Zverev über Viertelfinal-Gegner Jódar: «Enormes Talent»

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Alexander Zverev spielt sich bei den French Open relativ mühelos bis ins Viertelfinale. Dort wartet aber ein junger Spanier, der sich rasant entwickelt und auch in Paris für Furore sorgt. Alexander Zverevs Gegner im ersten großen Härtetest bei den French Open stand vor einem Jahr noch auf Weltranglisten-Position 707. Seitdem geht es für Rafael Jódar rasant nach oben, vor allem in dieser Sandplatzsaison hat sich Spaniens Jungstar innerhalb kurzer Zeit von einem krassen Außenseiter zu einem Mitfavoriten von Roland Garros entwickelt. Und auch Zverev staunt vor dem Viertelfinal-Duell am Dienstag über diese kaum für möglich gehaltene Entwicklung. „Enormes Talent“ „Er hat großes Lob verdient. Er spielt fantastisches Tennis“, sagte der Weltranglistendritte. Der 19-jährige Jódar könne den Ball „von beiden Seiten beschleunigen, was unglaublich bemerkenswert ist“, erklärte Zverev: „Er ist ein sehr aggressiver Spieler. Er ist noch sehr jung und hat ein enormes Talent.“ Er habe noch nie gegen den jungen Spanier gespielt und auch noch nie mit ihm trainiert, „da wird es eine Anpassung“ geben, kündigte der Olympiasieger von 2021 an. Anders als Zverev, der nach dem frühen Aus des Italieners Jannik Sinner und von Novak Djokovic aus Serbien nun der große Titelfavorit in Paris ist, spürt sein Gegner offenbar überhaupt keinen Druck. „Ich versuche, den Moment zu genießen“, sagte Jódar. Auf der Grand-Slam-Bühne zu spielen und so weit zu kommen, sei für ihn „ein Geschenk“. Becker: „Wie die Feuerwehr“ Jódar stürmte durch den Viertelfinaleinzug im Live-Ranking auf Platz 22 vor. Seine 19:3-Bilanz auf Sand in diesem Jahr ist sogar besser als die von Zverev (17:4). „Gerade auf Sand spielt der wie die Feuerwehr“, sagte der dreimalige Wimbledon-Gewinner Boris Becker bei Eurosport . Er sieht in dem aufstrebenden Youngster „eine echte Herausforderung“ für Zverev. Sein Gegner musste aber in den zwei Runden zuvor jeweils über fünf Sätze gehen und stand damit deutlich mehr Stunden auf dem Platz als der zehn Jahre ältere Deutsche, der im Turnierverlauf erst einen Satz abgegeben hat. Ein Vorteil? Zverev glaubt nicht so recht daran. „Jódar ist sehr, sehr jung. Ich glaube, der regeneriert sich. Das ist noch relativ einfach in dem Alter.“

Undav-Blessur: «Es sind die Arschbacken»

