Fußball: VfL Wolfsburg steigt erstmals aus der Bundesliga ab

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Der Start in die Partie hätte für die Wölfe nicht besser laufen können. Doch das Blatt wendete sich schlagartig. Ein historischer Platzverweis hatte einen historischen Abstieg zur Folge. Der VfL Wolfsburg steigt nach einem dramatischen Relegations-Rückspiel beim SC Paderborn erstmals aus der Fußball-Bundesliga ab. Nach dem 0:0 im Hinspiel verloren die Wölfe nach Verlängerung mit 1:2 und sind erstmals nach 29 Jahren wieder zweitklassig. Dabei hatte die Partie für das Team von Trainer Dieter Hecking äußerst vielversprechend begonnen. So lief das Spiel Nach nur drei Minuten brachte Dzenan Pejcinovic den VfL mit der ersten gefährlichen Aktion des Spiels in Führung. Nach flacher Hereingabe von Adam Daghim von der linken Seite, nahm der 21-jährige Angreifer den Ball direkt aus rund zwölf Metern und schob flach in die kurze Ecke ein. Die Wolfsburger Freude vor 15.000 Zuschauern im ausverkauften Paderborner Stadion hielt jedoch nur ganze elf Minuten, bevor es einen gehörigen Dämpfer gab. Verteidiger Joakim Maehle leistete sich ein rüdes Foul im Mittelfeld, als er Mattes Hansen abräumte und zu Recht Gelb sah. Das Problem für den Dänen: Kurz zuvor hatte er nach einer Rangelei an der Außenlinie mit Paderborns Filip Bilbija bereits Gelb gesehen. Und so zeigte ihm Schiedsrichter Felix Zwayer folgerichtig die Gelb-Rote Karte (14.). Und die hatte historischen Charakter: Noch nie flog ein Spieler in der Relegation so früh vom Platz wie Maehle. Paderborn übernahm fortan das Kommando, schnürte die Gäste aus Niedersachsen in deren Hälfte ein – und belohnte sich kurz vor der Halbzeit mit dem Ausgleich: Calvin Brackelmann verlängerte einen langen Einwurf von Kapitän Laurin Curda auf den zweiten Pfosten. Dort stand Bilbija goldrichtig und nickte per Flugkopfball zum verdienten 1:1 ein (39.). Auch im zweiten Durchgang bestimmte der Zweitliga-Dritte in Überzahl das Geschehen, hatte eine Vielzahl von Gelegenheiten. Die beste: Der Pfostenschuss von Sebastian Klaas nach rund einer Stunde (61.). Riesenglück hatte der VfL dann noch einmal in der Nachspielzeit, als SCP-Joker Sven Michel per Kopf ebenfalls nur den Pfosten traf (90.+2). Nach 90 Minuten zählten die Statistiker 31:2 Torschüsse zu Gunsten der Hausherren. Doch auf beiden Seiten landete jeweils nur ein Abschluss im Netz. Die Folge: Verlängerung. Und da bewahrte Wolfsburgs starker Torwart Kamil Grabara sein Team mit einer Parade zunächst vor dem Rückstand, als er einen Schuss von Felix Götze aus seinem rechten unteren Eck fischte (92.). Doch beim 35. Schuss der Ostwestfalen war auch Grabara machtlos. Michels Flanke von links nahm der am zweiten Pfosten völlig unbedrängt einlaufende Curda volley und vollendete ins lange Eck (100.) zum Sieg, der den dritten Aufstieg nach 2014 und 2019 für den SCP bedeutet.

