Titelverteidiger Oklahoma City Thunder gewinnt auch das siebte Playoff-Spiel klar. Nur noch ein Sieg fehlt zum Einzug ins Conference-Finale. Die Cleveland Cavaliers mit Dennis Schröder siegen knapp. Die Oklahoma City Thunder stürmen in der NBA weiter durch die Playoffs Richtung Titelverteidigung. Das Team um Starspieler Shai Gilgeous-Alexander und den deutschen Center Isaiah Hartenstein gewann auch das dritte Spiel seiner Viertelfinalserie bei den Los Angeles Lakers am Ende deutlich mit 131:108 (57:59). Die Thunder haben alle sieben Playoff-Spiele dieser Saison gewonnen und stehen nun einen Sieg vor dem Einzug ins Conference-Finale im Westen. Thunder kommen in der zweiten Halbzeit auf In Los Angeles hatte der amtierende Meister zumindest eine Halbzeit lang Probleme, unter anderem verteidigten die Lakers erneut stark gegen Gilgeous-Alexander. Doch nach der Pause steigerte sich Oklahoma City und zog entscheidend davon. Ajay Mitchell mit 24 Punkten und zehn Assists sowie Gilgeous-Alexander mit 23 Zählern und neun Assists trugen die Offensive, Hartenstein steuerte zwölf Punkte und neun Rebounds zum Erfolg bei. Den Lakers wiederum fehlte Topscorer Luka Doncic, der seit Anfang April verletzt ausfällt. Altstar LeBron James erzielte bei schwacher Wurfquote 19 Punkte und kam auf acht Assists und sechs Rebounds. Cavaliers verkürzen gegen Pistons Deutlich enger geht es in der Serie zwischen den Detroit Pistons und Cleveland Cavaliers um Welt- und Europameister Dennis Schröder zu. Nach zwei knappen Niederlagen in Detroit gewannen die Cavaliers ihr erstes Heimspiel mit 116:109 (64:48). In einer lange hin und her wogenden Partie überzeugte vor allem James Harden in der Schlussphase mit drei wichtigen Treffern – in den ersten beiden Partien hatte der Routinier in der Schlussphase jeweils noch geschwächelt. Topscorer der Partie war Clevelands Donovan Mitchell mit 35 Punkten, Schröder steuerte von der Bank aus kommend elf Punkte und unter anderem auch zwei Blocks bei. Bei Detroit, das in der ersten Playoff-Runde die Orlando Magic dramatisch ausgeschaltet hatte, glänzte vor allem Cade Cunningham. Dem Jungstar gelang ein sogenanntes Triple Double mit 27 Punkte und jeweils zehn Assists und Rebounds.