Die vier Austragungsorte der Vierschanzentournee sind seit jeher unverrückbar. Doch ein Streit um finanzielle Belange könnte das bald ändern. Eigentlich könnte die Welt für Skisprung-Fans schön sein. Bei der 75. Ausgabe der Vierschanzentournee werden im Dezember und Januar erstmals Frauen teilnehmen. Es gibt Zeitpläne, es gibt ein Konzept, es gibt – nach jahrelangem Hin und Her – sogar demnächst Flutlicht am Bergisel in Innsbruck. Doch ein Streut ums Geld überlagert aktuell alle weiteren Themen rund um das Traditionsevent. Der Zwist zwischen dem Deutschen Skiverband (DSV) und dem für das berühmte Neujahrsspringen verantwortlichen Skiclub Partenkirchen reicht so weit, dass der 1. Januar 2027 im Wettkampfkalender des Weltverband Fis aktuell mit drei Sternchen versehen ist. Eine Bestätigung für den Austragungsort fehlt. Stattdessen steht „GER“ für Germany (Deutschland) in dem Dokument. Garmisch-Partenkirchen taucht dort derzeit nicht auf. Wer bekommt wie viel von den Einnahmen? Worum geht es in dem Streit, der Anfang Mai nur kurz nach der Verkündung einer Frauen-Premiere bei der Tournee medial aufkam? Kurz gesagt: um das Vertragskonstrukt zwischen DSV und dem Skiclub. Wer bekommt wie viel von den Einnahmen? Und wie ändert sich das, wenn im kommenden Winter die Frauen an Silvester integriert werden und das Neujahrsspringen mit Andreas Wellinger und Co. erstmals unter Flutlicht statt wie bisher um 14.00 Uhr steigt? Wie zuerst die „Bild“ berichtete, will der Skiclub in Partenkirchen deutlich mehr als die niedrige siebenstellige Summe, die er bislang erhält. Dazu erhält der Verein die Einnahmen der Ticketverkäufe, muss aber auch die Infrastruktur für das Großereignis stellen. Bis zu 30 Prozent zusätzlich fordert der Klub dem Vernehmen nach vom DSV, der maßgeblich über die TV-Verträge und durch Sponsoren an dem Event verdient. „Wir tragen das komplette Risiko, hatten 22 Jahre lang aber keine signifikanten Zahlungsanpassungen. In den vergangenen beiden Jahren hatten wir bei der Tournee Fehlbeträge in unseren Kassen“, sagte Michael Maurer als Präsident des Skiclubs Partenkirchen der „Süddeutschen Zeitung“. Der Deutsche Skiverband stellt fest, dass es seit ein paar Jahren Differenzen mit dem Olympia-Gastgeber von 1936 gibt. Doch Garmisch ist für die Vierschanzentournee zentral. Das Neujahrsspringen hat noch mehr Tradition und Wiedererkennungswert als die Wettbewerbe an den anderen drei Standorten. Dazu ist die Tournee seit der Gründung 1953 für die vier Orte Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen bekannt. „Ohne uns gibt es keine Vierschanzentournee“, sagte Maurer. Skiklub bemüht sich um Öffentlichkeit Die Fis und der DSV stehen dementsprechend unter Druck. Dass der Zwist in der wettkampffreien Zeit medial durchgestochen wurde, dürfte kein Zufall sein. Die Organisatoren des SC Partenkirchen verweisen öffentlichkeitswirksam auf die Thematik, die Fans und TV-Zuschauern bislang gänzlich unbekannt war. Dabei hatte die Fis jüngst erst die Tournee-Premiere für die Frauen um die herausragende Slowenin Nika Prevc perfekt gemacht und das Event damit massiv aufgewertet. Über diesen Schritt war jahrelang diskutiert worden. Für die erstmalige Austragung im Winter 2026/27 ist geplant, dass die Frauen jeweils am Tag der Qualifikation der Männer ihre Wettbewerbe austragen. Fis-Präsident Johan Eliasch hatte die Einführung als „einen wahren Meilenstein in der Geschichte des Skispringens und des Wintersports insgesamt“ bezeichnet. Dass die Premiere wegen eines verhältnismäßig lapidaren Zoffs ums Geld platzen könnte, werden alle Verantwortlichen verhindern wollen.
