HSV: Bundesliga-Anfragen für Muheim

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Der Hamburger SV muss sich mit dem Abgang eines Leistungsträgers beschäftigen. Miro Muheim könnte gehen. Der Vertrag von Miro Muheim läuft im Sommer 2027 aus. Folglich lautet beim Hamburger SV die (…)

Fußball-WM 2026: Fifa macht Rückzieher bei Flaschenverbot in Stadien

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Die Fifa hatte mit einem Wasserflaschen-Verbot in den WM-Stadien viel Kritik auf sich gezogen. Jetzt gibt der Verband nach. Doch es gibt eine Einschränkung. Rund eine Woche vor dem Start der Fußball-WM hat die Fifa ihre Regeln erneut geändert und erlaubt Fans nun das Mitbringen von Wasserflaschen ins Stadion – zumindest in den USA und Kanada. Eine werkseitig verschlossene, weiche Einwegplastikflasche mit bis zu 590 Milliliter Fassungsvermögen sei pro Zuschauer erlaubt, sagte Fifa-Manager Heimo Schirgi in einem online veröffentlichten Video und sprach davon, „etwas Klarheit“ in die Regelung bringen zu wollen. Nicht erlaubt seien Gefäße aus Hartplastik. Schirgi ist der Chief Operating Officer der Fifa. Noch kurz vorher hatte die Fifa das Verbot zum Mitbringen jeglicher – auch leerer – Wasserflaschen ins Stadion mit Sicherheitsüberlegungen begründet und bekräftigt. „Die Fifa setzt sich für den Schutz der Gesundheit und Sicherheit aller Spieler, Schiedsrichter, Fans, Freiwilligen und Mitarbeiter ein. Die Fifa hat beschlossen, das Mitbringen von Flaschen zu verbieten, um Risiken und Verletzungen für Spieler und Besucher zu vermeiden“, teilte ein Sprecher des Weltverbands der dpa mit. Die entsprechende Passage im Leitfaden für Stadionbesuche hatte die Fifa extra deswegen geändert und darin klargestellt: „Zur Vermeidung von Missverständnissen: Wiederverwendbare Wasserflaschen dürfen nicht ins Stadion mitgebracht werden.“ Daran gab es heftige Kritik von Fan-Vertretern, aber auch von Politikern wie Torontos Bürgermeisterin Olivia Chow, die das Wasserflaschenverbot und den de-facto-Zwang zum Wasserkauf im Stadion als „reine Geldmacherei“ bezeichnet hatte. In Toronto finden sechs WM-Spiele statt. Auch New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani hatte sich „besorgt“ gezeigt über die Fifa-Regel und sagte nach der Kehrtwende nach Angaben von „The Athletic“: „Ich bin froh, dass niemand befürchten muss, sich ausreichend Flüssigkeitszufuhr nicht leisten zu können, besonders Fans nicht, die oft stundenlang bei extremer Hitze vor einem Spiel warten.“ Regeln in Mexiko unklar Unklar war zunächst, was die erneute Kehrtwende für Stadionbesucher in Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey bedeutet. Co-Gastgeber Mexiko wird in dem kurzen Video nicht explizit erwähnt. Wissenschaftler hatten zuletzt immer wieder davor gewarnt, dass Fans und Spieler aufgrund der Hitze gesundheitlichen Risiken ausgesetzt seien. „Die Fifa arbeitet eng mit den jeweiligen Ausrichtungskomitees und lokalen Behörden zusammen, um Maßnahmen zum Hitzeschutz für die Fans zu erarbeiten, die zum Stadion reisen. Dazu können Einrichtungen wie Sprühnebelstationen, Ventilatoren, Trinkstationen, Kühlzelte und weitere Maßnahmen rund um das Stadiongelände gehören“, hieß es in einer Mitteilung. Wie die Nachrichtenagentur AP zuletzt berichtete, plant das Gesundheitsamt des Los Angeles County rund um die Spiele umfassend über Hitzeschutz und ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu informieren. New York will Informationen an Abonnenten des öffentlichen Warnsystems sowie über WhatsApp an internationale Besucher versenden. Seattle prüft den Einsatz von klimatisierten Bussen und Wassernebelanlagen bei Fanfesten und Spielen. In Vancouver soll es bei allen Turnierveranstaltungen schattige Sitzbereiche geben.

