WM 2026: Schiedsrichter Michael Oliver fällt aus – Spiel in DFB-Gruppe

Am Sonntagabend rollt der Ball erstmals in der deutschen WM-Gruppe E. Dabei kommt es zu einem kurzfristigen Wechsel. Die Fifa verkündet bei der WM 2026 48 bis 72 Stunden vor dem Anpfiff einer Partie, welcher Unparteiische diese leiten wird. Für das Aufeinandertreffen der beiden deutschen Gruppengegner Elfenbeinküste und Ecuador in der Nacht von Sonntag auf Montag (ab 1 Uhr im Liveticker bei t-online) wurde Michael Oliver eingeteilt – doch der Engländer fällt aus. Wie der Weltverband am Freitagabend mitteilte, steht der Unparteiische aufgrund „einer kleinen Verletzung“ nicht zur Verfügung. Für ihn springt mit François Letexier ein anderer großer Name aus dem europäischen Schiedsrichterwesen ein. DFB-Team vor dem WM-Start: Das haben Nagelsmann und Neuer selbst zu verantworten Sie haben die Wahl: Wer soll am Sonntag gegen Curaçao im Tor stehen? Der Franzose hat 2024 das EM-Finale zwischen Spanien und England sowie zuletzt auch das Endspiel der Europa League zwischen Freiburg und Aston Villa geleitet. Bei einer WM-Endrunde kommt der 37-Jährige nun zum ersten Mal zum Einsatz. Oliver hat unterdessen bereits WM-Erfahrung. 2022 leitete er drei Spiele der Endrunde in Katar, darunter das Viertelfinale zwischen Brasilien und Kroatien. Trotz seiner Verletzung dürften in den USA, Kanada und Mexiko weitere Einsätze folgen. „Oliver dürfte in den kommenden Tagen wieder einsatzbereit sein“, heißt es in der Fifa-Mitteilung. Sollte der Engländer noch länger ausfallen, dürfte das für den Weltverband unterdessen keinen Engpass nach sich ziehen. Wenngleich mit Omar Artan einem Unparteiischen die US-Einreise verwehrt wurde, so stehen auch ohne den Somalier und Oliver bei insgesamt 104 Spielen noch immer 50 Hauptschiedsrichter zur Verfügung.