Novak Djokovic glaubt an den ganz großen Durchbruch des jungen Brasilianers, der ihn bei den French Open besiegt. Weniger klar äußert er sich zu einem Start 2027 in Roland Garros als dann 40-Jähriger. Nach seinem vielleicht letzten Auftritt bei den French Open geriet Tennisstar Novak Djokovic geradezu ins Schwärmen, als er über seinen halb so alten Bezwinger sprach. „Er hat Talent und Schlagkraft. Ganz Brasilien feuert ihn an, die Begeisterung um ihn ist also riesig – und das völlig zu Recht“, sagte der 39 Jahre alte Serbe über João Fonseca: „Hoffentlich wird er der nächste große Star und gewinnt Grand-Slam-Turniere. Das wünsche ich mir wirklich sehr.“ Der „regelrechte Hype“, den es um den 19 Jahre alten Brasilianer gebe, sei gerechtfertigt, meinte Djokovic. Das habe auch seine eigene 6:4, 6:4, 3:6, 5:7, 5:7-Niederlage im fast fünfstündigen Fünfsatz-Krimi gezeigt. „Ich glaube nicht, dass ich mit meinem Spiel zu viel falsch gemacht habe. Er war einfach besser“, sagte Djokovic: „Zweifellos war er der bessere Spieler in den wichtigen Momenten.“ Letzter Auftritt in Paris? „Ich weiß es nicht“ Eigentlich ist das sein Qualitätsmerkmal. Doch zumindest bei der Hitze von 30 Grad gegen einen vor Energie nur so strotzenden Teenager konnte er nach einer 2:0-Satzführung nicht mehr mithalten. „In den nächsten Sätzen habe ich mich auf dem Platz überhaupt nicht gut gefühlt“, gab der 24-malige Grand-Slam-Turniersieger zu. Am Ende habe er das Gefühl gehabt, „kaum noch auf den Beinen stehen“ zu können. „Es wäre schön, wenn es im Best-of-three-Modus laufen würde“, scherzte er, „aber so ist es nicht“. Die Chancen auf seinen 25. Grand-Slam-Turniersieg waren in diesem Jahr so gut wie lange nicht, nachdem der Italiener Jannik Sinner in der zweiten Runde ausgeschieden und der Spanier Carlos Alcaraz verletzungsbedingt gar nicht erst angetreten war. Beim Verlassen des Platzes formte Djokovic mit den Händen ein Herz und zeigte es in Richtung des Publikums – eine Abschiedsgeste? Auf die Frage, ob man ihn auch im nächsten Jahr in Paris sehen werde, antwortete der dreimalige French-Open-Gewinner: „Ich weiß es nicht.“ Becker glaubt an Djokovics Titelchance in Wimbledon Beim Rasen-Klassiker in Wimbledon dürfte Djokovic zumindest noch einmal einen Anlauf für den erhofften 25. Grand-Slam-Triumph nehmen. „Wimbledon ist körperlich nicht ganz so anstrengend, das ist sein nächstes großes Ziel“, sagte sein Ex-Trainer Boris Becker bei Eurosport : „Und nach den Auftritten in dieser Woche hat er dort alle Chancen, den Titel zu gewinnen“.
