Kurz vor dem WM-Start der deutschen Mannschaft äußert sich auch Verbandspräsident Bernd Neuendorf zu den Prämien der Nationalspieler. Das Thema solle nicht mit in die Auftaktpartie getragen werden. DFB-Präsident Bernd Neuendorf ist zuversichtlich, dass die Prämien-Verhandlungen mit den deutschen Nationalspielern noch vor deren WM-Start abgeschlossen werden. „Weitgehend besteht da Einigkeit. Es ist auch kein Thema, das noch in das erste Spiel getragen wird“, sagte der 64-Jährige bei einem Besuch des German House of Soccer in New York, einem Treffpunkt des Deutschen Fußball-Bunds für Fans in der Millionen-Metropole. „Ich bin davon überzeugt, dass wir eigentlich eine gute Lösung haben.“ Die deutsche Mannschaft bestreitet am Sonntag (19.00 Uhr/ARD und MagentaTV) in Houston gegen Curaçao ihr Auftaktspiel bei der XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko. Dass so kurz vor dem Turnierstart noch nicht alle WM-Prämiendetails vereinbart sind, ist ungewöhnlich. „Ja, wir sind kurz davor. Also es sieht gut aus“, hatte auch schon Abwehrspieler Jonathan Tah vom FC Bayern München zuletzt im deutschen Quartier in Winston-Salem gesagt. Rekordzahlung nach WM-Sieg 2014 Die höchste Prämie kassierten bislang die letzten deutschen Weltmeister um Kapitän Philipp Lahm 2014 in Brasilien mit 300.000 Euro pro Mann. Für den Titelgewinn bei der Heim-EM 2024 hätte es sogar 400.000 Euro gegeben. Knackpunkt der Verhandlungen dürfte nicht die Prämie für einen WM-Sieg sein. Schwierig wird es für den DFB , wenn die Auswahl in einer der ersten K.o.-Runden scheitert und somit weniger Zahlungen der FIFA in die Verbandskasse fließen. Ende April hatte der Weltverband nach Protesten der großen Nationen wie Deutschland und England die Prämien angehoben.