DFB: Karls WM-Aus „drückt die Stimmung“ – Alle Reaktionen

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Nach dem WM-Aus von Lennart Karl hat DFB-Präsident Bernd Neuendorf von emotionalen Abschiedsszenen und Tränen im Teamhotel der Nationalmannschaft berichtet. Beteiligte sprachen von einem…

Chiesa plant Liverpool-Abflug

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Die Tage von Federico Chiesa beim FC Liverpool könnten gezählt sein. Im Interview mit der ‚Gazzetta dello Sport‘ sagt der 28-Jährige: „Ich möchte regelmäßig spielen. Wenn ich in der Premier League (…)

Fußball-WM: DFB-Jungstar Karl reagiert auf Turnier-Aus

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Kurz vor dem Start der WM ist der Traum von der Turnierteilnahme für Lennart Karl geplatzt. Der Bayern-Profi meldet sich zu Wort. Jungprofi Lennart Karl hat sich nach seiner Oberschenkelverletzung und dem WM-Aus selbst zu Wort gemeldet. Er wisse nicht, wo er anfangen solle, „aber es tut einfach unbeschreiblich weh, das größte Turnier verpassen zu müssen“, schrieb der 18 Jahre alte Fußballer des FC Bayern München kurz nach der Diagnose. „Leider kommen Verletzungen oft zum unglücklichsten Zeitpunkt.“ Er habe alles dafür getan, um fit für die WM zu sein. Karl versprach, er werde stärker zurückkommen. Er werde das DFB-Team jede Minute unterstützen. „Danke für die starken Nachrichten“, schrieb er. Karl hatte sich im Abschlusstraining vor dem letzten Testmatch heute (20.30 Uhr/RTL) in Chicago gegen Mitgastgeber USA einen Muskelbündelriss im linken, vorderen Oberschenkel zugezogen, wie der DFB nach einer Untersuchung des Offensivspielers in einem Krankenhaus mitteilte. Anteilnahme von zahlreichen Teamkollegen Bundestrainer Julian Nagelsmann reagierte umgehend auf die Diagnose. Er nominierte Assan Ouédraogo von RB Leipzig anstelle von Karl in sein 26 Spieler umfassendes Aufgebot nach. Der 20-Jährige hatte beim 6:0 zum Abschluss der WM-Qualifikation gegen die Slowakei im November sein Länderspiel-Debüt gefeiert und gleich ein Tor erzielt. Ouédraogo wird in den kommenden Tagen ins WM-Quartier in Winston-Salem anreisen und dort auf die DFB-Kollegen treffen. Unter Karls Post auf Instagram sammelten sich schnell tausende Kommentare, darunter viele von deutschen Nationalspielern wie Jamal Musiala , Nick Woltemade oder Antonio Rüdiger , aber auch von Bayern-Kollegen wie Michael Olise und Dayot Upamecano oder dem Schweizer Granit Xhaka. Auch Rekordnationalspieler Lothar Matthäus sprach von einem „Schock“. „Du freust dich darauf, du arbeitest dahin, das ist der Traum deiner Kindheit, vielleicht irgendwann mal bei der Weltmeisterschaft dabei zu sein. Und dann, wenn du gerade auch noch wie Lennart Karl in den Himmel geschossen bist nach acht, neun Monaten Profidasein“, sagte Matthäus bei einem DFB-Sponsorentermin in Chicago. „Diesen Schock, den muss er auch vom Kopf her verarbeiten.“ Verbandschef Neuendorf berichtete von der Verabschiedung Karls im Mannschaftshotel nach der Rückkehr von den Untersuchungen in einem Krankenhaus. „Julian (Nagelsmann) war da, hat noch ein paar Worte gesagt, die ganze Mannschaft war da. Er hat auch noch ein paar Worte gefunden, obwohl ihm das schwergefallen ist. Er war extrem traurig, sind auch glaube ich schon ein paar Tränen geflossen“, erzählte Neuendorf von der Zusammenkunft von Bundestrainer und DFB-Stars im Waldorf Astoria. „Das drückt so ein bisschen die Stimmung, muss man sagen. Er war ja wirklich die letzten Spiele top unterwegs und hat uns viel Freude gemacht“, sagte der 64-Jährige über Karl. Matthäus richtete trotz der bitteren Nachricht den Blick nach vorne. „Es ist ein Schock gewesen für mich. Es ist aber auch das Risiko, das du als Spieler hast, eben mit Verletzungen klarzukommen, dass sie natürlich zum ungünstigsten Zeitpunkt jetzt gekommen ist. Das ist schlimm genug. Aber ja, es tut mir leid. Es geht aber weiter“, sagte der 65-Jährige. Der Weltmeister von 1990 erinnerte an seinen Kreuzbandriss, der ihn um die EM-Teilnahme 1992 gebracht hatte.

