Flavio Cobolli war der Favorit im zweiten Halbfinale der French Open. Doch sein Sieg fällt anders aus als gedacht. Im Finale trifft Cobolli auf Alexander Zverev. Der Italiener Flavio Cobolli fordert im Finale der French Open den deutschen Tennisstar Alexander Zverev heraus. Der 24-Jährige zog kampflos ins Endspiel am Sonntag ein, da sein Landsmann Matteo Arnaldi krankheitsbedingt nicht zum Halbfinal-Duell antreten konnte. Diese Nachricht wurde rund eine halbe Stunde vor Matchbeginn von den Organisatoren bekanntgegeben. Auf dem Weg ins Halbfinale hatte Arnaldi insgesamt 19:42 Stunden auf den Platz gestanden – so lange wie kein anderer French-Open-Spieler seit 1991.
Gegner tritt nicht an: Cobolli im Finale gegen Zverev
Kategorie(n): Allgemein
Ohne Neuer in den Test der Emotionen: «Wie ein WM-Spiel»
Kategorie(n): Allgemein
Diese Generalprobe hat es in sich. Gegen WM-Gastgeber USA soll die Siegesserie ausgebaut und die Brust der DFB-Stars breiter werden. Ein Comeback lässt aber weiter auf sich warten. Oliver Baumann betrat unter den grauen Wolken als Erster den Rasen des Soldier Fields – gefolgt von Alexander Nübel und Jonas Urbig. Manuel Neuer aber fehlte beim Abschlusstraining der Fußball-Nationalmannschaft für die WM-Generalprobe gegen die USA. Das Comeback des Rekordtorwarts lässt also weiter auf sich warten. Gegen den Co-Gastgeber des XXL-Turniers wird wegen Neuers Wadenblessur erneut Baumann im Tor stehen. Neuer war auch im Soldier Field, sollte nach dpa-Informationen aber erst später seinen persönlichen Belastungsaufbau fortsetzen. Die Trainingseinheit war nur für 15 Minuten für Medien einsehbar. Im besten Fall wird Neuer zum WM-Auftakt am 14. Juni in Houston gegen Curaçao spielen können, vier Wochen nach seinem letzten Einsatz für den FC Bayern . Der Plan von Bundestrainer Julian Nagelsmann war ein anderer. Dennoch: Die Generalprobe gegen den stolzen Gastgeber USA wird für den Bundestrainer zum ultimativen Test der Emotionen. Im pickepackevollen Soldier Field will der Bundestrainer am Samstag (20.30 Uhr/RTL) den Turnierernstfall simulieren und stellt dafür sogar den fußballspezifischen Feinschliff zurück. Bestmarke für Nagelsmann möglich Mit dem neunten Sieg in Serie und dem 600. Erfolg in der langen DFB-Geschichte soll der Zündfunke für die perfekte WM-Stimmung erzeugt werden. „Da haben wir keine klare taktische Idee, die super einen der Gruppengegner widerspiegelt. Es geht einfach darum, die Emotionalität aufzusaugen und auch bei dem Turnier dann quasi anzukommen“, sagte Nagelsmann, der als Bundestrainer noch nie neunmal in Serie ungeschlagen blieb. Der Countdown tickt unerbittlich Richtung Anstoß des XXL-Turniers. Fokus und Leidensbereitschaft will Nagelsmann sehen. Und seine Teamanführer haben den Plan verstanden. Die frühe Anstoßzeit kurz nach der amerikanischen Mittagsstunde und eine aufgeheizte Atmosphäre dank der mehr als 60.000 erfolgshungrigen Heimfans, das sind die Faktoren, die auch für Kai Havertz besonders