Tunesiens Skhiri verursacht WM-Panne – Kritik an Schiedsrichterin

Während der Partie zwischen Tunesien und der Niederlande kommt es zu einer ungewöhnlichen Verspätung. Eine ARD-Expertin zeigt Unverständnis für die Schiedsrichterin. Der Beginn der zweiten Halbzeit des WM-Spiels zwischen Tunesien und der Niederlande verzögerte sich um einige Sekunden. Dafür waren nicht etwa die vorher befürchteten Unwetter verantwortlich, sondern Eintracht Frankfurts Ellyes Skhiri. Der tunesische Kapitän kam zu spät auf den Platz. In der ARD-Übertragung war das deutlich. Die mexikanische Schiedsrichterin Katia Garcia hatte die Partie bereits freigegeben, als die tunesischen Spieler protestierten. Danach unterbrach Garcia und blickte sichtlich irritiert über das Feld. Anhand ihrer Augen war zu sehen, dass sie die tunesischen Spieler zählte. Neuer greift bei WM-Partie daneben: Trotz Blitzstart: Deutschland verliert letztes Gruppenspiel DFB-Pleite im Gruppenfinale: „Hört auf mit dem Quatsch, ehrlich“ – Nagelsmann nach Pleite sauer ARD-Kommentator Tom Bartels ordnete die Situation in der Übertragung ein: „Es fehlt auf jeden Fall noch ein Spieler. Das kann ja auch nicht wirklich ihr Ernst sein. Also bei dieser Mannschaft geht wirklich alles schief.“ Schiedsrichterin zählte irritiert die Anzahl der Spieler Dass Schiedsrichterin Garcia das Spiel sogar kurz unterbrach, konnte Expertin Almuth Schult nicht verstehen: „Wenn da ein Torwart auf dem Platz ist und sieben Feldspieler dazu, dann kann es eigentlich losgehen. Das ist dann eigenes Pech.“ Schnell eilte Skhiri dann auf den Rasen, die Partie wurde nach der Verzögerung weitergeführt. „Das ist natürlich auch kurios“, fing Bartels wieder an, „dass man zum Anstoß bereitsteht und die Mitspieler noch sagen: ‚Hey, wir sind noch nicht alle da.‘ Das muss man leider noch für das Turnier sagen. Sie waren am Anfang immer nicht so ganz da. Auch deshalb stehen sie da, wo sie stehen: abgeschlagen am Tabellenende.“ Bartels bezieht sich da auf die tunesische Bilanz in der aktuellen WM . In jedem Spiel kassierte das nordafrikanische Land in den ersten sieben Minuten einen Gegentreffer. Zudem wurde Trainer Sabri Lamouchi nach der 1:5-Auftaktpleite gegen Schweden noch während des Turniers entlassen.