Drei Tore in einem Spiel: Lionel Messi hat direkt zum Auftakt für Furore gesorgt. Und hat dadurch Historisches erreicht. Die argentinische Nationalmannschaft hat sein Auftaktspiel bei der Fußball-WM in Kansas City (USA) mit 3:0 (1:0) gegen Algerien gewonnen. Der überragende Mann auf dem Platz war wieder einmal Lionel Messi . Mit drei Toren (17. Minute, 60., 76.) entschied er das Spiel im Alleingang und verschaffte Argentinien einen guten Start in die Gruppe J. Durch den Dreierpack ist Messi in der ewigen WM-Torschützenliste mit dem ehemaligen deutschen Torjäger Miroslav Klose gleichgezogen. Schon vor der WM galubte der jetzige Trainer des 1. FC Nürnberg , dass sein Rekord fallen würde. Dass das aber schon am ersten Spieltag passiert, dürfte auch Klose überraschen. So lief das Spiel Messi war auch mit 38 Jahren wieder einmal der Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Südamerikaner und stand sofort im Mittelpunkt. Bereits in der fünften Minute ließ er die argentinischen Fans zum ersten Mal ausrasten. Allerdings stand der Superstar bei seinem Treffer hauchdünn im Abseits. Doch zwölf Minuten später war es so weit. Mit seinem 14. Tor bei einer Weltmeisterschaft brachte Messi den Titelverteidiger vor den Augen von Kansas‘ Football-Star Patrick Mahomes in Führung. Algeriens Torwart Luca Zidane sah beim Messi-Treffer nicht ganz glücklich aus. Der Sohn von Ex-Superstar Zinédine Zidane brachte zwar noch die Hände an den Ball, konnte die Führung der Argentinier aber nicht verhindern. Ohrenbetäubender Jubel erklang, als der Ball in den Maschen zappelte und Messi sich von seinen Mitspielern feiern ließ. Sein WM-Debüt hatte Messi auf den Tag genau 20 Jahre vor dem ersten Spiel bei seiner sechsten WM gegeben: 2006 war das 6:0 in Gelsenkirchen gegen Serbien-Montenegro Messis erster Einsatz auf der WM-Bühne. Im Alter von 18 Jahren erzielte er direkt ein Tor. Messi kam als erster Spieler bei sechs Weltmeisterschaften zum Einsatz. Messi ließ gegen die Algerier, die in der achten Minute durch Farès Chaïbi ebenfalls ein Abseitstor erzielt hatten, immer wieder sein Können aufblitzen. Nach dem Seitenwechsel war er per Abstauber zu Stelle, nachdem Zidane einen Schuss von Alexis Mac Allister nach vorne abprallen ließ (60.). Eine Viertelstunde vor dem Ende traf er zum dritten Mal und zog mit seinem 16. WM-Treffer mit 2014-Weltmeister Klose gleich, gegen den er damals im Finale noch verloren hatte. Messi ist einer von 17 Katar-Weltmeistern, die auch in den USA im WM-Kader der Argentinier stehen. Das große Ziel ist klar: die Titelverteidigung. Das ist bislang in der WM-Historie nur den dieses Mal erneut nicht qualifizierten Italienern 1934 und 1938 sowie Brasilien mit dem legendären Pelé 1958 und 1962 gelungen. Mit dem historischen Abend von Kansas City legten Messi und Co. den Grundstein für den nächsten großen Coup.