Vierschanzentournee: Zukunft von Garmisch-Partenkirchen fraglich
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Sieben Teams vertreten: Die FT-Topelf der Saison 2025/26
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Die Bundesligasaison 2025/26 ist vorbei und hatte mal wieder einiges an Rekorden, Überraschungen und Skandalen zu bieten. Besonders but gemischt ist diesmal die FT-Topelf der Saison. Der FC Bayern und (…)
Borussia Mönchengladbach verpflichtet Keeper Batz von Mainz 05
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Borussia Mönchengladbach hat sich die Dienste von Daniel Batz gesichert. Der 35 Jahre alte Torhüter kommt ablösefrei vom Bundesliga-Konkurrenten Mainz 05 und unterschreibt einen…
Bericht: Carrick hat unterschrieben
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Seit Januar steht Michael Carrick bei Manchester United an der Seitenlinie. Die erfolgreiche Zusammenarbeit belohnen die Verantwortlichen mit einer Festanstellung.Zeitnah dürfte Manchester United (…)
Julian Nagelsmann: Lothar Matthäus und Philipp Lahm kritisieren DFB-Coach
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Zwei Tage vor dem DFB-Pokalfinale will Bundestrainer Nagelsmann seinen WM-Kader bekannt geben. Das halten Matthäus und Lahm für einen Fehler. Lothar Matthäus und Philipp Lahm haben sich gegen den Termin der deutschen WM-Kaderbekanntgabe ausgesprochen. Bundestrainer Julian Nagelsmann plant, den 26-köpfigen Kader am 21. Mai zu verkünden – zwei Tage vor dem DFB-Pokalfinale zwischen dem VfB Stuttgart und dem FC Bayern München . Nagelsmann hatte den Termin vom 12. auf den 21. Mai verschoben. Er wollte noch den letzten Bundesliga-Spieltag abwarten, um Eindrücke potenzieller WM-Spieler zu sammeln. Matthäus sieht darin ein Problem für die betroffenen Spieler. Im WM-Sonderheft von „Sport Bild“ sagte der 65-Jährige: „Wir haben zwei Tage später ein Pokal-Endspiel, da spielt Stuttgart gegen Bayern. Wie kann ich diese Kadernominierung zwei Tage davor machen, wo ich ganz sicher zwei, drei Spielern wehtun muss, die sich Hoffnungen auf diese Weltmeisterschaft machen?“ Lothar Matthäus: „Das stört mich schon seit langer Zeit“ Lahm teilt diese Einschätzung. Bei nicht nominierten Spielern könne es zu großen Enttäuschungen kommen. Der Weltmeister von 2014 erklärte: „Jetzt kann man sagen, wir sind Profis. Aber es macht ja trotzdem was mit den Spielern.“ Matthäus ergänzte: „Ich finde das psychologisch auf jeden Fall nicht unbedingt gut terminiert. Die Festlegung der Termine sollte sich auch ein bisschen nach dem Spielplan der Vereine richten, die Nationalspieler haben, und an dem Tag oder einen Tag später ein wichtiges Spiel haben. Das kannst du am 24. machen nach dem Pokal-Endspiel. Diese Terminierung, die stört mich schon seit langer Zeit.“
FC Nantes: Vermummte Fans stürmen Spielfeld – Partie abgebrochen
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Der FC Nantes spielt seit 13 Jahren in der ersten Liga Frankreichs – steigt in diesem Jahr aber ab. Das löst Frust bei den Fans aus. Eklat in Nantes: Dutzende vermummte Fans haben am Sonntag in der 22. Spielminute im Ligaspiel gegen Toulouse das Spielfeld gestürmt. Die Partie wurde daraufhin von den örtlichen Behörden aus Sicherheitsgründen abgebrochen. Die Fans warfen Leuchtfackeln auf das Spielfeld. Die Spieler wurden vom Platz geführt. Nantes-Trainer Vahid Halilhodžić versuchte, die Fans zur Rede zu stellen und sie zum Verlassen des Stadions zu bewegen. Die Polizei griff ein und räumte das Spielfeld. Unter Aufsicht der Bereitschaftspolizei kehrten die Fans auf die Ränge zurück. Der 74-jährige Trainer saß kurz darauf völlig aufgelöst auf der Trainerbank. Sportministerin meldet sich zu Wort Nach einer langen Unterbrechung erklärte Schiedsrichterin Stéphanie Frappart, die örtlichen Behörden hätten das Spiel aus Sicherheitsgründen abgesagt. Nantes war als Tabellen-17. bereits als Absteiger in die Partie gegangen. Sportministerin Marina Ferrari verurteilte die Gewaltszenen als vollkommen inakzeptabel. „Die vom Präfekten beschlossene endgültige Unterbrechung dieses Spiels war unumgänglich. Solche Vorfälle dürfen nicht toleriert werden.“ Die Urheber der Gewalttaten müssten identifiziert und streng bestraft werden.
