Mit der LIV-Tour wollte Saudi-Arabien die Golf-Welt auf den Kopf stellen. Jetzt zieht das Land sein Geld ab – und die Zukunft der Tour ist ungewiss. Saudi-Arabien stellt die Finanzierung der umstrittenen Golfserie LIV-Tour zum Ende der Saison 2026 offenbar ein. Das berichten das Wall Street Journal und CNBC. Demnach sei die Zukunft der Tour ernsthaft in Frage gestellt. LIV Golf äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht zu den Berichten. Armand Duplantis: Olympiasieger verkauft Luxus-Apartment in Stockholm Erste Spekulationen über einen möglichen Rückzug des Fonds tauchten Anfang des Monats auf. Damals stand die Frage im Raum, ob die Tour kurz vor dem Zusammenbruch stehe. CNBC berichtete, die Liga werde „strategische Alternativen prüfen“, um den Betrieb fortzusetzen. Event verschoben Die Serie hatte Milliarden saudischer Dollar investiert, um Spieler wie Bryson DeChambeau und Phil Mickelson von der PGA-Tour abzuwerben. Diese Woche verschob LIV Golf sein für Juni geplantes Turnier in New Orleans. Vertreter der Organisation äußerten die Hoffnung, die Veranstaltung noch in diesem Jahr nachzuholen. Das nächste Turnier findet vom 7. bis 10. Mai im Trump National in einem Vorort von Washington statt. Das letzte geplante Event der Saison soll vom 20. bis 23. August in Indianapolis gespielt werden.