Bundesliga: Leverkusen muss Ex-Coach Hjulmand wohl Millionen zahlen

Für Kasper Hjulmand endet das Kapitel Bundesliga schnell. Von seinem nun ehemaligen Arbeitgeber gibt es für das Aus angeblich viel Geld. Die Trennung von Trainer Kasper Hjulmand hat für Bayer Leverkusen finanzielle Konsequenzen. Der Vertrag des Dänen wäre regulär bis 2027 gelaufen. Wie die „Bild“Zeitung berichtet, muss Leverkusen Hjulmand für die vorzeitige Trennung daher eine Abfindung in Höhe von rund zwei Millionen Euro zahlen. Hjulmand hatte die „Werkself“ Anfang September nach dem zweiten Spieltag vom niederländischen Trainer Erik ten Hag übernommen. Bayer hatte sich nach gerade mal zwei Monaten wegen grundsätzlicher Zweifel an einer weiteren Zusammenarbeit wieder von ten Haag getrennt. Unmittelbar nach dem Saisonende hatte Leverkusens Sportchef Simon Rolfes dann die Zukunft von Hjulmand offengelassen und eine baldige Entscheidung angekündigt. „Nicht das nötige Vertrauen“ In der vergangenen Woche verkündete Leverkusen das Aus des Dänen und stellte Carles Martínez Novell als neuen Chefcoach vor. Rolfes sagte über die Trennung von Hjulmand: „Die Entwicklungen der letzten Monate haben uns nicht das nötige Vertrauen gegeben, mit ihm in die nächste Saison zu gehen und die Entwicklung voranzutreiben, die wir uns vorgestellt hatten.“ Hjulmand führte Leverkusen bis zur Weihnachtspause mit neun Siegen aus 13 Spielen auf den dritten Platz. Im neuen Jahr konnte er die Erfolgsquote aber nicht auf diesem Level halten. Mit acht Siegen und 30 Punkten aus 19 Spielen rutschte Leverkusen zwischen Januar und Mai auf den sechsten Platz ab und wurde vom VfB Stuttgart und RB Leipzig von den wichtigen Champions-League-Plätzen verdrängt. Hjulmand konnte aus dem Kader nicht konstant das Optimum herausholen.