José Mourinho: „The Special One“ wird für Real Madrid wohl doppelt so teuer

Die Rückkehr von „The Special One“ zu den Königlichen ist nur noch Formsache. Doch sie kommt nicht so schnell zustande, wie geplant. Das kommt den Madrilenen wohl teuer zu stehen. Real Madrid muss im Werben um José Mourinho offenbar tiefer in die Tasche greifen als zunächst gedacht. Seit Tagen berichten spanische Medien, dass der Portugiese Benfica Lissabon verlassen und erneut Trainer der Königlichen werden soll. Bislang hätte Real demnach sieben Millionen Euro an Ablöse zahlen müssen. Diese Summe war über eine Ausstiegsklausel geregelt, die Mourinho innerhalb von zehn Tagen nach Saisonende hätte nutzen können. Sorgen vor WM-Start: Argentinien bangt um Messi nach Auswechslung „Das interessiert ihn überhaupt nicht“: Bayern-Star Olise verzichtet auf Millionensumme Doch der Wechsel liegt vorerst auf Eis. Hintergrund ist der Machtkampf bei den Madrilenen. Klub-Boss Florentino Pérez rief vor zwei Wochen Neuwahlen aus, abgestimmt wird am 7. Juni. Mit Enrique Riquelme gibt es einen Gegenkandidaten. Deshalb wird zunächst das Wahlergebnis abgewartet. Für Real hat das wohl finanzielle Folgen. Weil die Zehn-Tage-Klausel verstreicht, soll sich die Ablösesumme laut Medienberichten auf 14 Millionen Euro verdoppeln. Die spanische Zeitung „Marca“ berichtete, Pérez habe Mourinho eigentlich bereits am heutigen Montag als neuen Trainer vorstellen wollen. Benfica hat bereits einen Mourinho-Nachfolger auserkoren Daraus wurde nichts. Bei Benfica geht man dem Bericht zufolge aber weiterhin davon aus, dass der Wechsel zustande kommt. Mourinho selbst soll sich mit Real bereits geeinigt haben. Auch sein Nachfolger in Lissabon scheint gefunden. Marco Silva soll den Posten übernehmen. Der 48-Jährige trainiert seit 2021 Premier-League-Klub Fulham und führte den Verein aus London in der gerade zu Ende gegangenen Saison auf Platz elf. Mourinho war bereits von 2010 bis 2013 Trainer bei Real Madrid. In dieser Zeit gewann er mit den Königlichen die Meisterschaft, den Pokal und den Supercup. Der Titel in der Champions League blieb ihm jedoch verwehrt. Gegen Ende seiner Amtszeit kam es zudem zum Zerwürfnis mit Mannschaft und Vereinsführung, nachdem er Torwart-Legende Iker Casillas auf die Bank gesetzt hatte. Am Samstag war „The Special One“ beim DFB-Pokalfinale in Berlin Tribünengast, schaute sich auf Einladung des VfB Stuttgart den 3:0-Erfolg des FC Bayern über die Schwaben im Olympiastadion live an.