Je nach WM-Spielort kassieren die Steuerbehörden unterschiedlich viel mit. Wo es besonders teuer ist und welche Einnahmen die DFB-Elf versteuern muss. Wer bei der Fußball-WM für Deutschland aufläuft, spielt nicht nur um den Titel und hohe Prämien. Je nachdem, in welchem Stadion die Partien stattfinden, kann er auch den Fiskus kräftig unterstützen. Denn die Prämien und Werbeeinnahmen der Nationalspieler werden nicht ausschließlich in Deutschland versteuert – auch die USA greifen zu. „Das amerikanische Steuerrecht behandelt internationale Sportler wie Gastarbeiter“, sagt Stefan Heine, Geschäftsführer der Smartsteuer GmbH, t-online. „Wer in den USA auf dem Rasen Geld verdient, zahlt dort Steuern.“ Warum das so ist und wie viel die deutschen Nationalspieler abdrücken müssen, haben wir im Folgenden zusammengefasst. Warum die USA überhaupt Steuern verlangen dürfen Obwohl die DFB-Stars ihren Wohnsitz meist in Deutschland haben und grundsätzlich dort steuerpflichtig sind, gelten ihre WM-Einsätze in den USA als dort ausgeübte berufliche Tätigkeit. Deshalb dürfen die amerikanischen Steuerbehörden einen Teil der Einkünfte besteuern. Dabei bleibt es nicht bei einer einzigen Steuer. Zunächst fällt eine US-Bundessteuer an. Hinzu kommt – je nach Austragungsort – eine Einkommensteuer des jeweiligen Bundesstaates. Wie hoch diese ausfällt, hängt davon ab, wo gespielt wird. In diesen Stadien bleibt mehr Geld übrig Für die DFB-Elf macht das einen deutlichen Unterschied. Das Trainingslager findet in North Carolina statt. Dort beträgt die Einkommensteuer des Bundesstaates 3,99 Prozent. Das erste Gruppenspiel in Houston gegen Curaçao war steuerlich ein Schnäppchen, denn Texas erhebt überhaupt keine Einkommensteuer. Anders sah es beim dritten Gruppenspiel gegen Ecuador in East Rutherford aus. Dort, in New Jersey, werden zusätzlich bis zu 10,75 Prozent Einkommensteuer fällig. Beim Sechzehntelfinale am 29. Juni kommen die Spieler wieder günstiger weg: In Boston, Massachusetts, werden nur fünf Prozent Einkommensteuer fällig. Besonders teuer wäre ein Spiel in Kalifornien. In den WM-Stadien von Los Angeles oder Santa Clara können bis zu 13,3 Prozent Einkommensteuer des Bundesstaates anfallen. Kanada, wo die DFB-Elf in Toronto gegen die Elfenbeinküste antrat , behält zunächst pauschal 15 Prozent von der Bruttozahlung als Vorauszahlung ein. „Die tatsächliche Steuer wird dann über die Steuererklärung ermittelt“, so Heine. Die Einkommensteuer ist wie in Deutschland progressiv und kann bis zu 33 Prozent erreichen. Hinzu kommt die Provinzsteuer des jeweiligen Spielortes. „Mexiko macht es kurz und schmerzhaft: 25 Prozent pauschal vom Brutto.“ Müssen die Spieler doppelt Steuern zahlen? „Faktisch ja, rechnerisch im Idealfall nein“, sagt Steuerexperte Heine. Zunächst wird in den USA, Kanada und Mexiko eine sogenannte Quellensteuer einbehalten. Anschließend müssen die Spieler dort eine Steuererklärung abgeben. Danach verlangt Deutschland zwar Steuern auf die gesamte Prämie, rechnet aber die ausländischen Steuern auf die deutsche Einkommensteuer an. Trotzdem kann die Gesamtbelastung höher sein, als wenn die Einnahmen komplett in Deutschland angefallen wären. „Wenn die US-Belastung höher ist als die deutsche, gilt dieser Satz. Der Spieler zahlt dann effektiv mehr, als wenn er die Prämie nur in Deutschland versteuert hätte“, sagt Heine. Das bleibt von 500.000 Euro Prämie übrig Nach Informationen der „Bild“-Zeitung soll der DFB im Fall eines WM-Sieges pro Spieler 500.000 Euro Prämie zahlen. Wie viel tatsächlich an den Fiskus fließt, hängt vom Weg der deutschen Mannschaft ins Finale ab. Mit anderen Worten: von der Anzahl der Arbeitstage und den Steuersätzen je nach Austragungsort. „In Deutschland würden die 500.000 Euro mit dem Spitzensatz plus Soli veranlagt, das sind rund 235.000 Euro Steuer, mit Kirchensteuer entsprechend mehr. Das ist also mindestens fällig“, erklärt Heine. Spielen die Nationalspieler häufig in Bundesstaaten mit hohen Steuersätzen wie Kalifornien oder New Jersey, kann die Steuerlast noch darüber liegen. Nicht nur die WM-Prämie ist betroffen Versteuert werden nach Angaben des Experten nicht nur die WM-Prämien des DFB. Auch Einnahmen, die Spieler rund um das Turnier direkt in den USA erzielen, können steuerpflichtig sein. Dazu gehören etwa Werbetermine vor Ort, Erfolgsboni oder Einnahmen aus Bildrechten mit Bezug zur WM . „Wer eine gesponserte Instagram-Story in den USA aufnimmt und veröffentlicht, muss dafür ebenfalls Steuern zahlen“, sagt Heine. Nicht betroffen ist dagegen das reguläre Vereinsgehalt. Während der Weltmeisterschaft stehen die Profis im Dienst der Nationalmannschaft und nicht ihres Klubs.
