Gegen Japan erzielte Anthony Elanga den wichtigen Ausgleich für Schweden. Wie wichtig sein Tor tatsächlich war, wusste er aber gar nicht. Der schwedische Fußball-Nationalspieler Anthony Elanga hat im letzten WM-Gruppenspiel der Skandinavier gegen Japan eine kurze Achterbahn der Gefühle durchlebt. Der Torschütze zum 1:1-Ausgleich dachte nach dem Abpfiff zunächst fälschlicherweise, das Unentschieden würde seinem Team nicht zum Weiterkommen reichen. Nach dem Ende der Partie zeigte sich der 24-Jährige daher bitter über das scheinbare Ausscheiden enttäuscht – obwohl sich Schweden durch das Ergebnis als Gruppendritter für das Sechzehntelfinale qualifizierte. Kolumne von Nadine Angerer: Neuer im DFB-Tor – das kann sich schnell ändern Widersprüche nach WM-Pleite: Uneinigkeit zwischen Nagelsmann und DFB-Stars Lange hielt die Enttäuschung des Offensivspielers von Newcastle United aber nicht an. Die Teamkollegen machten dem Flügelspieler schnell klar, dass sie weiterhin im Turnier sind. Seine schwedischen Mitspieler berichteten nach Abpfiff, dass man vor dem Spiel über mögliche Szenarien gesprochen habe – Elanga in der Besprechung aber wohl nicht zugehört habe. „Ach du meine Güte“, sagte Trainer Graham Potter danach zum kurzen Fauxpas seines Profis und musste auf der Pressekonferenz lachen. „Das erklärt einiges. Aber wir hätten es nicht deutlicher für ihn sagen können.“ Als Gruppendritter mit vier Punkten und einem ausgeglichenen Torverhältnis geht es für die Skandinavier also bei der WM weiter. Der Gegner im Sechzehntelfinale steht aber bisher nicht fest.
Schweden-Star Elanga wird gegen Japan zum WM-Helden – und weiß es nicht
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Die Auslosung für Wimbledon steht: Zverev spielt zuerst gegen Alexander Blockx, bei den Frauen steht das Comeback von Serena Williams im Fokus. Auch andere deutsche Profis haben anspruchsvolle Gegner. French-Open-Sieger Alexander Zverev bekommt es zum Auftakt des Rasen-Klassikers in Wimbledon mit dem Belgier Alexander Blockx zu tun. Das ergab die Auslosung in London. Der an Nummer zwei gesetzte Hamburger bestritt bisher zwei Matches gegen den 21 Jahre alten Weltranglisten-37. – beide Partien gewann Zverev in diesem Jahr. Bei den Masters-Turnieren in Rom und Madrid setzte sich der Weltranglisten-Dritte jeweils ohne Satzverlust durch. Zum Auftakt des dritten Grand-Slam-Turniers des Jahres, das von Montag an bis zum 12. Juli im All England Lawn Tennis and Croquet Club stattfindet, ist der Weltranglistenerste und Titelverteidiger Jannik Sinner aus Italien gegen den Serben Miomir Kecmanovic klarer Favorit. Rekord-Grand-Slam-Turniersieger Novak Djokovic aus Serbien misst sich mit dem Chinesen Wu Yibing. Auf Djokovic könnte Zverev erst im Finale treffen. Daniel Altmaier spielt gegen den Slowaken Alex Molcan. Yannick Hanfmann bekommt es mit dem Franzosen Giovanni Mpetshi Perricard zu tun. Jan-Lennard Struff kämpft gegen Sebastian Baez aus Argentinien um den Einzug in die zweite Runde. Serena Williams im Blickpunkt Bei den Frauen liegt der Fokus auf dem Grand-Slam-Comeback von Serena Williams . Der langjährigen Nummer eins aus den USA wurde die 20-jährige Australierin Maya Joint, Nummer 53 der Weltrangliste, zugelost. Die deutschen Starterinnen erwischten überwiegend schwere Lose. Tatjana Maria spielt gegen die Kasachin Julia Putinzewa, Tamara Korpatsch muss gegen die zweimalige Grand-Slam-Turniersiegerin Coco Gauff aus den USA ran. Ella Seidel startet gegen Berlin-Siegerin Linda Noskova aus Tschechin und Eva Lys gegen French-Open-Halbfinalistin Diana Shnaider aus Russland. Laura Siegemund duelliert sich mit der Belgierin Els Mertens.
55 Millionen: Lacroix-Transfer vor dem Abschluss
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Arsenal legt Angebot für Bruno Guimarães vor – Newcastle blockt ab
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Der FC Arsenal wappnet sich für die Titelverteidigung in der Premier League. Im Fokus steht dabei auch das Mittelfeld, das verstärkt werden soll. Dafür wurde Bruno Guimarães…
Matthäus-Kritik an Musiala und Wirtz: «Kein Selbstvertrauen»
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Lothar Matthäus sieht bei Jamal Musiala und Florian Wirtz fehlendes Selbstvertrauen und zweifelt an deren Rolle im DFB-Team. Der Weltmeister von 1990 hinterfragt auch einen Führungsspieler. Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hinterfragt die Rolle und das Auftreten der Offensivspieler Jamal Musiala und Florian Wirtz in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. „Wenn du kein Selbstvertrauen hast und eben wirklich grübelst die ganze Zeit, muss natürlich auch Julian Nagelsmann darüber nachdenken, wie viele Chancen er ihnen noch im weiteren Verlauf dieses Turniers gibt“, sagte Lothar Matthäus der „Bild“. Sowohl Musiala als auch Wirtz seien bisher nicht so aufgetreten, wie sie sich es selbst wünschen, sagte der Weltmeister von 1990 nach der 1:2-Niederlage des DFB-Teams im dritten Gruppenspiel gegen Ecuador. Gerade gegen robuste und defensiv starke Mannschaften wie die Elfenbeinküste und Ecuador sei von den beiden Offensivspielern ein Galatag nötig. Bei der WM erzielte Musiala in der Vorrunde ein Tor, Wirtz bereitete in den drei Spielen bislang zwei Treffer vor. Matthäus hinterfragt Kimmich-Position erneut Neben den jungen Musiala und Wirtz nimmt der ehemalige Nationalspieler nach der Niederlage gegen Ecuador auch den DFB-Kapitän Joshua Kimmich in die Pflicht. „Ich sehe ihn im Endeffekt als Kapitän nicht von der Körpersprache und von der Positionierung als jemanden, der die Mannschaft führt, der dann Einfluss nimmt, wenn es nicht so läuft“, sagte Matthäus. „Ich sehe Joshua nicht auf dem Platz, so wie ich ihn jetzt seit Jahren kenne.“ Bereits zuvor hatte Matthäus mehrfach gefordert, Kimmichs Rolle zu stärken und ihn von der rechten Defensivseite ins Mittelfeldzentrum zu stellen. Der schnelle David Raum solle in die Außenverteidigung rücken, Kimmich dafür den Platz von seinem Bayern-Teamkollegen Aleksandar Pavlovic einnehmen.
Preis-Anfrage: Holt die Eintracht eine neue Nummer eins?
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