Acht Monate vor der Heim-WM verliert Deutschland deutlich gegen den amtierenden Olympiasieger, Weltmeister und Europameister. Ein Negativlauf nimmt beängstigende Züge an. Deutschlands Handballnationalmannschaft hat im Testspiel in Kopenhagen gegen Dänemark mit 28:36 (13:21) verloren und damit die Revanche für die Niederlage im EM-Finale verpasst. Es war zugleich die nächste Pleite in einer Negativserie, die nun bereits zehn Jahre andauert. Im April 2016 gewann Deutschland zuletzt gegen Dänemark. Am Sonntag (15.30 Uhr) treffen beide Teams in Köln erneut aufeinander. Vor allem die erste Halbzeit entschied das Spiel. Deutschland leistete sich zu viele Fehlwürfe und scheiterte immer wieder an Dänemarks Torhüter Emil Nielsen. Das Sieben-gegen-Sechs-System funktionierte nicht. Dabei verlässt der Torhüter das Feld zugunsten eines siebten Feldspielers. Deutschland geriet mit 8:14 in Rückstand, zur Pause stand es 13:21. Torhüter Andreas Wolff musste noch vor der Halbzeit für David Späth weichen. Ex-Nationaltorhüter Silvio Heinevetter kritisierte die Leistung zur Halbzeit bei ProSieben: „Wir haben unheimlich viele freie Würfe liegen lassen. Dazu kommen noch ein paar echt leichte technische Fehler.“ Nach der Pause verbesserte sich Deutschland. Angeführt von Renars Uscins warf die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gíslason treffsicherer. Die Abwehr stand kompakter, Dänemark musste härter für seine Tore arbeiten. Linksaußen Vincent Büchner gab sein Debüt und verkürzte auf 23:26. Auch Späth zeigte starke Paraden. Der Rückstand aus der ersten Halbzeit war jedoch zu groß – Dänemark zog wieder davon.
Handball: Deutschland verliert Testspiel gegen Dänemark deutlich
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Hertha BSC: Top-Talent Yunus Ünal vor Wechsel zu Hannover 96
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Prognose: Das ist Nagelsmanns WM-Kader
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Am Donnerstag wird Julian Nagelsmann das deutsche Aufgebot für die WM in den USA, Kanada und Mexiko bekanntgeben. FT wagt eine Kader-Prognose.## Tor
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WM 2026: Haiti nominiert Josué Duverger – spielt in der Oberliga
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Zahlreiche WM-Teilnehmer verkünden ihre WM-Aufgebote. Dabei darf sich auch ein deutscher Oberliga-Spieler über eine Nominierung freuen. Die Fußballnationalmannschaft von Haiti hat sich nach 1974 zum zweiten Mal für eine WM-Endrunde qualifiziert. Bei dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko setzt das kleine Land auch auf Josué Duverger, der in der fünftklassigen Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar spielt. Am Freitagabend hat Haitis Verband das 26-köpfige Aufgebot für die WM 2026 verkündet. Duverger, der im Ligaalltag für den FC Cosmos Koblenz aufläuft, wird dabei als dritter Torhüter geführt. Deutscher WM-Gegner: Elfenbeinküste nominiert Bundesliga-Duo Operation kurz vor dem Turnier: Ex-Bayern-Star verpasst die WM „Mit großer Freude und immensem Stolz gratulieren wir unserem Torwart Josué Duverger zur offiziellen Nominierung für den WM-2026-Kader der haitianischen Nationalmannschaft“, reagierte der deutsche Fünftligist in einem Beitrag auf Instagram. Es sei ein besonderer Moment für den Verein: „Josué repräsentiert mit seiner täglichen Arbeit, seinem Charakter und seiner Leidenschaft genau die Werte, für die FC Cosmos steht.“ Der Klub betonte auch, wie besonders die WM-Nominierung für Duverger selbst sei. Es ist „nicht nur eine persönliche Auszeichnung, sondern auch eine außergewöhnliche Geschichte, die zeigt, wohin harte Arbeit, Glaube und Entschlossenheit führen können“, schrieb der Klub und schickte ein paar Worte direkt an den Schlussmann hinterher: „Genieße jeden Moment dieser einmaligen Reise, die gesamte Cosmos Familie steht hinter dir!“ Duverger steht seit zwei Jahren in Koblenz unter Vertrag, zuvor hatte er für portugiesische Teams gespielt. Für seine Nationalmannschaft ist der Schlussmann bisher sechsmal aufgelaufen.
