England: WM-Experte urteilt über Tuchel – „Er hat keine Ahnung“

England müht sich als Gruppenerster in die K.-o.-Runde. Zwei meinungsstarke TV-Experten stellen so einiges infrage. Der britische TV-Experte und Ex-Profi Roy Keane hat harte Kritik an Thomas Tuchel und seinen Aufstellungen der englischen Nationalmannschaft geübt. „Ich glaube nicht, dass er eine Ahnung hat, wie seine beste Elf aussieht. Das ist nicht gut“, sagte er beim TV-Sender ITV, dem größten privaten Fernsehsender im Vereinigten Königreich, nach dem 2:0-Sieg über Panama im letzten Gruppenspiel. Zu einem ähnlichen Schluss kam auch sein TV-Kollege und Ex-Profi Gary Neville. „Ich glaube nicht, dass Thomas Tuchel vom Feld geht und denkt, dass aktuell alles perfekt ist“, fügte er hinzu. „Wir lieben dich“: Oliver Kahn tritt neuen Job in Indien an Während WM-Übertragung: Helikopter „gefährlich nah“ an Tribüne Nach dem spektakulären 4:2-Auftaktsieg gegen Kroatien wechselte Tuchel das Team im zweiten Spiel auf zwei Positionen und in der anschließenden Partie gegen Panama sogar auf fünf. Spielerisch konnten die „Three Lions“ aber nur in der ersten Partie überzeugen. Es folgte ein torloses Remis gegen Ghana und der Arbeitssieg gegen Panama. Dennoch qualifizierte sich die Mannschaft letztlich ungefährdet als Gruppenerster für das Sechzehntelfinale. Daher lässt Keane bei der Bewertung der Leistung des Teams eher Milde walten. „Der Gegner war sehr schlecht, also können wir kritisch mit der englischen Mannschaft sein, wenn sie ihren Job nicht erledigt hätten. Aber das haben sie getan.“ Tuchel macht Versprechen für die K.o.-Runde Und Thomas Tuchel versprach nach dem Spiel, dass sich seine Mannschaft wieder bessere Leistungen zeigen werde. „Das Turnier geht jetzt von vorne los“, ergänzte er und versicherte: „Wir werden uns steigern, je größer die Spiele werden.“ Im Sechzehntelfinale wartet auf England am Mittwoch in Atlanta die Demokratische Republik Kongo, Dritter der Gruppe K. Das Experten-Duo Neville und Keane nimmt dafür aber nicht nur Tuchel in die Pflicht, sondern auch die komplette Mannschaft. Sie müsse sich ein Beispiel an Jude Bellingham . Neville forderte: „Sie müssen auf sein Level kommen, und das möglichst schnell.“