WM: Der DFB-Fahrplan der Nationalmannschaft bis zum Start gegen Curaçao

Kategorie(n): Allgemein

Die deutsche Nationalmannschaft reist nach dem überzeugenden WM-Test gegen Finnland am Dienstag in die USA. Das ist der Fahrplan bis zum WM-Start. Julian Nagelsmann verließ das Mainzer Stadion um Mitternacht gut gelaunt. „So können wir weitermachen“, sagte der Bundestrainer nach dem 4:0 der Nationalmannschaft gegen Finnland im vorletzten WM-Testspiel. Die 90 Minuten lieferten exakt zwei Wochen vor dem Turnier-Ernstfall in Houston gegen Curaçao zahlreiche Gewinner und wertvolle Erkenntnisse. „Über weite Strecken bin ich sehr zufrieden“, resümierte Nagelsmann. „Wir haben die Stärke, immer Tore zu machen.“ Das war nicht nur des Trainers Meinung, sondern überhaupt die zentrale Erkenntnis des schwungvollen Abends im ausverkauften Mainzer Stadion. Es dauerte zwar etwas, aber dann traf Deniz Undav doppelt. Und auch die nach 14 Monaten endlich im DFB-Trikot wieder vereinten Ausnahmespieler Jamal Musiala und Florian Wirtz waren erfolgreich. Lennart Karl: Er schaffte den Durchbruch, weil ein Transfer platzte Verletzung im Finnland-Spiel: Sorge um DFB-Torjäger? Undav gibt Update Der Bundestrainer zeigte zudem Mut zur jugendlichen Unbekümmertheit. Nathaniel Brown schickt sich mit seiner Technik und Dynamik auf der Position des linken Außenverteidigers an, Leipzigs Kapitän David Raum zu verdrängen. Der 22 Jahre alte Frankfurter hatte gerade offensiv einige gute Szenen. Karl oder Sané? Und auf dem rechten Flügel macht Lennart Karl Dampf. „Er hat jugendliche Frische“, begründete Nagelsmann im ZDF den ersten Startelfeinsatz des 18-Jährigen. Karl dribbelte, Karl passte, Karl traf den Außenpfosten (55.). Und er arbeitete auch fleißig mit nach hinten. Der Jüngste im deutschen WM-Kader versuchte viel – und er liegt im Konkurrenzkampf vor dem erfahrenen, aber in seinen Leistungen zu stark schwankenden Galatasaray-Profi Leroy Sané . Julian Nagelsmann konnte einige Erkenntnisse aus dem Testspiel ziehen. Vor dem Abflug in Richtung WM wird die deutsche Nationalmannschaft am Montag einen weiteren kleinen Test gegen Finnland absolvieren. Es gehe am Montag nicht über 90 Minuten, sondern über „zweimal 20, zweimal 25“, sagte Nagelsmann. Das Spiel sei „für die, die heute nicht gespielt oder weniger gespielt haben, um denen einfach nochmal einen Spielrhythmus zu geben.“ Am Nachmittag folge noch „ein kleines Event, um auch in Stressphasen mental runterkühlen zu können“, sagte der Bundestrainer. Am Dienstag geht es ab Frankfurt in Richtung USA. In Chicago geht es am 6. Juni dann gegen den WM-Co-Gastgeber im letzten Test, bevor es dann am 14. Juni gegen Curaçao richtig losgeht mit der Weltmeisterschaft .

Baumann über „Verkaufsdruck“ und „immense Wucht“ auf Schalke

Kategorie(n): Allgemein

Frank Baumann feiert am Montag sein einjähriges Dienstjubiläum als Vorstand Sport beim FC Schalke. Unter der Führung des 50-Jährigen ist der Traditionsverein eine der…

Finalfluch hält an: Schweiz nur «Weltmeister der Herzen»