WM: Lionel Messi zieht nach Toren mit Miroslav Klose gleich
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Fussball-WM: Levi’s trickst die Fifa aus
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Die Fifa ist für ihre rigiden Vorgaben in Sachen Werbung bekannt. Nun gelang es einem Unternehmen, dem Weltverband ein Schnippchen zu schlagen. Der amerikanischen Jeansmarke Levi’s ist bei der Fußball-WM ein viel beachteter Werbecoup gelungen. Eigentlich heißt das Stadion im kalifornischen Santa Clara Levi’s Stadium und wird sonst für American Football genutzt, während des Turniers erlaubt der Fifa-Weltverband den eigentlichen Namen des Sponsors allerdings nicht. Der Börsenkonzern Levi’s (eigentlich Levi Strauss & Co.) ließ die Konzern-Buchstaben im San-Francisco-Bay-Area-Stadion, wie die Arena in den kommenden Wochen offiziell heißt, mit weißen Planen abhängen. Diese bilden nun aber die Umrisse des weltberühmten Firmenlogos – die riesigen Symbole bleiben somit für viele weiter gut erkennbar. Der Schriftzug verschwand, doch unter dem weißen Tuch ist die berühmte „Batwing“-Form immer noch deutlich zu erkennen. Bilder davon gingen viral. Levi’s ist kein offizieller Fifa-Partner, deswegen war die Aktion nötig. Auch in vielen anderen WM-Stadien mussten Sponsorenlogos verdeckt werden. Das Design zählt seit seiner Einführung im Jahr 1967 zu den wichtigsten Erkennungsmerkmalen des Unternehmens, das von dem fränkischen Einwanderer Levi Strauss 1853 gegründet worden war. Auf seinen Social-Media-Kanälen änderte das Unternehmen daraufhin auch die Profilbilder. Statt des normalen Logos ist dort nun, wie auch im Stadion, das weiße Symbol zu sehen. Österreich-Coach Rangnick feiert die Aktion In den sozialen Medien verbreitete der Konzern das gelungene Marketing in der eigentlichen Heimspielstätte der San Francisco 49ers und änderte für mehr als zehn Millionen Follower bei Instagram auch dort das eigene Logo so, dass kein Schriftzug mehr zu lesen ist. In einem Post wurden Fans mit den Worten „Wir heißen die Welt willkommen im wunderschönen (zensierten) Stadion“ begrüßt. Gefeiert wurde die Aktion nicht nur von tausenden Fans, sondern auch von anderen Großkonzernen wie Walmart . Der Beitrag hatte wenige Stunden vor dem Anpfiff der Partie Österreich gegen Jordanien am Mittwoch (6.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) 1,4 Millionen Likes auf Instagram und über 9 Millionen Aufrufe bei TikTok. Auch bei ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick sorgte die Aktion für Belustigung. Er habe „ein bisschen schmunzeln müssen“, als er das verhüllte Logo gesehen habe, berichtete der 67-Jährige vor dem WM-Start seiner Mannschaft gegen Jordanien in Santa Clara, und ergänzte scherzhaft: „Es sieht natürlich jetzt keiner, wie das in Wahrheit dahinter heißt.“ Offiziell trägt die Arena während des Turniers den Namen „San Francisco Bay Area Stadium“.
Portugal vs. DR Kongo: Cristiano Ronaldo zum WM-Auftakt live im Free-TV
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Zum Start in die Weltmeisterschaft trifft Portugal auf Kongo. t-online gibt eine Übersicht, wo Sie das Duell live sehen können. Portugal startet mit großen Ambitionen in die WM 2026 und bekommt es zum Auftakt in Gruppe K mit der Demokratischen Republik Kongo zu tun. Für beide Teams ist das erste Gruppenspiel direkt richtungsweisend. Die Portugiesen um Superstar Cristiano Ronaldo gehören zum erweiterten Favoritenkreis. Neben dem Routinier setzt das Team auf viele junge, talentierte Spieler wie die Stürmer Francisco Conceição und Rafael Leão und will im Turnierverlauf eine wichtige Rolle spielen. Ganz anders ist die Ausgangslage bei der DR Kongo: Das Team ist erstmals seit 1974 wieder bei einer Weltmeisterschaft dabei und insgesamt erst zum zweiten Mal. Entsprechend geht es für die Kongolesen vor allem darum, sich gut zu präsentieren. Mit Aaron Wan-Bissaka, Yoane Wissa und Edo Kayembe aus der Premier League bringt die Mannschaft auch Qualität mit. Alle Spiele im Überblick: Der Spielplan der Fußball-WM 2026 Das neue Sechzehntelfinale: Der Modus der Fußball-Weltmeisterschaft Wo wird Portugal gegen DR Kongo übertragen? Das Spiel zwischen Portugal und der DR Kongo wird live im ZDF übertragen. Parallel zeigt auch MagentaTV die Partie im TV und im Stream. Für den Streamingdienst ist allerdings ein kostenpflichtiges Abonnement notwendig. Anpfiff der Partie ist am Mittwoch, 17. Juni, um 19 Uhr deutscher Zeit im Houston-Stadion. Gibt es einen Liveticker? Ja. t-online bietet zu allen Spielen der Weltmeisterschaft einen Liveticker an. Auch die Partie zwischen Portugal und dem Kongo können Sie dort live verfolgen. Hier gelangen Sie zur Übersicht. Weitere Informationen rund um die Partie finden Sie am Spieltag auf t-online.
