Der FC Bayern sichert sich das erste Double seit 2020. Gegen den VfB Stuttgart überragt einmal mehr ein Spieler – ein Nationalspieler erlebt dagegen einen schwachen Tag. Die Einzelkritik. Zum 21. Mal DFB-Pokalsieger: Der FC Bayern hat mit einem souveränen 3:0 (0:0)-Sieg gegen Titelverteidiger VfB Stuttgart das Double aus Meisterschaft und Pokal perfekt gemacht und zum ersten Mal seit sechs Jahren wieder beide Titel geholt. „Ich habe mich so auf dieses Finale gefreut. Ich wollte die Fans stolz machen. Ein Hattrick im Finale in einem so besonderen Spiel ist ein besonderes Gefühl. Ich bin sehr stolz darauf nach einer langen Saison. Sie so zu beenden, ist perfekt“, sagte Bayerns Dreifach-Torschütze Harry Kane nach der Partie bei Sky. Auch Kanes Teamkollege Joshua Kimmich war überglücklich über das Ende der Pokal-Durststrecke. „Wir wollten das Ding unbedingt gewinnen – für uns, unsere Familien und den Klub, weil das schon etwas Besonders ist“, sagte der Mittelfeld-Lenker in der ARD . Dabei tat sich die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany besonders in der ersten Spielhälfte schwer mit aggressiven und offensiv eingestellten Stuttgartern. Nach der Pause aber lief besonders ein Mann wieder einmal zu Höchstform auf. Wer das Spiel am Ende fast im Alleingang entschied – und wer dagegen ausgerechnet im Pokalfinale ganz schwach auftrat – lesen Sie oben in der Fotoshow oder hier . Nach der frühzeitigen Meisterschaft in der Bundesliga und dem unglücklichen Halbfinal-Aus in der Champions League gegen Paris Saint-Germain war zuletzt darüber spekuliert worden, ob die Saisonbewertung der Bayern von nur einem einzigen Spiel abhängen würde. Hätten die Bayern nicht gewonnen, hätte die Bundesliga-Rekordsaison laut Kane „einen bitteren Beigeschmack“ gehabt. So endete sie im großen Münchner Jubel und einer nächsten Partynacht.
FC Bayern in der Einzelkritik: Note eins – ein Star wie entfesselt
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Manuel Neuer: Bayern-Torwart stellt durch Pokalsieg Rekord ein
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Der 40-Jährige kommt im Endspiel gegen den VfB Stuttgart gar nicht zum Einsatz – und schreibt trotzdem Geschichte. Nach der Partie scherzt der Bayern-Torwart schon wieder. Bei der Pokalparty auf dem Rasen des Berliner Olympiastadions war Manuel Neuer dann plötzlich auch mittendrin dabei. Im Pulk der Bayern-Profis sprang der Rekordtorwart ausgelassen herum. Die verletzte Wade behinderte ihn dabei offensichtlich nicht. „Das war nur ein Hüpfer. Zum Jubeln reicht es auf jeden Fall“, sagte Neuer in der ARD zu seinem Siegertanz. Wenig später stemmte er im goldenen Konfetti-Regen den Pokal als Kapitän in die Höhe. Das 3:0 der Münchner gegen den VfB Stuttgart durch den Hattrick von Harry Kane hatte der 40-Jährige wegen der Blessur von der Tribüne aus verfolgen müssen. „Bin auf einem guten Weg“ Neuer zog durch den Erfolg mit seinem siebten Pokaltriumph mit Bastian Schweinsteiger als Rekordsieger gleich. Zuvor hatte er mit dem 13. Meistertitel der Münchner zu Thomas Müller aufgeschlossen und auch damit die Bestmarke egalisiert. Am Donnerstag war Neuer von Bundestrainer Julian Nagelsmann knapp zwei Jahre nach seinem DFB-Rücktritt wieder für die Nationalmannschaft nominiert worden. Bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada soll er im deutschen Tor stehen. Die Wadenverletzung soll kein Hindernis für das Comeback sein. „Ich bin auf einem guten Weg“, bekräftigte Neuer.