6:3 gegen Großbritannien: DEB hofft nun auf Lettland-Patzer

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Nach dem Pflichtsieg zum Abschluss der WM-Vorrunde beginnt für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft das Bangen um das Viertelfinale. Die Entscheidung fällt am Dienstag. Pflichtsieg gegen Großbritannien, jetzt muss auf eine große Überraschung gehofft werden: Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft benötigt weiter Schützenhilfe für den Viertelfinal-Einzug bei der WM in der Schweiz. Durch den 6:3 (3:0, 1:1, 2:2)-Erfolg gegen den bereits als Absteiger feststehenden Briten hat das Team von Bundestrainer Harold Kreis 10 Punkte auf dem Konto. Nur bei einer Niederlage Lettlands am Dienstag (12.20 Uhr) gegen Außenseiter Ungarn würde die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes noch die K.o.-Runde erreichen. „Es war durchwachsen heute. Die letzten beiden Spiele waren bereits schwierig. Die anderen Ergebnisse machen ja was mit einem“, sagte Nationalspieler Frederik Tiffels.“Wir würden natürlich gerne weiterkommen, ansonsten wäre das schon eine Enttäuschung.“ Wie schon im vergangenen Jahr bei der WM in Dänemark übersteht die deutsche Mannschaft mit großer Wahrscheinlichkeit erneut die Vorrunde nicht. Der schleppend in die WM gestartete Vize-Weltmeister von 2023 lief im Turnierverlauf einer 0:2-Niederlage gegen Lettland hinterher und verpasste auch gegen die biederen US-Amerikaner (3:4 nach Penaltyschießen) wichtige Punkte. Siege gab es nur gegen die Außenseiter. Gegen die Schweiz (1:6) und Finnland (1:3) war das Kreis-Team ohnehin nicht auf Augenhöhe. „Wir haben das Turnier vorher verloren“, monierte NHL-Star Moritz Seider . Norwegen macht es vor Selten war es bei einer WM einfacher, die K.o.-Runde zu erreichen. Einige Nationen wie die Weltmeister und Olympiasieger USA, Tschechien oder Schweden verzichteten fast komplett auf ihre Starspieler. Daher steht beispielsweise in der Gruppe B Norwegen bereits als Viertelfinal-Teilnehmer fest. In der Deutschland-Gruppe haben Lettland und Österreich noch gute Möglichkeiten auf die nächste Runde. Immerhin gelang den Deutschen gegen Großbritannien mit dem dritten Sieg in Serie ein versöhnlicher Abschluss der Gruppenphase. Doch passend zum Turnierverlauf konnte die deutsche Mannschaft nicht sofort überzeugen. Absteiger Großbritannien hatte wenig Mühe, die Angriffe der DEB-Auswahl zu unterbinden. Auch die erste Überzahl dokumentierte eine der großen Schwächen in der Schweiz. Keine wirkliche Torchance konnte Deutschland im Powerplay gegen die zweitklassigen Briten herausspielen. Es musste eine Einzelleistung von Star-Verteidiger Seider her. Sein perfektes Zuspiel nutzte Alexander Karachun zum 1:0 (14. Minute). Der 31-Jährige wurde in der vergangenen Woche für den verletzten Daniel Fischbuch nachnominiert. Doppelschlag innerhalb von 16 Sekunden Der Treffer brachte den Außenseiter ins Wanken. Noch vor dem Ende des ersten Drittels erhöhten Tiffels (20.) vom deutschen Meister Eisbären Berlin und Münchens Fabio Wagner (20.) innerhalb von 16 Sekunden auf ein klares 3:0. „Wir wollen sie müde spielen“, sagte NHL-Stürmer Lukas Reichel bei ProSieben. Die Briten wirkten zumindest zu Beginn des zweiten Durchgangs verunsichert. Andreas Eder (23.) war mit seinem ersten WM-Tor für den vierten deutschen Treffer verantwortlich. Durch Robert Dowd (25.) kam der Gegner zum 1:4. „Ich freue mich über das Tor, aber es war kein gutes zweites Drittel“, sagte Torschütze Eder. Viele Tore im Schlussdrittel Den Eindruck aus dem Mitteldurchgang wollte das DEB-Team zumindest schnell entgegenwirken. Joshua Samanski von den Edmonton Oilers traf zum 5:1 (41.). Leon Gawanke (49.) von den Adlern Mannheim sorgte für den sechsten Treffer in einer mittlerweile niveauarmen Partie. Ollie Betteridge (51.) und Robert Lachowicz (55.) konnten für die Briten noch verkürzen. „Über 60 Minuten haben wir den Sieg sicher nach Hause gebracht“, sagte Coach Kreis.

