Niederlage gegen Paraguay: Türkei scheidet bei Fußball-WM aus

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In einer hitzigen Partie spielt die Türkei lange in Überzahl. Am Ende verliert das Team sein zweites WM-Duell und muss sich vorzeitig von seinen Träumen verabschieden. Früher Schock, keine Chance mehr auf die K.-o.-Runde: Die Türkei muss nach der nächsten Schmach ihre WM-Träume vorzeitig begraben. Die Mannschaft von Trainer Vincenzo Montella unterlag Paraguay nach einem Blitztor von Matias Galarza (2. Minute) trotz Überzahl in einem teils wilden „Endspiel“, in dem mehrmals die Emotionen hochkochten, mit 0:1 (0:1). Das Gruppenfinale gegen die USA, die durch die türkische Niederlage als Gruppensieger feststehen, ist damit sportlich bedeutungslos. Schiedsrichter Iván Barton schickte derweil Miguel Almirón in der Nachspielzeit der ersten Hälfte vom Platz, weil er sich im Disput mit Gegenspieler Mert Müldür die Hand vor den Mund gehalten hatte. Damit wendete der salvadorianische Unparteiische erstmals eine bei dieser WM neue Regel an. Paraguay hat nun drei Punkte und kann die K.-o.-Runde in der Partie gegen Australien aus eigener Kraft erreichen. So lief das Spiel Seine Mannschaft wolle auf dem Platz zurückschlagen, hatte Trainer Montella nach der von ihm als übertrieben aufgefassten Kritik im Anschluss an das 0:2 zum Auftakt gegen Australien gesagt. Doch die Türkei wurde früh geschockt. Paraguay eroberte den Ball im türkischen Aufbau, spielte Galarza frei und der 24-Jährige traf aus gut 20 Metern platziert ins Eck. Die paraguayischen Fans, die Trommeln ins Stadion mitgebracht hatten und damit zunächst den Rhythmus bestimmten, waren begeistert. Die Türkei mühte sich, ins Spiel zu kommen. Ein erster Abschluss von Arda Güler aus aussichtsreicher Position flog weit über das Tor. Nach einer halben Stunde hatten die Türken zwar fast 80 Prozent Ballbesitz, viel anfangen konnten sie damit aber nicht. Und Glück hatten sie auch nicht. Nach einem Freistoß setzte sich Mert Müldür im Kopfballduell durch. Der Ball sprang erst an die Latte, dann an den Pfosten, aber nicht ins Tor. Wie viel auf dem Spiel stand, war im ganzen Stadion greifbar. Immer wieder wurde es hektisch. Schiedsrichter Iván Barton hatte oft Mühe, die erhitzten Gemüter zu beruhigen und stand dann komplett im Mittelpunkt. Nach Ansicht der Videobilder zeigte er Paraguays Miguel Almirón Rot. Durch die neu eingeführte Regel soll diskriminierendes Verhalten verhindert werden . Mit einem Mann mehr wurde der Druck der Türken immer größer. Das Montella-Team hatte auch Abschlüsse. Es fehlte jedoch entweder die Präzision oder Paraguays Torwart Orlando Gill verhinderte den Gegentreffer. Paraguay verteidigte leidenschaftlich und brachte den knappen Sieg über die Zeit.

Sorgen um Raphinha

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Brasilien bangt um Unterschiedsspieler Raphinha. Der 29-Jährige musste beim 3:0-Erfolg der Seleção in der 40. Minute verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Allem Anschein nach hat sich der (…)