Kimmich ohne Schuh-Tick: Keine Gedanken über «Farbe Pink»
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Joshua Kimmich trägt, was kommt. Die pinken Schuhe bei der Nationalmannschaft sieht er gelassen. Warum für ihn die Schuh-Farbe im Gegensatz zu einem Ex-Kollegen keine große Rolle spielt. Einen Schuh-Tick wie sein ehemaliger DFB-Kollege Toni Kroos hat Joshua Kimmich nicht. Und auch der Hype um die neuen pinkfarbenen WM-Modelle, die er und fast alle Kollegen in Amerika tragen, lässt den DFB-Kapitän kalt. „Also generell habe ich mir über die Farbe Pink noch nicht so viele Gedanken gemacht“, sagte Kimmich im Teamquartier der Fußball-Nationalmannschaft in Winston-Salem. Er ziehe halt an, was sein Ausrüster ihm schicke. Und das sind in diesem Sommer die rosa leuchtenden Schuhe, welche die WM-Stars von unterschiedlichen Ausstattern bekommen haben. Dass die Farbwahl nicht von den Fußballern gewählt, sondern von der Sportartikel-Industrie vorgegeben ist, hatte schon Offensivspieler Deniz Undav verraten. Undav mal schwarz, mal pink Der Stuttgarter trug bei den Aufnahmen zum offiziellen DFB-Teamfoto recht altmodisch wirkende schwarze Schuhe, weil ihm das Modell besonders gefällt. Bei Spielen schlüpft Undav aber auch in die knalligen Treter. Kroos, 2014 Weltmeister und zur Heim-EM 2024 nochmals ins DFB-Team zurückgekehrt, trug immer weiße Fußballschuhe als Markenzeichen. „Ich hatte tatsächlich auch mal so eine Phase in meiner Karriere, wo ich dachte, ja, das ist jetzt der Schuh, mit dem möchte ich bis zum Ende gehen“, erzählte Kimmich. Aber dann sei ein anderer Schuh gekommen. „Dann geht“s auch irgendwie.“ Er sei beim Thema Schuhe durchaus „sensibel“, aber eher wegen des Modells als der Farbe. Eine Marotte werde er aber nicht mehr entwickeln. „Ich bin da jetzt nicht so der Typ, der das dann bis zum Ende hinterfragt. Sondern wie ich es gesagt habe, am Ende kommt halt ein Schuh, und ich versuche mit dem klarzukommen und damit zu performen“, sagte der 111-malige Nationalspieler.