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Deniz Undav überzeugt gegen Finnland mit einem Doppelpack – und gibt nach seiner frühen Auswechslung Entwarnung für die WM. Ohne Scheu beschrieb Deniz Undav seinen lädierten Körperteil nach dem gelungenen WM-Test der deutschen Fußballer gegen Finnland. „Es sind die unteren Arschbacken“, benannte der Stürmer im Anschluss an den 4:0-Sieg der DFB-Auswahl die schmerzende Stelle. Wegen der Blessur musste der 29-Jährige unmittelbar nach seinem zweiten Treffer schon eine halbe Stunde vor Schluss vom Platz. WM-Sorgen macht sich Undav deshalb aber nicht. „Mir geht es gut. Ich denke nicht, dass es etwas Ernsthaftes ist, denn ich kenne meinen Körper. Ich hatte das schon zu Wochenbeginn. Dann war es wieder weg für zwei, drei Tage“, berichtete der Offensivstar des VfB Stuttgart und blickte zuversichtlich nach vorn: „Ein, zwei Tage Pause – dann geht es weiter.“ Undav darf auf Startelf hoffen Mit seinem starken Auftritt machte Undav viel Werbung in eigener Sache – und erhielt dafür auch Lob von Julian Nagelsmann . „Deniz hat immer gefährliche Situationen in der Box gehabt. Er war an drei Toren beteiligt, von dem her war es ein sehr gutes Spiel“, sagte der Bundestrainer und fügte hinzu: „Wenn du zwei Tore machst und dann noch einen vorlegst, spielst du dich nie aus der Mannschaft.“ Auch Undav war happy über seine Leistung. „Wenn du hier bei der Nationalmannschaft Tore machst, gibt dir das einfach nur mehr Selbstvertrauen. Jetzt heißt es, einfach weitermachen, den Moment genießen und dann gucken, was passiert“, sagte der Stürmer. Überbewerten wollte er den gelungenen Auftritt im Hinblick auf das XXL-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko aber nicht. „Wir haben drei gute Stürmer. Ich versuche einfach nur, meinen Job zu machen. Egal, wer spielt, wird alles geben für den Teamerfolg. Das ist das Wichtigste“, sagte er zum Kampf um die Startelf-Position im Angriff, für die auch Kai Havertz und Nick Woltemade infrage kommen. Undav fliegt lieber liegend Zunächst geht es für Undav ohnehin darum, angesichts seiner Po-Blessur schmerzfrei nach Übersee zu kommen. Den Flug nach Amerika am Dienstag möchte er daher vorwiegend im Liegen absolvieren. Schließlich gelte für eine schnelle Genesung die Devise: „Wenig sitzen.“

Brasilien feiert Kantersieg gegen Panama vor WM

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Der fünfmalige Weltmeister gewinnt den vorletzten Härtetest vor der Fußball-Weltmeisterschaft souverän. Vor allem in der zweiten Halbzeit glänzt die Seleção nach zahlreichen Wechseln. Brasiliens Fußball-Nationalmannschaft hat den vorletzten Härtetest vor der Weltmeisterschaft erfolgreich absolviert. Die Mannschaft von Trainer Carlo Ancelotti feierte im legendären Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro einen deutlichen 6:2 (2:1)-Erfolg gegen Panama . Vinícius Júnior brachte die Seleção bereits in der 2. Minute in Führung. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch ein Eigentor von Matheus Cunha (14.) sorgte Casemiro kurz vor der Pause für das 2:1 (39.). Nach dem Seitenwechsel bauten Rayan (53.), Lucas Paquetá (60.), Igor Thiago per Foulelfmeter (63.) und Danilo Santos (81.) die Führung weiter aus. Harvey gelang für Panama nur noch Ergebniskosmetik (84.). Zur Halbzeit wechselte Ancelotti mit Ausnahme von Innenverteidiger Léo Pereira nahezu seine komplette Mannschaft aus. Die Brasilianer präsentierten sich nach dem Seitenwechsel deutlich spielfreudiger und entschieden die Partie mit vier Toren innerhalb von 28 Minuten. Neymar fehlt weiter Nicht dabei war erneut Neymar . Der 34-jährige Stürmer gehört zwar zum 26-köpfigen WM-Aufgebot von Trainer Carlo Ancelotti, muss wegen einer Muskelverletzung zweiten Grades in der Wade jedoch weiter pausieren. Der italienische Coach hatte den lange verletzungsgeplagten Offensivspieler trotz Zweifeln an seiner Fitness für die Endrunde nominiert und setzt auf dessen Erfahrung. Ancelotti rechnet damit, dass Neymar bereits zum WM-Auftakt, spätestens aber im zweiten Gruppenspiel wieder zur Verfügung steht. Neymars bislang letztes Länderspiel liegt mehr als zweieinhalb Jahre zurück. Im Oktober 2023 erlitt er bei einem WM-Qualifikationsspiel gegen Uruguay einen Kreuzbandriss. Seitdem wurde der Rekordtorschütze der Seleção immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen. Anfang 2025 kehrte der frühere Profi des FC Barcelona und von Paris Saint-Germain vom saudi-arabischen Club Al-Hilal SFC zu seinem Heimatverein FC Santos zurück. Letztes Testspiel gegen Ägypten Für Brasilien war es der vorletzte Härtetest vor dem Turnier – vor dem WM-Start hat die Seleção noch ein Testspiel gegen Ägypten . Den WM-Auftakt bestreitet der Rekordweltmeister gegen Marokko am 14. Juni um Mitternacht deutscher Zeit. Danach geht es in Gruppe C gegen Haiti und Schottland.

