NHL-Profi Reichel verstärkt Deutschland bei Eishockey-WM

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Kurz vor dem Start der Eishockey-WM in der Schweiz hat die Nationalmannschaft noch einmal eine Verstärkung aus Nordamerika erhalten. Ein Kölner muss dagegen nach Hause reisen. NHL-Profi Lukas Reichel wird die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft bei der WM in der Schweiz verstärken. Der 23 Jahre alte Stürmer ist bereits heute in Zürich gelandet und steht für das Auftaktspiel am Freitag (16.20 Uhr/ProSieben und MagentaSport) gegen den Olympia-Dritten Finnland bereit. „Wir sind überzeugt, dass er unserem Spiel noch einmal eine zusätzliche Qualität verleihen kann“, erklärte Bundestrainer Harold Kreis. Für Reichel wurde Dominik Bokk von den Kölner Haien aus dem Kader gestrichen. Reichel spielte in der vergangenen Saison bei den Chicago Blackhawks, den Vancouver Canucks und zuletzt bei den Boston Bruins. Nach dem Ausscheiden aus den NHL-Playoffs ging er noch für das Farmteam Providence Bruins auf das Eis. Eine WM-Teilnahme scheiterte zuvor daran, dass Reichel noch keinen neuen Kontrakt in der nordamerikanischen Liga hatte. Der Deutsche Eishockey-Bund teilte mit, dass Reichel nun einen neuen Vertrag unterzeichnet hat. Das Team ist allerdings noch nicht bekannt. Reichel war sowohl bei den Olympischen Winterspielen als auch bei der WM 2025 in Dänemark für die DEB-Auswahl aktiv.

Fifa-Regeln: Wann Fußballprofis die Nationalmannschaft wechseln dürfen

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Nicht jeder Einsatz für eine Nationalmannschaft bedeutet automatisch eine endgültige Entscheidung. Die Fifa hat klare Regeln festgelegt, wann ein Spieler wechseln darf – und wann nicht mehr. Warum darf Ibrahim Maza für Algerien spielen, obwohl er zuvor deutsche Jugendnationalteams durchlaufen hat? Und weshalb konnte Iñaki Williams nach einem Einsatz für Spanien später für Ghana auflaufen? Die Antworten liefert das Regelwerk der Fifa. Denn im internationalen Fußball entscheidet nicht allein die Staatsangehörigkeit darüber, für welches Land ein Profi spielen darf. Allerdings spielt es eine Rolle, ob ein Profi bereits für einen anderen Verband aktiv war. Die Fifa unterscheidet dabei klar zwischen Jugendspielen, Freundschaftsspielen und Pflichtspielen der A-Nationalmannschaft. Nicht jede Nominierung oder jeder Einsatz führen automatisch zu einer endgültigen Bindung an ein Land. Deshalb können Spieler unter bestimmten Voraussetzungen später noch für eine andere Nationalmannschaft auflaufen. Warum dürfen manche Spieler die Nationalmannschaft wechseln? Vor allem bei Spielern mit mehreren Staatsangehörigkeiten kommt es regelmäßig zu Verbandswechseln. Damit Talente nicht schon früh dauerhaft festgelegt werden, erlaubt die Fifa in bestimmten Fällen einen Wechsel der Nationalmannschaft. Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen Nachwuchs- und A-Nationalmannschaft. Wer ausschließlich für Jugendteams gespielt hat, ist noch nicht endgültig gebunden. Auch Einsätze in Freundschaftsspielen der A-Nationalmannschaft reichen normalerweise nicht aus. Ibrahim Maza von Bayer Leverkusen ist ein gutes Beispiel dafür. Der gebürtige Berliner lief zunächst für deutsche Jugendnationalteams auf und entschied sich später für Algerien. Möglich war das, weil seine absolvierten Jugendspiele noch keine endgültige Bindung bedeutet haben. Auch Iñaki Williams zeigt, wie die Regeln angewendet werden. Der Offensivspieler absolvierte 2016 ein A-Länderspiel für Spanien. Dabei handelte es sich allerdings nur um ein Freundschaftsspiel. Deshalb war Williams nicht dauerhaft an Spanien gebunden und konnte später für Ghana spielen. Für viele Profis spielen bei solchen Entscheidungen nicht nur sportliche Gründe eine Rolle. Oft geht es auch um familiäre Herkunft, persönliche Verbundenheit oder bessere Perspektiven auf Einsätze in der A-Nationalmannschaft. Ab wann zählt ein Spieler als „festgespielt“? Von einem festgespielten Spieler wird gesprochen, wenn ein Wechsel zu einem anderen Verband nicht mehr möglich ist. Diese Bedingungen sorgen dafür, dass ein Spieler sich für eine Mannschaft festspielt: mehr als drei Spiele für die A-Nationalmannschaft der Nation (egal, ob Pflicht-oder Testspiele) Spieler nimmt mit dem Verband an einer Endrunde einer WM oder einer kontinentalen Endrunde teil beim Länderspieleinsatz ist der Spieler älter als 21 Jahre Mit diesen Regelungen will die Fifa verhindern, dass junge Spieler zu früh festgelegt werden. Gleichzeitig soll ausgeschlossen werden, dass Nationalmannschaften beliebig gewechselt werden können.

