Fifa verbietet Frankreich Botschaft an Trainer | WM 2026

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Die Fifa untersagt der französischen Nationalmannschaft, schwarze Trauerflor-Armbänder zu tragen. Es sollte eine Botschaft an ihren abwesenden Trainer sein. Beim 4:1-Sieg im WM-Gruppenspiel gegen Norwegen hat die Fifa der französischen Nationalmannschaft verboten, schwarze Trauerflor-Armbänder zu tragen. Damit wollte der französische Verband FFF seine Verbundenheit mit Nationaltrainer Didier Deschamps zeigen – dessen Mutter war am Freitag beerdigt worden. Sie war am Dienstag verstorben. Deschamps hatte Frankreich nach dem zweiten Gruppenspiel gegen den Irak verlassen, um an der Beisetzung teilzunehmen. Am Samstag wird er zurückerwartet. Armbinden lässt die Fifa auf dem Spielfeld nur für von ihr genehmigte Aufklärungskampagnen zu. Die schwarzen Trauerbänder fielen nicht darunter. Vor der Partie gedachten die Teams mit einer Schweigeminute den Opfern der Erdbeben in Venezuela.

Kap Verde zieht ungeschlagen in K.-o.-Phase ein | WM 2026

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Die Afrikaner bleiben bei dieser WM ungeschlagen und ziehen überraschend in die nächste Runde ein. Dort könnte die Aufgabe nicht größer sein. Überragende Stimmung, wenig Fußball und ein ganz großer Jubel: WM-Debütant Kap Verde hat sich durch ein 0:0 gegen Saudi-Arabien erstmals für die K.-o.-Runde bei der Fußball-WM qualifiziert. Dabei profitierten die Afrikaner auch von der Niederlage Uruguays im Parallelspiel gegen Spanien. Saudi-Arabien ist ausgeschieden. Vor einem frenetischen Publikum in Houston war Kap Verde nach anfänglichen Problemen die aktivere Mannschaft. Die beste Chance vergab Laros Duarte völlig frei vor dem Tor. Durch Rang zwei in Gruppe H trifft das Team im Sechzehntelfinale auf den Weltmeister Argentinien rund um Weltstar Lionel Messi . Mehr in Kürze

DFB-Team: Paraguay wartet im WM-Sechzehntelfinale auf Deutschland

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Schon vor der 1:2-Pleite gegen Ecuador stand Deutschland als Gruppenerster fest. Lange offen war jedoch offen, auf wen das DFB-Team im Sechzehntelfinale trifft. Das hat sich nun geändert. Deutschland trifft im Sechzehntelfinale der WM in den USA, Kanada und Mexiko am kommenden Montag (22.30 Uhr im Liveticker bei t-online) auf Paraguay. Das ist nach der 0:1-Pleite Uruguays gegen Spanien klar. Bei der WM waren erstmals 48 Mannschaften am Start, weshalb die acht besten der insgesamt zwölf Gruppendritten ebenfalls die K.-o.-Phase erreichten. Insgesamt hat es je nach Kombination der weiterkommenden Mannschaften 495 Szenarien gegeben. Für jedes hat die Fifa einen Schlüssel entwickelt, nach dem die Mannschaften im Turnierbaum platziert werden. WM-Gruppenfinale gegen Panama : Tuchel muss auf Stammspieler verzichten – Sperre droht Debatte um DFB-Keeper: Sepp Maier macht Neuer Vorwurf: „Muss sich an eigene Nase fassen“ Mit dem aktuellen Stand der Gruppendritten ist schon frühzeitig klar, dass Paraguay als Sechzehntelfinal-Gegner feststeht. Damit hat Bundestrainer Julian Nagelsmann schon etwas mehr als 24 Stunden früher Klarheit als ursprünglich erwartet. Im schlimmsten Fall hätte die finale Entscheidung über den ersten deutschen Gegner in der K.-o.-Phase erst am Sonntagmorgen fallen können, also erst rund 40 Stunden vor dem angesetzten Anstoß der Partie. Nagelsmann hatte zuvor bereits angekündigt, dass sich das Trainerteam aufgeteilt habe und die verschiedenen möglichen Gegner analysieren und eine Nachtschicht einlegen wird. Dennoch kritisierte er den Turniermodus: „Man gerät unter großen Zeitdruck und wird bestraft, dass man Gruppenerster geworden ist.“ Lange standen auch Schottland und Schweden in der Verlosung als mögliche Gegner. Nun wurde es aber das südamerikanische Team rund um Trainer Gustavo Alfaro. Die Bilanz des DFB-Teams gegen Paraguay ist positiv. Zuletzt trafen beide Teams in einem Freundschaftsspiel 2013 aufeinander, die Partie endete 3:3. Die bisher einzige Begegnung bei einer WM gab es 2002 im Achtelfinale. Damals gewann Deutschland durch einen Treffer von Oliver Neuville.