WM 2026: Brasilien erfüllt Pflichtaufgabe – Haiti scheidet aus

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Haiti hält die ersten 20 Minuten gegen dominant aufspielende Brasilianer dicht. Dann fällt das erste Tor, kurz darauf ist das Spiel entschieden. Die brasilianische Nationalmannschaft hat ihre Pflichtaufgabe erfüllt und einen Sieg im zweiten WM-Duell eingefahren. Die „Seleção“ gewann gegen Fußball-Zwerg Haiti 3:0 (3:0) und hatte sogar noch Pech, dass zwei Tore aufgrund von Abseitsstellungen zurückgenommen wurden. Der frühere Bundesliga-Profi Matheus Cunha jubelte über einen Doppelpack (23. und 36. Minute), Real Madrids Vinícius Júnior erhöhte kurz vor der Pause (45.+3). Einziger Wermutstropfen für das Team von Trainer Carlo Ancelotti : Offensiv-Ass Raphinha vom FC Barcelona musste kurz vor der Pause angeschlagen raus. Nach dem 1:1 zum Auftakt gegen Marokko steht Brasilien in Gruppe C nun an der Tabellenspitze und liegt auf Kurs K.-o.-Runde. Haiti bleibt auch im zweiten Spiel ohne Sieg, für das Team, das erstmals seit 1974 wieder bei einer WM mitmischt, ist das Turnier nach der Gruppenphase vorbei. So lief das Spiel Zunächst taten sich die Brasilianer gegen den robust auftretenden und mit einer Fünferkette verteidigenden Außenseiter noch schwer, Chancen herauszuspielen. Der fleißige Raphinha stand sowohl beim vermeintlichen 1:0, das zurecht nicht gegeben wurde, als auch bei einer weiteren Gelegenheit im Abseits. Cunha, früher bei RB Leipzig , Hertha BSC und inzwischen bei Manchester United , durfte aber gleich zweimal jubeln. Bei seinem ersten Tor hatte er Glück, dass Haitis Schlussmann Johny Placide einen Schuss von Vinícius Júnior nach vorn abwehrte und blockte den Ball aus einem Zweikampf heraus über die Linie. Beim 2:0 hämmerte der 27-Jährige die Kugel unhaltbar in den linken Winkel. Wie groß der Druck auf die Brasilianer nach dem mauen Auftakt gegen Marokko war, ließ sich auch daran erkennen, wie euphorisch sie ihre Tore bejubelten: Nicht nur die Feldspieler, sondern auch sämtliche Reservisten kamen angestürmt. Doch nach und nach wurde bei der „Seleção“ aus Last wieder Lust. Kurz vor dem Pausenpfiff machte Vini Júnior dann quasi schon alles klar. Der Star von Real Madrid , der bereits beim Remis gegen den Afrikameister getroffen hatte, erhöhte nach einem schönen Zuspiel von Lucas Paqueta. Es war stellenweise ein Fehler zu viel, den sich die offensiv weitgehend harmlosen Haitianer leisteten – und die Hypothek, die sie mit in den zweiten Durchgang nahmen, entsprechend groß. Ihre beste Chance vergab Ricardo Adé, der per Kopf am stark reagierenden Brasilien-Keeper Alisson scheiterte (63.). Brasilien ließ es vor den Augen der 2002er-Weltmeister Ronaldo und Ronaldinho in Halbzeit zwei etwas ruhiger angehen. Der eingewechselte Gabriel Martinelli traf noch die Latte, Vinícius Júnior hatte zuvor jedoch im Abseits gestanden (68.). Auch bei einem Tor von Endrick ging die Fahne hoch (78.).

