Im Pokal-Halbfinale besteht Bayerns Musiala den ersten echten Härtetest mit Bravour. Drei andere Stars erhalten die Note vier. Die Münchner in der Einzelkritik. Aus Leverkusen berichtet Julian Buhl Sechs lange Jahre hat es gedauert. Nun aber ist es nach dieser Durststrecke wieder so weit: Der FC Bayern hat das DFB-Pokalfinale in Berlin erreicht. 2:0 hieß es am Mittwoch im Topspiel in der Runde der letzten Vier bei Bayer Leverkusen . Die Chance auf das ersehnte nächste Triple aus bereits feststehender Meisterschaft, DFB-Pokalsieg und Champions-League-Sieg lebt weiter. Erstmals seit 2020: FC Bayern steht im DFB-Pokalfinale Es geht um Nagelsmann: DFB-Boss kontert Sammer-Kritik „Das war eine Topleistung vom Start bis zum Ende“, sagte Torjäger Harry Kane nach der Partie bei Pay-TV-Sender Sky. „Wir hätten mehr Tore erzielen können. Damit haben wir sie am Leben erhalten.“ Der Angreifer gab zu: „Nach Berlin zu kommen, war vor der Saison ein großes Ziel. Wir haben noch einen Schritt zu gehen.“ Sein Teamkollege Manuel Neuer ergänzte im ZDF : „Also ich hab‘ Berlin auf jeden Fall vermisst.“ Dabei tat sich der deutsche Rekordmeister besonders mit seiner Chancenauswertung lange schwer, scheiterte immer wieder am glänzend aufgelegten Leverkusener Torwart Mark Flekken. Am Ende aber setzten sich die Münchner durch Tore von Harry Kane und Luis Díaz verdient durch. Wer beim 2:0-Erfolg über die „Werkself“ besonders überzeugte – und wer keinen guten Tag erwischte – lesen Sie oben in der Fotoshow oder hier . Für die Bayern geht es indes direkt mit der nächsten englischen Woche weiter. Am Samstag spielt die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany in der Bundesliga auswärts beim FSV Mainz 05 (ab 15.30 Uhr im Liveticker bei t-online), kommenden Dienstag dann steht das mit Spannung erwartete Hinspiel im Champions-League-Halbfinale bei Paris Saint-Germain an (ab 21 Uhr im Liveticker bei t-online).
FC Bayern in der Einzelkritik: Note zwei – FCB-Star besteht Härtetest
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WM: Robert Andrich hofft auf Teilnahme mit DFB-Team
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Nach einem bitteren Pokalabend äußert sich Robert Andrich auch zur Nationalmannschaft. Seinen WM-Traum hat er noch nicht aufgegeben. Bayer Leverkusens Robert Andrich träumt weiter von der Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft im kommenden Sommer. „Ich habe noch keinen Urlaub gebucht, die Hoffnung stirbt zuletzt“, sagte der 31-Jährige im Sky-Interview nach der Niederlage im DFB-Pokal-Halbfinale gegen Bayern München (0:2). Andrich deutlich: „Ich will dabei sein und ich habe etwas, was einer Gruppe sehr guttut.“ Der Defensivakteur war bei der Europameisterschaft 2024 noch fester Bestandteil der DFB-Elf gewesen. Auch in der folgenden Gruppenphase der Nations League kam Andrich noch regelmäßig zum Einsatz. Doch im vergangenen Jahr stand er nur noch insgesamt 17 Minuten für das deutsche Team auf dem Rasen. Besonders bitter: Bei den beiden jüngsten DFB-Lehrgängen verzichtete Bundestrainer Julian Nagelsmann gänzlich auf Andrich. Weder für die entscheidenden Partien in der WM-Qualifikation im November noch für die letzten Testspiele vor der Kadernominierung erhielt der Bayer-Kapitän eine Einladung. Große Konkurrenz auf Andrichs Positionen Andrichs Problem: Die Konkurrenz im deutschen Team ist auf seinen Positionen extrem groß. Im Mittelfeldzentrum setzt Nagelsmann auf Aleksandar Pavlović, Leon Goretzka (beide FC Bayern), Felix Nmecha (aktuell verletzt, BVB) Angelo Stiller (VfB Stuttgart), Pascal Groß (Brighton) oder Anton Stach (Leeds). In der Innenverteidigung sind Jonathan Tah (Bayern) und Nico Schlotterbeck (BVB) gesetzt. Als erste Vertreter gelten Antonio Rüdiger (Real Madrid), Waldemar Anton (BVB) und Malick Thiaw (Newcastle). Am 12. Mai gibt Nagelsmann seinen finalen Kader für die Weltmeisterschaft bekannt. Spätestens dann steht fest, ob Andrich es doch noch ins Aufgebot geschafft hat. Deutschland trifft beim Turnier in den USA, Kanada und Mexiko in der Vorrunde auf Curaçao, die Elfenbeinküste und Ecuador.