Formel 1: Valtteri Bottas wurde in Miami Luxus-Cadillac geklaut
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Nach einem Jahr Pause ist Valtteri Bottas als Stammfahrer zurück in der Formel 1. Beim vergangenen Rennen in Miami erlebte er abseits der Strecke eine unschöne Überraschung. Formel-1-Pilot Valtteri Bottas hat im Rahmen des Rennwochenendes in Miami eine böse Überraschung erlebt. Dem 36-jährigen Finnen in Diensten des US-Rennstalls Cadillac wurde kurzerhand das Auto gestohlen. Wie Bottas im Podcast „What’s next?“ berichtet, habe er sich für das Rennwochenende eine Unterkunft im Miami-nahen Fort Lauderdale organisiert. „In einer schönen Nachbarschaft, geringe Kriminalitätsrate“, so Bottas. Sein Rennstall stellte ihm für die Wege zur Strecke einen Cadillac Escalade zur Verfügung. Kostenpunkt: Mindestens 150.000 Euro. Assistent bemerkte fehlendes Auto „Ich bin Freitag ganz normal zurückgekommen, habe das Auto auf die Auffahrt gefahren, hatte ein gutes Abendessen und bin früh ins Bett gegangen“, berichtete Bottas. „Die Autoschlüssel waren im Haus, das Auto war abgeschlossen.“ Als er sich am Samstagmorgen für die Abfahrt zur Strecke bereitmachen wollte, habe ihn dann sein Assistent angerufen, der in einer benachbarten Unterkunft gewohnt habe. „Warum rufst du mich an? Ich bin nebenan“, berichtet Bottas von seiner Verwunderung über den Anruf. Der Assistent habe ihn dann informiert, dass er sich gefragt habe, wo Bottas sei, da sein Auto nicht mehr auf dem Parkplatz stehe. „Ich konnte es nicht glauben. Ich bin nach draußen gegangen und der Cadillac war verschwunden. Die Schlüssel sind noch drinnen auf dem Tisch“, sagte Bottas. Zwar schickte sein Rennstall kurzerhand ein anderes Auto, um Bottas zur Strecke zu bringen, doch damit waren noch nicht alle Probleme gelöst: „Mein Pass für das Fahrerlager war noch im Auto.“ Mit dem Pass hätten sich die Diebe also auch Zugang zur Rennstrecke verschaffen können. Deshalb wurde für die Ermittlungen sogar das FBI eingeschaltet. Doch die Diebe machten von der Gelegenheit wohl keinen Gebrauch. „Das Auto wurde am nächsten Tag in einer zwielichtigen Gegend mit viel Verbrechen gefunden“, berichtete Bottas. „Sie waren offensichtlich nicht an der Formel 1 interessiert. Sie haben mit dem Auto wahrscheinlich einfach nur ein Verbrechen begangen und es dann entsorgt. Ich denke, es war ein Fluchtauto oder sowas. Wir haben das Auto verloren, aber es ist ziemlich cool. Das ist mir noch nie im Leben passiert“, so der Finne weiter. Neues Auto bewacht Um den neu zur Verfügung gestellten Wagen zu schützen, hat Bottas nach eigener Aussage dann einen Security Guard mit Schusswaffe engagiert, der vor seiner Unterkunft Wache stand. „Ich glaube, die Nachbarn haben sich gewundert, was passiert“, sagte Bottas mit einem Lachen. Bottas startete seine Formel-1-Karriere im Jahr 2013 beim Williams-Rennstall. Zwischen 2017 und 2021 fuhr er dann bei Mercedes an der Seite von Rekordweltmeister Lewis Hamilton . In Diensten des deutschen Teams konnte Bottas zehn Rennsiege feiern. Nach seiner Zeit im Silberpfeil fuhr er drei Jahre lang für Sauber. Nach einer Saison Pause geht er seit dieser Saison für den neuen US-Rennstall Cadillac an den Start.