Djokovic lobt Fonseca – und lässt Rückkehr nach Paris offen
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Unionspolitiker kritisieren Preis für Nationalmannschafts-Trikots
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75 Euro für Kinder, 100 Euro für Erwachsene: So viel kostet das neue WM-Trikot bei Adidas. Für viele Familien ist das zu viel – findet zumindest die Union. Zwei Wochen vor dem Start der Fußball-Weltmeisterschaft hat die Unionsfraktion im Bundestag den Sportartikelhersteller Adidas aufgefordert, die Preise für WM-Kindertrikots zu senken. Ein Trikot für Kinder kostet bei Adidas derzeit mindestens 75 Euro, das Erwachsenentrikot beginnt bei 100 Euro. Darüber berichtete die „Rheinische Post“. Stephan Mayer, sportpolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, bezeichnete den Preis von 75 Euro für ein Kindertrikot als „eine enorme finanzielle Herausforderung“ für viele Familien. „Gerade hier würde ich mir wünschen, dass Adidas eine Möglichkeit findet, zumindest diese Trikots deutlich günstiger anzubieten“, sagte der CSU-Politiker der Zeitung. Zwar habe die Politik keinen Einfluss auf die Preisgestaltung, so Mayer. Er betonte aber: „Wir alle wollen, dass die Fußballnationalmannschaft auch bei den Kindern viele Fans hat; dafür müssen diese sich auch mit dem Team identifizieren können, und hierzu gehört das Trikot.“ Lehmann: Fans nicht entfremden Auch Jens Lehmann , Vize-Vorsitzender des Sportausschusses im Bundestag, äußerte sich kritisch. Der CDU-Politiker verwies auf die hohe Nachfrage bei den Trikots und sagte: „Solange sich daran nichts ändert, wird es vermutlich auch kein Umdenken bei den Herstellern geben.“ Am Ende müssten „DFB und Hersteller selbst darauf achten, ihre Fans nicht durch eine überzogene Preispolitik zu entfremden“. Die WM in den USA, Kanada und Mexiko beginnt am 11. Juni. Die aktuellen Trikots sind zugleich die letzten, die Adidas für die deutsche Nationalmannschaft fertigt: Nach mehr als 70 Jahren endet der Ausrüstervertrag zwischen dem Deutschen Fußball-Bund und dem Hersteller aus Herzogenaurach bei Nürnberg. Ab 2027 übernimmt der US-Hersteller Nike die Ausrüstung der deutschen Elf. Passend zum Austragungsort hat Adidas das Heim- und das Auswärtstrikot der letzten in den USA ausgetragenen WM von 1994 neu aufgelegt. Auch weitere Trikots aus sportlich erfolgreichen Zeiten der Nationalmannschaft erleben laut Adidas ein Revival.
Sieg um 0:49 Uhr: Zverev nach Nachtschicht im Achtelfinale
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Djokovic raus, Sinner raus, Alcaraz nicht dabei – die Tür zum French-Open-Triumph steht für Alexander Zverev weit offen. In der dritten Runde überzeugt der Tennisstar in der neuen Rolle des Gejagten. Tennisstar Alexander Zverev hat dem Erwartungsdruck standgehalten und als letzter verbliebener Titelfavorit das Achtelfinale der French Open erreicht. Der 29-Jährige gewann sein Drittrundenmatch gegen den Franzosen Quentin Halys mit 6:4, 6:3, 5:7, 6:2 und steht zum neunten Mal in Serie in der Runde der besten 16. Zverevs Sieg stand erst um 0:49 Uhr nach einer Spieldauer von 3:07 Stunden fest. „Ich bin sehr glücklich mit dem Niveau am Ende und dass ich es um ein Uhr beenden konnte und nicht um drei Uhr“, sagte der Hamburger. Er habe sich trotz eines „kleinen Durchhängers“ gut gefühlt. Er wolle sich selbst die Chance geben, „hier alle Matches zu gewinnen“. Tür zum Titel weit offen Zverev ist nun der heißeste Anwärter auf den Titel in diesem Jahr in Roland Garros, nachdem am Freitag auch Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic ausgeschieden war. Der 39-jährige Serbe verlor nach einer 2:0-Satzführung gegen den brasilianischen Teenager João Fonseca (19) mit 6:4, 6:4, 3:6, 5:7, 5:7. Tags zuvor hatte sich der Weltranglistenerste Jannik Sinner aus Italien nach einem körperlichen Einbruch in der zweiten Runde verabschiedet. Der spanische Titelverteidiger Carlos Alcaraz ist wegen einer Verletzung erst gar nicht am Start. Von den Top-Fünf der Weltrangliste ist nur noch Zverev vertreten, die Tür zum so lange ersehnten ersten Grand-Slam-Turniersieg steht damit weit offen. Im Achtelfinale trifft der Hamburger auf Jesper De Jong. Der Niederländer war in der Qualifikation eigentlich schon gescheitert, bekam aber als sogenannter Lucky Loser einen Startplatz im Hauptfeld, wo er mit starken Auftritten überzeugte. Plötzlich Party auf den Rängen Zverev hatte vor dem Match vor allem die Aufschlagstärke von Halys herausgehoben – doch davon war zunächst wenig zu sehen. Der Deutsche nahm dem Franzosen im ersten Satz gleich zweimal den Aufschlag ab. Damit sorgte er auch dafür, dass das für seine frenetischen Anfeuerungen berüchtigte französische Publikum auf dem Court Philippe Chatrier zunächst kein großer Faktor war. Die Fans waren aber plötzlich da und stimmten La Ola an, als Zverev einen Gang zurückschaltete und Halys um kurz Mitternacht den dritten Satz gewann. „Halys genießt die Party auf dem Platz“, sagte Tennis-Idol Boris Becker bei Eurosport : „Ab Mitte des dritten Satzes war er der bessere Spieler, der aktivere Spieler.“ Der verdiente erste Satzverlust im Turnierverlauf wirkte wie ein Weckruf für die deutsche Nummer eins. Beim gewonnenen Break zum 2:0 zeigte Zverev die Faust. Am Ende verwandelte er seinen dritten Matchball zum Sieg.
