Frankreichs Hürdensprinter Dimitri Bascou erhält nach einem positiven Dopingtest eine Vierjahressperre. Damit dürfte jede Hoffnung auf ein Comeback endgültig zerstört sein. Die französische Anti-Doping-Agentur AFLD hat den Hürdensprinter Dimitri Bascou für vier Jahre gesperrt. Bei einer Kontrolle im Januar 2024 waren die verbotenen anabolen Steroide Testosteron und Boldenon nachgewiesen worden. Die Sperre gilt bis April 2028. Seit April 2024 war Bascou vorläufig suspendiert. Nach Bekanntwerden des positiven Tests hatte er erklärt, er sei „fassungslos“. Den Befund führte er auf verunreinigte Nahrungsergänzungsmittel zurück. Er hoffte, seine Sperre noch vor den Olympischen Spielen 2024 in Paris aufgehoben zu bekommen – daraus wurde nichts. Der 38-Jährige hatte 2016 bei den Olympischen Spielen Bronze über 110 Meter Hürden gewonnen und im selben Jahr den Europameistertitel geholt. Zuletzt hatte er angedeutet, seine Karriere nicht mehr fortsetzen zu wollen.