VfB Stuttgart: Ermedin Demirović trifft und lässt auf CL hoffen

Der VfB Stuttgart verpasst den Sieg gegen Bremen und zieht damit nicht von Hoffenheim weg. Bremen hingegen schafft einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Der VfB Stuttgart und Werder Bremen haben sich am Sonntag in der Bundesliga 1:1 (0:1) getrennt. Nach der Führung der Norddeutschen durch Jens Stage (18. Minute) glich Ermedin Demirović im zweiten Durchgang per Kopf aus (61.). Den Bremern hilft der Punkt deutlich mehr als dem VfB. Denn die Hanseaten springen mit dem Punkt auf den zwölften Rang und haben bei noch drei offenen Spielen einen komfortablen Vorsprung von sechs Zählern auf den Relegationsrang. Stuttgart hingegen ist zwar wieder zurück auf Champions-League-Platz vier, allerdings nur noch wegen der um vier Tore besseren Tordifferenz im Vergleich zur TSG Hoffenheim . Im Rennen um die Königsklasse wird es daher in den finalen Spielen noch einmal richtig spannend. So lief das Spiel Die Bremer, die kurzfristig auf den angeschlagenen Kapitän Marco Friedl verzichten mussten, standen ordentlich in der Defensive, beschäftigten die Schwaben aber auch im Angriff. Und setzten den VfB mit dem 1:0 unter Zugzwang. Nach einem Einwurf verlagerte Werder das Spielgeschehen von der linken auf die rechte Seite. Stage leitete seinen Treffer mit einem Doppelpass mit Yukinari Sugawara ein und vollendete aus rund 15 Metern per Flachschuss ins linke Eck. Erst beim 3:1 im Nordderby gegen den Hamburger SV hatte sich der Mittelfeldspieler als Doppeltorschütze ausgezeichnet. Gerüchte um Vancouver Whithecaps: Die Zukunft von Thomas Müllers Klub hängt in der Schwebe Vor Halbfinale der Champions League : Bayern-Star fällt für Kracher gegen PSG aus Der VfB war anschließend bemüht, den Rückstand wettzumachen. Werder-Torwart Mio Backhaus verhinderte jedoch den schnellen Ausgleich, als er reaktionsschnell einen wuchtigen Kopfball von Bilal El Khannouss über die Latte lenkte. Als Deniz Undav kurz vor der Pause aus der Drehung abschloss, musste Backhaus nicht eingreifen. Der Ball flog knapp am Pfosten vorbei. Auf der Gegenseite nutzte es VfB-Leihgabe Jovan Milošević nicht aus, dass Dan-Axel Zagadou im Strafraum ausrutschte. Der Innenverteidiger stand überraschend erstmals seit dem 9. November 2025 und seiner Oberschenkelverletzung wieder in der Startelf. Zur Halbzeit korrigierte Hoeneß seine Aufstellung und wechselte Zagadou gegen Ramon Hendriks aus. Nach dem Seitenwechsel bestimmte der VfB die Partie. Mit den Einwechslungen von Chris Führich und Ermedin Demirović kam mehr Offensivschwung (57.) – und dies machte sich nur vier Minuten später bezahlt. Eine Kombination über Angelo Stiller und El Khannouss veredelte Demirović per Kopfball zum 1:1. Zehn Minuten später hatte Stage aus kurzer Distanz die Gelegenheit zur erneuten Werder-Führung, scheiterte aber an VfB-Torwart Alexander Nübel .