Tragische Botschaft: ZDF-Moderatorin Müller-Hohenstein trauert um Kollegen

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Nach dem Länderspiel zwischen Deutschland und Finnland endet die ZDF-Übertragung mit einer traurigen Botschaft. Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein gedenkt eines verstorbenen Kollegen. Nach dem Länderspiel zwischen Deutschland und Finnland hat ZDF-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein die Live-Übertragung mit emotionalen Worten beendet. Müller-Hohenstein erinnerte an einen verstorbenen Kollegen der Sportredaktion. Marcel Bergmann war Redakteur beim ZDF und starb am Sonntag im Alter von 62 Jahren. Kurz vor Mitternacht sagte Müller-Hohenstein im Live-TV sichtlich bewegt: „Es war ein schöner Fußballabend, aber manchmal ist Fußball eben auch nur die unwichtigste Nebensache der Welt“. Und weiter: „Wir von der ZDF-Sportredaktion haben heute unseren Kollegen Marcel Bergmann verloren. Hochgeschätzt und einfach sehr gemocht. Er war viele, viele Jahre bei uns im ZDF beschäftigt und hat sich auch bei vielen Fußballturnieren eingebracht, war ein großer Schalke-Fan – und jetzt ist er nicht mehr da. Wir sind sehr traurig und werden ihn immer in lieber Erinnerung behalten.“ Danach endete die Sendung. Bergmann hatte laut einem Bericht des „Express“ seit 1991 für das ZDF gearbeitet. Seit 1995 sei er festangestellter Mitarbeiter des Senders gewesen. Er war auch für mehrere Fußball-Weltmeisterschaften im Einsatz. Bergmann war nach eigenen Angaben nach einem schweren Autounfall in Kenia 1994 als Paraplegiker auf einen Rollstuhl angewiesen.

Nationalmannschaft: „Kleines Wildschwein“ – TV-Experte Kramer über Undav

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Ein deutscher Nationalspieler erhält nach dem 4:0 gegen Finnland ein ungewöhnliches Kompliment eines TV-Experten – der dann auch erklärt, was er genau meint. Zwei Tore, eine Vorlage: Deniz Undav war beim 4:0 (1:0) gegen Finnland im letzten Heimspiel der deutschen Nationalmannschaft vor der Fußball-WM der überragende Mann. Traf zum 1:0 noch in der ersten Halbzeit (34.), bereitete nach der Pause dann das 2:0 durch Florian Wirtz (48.) vor – und erzielte das zwischenzeitliche 3:0 dann wieder selbst (57.) Tor-Wirbel nach der Pause: DFB-Elf führt Finnland vor Sorge um DFB-Torjäger? Undav gibt Update Und besonders dieses Tor imponierte ZDF-Experte Christoph Kramer – der sich dabei zu einem skurrilen Vergleich hinreißen ließ. Undav setzte sich vor dem Treffer im Duell mit Finnlands Verteidiger Ryan Mahuta durch, traf dann unhaltbar an Torwart Lukáš Hrádecký vorbei. Kramer lobte nach der Partie: „Das ist von Deniz Undav vielleicht die unterschätzteste Qualität, dass er nicht wegzudrücken ist“, sagte der Ex-Nationalspieler. Und dann: „Ich habe selber ein paar Mal gegen ihn gespielt, also, das ist im positivsten Sinne ein kleines Wildschwein, das kriegst du nicht weggedrückt“, befand Kramer. Und erklärte weiter: „Er hat so einen starken Rumpf und in der Situation stehen zu bleiben und den so über die Linie zu drücken – das ist schon nicht so einfach.“ Undav sei „schon ein sehr, sehr guter Spieler, wenn es in die Box geht, weil er einfach sehr, sehr stabil ist und auch ruhig bleibt.“ Kramer schwärmte auch von der Abschlussstärke des Stürmers vom VfB Stuttgart : „Ich mag auch seinen Ruhepuls, dass er nicht überhastet irgendwas macht. Er schließt immer sehr konzentriert ab, hat die Ruhe, weil er weiß: Mich kann keiner stören, selbst wenn ich gerempelt werde. Das macht er schon sehr gut.“ Die beiden Tore im Spiel waren bereits die Treffer fünf und sechs von Undav im erst achten Länderspiel. In Erinnerung bleiben wird aber auch die Beschreibung von Christoph Kramer.