Kuriose Wechselpanne: Neymar sieht „schlimmen Fehler der Offiziellen“
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Neymar ist bekannt für Eskapaden auf und abseits des Platzes, diesmal aber unverschuldet in den Mittelpunkt einer höchst kuriosen Szene geraten. Bei der 0:3-Heimniederlage seines Klubs FC…
Fortuna Düsseldorf am Boden: Nach Abstieg sind fast alle Spieler weg
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Für Fortuna Düsseldorf geht es in die 3. Liga. Das stellt den Klub vor extreme Herausforderungen. „Wir machen dieses Jahr keinen Hehl daraus. Wir wollen um den Aufstieg spielen.“ Dieser Satz von Daniel Thioune ist ein Dreivierteljahr alt. Damals war Thioune noch Trainer von Fortuna Düsseldorf und hatte mit seinem Klub Großes vor. Doch die Wochen und Monate danach wurden zu einem Albtraum für den Zweitligisten. Thioune musste bereits im Oktober gehen, sein Nachfolger Markus Anfang war sechs Monate später ebenfalls wieder weg. Alexander Ende, der dritte Trainer diese Saison, konnte den Abstieg auch nicht abwenden. Dabei sah es vor dem 34. Spieltag stark nach Klassenerhalt aus. In der Vorwoche hatte Düsseldorf zu Hause gegen Elversberg gewonnen, hatte alles selbst in der Hand. Doch am gestrigen Sonntag folgte ein desaströses 0:3 in Fürth, das aufgrund der Ergebnisse in den anderen Stadien den direkten Abstieg bedeutete. Bei Spielern und Fans machte sich innere Leere breit. Kapitän Florian Kastenmeier stand in Tränen aufgelöst vor den Anhängern im Gästeblock. „Wir haben es komplett verschissen. Wir sind dafür verantwortlich. Ich habe eigentlich keine Ahnung, was ich antworten soll. Es gibt wenig zu sagen“, trauerte der Torhüter. „Das, was heute passiert ist, ist mit nichts zu entschuldigen.“ Während der Rest der Mannschaft ausgepfiffen wurde, bekam Fanliebling Kastenmeier zumindest etwas Applaus. Vorstandschef Jobst kündigt „knallharte Analyse“ an Statt der Bundesliga wartet auf die Fortuna jetzt die 3. Liga. Statt dem 1. FC Köln sind Viktoria und Fortuna Köln zu Gast. Statt zu den Profis des VfB Stuttgart geht es zur U23 der Schwaben. Es ist das Ergebnis mehrerer Fehler. Zum einen entpuppte sich die Kaderplanung der Fortuna als schlecht, kaum ein Neuzugang schlug ein. Zum anderen hatte Düsseldorf auch mit zahlreichen Verletzungen und Fitnessproblemen zu kämpfen. Bei der Aufarbeitung der Saison werden auch der Athletikbereich und die medizinische Abteilung eine zentrale Rolle spielen. Vorstandschef Alexander Jobst kündigte eine „knallharte Analyse“ an. „Nach dem heutigen Spiel muss ich klipp und klar sagen: Wir sind zu Recht abgestiegen“, sagte er am Sonntag. Der Abstieg ist in vielerlei Hinsicht eine Katastrophe, vor allem finanziell. „Diese Fallhöhe von zweiter auf dritte Liga wird eine Tragweite mit sich bringen, die ich heute noch nicht nennen kann“, erklärte Jobst. TV-Gelder, Werbeeinnahmen, Ticketverkäufe, in mehreren Bereichen bedeutet der Abstieg drastische Einschnitte. Ablösesummen aus Spielerverkäufen, um das aufzufangen, wird es aber kaum geben. Denn im Kader hat kaum jemand einen Vertrag für die 3. Liga. Im April hatte die „Bild“ berichtet, dass das 15 Spieler betrifft. Dazu läuft bei 13 Profis der Vertrag oder die Leihe aus. Lediglich sieben Akteure stünden zur Verfügung, darunter zwei Spieler, die jüngst noch für die eigene Jugend spielten. Gut möglich, dass auch Innenverteidiger Elias Egouli bei seiner