Vincent Kompany: Bayern-Trainer mit Lacher im Live-TV
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Im Interview kurz nach Schlusspfiff des Top-Duells bei Bayer Leverkusen zeigt sich Vincent Kompany in einer Szene ungewohnt gelöst. Grund: die Technik. 2:0 bei Bayer Leverkusen gewonnen, zum ersten Mal seit 2020 das DFB-Pokalfinale in Berlin erreicht, die Chance aufs ersehnte „Triple“ aus bereits feststehender Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions-League-Sieg am Leben erhalten: Für den FC Bayern gab es am Mittwochabend eigentlich nur Grund zum Feiern. Vielleicht auch deshalb zeigte sich Bayern-Trainer Vincent Kompany zumindest in einer Szene nach der Partie ungewohnt gelöst. Der Belgier, sonst in Interviews stets ruhig und sachlich, brachte einen Lacher, der die ZDF-Runde aus Moderator Sven Voss und den Experten Per Mertesacker und Christoph Kramer für lautstarke Belustigung sorgte. Was war passiert? Voss fragte nach kurzer Unterhaltung zum Spiel: „Wollen wir vielleicht gemeinsam nochmal auf das Tor von Harry Kane schauen? In der 22. Minute ein schneller Einwurf und dann hat Luis Díaz in der Mitte, glaube ich, ziemlich clever reagiert.“ Dann deutete der Moderator auf einen Monitor unterhalb der TV-Kamera. Dieser war jedoch offenbar recht klein. Erstmals seit 2020: FC Bayern steht im DFB-Pokalfinale „Noch keinen Urlaub gebucht“: Leverkusen-Star hofft weiter auf WM-Teilnahme Kompany entgegnete: „Ja, also ich brauche normal keine Brille, aber das ist ganz weit weg.“ Die Runde lachte laut. Voss fragte daraufhin scherzend: „Sollen wir näher hingehen?“ Kompany winkte ab und legte den nächsten Witz nach: „Also ich gehe davon aus, wir machen ihn rein.“ Und bezeichnete die Situation mit dem kleinen Bildschirm dann auch noch als „Micro-Watching“. Für die Bayern geht es direkt am Samstag in der Bundesliga weiter. Dann gastieren Kompany und seine Spieler auswärts beim FSV Mainz 05 (ab 15.30 Uhr im Liveticker bei t-online).