In pinken Schuhen zur WM: Nagelsmann gefällt es

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Warum die DFB-Stars bei der Vorbereitung auf die WM in auffälligen pinken Schuhen aufliefen – und was Julian Nagelsmann an dem Trend besonders mag. Mit ihren pinken Schuhen sorgten Deniz Undav , Lennart Karl und ihre Kollegen für einen bunten Hingucker bei der 4:0-Einstimmung auf die Fußball-WM gegen Finnland. Auch Julian Nagelsmann waren die flamingo-farbenen Schlappen auf dem Mainzer Rasen aufgefallen. Und die besondere modische Note der Nationalspieler gefiel dem Bundestrainer. „Ich fand es ganz cool. Ich mag pink sowieso, schöne Farbe, freundlich aber auch die nötige Aggressivität“, sagte Nagelsmann. Außer Torwart Oliver Baumann , der in silbernen Schuhen spielte, waren praktisch alle DFB-Stars mit der neuen Farbgebung an den Füßen unterwegs. Eine konzertierte Aktion? Ein Zufall? Pink als Farbe des WM-Sommers Keines von beiden klärte Karl auf. Die Ausrüster hätten einfach ähnlich Farbmodelle auf den Markt gebracht. Es sei eine „top WM-Farbe“, meinte der Teenager, der kürzlich mit seinen pinken Klamotten in München für Aufsehen gesorgt hatte. Nagelsmann hat gegen eine Fortsetzung des Farbtrends auch bei der WM in Amerika keine Einwände. „Es hat ein stimmiges Bild abgegeben und hat zu dem hell und dunkelblau gepasst“, sagte Nagelsmann in Anspielung auf die neuen DFB-Farben des Auswärtstrikots.