Verlängerung vergangene Woche ein Vertrag für die 3. Liga unterschrieb. Dennoch stellte Sportvorstand Sven Mislintat fest, dass er „fast gar keinen Kader mehr“ zur Verfügung habe. „Die Arbeit verändert sich komplett und es ist deutlich mehr zu tun. Da sieht man auch sehr offensichtlich, was längere Zeit nicht gut gelaufen ist. Das liegt nicht nur am Kader, sondern auch an Strukturen“, fügte Mislintat, der im Winter von Klaus Allofs und Christian Weber übernommen hatte, an. Er selbst aber bleibt an Bord. „Ich habe nicht einen Dreijahresvertrag unterschrieben, um von der 3. Liga wegzulaufen.“ Wie geht es mit dem Kapitän weiter? Auf wen aus dem aktuellen Kader Mislintat zugehen wird, ist noch unklar. Auch Kapitän Florian Kastenmeier kennt seine Zukunft noch nicht. „Ich kann nichts sagen, es gab keine Gespräche“, sagte er nach dem Spiel. Für den 28-Jährigen ist ein Verbleib aber vorstellbar – zumindest unter Bedingungen. „Es müssen sich gewisse Sachen verändern, grundlegende Dinge, personelle Sachen – und dann bin ich auf jeden Fall bereit. Ich habe es bereits gesagt und dazu stehe ich, dass Fortuna mein erster Ansprechpartner ist.“ Knapp drei Monate hat Sven Mislintat jetzt Zeit, um einen Kader für die Mission Wiederaufstieg zu bauen. Das wird er wohl auch mit Alexander Ende tun. Unabhängig vom Abstieg soll der im April verpflichtete Trainer bleiben. Ende bekräftigte diesen Plan selbst. Sein bis 2028 laufender Vertrag ist auch in der 3. Liga gültig – anders als bei den meisten seiner Spieler.
Matthäus und Lahm kritisieren Termin für WM-Kaderverkündung
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Zwei Tage vor dem Pokal-Endspiel will Bundestrainer Nagelsmann den WM-Kader verkünden – und riskiert laut Matthäus und Lahm bittere Enttäuschungen. Was bedeutet das für die Spieler? Die Weltmeister-Kapitäne Lothar Matthäus und Philipp Lahm haben den Zeitpunkt der Bekanntgabe des WM-Kaders der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am 21. Mai kritisiert. „Wir haben zwei Tage später ein Pokal-Endspiel, da spielt Stuttgart gegen Bayern. Wie kann ich diese Kadernominierung zwei Tage davor machen, wo ich ganz sicher zwei, drei Spielern wehtun muss, die sich Hoffnungen auf diese Weltmeisterschaft machen?“, sagte Matthäus (65) in einem Doppel-Interview für das WM-Sonderheft der „Sport Bild“. Lahm (42) ist der gleichen Meinung wie Deutschlands Rekordnationalspieler Matthäus. Bei einigen Spielern könne es im Falle einer Nichtnominierung große Enttäuschungen geben. „Jetzt kann man sagen, wir sind Profis. Aber es macht ja trotzdem was mit den Spielern“, erklärte der Weltmeister von 2014. Matthäus: „Psychologisch nicht unbedingt gut terminiert“ Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte die Nominierung des 26-köpfigen Kaders für die WM in den USA, Kanada und Mexiko vom 12. auf den 21. Mai verlegt. Grund dafür war, dass der DFB-Coach noch den letzten Bundesliga-Spieltag abwarten wollte, um bis zuletzt Eindrücke potenzieller WM-Spieler zu sammeln. „Ich finde das psychologisch auf jeden Fall nicht unbedingt gut terminiert“, sagte Matthäus weiter. „Die Festlegung der Termine sollte sich auch ein bisschen nach dem Spielplan der Vereine richten, die Nationalspieler haben und an dem Tag oder einen Tag später ein wichtiges Spiel haben. Das kannst du am 24. machen nach dem Pokal-Endspiel. Diese Terminierung, die stört mich schon seit langer Zeit.“