Fußball-WM: DFB-Star Nmecha erklärt besonderen Moment nach Curaçao-Sieg

Gegen Curaçao zeigte Felix Nmecha ein starkes Spiel. Danach gab es einen versöhnlichen Moment mit dem Gegner. Deutschlands WM-Auftakt gegen Curaçao war zeitgleich auch sein ganz persönliches WM-Debüt: Felix Nmecha von Borussia Dortmund durfte für die DFB-Elf im defensiven Mittelfeld von Beginn an ran – und feierte einen Einstand nach Maß. In der sechsten Minute brachte der 25-Jährige die deutsche Mannschaft mit einem sehenswerten Schlenzer in Führung. Auch im Anschluss erarbeitete er sich einige weitere Torchancen, konnte diese aber nicht nutzen. In der zweiten Hälfte glänzte er dann vor allem als defensiver Abräumer. Während Nmecha seine Gegenspieler während des Spiels also intensiv bekämpfte und einer der Hauptgründe war, warum Deutschland am Ende mit 7:1 einen deutlichen Auftaktsieg feierte, setzte er nach dem Abpfiff ein friedliches Zeichen. Viermal die Note 1: Einzelkritik zur DFB-Gala gegen Curaçao „Mir dafür aufs Maul hauen können“: Jürgen Klopp entschuldigt sich bei Nagelsmann Kantersieg: Deutschland mit WM-Traumstart Zusammen mit Jonathan Tah konnte man Nmecha dabei beobachten, wie er mit einigen Spielern des Gegners aus Curaçao Arm in Arm in einem Kreis stand. Am ARD-Mikrofon erklärte er, was es mit der Szene auf sich hatte: „Wir sind im Spiel Gegner, aber nach dem Spiel sind wir alle Christen, sind wir Brüder“, so Nmecha. „Dann haben wir einfach ein kleines Gebet zusammen gemacht, weil wir sind immer noch sehr dankbar“, sagte er weiter. „Vom Ergebnis her ist es natürlich schön für uns, aber auch im Ganzen glauben wir alle, dass Jesus feierlich wirkt durch das Spiel und deshalb sind wir zusammengekommen und haben zusammen gebetet.“ Nmecha ist tief gläubiger Christ und ein Posterboy der „Ballers in God“, der Vereinigung der evangelikalen Fußballer. Der Instagram-Account des Zirkels wertete Nmechas Handeln als Beleg dafür, dass jeder Ruhm, jeder Sieg Jesus Christus gebührt. Mit seinen Positionen eckte er dabei in der Vergangenheit auch schon an. So teilte er vor einigen Jahren in den Sozialen Medien Beiträge, die als queerfeindlich interpretiert wurden. Zudem erregten geteilte Inhalte des rechten US-Kommentators Matt Walsh sowie vor einigen Monaten Beileidsbekundungen für den ermordeten ultrarechten US-amerikanischen Aktivisten Charlie Kirk den Ärger einiger Fans.