[Seite=“WM-Tag 5 – Alle Meldungen vom 15. Juni“]
Seit Donnerstag rollt der Ball: 38 Tage lang wird in den USA, Mexiko und Kanada der neue Weltmeister ausgespielt. Erstmals gibt es zwölf…
WM-Ticker: Tunesien-Trainer vor Rauswurf – Kleine Verbände wehren sich
Kategorie(n): Allgemein
Sarri übernimmt bei Atalanta
Kategorie(n): Allgemein
Atalanta Bergamo hat einen neuen Übungsleiter gefunden. Wie die Italiener offiziell verkünden, wird Maurizio Sarri zur kommenden Saison das Ruder übernehmen. Der 67-Jährige folgt auf den entlassenen (…)
Frankfurt gibt Fenyo ab
Kategorie(n): Allgemein
Eintracht Frankfurt und Noah Fenyo gehen ab sofort getrennte Wege. Wie die Hessen mitteilen, wechselt der 20-Jährige zur kommenden Saison zum ungarischen Erstligisten Újpest FC. Dorthin war der (…)
WM-Übertagung bei MagentaTV: Expertenrunde überzeugt
Kategorie(n): Allgemein
Zur WM hat Magenta TV prominentes Personal verpflichtet. Die ersten Tage zeigen: Das war ein Volltreffer. Es waren große Namen, die Magenta TV in den vergangenen Wochen und Monaten ankündigte: Fußballgrößen wie Jürgen Klopp , Thomas Müller , Mats Hummels und Tabea Kemme sollten als Experten bei den Spielen dabei sein, Bundesliga-Trainer Manuel Baum als taktischer Analyst, Bayer Leverkusens Jonas Hofmann in einer Morgenshow, Nationalspieler Robert Andrich als Co-Kommentator, zudem ein besonderes Duo für die türkischen Spiele. Die Erwartungen waren nach diesen Ankündigungen riesig. Die ersten Tage des Turniers zeigen nun: Die Aufmerksamkeit war verdient. Dem Sender ist nicht nur auf dem Papier ein Coup gelungen. Er punktet auch auf dem Bildschirm im Vergleich zu ARD und ZDF , die in der Breite der Qualität nicht mithalten können. Denn jetzt zeigt sich: Es sind die vielen kleinen Momente, die den Unterschied machen. Wenn sich Jürgen Klopp von einem kurzen Video über die gute Stimmung im deutschen Team nicht blenden lässt und sagt: „Dieses Video gibt es von allen Mannschaften.“ Oder wenn Jonas Hofmann nach der Niederlage der Türkei gegen Australien Nervosität als Grund für den enttäuschenden Auftritt nicht gelten lässt und in der Runde nachvollziehbar erklärt, was die Türkei hätte anders machen müssen. Oder wenn Thomas Müller wenige Tage vor dem ersten DFB-Spiel bei der WM erklärt, warum er nicht von einem „Oder“ bei Kai Havertz und Deniz Undav reden würde, sondern von einem „Und“. Und das, bevor Undav im Spiel dann tatsächlich als Joker mit Havertz harmoniert und für ihn ein Tor vorbereitet. Große Namen sind nicht alles Doch große Namen allein machen nicht den Unterschied. Nicht jeder ist auch ein toller Experte, das hat die jüngere Vergangenheit gezeigt. Weltmeister Sami Khedira wirkt bei DAZN oft etwas farblos und wagt sich selten aus der Deckung, Ex-Nationalspieler Mario Basler schießt bei Sport1 gerne übers Ziel hinaus. Friederike „Fritzy“ Kromp hingegen war vor ihrer Tätigkeit beim ZDF kaum bekannt, bereichert die Übertragungen aber ungemein. Das Phänomen der großen Namen, die enttäuschen, gibt es bei der Besetzung von Magenta TV dagegen nicht. Jürgen Klopp und Thomas Müller harmonieren in der Kombination gut, geben einander aufgrund ihrer unterschiedlichen Perspektiven (Spieler und Trainer) auch mal Widerworte. Moderator Johannes B. Kerner muss die beiden eher bremsen als zum Reden animieren. Klopp und Müller sind dabei den Spielern und Trainern auf dem Rasen und an der Seitenlinie keineswegs gefällig. Das WM-Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika bezeichnete Klopp als „taktisch einfach schlecht“, in der Halbzeit des DFB-Spiels gegen Curaçao merkte Klopp an, dass das Balltempo mindestens das Lauftempo