Kategorie(n): Allgemein

10.000 Fans, Tennis-Ikone Roger Federer in der Kabine, pure Euphorie – und dann wieder Tränen: Warum die Schweizer Eishockey-Stars in den WM-Finalspielen am Ende doch wieder scheitern. Tränen bei den Schweizer NHL-Stars, Schockstarre in der Arena in Zürich und jubelnde Gegner: Das Finaltrauma bei der Eishockey-Weltmeisterschaft geht weiter. „Es ist einfach zum Kotzen“, sagte der Schweizer Stürmer Christoph Bertschy. Wie schon bei den Final-Niederlagen 2013, 2018, 2024 und 2025 waren die Schweizer bereits in der Kabine, als der neue Champion – in diesem Fall Finnland – den Pokal hochreckte. „Weltmeister der Herzen und Schmerzen“, titelte das Schweizer Boulevardblatt „Blick“. Dabei war alles angerichtet für den ersten WM-Titel. 10.000 Fans in der Arena in Zürich, Euphorie im ganzen Land, Tennis-Ikone Roger Federer sowie Ski-Star Marco Odermatt als Einpeitscher in der Kabine und ein Lied, das zur neuen Lieblingshymne der Schweizer mutierte. Doch die „W. Nuss vo Bümpliz“ von Patent Ochsner wurde am Sonntagabend nicht gespielt, anders als in den vorherigen neun Partien. Mit teils furiosen Erfolgen und 48:8 Toren spazierte die Schweiz durch das Turnier und scheiterte erneut am letzten, entscheidenden Schritt. Die goldene Generation um den NHL-Star Roman Josi von den Nashville Predators bleibt weiter ohne Krönung. „Wir hatten das Gefühl, es sei unser Tag“, sagte Kapitän Josi nach der fünften Niederlage im fünften Endspiel. Erstmals ging seine Mannschaft als Favorit ins finale Match. Und doch scheiterte die „Nati“ am Ende an den eigenen Erwartungen. Goldene Generation ohne Krönung? Viele Möglichkeiten hat die Mannschaft um den 36 Jahre alten Josi, dem überragenden Torhüter Leonardo Genoni (38) und Stürmer Nino Niederreiter (33) nicht mehr. „Die Jahre sind gezählt, vor allem für mich“, betonte Niederreiter von den Winnipeg Jets. Schweiz ist zwar mittlerweile ein Eishockey-Land geworden, die Vielzahl an Topspielern wie in Schweden, Finnland und vor allem in den USA und Kanada gibt es jedoch nicht. In Zürich zeigte sich wie bei den Final-Niederlagen 2024 und 2025 zudem ein gleiches Muster. Wieder glänzte die Schweiz in der Vorrunde, in der auch die deutsche Mannschaft beim 1:6 eine Lehrstunde erhielt. In der K.o.-Runde war der WM-Gastgeber zunächst ebenfalls nicht zu stoppen, eliminierte sogar Angstgegner Schweden (3:1) im Viertelfinale – bis die ominösen Endspiele kommen. „Wir finden keine Wege, um Tore zu schießen“, monierte Niederreiter. In den Finalspielen ist das gegnerische Tor wie zugenagelt. Kein Treffer vor zwei Jahren beim 0:2 gegen Tschechien, kein Tor beim 0:1 nach Verlängerung gegen die USA vor zwölf Monaten und nun war nur der Finne Konsta Helenius in der Verlängerung erfolgreich. „Die Nervosität hat uns etwas gehemmt“, merkte Trainer Jan Cadieux an, der wenige Wochen vor dem Erfolgscoach Patrick Fischer ersetzte. Der 50-Jährige stolperte über das Bekanntwerden eines gefälschten Covid-Impfzertifikates vor Olympia 2022 in Peking. Nicht wegen der Final-Niederlagen, aber wegen des Skandals um den langjährigen Nationaltrainer Fischer, zog Verbands-Präsident Urs Kessler am Montag Konsequenzen und trat nach nur knapp neun Monaten zurück. „Ich habe mich entschieden, das Amt als Präsident per sofort niederzulegen und den Weg freizumachen für einen Neuanfang, welchen der Verband dringend benötigt“, sagte der 64-Jährige. „Die fortwährenden Diskussionen haben mir gezeigt, dass ich dafür nicht die richtige Person bin.“ Kessler hatte Fischer zunächst gestützt, sich nach dem immer größeren werdenden Druck für eine Trennung entschieden. Dies sorgte in der WM-Vorbereitung für viel Wirbel. Nächste Chance in Deutschland Die nächste Chance der Schweizer gibt es ausgerechnet im Land des Erzrivalen. Lange Jahre war die deutsche Mannschaft auf Augenhöhe mit dem Vize-Weltmeister, aktuell ist die Schweiz weit enteilt. Bei der kommenden WM 2027 in Mannheim und Düsseldorf gehört sie als neuer Führender der Weltrangliste zu den Favoriten. „Wir werden wieder aufstehen“, kündigte der Schweizer Stürmer Timo Meier von den New Jersey Devils an. „Aber momentan ist das alles nur ein scheiß Gefühl.“

Rekordspieler Milner macht Schluss

Kategorie(n): Allgemein

Mit 40 Jahren hängt James Milner die Schuhe an den Nagel. Wie der Engländer auf seinen Social Media-Kanälen bekanntgibt, ist nach der jüngst abgelaufenen Saison Schluss. Der zentrale Mittelfeldspieler (…)

Cottbus bedient sich in Frankfurt

Kategorie(n): Allgemein

Eintracht Frankfurt parkt Fousseny Doumbia (21) in der zweiten Liga. Offiziellen Vereinsangaben zufolge wird der Innenverteidiger die kommende Spielzeit an Zweitliga-Aufsteiger Energie Cottbus (…)

Stage: „Schauen, ob es etwas gibt, das noch attraktiver als Werder ist“

Kategorie(n): Allgemein

Werder Bremens Lebensversicherung Jens Stage wurde in den vergangenen Wochen intensiv von der TSG Hoffenheim umworben und soll sich Berichten zufolge sogar mit den Kraichgauern über einen…

Seimen-Ersatz gefunden?