Fußball-WM 2026: Wie die DFB-Stars ihre Prämien versteuern müssen
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Mainz gibt Mittelfeldtalent Gleiber ab
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Paraguays Kapitän voller Pathos: «Es ist noch nicht vorbei»
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Bei seiner ersten WM-Teilnahme seit 16 Jahren schafft Paraguay den Einzug in die K.-o.-Runde. Gegner ist Deutschland. Kapitän Gustavo Gómez stimmt sich vor dem Spiel mit kämpferischen Worten ein. Mit dem Glauben an die eigene Stärke geht Paraguays Kapitän Gustavo Gómez in das Sechzehntelfinale gegen Deutschland bei der Fußball-WM. „Wir sind zurückgekehrt, um zu konkurrieren, und wir werden bis zum Ende kämpfen. Wir haben Paraguay auf die Weltbühne gebracht!“, schrieb der 33-Jährige auf Instagram. „Es ist noch nicht vorbei.“ Paraguay ist erstmals seit 2010 wieder bei einer WM-Endrunde dabei und qualifizierte sich als einer der acht besten Gruppen-Dritten für die K.-o.-Runde. In der treffen die Südamerikaner am Montag (22.30 Uhr/ZDF und Magenta TV) in Boston auf die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann . „Wenn wir zurückblicken, wissen nur wir die Schwierigkeiten, die wir auf dem Weg überwunden haben. Es waren harte Jahre, aber heute sind wir hier und kämpfen mit unserer Seele, um den Namen unseres Heimatlandes an der Spitze zu lassen“, meinte Abwehrspieler Gómez pathetisch. Wenn ein Paraguayer glaube, sei nichts unmöglich. „ZUSAMMEN SIND WIR STÄRKER!“, endete sein Post. Bislang traf Paraguay nur einmal bei einer WM auf ein DFB-Team. Im Achtelfinale 2002 in Südkorea gewann Deutschland mit 1:0.
Mainz 05 verleiht Daniel Gleiber an 1. FC Saarbrücken
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Titelanwärter mit Rasen-Handicap? Zverev überrascht
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Alexander Zverev niest. Hat sich der French-Open-Sieger erkältet? Nein, erklärt der beste deutsche Tennisspieler – und überrascht vor dem Rasenklassiker in Wimbledon mit seiner Erklärung. Im Schatten der hintersten Ecke seines Wimbledon-Trainingsplatzes ließ sich French-Open-Sieger Alexander Zverev auf den Rasen sacken. Kräftig schnäuzte er sich in sein Handtuch, lachte dann mit seinem Trainingspartner Andrej Rubljow. Seinem Vater reichte er die Hand, damit dieser ihm vom Boden aufhalf, bevor es weiterging. Mit seiner Erstrundenpartie gegen den Belgier beginnt am Dienstag im Südwesten Londons Zverevs angestrebter Weg zum Titel-Doppelpack auf Grand-Slam-Ebene. Zweifel, wie es ihm vor dem ersten von erhofften sieben Auftritten geht, wischte Zverev beiseite. „Mir geht“s super. Es ist einfach nur ein Problem, dass wir auf Rasen spielen, und ich eine Rasenallergie habe. Die habe ich ja jedes Jahr“, sagte der 29-Jährige. Eine Rasenallergie war in den vergangenen Jahren jedoch kein Thema gewesen. Nun sprach er mit angeschlagener Stimme und überraschte mit dieser Aussage. Unmittelbar zuvor hatte Zverev seinen angefangenen Satz unterbrochen und geniest, als er auf die Frage einging, ob sich seine Wimbledon-Teilnahme als Grand-Slam-Sieger anders anfühle. Zverev nach lang ersehntem Traum: „Man lebt einfach weiter“ Drei Wochen ist sein Fünf-Satz-Krimi im Pariser Sandplatz-Finale gegen den Italiener Flavio Cobolli her. Mit „mehr Freude“ und „mehr Freiheit“ geht Zverev dadurch seinen nächsten Anlauf auf Rasen an. „Es fühlt sich schon anders an“, bekannte der Tokio-Goldmedaillengewinner, weil