Nach Olympia-Frust: DEB-Auswahl mit vielen WM-Fragezeichen

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Kritik von Superstar Leon Draisaitl, Mut von Moritz Müller: Die DEB-Auswahl sucht nach Rückschlägen die neue, alte Stärke. Weniger Stars, aber mehr Zusammenhalt soll den Unterschied machen. Olympia-Enttäuschung im Rücken, zahlreiche Absagen von NHL-Stars um Superstar Leon Draisaitl : Die Eishockey-WM startet für die deutsche Nationalmannschaft mit großen Fragezeichen. Ein Jahr vor der Heim-WM sucht das Team von Bundestrainer Harold Kreis nach einer neuen Identität. Endet auch das Turnier in der Schweiz ab Freitag (16.20 Uhr/ProSieben und MagentaSport) mit dem Auftaktspiel gegen Finnland mit einer Enttäuschung, wird auch die Kritik am Coach und Sportvorstand Christian Künast größer werden. „Ich verspüre nicht mehr Druck als sonst“, entgegnete Kreis. In Zürich steht von Beginn an der Team-Gedanke wieder im Mittelpunkt. Anders als bei der letzten WM in Dänemark, als nach der Vorrunde Schluss war, obwohl mit Moritz Seider oder Tim Stützle Top-Personal vorhanden war. Anders vor allem als bei Olympia in Mailand, als alle in Superlativen über die deutschen Superstars wie Draisaitl, Stützle und Co. geschwärmt hatten. Die vielleicht beste Auswahl des Deutschen Eishockey-Bunds (DEB) war in Italien keine funktionierende Mannschaft. Das 2:6-Debakel im Viertelfinale gegen die Slowakei sorgte für mächtig Ernüchterung und viel Frust. Die Kritik nach Olympia fiel daher von Draisaitl deutlich aus. „Auf dem Niveau ist das zu schwer, wenn nicht alle auf der gleichen Seite sind und alle wissen, wie wir spielen wollen“, monierte der Superstar und meinte damit Spieler wie auch den Trainerstab. Draisaitls Worte waren auch an den DEB gerichtet, der selbstkritisch Fehler zugab. „Wir waren gut vorbereitet, aber wir waren nicht top vorbereitet. Das beginnt bei mir – weil ich der Vorstand Sport bin“, bestätigte Künast bei MagentaSport. Rückschläge vor Turnierstart In Zürich soll alles besser werden, es muss vieles besser werden. Doch es gab Rückschläge: Draisaitl, Stützle und JJ Peterka sagten für die WM ab. Der langjährige Kapitän Moritz Müller entschied sich dafür, bei MagentaSport als Experte aufzutreten. Neben statt auf dem Eis. Müller war einer der Kritiker, der bei den Winterspielen das Auftreten und die Spielweise des deutschen Teams angemahnt hatte. Der 39-Jährige sieht den aktuellen Kader aber auf einem guten Weg. „Diese Mannschaft hat die Chance, als Mannschaft erfolgreich zu sein. Es schaut nicht ein Teil auf bestimmte Jungs, die dann das Gefühl haben, sie müssen es alleine richten – wie es vielleicht in der jüngeren Vergangenheit war“, erklärte er. Weniger High End, mehr Teamgeist