Gordon-Wechsel zum FC Barcelona perfekt
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Der FC Bayern hat im Werben um Anthony Gordon das Nachsehen. Der Offensivspieler wechselt von Newcastle zum FC Barcelona. Die Ablöse beträgt Medienberichten zufolge rund 80 Millionen Euro. Der Wechsel von Offensivspieler Anthony Gordon von Newcastle United zum FC Barcelona ist perfekt. Der englische Fußball-Nationalspieler hat beim spanischen Meister einen Fünfjahresvertrag bis zum Sommer 2031 unterschrieben, teilte der Verein mit. Auch der deutsche Rekordmeister FC Bayern München soll an einer Verpflichtung des 25-Jährigen interessiert gewesen sein. Doch Gordon entschied sich für das Team des ehemaligen Bundestrainers Hansi Flick . Die Katalanen sollen für den Transfer rund 80 Millionen Euro berappen. In der abgelaufenen Saison hatte der Teamkollege des deutschen Nationalspielers Nick Woltemade 17 Tore für Newcastle erzielt – davon zehn in der Champions League . Sein Debüt in der Premier League gab Gordon beim FC Everton , im Januar 2023 wechselte er zu Newcastle United.
Zwei Transfer-Schlappen: Bayern droht nächster Chaos-Sommer
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Quo vadis, FC Bayern? Die internationale Konkurrenz schnappt den Münchnern gerade die Transferziele vor der Nase weg. Möglicherweise gehört das aber auch zum Kalkül der Bayern, die ihre eigene (…)
Franz Wagners NBA-Team vor Verpflichtung von neuem Trainer
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Nach fünf Jahren bei den Orlando Magic musste Jamahl Mosley gehen, weil er nie über die erste Runde der Playoffs hinausgekommen war. Das Team um Franz Wagner hat nun einen Nachfolger auserkoren. Das NBA-Team der Orlando Magic um die Basketball-Europameister Franz Wagner und Tristan da Silva steht vor der Verpflichtung eines neuen Cheftrainers. Wie unter anderem ESPN berichtete, fehlt nicht mehr viel zu einer Einigung zwischen der Mannschaft aus Florida und Sean Sweeney, der derzeit noch als Assistenztrainer der San Antonio Spurs um den Einzug in die NBA-Finals spielt. Der 41-Jährige gilt als Trainer mit einer Stärke für defensive Stabilität und hat aus den Spurs binnen eines Jahres eines der Abwehr-stärksten Teams der Liga gemacht. Zuvor war er als Co-Trainer bei den Dallas Mavericks und arbeitete im Trainerstab der slowenischen Nationalmannschaft auch mit Luka Doncic. Die Magic hatten sich nach dem frühen Playoff-Aus nach fünf Jahren von Jamahl Mosley getrennt. Trotz einer 3:1-Führung gegen die Detroit Pistons hatte Orlando die Best-of-Seven-Serie in der ersten Runde noch verloren. Auch in den beiden vergangenen Jahren war das Team jeweils in der ersten Runde ausgeschieden. Neben Franz Wagner steht auch da Silva für die kommende Saison unter Vertrag. Ob Moritz Wagner weiter für das Team spielt, ist offen.
