Roland Virkus wird im kommenden Sommer zu Borussia Mönchengladbach zurückkehren. Nach Informationen der ‚Rheinischen Post‘ soll der ehemalige Geschäftsführer Sport künftig eine Funktion als Scout (…)
Virkus vor Gladbach-Comeback
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FC Chelsea: Europameisterin Millie Bright beendet ihre Karriere
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Mit Chelsea und England hat Millie Bright große Erfolge gefeiert. Nun beendet die 32-Jährige ihre aktive Karriere. Das Frauenteam des FC Chelsea verliert eines seiner Gesichter. Kapitänin Millie Bright hat am Mittwoch im Alter von 32 Jahren ihr Karriereende verkündet. Ein Spiel für die Londonerinnen wird sie nicht mehr bestreiten, da sie seit Februar mit einer Sprunggelenkverletzung ausfällt. „Revolutionärer“ Plan: Klub will Stadion nur fürs Frauenteam bauen „Es ist an der Zeit“, schrieb die Engländerin auf der Chelsea-Webseite in einem Brief an die Fans. „Ich habe auf dem Platz alles gegeben, was ich konnte. Körperlich kann ich einfach nicht mehr leisten.“ Sie habe das Gefühl, künftig mehr auf sich selbst achten zu müssen. Dem englischen Topklub wolle sie trotzdem erhalten bleiben. „Ich bin bereit, dem Verein auf andere Weise etwas zurückzugeben“, teilte Bright mit. Sie soll künftig die vereinseigene Stiftung unterstützen. Chelsea kann diese Saison noch den FA Cup gewinnen Die Abwehrspielerin war 2015 als 21-Jährige zum FC Chelsea gewechselt und gewann in der Folge zahlreiche Titel mit den „Blues“, darunter siebenmal die nationale Meisterschaft. Mit 314 Einsätzen ist sie Chelseas Rekordspielerin. Auch im Nationalteam hat sie jahrelang eine große Rolle gespielt: Bright absolvierte 88 Länderspiele für England und gewann mit den „Lionesses“ 2022 die Europameisterschaft. „Ich habe immer gesagt, dass ich auf dem Höhepunkt meiner Karriere aufhören und bei diesem Verein meine Karriere beenden würde. Ich halte mein Wort“, schrieb Bright nun. Chelsea hat in dieser Saison bereits den League Cup gewonnen, steht zudem im Halbfinale des FA Cups. Die langjährige Kapitänin schloss daher mit einem Appell an die Fans: „Die Mädels haben in dieser Saison noch viel vor sich, deshalb möchte ich, dass ihr sie, so gut ihr könnt, unterstützt.“
Dybala mit neuem Klub einig
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Im Sommer läuft der Vertrag von Paulo Dybala aus. Jetzt hat sich der Argentinier mit einem neuen Klub geeinigt.Eigentlich liebäugelte Paulo Dybala mit einem Wechsel zum AC Mailand. Sogar zu (…)
Eintracht versucht es bei Krösche
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Mit einem mittelfristigen Abgang von Markus Krösche wollen sich die Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt nicht abfinden. Die ‚Sport Bild‘ berichtet, dass Aufsichtsratschef Mathias Beck einen (…)
FC Arsenal gegen Atlético Madrid Übertragung: CL-Halbfinale live
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Entscheidende Tage für Arsenal: Vor dem Halbfinale gegen Atlético steht für das Team viel auf dem Spiel. Für den Gegner ist es die letzte Titelchance. Der FC Arsenal will sich im Halbfinal-Hinspiel der Champions League bei Atlético Madrid am Mittwoch eine gute Ausgangsposition erspielen. Der deutsche Nationalspieler Kai Havertz wird den „Gunners“ allerdings fehlen, nachdem er sich beim Sieg der Londoner in der Premier League gegen Newcastle United am vergangenen Wochenende an der Leiste verletzt hatte. Für Arsenal steht viel auf dem Spiel: In der Liga liefert sich das Team von Mikel Arteta mit Manchester City mittlerweile ein enges Duell um die Meisterschaft. Einen größeren Vorsprung hat Arsenal, das 2004 zum letzten Mal den Premier-League-Titel holte, zuletzt verspielt. Für Atlético ist es dagegen die letzte Titelchance der Saison. Das Team von Diego Simeone liegt in der spanischen Liga nur auf Platz vier, das Pokalfinale haben die Madrilenen zudem verloren. Wo ist das Duell zwischen Arsenal und Atlético zu sehen? Das Halbfinal-Hinspiel der Champions League zwischen dem FC Arsenal und Atlético Madrid wird live bei DAZN übertragen. Der Streamingdienst startet bereits um 20.15 Uhr mit der Übertragung, Anpfiff im Madrider Riyadh Air Metropolitano ist um 21 Uhr. Experte Nils Petersen und Kommentator Lukas Schönmüller sind vor Ort, die Moderation übernimmt Daniel Herzog. Um die Partie bei DAZN live verfolgen zu können, ist allerdings ein kostenpflichtiges Abonnement nötig. Gibt es die Partie auch im Liveticker? Ja, t-online bietet zu jedem Spiel der Champions League einen Ticker an. So auch zum Duell zwischen Arsenal und Atlético. Den Ticker zum Spiel und weitere Informationen rund um die Partie finden Sie am Spieltag selbst auf der Seite.
