Aufgrund der Weltmeisterschaft werden zum Trainingsstart des FC Bayern am 20. Juli einige Spieler fehlen. Ein Profi soll hingegen gar nicht erst willkommen sein. Bayerns Sportvorstand Max Eberl hat wohl Torhüter Alexander Nübel mitgeteilt, dass er nicht beim Trainingsauftakt am 20. Juli an der Säbener Straße erscheinen soll. Das berichtet Sky und bezieht sich auf eigene Informationen. Demnach hat der deutsche Rekordmeister die klare Entscheidung getroffen, mit den drei Torhütern Manuel Neuer , Jonas Urbig und Sven Ulreich in die neue Saison zu gehen. Alexander Nübel als Nummer vier soll in diesem Sommer verkauft werden. Um eine Wechsel-Entscheidung des mittlerweile 29-Jährigen zu beschleunigen, geht Eberl nun wohl diesen drastischen Schritt. Während WM-Übertragung: Helikopter „gefährlich nah“ an Tribüne: Kommentator abgelenkt „Wir lieben dich“: Oliver Kahn tritt neuen Job in Indien an Dabei gibt es bei einem möglichen Nübel-Wechsel zwei Problematiken: Einerseits besitzt er in München einen Vertrag bis 2029 und soll zwölf Millionen Euro brutto verdienen. Ein Gehalt, das er bei einem Wechsel wohl nicht mehr verdienen wird. Andererseits sind auch die Ablöseforderungen der Bayern offenbar hoch. Laut Sky soll Beşiktaş Istanbul an einer Verpflichtung interessiert sein. Der türkische Top-Klub bietet jedoch nur eine Ablösesumme von fünf Millionen und fünf weitere als Bonuszahlung. Als Gehalt winken Nübel ebenfalls fünf Millionen Euro. Die Bayern fordern jedoch insgesamt 20 Millionen Euro Ablöse – also das Doppelte. Für Beşiktaş und andere Klubs, mit denen die Spielerseite in Kontakt stehen soll, sei das laut Sky zu viel. Immerhin bestätigte Nübel-Berater Stefan Backs gegenüber Sky: „Wir werden die richtige Zukunfts-Entscheidung für Alexander treffen. Was wir bestätigen können, ist, dass Besiktas ihn unbedingt holen will.“