Update in Kroatien: Beljo verdreifacht Marktwert seit Augsburg-Abschied
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Der ehemalige Augsburger Dion Beljo (24) und Jungprofi Luka Stojkovic (22) zählen zu den großen Gewinnern im Marktwert-Update in der kroatischen Liga. Beide spielen bei Dinamo Zagreb,…
«War einfach besser»: Tennis-Teenager schmeißt Djokovic raus
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Zwei Sätze hat Novak Djokovic gegen den jungen Brasilianer João Fonseca alles im Griff – doch dann kommt es zur dramatischen Wendung bei den French Open. War es sein letzter Auftritt in Paris? Novak Djokovic umarmte João Fonseca, haute dem halb so alten Brasilianer anerkennend auf die Brust und verschwand als nächster geschlagener Turnierfavorit in die Kabine. Einen Tag nach dem dramatischen Aus des Weltranglistenersten Jannik Sinner hat es bei den French Open auch den Grand-Slam-Rekordchampion erwischt. Der 39-jährige Serbe musste sich nach einer 2:0-Satzführung gegen Fonseca (19) mit 6:4, 6:4, 3:6, 5:7, 5:7 geschlagen geben. Nach 4:53 Stunden stand sein überraschendes Drittrunden-Aus im Fünfsatzkrimi fest. Es sei „hart“, nach zwei gewonnen Sätzen noch zu verlieren, sagte Djokovic hinterher: „Ohne Zweifel war er der bessere Spieler in den entscheidenden Momenten. Ich denke, ich habe nicht so viel mit meinem Spiel falsch gemacht. Er war einfach besser.“ Auf die Frage, ob man ihn auch im nächsten Jahr in Paris sehen werde, antwortete der dreimalige French-Open-Gewinner: „Ich weiß es nicht.“ Youngster schwärmt: „Was für ein Vergnügen“ Fonseca räumte nach seinem Coup ein, er habe „eigentlich nicht“ damit gerechnet. „Ich habe es nur genossen, was für ein Vergnügen war das.“ Er sei „einfach nur sehr glücklich“. Fonseca, der das Match nervenstark mit drei Assen in Serie beendete, ist der erste Teenager überhaupt, der Djokovic auf der Grand-Slam-Bühne schlagen konnte. Damit haben sich die Titelchancen von Alexander Zverev nochmals erhöht. Der Hamburger spielt am späten Abend gegen den Franzosen Quentin Halys um den Achtelfinaleinzug. Von den Top-Fünf der Weltrangliste ist nur noch Zverev im Turnier. Djokovic muss für seinen Traum vom 25. Grand-Slam-Triumph einen neuen Anlauf nehmen. Vor 17 Jahren war er letztmals bereits in der dritten Runde in Roland Garros ausgeschieden. Sein Gegner damals war der deutsche Profi Philipp Kohlschreiber. Zwei Sätze top – dann begann der Kampf In den ersten beiden Sätzen spielte Djokovic auf dem Court Philippe Chatrier überzeugend, ehe Fonseca mutiger wurde und den Altmeister mehr ins Laufen brachte. Der dreimalige French-Open-Gewinner musste bei 30 Grad kämpfen. Mit der Hitze, dem Gegner, den vielen brasilianischen Fans auf der Tribüne – und auch seinem Körper. Er atmete nach längeren Ballwechseln schwer und ging oft in die Hocke. Nach dem verlorenen vierten Satz verschwand Djokovic für eine Toilettenpause in die Kabine. Etwas erholt holte sich der Favorit das Break zum 3:1, doch das konnte er im anschließenden Aufschlagspiel nicht bestätigen. Djokovic konzentrierte sich fortan vor allem auf seine Aufschlagspiele, die er aus Kraftgründen möglichst kurz halten wollte. Aber dem spielfreudigen Fonseca gelang das entscheidende Break zum 6:5. In den Tiebreak konnte sich Djokovic nicht mehr retten. Ärger mit Kameramann: „Um Gottes willen“ Verärgert war Djokovic unmittelbar nach dem Gewinn des zweiten Satzes, als sich ihm seiner Meinung nach ein Kameramann zu sehr genähert hatte. „Kannst du etwas dichter in mein Gesicht kommen?“, blaffte ihn der Serbe an: „Um Gottes willen, mach“ ein bisschen Platz.“
FC Bayern: Konaté verlässt Liverpool ablösefrei – nach München?