sind. Havertz zieht WM-Vergleich „Und deswegen gehen wir das Spiel an wie ein WM-Spiel und wollen natürlich auch wieder Selbstvertrauen sammeln“, sagte der 26-Jährige, der nach der Erfolgssaison beim FC Arsenal in der Offensive bei Nagelsmann gesetzt ist. Speziell macht das Kräftemessen die Siegesserie, die jetzt nicht reißen darf. Die WM-Brust darf ruhig noch etwas breiter werden. „Natürlich wissen wir, dass es noch Luft nach oben gibt, dass wir uns noch verbessern müssen, weil die Gegner besser werden. Das Spiel gegen die USA wollen wir noch positiv bestreiten – und dann sind wir bereit“ versprach Kapitän Joshua Kimmich . Das Rätsel um Gesundheit und Fitness von Neuer bestimmte die ersten Tage in Amerika. Schöne Bilder wurden von den DFB-Stars geliefert. Vom Spaziergang in der Sonne am Lake Michigan. Oder vom gemeinsamen Bummel zum Café im schicken Stadtteil Gold Coast. Das sah alles recht entspannt aus. Doch für 90 Minuten auf Wettkampfniveau reicht es noch nicht. Nagelsmanns Maxime heißt weiter Risiko-Minimierung. Die WM zählt, nicht der letzte Test. Jugend oder Erfahrung als WM-Faktor Im Neuer-Hype gehen andere wichtige Personalfragen beinahe unter. Setzt Nagelsmann für den großen Titeltraum auf Jugend oder Erfahrung? Haben sich offensiv Lennart Karl (18) auf der rechten Seite und Nathaniel Brown (22) hinten links ganz unbekümmert in die Startelf gespielt – zulasten der arrivierten Leroy Sané (30) und David Raum (28)? „Wir Jungen sollen das allgemein hier ein bisschen reinbringen, einfach Unbekümmertheit, dass wir keinen Druck spüren und einfach frei aufspielen sollen. Ja, es läuft bis jetzt sehr, sehr gut. Und da wollen wir weitermachen“, sagte der angeblich im Transfer-Flirt mit dem FC Bayern steckende Frankfurter Brown. Auch in der Mittelfeldzentrale muss Nagelsmann entscheiden, ob Felix Nmecha (25) und Aleksandar Pavlovic (22) wie zuletzt das Stammduo bilden. Leon Goretzka (31) wäre wieder außen vor. Harte Entscheidungen stehen an. „Ich glaube nicht, dass am Ende die Namen zählen, wenn es darum geht, ein Turnier zu gewinnen. Sondern vielmehr geht es um den Zusammenhalt, den Spirit in der Mannschaft. Und deswegen ist für uns alles möglich“, sagte Verteidiger Jonathan Tah zu allen Personalspekulationen. Bislang kann Nagelsmann auch froh sein, dass nur Neuer angeschlagen ist, er inklusive Trainingstorwart Urbig 26 fitte Spieler zur Verfügung hat. Das war vor großen Turnieren oftmals anders. Auch die nach dem 4:0 gegen Finnland lädierten „Arschbacken“ von Deniz Undav sind kein Problemthema mehr. Keiner will den WM-Traum kurz vor knapp verletzt verpassen. Gastgeberrolle noch bekannt Amerika sei „eine Top-Mannschaft“, warnte Havertz. Den speziellen Druck, Turnier-Gastgeber zu sein, den kennen viele Spieler in Nagelsmanns Aufgebot noch von der Heim-EM 2024. Die US-Boys wollen ihren Fans etwas bieten. „Und deswegen wird es für uns ein guter Test sein, eine gute Probe fürs erste Gruppenspiel dann“, sagte Havertz. Auch ohne Neuer.