Champions League: PSG legt Bayerns Schwäche offen
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Der FC Bayern verliert bei Paris Saint-Germain und kassiert dabei fünf Gegentore. Grund dafür ist eine Schwäche des Rekordmeisters, die Paris eiskalt ausnutzte. Neutrale Zuschauer wurden am Dienstagabend bestens unterhalten. Fans von Bayern München womöglich nur bedingt. Und auch Vincent Kompany gab im Anschluss zu, dass er die Erfahrung überhaupt nicht genoss, zumal der 40-Jährige von der Tribüne aus zusehen musste, wie sein Team zwischenzeitlich 2:5 im Rückstand lag und mit einem Bein bereits im Aus stand. Immerhin zeigte der FC Bayern im Hinspiel des Champions-League-Halbfinals, dass er in solch einem großen Moment die Ruhe bewahren und noch einmal einen Anlauf unternehmen kann. Aufgrund des Endergebnisses von 4:5 aus Sicht des deutschen Rekordmeisters ist im Rückspiel in einer Woche noch alles drin. Aber: Bis dahin muss sich Kompany ein paar taktische Änderungen überlegen. An der grundsätzlichen Ausrichtung, sprich: dem krassen Offensivfußball, möchte der Cheftrainer festhalten. Aber klar ist, dass die extreme Manndeckung der Bayern von Paris Saint-Germain mehrfach ausgehebelt wurde. Bayern in Paris: Dieser Moment veränderte alles Umstrittene Szene: Hätte es diesen Elfmeter überhaupt geben dürfen? Champions League: Balljunge weigert sich, Neuer den Ball zu geben Direkt zu Spielbeginn deutete sich an, dass die Bayern erneut Mann gegen Mann verteidigen würden, als Außenverteidiger Josip Stanišić mehrfach in der Nähe des Mittelkreises auftauchte, weil er Warren Zaïre-Emery bewachte und entsprechend verfolgte. Als Konsequenz stand Innenverteidiger Dayot Upamecano weit draußen, weil er Paris‘ Linksaußen Khvicha Kvaratskhelia decken musste. Die Aufteilung wurde nach der Anfangsphase gedreht. Das Spiel meinte es aber nicht gut mit den Verteidigern auf beiden Seiten, weil sie vielfach in einer offenen Restverteidigung irgendwie gegen die hochkarätigen Angreifer des anderen Teams bestehen mussten. Und die Bayern begingen darüber hinaus zu viele individuelle Fehler: Aleksandar Pavlović spielte einen blinden Pass, bevor Ousmane Dembélé frei auf Manuel Neuer zulaufen konnte (und vergab). Stanišić stand nicht gut gegen Kvaratskhelia beim 1:1. Jamal Musiala ließ sich beim Eckballtor zum 2:1 für Paris von João Neves austricksen. Konrad Laimer und Luis Díaz waren auf ihrer Seite vor dem 4:2 für Paris nicht gut koordiniert. Aber auch PSG unterliefen Aussetzer, etwa als vier Verteidiger Michael Olise am eigenen Strafraum nicht entscheidend attackierten, bevor dieser das 2:2 erzielte. Kompany: Voll drauf oder komplett zurückziehen Bayern muss abseits der Aufarbeitung solcher Fehler hinterfragen, inwieweit der aggressive Ansatz der totalen Manndeckung funktionieren kann und vor allem nicht die Schwächen mancher Spieler offenlegt. Gegen Kvaratskhelia gibt es besonders in großen Spielen, in denen der Georgier regelmäßig aufdreht, kaum eine andere Chance, als immer schlecht auszusehen. Stanišić teilweise völlig allein Kvaratskhelia verteidigen zu lassen, wirkt nicht unbedingt klug. Es wird jedoch wohl vor dem Rückspiel keine grundsätzlichen defensiven Änderungen von Kompany geben. „Es gibt nur zwei Wege: Entweder man geht voll drauf oder man zieht sich komplett zurück“, sagte er bei Amazon Prime UK. Jedoch fallen gerade die Außenverteidiger qualitativ etwas ab, zumindest defensiv. Offensiv sind Stanišić, Alphonso Davies und Konrad Laimer teilweise sehr wertvoll, aber wie man gestern Abend in Paris sehen konnte, ist offensive Qualität eben nicht alles. Bayerns Sportvorstand Max Eberl , der selbst Außenverteidiger war, sagte auf t-online-Nachfrage: „Schwieriges Spiel für beide (Außenverteidiger, Anm. d. Red.), weil natürlich viel Mann gegen Mann gespielt wird. Aber das ist das, was wir im Grunde haben wollen.