Uruguay scheidet gegen Spanien aus: Höchststrafe für Muslera WM2026

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In einem schwachen Spiel besiegt Spanien Uruguay und schickt den zweimaligen Weltmeister auf die Heimreise. Derweil gab es die Höchststrafe für einen der Torhüter. Spanien hat das letzte Gruppenspiel in der Gruppe H gegen Uruguay 1:0 (1:0) gewonnen und steht damit als Gruppenerster im Sechzehntelfinale. Der zweimalige Weltmeister hingegen ist mit nur zwei Zählern aus drei Spielen bereits ausgeschieden. Den entscheidenden Treffer hatte Álex Baena (42.) erzielt. Der Profi von Atlético Madrid profitiert bei seinem Schuss jedoch von einem klaren Fehler von Uruguays Torhüter Fernando Muslera. Für den Keeper folgte in der anschließenden Halbzeitpause die Höchststrafe: Er wurde ausgewechselt. Im zweiten Durchgang konnte Uruguay keine ernst zu nehmende Gefahr ausstrahlen und schied folglich auch verdient aus dem Turnier aus. In der Schlussphase erhielt Uruguays Agustín Canobbio noch eine Rote Karte wegen überhartem Einsteigens. So lief das Spiel Mehr Druck auf Uruguay ging aber auch nicht. 1:1 gegen Saudi-Arabien, 2:2 gegen Kap Verde. Der erste Weltmeister der Fußball-Historie und Mitgastgeber 2030 enttäuschte auf ganzer Linie. Es gab nur eine Rettung: Einen Sieg. Und das gegen die Mannschaft, die seit 32 Partien nicht mehr bezwungen worden war und aus eigener Kraft die letzten Zweifel nach der Nullnummer gegen Kap Verde und dem 4:0 gegen die Saudis aus dem Weg räumen wollte. Die Spanier kontrollierten zwar meist den Ball, waren aber nicht zwingend auch vor den Augen von König Felipe VI. auf der Ehrentribüne. Hinzu kamen ungewohnte Schludrigkeiten. Das Spiel in die Spitze, auch von der rechten Seite über Superstar Lamine Yamal , war zu ungenau. Damit hatten die Südamerikaner, die Trainer-Kauz Bielsa aufs tiefe Verteidigen ausgerichtet hatte, keine großen Probleme. Früher als erwartet: DFB-Gegner für das WM-Sechzehntelfinale steht fest Einzug in die K.-o.-Runde: Trotz Remis: Kap Verde gelingt historischer WM-Erfolg Taktisch spielte Uruguay gut, körperlich gingen die Südamerikaner wie immer nicht zimperlich zur Sache. Voller Einsatz fürs Weiterkommen – als Zweiter hätte allerdings ein Duell mit dem großen Nachbarn und Weltmeister Argentinien in der ersten K.o.-Runde gewartet. Spanien, das zwar nicht gewinnen musste, aber besser sollte, kam nicht durch. Stattdessen konnte Darwin Núñez sogar ein paar mal auf sich aufmerksam machen, der mangels Spielpraxis in der saudischen Liga bisher wie ein Fremdkörper aus dem Platz gewirkt hatte. Ein Distanzschuss von Rodrigo Betancur (36.) ging drüber. Spaniens Yamal versuchte es mit einem Solo – fünf Uruguayer waren aber zu viel. Es sah nicht so übel aus für die Südamerikaner, die seit insgesamt schon sieben Spielen nicht mehr gewonnen hatten. Bis Muslera wieder zuschlug. Den haltbaren Flachschuss von Beana konnte der 40 Jahre alte Keeper nicht parieren. Bielsa hatte ihn zurückgeholt, bei den anderen WM-Gegentoren hatte er auch schon eine schlechte Figur abgegeben. Dass Manuel Ugarte in der 45. Minute verletzt raus musste, dramatisierte die Lage der Uruguayer noch mehr. Nun musste sich Bielsa auf seiner Getränke-Kühlbox etwas Neues einfallen lassen. Und das machte er: Muslera wurde aus dem Tor verbannt. Sergio Rochet, 33 Jahre, vor der WM lange der Stammkeeper, sollte es nun zumindest im Tor richten. Seinen Vorderleuten gingen allerdings die wenigen letzten Mittel aus. Wie vergiftet die Stimmung allein zwischen Valverde und Bielsa ist, wurde bei der Auswechslung des Real-Stars mehr als deutlich. Auch andere hatten sich mit dem Coach angelegt, darunter die Uruguay-Legende Luis Suárez, der letztlich nicht nominiert wurde. Für den Mitgastgeber der kommenden WM auch zu Ehren der ersten WM 1930 in Uruguay hat mit dem bedenklichen WM-Aus von Zapapon die Aufarbeitung begonnen.