„Große Anakonda“: Nagelsmann reißt Witz über Schlangen im WM-Quartier

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Julian Nagelsmann muss vor dem WM-Spiel gegen die Elfenbeinküste auch Fragen zur gefährlichen Tierwelt beantworten. Der Bundestrainer reagiert mit einem Scherz, der sensible Gemüter beunruhigen kann. Julian Nagelsmann hat auf die besorgte Frage einer internationalen WM-Reporterin nach einer Schlange im deutschen Teamcamp mit einem Scherz reagiert. „Da ist eine große Anakonda“, sagte der Bundestrainer auf Englisch bei der Pressekonferenz vor dem zweiten WM-Spiel der Fußball-Nationalmannschaft heute (22.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) gegen die Elfenbeinküste in Toronto. DFB-Pressesprecherin Franziska Wülle schritt, um Missverständnisse zu vermeiden, ein und merkte an: „Das war ein Joke“. Der amüsierte Nagelsmann konnte auch zur Beruhigung beitragen. „Es ist nur eine kleine und wir lieben alle Tiere auf diesem Planeten. Wir sind glücklich, dass diese Schlange einen schönen Platz zum Leben gefunden hat“, sagte der 38-Jährige. WM 2026: Alle Informationen im Newsblog In Foxborough: Schottlands Kampf zahlt sich nicht aus Vor einigen Tagen hatte Kapitän Joshua Kimmich von dem Reptilien-Fund im Basecamp in Winston-Salem berichtet und damit offensichtlich auch international Aufmerksamkeit erregt. „Wir haben gestern eine Schlange gesehen. Aber da wurde uns gesagt, dass die giftig ist. Also bei einem Biss muss man mal ins Krankenhaus fahren. Ich glaube nicht, dass man stirbt. Aber es ist zumindest mal gefährlich. Ja, hier habe ich ein bisschen Respekt vor den Tieren, muss ich sagen“, erzählte der 31-Jährige. Bei der Heim-EM vor zwei Jahren hatten die DFB-Stars ihre Tierliebe demonstriert und den Kanarienvogel „Ringo“ bei sich im Turnierquartier aufgenommen. Laut Kimmich sei eine ähnliche Aktion in North Carolina schwieriger. Die zahlreichen Eichhörnchen auf dem Gelände des Hotels The Graylyn Estate ließen sich nur schwer fangen, scherzte der Bayern-Profi.

Deutschland – Elfenbeinküste live im TV: Wer überträgt das WM-Spiel?

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In Gruppe E kommt es zum Duell zweier Favoriten aufs Weiterkommen: Deutschland trifft auf die Elfenbeinküste. t-online zeigt, wo Sie die Partie live verfolgen können. Bei der Weltmeisterschaft 2026 steht für die deutsche Nationalmannschaft das zweite Gruppenspiel an. Nach dem 7:1-Auftakterfolg gegen Curaçao trifft das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann am Samstag auf die Elfenbeinküste. Anstoß im Toronto-Stadion ist um 22 Uhr deutscher Zeit. Es ist ein Duell mit Seltenheitswert: Erst einmal standen sich beide Nationen gegenüber. In einem Freundschaftsspiel im November 2009 rettete Lukas Podolski mit einem Doppelpack ein 2:2 für Deutschland. Alle Spiele im Überblick: Der Spielplan der Fußball-WM 2026 Das neue Sechzehntelfinale: Der Modus der Fußball-Weltmeisterschaft Nun kommt es auf der großen WM-Bühne zum nächsten Aufeinandertreffen – und das hat Gewicht. Beide Teams gelten als Favoriten auf den Einzug in die K.-o.-Runde in Gruppe E . Die Elfenbeinküste ist übrigens erstmals seit 2014 wieder bei einer Weltmeisterschaft dabei und reist mit viel Qualität an. Mehrere Spieler stehen bei europäischen Topklubs unter Vertrag. Besonders die Offensive um Leipzigs Yan Diomande und Manchester Uniteds Amad Diallo gilt als brandgefährlich. Wo wird Deutschland gegen die Elfenbeinküste übertragen? Die Partie zwischen Deutschland und der Elfenbeinküste wird live im ZDF übertragen. Auch der Streamingdienst MagentaTV zeigt das Spiel. Für die Nutzung von MagentaTV ist jedoch ein kostenpflichtiges Abonnement erforderlich. Anpfiff ist um 22 Uhr. Gibt es einen Liveticker zum Spiel? Ja. t-online bietet zur Weltmeisterschaft 2026 einen Liveticker zu allen Spielen an. Auch die Begegnung zwischen Deutschland und der Elfenbeinküste können Sie dort in Echtzeit verfolgen. Hier gelangen Sie zur Ticker-Übersicht. Weitere Informationen rund um das Spiel finden Sie am Spieltag auf t-online.