Fußball-WM: Bayern-Star Davies verpasst wohl Turnier-Start mit Kanada

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Für Kanada steht bei der Fußball-WM ein Heim-Turnier an. Beim Auftakt wird der Mannschaftskapitän aber vermutlich noch fehlen. Co-Gastgeber Kanada muss beim Auftakt der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 voraussichtlich auf Kapitän Alphonso Davies verzichten. „Ja“, antwortete Nationaltrainer Jesse Marsch am Montag auf die Frage, ob der Linksverteidiger des FC Bayern beim Heim-Turnier spielen werde, schränkte jedoch ein: „Ich glaube nicht, dass er am 12. Juni schon ganz so weit sein wird, aber wir werden sehen.“ Kanada trifft in der Gruppe B zum Auftakt in Toronto auf Bosnien-Herzegowina. Es folgen die Duelle in Vancouver mit Katar (18. Juni) und der Schweiz (24. Juni). Davies steht im vorläufigen Kader, das finale Aufgebot will Marsch am 29. Mai bekanntgeben. Enge Zusammenarbeit mit Bayern Davies, der sich am 6. Mai beim Halbfinal-Aus der Bayern in der Champions League gegen Paris Saint-Germain eine Oberschenkelverletzung zugezogen hatte und seit März 2025 nicht mehr für sein Heimatland gespielt hat, ist bislang noch nicht im Trainingslager der Kanadier in Charlotte eingetroffen. Stattdessen setzt er zunächst seine Reha in Europa fort und soll laut Marsch am 31. Mai in Edmonton dazustoßen. Der kanadische Verband arbeite dabei eng mit dem FC Bayern zusammen. Marsch sprach von „wirklich guten Gesprächen“ mit Bayerns Sportdirektor Christoph Freund , der deutsche Rekordmeister sei „sehr unterstützend und möchte, dass er bei der WM spielt“, sagte Marsch. Ziel sei es, Davies ohne unnötiges Risiko schrittweise wieder an die Mannschaft heranzuführen und ihn im Verlauf des Heim-Turniers einsatzfähig zu machen.

Fußball-WM: Argentinien sorgt sich um Messi – jetzt gibt es ein Update

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Kurz vor der Weltmeisterschaft musste Lionel Messi sich in einem MLS-Spiel verletzt auswechseln lassen. Jetzt sind wohl Details bekannt. Nach dem Verletzungsschreck um Superstar Lionel Messi gibt es bei Argentiniens Fußball-Nationalmannschaft offenbar Entwarnung. Ein Muskelfaserriss sei nach Untersuchungen in Miami ausgeschlossen worden und Messi habe lediglich eine kleinere Muskelverletzung am linken hinteren Oberschenkel erlitten, berichtete die argentinische Zeitung „La Nación“. Der 38 Jahre alte Weltmeister soll demnach nun seine Belastung reduzieren und rund zehn Tage pausieren, bevor er wieder normal trainieren kann. Ziel sei es, dass der Kapitän der argentinischen Fußball-Nationalmannschaft rechtzeitig fit für die Weltmeisterschaft wird. Auch andere Online-Portale in Argentinien berichteten entsprechend. Messi musste verletzt raus Messi hatte sich beim 6:4 (4:4) seines Klubs Inter Miami gegen Philadelphia Union während der zweiten Halbzeit an den linken hinteren Oberschenkel gefasst und anschließend auswechseln lassen. Die Bilder des angeschlagenen Weltmeisters hatten in Argentinien kurzzeitig Sorgen ausgelöst. Miamis Cheftrainer Guillermo Hoyos hatte nach der Partie zunächst von Erschöpfung gesprochen. Messi hatte vor seiner Auswechslung zwei Treffer vorbereitet. In der laufenden MLS-Saison kommt der Offensivspieler bislang auf zwölf Tore in 14 Saisonspielen. Für Inter Miami stehen wegen der WM-Pause der nordamerikanischen Liga vorerst keine weiteren Pflichtspiele an. Für Messi wäre die anstehende Endrunde die sechste Weltmeisterschaft seiner Karriere.

So teuer wird’s: Neues Undav-Angebot diese Woche

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VfL Wolfsburg steigt erstmals aus Bundesliga ab: Paderborn ringt VfL in Überzahl nieder

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Nach 29 Jahren Erstklassigkeit ist der VfL Wolfsburg erstmals aus der Bundesliga abgestiegen. Die Wölfe unterlagen beim SC Paderborn im Rückspiel der Relegation mit 1:2 nach…

Spannendes Transfermodell: Geht die Bundesliga bei Eichhorn leer aus?

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Kalimuendo-Deal wird neu aufgerollt

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Eintracht Frankfurt intensiviert die Bemühungen um eine Festverpflichtung von Arnaud Kalimuendo (24). Der ‚Bild‘ zufolge laufen Gespräche mit Nottingham Forest über einen Transfer des Angreifers, der (…)

Nanasi & Nene: Das ist dran an den VfB-Gerüchten

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Für Offensivmann Sebastian Nanasi (24) hat der VfB Stuttgart offenbar doch noch kein Angebot bei Racing Straßburg eingereicht. Die ‚Bild‘ bestätigt zwar das Interesse der Schwaben an dem Schweden (…)