“ Eberl ergänzte aber auch: „Was dann nicht passieren sollte, ist, dass die Gegner zu häufig Eins-gegen-Eins frontal auf die zulaufen. Da musst du vorher dran sein, das musst du vorher besser lösen.“ Was kann Bayern also anders machen? Das Stellungsspiel der Außenverteidiger bei Ballannahmen kann besser sein, sodass sie bei Ballannahmen von Kvaratskhelia und Co. enger an den Gegnern dran sind, damit sich diese nicht erst in Richtung Tor drehen können. Aber bei dem generellen Tempo, das auch im Rückspiel zu erwarten ist, ist es fast unmöglich, über 90 oder 120 Minuten stets eng am Gegenspieler zu sein. Im Übrigen stand auch PSG hier und da recht luftig, beispielsweise beim Treffer von Díaz zum 4:5, als er im Strafraum nur noch Marquinhos vor sich hatte. Der Knackpunkt aus Bayern-Sicht ist: Um Stanišić, Davies oder auch Laimer auf den Außenbahnen zu helfen, müsste Kompany einen Mittelfeldspieler mit hinzuziehen, um eine gewisse Absicherung zu bieten. Aber das würde das totale Manndeckungsschema der Bayern zerstören und ein derart hohes Pressing unmöglich machen. Da aber Kompany weiterhin aggressiv gegen den Ball arbeiten lassen möchte, ergibt sich wohl keine Möglichkeit, die Außenverteidiger oder generell die Viererkette der Bayern dezidiert zu unterstützen. Ein Spektakel im Rückspiel ist programmiert, ein Weiterkommen des deutschen Meisters jedoch nicht.
WM 2026: Nationalmannschaft Spanien – ein Favorit auf den Titel
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Der amtierende Europameister ist wohl einer der heißesten Anwärter auf den WM-Titel. Nach dem verlorenen Nations-League-Finale ist jedoch klar: Spanien ist nicht unschlagbar. 16 Jahre sind vergangen, seitdem die spanische Nationalmannschaft das letzte Mal bei einer WM über das Achtelfinale hinausgekommen ist. Das war 2010, als sie ihren ersten und bisher einzigen Weltmeisterschaftstitel gewinnen konnten. Obwohl der Erfolg bei den vergangenen drei Turnieren ausblieb, zählen die Iberer zu den Topfavoriten. Als amtierender Europameister gehen sie an den Start, und die Erwartungen der gesamten Nation sind dementsprechend hoch. Lediglich die Niederlage im Finale der Nations League verpasste der spanischen Nationalmannschaft unter Trainer Luis de la Fuente einen der wenigen Dämpfer. Zudem sind noch einige Personalfragen zu klären, die unter anderem durch verletzungsbedingte Ausfälle entstehen. Auf dem Papier ist die spanische Mannschaft jedoch wohl eine der stärksten des Turniers. So hat sich Spanien für die WM qualifiziert Durch einen Gruppensieg in der Vorrundengruppe E konnte sich „La Roja“, „die Rote“, im November 2025 qualifizieren. Das 2:2 am letzten Spieltag gegen die Türkei war letztlich nur reine Formsache. I n diesem Spiel kassierten die Spanier die einzigen beiden Gegentore in der gesamten Qualifikationsphase und untermauerten so schon früh ihre Ambitionen als Titelkandidat der WM. Die Spanier ließen nicht nur defensiv wenig zu, sondern zeigten auch offensiv ihre Qualitäten. Mit 21 Toren schossen sie die meisten Tore aller Teams, die Teil einer Vierergruppe der Qualifikationsphase waren. Zum Vergleich: Deutschland erzielte in der Gruppe A 16 Treffer. Das sind die