Julian Nagelsmann: Thomas Tuchel wütete nach Duell

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Thomas Tuchel ist ein Wegbereiter der Trainerkarriere von Julian Nagelsmann. Ein direktes Duell endet dennoch mit scharfen Worten. Julian Nagelsmann und Thomas Tuchel pflegen ein besonderes Verhältnis. Unter dem heutigen England-Trainer spielte Nagelsmann einst bei der zweiten Mannschaft des FC Augsburg, ging in diesem Rahmen mit der Erstellung von Gegneranalysen auch seine ersten Schritte als Coach. 2023 löste Tuchel seinen einstigen Schützling beim FC Bayern als Cheftrainer ab. Dazwischen begegneten sich die beiden Übungsleiter mit Hoffenheim und dem BVB dreimal in der Bundesliga sowie mit Leipzig und PSG dreimal in der Champions League . Vor allem das erste Aufeinandertreffen in der „Königsklasse“ brachte Zündstoff mit sich. Große Worte: Guardiolas Nagelsmann-Prophezeiung hat sich erfüllt Am 18. August 2020, inmitten der Corona-Pandemie, ging es in Lissabon um den Einzug ins Endspiel. Die favorisierten Pariser setzten sich deutlich mit 3:0 durch, Tuchel war dennoch erzürnt. Er monierte zu viele Fouls an seinen Profis, Nagelsmann zeigte sich verständnisvoll. RB-Athletikcoach Daniel Behlau schaltete sich ebenfalls ein. Das wiederum gefiel dem PSG-Trainer überhaupt nicht. Er schimpfte in Richtung des Assistenten und sprach von einer „Schande“. Nagelsmann gewann bisher nur ein Duell mit Tuchel Auch weit nach dem Schlusspfiff war keine Spur von Entspannung zu vernehmen, wie sich Yvonne Gabriel, Leipzig-Reporterin für die „Bild“, im t-online-Podcast „Julian Nagelsmann – The Youngest One“ erinnert. Tuchel sei „extrem verbissen“ gewesen, berichtet sie. „Die Leipziger haben sich im Nachhinein noch aufgeregt. Sie wollten ihm in der Trainerkabine gratulieren, aber er hat nicht aufgemacht“, blickt die Reporterin zurück. Knapp drei Monate später kam es im Rahmen der Champions-League-Gruppenphase zum Wiedersehen, diesmal gewannen die Leipziger mit 2:1. In sechs Aufeinandertreffen der deutschen Trainer ist es bis heute der einzige Sieg für Nagelsmann. Ein erneutes Duell könnte es auch bei der WM 2026 geben: Nagelsmann trainiert das DFB-Team, Tuchel ist englischer Nationaltrainer.

