Beim öffentlichen Training in Winston-Salem stand Manuel Neuer erstmals wieder auf dem Platz. Der Keeper machte einen guten Eindruck – pünktlich zum WM-Auftakt. Manuel Neuer ist nach seiner Wadenverletzung ins Training der deutschen Fußball-Nationalmannschaft eingestiegen. Der Weltmeister von 2014 stand bei der öffentlichen Einheit der DFB-Auswahl am Montagabend (Ortszeit) in Winston-Salem vor 3.000 Fans auf dem Platz. Er flog den Bällen hinterher und machte körperlich einen guten Eindruck. Damit dürfte einem Einsatz beim WM-Auftakt gegen Curaçao am 14. Juni in Houston nichts mehr im Weg stehen. Der 40-Jährige war überraschend von Bundestrainer Julian Nagelsmann für das XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada in die DFB-Auswahl zurückgeholt worden. Neuer verletzte sich allerdings am letzten Bundesligaspieltag am 16. Mai an der Wade. Bei den Länderspielen gegen Finnland (4:0) und die USA (2:1) stand der von Nagelsmann zurückversetzte Oliver Baumann zwischen den Pfosten. Nagelsmann hatte aber bereits nach dem Test gegen die USA in Chicago angekündigt, dass Neuer für das Spiel gegen Außenseiter Curacao fit werde. „Er muss sich in seinem Alter nicht eingewöhnen. Er kommt mit einer Drucksituation klar“, hatte der Bundestrainer erklärt.
Härtetest vor WM: Neuer steigt erstmals ins Training mit DFB-Team ein
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Erstes Training mit Neuer vor 3.000 Fans in Winston-Salem
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Wenige Stunden nach der Ankunft im WM-Quartier absolviert die DFB-Auswahl ein öffentliches Training. Wichtigste sportliche Nachricht: Manuel Neuer ist mit vollem Torwart-Einsatz dabei. Beim Willkommens-Event der Fußball-Nationalspieler vor 3.000 Fans in Winston-Salem ist auch Torwart Manuel Neuer endlich ins Mannschaftstraining eingestiegen. 23 Tage nach seiner erneuten Blessur an der linken Problem-Wade und nur noch sechs Tage vor dem ersten Gruppenspiel gegen WM-Neuling Curaçao absolvierte der 40-Jährige im W. Dennie Spry Stadium mit vollem Einsatz alle Übungen mit seinen drei Torwartkollegen. Der Bayern-Kapitän war am letzten Bundesliga-Spieltag am 16. Mai gegen den 1. FC Köln ausgewechselt worden. Bei den beiden WM-Tests gegen Finnland (4:0) und gegen die USA (2:1) stand jeweils der zur Nummer zwei degradierte Oliver Baumann im Tor. Alle WM-Akteure auf dem Platz im Einsatz „Manu wird jetzt ins Mannschaftstraining einsteigen, so ist es geplant, wenn wir in Winston-Salem ankommen – und dann gegen Curaçao auch spielen“, hatte Bundestrainer Julian Nagelsmann zuvor angekündigt. Neuer soll bei seinem DFB-Comeback nach zwei Jahren am kommenden Sonntag (19.00 Uhr/ARD und Magenta TV) in Houston einen Kaltstart ohne Spielpraxis in sein fünftes WM-Turnier hinlegen. Auf dem Gelände der Wake University waren in der deutschen Nacht auch alle 23 Feldspieler inklusive des nachnominierten Leipzigers Assan Ouedraogo im Einsatz. Der Aufgalopp nach der Anreise aus Chicago am Vormittag (Ortszeit) endete mit einem Abschlussspiel, bei dem Kai Havertz das erste, viel beklatschte Tor erzielte. Nagelsmann lange Unterhaltung mit Kimmich Nach 45 Minuten war Schluss auf dem Platz. Die Spieler um Kapitän Joshua Kimmich und Neuer beglückten die einheimischen Zuschauer aber danach noch fast eine Stunde lang mit Autogrammen und Selfies. Bemerkenswert war, dass sich der 31 Jahre alte Kimmich zuvor mit Bundestrainer Julian Nagelsmann knapp eine halbe Stunde auf dem Platz unterhielt. Worüber blieb unklar. DFB-Präsident Bernd Neuendorf hatte vor dem Beginn des Trainings eine Ansprache auf Englisch an die Zuschauer gerichtet. Besonderen Applaus bekam er dabei für die Aussage, dass „Winston-Salem unsere Nummer-eins-Wahl als WM-Camp“ war. Das Gesamtpaket mit den Trainingsplätzen auf dem Universitätsgelände und dem Teamhotel The Graylyn Estate sei „einfach das Beste“ gewesen. Die 3.000 kostenlosen Tickets waren innerhalb weniger Minuten vergriffen gewesen.