Real: Mourinhos erste Transferideen
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Über seinen Berater Jorge Mendes hat José Mourinho seine ersten Transferideen und Wünsche bei Real Madrid hinterlegt. Laut ‚The Athletic‘ hat The Special One, der weiterhin der klare Wunschkandidat (…)
WM 2026: DFB-Gegner Elfenbeinküste nominiert Yan Diomande und Touré
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Die Elfenbeinküste setzt bei der WM auf zwei Stars aus der Bundesliga. Auf der Reservistenliste findet sich zudem ein ehemaliger BVB-Profi. Die Elfenbeinküste hat ihr Aufgebot für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko bekanntgegeben. Mit dabei sind zwei Bundesliga-Profis – darunter der 19-jährige Yan Diomande von RB Leipzig als einer der Leistungsträger im 26-köpfigen Kader. Operation kurz vor dem Turnier: Ex-Bayern Star verpasst die WM – „enttäuscht“ Neben Diomande steht auch Bazoumana Touré von der TSG 1899 Hoffenheim im Kader. Weitere in Deutschland bekannte Namen im Aufgebot sind Odilon Kossounou (ehemals Bayer Leverkusen), Evan N“Dicka (ehemals Eintracht Frankfurt) und Elye Wahi (von Frankfurt nach Nizza verliehen). In der Gruppenphase treffen die Ivorer auf Deutschland, Ecuador und Curaçao. Das Duell mit der Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann findet am 20. Juni in Toronto statt – am zweiten Vorrundenspieltag. Am Freitag nominierten die Ivorer zudem fünf Reservisten. Einer davon ist Sébastien Haller. Der frühere Frankfurter und Dortmunder spielt inzwischen beim niederländischen Klub FC Utrecht. Für die Nationalmannschaft ist er letztmals im November 2025 aufgelaufen. Beim Afrika-Cup fehlte Haller.
Werder: Vier sichere Abgänge & fünf offene Fragen
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Heftige Abreibung: DHB-Team geht gegen Dänemark unter
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Juri Knorr schwächelt, Torhüter Wolff hält nicht: Acht Monate vor der Heim-WM sind die deutschen Handballer gegen Übermacht Dänemark chancenlos. Am Sonntag folgt das Wiedersehen. Acht Monate vor der Heim-WM haben die deutschen Handballer ihr Dänemark-Trauma nicht überwinden können und gegen die skandinavischen Dominatoren einmal mehr verloren. In einer Neuauflage des EM-Finals musste sich die Auswahl von Bundestrainer Alfred Gislason im Testspiel in Kopenhagen mit 28:36 (13:21) geschlagen geben. Für die DHB-Auswahl setzte sich die inzwischen zehn Jahre andauernde Leidenszeit gegen den amtierenden Olympiasieger, Weltmeister und Europameister schmerzhaft fort. Diesmal spielte Dänemark um den dreimaligen Welthandballer Mathias Gidsel keineswegs wie eine Übermannschaft, aber eine teils katastrophale erste Halbzeit kostete Deutschland ein besseres Ergebnis. Am Sonntag (15.30 Uhr) stehen sich beide Teams in Köln erneut gegenüber. Knorr und Wolff mit schlechter Leistung Nach Hochgeschwindigkeits-Handball in den ersten Minuten leistete sich Deutschland zu viele Fehlwürfe und scheiterte immer wieder an Dänemarks Torhüter Emil Nielsen. Auch dank zweier Gidsel-Tore setzte sich der Favorit auf 6:3 ab. Weil sich die Hausherren in der Folge ungewohnt viele Abspielfehler erlaubten, hatte das DHB-Team dennoch mehrere Chancen zum Ausgleich. Die Partie wirkte in vielerlei Hinsicht wie ein klassisches Testspiel: viele Patzer, viele Experimente. So setzte Deutschland häufiger als sonst auf das Sieben-gegen-Sechs, bei dem der Torhüter zugunsten eines siebten Feldspielers vom Parkett genommen wird. Doch auch diese taktische Variante verpuffte und plötzlich lag man 8:14 hinten. Torhüter Andreas Wolff war überhaupt kein Faktor und musste den Platz noch vor der Pause für David Späth räumen. Auch Spielmacher Juri Knorr erzielte zunächst nur ein Tor bei vier Versuchen. „Wir haben unheimlich viele freie Würfe liegen lassen. Dazu kommen noch ein paar echt leichte technische Fehler“, monierte Ex-Nationaltorhüter Silvio Heinevetter in der Halbzeit bei ProSieben. DHB-Premiere für Linksaußen Nach der Pause blieb Nielsen der Mann des Spiels. Nach 37 Minuten stand der dänische Keeper bereits bei 14 Paraden. Trotzdem präsentierte sich Deutschland angeführt von Renars Uscins nun treffsicherer. Die Abwehr stand kompakter, sodass die Skandinavier deutlich härter für ihre Tore arbeiten mussten. Linksaußen Vincent Büchner kam zu seinem Debüt und verkürzte auf 23:26. Auch Späth kam im Tor zu sehenswerten Paraden. Doch die Hypothek aus der ersten Halbzeit war zu groß – und der Rückstand wurde wieder größer.