Vier Jahre altes Foto: Waldemar Hartmann regt sich über Claudia Neumann auf

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Viele Jahre war Waldemar Hartmann eines der Gesichter in der ARD. Jetzt regt er sich über ein vier Jahre altes Foto einer ZDF-Kollegin auf. Der ehemalige ARD-Sportmoderator Waldemar Hartmann hat auf X ein Foto der ZDF-Kommentatorin Claudia Neumann geteilt. Dazu machte er in der Bildunterschrift eine abfällige Bemerkung über den öffentlich-rechtlichen Sender. Auf dem Bild ist Neumann mit Headset auf der Kommentatorenposition in einem Stadion zu sehen. Sie trägt ein schwarzes T-Shirt mit einem Herz in Regenbogenfarben und eine Regenbogen-Armbinde am rechten Arm. Hartmann, seit einiger Zeit als Kolumnist für das rechtspopulistische Portal „Nius“ tätig, schrieb dazu: „Gehört die Regenbogen-Armbinde jetzt zur offiziellen Anstaltskleidung der Fälscherwerkstatt vom Mainzer Märchenberg?“ Mit dem „Mainzer Märchenberg“ ist offenbar das ZDF gemeint, dessen Sendezentrum in Mainz-Lerchenberg liegt. Claudia Neumann im Interview: „Insgesamt ein antiquiertes Rollenbild“ Der Beitrag legt nahe, dass Hartmann das Bild in einen aktuellen Zusammenhang stellt. Tatsächlich stammt die Aufnahme aber nicht von der WM 2026 . Sie zeigt Neumann bei der Weltmeisterschaft 2022 in Katar. Damals kommentierte sie für das ZDF das Spiel zwischen den USA und Wales. Auf diesen Umstand wiesen Hartmann auch viele Nutzer auf der Plattform hin, darunter der ehemalige Bundestagsabgeordnete Ruprecht Polenz (CDU). „Die ZDF-Redaktion setzte ein Zeichen gegen das Verbot der Regenbogenbinde durch die Fifa. Ich fand das richtig“, antwortete der ehemalige CDU-Generalsekretär auf X. Katar stand während der Weltmeisterschaft wegen seiner Menschenrechtslage, des Umgangs mit Arbeitsmigranten und der Situation queerer Menschen international in der Kritik. Regenbogenfarben wurden in diesem Zusammenhang zu einem Symbol der Solidarität mit der LGBTIQ+-Community. Bei „Nius“ sagte er im Nachgang „der Diskussion um die Binde, One Love, Regenbogen oder so“, er hätte mit „großer Freude festgestellt“, dass der Kapitän der deutschen Mannschaft wieder eine „schwarz-rot-goldene Binde mit dem Begriff Spielführer“ trage. „Wobei man heutzutage schon vorsichtig sein muss, ob man ‚Führer‘ noch verwenden darf“, so der Moderator. Der ehemalige ARD-Mann war über Jahrzehnte eines der bekanntesten Sportgesichter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Nach Angaben seiner eigenen Website moderierte er für die ARD bei zehn Olympischen Spielen sowie bei acht Fußball-Welt- und Europameisterschaften. Bekannt wurde er unter anderem durch Formate wie „Waldis WM-Club“ und seine Interviews rund um die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Sein Vertrag mit der ARD endete 2012. „Antiquiertes Rollenbild“ Seit 2024 tritt Hartmann regelmäßig beim rechtspopulistischen Portal Nius auf. Auf seiner eigenen Webseite schreibt er, seit Sommer 2024 habe sich sein Schwerpunkt bei Nius verändert; jeden Montag analysiere und diskutiere er dort in der Sendung „Nius live“ das politische Geschehen. Für seine Positionen wird Hartmann zum Teil stark kritisiert. Claudia Neumann gehört seit Jahren zu den bekanntesten Fußballstimmen des ZDF. Sie kommentierte als erste Frau im deutschen Fernsehen Spiele bei einer Männer-EM und war auch bei Weltmeisterschaften im Einsatz. Gleichzeitig ist sie immer wieder Zielscheibe von Anfeindungen, die sich nicht nur gegen ihre Arbeit, sondern häufig auch gegen ihre Person richten. “ Viele haben vielleicht im Inneren noch ein größeres Problem damit, dass eine Frau ein Fußballspiel der Männer kommentiert – und eben insgesamt ein antiquiertes Rollenbild der Frau“, sagte Neumann vor einigen Jahren t-online dazu.