er wisse, dass er einen Grand-Slam-Titel gewonnen, er sein großes Ziel geschafft habe. Es sei aber nicht so, dass sich – wie wohl viele Menschen denken würden – das Leben als Grand-Slam-Sieger verändere. Es gebe „natürlich eine gewisse innere Zufriedenheit“, erklärte der Weltranglisten-Dritte. Aber abgesehen davon habe sich sein Leben nicht groß verändert. Er genieße es weiterhin, mit Freunden Golf zu spielen oder mit seiner Tochter Mayla in den Kinderclub zu gehen. „Man lebt einfach weiter“, sagte der Hamburger. Becker erklärt Titel-Konsequenzen In Wimbledon ist der deutsche Tennisstar die Nummer zwei der Setzliste. Hinter Top-Favorit und Titelverteidiger Jannik Sinner , der bis zu seinem Einbruch in der Hitze von Paris nach der Handgelenksverletzung seines spanischen Rivalen Carlos Alcaraz die Saison klar dominierte. Bisher ist Zverev beim Rasenklassiker deutlich weiter entfernt geblieben vom Triumph als bei den anderen drei Grand-Slam-Turnieren. Ein Viertelfinale fehlt in der Statistik. Warum? Verstehe er auch nicht, sagte Tennisikone Boris Becker . Vielleicht mache der Pariser Erfolg jetzt den Unterschied. Die Pluspunkte daraus erklärte Becker in seinem gemeinsamen Podcast mit Andrea Petkovic so: „Die Spieler schauen ihn anders an. Er selber fühlt sich als besserer Spieler.“ Die Voraussetzungen seien so gut wie vielleicht noch nie. Zverev mit körperlichen Problemen vor Wimbledon In der Vorbereitung lief jedoch nicht alles glatt für Zverev. In seinem Halbfinale im westfälischen Halle ließ er sich den Rücken einrenken. Und der Diabetiker hatte „extremst Probleme“ mit seinem Zucker. Sein Sensor hatte kurz vor dem Match einen zu hohen Zuckerwert angezeigt – und er sich deswegen zu viel Insulin gespritzt. Auf die Frage, ob er deswegen etwas verändert habe, entgegnete Zverev: „Das Unternehmen untersucht den Vorfall, geht der Sache auf den Grund.“ Er nutze den Sensor seit zehn oder elf Jahren. „Das ist das erste Mal, dass so etwas passiert ist. Bei mir ist es leider während eines Tennismatches passiert, bei dem ich körperlich ohnehin schon erschöpft bin. Natürlich war der Erschöpfungsgrad einfach zu hoch für mich.“ Der 21 Jahre Blockx soll kein Stolperstein werden. Der Aufstieg des Belgiers war in der Sandplatz-Saison schnell vorangeschritten. Zverev ließ ihm aber zweimal keine Chance – im Halbfinale von Madrid ebenso wie in der dritten Runde von Rom. Für das dritte Duell innerhalb von knapp zwei Monaten mit dem Weltranglisten-37. fühlt sich Zverev bereit – und auch für mehr. Zverev mit Respekt vor Erstrunden-Gegner „Ich habe das Gefühl, dass ich gut vorbereitet bin“, sagte er. „Ich habe das Gefühl, dass ich im Moment gutes Tennis spiele.“ Dennoch warnte der beste deutsche Tennisspieler eindringlich vor der Aufschlagstärke des jungen Belgiers, sie könne auch zu seinem Ausscheiden führen. „Ich spiele wieder gegen jemanden, der mit 230 (km/h) aufschlägt. Dann kommt er und serviert 45 Asse gegen mich“, sagte Zverev, „dann sitze ich hier am Dienstag und sage, ist halt scheiße gelaufen. Aber das kann auf Rasen immer mal passieren.“
Österreich und Rangnick jubeln nach Einzug ins WM-Sechzehntelfinale