Erling Haaland: Darum steht der Name seiner Mutter auf seinem Trikot
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Mit zwei Toren in seinem ersten WM-Spiel hat Erling Haaland direkt wieder für Aufsehen gesorgt. Aufmerksamen Zuschauern dürfte noch etwas anderes aufgefallen sein. Bei Manchester City läuft Erling Haaland mit dem Namen „Haaland“ auf dem Trikot auf. Für die norwegische Nationalmannschaft trägt der Torjäger dagegen seit September 2025 einen anderen Namen auf dem Rücken. Bei seinen Einsätzen für Norwegen steht dort „Braut Haaland“. So auch beim 4:1-WM-Auftaktsieg am Mittwoch gegen den Irak . Der Grund dafür liegt in seiner Familie. Nachnamen haben in Norwegen besondere Bedeutung „Braut“ ist der Nachname von Haalands Mutter Gry Marita Braut, die früher als Siebenkämpferin aktiv war. Den Nachnamen Haaland erhielt der Stürmer von seinem Vater Alf-Inge Haaland, dem früheren Manchester-City-Profi. Mit der Änderung verweist der 25-Jährige auf seine familiären Wurzeln. In Norwegen gelten Nachnamen häufig als Ausdruck der Herkunft und regionalen Verbundenheit. Deshalb hatte sich Haaland im vergangenen Jahr zu diesem Schritt entschieden. In den sozialen Medien, etwa bei Instagram, nutzt der Angreifer bereits seit längerer Zeit seinen vollständigen Namen. Mit „Braut Haaland“ macht er somit auch die mütterliche Seite seiner Familie sichtbar. Nicht nur der Name auf Haalands Trikot fällt auf. Auch die Schriftart der norwegischen Namen auf den Trikots sticht ins Auge. Sie ist von nordischen Runen inspiriert und zeichnet sich durch markante Winkel, klare Linien und geometrische Formen aus. Damit greift sie ebenfalls traditionelle Elemente aus Norwegen auf.
Frankreich schlägt Senegal bei WM: Ein taktischer Kniff brachte die Wende
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Frankreich tat sich gegen Senegal in seinem Auftaktspiel lange schwer – bis Trainer Deschamps eine entscheidende Änderung vornahm. David Schafbuch berichtet aus East Rutherford, New Jersey Kurz vor dem ersten Tor spielte Michael Olise seinen Gegenspieler kurz schwindelig. Dafür musste der Stürmer des FC Bayern nur einen kurzen Schritt an der rechten Strafraumkante nach vorn machen, dann einen zurück. Es reichte aus, damit der senegalesische Linksverteidiger El Hadji Malick Diouf kurzzeitig die Orientierung verlor. Wenig später war es dann wieder Olise, der Frankreichs Führung einleitete. Der 24-Jährige steckte aus der Mitte einen Pass hinter die Abwehr zu Kylian Mbappé durch, der dann zum 1:0 für Frankreich einschob. WM 2026: Alle Informationen im Newsblog Sieg zum Auftakt: Frankreich dreht auf Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sich die „Équipe Tricolore“ lange schwergetan. Es lag ein Hauch von Weltmeisterschaft 2002 in der Luft: Auch damals war Frankreich in Südkorea im ersten Spiel der WM auf Senegal getroffen – und der krasse Außenseiter aus Afrika siegte mit 1:0 gegen den amtierenden Welt- und Europameister. Senegal kam bei seiner ersten WM-Teilnahme bis ins Viertelfinale, Frankreich schied nach der Vorrunde aus. An das Spiel hatte auch New Yorks Bürgermeister, Zohran Mamdani, am Morgen in einer Videobotschaft erinnert. „Dieses Team weiß nicht, wie man aufgibt“, bilanzierte Mamdani, der bekanntermaßen großer Fußballfan ist. Er warnte: Man sollte auch heute nie die „Löwen von Teranga“ abschreiben. Doch es kam anders. Und es lag weniger am Doppeltorschützen und Kapitän Mbappé, und schon