Novak Djokovic: Bewegende Worte an Alexander Zverev
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Ein bewegter Novak Djokovic gratuliert Alexander Zverev. Der 24-malige Grand-Slam-Sieger zollt dem Deutschen seinen Respekt – und erinnert an große Hürden. Tennisstar Novak Djokovic hat seinem langjährigen Rivalen und Weggefährten Alexander Zverev nach dessen historischem Grand-Slam-Triumph von Paris mit emotionalen Worten gratuliert. „Ich freue mich, dass du es geschafft hast, und du hast diesen Erfolg absolut verdient, denn du hast in jeder Hinsicht so hart daran gearbeitet, um ihn zu verwirklichen“, schrieb der Serbe am Montag auf Instagram und postete dazu ein Foto, das ihn mit Zverev auf dem Court zeigt. „Zu wissen, was du seit deiner Kindheit mit deiner Krankheit durchgemacht hast, wie du die größte mentale Hürde in dir selbst überwunden und Kritiker zum Schweigen gebracht hast, die dachten, du würdest niemals ein Grand-Slam-Turnier gewinnen, macht diesen Grand-Slam-Sieg noch besonderer und unvergesslicher“, führte Djokovic aus. Djokovic und Zverev verbindet eine besondere Geschichte. Als Alexander Zverev im vergangenen Jahr nach dem bitteren Erstrunden-Aus in Wimbledon von mentalen Problemen sprach und sich im Anschluss eine Auszeit nahm, erhielt er vom Serben öffentlich Zuspruch. „Ich wünsche ihm alles Gute und bin für ihn da“, sagte Dojokovic damals und verwies auf seinen eigenen Kampf mit psychischen Problemen. „Er weiß, dass er sich jederzeit an mich wenden kann. Ich verstehe ihn, ich verstehe, was er gerade durchmacht, denn ich habe das schon oft erlebt.“ Djokovic: „Das hat mich sehr bewegt“ Er fügte hinzu: „Sascha und ich haben ein tolles Verhältnis, ich mag ihn als Mensch sehr. Wir reden viel über Tennis und über andere Dinge im Leben“. Beim Turnier in Paris hatte Zverev zuletzt im Jahr 2025 gegen den 24-maligen Grand-Slam-Sieger gespielt. Bei der Viersatz-Niederlage hatte der Deutsche bereits mit mentaler Erschöpfung zu kämpfen, aber auch Djokovic haderte mit seinem Körper. Ihn plagten damals muskuläre Probleme. Dennoch setzte sich der Serbe schließlich souverän durch. Die beiden Weltklassespieler treffen sich auch regelmäßig zu gemeinsamen Trainingseinheiten, erst kürzlich in der Vorbereitung auf die French Open . Djokovic schied bei dem Sandplatzturnier bereits in der dritten Runde gegen Joao Fonseca aus. Zverev meisterte hingegen alle Hürden auf dem Court Philippe Chatrier und krönte sich mit dem Titel. „Die Freudentränen zu sehen, die du gemeinsam mit deinen Eltern, deinem Bruder und anderen Teammitgliedern vergossen hast, hat mich sehr bewegt“, bekannte Djokovic nun zudem. Den Sandplatzklassiker hat der 39-Jährige in seiner bisherigen Laufbahn dreimal gewonnen, zuletzt 2023. Humorvolle Szene bei den Australian Open 2025 Zverev hatte sich am Sonntag zum ersten deutschen Grand-Slam-Sieger seit Boris Becker vor 30 Jahren gekürt, nachdem er den Italiener Flavio Cobolli 6:1, 4:6, 6:4, 6:7 (5:7), 6:1 besiegt hatte. Bei seinen drei vorigen Finalteilnahmen bei Grand-Slam-Turnieren war der 29-Jährige jeweils unterlegen gewesen. Bei den Australian Open im vergangenen Jahr hatte Zverev plötzlich eine Frage zum Weltraum beantworten müssen – gestellt worden war sie ihm von Djokovic selbst. Der Serbe hatte beim Turnier in Melbourne kurzerhand Journalist gespielt und die Pressekonferenz mit Zverev gekapert. Schlagfertig wie immer konterte der 29-Jährige auf die Frage nach dem All. „Wir glauben, dass wir einiges wissen, aber eigentlich wissen wir nur sehr wenig. Wir lernen dabei.“ Zverev beantwortete auch die Nachfragen des Serben mit Humor, unter anderem jene nach seinem ersten Major-Titel. „Glaubst du, der Schlüssel zum Grand-Slam-Sieg liegt im Weltraum?“, fragte der ehemalige Weltranglistenerste Djokovic den Deutschen verschmitzt. Zverev hatte seine Antwort parat: „Ich glaube, der Schlüssel zum Grand-Slam-Sieg liegt darin, dass du mich einen gewinnen lässt!“.