US-Gouverneurin setzt Gesetz für Fußball-Fans aus

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Haggis ist in Schottland begehrt, in den USA aber verboten. Eine Gouverneurin setzte sich jetzt darüber hinweg, Eines der beliebtesten schottischen Gerichte ist Haggis, eine herzhafte Spezialität, die traditionell aus den Innereien eines Schafs besteht. In den USA ist es per Gesetz verboten – zum Leidwesen der schottischen Fans. Doch jetzt gab es eine Wendung. Denn die Gouverneurin des US-Bundesstaates Massachusetts, Maura Healy, hatte ein Einsehen mit den schottischen Fans, die in der Stadt Boston zu Gast sind und ihr Team unterstützen. Sie hat das Gesetz, das Haggis eigentlich verbietet, nach eigenen Angaben ausgesetzt. Newsblog zur WM 2026 : Alle aktuellen Meldungen Inoffizielle Hymne: Warum die Dudelsäcke verstummen Ankündigung in Podcast Das Verbot besteht seit 1970 in den gesamten USA. Es untersagt die Verwendung von Schaf-Innereien, vor allem der Lunge. Diese macht aber 15 Prozent des schottischen Nationalgerichts aus, berichtet der US-Sender ESPN. Zwar gibt es Haggis in den USA zu kaufen, dann werden aber Hühner-Innereien und Lamm-Hackfleisch verwendet. Haggis ist ein Klassiker der schottischen Küche und wird traditionell während der „Burns Night“ – an der Schottlands Nationaldichter des 18. Jahrhunderts, Robert Burns, gefeiert wird – zusammen mit „Neeps and Tatties“ (Steckrüben und Kartoffeln) sowie einem Gläschen Whisky serviert. Die Gouverneurin gab ihre Ausnahme in einem Podcast bekannt, in dem sie zu Gast bei dem schottischen Podcaster David McIntosh Jr. war. Darin sagte sie: „Wir haben Haggis in Massachusetts legal gemacht“. Wie ESPN berichtet, ist aber fraglich, ob das Gericht wirklich erhältlich ist, denn eigentlich dürfen Bundesstaaten nicht Bundesgesetze einfach außer Kraft setzen.

