Nach dem Dämpfer in Gladbach ist BVB-Schlussmann Gregor Kobel sichtlich frustriert. Sein Trainer spricht von einer „verdienten Niederlage“ und widerspricht mangelndem Einsatz. Eine schwache Leistung im Borussen-Duell hat Gregor Kobel zu einer klaren Ansage veranlasst. Der Schlussmann von Borussia Dortmund erklärte deutlich: „Wir alle haben einen Vertrag für die ganze Saison unterschrieben und nicht nur für 31 Spiele und müssen auch angesichts dessen performen“, befand Kobel, der seine Mannschaft mehrfach vor einem früheren Gegentreffer bewahrt hatte, nach dem 0:1 bei Borussia Mönchengladbach . „Es hat sich nicht gut angefühlt auf dem Platz. Es ist super frustrierend und du gehst angepisst nach Hause“, so der Schweizer. Sein Trainer wies mangelnden Einsatz oder fehlende Einstellung im Saisonendspurt indes entschieden zurück. „Wir haben niemanden unterschätzt und uns das auch nicht leicht ausgemalt, im Gegenteil. Wir wussten, was uns erwartet“, sagte Niko Kovač, der aber von einer „verdienten Niederlage“ sprach. „Es war heute einfach nicht gut“, befand der Coach trocken. Der Gegner sei griffiger und schärfer gewesen. Während die Gladbacher sich mit dem Sieg den Verbleib in der Bundesliga sicherten, verpasste der BVB , vorzeitig die Vizemeisterschaft klazumachen. Die Champions-League-Qualifikation hat der BVB bereits sicher. Kovač blickte daher nach vorn: „Jedes Bundesliga-Spiel ist anders. Heute haben wir kein Gutes gezeigt und ich hoffe, dass wir im nächsten sehr viel besser sind als heute.“ Am Freitag trifft Dortmund auf Eintracht Frankfurt (ab 20.30 Uhr im Liveticker bei t-online).