Fünf Mal Deutschland: Die Spieler mit den meisten WM-Einsätzen
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Bei der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko messen sich wieder die besten Spieler der Welt. Einige Rekorde werden auch dann wieder purzeln. Eine Übersicht über die Spieler mit den (…)
FC Bayern: Kimmich enthüllt Abschiedsgedanken und PSG-Verhandlungen
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Die Wertschätzung im Verein spielte eine entscheidende Rolle für Joshua Kimmichs Zukunft in München. So knapp stand er vor einem Wechsel. Joshua Kimmich hat sich zu seinen Abschiedsgedanken beim FC Bayern geäußert. „Der Support des Vereins war nicht so da, wie man sich das erhofft oder wünscht“, erklärt Kimmich in der ZDF-Dokumentation „Kapitän Kimmich“, die ab dem 9. Juni in der ZDF-Mediathek zu sehen ist. „Ich hatte das Gefühl, dass die Bayern sehr offen sind, mich abzugeben. Das trägt nicht dazu bei, dass die Bindung zwischen Verein und Spieler größer wird.“ Wechselhammer um DFB-Star? Thomas Müller wird deutlich Historisches Debüt geplatzt? WM-Schiedsrichter wird Einreise in die USA verweigert Es kam zum Gespräch zwischen Kimmich und Bayerns Sportvorstand Max Eberl . „Wenn du weg möchtest, dann bist du zum Verkauf, dann ist das möglich“, bestätigte Eberl damals Kimmichs Gefühl. Im Sommer 2024 wurde der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft mit einem Bayern-Ende in Verbindung gebracht. „Stand jetzt weiß ich nicht, was passieren sollte, dass ich hier verlängern würde“, sagte Kimmich vor zwei Jahren in der Dokumentation. „Ich will es nicht zu 100 Prozent ausschließen, aber zu 95 Prozent sehe ich es nicht kommen, dass ich hier verlängere.“ „Das Finanzielle war krass“ Zeitgleich zeigte Paris Saint-Germain Interesse am Mittelfeldstrategen . „Mit Paris war ein Verein da, der sich sehr committet hat. Einer, den ich auch gar nicht so auf dem Zettel hatte“, gibt Kimmich nun Einblicke. Er habe sich mit Sportdirektor Luís Campos und Trainer Luis Enrique ausgetauscht. „Wenn das Interesse groß ist, und ich muss sagen, die haben das wirklich gut gemacht und einem echt den Eindruck vermittelt, dass sie einen wirklich haben wollen, dann ist das schon so, dass man sich damit beschäftigt“, so Kimmich. Ein Wechsel im Sommer platzte allerdings. Wenige Monate später, im Winter 2025, versuchte es PSG erneut. Sportdirektor Campos besuchte Kimmich in München. „Das hat mich schon gecatcht. Ich sollte da ein wichtiges Puzzlestück sein als ein Spieler mit etwas mehr Erfahrung. Und das macht dann schon was mit einem“, offenbart er. Kimmichs Frau Lina, die Campos und Trainer Enrique am PSG-Trainingsgelände getroffen hatte, kommt in der Dokumentation ebenfalls zu Wort. Sie erzählt, dass das Paar sich sogar Schulen und Wohngegenden in Paris angesehen hätte. Der Champions-League-Sieger habe Kimmich schließlich ein erstes Angebot unterbreitet: „Das Finanzielle war krass. Wirklich. Sehr, sehr krass, muss ich sagen. Ich wollte das aber nicht zum Ausschlaggebenden machen“, beteuert Kimmich. Stattdessen rückte Bayerns Trainer Vincent Kompany , der den Klub im Sommer 2024 übernimmt, in den Fokus. „Ich habe noch nie so ein großes Vertrauen gespürt wie jetzt“, so Kimmich. Die Entscheidung, in München zu bleiben, traf er auch aus privaten Gründen. „Es ist nicht so, dass ich Single bin und nur für meine Karriere entscheiden kann.“ Am Ende der Dokumentation sagt Kimmich: „Es war richtig, dass ich bei den Bayern verlängert habe“ – ausgerechnet nach dem Halbfinal-Aus in der Champions League gegen Paris Saint-Germain im Mai dieser Saison.