der Spieler haben müsste, dass das im deutschen Team aber nicht immer der Fall war. Die Analysen sind gut, bei den Sprüchen mussten beide freilich lernen, dass nicht jede Pointe gut ankommt. Der Co-Kommentator Andrich hat noch Luft nach oben Mats Hummels ergänzt das Expertenduo im Stadion zudem gut. Der Weltmeister von 2014 ist gemeinsam mit Moderatorin Laura Wontorra in New York auf einer Dachterrasse stationiert. Sein Auftreten ist etwas ruhiger, liefert aber nicht weniger Mehrwert. Ähnlich verhält es sich mit Jonas Hofmann im „Breakfast Club“, der Morgenshow des Streamingsenders. Der Ex-Nationalspieler und Doublesieger fällt nicht durch laxe Sprüche auf wie Nebensitzer Micky Beisenherz („Spanien finde ich hardcore unsexy“), sondern analysiert nüchtern und klar, ohne trocken oder langweilig zu wirken. Hofmann bringt eine wertvolle Perspektive rein, erzählt auch gerne mal Anekdoten von aktiven oder ehemaligen Teamkollegen. Tabea Kemme als Expertin und Manuel Baum als Analyst an der Taktikwand sind aufgrund ihrer Tätigkeiten bei Prime Video und Sky bereits erprobt und liefern auch bei der WM in gewohnter Form ab. Einzig Nationalspieler Robert Andrich fällt etwas ab, braucht als Co-Kommentator noch etwas mehr Übung und könnte noch mehr auf einzelne Szenen eingehen, als nur kurz darauf zu reagieren. Zwar haben auch ARD und ZDF mit Bastian Schweinsteiger und Almuth Schult (beide ARD), Per Mertesacker oder Christian Streich (beide ZDF) prominente Experten an Bord. Doch die Vielfalt und die kluge Programmgestaltung machen den Unterschied aus. Magenta TV setzt damit neue Maßstäbe. Da mitzuhalten, wird für die Öffentlich-Rechtlichen nicht leicht. Zumal nicht in Zeiten des Sparkurses.
2. Bundesliga: Fabian Reese vor Wechsel von Hertha BSC zu Wolfsburg
Kategorie(n): Allgemein
Hertha BSC hat mit Kennet Eichhorn bereits einen wichtigen Spieler verloren. Mit Fabian Reese geht wohl auch der Kapitän von Bord. Der Umbruch bei Zweitliga-Riese Hertha BSC geht weiter. Kapitän Fabian Reese steht vor einem Wechsel zum VfL Wolfsburg . Der Bundesliga-Absteiger greift dafür wohl tief in die Tasche. Wie der TV-Sender Sky berichtet, zahlt Wolfsburg acht bis neun Millionen Euro, der „Kicker“ spricht von acht Millionen Euro. Damit rückt Reese in die Riege der teuersten Zweitliga-Einkäufe der deutschen Fußball-Geschichte auf. Mit Wolfsburg habe sich der Flügelstürmer auch bereits auf einen Vertrag geeinigt. Der Medizincheck des gebürtigen Kielers, der 2023 ablösefrei von Holstein Kiel an die Spree gewechselt war, steht noch aus. Reese, der mit Hertha in die Bundesliga einziehen wollte, hatte seinen Vertrag bei den Berlinern im vergangenen Sommer bis 2030 verlängert. Nun sieht der Berliner Topscorer, der bereits 13 Spiele mit Schalke 04 in der Bundesliga bestritten hat, wohl bessere Chancen auf die Rückkehr ins Oberhaus mit Wolfsburg. Das Transferplus wäre geschafft Da Reese stets seine Liebe zum Verein und zur Stadt öffentlichkeitswirksam bekundet hatte, könnte der Wechsel bei den Anhängern der Hertha Unmut auslösen. Denn der VfL Wolfsburg ist aufgrund der Nähe zu VW bekanntermaßen nicht sonderlich beliebt. Für Hertha wäre ein Abgang Reeses auf der einen Seite ein herber Verlust, andererseits ein finanzieller Segen. Denn die Berliner müssen dem „Kicker“ zufolge ein Transferplus von rund 15 Millionen Euro erwirtschaften. Mit dem Verkauf von Kennet Eichhorn (neun Millionen Euro) nach Leverkusen und dem nahenden Reese-Wechsel wäre dieses Transferplus erreicht und die Berliner könnten selbst auf dem Transfermarkt aktiv werden. Einen Neuzugang hat der Zweitligist bisher noch nicht verpflichtet.