WM 1974: zu Gast beim „Klassenfeind“ – Als die DDR die BRD besiegte

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Bei der Weltmeisterschaft 1974 in Westdeutschland trafen die DDR und die BRD in der Gruppenphase aufeinander. Das Spiel ist ein besonderes Kapitel der Fußballgeschichte. Am 22. Juni 1974 kam es zum einzigen deutsch-deutschen Derby bei einer Fußballweltmeisterschaft. Als die Mannschaften im Hamburger Volksparkstadion auf den Rasen traten, lag eine spürbare Anspannung in der Luft. Über 60.000 Zuschauer verfolgten das Spiel im Stadion, Millionen vor den Fernsehern. Die Bedeutung des Spiels reichte weit über den Sport hinaus. Das spürten auch die Akteure auf dem Rasen. Die erste Heim-WM Neun Tage zuvor begann für viele Deutsche die erste WM im eigenen Land. Die Feierlichkeiten zur Eröffnung der 10. Fußballweltmeisterschaft fanden am 13. Juni 1974 statt. Das Turnier begann mit einem historischen Novum: Weltmeister Brasilien traf im Eröffnungsspiel auf Jugoslawien. Normalerweise ist es bei Weltmeisterschaften üblich, dass der Gastgeber das Eröffnungsspiel bestreitet. Nachdem sich Uwe Seeler und Pelé symbolisch am Mittelkreis den alten und den neuen Weltpokal überreicht hatten, wurde den Zuschauern eine Choreografie von 2.000 weiß gekleideten Frankfurter Schulkindern geboten. Bundespräsident Gustav Heinemann eröffnete das Turnier feierlich von der Ehrentribüne aus. Das darauffolgende Spiel im Frankfurter Waldstadion war sehr umkämpft. Unter grauen Wolken und bei beständigem Regen bissen sich die brasilianischen Offensivkünstler um Jairzinho und Rivelino an der starken jugoslawischen Defensive die Zähne aus. Die Partie endete torlos. Gleiche Voraussetzungen – Ungleiche Erwartungen Die beiden deutschen Mannschaften starteten mit sehr unterschiedlichen Perspektiven ins Turnier. Während die Stars aus der BRD als Titelfavoriten galten, war es die erste WM-Teilnahme für die Mannschaft der DDR . Es sollte auch ihre einzige Teilnahme bei einer Weltmeisterschaft bleiben. Das Los brachte beide Mannschaften früh zusammen. Neben der BRD und der DDR fanden sich die Mannschaften aus Chile und Australien in Gruppe 1 wieder. Beide deutschen Teams starteten stark ins Turnier. Die Gastgeber aus der Bundesrepublik erfüllten ihre Pflicht glanzlos. Ein knapper Sieg gegen Chile (1:0), ein unspektakulärer Erfolg gegen Australien (3:0) – die Ergebnisse stimmten, doch spielerisch blieb noch Luft nach oben. Die Erwartungen an die Mannschaft um Franz Beckenbauer und Gerd Müller waren himmelhoch, entsprechend groß war die Euphorie im eigenen Land. Auch die DDR startete solide ins Turnier. Gegen Australien gelang ein überzeugender Sieg (2:0), gegen Chile erkämpfte sich das Team ein Unentschieden (1:1). Die Mannschaft wirkte organisiert, diszipliniert und taktisch gut eingestellt – Eigenschaften, die im weiteren Verlauf noch entscheidend werden sollten. Schnell wurde klar: Beide deutschen Teams würden die Vorrunde überstehen. Damit rückte ein Spiel in den Fokus, das es so noch nie gegeben hatte. Am letzten Gruppenspieltag erwarteten die beiden Teams aus dem geteilten Deutschland das direkte Duell. Das deutsch-deutsche Duell Schon im Vorfeld war die Partie von besonderer Spannung geprägt. International wurde sie als politisches Symbol wahrgenommen, im geteilten Deutschland war die Aufmerksamkeit enorm. Während die BRD als klarer Favorit galt, reiste die DDR ohne großen Druck an – aber mit der Chance, Geschichte zu schreiben. Rasch entwickelte sich auf dem Platz das erwartete Bild. Die Bundesrepublik übernahm die Initiative, hatte mehr Ballbesitz und suchte schnell den Weg nach vorn. Klare Torchancen