Peterka wechselt in NHL: Zukünftig unter Marco Sturm

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Nach nur einem Jahr bei den Utah Mammoth geht es für JJ Peterka schon wieder weiter zu einem anderen Team. Ab der kommenden Saison ist der Nationalspieler Stürmer unter einem Ex-Bundestrainer. Eishockey-Nationalspieler JJ Peterka ist zukünftig ein Profi von Ex-Bundestrainer Marco Sturm und wechselt innerhalb der NHL zu den Boston Bruins. Nach nur einem Jahr bei den Utah Mammoth einigte sich das Team mit den Bruins auf ein Tauschgeschäft. Boston bekommt den 24 Jahre alten Flügelstürmer, das Team aus Salt Lake City dafür den 23. Pick für den derzeit laufenden Draft sowie einen für die Talentebörse 2028. Peterka spielt damit zukünftig unter Sturm, der seit der vergangenen Saison der erste deutsche NHL-Cheftrainer ist und mit dem Team in die Playoffs eingezogen war. Peterka kam in Utah auf 25 Tore und spielte im Laufe der Saison aber weniger. Er hatte am Ende einen Schnitt von 15:59 Minuten auf dem Eis im Vergleich zu 18:11 Minuten zu Beginn der Spielzeit. Insgesamt kommt Peterka auf 92 Tore und 105 Vorlagen in seinen 320 NHL-Spielen.

Kramer äußert Nagelsmann-Verdacht zur DFB-Taktik gegen Ecuador | WM 2026

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Die deutsche Nationalmannschaft verliert das letzte Gruppenspiel gegen Ecuador 1:2. Das Weiterkommen war bereits sicher, nun tauchen jedoch wilde Theorien zur deutschen Herangehensweise auf. ZDF-Experte und Ex-Bundesliga-Profi Christoph Kramer hat sich zu einer ganz besonderen Spekulation hinreißen lassen. Am Tag nach der Pleite im letzten WM-Gruppenspiel gegen Ecuador analysierte der 35-Jährige die Herangehensweise der deutschen Nationalmannschaft beim 1:2. „Wir haben ohne Not tief im Block gestanden mit unserer A-Elf“, befand der ehemalige Gladbacher und äußerte den Verdacht, dass das eine klare Vorgabe gewesen sei, „um unter Wettkampfbedingungen zu testen, wie wir in einem tiefen Block spielen.“ Denn gerade die Topteams wie Spanien, England und Frankreich hätten sich gegen tiefstehende Gegner bislang schwergetan. Und sollte Deutschland das Sechzehntelfinale überstehen, würde im Achtelfinale mit großer Wahrscheinlichkeit Frankreich warten. Kramer war von seiner These sogar so überzeugt, dass er noch deutlicher wurde: „Da wette ich alles drauf, das war Vorgabe.“ Das sagte er beispielsweise zu der Tatsache, dass Leroy Sané phasenweise so tief stand, dass die Verteidigungsformation zu einer Fünferkette inklusive Sané wurde. Kramer zog jedoch auch ein Fazit zu diesem Experiment: „Wir haben nicht die Mannschaft, nicht die Spieler für einen tiefen Block.“ Aus Sicht des ehemaligen Mittelfeldspielers sei das eine wichtige Erkenntnis, die der Bundestrainer ziehen müsse. Kramers ZDF-Expertenkollege Per Mertesacker pflichtete ihm bei und wurde sogar noch klarer: „Ich glaube nicht, dass wir in einem tiefen Block erfolgreich sein können.“ Vielmehr brauche die deutsche Mannschaft eigenen Ballbesitz, um gefährlich zu sein und gleichzeitig auch das Spiel zu bestimmen. Es wurde klar, dass sowohl Kramer als auch Mertesacker sich nicht vorstellen können, dass das DFB-Team gegen Frankreich erfolgreich wäre, wenn es sich nur aufs Verteidigen konzentriere.