WM: Schweinsteiger scherzt über Sedlaczek – die kontert sofort

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Vor der Partie zwischen den USA und Australien liefern sich die ARD-Moderatorin und der Weltmeister von 2014 ein Wortgefecht im Live-TV. Esther Sedlaczek und Bastian Schweinsteiger führen während der Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko gemeinsam durch viele der Übertragungen in der ARD. So auch beim Spiel von Co-Gastgeber USA gegen Australien am Freitagnachmittag Ortszeit in Seattle. Das Duo stand im Stadion und stimmte die deutschen Zuschauer auf die Partie ein. Und dort entwickelte sich im Live-TV wieder einmal ein unterhaltsamer Wortwechsel zwischen der Moderatorin und dem Weltmeister von 2014. Während der Sendung sprach Sedlaczek zunächst über mögliche künftige Weltmeisterschaften in Deutschland. „Übrigens, der DFB überlegt ja, ob er sich für die WM 2038 oder 2042 bewirbt“, sagte die 40-Jährige. Schweinsteiger griff die Vorlage sofort auf und entgegnete: „Nehmen wir beides, oder?“ Thomas Müller exklusiv: „Wer das glaubt, hat sich geschnitten“ Kuriose Szene in USA-Spiel: Plötzlich liegt der deutsche Schiedsrichter am Boden Nach Horror-Verletzung: Kanada-Profi mit emotionaler Botschaft Sedlaczek scherzte darauf: „Ich hab schon gerechnet, wie alt wir dann wären“, erklärte sie lachend. Noch bevor sie ihre Rechnung präsentieren konnte, kam ihr Schweinsteiger zuvor: „Warte mal: Du 62, ich 47“, sagte der mit einem augenzwinkernden Seitenhieb. Der Gag dabei: Schweinsteiger – eigentlich ein Jahr älter als Sedlaczek – machte sich jünger und die gebürtige Berlinerin stattdessen deutlich älter. Denn bei einer WM 2038 beziehungsweise 2042 wäre Sedlaczek 52 oder 56 Jahre alt. Schweinsteiger käme dann auf 53 beziehungsweise 57 Jahre. „Da komme ich nicht ran“ Doch die Unterhaltung ging noch weiter. „Dann habe ich wahrscheinlich auch schon graue Haare“, bemerkte Sedlaczek. Schweinsteiger reagierte überrascht: „Wie bitte?“ Die Moderatorin konterte lachend: „Wobei an deine komme ich nicht ran, da komme ich nicht ran.“ Der Experte stichelte zurück zum Thema graue Haare: „Übrigens, hast du schon“. Die Bemerkung sorgte erneut für Gelächter im Studio. Sedlaczek reagierte gelassen. „Ein paar graue Haare habe ich auch schon, das ist aber auch vollkommen okay, ich bin 40, hallo? Auch an mir geht das Alter nicht vorbei“, stellte sie fest. Das Duo aus der gebürtigen Berlinerin Sedlaczek und dem 2014er-Weltmeister Schweinsteiger hat sich indes bei den TV-Übertragungen der „Sportschau“ bei DFB-Pokal- und Länderspielen im Ersten seit Jahren bewährt. Seit 2021 führt Sedlaczek zudem durch die „Sportschau“ am Samstagabend, ihr Kontrakt bei der ARD läuft noch bis 2029.

Spiel in Foxborough: Marokko schlägt Schottland durch Blitztreffer

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Fast die gesamte Spielzeit rennt Schottland gegen Marokko einem Rückstand hinterher. Am Ende wird der Kampf aber nicht belohnt. Angeführt von Bayern-Wunschspieler Ismael Saibari hat Marokko die große Schottland-Party gecrasht und das Weiterkommen bei der WM fast sicher. Nach einem Blitztor des PSV-Offensivmanns bezwang der Geheimfavorit die von der Tartan Army angetriebenen Schotten 1:0 (1:0) und liegt mit vier Punkten auf Kurs Sechzehntelfinale. Die Bravehearts (3) dürfen trotz des Dämpfers weiter hoffen, erstmals die Gruppenphase zu überstehen. So lief das Spiel Nach nur 70 Sekunden ließ Saibari den WM-Vierten von 2022 jubeln, bereits beim 1:1 zum Auftakt gegen Brasilien hatte der 25-Jährige für die „Löwen vom Atlas“ getroffen. Marokko spielt zum Abschluss in Gruppe C gegen Außenseiter Haiti, Schottland muss gegen Brasilien bestehen (beide Donnerstag, 0.00 Uhr MESZ). Buhrufe hagelte es vor 64.146 Fans in Foxborough für Marokkos Kapitän Achraf Hakimi , der in den Stunden vor der Partie die Schlagzeilen bestimmt hatte. Denn wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung muss sich der PSG-Verteidiger in Frankreich vor Gericht verantworten, wie das Berufungsgericht Versailles am Freitag mitgeteilt hatte . Es geht um Vorwürfe aus dem Jahr 2023, die der frühere Dortmunder stets bestritten hat. Bei der Hymne hatten vor allem die schottischen Fans das Stadion vibrieren lassen. Doch es folgte der frühe Schock für sie und das Team von Nationaltrainer Steve Clarke: Real-Profi Brahim Diaz, schon gegen Brasilien der Vorbereiter, schickte Saibari, der unbedrängt aus halbrechter Position mit einem wuchtigen Rechtsschuss zur Führung abzog. Der flexible Offensivspieler soll die Bayern knapp 55 Millionen Euro kosten. Bereits am Dienstag hat der Spieler des Jahres in der Eredivisie dem Vernehmen nach den Medizincheck in den USA absolviert. Bilal El Khannouss vom VfB Stuttgart (36./52.), Neil El Aynaoui (30.) und wiederum Saibari (50.) vergaben weiter gute Möglichkeiten. Und bei den Schotten? Lief offensiv lange ganz wenig zusammen. Die Abwehr um Kapitän Andy Robertson hatte zudem häufig Probleme, erst nach der Pause wurden sie etwas mutiger. Einen Elfmeter forderten sie erfolglos, nachdem John McGinn (49.) von Neil El Aynaoui im Strafraum zu Fall gebracht worden war – den Ball traf der Mann von der AS Rom in der Szene nicht. Nach 76 Minuten sorgten die schottischen Fans, die Boston seit letzter Woche in eine große Partyzone verwandelt haben, für einen traurig-emotionalen Moment: Mit lautem Applaus gedachten sie einem Anhänger, der bei seiner WM-Reise am Sonntag im Alter von 76 Jahren in Boston verstorben war. Danach versuchte Schottland noch einmal alles, Scott McTominay traf sogar das Außennetz (85.) – doch Marokko hielt am Ende dem Druck stand.

