Er zählt zu den besten Quarterbacks der NFL-Geschichte, seine Zeit bei den Seattle Seahawks brachte dem Team ungekannte Erfolge. Zuletzt lief es nicht mehr, jetzt wechselt Russell Wilson die Seiten. NFL-Quarterback Russell Wilson hat seine Karriere beendet und wird TV-Experte. Der 37-Jährige spielte 14 Jahre lang in der National Football League und führte die Seattle Seahawks 2013 zu deren erstem Triumph im Super Bowl . Nach zehn Jahren in Seattle ging er zu den Denver Broncos, konnte dort in zwei Spielzeiten die Erwartungen aber nicht erfüllen. Auch die Stationen bei den Pittsburgh Steelers und den New York Giants brachten nicht mehr die erhofften Resultate. Wilson, Peyton Manning und Dan Marino sind die einzigen Quarterbacks, die in ihren drei ersten NFL-Saisons auf jeweils mindestens 20 Touchdown-Pässe kamen. Zudem wurde Wilson zehn Mal in den Pro Bowl gewählt, eine Ehrung für die besten Spieler einer Saison. Kleiner als jeder andere Quarterback beim Super-Bowl-Sieg Wilson verkündete die Entscheidung über soziale Medien per Video. „Ich bin so gesegnet, dass ich weiter tun darf, was ich so liebe – rund um das beste Spiel der Welt sein“, sagt er darin. Mit 1,80 Meter Körpergröße ist Wilson der kleinste Quarterback, der als Spieler in der Startaufstellung den Super Bowl gewonnen hat. Zuletzt hatte er noch überlegt, ob er eine weitere Saison bei den Giants spielen und dort als Ersatzmann von Geno Smith aktiv sein sollte. Diesen Gedanken hat er aber verworfen.
Russell Wilson beendet NFL-Karriere und verkündet neuen Job
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Das spricht für Zverevs Titel-Krönung in Paris
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Alexander Zverev ist nur noch zwei Siege vom ersten Grand-Slam-Turniersieg entfernt. In der Vergangenheit scheiterte er oft in der heißen Phase – doch diesmal sind die Voraussetzungen andere. Jetzt oder nie – das wäre ein passendes Motto für Alexander Zverevs heiße Turnierphase bei den French Open . Doch der deutsche Tennisstar agiert zumindest öffentlich mit einer anderen Strategie, die ihm bislang auch Erfolg gebracht hat. Das Ziel war und ist aber unbestritten: Im 41. Anlauf soll endlich der erste Grand-Slam-Titel her. Das sind die wichtigsten Gründe, warum es diesmal klappen könnte. Konkurrenz Jannik Sinner und Novak Djokovic ausgeschieden, Carlos Alcaraz verletzt erst gar nicht am Start: Die größten Rivalen stellen sich Zverev nicht in den Weg. Und Halbfinalgegner Jakub Mensik (20) ist zwar sehr talentiert, hat auf der großen Bühne aber nur wenig Erfahrung. Und ob der Tscheche am Freitag körperlich komplett fit gegen Zverev antreten kann, ist fraglich. Die Pressekonferenz nach dem Viertelfinale musste er wegen eines Krampfes im Bein kurz unterbrechen. Schon bei seinem Zweitrundensieg nach über viereinhalb Stunden war er von Krämpfen geplagt direkt nach dem Matchball auf dem Platz zusammengesackt. „Zu der Zeit war ich nur froh, dass ich am Leben war“, sagte Mensik. Klasse Auf seinen Aufschlag ist beim 1,98 Meter großen Athleten auch in Paris Verlass. Von allen Halbfinalisten hat Zverev bei eigenem Service die meisten Spiele gewonnen (92 Prozent) und mit dem ersten Aufschlag auch die größte Durchschnitts-Geschwindigkeit erzielt (207 Kilometer pro Stunde). Auch seine Rückhand sei „wohl die beste, die wir je im Tennis gesehen haben“, meinte Tennis-Ikone Andre Agassi . Und „wie er jetzt in seine Vorhände reingeht“, sagte Ex-Profi John McEnroe bei Eurosport , „darauf haben wir drei, vier Jahre gewartet“. Vor der Saison hatte sich Zverev vorgenommen, mutiger und aggressiver zu spielen. Bei bislang allen Matches in Paris war er auf seinem Lieblingsbelag Sand der dominante Spieler. Im Turnierverlauf gab er auch deswegen bislang erst einen Satz ab. Mentalität Natürlich spürt auch Zverev den Titeldruck. „Wenn er es jetzt nicht gewinnt“, sagte McEnroe, „dann gewinnt er es wahrscheinlich nie“. Und so denken viele. Doch Zverev will diese Gedanken nicht an sich ranlassen. Statt einer Titelansage wiederholt er dieser Tage in Paris mantraartig: „Ich muss meinem Spiel und mir selbst vertrauen.