Manuel Neuer: DFB-Legende übt Kritik – „muss sich an eigene Nase fassen“

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Beim Gegentor zum 1:2 gegen Ecuador hätte Sepp Maier ein anderes Verhalten von Manuel Neuer erwartet. Gleichzeitig nimmt er den 40-Jährigen in Schutz. Das Gegentor zum 1:2 der deutschen Nationalmannschaft gegen Ecuador hat eine Debatte über Manuel Neuers Mitschuld ausgelöst. Torhüterlegende Sepp Maier sieht den Nationalkeeper in der Pflicht. Bei Sport1 äußerte sich der 82-jährige Maier deutlich: „Das ganze Team war erschreckend schwach. Allerdings hätte Manu dem Ball früher entgegengehen müssen, statt auf ihn zu warten. Ein Torwart seiner Klasse muss in solchen Situationen aktiver agieren. Da muss er sich schon an die eigene Nase fassen.“ Mit Blick auf die Vergangenheit legte er sich fest: „Manu, früher hättest du den souverän gehalten.“ „Wette alles drauf“: Weltmeister äußert kuriosen Nagelsmann-Verdacht Manuel Neuer im DFB-Tor: Das kann sich schnell ändern Für den Ex-Nationalspieler Timo Hildebrand liegt der Fehler gleich bei einem ganzen DFB-Trio. In einem Video auf Instagram giftete er gegen Medien und Fans, die Neuer zum Sündenbock machten. Schlagzeilen über einen „Torwartpatzer“ oder „Torwartfehler“ könne er nicht nachvollziehen. Differenzierter äußerte sich Rekordnationalspieler Lothar Matthäus bei Sky. Neuer sei beim Gegentor „mit in der Verlosung“. „Es gibt Unhaltbare, es gibt auch Tore, wo du als Torhüter nichts machen kannst.“ Eine Mitschuld treffe den Keeper aber schon. Auch Maier sehe Neuer nicht als Sündenbock – das sei „nicht der Sündenbock für diese Niederlage. Das ist einfach nicht fair“, sagte der Weltmeister von 1974. Neuer vergleicht Aktion mit Situation auf dem Feld Neuer selbst erklärt nach dem Spiel, dass ihn „auf keinen Fall“ eine Mitschuld treffe. „Jeder Torwart, der schon einmal gespielt hat, der weiß, dass ich mich so zu dem Ball hinstellen muss. Das ist wie, wenn ein Spieler zum Ball geht, und der eine, der kommt halt eine Fußspitze vor dem anderen dran. Und ich schaue natürlich auf die Verlängerung, auf das, was vorne passiert“, erläuterte er. Abwehrchef Jonathan Tah wollte in dieser Situation auch keine Kritik am Torhüter üben. „Am Ende sind wir alle in der Box und können vielleicht einen Schritt schneller reagieren. Man muss das Tor nicht überbewerten.“

Thomas Tuchel muss auf Reece James gegen Panama verzichten | WM 2026

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Englands Trainer Thomas Tuchel muss im letzten WM-Gruppenspiel gegen Panama auf Reece James verzichten. Außerdem droht einem weiteren Stammspieler eine Sperre. Beim letzten WM-Gruppenspiel gegen Panama am Samstag (23.00 Uhr im Liveticker bei t-online) in East Rutherford fehlt Rechtsverteidiger Reece James. Der englische Nationalspieler hat sich eine leichte Oberschenkelverletzung zugezogen und soll erst im Sechzehntelfinale wieder einsatzbereit sein. Das bestätigte Tuchel vor der Partie auf der Pressekonferenz. Der deutsche Coach sagte: „Wir beurteilen die Situation von Spiel zu Spiel, sind aber überzeugt, dass er uns im Verlauf des Turniers zur Verfügung stehen wird.“ James hatte in den beiden vorherigen Partien gegen Kroatien (4:2) und Ghana (0:0) in der Startelf gestanden. Ob Mittelfeldspieler Declan Rice von Beginn an spielt, ließ Tuchel offen. Der Arsenal-Profi hatte zuletzt körperliche Beschwerden öffentlich gemacht. Bei einer weiteren Gelben Karte droht ihm eine Sperre. Tuchel sagte: „Wenn er morgen von Beginn an spielt – und normalerweise möchte ich Declan immer auf dem Platz haben –, dann muss er damit klug umgehen. Ich bin überzeugt, dass er das kann.“ Elliot Anderson und Bukayo Saka sind ebenfalls einsatzbereit. Als Tabellenführer der Gruppe L hat England die besten Chancen auf den Einzug als Erstplatzierter in die K.o.-Runde. Tuchel betonte: „Wir wollen das Spiel gewinnen, wir wollen die Gruppe gewinnen.“