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Ibrahima Konaté wird seinen Vertrag beim FC Liverpool wohl doch nicht verlängern. Einem Trio rund um den FC Bayern wird Interesse nachgesagt. Doch in München ergeben sich einige Fragen. Der FC Bayern könnte einen spektakulären Transfer landen. Ibrahima Konaté, Innenverteidiger des FC Liverpool , wird seinen auslaufenden Vertrag wohl doch nicht verlängern und könnte im Sommer ablösefrei wechseln. Mit einem geschätzten Marktwert von 50 Millionen Euro wäre der 27-Jährige der wertvollste ablösefreie Profi auf dem Markt. Die Münchner sollen laut französischen und britischen Medienberichten zu den Top-Interessenten zählen. Neben dem FC Bayern pflegt laut „L’Équipe“ Real Madrid weiterhin den Austausch mit Konatés Umfeld. In den vergangenen Jahren wurde er immer wieder mit einem Transfer in die spanische Hauptstadt in Verbindung gebracht. Berichte, wonach der FC Chelsea mit dem neuen Trainer Xabi Alonso Kontakt zur Spielerseite habe, dementierte die britische „Daily Mail“. Laut ihnen soll viel mehr Paris Saint-Germain die Situation des gebürtigen Parisers genau beobachten. Konaté-Verlängerung platzte kurz vor Abschluss Dabei schien eine Verlängerung an der Anfield Road noch vor wenigen Wochen nahezu sicher. Nach dem 2:1-Sieg gegen Stadtrivale Everton am 19. April äußerte sich Konaté optimistisch: „Wir führen schon seit langem Gespräche mit dem Verein und stehen kurz vor einer Einigung. Ich glaube, das haben sich alle seit langem gewünscht, aber wir sind auf einem guten Weg. Es besteht definitiv eine große Chance, dass ich nächste Saison hier bin. Das ist es, was ich mir immer gewünscht habe.“ Über den Klub geriet Konaté ins Schwärmen. „Ich habe nicht nur zu den Fans, sondern zu jedem einzelnen Mitarbeiter des Vereins eine ganz besondere Beziehung. Es ist ein so großartiger Verein, eine großartige Familie. Dieser Verein bedeutet mir sehr viel.“ Der Franzose war im Sommer 2021 für 40 Millionen Euro von RB Leipzig nach England gewechselt. Doch sein Wunsch, zu bleiben, wird sich wohl nicht erfüllen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge, unter anderem von „The Athletic“, sind die Verhandlungen ohne Ergebnis verlaufen. Der bescheidene Saisonverlauf des Klubs soll die Gespräche verzögert haben – Zeit, die andere Vereine nutzten, um ihre Fühler auszustrecken. Das habe Konaté zum Umdenken bewogen. Wie passt Konaté in den Kader des FC Bayern? Konaté galt zu Beginn des Jahres bereits als Kandidat beim FC Bayern – jedoch vor allem unter der Voraussetzung, dass Dayot Upamecano den Klub verlässt. Dessen Vertrag wurde jedoch Ende Januar langfristig verlängert. Gemeinsam mit Nationalspieler Jonathan Tah gilt er in der Innenverteidigung unter Trainer Vincent Kompany als gesetzt. Es ist mehr als fraglich, ob sich Konaté mit der Rolle als Einwechselspieler zufriedengeben würde, die in der abgelaufenen Saison Min-jae Kim innehatte. Der Südkoreaner wird jedoch auch immer wieder mit einem Abgang in Verbindung gebracht.
Neuer Bayern-Vorstoß bei Konaté?
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Dass Ibrahima Konaté den FC Liverpool in diesem Sommer nun wohl doch ablösefrei verlässt, hat die Gerüchte um potenzielle Abnehmer wieder befeuern lassen. Informationen der ‚L’Équipe‘ zufolge hat auch (…)