußerungen über Trumps demokratische Gegenkandidatin Kamala Harris für Aufsehen. „Soll ich ihr einen Bodyslam verpassen?“ fragt er ein johlendes Publikum bei einer Werbeveranstaltung für sein Bier. Und versteigt sich dann in rassistisches Geraune: „Ist Kamala ein Chamäleon? Ist sie Inderin?“ fragt er, auf Harris‘ multikulturellen Hintergrund anspielend. „Das war nicht ich, das war das Bier, das da sprach“, sagt er danach entschuldigend. Es ist also wohl die Summe dieser Verfehlungen und Entgleisungen, die nun in dieser dramatischen Ablehnung durch die Fans resultiert. Aber auch die aktuellen Wrestlingstars gehen auf Distanz. „Ich bin sehr dafür, dass Menschen bekommen, was sie verdienen“, sagte Seth Rollins, einer der aktuell populärsten Wrestler der WWE, erst kürzlich im US-Fernsehen. „Wenn du also von so vielen Menschen ausgebuht wirst, muss es dafür doch einen Grund geben, oder?“ Es freue ihn tatsächlich „sehr, das alles so zu sehen. Ich liebe es sogar, das so zu sehen.“ Aber: „Ich weiß nicht, ob Hulk die Tragweite wirklich versteht. Wenn er aber irgendwann einmal dahinterkommt, dann kann er sich vielleicht auch mit unseren Fans versöhnen.“