In der knapp vierwöchigen Vorbereitungsphase ist die Suche nach der verlorenen gegangenen Identität und die zuletzt fehlende Geschlossenheit allgegenwärtig. „Der Team-Gedanke war und ist der Schwerpunkt“, sagte Marc Michaelis von den Adler Mannheim. Kai Wissmann von Meister Eisbären Berlin sagte: „Wir haben nicht so viel NHL-High-End-Qualität wie bei Olympia, aber verfügen über eine gute Defensive und Teamgeist.“ Immerhin sind in Weltklasse-Verteidiger Seider, Torhüter Philipp Grubauer, Joshua Samanski (Edmonton Oilers) sowie kurzfristig noch Lukas Reichel vier NHL-Verstärkungen dabei. Bundestrainer Kreis lobte nach der vierwöchigen Vorbereitungsphase. „Es ist eine Mannschaft, die sehr gut beisammen ist“, sagte der 67-Jährige. Auch die vielen Wechsel im Kader durch die späteren Einstiege haben das nicht verändert. „Die Neuen, die dazugekommen sind, sind in eine intakte Gruppe hinzugekommen“, sagte der Coach. Seider fordert wichtige Tugenden Mit weniger NHL-Stars, dafür aber mit den lange bekannten Tugenden, soll die Runde der besten Acht erreicht werden. Ein Jahr vor der Heim-WM in Mannheim und Düsseldorf hofft der DEB so auf ein dringend benötigtes Erfolgserlebnis. Kapitän Seider erklärte: „Stolz, Wille und Leidenschaft – darauf kommt es dieses Jahr ein Stück mehr an.“ Für Moritz Müller sind die Begriffe selbstverständlich. „Darüber darf man gar nicht mehr sprechen“, sagte er. Er forderte, den in den vergangenen Jahren gewonnen Glauben und den Mut beizubehalten, mit dem Puck zu spielen, anstatt dem Gegner die Scheibe zu überlassen. „Die Deutschen sind besser als sie denken. Sie glauben nur selber nicht immer daran“, sagte er bei MagentaSport. Dem Gegner die Scheibe ab sofort wieder zu überlassen, sei laut Müller der falsche Weg. Start gegen Finnland Mit dem Olympia-Dritten Finnland wartet am Freitag zum Start ein Mitfavorit auf den WM-Titel. Danach folgt mit Lettland womöglich der Hauptgegner um Platz vier, der zum Einzug ins Viertelfinale reicht. „Wir möchten uns schnell in einen Groove spielen und Selbstvertrauen aneignen“, sagte Seider. „Dann sind wir für jeden Gegner eine eklige Mannschaft.“

Hertha macht Gouram zum Profi

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Soufian Gouram geht seine ersten Profischritte bei Hertha BSC. Der 20-jährige Este hat in der Hauptstadt einen Profivertrag bis 2027 unterschrieben. Seit 2019 wird der Mittelfeldspieler im Berliner (…)

Drittliga-Aufsteiger Fortuna Köln verlängert mit Al Ghaddioui

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Fortuna Köln kann auch nach dem Aufstieg in die 3. Liga auf Hamadi Al Ghaddioui zählen. Der erfahrene Angreifer, der mit dem VfB Stuttgart in der Bundesliga spielte, verlängerte…