FC Bayern: Sportvorstand Eberl von Hoeneß-Zweifeln überrascht
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Vor dem DFB-Pokalfinale hatte Bayern-Patron Uli Hoeneß Zweifel an einem Verbleib von Sportvorstand Max Eberl geäußert. Jetzt reagiert der auf die Aussagen. Sportvorstand Max Eberl von Double-Gewinner Bayern München hat „sehr überrascht“ auf die Zweifel von Klubpatron Uli Hoeneß hinsichtlich einer möglichen Vertragsverlängerung reagiert. „Ich will meine Arbeit machen, mit der Arbeit überzeugen“, sagte Eberl nach dem Pokalfinale in Berlin am Sky-Mikrofon. „Was wir dieses Jahr gespielt haben als Mannschaft, als Verein, das lässt sich sehen. Man kann zweifeln, das ist wirklich legitim. Dann redet man drüber.“ Hoeneß hatte die Chancen auf einen Verbleib des 52-Jährigen zuvor im „Spiegel“-Spitzengespräch auf „60:40“ geschätzt und zugleich die Frage bejaht, ob er noch Zweifel an Eberl habe, der zum 1. März 2024 als Nachfolger von Hasan Salihamidžić zu den Bayern gekommen war. Sein Vertrag läuft bis 2027. Hoeneß gilt zugleich als großer Förderer, aber auch als Kritiker von Eberl. „Für mich überraschend“ Die Kritik sei ihm „jetzt gerade egal“, sagte Eberl nach dem 3:0 (0:0) der Bayern gegen den VfB Stuttgart . „Er hat es gesagt. Wir reden eigentlich dauernd. Wir haben gestern gesprochen, heute gesprochen. Deswegen waren die 60:40 für mich überraschend. Die Zahlen stehen jetzt da. Wir haben eine sehr gute Saison gespielt mit dem Double. Das ist das, was für mich zählt.“ Es sei seine „ehrliche Meinung. Wer mich kennt, weiß das: Ich bin keiner, der heute sagt: ‚Alles ist in Ordnung‘ – und in vier Wochen das Gegenteil“, sagte Hoeneß als Reaktion auf das Eberl-Interview in der ARD : „So ist die Situation – und in zwei, drei Monaten wissen wir genau, wie es weitergeht. Ich persönlich sehe das für ihn relativ positiv.“
2. Liga: Fortuna Düsseldorf trennt sich wohl von Sportchef Sven Mislintat
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Was wird aus Fortuna Düsseldorf in der 3. Liga? Nach dem Absturz der Rheinländer ist die Zukunft völlig offen – einschließlich der Frage, wer die Planungen vorantreiben soll. Personalbeben bei Fortuna Düsseldorf : Der Zweitliga-Absteiger trennt sich offenbar von seinem Sportchef Sven Mislintat , der den Job erst im Dezember 2025 bei der Fortuna angetreten hatte. Das berichtet der TV-Sender Sky. Auch die „Rheinische Post“ schreibt von einer bevorstehenden Trennung. Dem Sky-Bericht zufolge tagte am Samstag der Aufsichtsrat des Klubs – und entschied sich für eine Trennung. Mislintat und die Fortuna sollen sich in beidseitigem Einvernehmen geeinigt haben. Super-GAU perfekt: Nach dem Abstieg sind fast alle Spieler weg Als möglicher Nachfolger für Mislintat, der auch beim VfB Stuttgart und dem BVB als Sportchef tätig war, gelte Samir Arabi, der seit seinem Aus bei Arminia Bielefeld 2023 auf Jobsuche ist. Nach dem fatalen 0:3 in Fürth war Fortuna Düsseldorf am letzten Wochenende in die 3. Liga abgestürzt. Die allermeisten Profis werden das Team verlassen, ihre Verträge gelten nach dem Abstieg nicht mehr. Er habe nun „fast gar keinen Kader in der dritten Liga“, hatte Mislintat zuletzt noch angekündigt. Mit den Planungen ist er nun aber nicht mehr betraut.