Nationalmannschaft: DFB-Elf lässt Finnland keine Chance

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Gerade im ersten Durchgang tut sich die deutsche Mannschaft mit den Gästen aus Skandinavien zeitweise schwer. Dann aber platzt der Knoten. Ein DFB-Profi überragt dabei. Mit einem souveränen Sieg im letzten Heimspiel vor der WM hat sich die deutsche Nationalmannschaft in die USA verabschiedet. Die Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann schlug Finnland in Mainz mit 4:0 (1:0), tat sich dabei in der ersten Spielhälfte durchaus schwer mit den Gästen, fand nach der Pause aber besser zu ihrem Spiel. Deniz Undav wurde am Sonntagabend mit zwei Toren (34., 57.) und einer Vorlage für Florian Wirtz (48.) zum Matchwinner, Jamal Musiala traf zum Endstand (63.). Vor ihrem ersten Spiel bei der Weltmeisterschaft (14. Juni) trifft die DFB-Elf noch am kommenden Samstag (6. Juni) auf Co-Gastgeber USA. So lief das Spiel Die Zuschauer wurden schon lange vor dem Anpfiff mit WM-Hits vergangener Jahre in Stimmung gebracht. Als die DFB-Auswahl um 20.11 Uhr zum Warmmachen in die Arena einlief, brandete Jubel auf. Später präsentierten die Zuschauer eine große Choreografie: Sie tauchten die Westtribüne in Deutschlandfarben und hielten ein Banner mit acht Nationalspielern in die Höhe. „LET’S GO“, stand darunter in großen Lettern. Und die Mannschaft mühte sich, die Vorgabe direkt umzusetzen. Undav vergab eine erste gute Chance (8.), als er im Strafraum den Ball nicht richtig traf. Wirtz und Nathaniel Brown , der etwas überraschend auf der linken Abwehrseite begann, hatten sich sehenswert nach vorne kombiniert. Dem guten Beginn ließ Deutschland jedoch etliche Minuten Leerlauf folgen. Das Team fand kaum Lücken und spielte nach vorne behäbig. Die Fans beobachteten das Spiel dennoch äußerst wohlwollend. Der degradierte Torhüter Oliver Baumann , der für den an der Wade verletzten Rückkehrer Neuer begann, erhielt bei seinem ersten Ballkontakt viel Applaus und wurde in der Schlussphase mit Sprechchören bedacht. Sorge um Undav? Doch vorerst sprang der Funke nicht über. Letztlich musste ein Standard helfen: Karl führte einen Eckstoß kurz aus, die Abwehr der Finnen war unsortiert – und so durfte Undav eine Flanke von Joshua Kimmich per Kopf versenken. Überhaupt punktete Karl auf der rechten Seite: Der 18-Jährige spielte ähnlich locker und unbekümmert wie im Verein. In einem zähen ersten Durchgang war er ein Lichtblick. Mit seiner Mannschaft war Nagelsmann sichtlich unzufrieden, griff mehrfach korrigierend ein. Doch nach der Pause nahm Deutschland Schwung auf. Undav erkämpfte den Ball im finnischen Strafraum und bediente Wirtz per Grätsche, wenig später erhöhte er nach einem Konter – herrlich eingesetzt von Karl. Doch bei der Aktion verletzte sich Undav. Die DFB-Elf ließ sich davon nicht beirren: Musiala sorgte dafür, dass die Mannschaft am Dienstag mit einem guten Gefühl in Frankfurt abheben wird. Am 6. Juni findet in Chicago die WM-Generalprobe gegen Co-Gastgeber USA statt. Ob Neuer dann im Tor stehen wird, ist offen.

Deniz Undav: DFB-Torjäger gibt Update nach Verletzung

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Im letzten Heim-Test vor der Abreise der deutschen Nationalmannschaft zur WM überragt Deniz Undav zuerst, muss dann aber verletzt ausgewechselt werden. Er selbst äußert sich danach – und auch der Bundestrainer spricht. Doppelpacker Deniz Undav konnte die Fußball-Nation 14 Tage vor dem WM-Auftakt gegen Curaçao nach seiner Auswechslung schnell beruhigen. „Ich habe ein bisschen Schmerzen, nichts Wildes. Ein paar Tage Behandlung, dann ist wieder gut“, sagte der Mittelstürmer nach dem 4:0 (1:0) gegen Finnland im vorletzten Vorbereitungsspiel am Sonntag in Mainz. Undav hielt sich den Oberschenkel, als er nach 61 Minuten ausgewechselt wurde. Der für sein großes Selbstvertrauen bekannte Undav hatte mit zwei Toren (34./57.) und der Vorlage zum 2:0 durch Florian Wirtz (48.) geliefert. Es waren bereits seine Treffer fünf und sechs im achten Länderspiel. Danach sagte er lapidar, Bundestrainer Julian Nagelsmann müsse über seine Einsätze „entscheiden“, er könne „nur versuchen, meinen Job zu erledigen.“ Für ihn persönlich sei der Abend aber „eine Zehn von Zehn“ gewesen. Dazu wurde der 29-Jährige deutlich auf die Frage, wann die WM als Erfolg für die deutsche Mannschaft zu werten sei: „Wenn wir das Ding holen. Ganz einfach.“ Nach der Partie äußerte sich auch Bundestrainer Julian Nagelsmann zum Angreifer: „Ich habe jetzt mit dem Doc noch nicht gesprochen, aber glaube schon“, antwortete Nagelsmann auf die Frage von ZDF-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein, ob „alles okay“ mit Undav sei. Er habe zuletzt in Stuttgart „extrem viel gespielt, sehr viel Belastung, hatte auch aufgrund des DFB-Pokalfinals keine Pause, deswegen müssen wir das ein bisschen dosieren“ erklärte der 38-Jährige weiter. „Wir wollten ihn heute so lange drauf lassen, wie es geht, aber ich glaube nicht, dass was passiert ist“, zeigte sich der Bundestrainer zuversichtlich. „Er hat in der Kabine einen ganz glücklichen Eindruck gemacht.“

