Gegen Japan erzielte Anthony Elanga den wichtigen Ausgleich für Schweden. Wie wichtig sein Tor tatsächlich war, wusste er aber gar nicht. Der schwedische Fußball-Nationalspieler Anthony Elanga hat im letzten WM-Gruppenspiel der Skandinavier gegen Japan eine kurze Achterbahn der Gefühle durchlebt. Der Torschütze zum 1:1-Ausgleich dachte nach dem Abpfiff zunächst fälschlicherweise, das Unentschieden würde seinem Team nicht zum Weiterkommen reichen. Nach dem Ende der Partie zeigte sich der 24-Jährige daher bitter über das scheinbare Ausscheiden enttäuscht – obwohl sich Schweden durch das Ergebnis als Gruppendritter für das Sechzehntelfinale qualifizierte. Kolumne von Nadine Angerer: Neuer im DFB-Tor – das kann sich schnell ändern Widersprüche nach WM-Pleite: Uneinigkeit zwischen Nagelsmann und DFB-Stars Lange hielt die Enttäuschung des Offensivspielers von Newcastle United aber nicht an. Die Teamkollegen machten dem Flügelspieler schnell klar, dass sie weiterhin im Turnier sind. Seine schwedischen Mitspieler berichteten nach Abpfiff, dass man vor dem Spiel über mögliche Szenarien gesprochen habe – Elanga in der Besprechung aber wohl nicht zugehört habe. „Ach du meine Güte“, sagte Trainer Graham Potter danach zum kurzen Fauxpas seines Profis und musste auf der Pressekonferenz lachen. „Das erklärt einiges. Aber wir hätten es nicht deutlicher für ihn sagen können.“ Als Gruppendritter mit vier Punkten und einem ausgeglichenen Torverhältnis geht es für die Skandinavier also bei der WM weiter. Der Gegner im Sechzehntelfinale steht aber bisher nicht fest.