Fußball-WM: Dieses Quiz bringt selbst Fußball-Nerds ins Schwitzen
Kategorie(n): Allgemein
„Elf Freunde müsst ihre sein“, soll wohl auch einst Sepp Herberger gesagt haben. Hier gilt es, elf Fragen zu beantworten – rund um die größten Kuriositäten und Skandale der WM-Geschichte. Können sie alle verwandeln? Woher stammt der Begriff „Quiz“? Das Wort „Quiz“ stammt aus dem Englischen. Zur genauen Herkunft des Wortes gibt es unterschiedliche Theorien. Eine eher unwahrscheinliche Theorie geht auf den irischen Theaterdirektor Richard Daly zurück. Dieser soll gewettet haben, der englischen Sprache ein neues Wort hinzufügen zu können, und erfand hierfür das Wort „Quiz“. Eine andere Theorie geht davon aus, dass der Begriff von der lateinischen Frage „Quis es?“ (zu Deutsch: „Wer bist du?“) stammt. Die gängigste Theorie besagt, dass „Quiz“ eine Abkürzung des englischen Wortes „question“ (zu Deutsch: „Frage“) ist. Quiz bei t-online In unseren Quiz fordern wir Sie und Ihr Wissen heraus. Mindestens zehn knifflige Fragen gilt es dabei zu lösen. Bei den Quiz auf t-online kommen alle auf ihre Kosten: Sie wollen Ihre Allgemeinbildung testen? Dann schauen Sie doch bei unserem wöchentlich erscheinenden Allgemeinwissensquiz vorbei. Jeden Freitag erwarten Sie 20 neue Fragen. Sie möchten sich von Wissenschaftlern herausfordern lassen? Dann beweisen Sie Ihr Können in den Experten-Quiz. Oder interessieren Sie sich für ganz andere Themen, egal ob Sport oder Politik? Wir haben das passende Quiz für Sie. Wie funktioniert ein Quiz bei t-online? Klicken Sie einfach unter der Quizfrage auf die Antwort, die Sie für richtig halten. Sollte einmal mehr als nur eine Antwort richtig sein, so weisen wir Sie in der Frage darauf hin. In diesem Fall müssen Sie Ihre Auswahl unter den Antworten noch einmal bestätigen. Nachdem Sie das getan haben, leuchtet die richtige Antwort grün. Balken zeigen Ihnen dabei an, wie andere Teilnehmer abgestimmt haben. In der Regel folgt eine kurze Erklärung zu der richtigen Antwort. Unter dem Text gelangen Sie zur nächsten Frage. Am Ende des Quiz wird Ihnen angezeigt, wie viele Fragen Sie richtig beantworten konnten.
WM 2026: Manuel Neuer fehlt auch im letzten DFB-Test gegen die USA
Kategorie(n): Allgemein
Bis zuletzt war unklar, ob die deutsche Nummer eins im Spiel gegen die USA zum Einsatz kommen würde. Nun gibt es Gewissheit. Oliver Baumann betrat unter den grauen Wolken als Erster den Rasen des Soldier Fields – gefolgt von Alexander Nübel und Jonas Urbig. Manuel Neuer aber fehlte beim Abschlusstraining der Fußball-Nationalmannschaft für die WM-Generalprobe gegen die USA. Das Comeback des Rekordtorwarts lässt also weiter auf sich warten. Gegen den Co-Gastgeber des XXL-Turniers wird wegen Neuers Wadenblessur erneut Baumann im Tor stehen. Neuer war auch im Soldier Field, sollte nach dpa-Informationen aber erst später seinen persönlichen Belastungsaufbau fortsetzen. Die Trainingseinheit war nur für 15 Minuten für Medien einsehbar. Im besten Fall wird Neuer zum WM-Auftakt am 14. Juni in Houston gegen Curaçao spielen können, vier Wochen nach seinem letzten Einsatz für den FC Bayern . Der Plan von Bundestrainer Julian Nagelsmann war ein anderer. Dennoch: Die Generalprobe gegen den stolzen Gastgeber USA wird für den Bundestrainer zum ultimativen Test der Emotionen. Im pickepackevollen Soldier Field will der Bundestrainer am Samstag (ab 20.30 Uhr im Liveticker bei t-online) den Turnierernstfall simulieren und stellt dafür sogar den fußballspezifischen Feinschliff zurück. Mehr in Kürze.