Italien statt Iran? US-Sonderbeauftragter mit WM-Vorschlag
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Iran und die USA sind im Krieg, die Teilnahme an der Fußball-WM deswegen immer wieder Gegenstand von Debatten. Ein Sonderbeauftragter von US-Präsident Trump bringt einen Ersatzkandidaten ins Spiel. Ein Sonderbeauftragter von US-Präsident Donald Trump will das Team des Iran laut einem Medienbericht bei der Fußball-WM 2026 mit dem in der Qualifikation gescheiterten viermaligen Weltmeister Italien ersetzen. Das berichtete die „Financial Times“ unter Berufung auf Aussagen von Paolo Zampolli. Die Weltmeisterschaft wird in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen. „Ich kann bestätigen, dass ich Trump und (Fifa-Präsident Gianni) Infantino vorgeschlagen habe, dass Italien den Iran bei der WM ersetzt“, sagte Zampolli demnach. Er sei italienischer Abstammung. Für ihn sei es „ein Traum“, wenn Italien bei einem Turnier vertreten sei, das in den USA stattfinde. „Mit vier Titeln haben sie die Reputation, die eine Aufnahme rechtfertigt.“ Hintergrund des Vorstoßes soll das Bemühen sein, das angeschlagene Verhältnis von Trump zu Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni zu reparieren. Die beiden Staats- und Regierungschefs hatten sich im Anschluss an die Attacken von Trump auf Papst Leo XIV zuletzt gegenseitig mit Kritik überzogen. Infantino hatte Iran-Teilnahme zuletzt erneut bekräftigt Irans Teilnahme an der WM war wegen des Krieges mit den USA in den vergangenen Wochen infrage gestellt worden. FIFA-Präsident Infantino hatte zuletzt aber bekräftigt, dass der Iran „auf jeden Fall“ an der Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer teilnehmen werde. „Die iranische Mannschaft kommt ganz sicher“, sagte Infantino auf dem „Invest in America Forum“ des Fernsehsenders CNBC. Er betonte, wie wichtig die Teilnahme des Landes an der WM sei. Die drei Vorrundenspiele des Irans gegen Belgien, Neuseeland und Ägypten sind in Seattle und nahe Los Angeles geplant. Den Wunsch des Irans, die Spiele nach Mexiko zu verlegen, hatte die FIFA abgelehnt. Die Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko beginnt am 11. Juni und dauert bis zum 19. Juli.
Man City löst Arsenal an der Tabellenspitze ab
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Manchester City zieht dank besserer Tordifferenz an Arsenal vorbei. Erling Haaland trifft beim FC Burnley früh. Manchester City hat den FC Arsenal nach vielen Monaten an der Tabellenspitze der englischen Premier League abgelöst. Die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola siegte beim FC Burnley 1:0 (1:0) und übernahm damit wegen der knapp besseren Tordifferenz erstmals seit dem 21. August 2025 den ersten Platz. Beide Teams weisen bei 33 Spielen jeweils 70 Punkte auf. Torjäger Erling Haaland (5.) machte den City-Sieg in Burnley perfekt. Erst am Sonntag hatte der zehnmalige Meister den FC Arsenal im direkten Duell bezwungen. Damit drohen die Londoner wieder abgefangen zu werden. Seit 2004 wartet Arsenal auf einen Meistertitel. Burnley steht dagegen als zweiter Absteiger nach den Wolverhampton Wanderers fest.
Erstmals seit 2020: FC Bayern schlägt Leverkusen und steht im DFB-Pokalfinale
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Der FC Bayern hat sich erstmals seit sechs Jahren für das Finale im DFB-Pokal qualifiziert. Die Münchner, die am Wochenende zum 35. Mal Deutscher Meister wurden gewannen bei Bayer…
Frankfurt: Der Preis für Futkeu
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Nur einen Tag, nachdem Eintracht Frankfurt die Rückkehr von Noel Futkeu offiziell verkündet hat, sickert das Preisschild für den Torjäger der SpVgg Greuther Fürth durch. Die ‚Bild‘ berichtet, dass (…)
Schalke plant mit Backup-Duo