“ Mit dieser „Von-Match-zu-Match“-Mentalität hat er das große Grübeln bislang verhindert. Boris Becker meinte zwar, dass bei zwei freien Tagen bis zum Halbfinale das „Kopfkino“ beginnen könne. Doch bislang deutet nichts darauf hin. Auch zwei Stotterstarts im Achtel- und Viertelfinale brachten den Hamburger nicht aus dem Konzept. Erfahrung Auch Zverev hat registriert, dass Jungstars wie Mensik (20), Rafael Jódar (19) und João Fonseca (19) nach vorne drängen. Er betonte aber: Mit dem Alter und mehr Erfahrung bekomme man automatisch „mehr Waffen in seinem Spiel“. Er habe auch taktisch viel gelernt – auch aus Niederlagen und Rückschlägen. Davon gab es viele für Zverev, auch in Paris. Das verlorene Finale vor zwei Jahren im Fünfsatzkrimi gegen Alcaraz schmerzte, genau wie die schwere Fußverletzung 2022 in Topform beim Match gegen Rafael Nadal . All das könnte bei ihm den Glaubenssatz festigen: „Jetzt bin ich dran!“ Team In der Vergangenheit wurde Zverev oft dafür kritisiert, dass er zu viel Familie und Freunde um sich schart. Angesichts des großen Titeldrucks scheint aber diese Wohlfühl-Oase genau das richtige Konzept zu sein. Vater, Mutter, Bruder, Kumpel – sie alle sind in Paris und jeder erfüllt eine Rolle. Genau wie Dackel Mishka, der Zverevs Herz erwärmt. Freundin Sophia Thomalla ist diesmal nicht dabei, die Moderatorin ist beruflich eingebunden. Weil Zverev abergläubisch ist, will sie auch zu einem möglichen Finale am Sonntag nicht ins Stadion kommen. Zur Party bei einem Grand-Slam-Triumph würde sie aber anreisen und Zverevs Glück perfekt machen.
Ronaldo oder Messi? Kinderfragen für Raum und Goretzka
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Kinder stellen in Chicago im Goethe-Institut knifflige Fragen: Zwei Nationalspieler verraten, wem sie im ewigen Duell zweier Topstürmer den Vorzug geben. Die Gretchenfrage des Weltfußballs ließ nicht lange auf sich warten: „Messi oder Ronaldo?“, platzte es aus einem kleinen Jungen von der Bret Harte Grundschule im Süden Chicagos heraus. Die Antwort von David Raum (28) kam ebenso schnell: „Messi“, nannte der deutsche Nationalspieler seinen Favoriten im Vergleich der großen Stars des Weltfußballs. Und auch der neben Raum sitzende Leon Goretzka (31) stimmte für den Argentinier. Diese Wahl löste bei den rund 120 Kindern von vier Schulen in den US-Bundesstaaten Illinois und Indiana bei der Veranstaltung „Fußball verbindet“ des Goethe-Instituts gemischte Reaktionen aus: Es waren offenbar auch Ronaldo-Fans anwesend. Raum und Goretzka beantworteten nach dem DFB-Training bei dem Fan-Event in den Räumen des Kulturinstituts viele Fragen und schrieben reichlich Autogramme. „Freunde sind wir nicht. Wir kennen uns von den Spielen“, sagte Bayern-Profi Goretzka auf die Frage, ob Cristiano Ronaldo sein Freund sei. Wie hoch fliegt der Ball? Die Aktion gehörte zum Rahmenprogramm der Nationalmannschaft vor der WM-Generalprobe gegen Co-Gastgeber USA am Samstag (20.30 Uhr/RTL) im Soldier Field von Chicago. Da wurde es manchmal auch knifflig. Beide DFB-Stars wussten nicht, wie hoch sie einen Ball schießen können, mussten sie eingestehen. Sehr hoch, vermutlich, auch wenn man nicht beim American Football sei, scherzte Goretzka. Warum Deutschland bei der WM in diesem Sommer besser sei als bei der Heim-EM vor zwei Jahren, wollte ein Jugendlicher wissen. Goretzka musste mit einem etwas gequälten Lächeln bei der Begründung passen. 2024 gehörte er bekanntlich nicht zum Kader. Raum rettete schlagfertig die Situation. Dass Leon „jetzt dabei ist“, sei der größte Unterschied zum Guten.