Transfer-Duell um BVB-Flirt Yohanna
Kategorie(n): Allgemein
Zadok Yohanna muss sich zwischen dem FC Chelsea und Newcastle United entscheiden. Wie die ‚Daily Mail‘ berichtet, wurden die Angebote der beiden Premier League-Klubs für den 18-Jährigen akzeptiert. (…)
1860 München: Wie der Klub mit Hasan Ismaik im Abgrund landete
Kategorie(n): Allgemein
1860 München erlebt den zweiten Kollaps binnen weniger Jahre. Dabei sind die Träume an der Grünwalder Straße doch riesig. In diesen Tagen überschlagen sich die Ereignisse beim TSV 1860 München. Am Donnerstagabend gaben die krisengeplagten „Löwen“ das Ende einer turbulenten Ära bekannt: Der Kooperationsvertrag mit dem umstrittenen Investor Hasan Ismaik wurde aufgekündigt. Dies teilte der Klub in einer Erklärung mit. Schon am Mittwochnachmittag aber war die Zeit des TSV 1860 München abgelaufen. Bis 17 Uhr musste der Traditionsklub im Kampf um die Lizenz für die 3. Liga eine Finanzlücke in Höhe von 2,7 Millionen Euro schließen. Das Unterfangen scheiterte – weil sich der Verein mit Ismaik nicht einigen konnte. Die Konsequenz ist der Zwangsabstieg. Der Klub, in der Außendarstellung über Jahre von großen Visionen und Ansprüchen geprägt, muss in die Regionalliga Bayern. Schon wieder. Denn bereits 2017 wich der Traum von der Bundesliga , von der Champions League und von Titeln dem Albtraum Amateurfußball . Damals stürzte der Klub aus der 2. Bundesliga in die Regionalliga. Die Leidenszeit der „Löwen“ begann aber schon früher. 1860 spielte vor über 20 Jahren letztmals in der Bundesliga Bereits 1982 verwehrte der DFB dem damaligen Zweitligisten wegen finanzieller Probleme die Lizenz, der Klub stürzte in die Bayernliga. 1860 erlebte in der Folge zwar noch einmal ein sportliches Hoch mit zehn Jahren Bundesliga sowie der Teilnahme am Uefa-Cup und an der Champions-League-Qualifikation. Nach dem Bundesliga-Abstieg 2004 wurde die finanzielle Lage aber wieder zunehmend zum Problem. 2011 drohte den Münchnern die historisch erste Insolvenz im deutschen Profifußball. Knapp zehn Millionen Euro fehlten seinerzeit, die Art und Weise der Rettung dürften rückblickend nicht wenige Fans verfluchen. Denn mit Hasan Ismaik unterzeichnete der Verein am Abend des 30. Mai einen Kooperationsvertrag. Der Jordanier kaufte 49 Prozent der Klubanteile, die er später auf 60 Prozent aufstocken sollte. Vermittelt wurde der Deal auch durch Uli Hoeneß , der den Ismaik-Vertrauten Hamada Iraki an den damaligen 1860-Präsidenten Dieter Schneider verwies. „Da gibt es einen, der will euch Geld zukommen lassen. Macht das mal“, habe der Bayern-Patron seinem Lokalrivalen gesagt. Ismaik kam als Retter des am Abgrund stehenden Traditionsvereins. Er kam aber auch als Visionär, der mit den „Löwen“ eine große Zukunft anpeilte. „Ich würde mir wünschen, dass wir in zehn Jahren auf einer Stufe mit dem FC Barcelona und dem FC Bayern stehen. Aber um das zu schaffen, müsste alles perfekt laufen“, sagte Ismaik auf seiner ersten Pressekonferenz. Für die Rückkehr ins Oberhaus kalkulierte er mit Investitionen in Höhe von 10 bis 20 Millionen Euro binnen drei Jahren. Wirklich tief in die Tasche griff der Verein in der Saison 2016/17, als Stefan Aigner, Ribamar und Christian Gytkjær für insgesamt fast acht Millionen Euro