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Der FC Schalke 04 plant über den Sommer hinaus mit Kevin Müller und Bryan Lasme. Nach Informationen der ‚Sport Bild‘ spielen beide Akteure in den Planungen für die kommende Spielzeit eine Rolle, auch (…)
DFB-Pokal: FC Bayern steht nach Sieg über Leverkusen im Finale
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Nach sechs Jahren hat es der FC Bayern wieder geschafft. Die Münchner stehen im Finale des DFB-Pokals. Der Traum vom Triple lebt. Ende einer Durststrecke: Der FC Bayern steht im Endspiel des DFB-Pokals. Am Mittwochabend setzten sich die Münchner im Halbfinale mit 2:0 (1:0) bei Bayer Leverkusen durch. Harry Kane erzielte nach 22 Minuten den wichtigen Führungstreffer. Luis Díaz traf kurz vor Schluss zur Entscheidung (90.+3). Mit wem sich die Bayern am 23. Mai im Berliner Olympiastadion duellieren, steht noch nicht fest. Am Donnerstagabend spielen der VfB Stuttgart und der SC Freiburg den zweiten Finalisten aus. Für den FC Bayern wird das kommende Endspiel die 25. Finalteilnahme im DFB-Pokal – und die erste seit 2020. In den vergangenen Jahren war der deutsche Rekordmeister immer frühzeitig ausgeschieden. Die Kompany-Elf träumt nun weiter vom Triple. Nach dem vorzeitigen Gewinn der deutschen Meisterschaft haben die Bayern auch in der Champions League noch die Chance auf den Titel. So lief das Spiel Die Bayern übernahmen sofort die Kontrolle. Die Münchner hatten von Beginn an häufig den Ball, ließen das Spielgerät sicher laufen und erspielten sich erste Chancen. Ein Versuch von Dayot Upamecano flog über das Tor, Luis Díaz und Kane aus spitzem Winkel scheiterten an Bayer-Keeper Mark Flekken. Frauen-Bundesliga: Gwinn trifft traumhaft – und führt Bayern zum Titel Völler kontert Sammer: „Hat definitiv nicht recht“ Die Gastgeber versuchten, sich spielerisch aus dem Meister-Pressing zu befreien. Das gelang jedoch fast gar nicht. Leverkusen hatte große Probleme mit den hoch anlaufenden Münchnern. So war die Bayern-Führung wenig überraschend. Jamal Musiala passte von rechts flach in den Strafraum. Dort nahm Kane den von Díaz durchgelassen Ball nicht optimal an, traf dann aber dennoch präzise in den Winkel. „FC Bayern, wir fahren nach Berlin“, sangen die Fans der Münchner – nicht einmal 25 Minuten waren da gespielt. Und ihre Mannschaft spielte weiter nach vorne. Kimmich, Olise und Kane brachten das Flekken-Tor mit ihren Schüssen zwar nicht ernsthaft in Gefahr. Die Bayern beschäftigten die Leverkusener aber so stark in deren Hälfte, dass das Team von Bayer-Trainer Hjulmand quasi gar nicht nach vorne kam. Wenn sich die Gäste etwas vorwerfen lassen mussten, dann, dass sie zur Pause nur 1:0 vorne lagen. Nach Wiederanpfiff machte die Kompany-Truppe weiter, wo sie aufgehört hatte. Der auffällige Musiala überwand Flekken per Chip, doch Bayer-Kapitän Robert Andrich rettete für seinen geschlagenen Torhüter. Leverkusen probierte nun, sich vermehrt mit langen Bällen aus dem Forechecking der Bayern zu befreien. Das klappte zumindest ab und an. Nathan Tella schoss aus der Distanz und zwang den bis dahin nahezu beschäftigungslosen Manuel Neuer im Bayern-Tor in der 52. Minute zu einer ersten Parade. Weil Josip Stanišić und Kane auf der Gegenseite am glänzend aufgelegten Flekken scheiterten, blieb das Spiel trotz weiterhin großer Bayern-Überlegenheit lange offen. Leverkusen konnte das aber nicht mehr nutzen. Díaz dagegen vollendete einen späten Konter zum 2:0. Die Partie wurde danach gar nicht mehr angepfiffen.
100 Transfer-Millionen für den SC Freiburg?
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Der SC Freiburg ist dieser Tage in aller Munde. Die Halbfinaleinzüge im DFB-Pokal und der Europa League lassen auch die Spieler der Breisgauer begehrter werden.Der SC Freiburg könnte im Sommer gut und (…)