blieben selten. Die DDR stand kompakt, verschob diszipliniert und ließ nur wenig zu. Mit der Spieldauer wuchs auch die Nervosität. Die BRD drängte auf den Führungstreffer, blieb aber im Abschluss zu ungenau. Auf der anderen Seite lauerte die DDR auf ihre Gelegenheit – geduldig, konzentriert, bereit für den einen Moment. In der 78. Minute nutzte die DDR dann einen schnellen Angriff. Jürgen Sparwasser bekam den Pass in die Spitze, setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch – der Ball setzte noch einmal auf, bevor er ihn aus kurzer Distanz unter die Latte nagelte. Sepp Maier hatte keine Chance. Der Ball lag im Netz und es stand 1:0 für die DDR. Die Auswahl der BRD versuchte zu reagieren und warf noch einmal alles in die Offensive. Doch am Ende blieb es bei diesem einen Treffer. Als der Schlusspfiff ertönte, war die Sensation perfekt: Die DDR gewann das historische Duell. Fast die erste Begegnung der beiden Mannschaften Viele halten die Partie von 1974 für das einzige direkte Duell zwischen DDR und BRD. Dass diese Begegnung die einzige der beiden Mannschaften war, stimmt jedoch nicht ganz. Bereits 1972 trafen Mannschaften der beiden Länder aufeinander, damals bei den Olympischen Spielen in München. Die Teams trafen dort in der Gruppenphase aufeinander. Auch damals gewann die DDR-Auswahl. Das große Manko: Die Bundesrepublik schickte nicht die erste Mannschaft. Nach einem regen Hin und Her stand ein 3:2 für die Ost-Auswahl auf der Anzeigetafel. Für die BRD trafen Ottmar Hitzfeld und Uli Hoeneß . Die „Amateure“ aus dem Westen schieden in der Gruppenphase aus, für das DDR-Team reichte es mit Bronze für das Podium. Euphorie hier, ein Weckruf dort Bei der Weltmeisterschaft 1974 sollte der Turnierverlauf für die Fußballhelden aus dem deutschen Osten ein anderer sein. Der Sieg über die BRD blieb nicht ohne Konsequenzen – weder sportlich noch symbolisch. Als Gruppensieger ging die DDR mit viel Selbstvertrauen in die zweite Turnierphase. Dort traf die Mannschaft jedoch auf deutlich stärkere Gegner. Gegen die Niederlande, Brasilien und Argentinien zeigte sich, dass der historische Erfolg gegen die Bundesrepublik nicht wiederholt werden konnte. Die DDR schied aus. Für die Bundesrepublik hingegen hatte die Niederlage eine überraschende Wirkung. Intern kam es zu vielen Diskussionen, die Mannschaft wirkte wachgerüttelt. Trainer Helmut Schön nahm Anpassungen vor, sodass das Team im weiteren Turnierverlauf zu mehr Stabilität und Stärke fand. Der Weg zum Titel In der zweiten Gruppenphase setzte sich die BRD gegen eine starke Konkurrenz durch. Besonders das Spiel gegen die Niederlande galt als richtungsweisend. Schritt für Schritt wuchs das Team zusammen – und steigerte sich genau im richtigen Moment. Am 7. Juli 1974 erreichte die Entwicklung ihren Höhepunkt: Im Finale in München traf die Bundesrepublik auf die hochfavorisierten Niederlande um Johan Cruyff. Nach frühem Rückstand gelang die Wende. Die BRD gewann mit 2:1 und wurde Weltmeister im eigenen Land. Ein Spiel mit historischer Bedeutung Das deutsch-deutsche Duell von Hamburg bleibt ein einzigartiger Moment der Fußballgeschichte, genau wie der Treffer in der 78. Minute. Für die DDR war es der größte Erfolg ihrer Nationalmannschaft – ein Sieg, der weit über den Sport hinaus Bedeutung hatte und bis heute erinnert wird. Für die Bundesrepublik hingegen war die Niederlage Teil einer größeren Geschichte: dem Weg zum zweiten Weltmeistertitel. Das Spiel hat so in Deutschland zwei gänzlich unterschiedliche Bedeutungen. Es ist ein Kapitel Fußballgeschichte, das zeigt, wie eng Sport und Zeitgeschichte miteinander verbunden sein können.