DFB-Team: Nagelsmann-Assistent Schreuder muss bei Al-Diraiyah gehen

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Alfred Schreuder und der saudi-arabische Zweitligist Al-Diraiyah FC gehen kurz vor Beginn der Aufstiegsrunde getrennte Wege. Der Verein reagierte damit auf das drohende Verpassen der direkten…

DFB-Assi Schreuder muss gehen

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Trainer Alfred Schreuder ist seinen Job beim saudischen Zweitligisten Al Diraiyah FC los. Der Klub hat sich heute vom Niederländer getrennt. Damit kann Schreuder seinen vollen Fokus auf die deutsche (…)

Nächste Verlängerung in Mainz

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Der FSV Mainz 05 bindet nach Danny Da Costa den nächsten Verteidiger. Auch Stefan Bell bleibt dem Bundesligisten über den Sommer hinaus erhalten. Bell werde „auch in der kommenden Saison noch einmal (…)

Mbappé erneuert Kritik an Rechten – Le Pen kontert

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Fußball-Star Kylian Mbappé warnt erneut vor der extremen Rechten in Frankreich. Die RN-Spitze lässt das nicht unkommentiert und teilt gegen den Stürmer von Real Madrid aus. Der französische Fußball-Star Kylian Mbappé hat seine Warnung vor der extremen Rechten in Frankreich erneuert und damit die Spitze des Rassemblement National (RN) gegen sich aufgebracht. In einem Interview der Zeitschrift „Vanity Fair“ sagte Mbappé (27): „Ich weiß, was das bedeutet und welche Folgen es für mein Land haben kann, wenn Menschen wie sie an die Macht kommen.“ Als Fußballspieler habe er das Recht, so wie jeder andere seine Meinung zu äußern, sagte Mbappé. Der Torjäger von Real Madrid hatte zuletzt vor der Parlamentswahl 2024 in Frankreich gegen das RN Stellung bezogen. Inzwischen nimmt Frankreich Kurs auf die Präsidentschaftswahl im Frühjahr 2027. Le Pen hält Mbappés Ratschläge für überflüssig Marine Le Pen , Fraktionschefin und Führungsfigur des RN, sagte im Interview des französischen Senders RTL, es mache ihr nichts aus, dass der Weltmeister von 2018 sich gegen ihre Partei positioniere. „Ich glaube ehrlich gesagt, dass Fußballfans doch frei genug sind, um zu wissen, wem sie ihre Stimme geben wollen, ohne sich von Herrn Mbappé beeinflussen zu lassen.“ Hinweis auf Erfolge von PSG – ohne Mbappé Außerdem teilte Le Pen einen Seitenhieb mit Blick auf Mbappés sportliche Ambitionen aus. „Er wechselte von PSG zu Real Madrid und sagte, er wolle die Champions League gewinnen. In der Zwischenzeit hat PSG die Champions League gewonnen.“ In dieselbe Kerbe schlug RN-Chef Jordan Bardella, der auf der Plattform X auf die Warnung Mbappés vor seiner Partei reagierte. „Und ich weiß, was passiert, wenn Kylian Mbappé PSG verlässt: Der Verein gewinnt die Champions League! (Und vielleicht bald schon zum zweiten Mal.)“ Mbappé war mit Real Madrid im Viertelfinale gegen den FC Bayern ausgeschieden, der seinerseits im Halbfinale von Europas Königsklasse an Titelverteidiger PSG scheiterte. Frankreichs Nationalmannschaft mit Mbappé startet als einer der Favoriten in die am 11. Juni beginnende WM in den USA, Kanada und Mexiko.

Bayern startet knifflige Gordon-Verhandlungen

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Anthony Gordon ist der absolute Wunschspieler der Bayern für die kommende Saison. Nach der Zusage des 25-Jährigen soll nun Newcastle United überzeugt werden.Auf Anthony Gordon können sich an der (…)