Vorrundengegner Spaniens bei der WM 2026 Spanien ist als Gruppenkopf der Gruppe H gesetzt. Das sind die Gegner und sie Spielansetzungen. Kap Verde – 15. Juni, Atlanta, 18 Uhr (MEZ): Kap Verde konnte sich das erste Mal in der Geschichte des Landes für eine WM qualifizieren. Für die Spanier wird es zum Auftakt dennoch keineswegs ein leichtes Spiel. Gegen eine in erster Linie leidenschaftliche und dennoch disziplinierte Mannschaft des Inselstaats ist von Beginn an höchste Konzentration gefordert. Saudi-Arabien – 21. Juni, Atlanta, 18 Uhr (MEZ): Mit Saudi-Arabien hat Spanien auch im zweiten Spiel ein Bollwerk zu knacken. Trainer Hervé Renard, der schon bei zwei Weltmeisterschaften an der Seitenlinie stand und im vergangenen Turnier sogar Argentinien schlagen konnte, lässt mit einer klaren Ordnung seine Mannschaft kompakt gegen den Ball arbeiten. Mit der Mischung aus erfahrenen Spielern, gepaart mit ambitionierten Neulingen, ist der Kader des Wüstenstaats nicht zu unterschätzen. Uruguay – 27. Juni, Guadalajara, 02 Uhr (MEZ): Uruguay ist der am stärksten einzuschätzende Gegner Spaniens. Trotz einiger europäischen Topstars wird der Kader in der Breite zwar etwas dünner, aufpassen sollten die Spanier in diesem Duell aber allemal. Mit ihrem physischen Spiel werden die Uruguayer alles hineinwerfen und versuchen, die Spanier aus ihrem Spielrhythmus zu bringen. Alles andere als der Gruppensieg Spaniens wäre eine Überraschung – und für das Land selbst eine Riesenenttäuschung. Dennoch wird das für „La Roja“ kein Spaziergang. Gegen kompakte und defensiv disziplinierte Mannschaften müssen sie ihre Geduld unter Beweis stellen, um dem Druck, durch die hohen Erwartungen der eigenen Nation, am Ende standzuhalten. Schlüsselspieler der Spanier Rodri (Manchester City, Marktwert rund 130 Millionen Euro): Rodri ist die zentrale Figur im Mittelfeld der Spanier. Der Kapitän leitet das Spiel und verteilt die Bälle aus dem Zentrum heraus. Er agiert mit Ruhe, ist der Taktgeber des Teams. Auch defensiv ist er sich für keinen Zweikampf zu schade und kann somit auch als Abräumer Angriffe des Gegners unterbinden. Diese defensive Stabilität lässt die Spieler neben ihm, Pedri vom FC Barcelona oder Fabian von Paris Saint-Germain, offensiver und kreativer agieren. Lamine Yamal (Barcelona, Marktwert rund 180 Millionen Euro): Der erst 18-jährige Flügelspieler ist das offensive Aushängeschild der Spanier. Der Linksfuß ist im Eins-gegen-Eins nahezu unaufhaltsam und dazu auch torgefährlich, wenn er von Rechtsaußen nach innen zieht. Somit beansprucht er in vielen Fällen die Aufmerksamkeit von mehreren Verteidigern und kreiert freie Räume für seine Mitspieler. Mit gefährlichen Pässen in die Schnittstellen bespielt er diese freien Räume und legt Tore auf. Sein Spiel wird immer abwechslungsreicher und er sucht inzwischen auch vereinzelt den Weg in Richtung Grundlinie, um nicht immer nur mit dem Ball nach innen zu dribbeln. Ein Yamal in Topform ist nicht zu verteidigen. Nico Williams (Athletic Bilbao, Marktwert rund 70 Millionen Euro): Bei der EM 24 bildete er zusammen mit Yamal auf der Gegenseite das wohl beste Flügelduo des Turniers. Geplagt in erster Linie von Verletzungen, konnte er seitdem jedoch nicht an seinen Topleistungen aus dem EM-Jahr anknüpfen. Für Spanien könnte er mit seinem Tempo und den Qualitäten im Abschluss dennoch ein essenzieller Faktor bei der WM werden. Voraussetzung dafür wird aber sein, dass er bis dahin fit und in Form kommt. Pau Cubarsí (FC Barcelona, Marktwert rund 70 Millionen Euro): Der