gar nicht am weitestgehend blassen Weltfußballer Ousmane Dembélé , sondern an Michael Olise. Deutlich wurde das durch einen taktischen Kniff von Trainer Didier Deschamps: Die Wende kam, als er den Star des FC Bayern nach der ersten Halbzeit vom rechten Flügel in die Mitte hinter Mbappé beorderte. Jackson trifft den Pfosten Der Sieg Frankreichs blieb glanzlos, doch am Ende verdient, weil Senegal keine Antwort auf Olise hatte. Der Franzose zeigte nach einer überragenden Saison in München, dass er auch in der Nationalmannschaft der entscheidende Faktor sein kann – und Frankreich offenbar dann am besten ist, wenn Olise für seine Mannschaft den offensiven Taktgeber auf der 10 gibt. Nach dem am Ende klaren Sieg sah es für Frankreich lange nicht aus. Im Gegenteil, Senegal hätte nach der ersten Halbzeit auch 2:0 in Führung liegen können. In der 25. Minute hatte Nicolas Jackson, zuletzt beim FC Bayern Ersatzstürmer für Harry Kane , schon fast für die senegalesische Führung gesorgt. Doch der 24-Jährige traf nur den linken Pfosten, ehe der Ball vom Rücken von Frankreichs Torwart Mike Maignan ins Aus ging. Die zweite Großchance für Senegal ging dann kurz vor Ende der ersten Halbzeit daneben: Ex-Bayernstürmer Sadio Mané hatte von der linken Seite in die Strafraummitte geflankt. Der Ball rutschte dann allerdings Ismaïla Sarr über den rechten Fuß. Frankreich war bis zu diesem Zeitpunkt wenig gelungen. Kapitän Kylian Mbappé wurde immer wieder mit tiefen Pässen auf die Reise geschickt, blieb aber bis dahin weitestgehend wirkungslos. Die anfänglichen Gesänge der französischen Fans („Allez les Bleus“), verstummten dann auch im Verlaufe der ersten Halbzeit. Sinnbildlich für Frankreichs schwache erste Halbzeit waren zwei Szenen in der Nachspielzeit: Frankreichs Désiré Doué hatte per Hackentrick den Ball in der eigenen Hälfte vertändelt. Kurz davor entstand die größte Torchance Frankreichs dadurch, dass Senegals Innenverteidiger Kalidou Koulibaly eine harmlose Flanke fast ins eigene Tor gelenkt hatte. „Je mehr er den Ball berührt, desto besser“ In der zweiten Halbzeit zeigte sich Frankreich dann offensiv völlig verändert, nachdem Olise und Dembélé die Positionen gewechselt hatten. Immer wieder suchte der Bayernstürmer aus der Mitte mit seinen Pässen Mbappé, der dann in der 66. Minute zur Führung traf. Auch Frankreichs Trainer Didier Deschamps sah in dem Positionswechsel von Olise die entscheidende Wende des Spiels. „Je mehr er den Ball berührt, desto besser“, sagte Deschamps dazu in der Pressekonferenz nach der Partie. Olise habe dafür gesorgt, dass die Mannschaftsteile besser miteinander verbunden wurden. Dazu sei Mbappé vor dem Tor „brutal effizient“ gewesen. Kurz vor der Führung hatte es noch mehrere Minuten Verwirrung um einen mutmaßlichen Elfmeter gegeben: Frankreichs Kapitän war im Strafraum zu Fall gekommen. Doch der australische Schiedsrichter Alireza Faghani entschied nach Überprüfung der Videoaufnahmen auf Abstoß. Ex-Bayern Profi Thomas Müller nannte die Entscheidung bei Magenta TV „skandalös“ . Jackson trifft aus dem Abseits Senegal hatte zu diesem Zeitpunkt immer weniger Frankreich entgegenzusetzen. Ein Tor der Afrikaner durch Jackson wurde in der 68. Minute nicht gegeben, weil der Stürmer im Abseits stand. Die anschließende Trinkpause sorgte dann für ein großes Raunen bei den 80.454 Zuschauern in East Rutherford: Auf den Videobildschirmen im Stadion wurden mehrere Spieler der New York Knicks