Borussia Dortmund: BVB fertigt den SC Freiburg 4:0 in der Bundesliga ab

Schon nach rund 30 Minuten hat Dortmund den Deckel auf die Partie gemacht. Freiburg kommt nicht mehr heran und muss einen Rückschlag im Europa-Rennen hinnehmen. Borussia Dortmund hat den SC Freiburg souverän am Sonntagnachmittag mit 4:0 (3:0) besiegt. In einer starken Anfangsphase belohnte sich das Team um Trainer Niko Kovač früh durch Tore von Maximilian Beier (8.), Serhou Guirassy (14.) und Ramy Bensebaini (31.). Freiburg kam nicht mehr zurück in die Partie, ein Tor von Lukas Kübler (55.) wurde wegen einer Abseitsstellung zurückgenommen. Fábio Silva erzielte kurz vor Ende der Partie den Schlusspunkt (87.). Für Freiburg ist es nach dem Pokal-Aus unter der Woche ein nächster Rückschlag. Das Team von Trainer Julian Schuster kämpft in der Tabelle gegen Eintracht Frankfurt um den siebten Rang, der für die Teilnahme an der Conference League berechtigt. Durch Freiburgs Pleite und den Punkt der SGE am Samstag sind die Hessen nun vorbeigezogen. Dortmund hingegen hat den zweiten Platz gefestigt und sich die Teilnahme an der Champions League im kommenden Jahr gesichert. So lief das Spiel Zwischen dem Halbfinal-Aus im DFB-Pokal beim VfB Stuttgart und dem Halbfinal-Hinspiel in der Europa League bei Sporting Braga ließen die Gäste indes auch jeglichen Biss vermissen. Alle drei Treffer vor der Pause durch Beier (8. Minute), Guirassy (14.) und Bensebaini (36.) resultierten aus heftigen individuellen Abwehrfehlern. Der eingewechselte Silva (87.) erzielte kurz vor Schluss den Endstand. Freiburgs Trainer Julian Schuster hatte auf gleich sieben Positionen rotiert. Das hatte es unter seiner Ägide bislang noch nie gegeben. Johan Manzambi und Matthias Ginter standen nach dem intensiven Pokal-Fight in Stuttgart gar nicht erst im Kader. Erst Aufstieg, dann Boxeinlage: Fußballer schlägt Fan mit Faustschlag nieder „Gibt’s nicht in Madrid“: Stuttgart-Boss reagiert auf Real-Gerüchte um Hoeneß Einmal mehr ging der Sportclub so in Dortmund unter. Aus den vergangenen sechs Auswärtsspielen bei den Schwarzgelben gelang Freiburg bei 25 Gegentoren nicht ein Punkt. Allzu konsequent nutzte der BVB auch dieses Mal die teils grotesken Abwehrschnitzer aus. Beim ersten Gegentor patzte Derry Scherhant, sodass der flinke Außenstürmer Beier ohne Probleme ein steiles Bensebaini-Zuspiel ersprintete und sicher verwertete. Nur sechs Minuten später schlief Ifechukwu Ogbus, sodass Guirassy ein überlegtes und feines Zuspiel von Julian Brandt ins Netz spitzeln konnte. Bensebainis Kopfball-Tor nach einem Eckball von Julian Ryerson war schon die frühe Vorentscheidung. Diesmal hatte Igor Matanović nicht aufgepasst. Für Ryerson war es bereits der neunte Eckball in dieser Saison, der zu einem Torerfolg führte – Ligabestwert. Nach dem Wechsel tat Dortmund nicht mehr als nötig und verwaltete das 3:0. Bis auf ein wegen Abseits aberkanntes Tor kam von Freiburg indes auch nicht mehr viel. Angesichts des Spielstandes spielten die Dortmunder längst nicht mehr so konsequent und entschlossen wie noch vor der Pause. Das Spiel plätscherte nur noch vor sich hin – bis zur 87. Minute: Dann traf der erst drei Minuten zuvor eingewechselte Silva nach Vorarbeit des ebenfalls frisch gekommenen Daniel Svensson zum 4:0 und bescherte den BVB-Fans zum Abschluss noch einmal einen Grund zum Jubeln.