Innenverteidiger ist mit seinen 19-Jahren einer der vielen jungen Spieler, die eine zentrale Rolle bei der WM spielen könnten. Bei der vergangenen EM und Nations League verweilte er lediglich auf der Bank, spielte sich jedoch mit seinen Passfähigkeiten im Spielaufbau in den Fokus des Trainers. Auch wenn ihm der klassische „Innenverteidigerkörper“ in puncto Größe und Gewicht etwas fehlt, zeichnet ihn sein hervorragendes Stellungsspiel aus. Er wird vermutlich an der Seite von Aymeric Laporte stehen, nachdem Robin Le Normand seinen Stammplatz verloren hat und noch um seine WM-Teilnahme bangt. Auch Dean Huijsen hat bei Real Madrid wiederholt Spiele verpasst und wird wohl eine Bankrolle einnehmen. Unai Simón (Athletic Bilbao, Marktwert rund 28 Millionen Euro): Die medial wohl umstrittenste Position der Spanier ist die des Torhüters. Für Trainer De la Fuente ist jedoch klar, Unai Simón hat sein Vertrauen. Das stößt bei einigen Fans und Medien auf Unverständnis, da er womöglich zwei Torhüter, die statistisch eine bessere Saison spielen, draußen lässt. Joan García und David Raya müssen also wahrscheinlich auf der Bank verweilen. Schwer zu glauben, dass der Trainer seine Meinung bis zur WM noch ändert, sollte Simon das Vertrauen jedoch nicht mit Leistung zurückzahlen können, wird die Unruhe um die Position nicht leiser. Luis de la Fuente: Der Trainer, der Spanien wieder stabilisierte Nachdem der spanische Fußballverband sich nach dem Ausscheiden im Achtelfinale der WM 2022 endgültig von Luis Enrique getrennt hatte, installierten sie Luis de la Fuente als langfristige Lösung. Erfahrung brachte der heute 63-Jährige genug mit. Sowohl als Spieler als auch als Trainer war er in der La Liga für Athletic Bilbao und Deportivo Alavés im Einsatz, ehe er dann für mehr als zehn Jahre in der Jugendabteilung Spaniens aktiv war. Auch Erfahrungen als Trainer vor einem Weltpublikum hat Luis de la Fuente zu bieten. Bei den Olympischen Spielen in Tokyo 2021 führte er das Aufgebot der Spanier bis ins Finale. In diesem unterlagen sie knapp Brasilien. Seit der Ernennung zum Cheftrainer der A-Nationalmannschaft 2023 stabilisierte er „La Roja“ zunehmend und erlebte mit dem EM-Titel 2024 seinen persönlichen Karrierehöhepunkt. Spielsystem und Taktik De la Fuente blieb weiterhin in den Grundstrukturen 4-2-3-1 und 4-3-3. Systeme, die insgesamt sehr flexibel sind und dadurch gut an den jeweiligen Gegner angepasst werden können. Dennoch ist eine Entwicklung weg von dem typisch spanischen „Tiki-Taka“-Fußball zu erkennen, der sich besonders durch Ballbesitz und Spielkontrolle durch ein schnelles und direktes Kurzpassspiel auszeichnet. In der Grundidee ist Spanien aber immer noch auf Ballbesitz fokussiert, nach Ballgewinn soll es jedoch schnell in die Tiefe gehen. Die Außenspieler wie Yamal und Williams werden so in Eins-gegen-Eins-Situationen gebracht. Mit Tempo können sie dann eigenständig den Strafraum attackieren und Abschlüsse suchen oder die nachrückenden Spieler im Strafraum in Szene setzen. Auch im eigenen Ballbesitz soll das Spiel mehr in die Länge und Breite gezogen werden, um Dynamik zu kreieren. Außerdem ist Spanien unter de la Fuente auch bereit, Ballbesitz abzugeben. War Spanien in der Vergangenheit oft auf pure Dominanz über die vollen 90 Minuten aus, ist das Team inzwischen bereit, situativ etwas tiefer zu verteidigen, kompakt zu verschieben und bewusst auf Konterchancen zu warten. Flexibilität ist das neue spanische Stichwort. So gewann De la Fuente auch 2004 den Europameisterschaftstitel. Spanien