eingeblendet. Das Basketballteam hatte am vergangenen Samstag die erste Meisterschaft in der NBA seit 53 Jahren errungen. Den Gewinnern wurde mit Applaus von einem Großteil der Zuschauer gedankt. Im Anschluss sorgte Frankreich dann für die Entscheidung: In der 82. Minute stellte der eingewechselte Bradley Barcola auf 2:0, nachdem ihn Adrien Rabiot mit einem langen Steckpass freigespielt hatte. Der Anschlusstreffer durch Senegals Ibrahim Mbaye in der Nachspielzeit änderte nichts mehr, weil Mbappé nahezu umgehend zum 3:1 traf. Nach seinen beiden Treffern ist jetzt Mbappé mit 58 Toren am bisherigen Rekordtorschützen Frankreichs Olivier Giroud vorbeigezogen. „Herzlichen Glückwunsch, Kylian“, sagte Giroud als TV-Experte bei BBC One: „Ich freue mich für ihn. Es ist logisch, es war zu erwarten. Er wird jeden einzelnen Rekord brechen – die Anzahl der Länderspiele und Tore. Ich denke, er kann die 100-Tore-Marke locker knacken und vielleicht sogar Miroslav Kloses WM-Rekord übertreffen. Er hat bei Weltmeisterschaften und wichtigen Spielen großartige Leistungen gezeigt.“ Ob Mbappé auch der beste Spieler des Turniers wird, bleibt abzuwarten. Toni Kroos , Weltmeister von 2014, hatte aber bereits vor dem Spiel einen anderen Tipp: “ Olise wird der beste Spieler des Turniers „, meinte der langjährige Spieler von Real Madrid .
Jürgen Klopp feierte mit Dirk Nowitzki Geburtstag
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Während seines Geburtstags ist Jürgen Klopp aufgrund seiner Expertentätigkeit in den USA. Dort verbrachte er den Tag mit einer deutschen Sportlegende. Jürgen Klopp hat seinen 59. Geburtstag in Gesellschaft von Basketball-Legende Dirk Nowitzki verbracht. Der frühere Erfolgscoach von Borussia Dortmund und dem FC Liverpool traf den ehemaligen NBA-Star am Vormittag am Rande der Fußball-Weltmeisterschaft zu einer Partie Padel-Tennis. Klopp wurde mit Ständchen überrascht „Es war unglaublich. Wir hatten den Tag unseres Lebens. Auch wenn ich heute deutlich älter geworden bin“, sagte Klopp als Experte von MagentaTV vor der Übertragung der WM-Partie zwischen Frankreich und Senegal. Auch im Stadion blieb der Geburtstag des gebürtigen Schwaben nicht unbemerkt. Seine MagentaTV-Kollegen überraschten ihn mit einem Ständchen. Unter den Gratulanten waren die ehemaligen Fußball-Weltmeister Mats Hummels und Thomas Müller , die jeweils einen Luftballon in die Höhe hielten. „Was schenkt man einem Mann, der schon alles hat? Ein Geburtstagsständchen, ein schräges Geburtstagsständchen“, sagte Klopp mit einem Lächeln. Moderator Johannes B. Kerner überreichte ihm zudem ein Geburtstagstörtchen.
WM: Norwegen schlägt mit Erling Haaland den Irak
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Direkt in seinem ersten WM-Spiel hat Erling Haaland dem Turnier seinen ersten Stempel aufgedrückt. Der Superstar führte seine Mannschaft zum Sieg. Die norwegische Nationalmannschaft ist in der Gruppe I mit einem 4:1 (2:1)-Sieg gegen den Irak in die Weltmeisterschaft gestartet. Mann des Abends in Foxborough (USA) war Norwegens Superstar Erling Haaland . In seinem ersten WM-Spiel überhaupt traf der 25-Jährige direkt zweifach. Neben Haaland (29. Minute, 43.) trafen für die Skandinavier Leo Östigaard (77.) und Iraks Ayman Hussein erzielte ein Eigentor (90.