Weiser vor Verlängerung bei Werder Bremen – 2025/26 ohne Einsatz
Kategorie(n): Allgemein
Mitchell Weiser wird dem SV Werder Bremen übereinstimmenden Berichten zufolge erhalten bleiben. Wie der „Kicker“ und die „Deichstube“ melden, soll der 32 Jahre alte…
M‘gladbach: Deadline für Nicolas-Klausel
Kategorie(n): Allgemein
Die Ausstiegsklausel von Moritz Nicolas bei Borussia Mönchengladbach läuft in Kürze ab. Wie der ‚kicker‘ berichtet, ist der zehn bis 15 Millionen Euro schwere Passus nur noch rund zwei Wochen bis Ende (…)
TSG Hoffenheim verleiht Abwehrtalent Emmanuel Chukwu an Austria Lustenau
Kategorie(n): Allgemein
Die TSG Hoffenheim verleiht Abwehrtalent Emmanuel Chukwu erneut nach Österreich. Der 19-Jährige, der in der abgelaufenen Saison für den Wolfsberger AC aktiv war, schließt sich…
Schalke: Müller-Entscheidung gefallen
Kategorie(n): Allgemein
Kevin Müller bleibt dem FC Schalke erhalten. Das berichtet der ‚kicker‘: „Auf dem Papier ist die Weiterverpflichtung von Kevin Müller noch nicht bestätigt, dies soll aber reine Formsache sein.“ Der (…)
WM 2026: DFB-Team schnappt sich Brasilien-Bestmarke
Kategorie(n): Allgemein
Das DFB-Team startet berauschend in die WM 2026. Durch den Kantersieg schnappt sie sich eine Bestmarke, die zuvor der Rekordweltmeister innehatte. Deutschland hat am Sonntagabend einen torreichen Auftakt in die Weltmeisterschaft erwischt. Gegen Außenseiter Curaçao schoss das DFB-Team einen 7:1-Erfolg heraus. Dieser deutliche Sieg hat auf mehreren Ebenen beeindruckende Folgen. Bei WM-Endrunden in diesem Jahrtausend war es das fünfte Spiel, in dem eine Mannschaft mindestens sieben Tore erzielt hat. Für drei dieser Spektakel zeichnete die deutsche Nationalmannschaft verantwortlich. Denn schon beim WM-Auftakt 2002 (8:0 gegen Saudi-Arabien) sowie beim WM-Halbfinale von 2014 (7:1 gegen Brasilien) spielte sich die DFB-Auswahl in einen Rausch. Die anderen beiden Torfestivals gehen aufs Konto von Portugal (7:0 gegen Nordkorea, 2010) und Spanien (7:0 gegen Costa Rica, 2022). Neuer Turniermodus: Deutschland ist bei der WM fast schon weiter Glanzleistung bei deutschem WM-Auftakt: Bayerns Wunschkandidat löst das ewige Problem Ob der Vielzahl an deutschen Spielen mit derart vielen Treffern überrascht es kaum, dass das DFB-Team seit Jahrzehnten zu den treffsichersten bei WM-Endrunden zählt. Seit Sonntagabend führt die deutsche Nationalmannschaft die ewige Rangliste der erzielten WM-Tore sogar an. Gegen Curaçao besorgten Felix Nmecha , Nico Schlotterbeck , Kai Havertz, Jamal Musiala , Deniz Undav und Nathaniel Brown nämlich die Treffer 233 bis 239. Brasilien, das die Wertung zuvor angeführt hat, steht seit dem 1:1 gegen Marokko bei 238 Treffern. In wenigen Tagen könnten die Südamerikaner aber wieder vorbeiziehen, in der Nacht von Freitag auf Samstag trifft der Rekordweltmeister auf Außenseiter Haiti. Alles andere als ein deutlicher Erfolg wäre dann eine große Überraschung. Fünf Tage später geht es für Brasilien zum Abschluss der Gruppenphase noch gegen Schottland. Deutschlands Gegner muten im direkten Vergleich schwerer an: Sowohl die Elfenbeinküste als auch Ecuador zeichneten sich während der WM-Qualifikation durch eine herausragende Defensive aus.