Schalker Transfer-Ausblick & klare Tendenz bei Dzeko

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In einem Interview lässt Frank Baumann durchblicken, wie der FC Schalke 04 sich für die Bundesliga wappnen will. Auch zu Edin Dzeko lässt der Sportvorstand eine Tendenz durchblicken.Der FC Schalke 04 (…)

DFB-Team: Torjäger brilliert bei WM-Test – Karl wirbt um Startelfplatz

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Gegen Finnland tut sich Deutschland im ersten Durchgang lange schwer, wird dann aber stärker. Das zeigt sich auch in den t-online-Noten. Die deutsche Nationalmannschaft fährt durch den souveränen 4:0-Sieg über Finnland mit einem guten Gefühl Richtung WM-Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko. „Wir haben wenig zugelassen und vorn drin viele Jungs mit viel Talent“, sagte Kapitän Joshua Kimmich nach dem Spiel im ZDF . Gegen harmlose Finnen, die offensiv keine Gefahr ausstrahlten, konnte die DFB-Elf laut Kimmich trotzdem einige Erkenntnisse sammeln. „Wir können tief und hoch verteidigen. Wir können aus vielen Phasen des Spiels Tore erzielen. Sei es aus Standardsituationen, hohes Pressing und wir finden Lösungen, wenn der Gegner tief steht“, analysierte der Bayern-Star. Die Offensive um Doppeltorschütze Deniz Undav agierte vor allem in der zweiten Hälfte zielstrebig und abschlussstark. Während der Stuttgarter mit zwei Toren und einer Vorlage überragte, betrieb auch ein weiterer Offensivstar mächtig Eigenwerbung für einen Startelfplatz bei der WM. Wer das war, lesen Sie hier oder in der Fotoshow unten. Kimmich selbst hat am Samstagabend gegen Mainz dem Spiel wieder seinen Stempel aufgedrückt und sein 109. Länderspiel absolviert. Damit zieht er in der ewigen Bestenliste des DFB an Jürgen Klinsmann vorbei und liegt nun auf Rang neun. Auf 2014er-Weltmeister Philipp Lahm hat er nur noch vier Partien Rückstand. Kimmich: „Wir sind gut präpariert“ Für die DFB-Elf war der Testspielerfolg der achte Sieg in Serie. „Schwer zu sagen, wie weit wir sind. Natürlich waren nicht so große Nationen dabei“, sagte Kimmich im Rückblick. „Aber wir sind gut präpariert für das Turnier“, gab sich der Kapitän selbstbewusst. Vor dem ersten WM-Spiel gegen Curaçao am 14. Juni trifft die DFB-Elf am kommenden Samstag in Chicago noch auf den Turniergastgeber USA (ab 20.30 Uhr im Liveticker bei t-online).