WM 2026: Niederlande verhindern Test-Blamage knapp
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Die Niederlande müssen den Ausfall von Jurriën Timber verkraften. Im letzten Test tut sich das Team gegen den Außenseiter dann schwer. Die Niederlande haben bei ihrer Generalprobe für die Fußball-Weltmeisterschaft kaum Selbstvertrauen getankt. Gegen die ebenfalls für das XXL-Turnier qualifizierten Außenseiter aus Usbekistan zeigte das Team von Bondscoach Ronald Koeman in New York zwar eine weitestgehend dominante Leistung, überzeugte beim mageren 2:1 (1:0) aber nicht unbedingt. Tore fielen für die „Elftal“ nur nach Foulelfmetern, Cody Gakpo zeigte sich nach dem Führungstor (32. Minute) auch tief in der Nachspielzeit treffsicher (90.+8). Die Usbeken hatten kurz zuvor durch Igor Sergejew ausgeglichen (90.+2). So lief das Spiel Zwar präsentierten sich die Niederländer nach Anpfiff zunächst überaus dominant, Tore wollten wie bereits bei der 0:1-Niederlage beim Härtetest gegen Algerien vor wenigen Tagen noch vor heimischem Publikum jedoch nicht fallen. Nur die Strafstöße schafften Abhilfe, nach der Roten Karte für Guus Til wegen Handspiels (87.) wackelte das Team zudem kurzzeitig gehörig. Auch insgesamt war es nicht unbedingt ein erfolgreicher Tag für die „Elftal“: Vor Spielbeginn hatte der Verband den Ausfall von Jurriën Timber für die Endrunde bekannt gegeben, der 24 Jahre alte Verteidiger vom FC Arsenal habe sich „von einer Leistenverletzung nicht ausreichend erholt“, hieß es bei X. Für Jeremie Frimpong, der 2025 nach vier Jahren bei Bayer Leverkusen zum FC Liverpool wechselte, ist in der Koeman-Elf allerdings trotzdem kein Platz. Stattdessen wurde der ehemalige Leipziger Lutsharel Geertruida (AFC Sunderland) nachnominiert. Weitere Sorgen bereitet Stammtorhüter Bart Verbruggen, der nach 67 Minuten angeschlagen den Platz verlassen musste. Ebenso wie Deutschland startet der dreimalige Vizeweltmeister am 14. Juni in die WM , erster Gegner ist Japan. In der Gruppe F trifft die Niederlande zudem auf Schweden (20. Juni) und Tunesien (26. Juni).
Bundesliga-Ausweg für Baum
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Elias Baum könnte einen Abnehmer in der Bundesliga finden. Wie das ‚Hamburger Abendblatt‘ berichtet, beschäftigt sich der Hamburger SV mit dem 20-Jährigen. Der deutsche U-Nationalspieler steht bei (…)
Karrieresprung für Ex-Bayer Licina?
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Adin Licina erhält bei Juventus Turin die Chance, sich für einen Kaderplatz in der Profimannschaft zu empfehlen. Laut der ‚Tuttosport‘ darf der 19-Jährige sein Talent in Juves Sommertrainingslager (…)
Verletzungsupdate bei Neymar
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Brasilien ist zuversichtlich, dass Neymar (34) rechtzeitig zum WM-Start einsatzbereit sein wird. „Neymar unterzog sich am Montag einer MRT-Untersuchung und die Tests zeigten erwartungsgemäß einen (…)
FC Bayern: Kimmich über zähen Vertragspoker und krasses PSG-Angebot
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Joshua Kimmich ist aus der deutschen Nationalmannschaft und aus dem Team des FC Bayern nicht wegzudenken. Während der Saison 2024/25 war die sportliche Zukunft des 31 Jahre alten…