Berichte: Valverde nach Streit in Real-Kabine im Krankenhaus

Kurz vor dem Clásico kracht es bei Real Madrid: Nach einer Kabinenschlägerei mit Tchouaméni landet Valverde laut Medienberichten mit einer Kopfverletzung im Krankenhaus. Beiden drohen harte Strafen. Die Fehde zwischen Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni von Real Madrid ist einem Bericht zufolge eskaliert. Nach einer Rangelei zwischen dem Franzosen und dem Uruguayer in der Kabine der Königlichen musste Valverde mit einer Platzwunde am Kopf in einem Krankenhaus behandelt werden, berichteten spanische Sportmedien wie „Marca“ oder „AS“. Die Nerven liegen bei dem Rekordmeister derzeit wegen sportlicher Misserfolge offenbar blank. Der Club bestätigte später, dass ein Disziplinarverfahren gegen beide Spieler eingeleitet worden sei. Laut „AS“ könnten die Spieler vor dem Clásico gegen den Tabellenersten FC Barcelona am Sonntag suspendiert werden. Valverde fällt für das Spiel ohnehin aus. Wie Real mitteilte, habe der Spieler eine Kopfverletzung erlitten und müsse sich zehn bis 14 Tage schonen. Intern hätten mehrere Spieler des Teams den Vorfall als „den schwerwiegendsten, den es je in Valdebebas gegeben hat“ bezeichnet, schrieb „Marca“. Valverde habe Tchouaméni am Morgen den Handschlag verweigert. Dies habe zu einer sehr feindseligen Trainingseinheit geführt, die in einer heftigen Auseinandersetzung in der Kabine gipfelte. Bei der darauffolgenden Auseinandersetzung zwischen den beiden habe der Uruguayer unbeabsichtigt und nicht durch einen Schlag von Tchouaméni verursacht eine Platzwunde an einer Tischkante erlitten. Schon am Mittwoch waren die beiden im Training aneinandergeraten.