Finnland zu abgezockt – Eishockey-Team patzt im Powerplay
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Trotz spektakulärer Rettungsaktionen reicht es nicht zur deutschen Überraschung zum Auftakt der Eishockey-WM. Finnland erteilt eine Lehrstunde in Sachen Überzahl. In der Offensive zu harmlos, in Überzahl enttäuschend: Nach der Olympia-Enttäuschung hat das deutsche Eishockey-Team zum Auftakt der Weltmeisterschaft eine Überraschung verpasst. Am Freitag sorgte das 1:3 (0:1, 0:0, 1:2) trotz eines guten Spiels gegen den Olympiadritten Finnland für Ernüchterung. Noch ohne NHL-Stürmer Lukas Reichel (Boston Bruins) zeigte das Team von Bundestrainer Harold Kreis zu wenig Torgefahr. Der Treffer von Stefan Loibl von den Straubing Tigers (49. Minute) kam zu spät. Während das deutsche Team in mehreren Überzahl-Situationen glücklos blieb, traf der Favorit zweimal im Powerplay: Anton Lundell (9.) von den Florida Panthers und Jesse Puljujärvi (44.) von Servette Genf trafen. Aatu Raty (56,) von den Vancouver Canucks erzielte den dritten finnischen Treffer. Am Sonntag (20.20 Uhr/ProSieben und MagentaSport) steht gegen Lettland ein vermutlich vorentscheidendes Spiel um den Viertelfinal-Einzug an. Den ersten Rückschlag gab es bereits vor dem Spielbeginn. NHL-Profi Nico Sturm wird die deutsche Mannschaft in der Schweiz nicht verstärken. Der 31 Jahre alte Stanley-Cup-Sieger von 2022 (Colorado Avalanche) und 2025 (Florida Panthers) wird trotz des Playoff-Aus mit Minnesota Wild nicht nachreisen. Zuvor hatten bereits Superstar Leon Draisaitl (Edmonton Oilers) und die Top-Stürmer Tim Stützle (Ottawa Senators) und JJ Peterka (Utah Mammoth) abgesagt. Gegen Finnland noch ohne Reichel Auch Reichel, der erst am Donnerstag zum Team gestoßen war, wurde noch nicht eingesetzt. Der 23-Jährige dürfte im wichtigen Spiel gegen Lettland erstmals auflaufen. „Lukas macht jede Mannschaft läuferisch und spielerisch besser“, schwärmte Kreis vom Angreifer der Boston Bruins. Er hätte der deutschen Mannschaft besonders gutgetan. Gegen Finnland stand die DEB-Auswahl um den starken Torhüter Philipp Grubauer von den Seattle Kraken größtenteils gut, war vor dem gegnerischen Tor allerdings zu harmlos. Joshua Samanski von den Edmonton Oilers vergab früh eine Top-Chance in Überzahl aus kurzer Distanz kläglich (13.). Finnland war dagegen eiskalt. Lundell ließ Grubauer mit einem platzierten Schuss nach einer Strafe für Maximilian Kastner keine Abwehrchance. Sein NHL-Teamkollege Aleksander Barkov gab die Vorlage. Der finnische Topstar stand erstmals nach überstandenem Kreuzbandriss wieder auf dem Eis. Allerdings hätte Bundestrainer Kreis das Tor durchaus überprüfen lassen können, weil ein finnischer Spieler im deutschen Torraum stand. Danach folgten Rettungstaten der deutschen NHL-Stars: Grubauer verhinderte mit gleich mehreren Paraden weitere Gegentreffer. Noch spektakulärer waren zwei sensationelle Abwehraktionen von Weltklasse-Verteidiger Seider. Der Abwehrspieler der Detroit Red Wings klärte nach einer Grubauer-Parade den ersten finnischen Nachschuss, und erwischte mit dem Schläger auch den zweiten Versuch kurz vor der Linie (21.). Finnland half der deutschen Mannschaft zwar mit vielen Strafen, aber nur Samanski kam zu einer Möglichkeit (33.). „Wir können nicht zufrieden sein, wenn man sieht, wie oft wir Powerplay hatten“, monierte Stürmer Dominik Kahun nach dem zweiten Drittel bei MagentaSport. Der langjährige Kapitän Moritz Müller, der als Experte bei MagentaSport in Zürich im Einsatz ist, erklärte: „Das macht auch was mit den Köpfen der Jungs.“ Die Finnen zeigten der deutschen Mannschaft auch im zweiten Überzahlspiel, wie Powerplay geht: Puljujärvi erhöhte mit einem Spieler mehr auf dem Eis auf 2:0. Die DEB-Auswahl steckte indes nicht auf und kam durch den Straubinger Loibl doch noch zum Tor. Mit gnadenloser Effizienz machten die Finnen jegliche deutsche Hoffnung zunichte: Raty machte alles klar.