WM 2026: Granit Xhaka kontert seine Kritiker mit vielsagender Geste

Die Schweiz und ihr Kapitän Granit Xhaka hatten nach dem Remis zum WM-Auftakt unruhige Tage. Jetzt folgte der erste Sieg, mit einer Botschaft Xhakas. Kapitän Granit Xhaka hat sein Elfmetertor beim 4:1 der Schweizer Nationalmannschaft gegen Bosnien-Herzegowina gestenreich gefeiert. Der 33-Jährige streckte die rechte Hand aus und machte sie mehrfach auf und zu, ein Zeichen an seine Kritiker nach dem zuvor schwachen WM-Start der Schweizer. „Es gibt immer viel über mich, es wird viel geschrieben, das wird von meiner Seite auch ein bisschen provoziert“, sagte der frühere Bundesliga-Profi bei MagentaTV, der die Kritik nicht verstehe. „Ich glaube, mittlerweile kann man vielleicht auch stolz sein auf einen Spieler, der 148 Spiele gemacht hat für dieses Trikot, für dieses Land. Aber ich kenne das nicht anders“, so Xhaka. Der Premier-League-Profi vom AFC Sunderland war in den vergangenen Tagen vor und nach dem 0:0 zum Auftakt gegen Katar in mehreren Medienberichten kritisiert worden. Xhaka wurde etwa in einem „Blick“-Bericht „toxisches Verhalten“ innerhalb der Mannschaft vorgeworfen. Demnach sollen ihn seine Mitspieler als zu kritisch wahrnehmen. „Zu viel Negativität, die die Stimmung im Team beeinträchtigt“, schrieb die Zeitung. Xhaka: Spieler und Trainer stehen hinter mir „Vielleicht brauche ich das auch ein bisschen, diese Provokationen, diese Meinungen von außen“, sagte Xhaka. Wichtig sei für ihn, dass die Mannschaft und der Trainer hinter ihm stehen, „und dieses Gefühl hatte ich vom ersten Tag an bis heute. Alles andere ist nicht meine Sache“. Die Schweizer gehen nach dem Sieg am Donnerstag mit nun vier Punkten ins letzte Gruppenspiel gegen Co-Gastgeber Kanada. Xhaka hatte gegen Bosnien-Herzegowina in der Nachspielzeit per Foulelfmeter das letzte Tor erzielt .