kamen. Eine zu damaliger Zeit äußerst hohe Summe. Dazu kassierte etwa Stürmerstar Ivica Olić ein stolzes Gehalt. Am Ende der Spielzeit stand aber nicht die erhoffte Bundesliga-Rückkehr, sondern der sportliche Absturz in die 3. Liga. In der Relegation unterlagen die Münchner unter skandalösen Umständen Jahn Regensburg . Fans warfen Stangen, Sitzschalen und andere Gegenstände auf das Spielfeld, die Partie wurde für eine Viertelstunde unterbrochen. Heiko Herrlich , damaliger Jahn-Trainer, nannte das Verhalten „hochgefährlich“ und forderte: „Man sollte auch in der Niederlage die Haltung bewahren.“ 1860-Kapitän Kai Bülow äußerte noch andere Bedenken. „Viele Spieler wissen nicht, wie es jetzt weitergeht“, sagte er. Mit einem gewaltigen Umbruch ging es nicht etwa in der 3. Liga, sondern in der Regionalliga weiter. Denn Ismaik überwies die notwendigen Millionen für die Drittligalizenz nicht. Verkauf der Ismaik-Anteile scheiterte auf den letzten Metern Zu dem Zeitpunkt wurde der Jordanier in München schon längst nicht mehr als Retter betrachtet. Ein anhaltender Machtkampf mit der Vereinsspitze, protzige Auftritte, leere Versprechen und sein Kampf gegen die 50+1-Regelung – der Investor brachte den Großteil der Fangemeinschaft gegen sich auf. Ismaik blieb trotzdem und der Verein packte im ersten Anlauf den Aufstieg in die 3. Liga. Das Verhältnis zwischen dem Traditionsklub und seinem Geldgeber besserte sich in den folgenden Jahren aber nicht. „Seit 14 Jahren leide ich unter diesen Leuten. Es gibt keine Wertschätzung, keinen Respekt. Nichts“, haderte der Geschäftsmann im April 2025. „Ich gebe mir die Schuld, dass ich, bevor ich gekauft habe, 1860 nicht richtig verstanden habe – die Kultur, die Geschichte des Klubs, die 50+1-Regel.“ Wenige Wochen später verkündete der Verein, dass Ismaik seine Anteile an eine Schweizer Familienholding verkaufen werde. Der Jubel unter der Anhängerschaft war riesig. Der scheidende Investor sagte selbst, den Klub schuldenfrei zu hinterlassen. Er sprach von einer „wunderbaren Erfolgsgeschichte“. Tatsächlich aber endete die gemeinsame Zeit nicht, denn der Deal platzte. „Ein Rückzug meinerseits würde dem TSV 1860 München nicht helfen – im Gegenteil“, erklärte Ismaik. Ein möglicher Verkauf an Matthias Thoma, unter dessen Kontrolle die Schweizer Gesellschaft stand, löste auch bei ihm Bedenken aus. Zudem floss das Geld nicht rechtzeitig, von 25 Millionen Euro war die Rede. Trotz des ausbleibenden Investorenwechsels waren die Ambitionen in München erneut groß. „Gemeinsam werden wir jetzt unser großes Ziel 2. Liga angehen“, teilte das Präsidium mit. Das deckte sich auch mit den Sommertransfers: Kevin Volland und Florian Niederlechner kehrten zu ihrem Jugendklub zurück, auch Max Christiansen, Thomas Dähne und Manuel Pfeifer kamen aus höherklassigen Ligen. Den eigenen Ansprüchen aber jagten die „Löwen“ in der Folge einmal mehr hinterher. Nach einem ordentlichen Saisonstart fiel 1860 ins Tabellenmittelfeld zurück, eine Niederlagenserie kostete Trainer Patrick Glöckner seinen Posten. Markus Kauczinski stabilisierte die Mannschaft, als Achter griffen die Münchner am Ende aber nicht mehr ins Aufstiegsrennen ein. 1860 München kämpft nun ums Überleben Statt einer weiteren Drittligasaison geht