Nagelsmanns Plädoyer für Sané: «Psychologisches Phänomen»

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Julian Nagelsmann kritisiert die Bewertung von Leroy Sané scharf. Der Offensivmann werde in eine „Schublade“ gepackt, moniert der Bundestrainer und macht eine Ansage fürs zweite WM-Spiel. Julian Nagelsmann hat Leroy Sané eine Startelf-Garantie für das zweite WM-Spiel der Fußball-Nationalmannschaft gegen die Elfenbeinküste gegeben. Der Bundestrainer kritisierte zugleich harsch den öffentlichen Umgang mit dem Offensivspieler auch nach dem 7:1 beim WM-Auftakt gegen Curaçao. „Ich wüsste jetzt nicht, warum ich ihn nicht spielen lassen soll. Ich bin keiner, der sich treiben lässt von irgendwelchen Meinungen von außen. Sondern wir haben eine Meinung im Trainerteam, eine Meinung in der Mannschaft und auch Dinge gesehen auf dem Feld, die sehr gut waren“, sagte Nagelsmann vor dem heutigen Spiel (22.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Toronto . Für den Bundestrainer steckt hinter der Kritik an Sané mittlerweile ein „psychologisches Phänomen“, wie er anmerkte. „Wenn man irgendwann mal einen Menschen in einer gewissen Schublade hat und ihn gewissermaßen charakterisiert, dann wird alles, was man nur ansatzweise in diese Richtung sieht, um ein Vielfaches schlimmer bewertet.“ Keine negativen Anzeichen bei Sané Diese Denkstruktur treffe auf die Bewertung Sanés als Profi-Fußballer und Mensch zu, habe aber keine Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit. „Ich kann versichern, ihn stört es nicht. Es beschäftigt dann eher mich, weil ich ungern habe, dass über meine Spieler so was geschrieben wird“, sagte Nagelsmann. Sané war mit gelber Mütze am frühen Freitagabend (Ortszeit) in Toronto mit dem DFB-Team angekommen und hatte wie seine Teamkollegen vor dem Hotel Autogramme gegeben. Gegen die Elfenbeinküste bestreitet der 30-Jährige sein 78. Länderspiel. In seinen bisher 13 Spielen bei WM- und EM-Turnieren ist ihm noch kein Tor gelungen. Startelf aus Curaçao-Spiel Für Änderungen an der Startelf im Vergleich zum klaren Sieg gegen Curaçao gibt es laut Nagelsmann „jetzt keinen offensichtlichen Grund“. Torwart Manuel Neuer wird sein 21. WM-Spiel bestreiten und damit alleiniger WM-Rekordtorhüter werden. Mit einem Sieg gegen die physisch starken Ivorer um den Leipziger Bundesliga-Stürmer Yan Diomande kann die DFB-Elf vorzeitig den Einzug in die K.-o.-Runde des XXL-Turniers klarmachen. „Das Spiel zu gewinnen, wäre sehr wichtig“, sagte Nagelsmann.