wirkt reifer und bereit, auch bei der WM einen Angriff auf den Titel zu starten. So hat Spanien bisher bei Weltmeisterschaften abgeschlossen Insgesamt 16 WM-Teilnahmen stehen schon in den Geschichtsbüchern von „La Roja“. In dieser Zeit gelang es jedoch nur ein einziges Mal, den Titel zu gewinnen, bei allen anderen Teilnahmen schafften es die Spanier nie übers Viertelfinale hinaus. Historischer Tiefpunkt war das Turnier 2014, als sie als amtierender Welt- und Europameister starteten, jedoch schon in der Gruppenphase scheiterten. Warum eigentlich „La Roja“? Übersetzt bedeutet „La Roja“ „Die Rote“ und bezieht sich hauptsächlich auf die Trikotfarbe der Spanier. Geprägt wurde der Spitzname Anfang der 2000er-Jahre und stellt eine Abwandlung des früheren Spitznamens „La Furia Roja“ („die rote Furie“) dar.
Neuer Klub: Goretzka-Poker entschieden?
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Leon Goretzka verlässt den FC Bayern im Sommer ablösefrei. Die Anzeichen für einen Wechsel nach Italien verdichten sich.Der AC Mailand nähert sich laut Medienberichten aus Italien einer Verpflichtung (…)
VfB: Viel Interesse an Ulrich
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Die erfolgreiche Leihe von Laurin Ulrich vom VfB Stuttgart zum 1. FC Magdeburg ruft auch andere Interessenten auf den Plan. Laut der ‚Bild‘ sind für die kommende Saison neben Magdeburg noch fünf (…)
WM 2026: Hand vor dem Mund? Dafür sehen Spieler direkt die Rote Karte
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Indem sie ihren Mund verdecken, wollen Fußballer häufig verschleiern, was sie sagen. Sollten sie dies bei einer Auseinandersetzung während der WM machen, droht nun eine empfindliche Strafe. Das Internationale Football Association Board (Ifab) hat bei einer Sondersitzung in Vancouver zwei neue Regeln für die Fußball-WM beschlossen. Wer sich in einer Konfrontation mit dem Gegner die Hand vor den Mund hält, riskiert künftig die Rote Karte – ebenso wie Spieler, die den Platz aus Protest gegen eine Schiedsrichterentscheidung verlassen. Dies gilt auch für Offizielle, die Spieler auffordern, dies zu tun. Fifa-Präsident Gianni Infantino hatte sich vor knapp zwei Monaten beschwert und gefordert: „Wenn ein Spieler seinen Mund bedeckt und etwas sagt und dies rassistische Folgen hat, dann muss er natürlich vom Platz gestellt werden.“ Mit der Hand vor dem Mund wollen Spieler auf dem Platz häufig für die Öffentlichkeit verschleiern, was sie sagen. „Das ist etwas, das ich ohnehin nicht verstehe“, so Infantino. Man müsse in so einem Fall davon ausgehen, dass der Spieler auf dem Platz etwas gesagt hat, was er nicht gesagt haben sollte. „Wenn man nichts zu verbergen hat, hält man sich beim Sprechen nicht den Mund zu. So einfach ist das“, sagte Infantino. Vorfall in der Champions League befeuerte Debatte Ob die Regel auch in anderen Wettbewerben wie der Bundesliga oder der Champions League zur Geltung kommt, ist zunächst den Organisatoren überlassen. Es sei aber möglich, dass dies langfristig verpflichtender Bestandteil der Regeln werde, teilte das Ifab auf Anfrage mit. Den Anstoß zur Debatte gab ein Vorfall im Champions-League-Spiel zwischen Real Madrid und Benfica Lissabon . Benficas Profi Gianluca Prestianni hatte sich in einer Auseinandersetzung mit Vinícius Júnior das Trikot vor den Mund gezogen. Er stand im Verdacht, sich rassistisch geäußert zu haben – was er bestritt. Die Uefa sperrte den Argentinier wegen einer homophoben Äußerung für sechs Spiele, davon drei auf Bewährung.