Eishockey-WM: Deutschland feiert Torfestival gegen Österreich
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Der Druck blieb hoch: Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft durfte sich bei der WM in der Schweiz keinen weiteren Ausrutscher erlauben. Und das gelang auch. Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat das Prestigeduell mit Österreich gewonnen, die Chancen auf das WM-Viertelfinale sind aber gesunken. Zwar zeigte das Team von Bundestrainer Harold Kreis auch dank eines Dreierpacks von NHL-Profi Lukas Reichel beim 6:2 (0:0, 2:1, 4:1) deutlich aufsteigende Tendenz. Da zuvor Lettland die USA mit 4:2 besiegte, ist die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes auf viel Schützenhilfe der Konkurrenten angewiesen. Ansonsten ist die K.o.-Runde wie im vergangenen Jahr nicht mehr zu erreichen. Ein weiterer deutscher Sieg gegen Großbritannien am Montag (ab 20.20 Uhr im Liveticker bei t-online) bleibt weiterhin Pflicht. Die NHL-Profis Reichel (24. Minute/46./52.) von den Boston Bruins, Joshua Samanski (34.) von den Edmonton Oilers, Manuel Wiederer (49.) von den Eisbären Berlin und Mannheims Alexander Ehl (55.) trafen für die deutsche Mannschaft.
Trotz DEB-Sieg gegen Österreich: Viertelfinal-Chancen sinken
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Über den zweiten Sieg bei der Eishockey-WM in der Schweiz kann sich die Nationalmannschaft kaum freuen. Die K.o.-Runde wird immer unwahrscheinlicher. Ein NHL-Profi trifft dreifach. Rivale Österreich bezwungen, Dreierpack von NHL-Profi Lukas Reichel, aber das Viertelfinale bei der Eishockey-WM in der Schweiz wird immer unwahrscheinlicher: Die deutsche Nationalmannschaft steht vor der dritten Turnier-Enttäuschung in Serie. Der 6:2 (0:0, 2:1, 4:1) gegen Österreich sorgte zwar für den zweiten Erfolg in Zürich. Da Lettland zuvor den strauchelnden Weltmeister USA mit 4:2 besiegte, sind die Chancen auf die K.o.-Runde gesunken. Die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes benötigt viel Schützenhilfe und einen Sieg gegen Großbritannien am Montag (20.20 Uhr/ProSieben und MagentaSport). Lettland muss patzen Ernüchterung gab es lange vor dem ersten Bully. Der lettische Sieg gegen die schwächelnden US-Amerikaner änderte die Ausgangslage deutlich. Die deutsche Mannschaft muss auf Patzer Lettlands gegen die Außenseiter Großbritannien oder Ungarn hoffen. Es gibt zwar rechnerisch weitere Möglichkeiten für ein Weiterkommen, die sind aber äußerst unwahrscheinlich. Es droht für den Vize-Weltmeister von 2023 das nächste enttäuschende Turnier. Im vergangen schied die DEB-Auswahl in Dänemark ebenfalls in der Vorrunde aus. Das schwache 2:6 gegen die Slowakei im Viertelfinale bei Olympia mit sämtlichen NHL-Stars um Leon Draisaitl sorgte für eine große Enttäuschung. Nun steht Deutschlands Eishockey vor dem nächsten Tiefschlag. Euphorie vor der Heim-WM im kommenden Jahr in Düsseldorf und Mannheim kam nicht auf – im Gegenteil. Auch das erste Drittel gegen Österreich sorgte nicht unbedingt für neue Hoffnungen. Der Gegner besaß die besseren Möglichkeiten und wirkte trotz des 0:9 vor drei Tagen gegen die Schweiz selbstbewusster. Der Weltranglistenelfte hat im Gegensatz zur deutschen Mannschaft die besseren Chancen auf das Viertelfinale. „Es war ein sehr physisches Spiel“, erklärte Kapitän Moritz Seider bei ProSieben. „Wir müssen jetzt die Scheiben mehr auf das Tor bringen.“ Dies beherzigten zunächst jedoch die Österreicher. Leon Wallner (23. Minute) stand am kurzen Pfosten goldrichtig und ließ NHL-Torhüter Philipp Grubauer aus kurzer Distanz keine Abwehrchance. Deutschlands reagiert schnell: Lukas Reichel (24.) von den Boston Bruins nutzte nach Vorlage von Joshua Samanski und Frederik Tiffels die Chance zum Ausgleich. Erste Reihe in Top-Form Deutschlands Top-Reihe wirbelte weiter und wurde belohnt. Samanski von den Edmonton Oilers traf nach Zuspiel von Tiffels und Reichel zum 2:1 (34.). „Mit so guten Spielern zusammenspielen, macht riesig Spaß“, erklärte Samanski. „Wir müssen jetzt so weiterspielen.“ Nicht mehr mit dabei war dagegen Dominik Kahun. Der Stürmer bekam im zweiten Drittel einen Schläger ins Gesicht und kehrte nicht wieder auf das Eis zurück. Deutscher Doppelschlag Die DEB-Auswahl zeigte sich auch ohne Kahun weiter in Torlaune. Reichel (46.) mit seinem zweiten Treffer und Manuel Wiederer (49.) von den Eisbären Berlin erhöhten auf 4:1. Nach dem 2:4 durch Österreichs Vinzenz Rohrer (49.) erzielte Reichel seinen dritten Treffer. Alexander Ehl (55.) von Adler Mannheim war für den 6:2-Endstand verantwortlich.
