Am Dienstag beginnt Alexander Zverevs Wimbledon-Mission. Wie er nun offenbarte, hat er Probleme mit dem Untergrund. Nicht aus spielerischer Sicht, sondern aus medizinischer. Dass Deutschlands bester Tennisprofi Alexander Zverev an Diabetes leidet, ist seit längerer Zeit bekannt. Dass er zudem noch allergisch auf den Untergrund ist, auf dem er zurzeit seinem Beruf nachgehen soll, ist dagegen neu. Kurz vor dem Start des traditionsreichsten Wimbledon-Turniers erklärte der French-Open-Sieger: „Ich habe eine Rasenallergie.“ Doch alles halb so wild, versichert Zverev: „Mir geht’s super. Für mich ist die Rasenallergie nichts Neues. Die habe ich jedes Jahr“, so der 29-Jährige. Sichtbar beeinträchtigt hat ihn die Allergie in der Vergangenheit zumindest nicht. Zverev: Bislang kein Turniersieg auf Rasen Ob seine Allergie aber etwas damit zu tun hat, dass Wimbledon das schwächste Grand-Slam-Turnier von Zverev ist? An der Church Road kam er in seiner gesamten Karriere nie über das Achtelfinale hinaus. Auch generell ist Rasen sein erfolglosester Belag. Von seinen 25 Turniersiegen feierte er keinen einzigen auf Gras. Immerhin erreichte er dreimal das Endspiel eines Rasenevents (zweimal in Halle, einmal in Stuttgart). Wimbledon: Darum wäre das Comeback von Serena Williams fast gescheitert Ob der Weltranglistendritte in diesem Jahr seinen Rasenfluch brechen und seinen ersten Titel holen kann? Zum Auftakt in Wimbledon trifft Zverev auf den Belgier Alexander Blockx, der im ATP-Ranking Platz 36 belegt. Vielleicht klappt es mit dem Rückenwind seines lang ersehnten ersten Grand-Slam-Sieges zuletzt in Paris. Zverev: „Ich muss ehrlich zu mir selbst sein: Es fühlt sich schon anders an, mit dem Titel im Rücken. Es ist mehr Freude und irgendwo auch mehr Freiheit. Aber wenn ich auf dem Platz bin, möchte ich meinen Job machen und mein bestes Tennis zeigen.“