In den ersten drei Ligen wird am 1. Mai nicht gespielt. In diesem Jahr betrifft das nur wenige Freitagabendspiele, 2027 wird es deutlich komplizierter. Der deutsche Profifußball verspricht drei Spieltage vor Ende der Saison 2025/26 noch einiges an Spannung. In der Bundesliga steht bisher lediglich der FC Bayern als Deutscher Meister fest, doch noch kein Klub in den ersten beiden Ligen ist sicher ab- oder aufgestiegen. Und das bleibt auch bis zum Samstagmittag so. Denn: Am Freitagabend wird der Ball in den drei Profiligen ruhen. Die üblichen Zweitligapartien um 18.30 Uhr und das Bundesliga-Abendspiel um 20.30 Uhr finden nicht statt. Der Grund ist relativ einfach: Aufgrund zahlreicher Veranstaltungen und Kundgebungen am „Tag der Arbeit“ ist eine große Anzahl an Polizei- und Sicherheitskräften im Einsatz. Zusätzliche hunderttausend Fußballfans in den Stadien mitsamt An- und Abreise würden eine prekäre Einsatzlage verursachen. Die weggefallenen Spiele werden auf den Samstag und Sonntag verteilt. Das bedeutet, dass in der 2. Liga fünf Spiele um 13.30 Uhr angepfiffen werden. Am Abend wird die Partie zwischen dem SC Freiburg und dem VfL Wolfsburg (ab 19.30 Uhr im Liveticker bei t-online) den 32. Spieltag beschließen. In der dritten Liga werden am Samstag sieben statt sechs Begegnungen ausgetragen. Mit Blick auf die kommende Saison steht die Deutsche Fußball-Liga (DFL) vor einem noch größeren Problem. Der 1. Mai fällt dann auf einen Samstag, den Hauptspieltag im deutschen Profifußball. Die Spiele müssen verschoben werden, was aufgrund der erhöhten Anzahl an internationalen Spielen in den europäischen Wettbewerben einen enormen Aufwand bedeutet.