Formel 1: Mercedes-Star Russell fährt auf die Pole – Antonelli geschlagen
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In einem spannenden Qualifying von Kanada setzte sich George Russell durch. Gegen den Teamkollegen und den Weltmeister musste er aber arg kämpfen. George hat sich die Pole Position zum Großen Preis von Kanada gesichert. Der Mercedes-Pilot drehte auf dem Circuit Gilles-Villeneuve in Montréal mit 1.12,578 die schnellste Runde und verwies Teamkollege Kimi Antonelli auf Platz zwei. Die Top drei komplettierte Weltmeister Lando Norris im McLaren. Im Rennen am Sonntag (22.00 Uhr MESZ im Liveticker bei t-online) peilt Russell nun seinen ersten Grand-Prix-Sieg seit dem Saisonauftakt Anfang März in Melbourne an. Zuletzt hatte Antonelli dreimal in Folge das Hauptrennen gewonnen, in Montréal zeigte sich Russell aber von Beginn an wehrhaft: Am Freitag holte er bereits die Pole Position für den Sprint und gewann am Samstag dann das Kurzrennen. WM-Duell wird intensiver In diesem kam es bei zwei Manövern von Antonelli beinahe zum Zusammenstoß der beiden Mercedes-Boliden, Antonelli schimpfte am Funk, Teamchef Toto Wolff sprach ein Machtwort, um die Diskussionen zu beenden. Das Duell um die WM scheint am fünften Rennwochenende der Saison intensiver zu werden, Antonelli geht am Sonntag mit 18 Punkten Vorsprung an den Start. Auf Startplatz fünf wird Rekordweltmeister Lewis Hamilton im Ferrari stehen, gefolgt von Max Verstappen im Red Bull. Nico Hülkenberg wurde im Audi erneut Elfter – wie schon im Sprint-Qualifying und überhaupt schon häufiger in diesem Jahr. Damit bieten sich dem Emmericher wieder Chancen auf seine ersten Punkte im deutschen Werksteam.
140 Millionen für sieben Bayern-Verkäufe?
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Im kommenden Transferfenster plant der FC Bayern nur punktuelle Kaderverstärkungen. Auf Abgangsseite wird sich hingegen deutlich mehr tun, den Münchnern winken wichtige Einnahmen.## Hiroki Ito (27) (…)
St. Pauli: Trainer-Entscheidung vertagt
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Der FC St. Pauli lässt sich nach dem Abstieg Zeit, bis die Trainerfrage geklärt wird. Wie das ‚Hamburger Abendblatt‘ berichtet, wollen alle Verantwortlichen über Pfingsten noch einmal in sich gehen (…)
FC Bayern macht Double perfekt – Kane ärgert VfB Stuttgart im DFB-Pokal
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Der eiskalte Torjäger Harry Kane hat den FC Bayern München mit einem Hattrick zum lang ersehnten 21. Pokalsieg und zum Double geführt. In einem lange Zeit zähen DFB-Pokalfinale…