es für den Traditionsverein nun aber im Amateurfußball weiter. Vor einer Woche hatte Ismaik mit seiner Unternehmensgruppe HAM ohne Vorwarnung und Vorverhandlung angekündigt, Darlehen in Höhe von 2,7 Millionen Euro nicht bereitzustellen. Es folgten chaotische Tage, in denen die Vereinsführung und Vertreter des Investors über eine neue Vereinbarung verhandelten. In den letzten Stunden vor Ablauf der Frist spitzte sich die Lage zu. Per Whatsapp-Nachricht deutete Ismaik selbst zunächst eine Übereinkunft an, gegen Mittag soll sein Bruder Abdelrahman dann mitgeteilt haben, dass es keinen Deal gebe. Die Seite des Jordaniers habe zu dem Zeitpunkt fragwürdige Bedingungen gestellt. Vereinsvertreter sollen eine Vertragsversion ausgearbeitet haben, in der sie Ismaiks Forderungen akzeptieren – sofern sie verbandsrechtlich zulässig seien. Dieser Zusatz war offenbar nicht tragbar für HAM, obwohl verbandswidriges Verhalten gewiss auch zu einem Lizenzentzug geführt hätte. „Wir haben verhandelt, aber irgendwo gibt es Grenzen, wo wir nicht Ja sagen konnten“, sagte Präsident Gernot Mang am Mittwoch nach dem Verstreichen der Frist. Ismaik wiederum schilderte auf der Plattform X seine Sicht der Dinge: „Die erforderlichen finanziellen Mittel standen für eine sofortige Umsetzung bereit. Leider ist es uns am Ende nicht gelungen, den notwendigen Konsens zwischen allen beteiligten Parteien zu erreichen.“ Auf den großen Knall vom Mittwoch folgte die Erklärung des Hauptsponsors, von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen. Wenige Stunden später kündigte der Klub den vor 15 Jahren geschlossenen Kooperationsvertrag mit Ismaik. Der Jordanier kündigte eine rechtliche Prüfung an. Umso mehr dürfte 1860 nun auf eine Geldzufuhr von anderen Partnern angewiesen sein, damit der ohnehin schon katastrophale Sommer nicht gar in der Insolvenz endet. Die Geschäftsführung arbeitet bereits mit Beratern aus dem Bereich Insolvenzrecht zusammen. „Wir sind daran, Lösungen zu finden, wie es hier weitergehen kann“, sagte Mang. Die Lage ist düster, einzig die Historie vermag den Fans etwas Mut zu machen: Schließlich hat kaum ein deutscher Verein so viel Krisenerfahrung wie 1860 München.
FC Bayern: Asp Jensen zur Konkurrenz?
Kategorie(n): Allgemein
Jonathan Asp Jensen wird wohl nicht mehr im Trikot des FC Bayern auflaufen. Informationen der ‚Bild‘ zufolge haben die Verantwortlichen den offensiven Mittelfeldspieler darüber unterrichtet, dass er (…)
Teures Missverständnis: Gladbach wird Omlin los
Kategorie(n): Allgemein
Borussia Mönchengladbach kann Jonas Omlin von der Gehaltsliste streichen. Den Schlussmann zieht es zurück in seine Heimat.Jonas Omlin bricht seine Zelte bei Borussia Mönchengladbach endgültig ab. Ein (…)
Köln reagiert auf El Mala-Absage
Kategorie(n): Allgemein
Thomas Kessler hat zu den jüngsten Entwicklungen um Köln-Goldesel Said El Mala (19) Stellung bezogen. Gegenüber der ‚Bild‘ gibt der Sportchef zu Protokoll: „Es ist richtig, dass wir für Said ein (…)
Bayern-Flirt Leão verrät zwei Wunschziele
Kategorie(n): Allgemein
Rafael Leão hat über seine Wuschziele gesprochen. Nachdem der Außenstürmer kürzlich bereits öffentlich einen Wechsel im Sommer angekündigt hatte, erklärt er nun gegenüber ‚Sport TV‘: „Ich möchte eine (…)