+7). Das zwischenzeitliche 1:1 des Außenseiters erzielte ebenfalls Hussein (39.). So lief das Spiel Von der „goldenen Generation“ der Norweger hatte Experte Thomas Müller vor Anpfiff bei MagentaTV geschwärmt. In der makellosen WM-Qualifikation hatte Rekordtorschütze Haaland mit 16 Toren in acht Siegen seine Ausnahmestellung in der Landslaget untermauert, nun lief der frühere Dortmunder in Foxborough vor den Augen seines Vaters Alf-Inge Haaland auf – dieser war 1994 in den USA selbst WM-Spieler für Norwegen. Mit dem Bundesliga-Duo Julian Ryerson (Borussia Dortmund) und Antonio Nusa (RB Leipzig) in der Startelf schafften es die Norweger auch, Haaland schnellstmöglich an den Ball zu bekommen. Doch auch der Underdog versteckte sich nicht, und verzeichnete durch Ali Al-Hamadi (13.) den ersten Torschuss. Doch nach der ersten obligatorischen Trinkpause war die Tormaschine dann geölt: Nach einem schönen Spielzug über links flankte David Möller Wolfe an den zweiten Pfosten, aus kurzer Distanz drückte der eingelaufene Haaland den Ball über die Linie. Doch der Irak steckte vor 63.106 Zuschauern weiter nicht auf, im Gegenteil. Norwegens Abwehr ließ viel zu viel Platz, Hussein vollendete einen starken Angriff per Kopf zum erst zweiten irakischen Treffer der WM-Geschichte. Dann folgte hinten der bittere Fauxpas: Nach einem zu kurzen Rückpass von Zaid Tahseen setzte der heranrauschende Haaland den Keeper Jalal Hassan unter Druck, beim Klärungsversuch schoss dieser den Angreifer an, der Ball prallte ins Tor. Nach dem Seitenwechsel bot sich ein ähnliches Bild, von dem erwarteten Klassenunterschied war nicht viel zu sehen. Der Underdog steckte nicht auf, eine überaus beschwerliche WM-Qualifikation hat das Team widerstandsfähig gemacht – nicht nur wegen der Auswirkungen des Krieges in Nahost. 21 Spiele dauerte der Qualifikations-Marathon, bis sie als 48. und letzte Nation das Ticket für die XXL-Endrunde gelöst hatten. Und dann wehrten sie sich auf der großen Bühne mit viel Leidenschaft – doch Superstar Haaland und Co. waren am Ende zu abgezockt. Zudem mussten die Iraker einen Schreckmoment verkraften. Ali Jasim musste nach einem Zusammenprall mit Nusa Mitte der zweiten Hälfte lange behandelt werden, der Angreifer wurde schließlich mit einer Trage aus dem Stadion getragen. Neben Norwegen und dem Irak sind Frankreich und der Senegal in Gruppe I vertreten. Die Franzosen bezwangen die Afrikaner in deren Auftaktspiel mit 3:1.
WM: Iran droht Fans mit harten Strafen
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Während der WM-Partie des Irans gegen Neuseeland kam es im und vor dem Stadion zu politischen Botschaften und Protesten. Nun kündigt die iranische Justiz Konsequenzen für beteiligte Fans an. Die iranische Justiz will gegen Fußballfans vorgehen, die beim WM-Spiel des Irans gegen Neuseeland die Nationalhymne missachtet und regierungskritische Parolen gerufen haben. Wie das dem Sicherheitsrat nahestehende Nachrichtenportal Nour News berichtete, seien viele der Beteiligten bereits identifiziert worden. Den Betroffenen droht die Beschlagnahmung ihrer Vermögenswerte im Iran. Auch bei den kommenden beiden WM-Spielen der iranischen Nationalmannschaft kündigte die Justiz rechtliche Schritte gegen die als „Störenfriede“ bezeichneten Fans an. Dabei sollen ähnliche Strafen verhängt werden. Immer wieder politische Botschaften im Stadion Der Iran war in der deutschen Nacht zum Dienstag mit einem 2:2 gegen Neuseeland im kalifornischen Inglewood in das Turnier gestartet. Rund um das Stadion und auf den Rängen wurden dabei immer wieder Botschaften im Zusammenhang mit dem monatelangen