Tschechien holte einen einzigen Punkt bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada. Nach dem enttäuschenden Aus gibt es nun Konsequenzen. Miroslav Koubek ist nicht länger Nationaltrainer Tschechiens. Nach dem vorzeitigen WM-Aus zogen der 74-Jährige und der Fußballverband des Landes Konsequenzen. Verbandschef David Trunda verkündete am Montag die im beidseitigen Einvernehmen getroffene Entscheidung. Demnach habe Koubek den Rücktritt angeboten, den Trunda angenommen habe. Tschechien zählt zu den größten Enttäuschungen der WM . Nur einen einzigen Punkt holte der deutsche Nachbar in einer Gruppe mit Mexiko, Südkorea und Südafrika. Damit war Tschechien der schwächste Vertreter Europas. Anschließend trat Stürmerstar Patrik Schick aus der Nationalmannschaft zurück. Bundestrainer unter Druck : Dann wäre Nagelsmann nur noch schwer zu vermitteln Nach Aus in der Vorrunde : Morddrohungen gegen WM-Trainer David Trunda lobte Koubek als „hervorragenden Trainer“ mit „außergewöhnlicher Erfahrung und Fachkompetenz“. Zudem betonte er: „Ich möchte Herrn Trainer Miroslav Koubek in meinem Namen und im Namen des gesamten Tschechischen Fußballverbands aufrichtig für alles danken, was er für die Nationalmannschaft und den tschechischen Fußball geleistet hat.“ Neuer Trainer feiert Debüt im September Koubek selbst bedankte sich für das Vertrauen, das er bekommen hatte. Der 74-Jährige war erst im Dezember 2025 Trainer der Nationalelf geworden und hatte Tschechien erfolgreich durch die europäischen WM-Play-offs geführt. Erst bezwang sein Team Irland, dann Dänemark und löste das Ticket. Nach dem WM-Aus bedauerte Koubek die Ergebnisse. „Ich wünsche der tschechischen Nationalmannschaft und meinem Nachfolger, dass sie an den erreichten Aufstieg mit weiteren Erfolgen anknüpfen können. Ich werde ihnen die Daumen drücken, wie jeder Fan des tschechischen Fußballs“, erklärte er. Wer den Posten des 74-Jährigen in Zukunft übernimmt, ist noch unklar. Sein Debüt an der Seitenlinie wird der Nachfolger Ende September geben, wenn Tschechien in der Nations League auf Kroatien trifft.