Tor-Gala: Dembélé schießt Frankreich in Richtung DFB-Duell – Senegal wahrt Chance

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Weltfußballer Ousmane Dembélé stiehlt Kylian Mbappé und Erling Haaland beim Sieg Frankreichs gegen Norwegen die Show. Senegal feiert im dritten Vorrundenspiel den ersten…

Boxen: Usyk legt Titel nieder – Chance für Deutschen Kabayel?

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Der Ukrainer trifft eine überraschende Entscheidung. Davon profitieren könnte ein deutscher Konkurrent – und Geschichte schreiben. Der ukrainische Box-Weltmeister Oleksandr Usyk wird nach eigenen Angaben alle seine Titel im Schwergewicht abgeben. Das eröffnet eine Chance für den deutschen Schwergewichtsboxer Agit Kabayel, der gegen Usyk um den Titel boxen will. „Ich werde alle Gürtel niederlegen, damit die Jungs, die heute ihretwegen Schlange stehen, darum boxen können“, teilte Usyk auf seinem Instagram-Account mit. Er betonte zugleich, dass dies nicht bedeute, dass er sich von dem Sport zurückziehe. „Denn ich habe noch einen last dance“, sagte er. Der Verzicht auf die Titel sei durchdacht und eröffne ihm neue Möglichkeiten, fügte er hinzu. Details nannte er nicht. Kabayel wollte das Duell mit Usyk Zuletzt wollte Kabayel in einem Titelkampf des Verbans World Boxing Council (WBC) gegen Usyk antreten. Sollte Usyk nach seiner Ankündigung nicht antreten, könnte der aus Bochum stammende Kabayel von der WBC zum Weltmeister gekürt werden. In den vergangenen Monaten hatte Kabayel den Ukrainer Usyk immer wieder zu einem Kampf aufgefordert. Zuletzt veröffentlichte der Bochumer ein Video, in dem er den WBC-Titelverteidiger direkt ansprach: „Der WBC will diesen Kampf sehen. Die Fans wollen ihn auch. Und du hast im Ring zugestimmt. Also, Usyk: Lass es uns angehen“, schrieb der Bochumer zu dem Video. Kabayel gilt als große deutsche Box-Hoffnung: Der 34-Jährige hält derzeit den WBC-Interimstitel, im Januar verteidigte er diesen in Oberhausen erfolgreich gegen den Polen Damian Knyba. Mit einem Sieg in einem Titelkampf gegen Usyk wäre er der erste deutsche Schwergewichts-Weltmeister seit Max Schmeling im Jahr 1932. Usyk gilt aktuell als weltbester Schwergewichtsboxer Usyk ist seit 2013 Profiboxer und gewann 2016 seine erste Weltmeisterschaft – damals noch im Cruisergewicht. Später wechselte der heute 39-Jährige in die Schwergewichtsklasse und wurde auch dort Champion, wobei er die Titel der konkurrierenden Boxverbände vereinte. Im November 2025 legte er den Titel des Boxverbands WBO nieder. Der in seiner Profikarriere ungeschlagene Usyk gilt als aktuell bester Schwergewichtsboxer weltweit. Der Ukrainer gilt allerdings auch als politisch ambitioniert. Zuletzt war er bei einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus zu sehen. In der Ukraine herrscht wegen der russischen Invasion derzeit das Kriegsrecht und Präsidentenwahlen sind ausgesetzt. Zuletzt sah sich Kiew mehrfach der Forderung nach Wahlen ausgesetzt.