Fans des SC Freiburg kennen Johan Manzambi. Auch Thomas Müller hat den Schweizer Torjäger länger auf dem Schirm. Er gibt seinem Ex-Klub eine Empfehlung. Nach dem 4:1-Sieg der Schweizer Nationalmannschaft und einem Doppelpack von Johan Manzambi ist Thomas Müller ins Schwärmen geraten. „Er ist insgesamt ein guter Spieler. Wir haben ihn schon länger auf der Liste“, sagte Müller in seiner Funktion als TV-Experte für Magenta über den Profi des SC Freiburg . „Das ist für mich einer – und jetzt können wir eine Schlagzeile machen – den sich auch der FC Bayern anschauen sollte.“ Kollege Mats Hummels grätschte umgehend dazwischen und konterte: „Oder der BVB.“ Manzambi war im zweiten WM-Spiel gegen Bosnien-Herzegowina in der 72. Minute eingewechselt worden und traf nur zwei Minuten später zum zwischenzeitlichen 1:0 für die Schweiz. In der 90. schnürte der 20-Jährige seinen Doppelpack und erzielte das 3:0 . Experten angetan: „Am meisten kreiert“ Müller, der 2025 vom FC Bayern zu den Vancouver Whitecaps wechselte, fand lobende Worte: „Ich hab sein Alter nicht genau drauf. Aber man spürt die Flexibilität. Man spürt auch diese Unbekümmertheit“ Es sei eine „gewisse Reife in seinen Aktionen, in der Entscheidungsfindung, Arbeitsmoral“ zu sehen, so Müller. Ex-Dortmunder Hummels bezeichnete Manzambi als „ganz klar den Kreativsten in der Offensive. Er war immer der, der Aktionen initiiert hat und mit seiner individuellen Qualität am meisten kreiert hat“. Manzambi wechselte 2023 von Servette Genf nach Freiburg und kam in der vergangenen Bundesliga-Saison auf fünf Tore in 27 Einsätzen. In der Europa League verbuchte er zwei Treffer in 15 Spielen. Für seine Leistung gegen Bosnien-Herzegowina wurde er zum Man of the Match gewählt. „Wir wollten einfach gewinnen“, sagte Manzambi, der angab, sicher nicht schlafen zu können. „Ich glaube, dass ich meiner Mannschaft gut geholfen habe.“