Knicks gewinnen Drama in San Antonio: Trump bei Titel-Feier?

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Nach zwei von maximal sieben Final-Spielen in der NBA führt ein Team 2:0 – allerdings nicht die Spurs als Gastgeber. Die Knicks überleben einen Einbruch im Schlussviertel und haben nun alle Vorteile. Die New York Knicks haben auch das zweite Duell mit den San Antonio Spurs gewonnen und sich in den NBA-Finals damit einen Riesenvorteil auf dem Weg zum Titel verschafft. In einem am Ende dramatisch spannenden Basketball-Spiel gewannen die Knicks dank eines Patzers von Spurs-Star Victor Wembanyama 105:104 und führen in der Best-of-Seven-Serie nun 2:0. Zum Titel braucht eine Mannschaft vier Siege, die beiden nächsten Spiele finden im Madison Square Garden in New York statt. US-Präsident Donald Trump hatte sich für mindestens eine der beiden Partien als Zuschauer angekündigt. Theoretisch könnte er damit bei der Meister-Party dabei sein. „Wir haben dieses Spiel gewonnen, weil wir uns eine Führung erarbeitet haben. Wir haben uns eine Chance gegeben, dieses Spiel zu gewinnen, und wir haben es fertig gebracht“, sagte Knicks-Profi Karl-Anthony Towns im US-Fernsehen. Der Center hatte Wembanyama erneut das Leben schwer gemacht, auch wenn der Franzose am Ende 29 Punkte verbuchte und damit bester Werfer der Partie war. „Er ist ein großartiger Spieler, einer, wie es ihn nur einmal pro Generation gibt. Ich habe einfach versucht, es ihm so schwer wie möglich zu machen. Ich bin einfach glücklich darüber, Basketball zu spielen.“ Knicks geben im Schlussviertel 14-Punkte-Vorsprung ab Die Knicks gaben im Schlussviertel einen 14-Punkte-Vorsprung aus der Hand, als den Spurs ein 14:0-Lauf und drei Minuten vor Schluss der Ausgleich zum 97:97 gelang. Danach war die Partie an Dramatik kaum zu überbieten, die Spurs gingen beim 103:102 dank eines Treffers von Wembanyama 57 Sekunden vor Schluss zum ersten Mal in der zweiten Halbzeit in Führung. Beim Stand von 104:104 eroberte der 22-Jährige erst stark den Ball, um ihn dann durch einen Fehlpass gleich wieder zu verlieren. Der Patzer und das folgende Foul ermöglichten Knicks-Anführer Jalen Brunson zwei Freiwürfe – einen davon traf er zur 105:104-Führung. Die Spurs bekamen eine letzte Gelegenheit auf den Sieg, doch Wembanyamas Wurf ging nicht in den Korb. Seit die Houston Rockets 1995 die beiden ersten Spiele gegen die Orlando Magic zum Start in die Serie gewonnen hatten, war keinem NBA-Team mehr ein Doppelpack auswärts zum Auftakt einer Final-Serie gelungen. Die Rockets holten damals mit vier Siegen in vier Partien auch die Meisterschaft. Die Knicks haben nun zudem 13 Playoff-Spiele in Serie gewonnen, eine längere Serie gelang nur den Golden State Warriors , die 2007 auf 15 Siege in Serie kamen.