Liverpool: Überraschender Grund für die Alonso-Absage
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Xabi Alonso wollte offenbar nicht beim FC Liverpool übernehmen. Grund dafür war laut der ‚Sport Bild‘, dass der Trainer in Liverpool an Transfer-Entscheidungen zwar beteiligt ist, aber nicht das (…)
French Open: Bitteres Berrettini-Aus – Verletzungsdrama um Tennis-Star
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Im Duell der „Matteos“ erlebt Matteo Berrettini einen traurigen Abend in Paris. Sein Gegner findet klare Worte. Flavio Cobolli und Matteo Arnaldi bestreiten das erste italienische Halbfinale bei einem Grand Slam. Cobolli besiegte am Mittwoch bei den French Open zunächst den Weltranglistensechsten Félix Auger-Aliassime aus Kanada mit 4:6, 6:4, 6:4, 6:4 , bevor Arnaldi am Abend im Duell mit Matteo Berrettini beim Stand von 7:5, 5:2 aufgrund einer Aufgabe seines Landsmanns in die Runde der letzten vier folgte. „Ich habe gemerkt, dass es die Chance meines Lebens ist“, sagte Cobolli, der erstmals bei einem Grand Slam im Halbfinale steht, nach seinem Sieg: „Ich bin sehr glücklich.“ Im siebten Versuch feierte Cobolli seinen ersten Sieg bei einem Major gegen einen Gegner aus den Top Ten. Auger-Aliassime, der neben Alexander Zverev als einziger Spieler aus den ersten zehn des Rankings das Viertelfinale erreicht hatte, verpasste es derweil, als erster kanadischer Spieler überhaupt die Vorschlussrunde von Roland Garros zu erreichen. Ein Italiener steht nun schon sicher im Finale Bei windigen Bedingungen sicherte sich Auger-Aliassime Durchgang eins, dann wurde das Dach über dem Court Philippe-Chatrier geschlossen. Bei anderen Voraussetzungen kämpfte sich Cobolli eindrucksvoll zurück – und sorgte dafür, dass trotz des frühen Ausscheidens von Topfavorit Jannik Sinner ein Italiener am Sonntag im Endspiel stehen wird. In der Nightsession duellierten sich Arnaldi, Nummer 104 der Weltrangliste, und Berrettini, Nummer 105, zunächst auf Augenhöhe, der erste Satz dauerte 82 Minuten. Im zweiten Durchgang platzte dann aber Berrettinis Traum vom ersten Halbfinale in Roland Garros aufgrund einer Verletzung. „Er hat ein unglaubliches Turnier gespielt“, sagte Arnaldi, der zum ersten Mal in ein Grand-Slam-Halbfinale einzog, in Richtung Berrettini: „Es tut mir leid für ihn. Ich hoffe, er erholt sich
Nächster Versuch bei Bayern-Flirt Gvardiol
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Die Zukunft von Josko Gvardiol ist im Anschluss an die Weltmeisterschaft offen. Wie ‚Onda Cero‘ berichtet, sind José Mourinho und Präsident Florentino Pérez begeistert vom Kroaten und wollen ihn zu (…)
WM 2026: Pfiffe und Buhrufe – Niederlande patzen in Testspiel
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Eigentlich ging es im Testspiel für die Niederlande darum, wenige Tage vor Turnierstart Selbstvertrauen zu tanken. Dies gelang stattdessen dem Gegner. Die Fans von „Oranje“ reagieren unmissverständlich. Die Nationalmannschaft der Niederlande hat den Härtetest in der Vorbereitung auf die Fußball-WM verloren. Gegen das ebenfalls für das XXL-Turnier qualifizierte Algerien unterlag das Team von Bondscoach Ronald Koeman im De Kuip in Rotterdam mit 0:1 (0:0) – ausgerechnet durch ein spätes Traumtor und den ersten Länderspieltreffer von Anis Hadj Moussa (86.), der bei Feyenoord Rotterdam unter Vertrag steht. Insgesamt hatte die Niederlande mehr vom Spiel, scheiterte aber immer wieder am glänzend aufgelegten Luca Zidane, Sohn von Frankreichs Ikone Zinédine Zidane, im Tor der Algerier, bei denen Mohamed Amoura von Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg in der Startelf stand. Nach dem Spiel gab es Pfiffe und Buhrufe, „die niederländische Nationalmannschaft besteigt mit hochroten Köpfen, aber glücklicherweise unverletzt, das Flugzeug nach Amerika“, schrieb De Telegraaf. Am Montag (20.45 Uhr) will sich Oranje nun in New York gegen Fußballzwerg Usbekistan das nötige Selbstvertrauen für das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) holen. Ebenso wie Deutschland startet der dreimalige Vizeweltmeister am 14. Juni gegen Japan in die WM . Die weiteren Gegner in der Gruppe F heißen Schweden (20. Juni) und Tunesien (26. Juni). Algerien trifft in der Gruppe J auf Weltmeister Argentinien (17. Juni), Jordanien (23. Juni) und Österreich (28. Juni).