Krieg der USA und Israels gegen den Iran gezeigt. Im Stadion trafen Anhänger und Gegner des Kurses in Teheran aufeinander. Zu sehen waren sowohl die aktuelle iranische Flagge als auch die ältere Fahne aus der Zeit vor der Islamischen Revolution. Diese gilt als Symbol der Opposition, die in der südkalifornischen Diaspora zahlreiche Unterstützer hat. Per Gerichtsbeschluss durfte die Fifa die sogenannte „Löwe-und-Sonne“-Flagge in der Arena einziehen. Ordner waren wiederholt bei entsprechenden Maßnahmen zu beobachten. Pfiffe während iranischer Hymne Für Aufmerksamkeit sorgte zudem ein Banner mit der Aufschrift „42.000 #IranMassacre“. Die Botschaft wurde als Hinweis auf die gewaltsame Niederschlagung der Proteste in Teheran zu Beginn des Jahres mit Tausenden Opfern verstanden. Eine weitere kleine Gruppe zeigte ein Plakat mit der Aufschrift „Minab168“. Damit verwiesen die Fans auf die 168 Menschen, die am 28. Februar bei einem Bombenangriff auf eine Mädchenschule im Süden des Iran getötet wurden. Unter den Opfern waren zahlreiche Schülerinnen zwischen sieben und zwölf Jahren sowie viele Lehrerinnen und Eltern. Medienberichten zufolge sollen US-Streitkräfte für den Angriff verantwortlich gewesen sein. Während der iranischen Nationalhymne waren deutlich Pfiffe zu hören. Die Spieler standen geschlossen am Mittelkreis und hielten jeweils eine Hand auf die Brust. Vor dem Stadion in Los Angeles hatte ein Fan der Deutschen Presse-Agentur gesagt: „Ich freue mich, hier die Menschen im Iran zu unterstützen, ich unterstütze nicht das Regime“. Die Treffer der iranischen Mannschaft wurden im Stadion anschließend lautstark gefeiert.
Thomas Müller unzufrieden mit Elfmeter-Entscheidung gegen Kylian Mbappé
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Frankreich hat sein Auftaktspiel gegen den Senegal gewonnen. Für viel Wirbel sorgt aber eine Szene beim Spielstand von 0:0. Frankreichs Superstar Kylian Mbappé wurde beim 3:1-Sieg seines Teams gegen Senegal im Strafraum zu Fall gebracht. Dass der Weltmeister von 2018 dafür keinen Elfmeter erhielt, stößt auf massive Kritik. Besonders deutlich wurde Thomas Müller . Der deutsche Ex-Weltmeister sagte als Experte bei MagentaTV: „Das ist einfach nur ein astreines Foul. Es ist für mich ein absolutes Rätsel, ja skandalös, dass es keinen Elfmeter gibt.“ Schiri verwirrt mit Geste Die umstrittene Szene ereignete sich in der 58. Minute. Mbappé ging nach einer Grätsche von Senegals Sadio Mané im Strafraum zu Boden. Schiedsrichter Alireza Faghani aus dem Iran ließ zunächst weiterspielen. Auch nach einem Hinweis des Video-Assistenten und einem anschließenden Blick auf die Bilder am Monitor blieb er bei seiner Entscheidung. In den Fernsehaufnahmen war eine Berührung zu erkennen. Zusätzliche Verwirrung entstand nach dem Videostudium. Durch eine missverständliche Geste und eine kaum verständliche Durchsage ließ der Referee zunächst offen, wie seine endgültige Entscheidung ausgefallen war. Spieler, Zuschauer im Stadion und TV-Publikum rätselten über den Ausgang der Überprüfung. Auch Patrick Ittrich, langjähriger Bundesliga-Schiedsrichter und Experte bei MagentaTV, äußerte Kritik. „Er schneidet ihm den Weg ab, der trifft ihn auch. Einfach nur Foul, Strafstoß, fertig. Das Announcement war für mich nicht eindeutig. Er wollte wahrscheinlich Abstoß anzeigen.“ Zum Ablauf der Szene sagte Ittrich weiter, dieser sei „ein bisschen irreführend“ und „nicht so glücklich gelaufen“.