Zverev will Final-Freund Cobolli für Titel-Traum schlagen

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Alexander Zverev und Flavio Cobolli verstehen sich abseits des Tennis-Platzes sehr gut. Im Finale der French Open sind sie aber Gegner – und das ist für Zverev kein Problem. Im Finale der French Open trifft der deutsche Tennisstar Alexander Zverev nicht nur auf einen Gegner, sondern auch auf einen Freund. „Für mich ist er einfach ein netter Mensch. Er hat ein gutes Herz. Wenn man ihn erst einmal näher kennt, ist er unheimlich witzig“, sagte Zverev über den Italiener Flavio Cobolli. Beim Final-Showdown bei den French Open am Sonntag wird er auf diese Freundschaft keine große Rücksicht nehmen. „Natürlich versucht man immer noch, den Gegner zu schlagen und zu gewinnen, aber das ist in Ordnung“, sagte der 29 Jahre alte Hamburger. Für ihn und auch Kumpel Cobolli sei ein Grand-Slam-Finale „die höchste Stufe im Tennis“, und es sei „schön, das zu teilen“. Den Titel will er aber ganz für sich alleine. Im 41. Anlauf kann es tatsächlich endlich mit dem von ihm so ersehnten Grand-Slam-Triumph klappen. Im Duell mit dem an Nummer zehn gesetzten Cobolli (24) ist der Weltranglistendritte der klare Favorit, im direkten Vergleich führt der Deutsche mit 3:1. Cobolli im Halbfinale kampflos weiter Doch Zverev hat auch sportlich eine hohe Meinung vom Finalisten des Sandplatz-Turniers in München. „Er ist super talentiert, super jung, er verbessert sich immer wieder“, sagte er: „Ich werde mich auf ein hartes Match vorbereiten und hoffentlich mein Level zeigen können.“ Dass Cobolli für seinen Finaleinzug gar nicht spielen musste, weil sein Gegner und Landsmann Matteo Arnaldi krankheitsbedingt kurzfristig absagen musste, mache für ihn „keinen Unterschied“, meinte Zverev: „Ich fühle mich gut, ich habe auch keine brutal langen Matches gehabt.“ Im gesamten Turnierverlauf gab der Olympiasieger von 2021 erst zwei Sätze ab, auch beim 7:5, 6:2, 3:6, 6:3-Halbfinalsieg gegen den Tschechen Jakub Mensik (20) hielt er dem großen Titeldruck stand. Und damit das auch so bleibt, wird er seine „Von-Match-zu-Match“-Mentalität auch vor dem Finale nicht ablegen. „Ich habe mich auf meine Sachen konzentriert, und das werde ich weiterhin tun. Das Einzige, worauf ich Einfluss habe, ist, mein nächstes Match“, sagte der Olympiasieger von 2021. Seine einzige Aufgabe sei „der Gegner, der vor mir steht“, betonte Zverev, „und alles andere ist mir egal“. Auch, wenn auf der anderen Seite des Netzes ein Freund steht.

Trump über hohe Ticketpreise: «So läuft es im Leben»

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US-Präsident Trump hat seinen Besuch für das dritte Spiel der NBA-Finals zwischen den Knicks und den Spurs angekündigt. Dass die Tickets für Durchschnittsbürger unerschwinglich sind, stört ihn nicht. Als erster amtierender US-Präsident will Donald Trump kommende Woche ein Spiel der NBA-Finals besuchen. Dass Tickets für die Heimspiele der New York Knicks für den Durchschnittsamerikaner kaum erschwinglich sind, stört den Republikaner dabei nicht. Angesprochen darauf, dass das günstigste Ticket für den Madison Square Garden zum Zeitpunkt der Frage 8.000 US-Dollar (rund 6.900 Euro) koste, sagte Trump: „Die können das im Fernsehen anschauen. Das ist halbwegs kostenlos. So läuft es im Leben. Wenn das Team kein großer Erfolg wäre, könnte man einfacher hingehen.“ Die New York Knicks stehen erstmals seit 1999 wieder in den NBA-Finals und haben damit eine Rieseneuphorie in der Stadt ausgelöst. Das Team selbst veranstaltet eine Versteigerung von zwei Sitzplätzen in der ersten Reihe für das erste Heimspiel gegen die San Antonio Spurs in der deutschen Nacht zu Dienstag. Wenige Stunden nach Beginn der Auktion lag das Höchstgebot bereits bei einer halben Million US-Dollar. Gebote können noch bis zum Tag vor dem Spiel abgegeben werden, die Einnahmen sollen einer Stiftung zugutekommen. Trump hat eine Einladung von Knicks-Besitzer Dolan Trump hatte einen Besuch bei den Knicks angekündigt. Er habe eine Einladung von Knicks-Teambesitzer James Dolan bekommen, sagte Trump vor Reportern in Washington. „Die Antwort ist ja, er hat mich eingeladen, ich gehe hin.“ Im Blick habe er Spiel drei der Serie am kommenden Montag im Madison Square Garden, er könne sich aber ebenso vorstellen, auch zum vierten Spiel zwei Tage später zu gehen. „Vielleicht mache ich beides“, erklärte Trump. Der 79-Jährige ist erklärter Anhänger der New York Knicks.