Kategorie(n): Allgemein

Folgt Ron-Thorben Hoffmann (27) von Eintracht Braunschweig beim SC Paderborn auf Dennis Seimen (20), der nach seiner Leihe zum VfB Stuttgart zurückkehren wird? Gegenüber dem ‚kicker‘ verrät (…)

Mexiko-Kader mit Rekord-Spieler zur WM

Kategorie(n): Allgemein

Der mexikanische Fußballverband hat in der Nacht die Seleccíon Nacional bekanntgegeben. Bei der Weltmeisterschaft, die unter anderem auch in Mexiko ausgetragen wird, zählt Nationaltrainer Javier (…)

Nagelsmann will enttäuschten Havertz in USA «gut auffangen»

Kategorie(n): Allgemein

Vom Champions-League-Frust zur WM-Vorfreude: Wie Angreifer Kai Havertz nach der bitteren Final-Niederlage neuen Mut schöpft – und Bundestrainer Nagelsmann ihn jetzt wieder stark machen will. Mainz (dpa) -Bundestrainer Julian Nagelsmann will DFB-Stürmer Kai Havertz nach dem verlorenen Champions-League-Finale mit dem FC Arsenal schnell wieder aufbauen. Der 26-Jährige wird am Dienstag direkt nach Chicago fliegen und dort auf die Kollegen der Fußball-Nationalmannschaft treffen. „Wir brauchen Kai. Sein Tor gestern war außergewöhnlich. Wir werden ihn gut auffangen“, sagte der Bundestrainer am Sonntagabend nach dem 4:0-Sieg im WM-Test gegen Finnland in Mainz. Havertz hatte am Samstagabend das Führungstor für den englischen Meister aus London im Finale der Königsklasse erzielt. Am Ende gab es für sein Team aber eine bittere Niederlage im Elfmeterschießen gegen Paris Saint-Germain. Nagelsmann lobte den Stürmer dennoch für seinen Auftritt in Budapest. Nagelsmann hofft auf WM-Auftrieb „Man hat seine Bedeutung gesehen für die Mannschaft. Seinen Fleiß in der Defensive. Seine brutale Kopfballstärke, defensiv auch bei Standards. Er ist ein richtig guter Typ und ein Topspieler“, sagte der Bundestrainer. Trotz der Niederlage könne ihm sein Tor „ein bisschen Auftrieb“ für die WM geben, hofft Nagelsmann, der mit Havertz als WM-Stammkraft in der Sturmspitze plant. „Bei uns wird er freudig empfangen und wird eine gute Leistung zeigen“, zeigte er sich überzeugt. Havertz selbst hatte nach der Finalniederlage gleich „Riesenvorfreude“ auf sein zweites WM-Turnier ausgedrückt. „Ich habe mir schon die ein oder anderen Videos angeguckt auf YouTube von den Jungs und kann es kaum erwarten, zu den Jungs zu stoßen“, sagte der Stürmer. In der Nationalmannschaft hatte Havertz wegen diverser Verletzungen von November 2024 bis zum März dieses Jahres gefehlt. Mit 21 Toren in 57 Länderspielen ist er der erfolgreichste Torjäger in Nagelsmann WM-Aufgebot.

WM 2026: DFB-Elf spielt erneut gegen Finnland – nur ausgewählte Fans

Kategorie(n): Allgemein

Vor dem WM-Abflug steht für die deutsche Nationalmannschaft noch ein inoffizieller Kurztest gegen Finnland an. Nagelsmann verrät, wer dabei sein darf. Kurz vor dem WM-Abflug hat Bundestrainer Julian Nagelsmann noch einen weiteren Test gegen Finnland angekündigt. Das Spiel am Montag ist nicht für 90 Minuten angesetzt, sondern in vier kürzere Abschnitte aufgeteilt – und richtet sich gezielt an Spieler, die beim 4:0 am Sonntag in Mainz kaum oder gar nicht zum Einsatz kamen. Sorge um DFB-Torjäger? Deniz Undav gibt Update Nagelsmann erklärte im ZDF , es gehe „zweimal 20, zweimal 25“ Minuten. Das Spiel sei „für die, die heute nicht gespielt oder weniger gespielt haben, um denen einfach nochmal einen Spielrhythmus zu geben.“ Er sei „sehr froh, dass sich die Finnen dazu bereit erklärt haben. Das wird mit ein paar Fans stattfinden, die das gewonnen haben. Mitarbeiter des DFB . Das wird nochmal die nächste Aufgabe für uns.“ Für den Montagnachmittag kündigte Nagelsmann zudem „ein kleines Event, um auch in Stressphasen mental runterkühlen zu können“ an. Beim offiziellen Test am Sonntag in Mainz trafen Deniz Undav (34., 57.), Florian Wirtz (48.) und Jamal Musiala (63.). Am Dienstag reist die Mannschaft ab Frankfurt in die USA. In Chicago steht am 6. Juni das letzte Testspiel gegen den WM-Co-Gastgeber an.