Teure Allzweckwaffe: Bayerns Wunschspieler Saibari ersetzt drei Neuzugänge
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Die Anzeichen verdichten sich, dass Ismael Saibari im Sommer zum FC Bayern wechselt. Der Marokkaner wäre alles andere als ein Schnäppchen, könnte in München aber gleich mehrere Baustellen beheben. Ein (…)
Diomande schwärmt von PSG
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Yan Diomande hat Fragen über einen möglichen Wechsel zu Paris St. Germain abgewiegelt, mit seinen Sympathien für den französischen Topklub aber nicht hinter dem Berg gehalten. Auf der Pressekonferenz (…)
Niederlande patzen bei WM-Härtetest gegen Algerien
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Die Niederlande verpatzen ihren Abschied vom heimischen Publikum vor dem Abflug zur WM. In Rotterdam trifft ausgerechnet ein bei Feyenoord aktiver Legionär für Algerien. Die Fußball-Nationalmannschaft der Niederlande hat vor der WM in den USA, Kanada und Mexiko einen herben Rückschlag kassiert. Das Team von Cheftrainer Ronald Koeman unterlag im Härtetest gegen Algerien in Rotterdam mit 0:1 (0:0). Den Treffer erzielte der bei Feyenoord spielende Anis Hadj Moussa mit einem Traumtor in der Schlussphase (86. Minute). Dabei begannen die Niederlande stark, Donyell Malen traf zu Beginn der Partie etwa nur den Pfosten. Danach glänzte wiederholt Algeriens Torhüter Luca Zidane, Sohn des französischen Weltmeisters Zinédine Zidane. Als sich beide Teams zunehmend neutralisierten, erzielte Hadj Moussa seinen ersten Länderspieltreffer. Die Niederlande um Kapitän Virgil van Dijk hatten sich bei den letzten großen Turnieren stetig gesteigert und bei der EM 2024 in Deutschland das Halbfinale erreicht. In ihrer WM-Gruppe F treffen sie zum Auftakt am 14. Juni auf Japan. Algerien startet in Gruppe J am 17. Juni gegen Titelverteidiger Argentinien. DR Kongo gegen Dänemark torlos Das Team der Demokratischen Republik Kongo hat sich in seinem ersten WM-Härtetest derweil vom nicht qualifizierten Dänemark torlos getrennt. Die in der Vorbereitung durch den Ebola-Ausbruch in ihrer Heimat geplagten Kongolesen waren im belgischen Lüttich das durchaus gefährlichere Team. Angreifer Cedric Bakambu vergab in der ersten Halbzeit frei aufs dänische Tor zulaufend die beste Chance der Partie. Test in Spanien abgesagt In Belgien bereitet sich die DR Kongo, deren Spieler allesamt fernab der Heimat leben und spielen, auf ihre zweite WM-Teilnahme nach 1974 vor. Unklar ist, ob es einen weiteren Test geben wird. Die DR Kongo sollte am 9. Juni in der La Línea de la Concepción in der Provinz Cádiz zu einem Testspiel gegen Chile antreten. Doch der Bürgermeister der Stadt, Juan Franco, sagte die Partie aufgrund von Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit dem Ausbruch der tödlichen Viruskrankheit in dem zentralafrikanischen Land ab. Die DR Kongo hatte wegen des Ebola-Ausbruchs im Osten des Landes bereits ein geplantes dreitägiges Trainingslager sowie eine Abschiedsveranstaltung mit Fans in der Hauptstadt Kinshasa abgesagt. Ende Mai verhängten die drei WM-Gastgeber angesichts des Ausbruchs Einreisebeschränkungen für Menschen mit vorherigen Aufenthalten im Kongo, in Uganda oder dem Nachbarland Südsudan. Bislang plant das Team, sein Quartier ab dem 11. Juni in Houston aufzuschlagen.