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Nach 72 Jahren steht Österreich wieder in der K.-o.-Runde einer Fußball-Weltmeisterschaft. Die Reaktionen sind ob des dramatischen Verlaufs von Ungläubigkeit geprägt. Viel dramatischer hätte das letzte Gruppenspiel aus Sicht der österreichischen Nationalmannschaft kaum verlaufen können. Bereits vor dem Anpfiff war klar, dass ein Unentschieden dem Team in den Morgenstunden des Sonntags gegen Algerien zum Weiterkommen genügen würde. Das sicherte sich die Elf von Ralf Rangnick in Kansas unter spektakulären Umständen. Zweimal führte das Team, in der dritten Minute der Nachspielzeit aber lag Österreich plötzlich zurück und wäre damit raus gewesen. In der sechsten Minute der Nachspielzeit köpfte Saša Kalajdžić zum 3:3 ein, es folgten die komplette Ekstase und der Schlusspfiff. Nahezu die komplette Mannschaft stürmte zum Torschützen, an der Eckfahne bildete sich eine große Jubeltraube, in der sich auch Ex-Profi und TV-Experte Andreas Herzog wiederfand. „Ich muss ein paar Spieler verklagen, ich glaube, mein Anzug ist jetzt zerrissen“, scherzte er. WM-Newsblog: Nationaltrainer tritt 30 Minuten nach Turnier-Aus zurück Es geht schon heute Abend los: Alle Paarungen für das WM-Sechzehntelfinale im Überblick Rangnick wiederum mühte sich nach dem Spiel um eine Einordnung des Geschehenen. „So etwas habe ich nicht mal im Entferntesten in einem Fußball-Spiel erlebt. Normalerweise ist das Spiel mit dem 2:3 vorbei und du bist tot“, staunte der Trainer. „Dass wir nochmals die Chance nutzen und ins Spiel zurückkommen, ist unfassbar. Wir waren alle sprachlos, dass es noch die Wendung genommen hat, viel besser als mit Hollywood kann man es nicht beschreiben.“ Die „Kronen-Zeitung“ fand noch eine andere Beschreibung. „Einmal Hölle und zurück“, titelte das österreichische Medium. Ähnlich umschrieb es auch der am Ende so gefeierte Kalajdžić. „Wir haben den Treffer bekommen, alle waren gefühlt in Schockstarre“, blickte er auf das 2:3 durch Riyad Mahrez. David Alaba, der in der Schlussphase auf der Bank saß, habe sich infolge des dritten Gegentreffers „schon die Koffer packen gesehen“. Und Michael Gregoritsch analysierte kritisch: „Wir haben mit dem Feuer gespielt und Öl reingegossen.“ Doch das 2:3 war eben nicht der Schlusspunkt. Den lieferte der wenige Sekunden zuvor eingewechselte Kalajdžić. Der Torschütze sprach von einem „Happy End“, Vorlagengeber Gregoritsch nannte es „ein kleines Wunder“. Und Alaba rang um die richtigen Worte: „Die Gefühle nach dem Tor kann ich nicht beschreiben.“ Österreich steht damit erstmals seit 1954 wieder in der K.-o.-Runde einer Weltmeisterschaft . Im Sechzehntelfinale wartet Europameister Spanien, die Rollen sind klar verteilt. „Wir sind nicht der Favorit“, weiß Gregoritsch, „aber wir haben eine kleine Chance“. Nach den dramatischen Schlussminuten von Kansas scheint alles möglich.
DFB: Gute Nachrichten bei Brown
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Die deutsche Nationalmannschaft kann in der anstehenden Sechzehntelfinalpartie gegen Paraguay (Montag, 22 Uhr) wieder auf Nathaniel Brown zurückgreifen. Wie ‚Sport1‘ berichtet, steht der 23-Jährige (…)
Wechsel stockt: Bayern-Ultimatum an Nübel
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Noch immer ist nicht klar, für welchen Klub Alexander Nübel in der neuen Saison seine Fußballschuhe schnüren wird. Besiktas schien der große Favorit zu sein, doch finanziell hakt es gewaltig. Der FC (…)
WM-Blog: Gakpo bleibt bei Oranje – Schottlands Clarke tritt ab, Hoffnung für Brown
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[Seite=“WM-Tag 17 – Alle Meldungen vom 27. Juni“]
Seit dem 11. Juni rollt der Ball: 38 Tage lang wird in den USA, Mexiko und Kanada der neue Weltmeister ausgespielt. Erstmals gibt es…